THE GREAT SOUTHWEST - RELOADED, eine RV Tour im Aug/ Sep 2019

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*southwest

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Antw: THE GREAT SOUTHWEST - RELOADED, eine RV Tour im Aug/ Sep 2019
« Antwort #15 am: 10.10.2019, 16:27 Uhr »
Montag, 12.08.2019

Thousand Oaks - Agoura Hills - Joshua Tree National Park

Da war der Wunsch mal wieder Vater des Gedankens. Statt wie erhofft aufgrund der doch etwas späteren Bettgehzeit eventuell durchzuschlafen, wachte ich gegen kurz nach halb drei am Morgen auf und fühlte mich dummerweise auch noch recht fit. Auch ein leises „Birgit ???“ wurde mit einem ebenso leisem „Ja“ beantwortet. Kurze Zeit später zückte dann auch noch Tom sein mittlerweile wieder voll aufgeladenes Handy und zockte etwas. Einzig Paul träumte weiter fest, von was auch immer.

Aber auch diese Nacht war irgendwann vorüber und wird machten uns rechtzeitig fertig, so dass wir  fast pünktlich um 06:20Uhr im Frühstücksraum des „Hampton Inn“ saßen. Es gab ein typisches „Continental Breakfast“, was bei unseren kulinarisch durchaus niedrigen Ansprüchen vollkommen ausreichend war.  Zusätzlich gab es sogar noch frisch gepresste Smoothies und Säfte. Nachdem alle Mägen gefüllt waren, packten wir in Ruhe unsere sieben Sachen und verabschiedeten uns eben so schnell wieder vom Hotel, wie wir gekommen waren. An der gegenüberliegenden Tankstelle wurde noch kurz das Auto vollgetankt und schon ging’s weiter Richtung „Agoura Hills“, der Übernahme unseres Wohnmobiles entgegen.

Pünktlich wie der „Deutsche Maurer“ standen wir bereits 10 Minuten vor 08:00Uhr vor den Toren von Road Bear. Und wir waren nicht die Ersten. Den eigentlichen Plan, uns von Budget mit einem kleine Shuttle Bus zu Road Bear fahren zu lassen, hatten wir kurzfristig wieder verworfen. Da wir pünktlich um 08:00Uhr bei Road Bear sein sollten (da uns sonst die frühe Übernahme des RV’s nicht garantiert werden konnte), die Mietwagenstation in „Thousand Oaks“ aber erst um 08:00Uhr ihre Pforten öffnete, war uns das Risiko zu groß, das sich der „early PickUp“ unseres Wohnmobils noch auf unbestimmte Zeit nach hinten verschieben würde.


Road Bear, Los Angeles


Road Bear, Los Angeles


Die anschließende Übernahme unseres A-Class Wohnmobiles dauerte rund eine Stunde und wurde von einer Deutschen Mitarbeiterin von Road Bear übernommen. Das Teil hatte 14.500 Meilen auf dem Buckel und war angeblich erst seit dem Frühjahr 2019 im Einsatz. Da kann man nicht meckern. Als wir mit allem fertig waren, packten wir noch schnell die Koffer vom Auto ins WoMo um und fuhren die knapp 10km von Road Bear zur Budget Mietstation in „Thousand Oaks“. Das Auto war innerhalb von weniger als 10 Minuten abgegeben, allerdings nicht ohne einen kleinen Wermutstropfen. Die Mindestkilometerzahl die es zu fahren galt, betrug 75 Meilen. Wir hatten blöderweise nur 65 dergleichen auf dem Buckel und durften daher stolze 20$ „Strafe“ zahlen. Shit happens !!!

Bevor es dann endgültig losging, gaben wir noch unser heutiges Tagesziel ins Navi ein: den „Joshua Tree Nationalpark“. Laut Navi ein Ritt von 2,5 Stunden. Bis auf etwas zähfließenden Verkehr ging die Fahrt dann auch gut voran. In Beaumont machten wir dann unseren Ersteinkauf in einem Walmart Supercenter. Die Teile sind einfach ein Traum, gerade Birgit und ich geraten da immer wieder ins schwärmen. Ich sag dann immer: so müssen sich ’89 die Ostdeutschen gefühlt haben, als sie das erste Mal einen West- Supermarkt besucht haben. Nach etwa zwei Stunden shoppen und um 232$ ärmer (dafür gefühlte 100.000 Kalorien reicher) ging es weiter gen Osten. Während die Tankanzeige des Wohnmobils immer weiter fiel, stieg im Gegenzug die Außentemperatur mit jeder gefahrenen Meile.


Windpark, Palm Springs


Windpark, Palm Springs


Windpark, Palm Springs


Im Joshua Tree NP angekommen, waren es dann irgendwas um die 95 Fahrenheit - noch nicht allzu schlimm, aber ausreichend um bei kürzeren Fußmärschen in der prallen Sonne ins schwitzen zu kommen. Als erstes wurde ein kurzer, 10 minütiger Stop im „Joshua Tree Visitor Center“ eingelegt. Danach fuhren wir Richtung „Jumbo Rocks Campground“, dem Ziel unserer heutigen Übernachtung. Vorher wurde noch am "Hidden Valley" ein kurzer Spaziergang eingelegt. Hauptattraktion war eine recht "gechillt" wirkende Eidechse.


Joshua Tree Nationalpark


Joshua Tree Nationalpark


Joshua Tree Nationalpark


Joshua Tree Nationalpark


Joshua Tree Nationalpark


Danach ging es schnurstracks Richtung Campground. Nach einigem umherfahren am Platz und dem Ausspähen der besten noch freien Plätze, entschieden wir uns für Side 84. Die Klettermöglichkeiten sahen hier recht vielversprechend aus. Nachdem Birgit fachmännisch das Wohnmobil längs eingeparkt hatte, wurden die noch vollen Koffer aus dem Heck des WoMo’s entladen. Während Birgit dann das Einräumen der Klamotten übernahm, lief ich mit Tom zum Eingang des Campgrounds um die „Fee“ von 15$ zu begleichen.



Joshua Tree Nationalpark - Jumbo Rocks Campground


Joshua Tree Nationalpark - Jumbo Rocks Campground


Joshua Tree Nationalpark - Jumbo Rocks Campground


Wieder zurück entschieden wir uns, noch „on Tour“ zu gehen. Für die folgenden 1,5 Stunden erkletterten und erforschten wir die nähere Umgebung. Irgendein katzenähnliches Tier kam zweimal in unsere Nähe, war aber immer nur so kurz zu sehen, das wir kein Photo machen konnten. Gegen 19:45Uhr hatten dann alle Hunger und es wurde eh langsam dunkel. Zurück an WoMo wurde der Grill angeschürt und es gab die ersten „Hotdogs“ der Saison. Läääääcker waren sie  - wie immer halt. Zum Nachtisch gab es für mich noch Wassereis - also kein richtiges Wassereis, sondern Eis was aufgrund des noch nicht kalten Kühlschrankes einfach fast flüssig war. Um 21:00Uhr wurde dann so langsam der Zapfenstreich eingeleitet. Alles in allem war es wieder ein langer und anstrengender Tag, den die Jungs aber echt tapfer ausgehalten haben.


Joshua Tree Nationalpark - Jumbo Rocks Campground


Joshua Tree Nationalpark - Jumbo Rocks Campground


Joshua Tree Nationalpark - Jumbo Rocks Campground


Joshua Tree Nationalpark - Jumbo Rocks Campground


Joshua Tree Nationalpark - Jumbo Rocks Campground


Joshua Tree Nationalpark - Jumbo Rocks Campground


Joshua Tree Nationalpark - Jumbo Rocks Campground


Joshua Tree Nationalpark - Jumbo Rocks Campground


Joshua Tree Nationalpark - Jumbo Rocks Campground


Joshua Tree Nationalpark - Jumbo Rocks Campground


Joshua Tree Nationalpark - Jumbo Rocks Campground

*Thomas

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Antw: THE GREAT SOUTHWEST - RELOADED, eine RV Tour im Aug/ Sep 2019
« Antwort #16 am: 10.10.2019, 16:52 Uhr »
Tolle Bilder, so ein BBQ könnte ich jetzt auch vertragen....

Gehe jetzt auch on the road, die A5 wartet.  :D
Viele Grüße,

Thomas (webmaster@usa-reise.de)
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*southwest

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Antw: THE GREAT SOUTHWEST - RELOADED, eine RV Tour im Aug/ Sep 2019
« Antwort #17 am: 12.10.2019, 14:18 Uhr »
Dienstag, 13.08.2019
Joshua Tree National Park - Borrego Springs - Boulevard

Während die Kinder noch schliefen, waren Birgit und ich gegen 04:30Uhr wach. Ich, weil ich mal für kleine Jungs musste, Birgit durch mein angebliches Geschnarche. Als wenn ich schnarchen würde…. Um die Zeit etwas totzuschlagen, bearbeiteten wir beide die gestern mit den Handy’s geschossenen Bilder. Mann muss ja mittlerweile seinen „What’s App Status“ für die Daheimgebliebenen auf Stand halten. Der Versuch noch einmal einzudösen scheiterte danach dann leider kläglich. Als draußen das erste Quäntchen Licht zu sehen war, zog ich mich an und ging mit Fotoapparat bewaffnet auf Tour - und ich war nicht der Einzige, der um diese unchristliche Zeit schon unterwegs war. Der Jumbo Rock Campground gibt halt immer wieder schöne Motive ab. Irgendwann war auch der Rest der Family wach und wir frühstückten.


Joshua Tree Nationalpark - „Jumbo Rocks Campground“


Joshua Tree Nationalpark - „Jumbo Rocks Campground“


Joshua Tree Nationalpark - „Jumbo Rocks Campground“


Joshua Tree Nationalpark - „Jumbo Rocks Campground“


Joshua Tree Nationalpark - „Jumbo Rocks Campground“


Joshua Tree Nationalpark - „Jumbo Rocks Campground“


Nachdem alle Mägen gefüllt waren, wollten wir das Wohnmobil soweit es ging abfahrbereit machen um dann noch einmal eine kleine Tour über den Campground zu machen. Und da kam dann der Schreck des Tages - nichts ging mehr. Der Kühlschrank leuchtete rot statt grün, der Generator funktionierte nicht und das „Slideout“ ließ sich auch nicht mehr einfahren. Das Handy hatte auch kein Netz und so machte sich langsam leichte Panik breit. Irgendwann, nachdem wir den Motor des Wohnmobils mehrmals starteten und gleichzeitig die Taste für den Generator drückten, lief auf einmal alles wieder - man, der Stein der uns vom Herzen fiel war größer als die meisten Felsen die um uns rum lagen.

Erleichtert zogen wir nun noch einmal los und erkundeten den wunderschönen Campground. Ich wollte noch einmal die Stelle suchen, an der Tom im Jahr 2011 aus Steinen seinen Namen gelegt hatte. Die Stelle wirkt damals schon fast mystisch, überall waren Türmchen und Zeichen aus Steinen gelegt. Blöderweise waren wir jetzt erst einmal komplett falsch unterwegs. Nachdem Birgit mit Tom nach einer Weile wieder zum Wohnmobil zurückgingen, liefen Paul und ich noch einen Teil des „Skull Rock Trail’s“ - und siehe da, da war er wieder, der mystische Platz.

Allerdings war dieser leider nicht mehr in einem so guten Zustand wie damals. Es waren zwar noch Steintürme vorhanden, aber alles wirkte etwas chaotischer wie damals. Das tat der guten Stimmung aber keine Abbruch, und Paul legte seinen Namen mit Steinen - genau so, wie es Tom vor rund 8 Jahren tat. Nachdem das Werk vollbracht war, liefen wir wieder zurück zum WoMo. Wir fuhren weiter Richtung „Cholla Cactus Garden“. Dort angekommen liefen wir den kleinen Rundtrail und bestaunten die abertausenden von „Cholla Kakteen“. Immerhin, nach etwa 20 Minuten hatten wir den Trail durch, es gab weder Tote noch Verletzte.


Joshua Tree Nationalpark - „Jumbo Rocks Campground“


Joshua Tree Nationalpark - „Jumbo Rocks Campground“


Joshua Tree Nationalpark - „Jumbo Rocks Campground“


Joshua Tree Nationalpark - „Cholla Cactus Garden“


Joshua Tree Nationalpark - „Cholla Cactus Garden“


Joshua Tree Nationalpark - „Cholla Cactus Garden“


Joshua Tree Nationalpark - „Cholla Cactus Garden“


Joshua Tree Nationalpark - „Cholla Cactus Garden“


Joshua Tree Nationalpark - „Cholla Cactus Garden“


Weiter ging es nach „Borrego Springs“, hier gibt es mitten in der Wüste die Metall- Skulpturen des mexikanischen Künstlers „Ricardo Breceda“ zu bewundern. Der Umweg auf unserem Weg zu den „Imperial Sanddunes“ hielt sich für amerikanische Verhältnisse in Grenzen und die Skulpturen sind ganz schön anzusehen. Als erstes besorgten wir uns im „Borrego Springs Resort“ eine Übersichtskarte über die vielen, großflächig verteilten Skulpturen. Das örtliche Visitorcenter hat nämlich laut Grundmann Reiseführer nur von Oktober - Mai geöffnet, ansonsten wohl nur an Sonn,- und Feiertagen. Mit einer Übersichtskarte der wichtigsten Skulpturen zogen wir dann also los. Allerdings ist das Ganze im August eine ziemlich schweißtreibende Angelegenheit - Borrego Springs gilt nämlich als einer der heißesten Orte der USA, Temperaturen bis 50°C sind keine Seltenheit. Uns reichten die 42°C, die vorherrschten.


…in the middle of nowhere - kurz vor „Borrego Springs“


Metal Art Sculptures - Borrego Springs, California


Metal Art Sculptures - Borrego Springs, California


Metal Art Sculptures - Borrego Springs, California


Metal Art Sculptures - Borrego Springs, California


Metal Art Sculptures - Borrego Springs, California


Metal Art Sculptures - Borrego Springs, California


Metal Art Sculptures - Borrego Springs, California


Nachdem wir die Hälfte, der auf der Karte eingezeichneten Skulpturen durchhatten, fuhren wir an die einzige Tanke die uns aufgefallen war. Die Anzeige war zwar erst auf halb, aber in der Prärie weiß man ja nie, wann die nächste Gelegenheit zum Auffüllen kommt (oder auch nicht). Nichtsahnend also tankten wir, und tankten, und tankten und tankten. Bei 145$ war dann endlich Schluß - 5$ mehr und ich hätte mich zu Fuß auf den Weg in die Wüste gemacht. Gut, die Gallone Sprit schlug mit 3,69$ zu Buche, aber das es soooo heftig kommen würde hätte ich nicht erwartet.

Gegen 14:00Uhr waren wir dann endgültig durch, mit den Skulpturen sowohl als auch körperlich. Der Weg führte uns durch den „Cleveland National Forest“. Ein ziemliches rumgeeiere, es ging in vielen Kurven rauf bis auf 1.500 Meter. Aber auch das hatte aber irgendwann mal ein Ende und wir erreichten gegen 17:00Uhr den KOA Campground in Boulevard. Für 75$ / Nacht sicherten wir uns einen „Full Hook Up“ Stellplatz auf dem fast leeren Campground. Nach dem Anschließen - was die Jungs wie immer komplett alleine machten - drehten wir ein paar Mini- Runden im großen Pool.


„Cleveland National Forest“ - California


KOA Campground - Boulevard, California


KOA Campground - Boulevard, California


KOA Campground - Boulevard, California


KOA Campground - Boulevard, California


Dann wurde gegrillt, heute gab es Burger. Und was soll ich sagen: die Teile waren fast besser als die selbst gebruzzelten in der Heimat. Lecker war’s ich hätte glatt noch einen zweiten verdrücken können. Als Nachspeise gäbe es noch Eissuppe - irgendwie brachte das Gefrierfach einfach nicht die Temperatur zum korrekten Gefrieren auf. So ein Shit…. Nach einer kleinen Verdauungsrunde und dem ersten Lagerfeuer des diesjährigen Urlaubes ging es dann ins Bett, aber nicht, ohne das alle noch kurz eine kleine Runde in der Dusche drehten. Morgen geht es dann weiter ‘gen Osten in Richtung „Imperial Sanddunes“.


KOA Campground - Boulevard, California


KOA Campground - Boulevard, California


KOA Campground - Boulevard, California


KOA Campground - Boulevard, California


KOA Campground - Boulevard, California

*NähkreisSteffi

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Antw: THE GREAT SOUTHWEST - RELOADED, eine RV Tour im Aug/ Sep 2019
« Antwort #18 am: 15.10.2019, 11:43 Uhr »
Hallo Michael,

wie schön, wieder ein Bericht von euch. Im Joshua waren wir auch letzte Woche noch.

Ich feue mich auf eure Reise.

Viele Grüße

Steffi


*southwest

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Antw: THE GREAT SOUTHWEST - RELOADED, eine RV Tour im Aug/ Sep 2019
« Antwort #20 am: 15.10.2019, 18:45 Uhr »
Mittwoch, 14.08.2019
Boulevard - Imperial Sand Dunes - Tucson

Immer noch leicht geplagt vom Jetlag, war die Nacht bei Birgit um 04:30Uhr, bei mir gegen 05:30Uhr vorbei. Tom hielt noch eine halbe Stunde länger durch und Paul ratzte wieder mal am längsten. Und gleich am frühen Morgen plagten uns schon wieder die ersten Sorgen: von Anfang an, funktionierte die Spülung der Toilette nicht korrekt - jetzt ging gar nichts mehr. Super, gibt doch nichts schöneres am Morgen als eine verstopfte Toilette. Na ja, das Problem wurde im Laufe des Morgens gelöst - wie bleibt ein Geheimnis der Familie :lachen07:. Nach dem Frühstück fuhren wir weiter Richtung „Imperial Sand Dunes Recreational Area“, dem einzigen, kleinen Highlight des heutigen Tages. Waren die Temperaturen am Campground mit 78° Fahrenheit noch im absolut grünen Bereich, waren sie 20 Minuten nach Fahrtbeginn bereits auf 92° gestiegen. Mit mehr oder weniger jedem Höhenmeter den es bergab ging, stieg die Temperatur.


….below Sea Level


Zur „besten Zeit“ - es war mittlerweile irgendwas gegen 11:30Uhr - kamen wir an den Sanddünen nahe der mexikanischen Grenze an. Das Thermometer zeigte knackige 109° Fahrenheit an. Eine halbe Stunde wanderten wir am „Hugh T. Osborne Lookout Park“ auf den bis zu 90m hohen Dünen herum, dann mussten wir den kuscheligen Temperaturen Tribut zollen und flüchteten ins mittlerweile ebenfalls warm gewordene WoMo. Die Klimaanlage des WomO hatte den Kampf gegen die hohen Temperaturen leider verloren. Weiter ging es also Richtung Tucson und die Fahrt auf dem Interstate 8 zog sich doch wieder wie Kaugummi. Nichts ist bekanntlich älter als die Zeitung von gestern und so ähnlich verhielt es sich auch mit den Temperaturen. Während der Fahrt knackten wir unseren 2019er Temperaturrekord von heute Mittag, es wurden stolze 115° Fahrenheit angezeigt, was umgerechnet rund 46° Celsius entsprach.


„Imperial Sand Dunes Recreational Area“ - California


„Imperial Sand Dunes Recreational Area“ - California


„Imperial Sand Dunes Recreational Area“ - California


„Imperial Sand Dunes Recreational Area“ - California


„Imperial Sand Dunes Recreational Area“ - California


„Imperial Sand Dunes Recreational Area“ - California


„Imperial Sand Dunes Recreational Area“ - California


In „Marana" machten wir dann einen kurzen Stopp im direkt am Highway gelegenen Walmart Supercenter. Irgendwie hatten sich seit vorgestern doch wieder einige Sachen gefunden, die noch gekauft werden wollten. Nach der kleinen Shoppingtour tanken wir unser WoMo noch kurz für 150$ voll, die Tanknadel war im letzten Viertel der Anzeige angekommen. Erfreulicherweise war der Sprit hier um rund einen Dollar billiger als bei unserer letzten Tanke. Von da aus dauerte es noch rund eine Stunde, bis wir am riesigen KOA / LazyDays Campground inmitten von Tucson ankamen. Für rund 43$ bekamen wir einen Full Cook Up / Pull Through Stellplatz. Lustigerweise waren wir hier schon mal, und zwar bei unserem ersten Wohnmobil- Urlaub im Jahr 2011. Damals hieß der Platz nur „Lazydays“ und wir zahlten aus unerfindlichen Gründen für zwei Übernachtungen: nichts.


…Welcome to Arizona


Tucson, Arizona


Nachdem alles angeschlossen und das Wohnmobil ausnivelliert war, ging es zum Abkühlen noch in den großen Pool. Das Wasser war angenehm temperiert und wir blieben bis kurz nach 19:00Uhr. Dann ging es zurück zum Wohnmobil, schließlich mussten wir ja noch unseren 10$ Grill zusammenbauen. Das Teil bestand seine Feuertaufe ohne irgendwelche Schäden. Zur Abwechslung gab es mal wieder HotDogs, als Vorspeise lecker SweetCorn (Mais). Gut gesättigt liefen Birgit und Paul noch einmal vor zur Rezeption, um so eine Art „Tisch- Curling im Kleinformat“ zu spielen. Da hatte ich schon beim Einchecken eine Runde mit Paul gespielt und das Teil machte echt Spaß. Ich blieb mit Tom im WoMo. Um kurz vor 21:30Uhr war dann Feierabend. Die nächsten zwei Tage würden wir nun in Tucson verbringen, bei den Temperaturen sicherlich ein anstrengendes Vergnügen.


Tucson / Lazydays KOA Resort, Arizona


Tucson / Lazydays KOA Resort, Arizona


Tucson / Lazydays KOA Resort, Arizona


Tucson / Lazydays KOA Resort, Arizona

*NähkreisSteffi

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Antw: THE GREAT SOUTHWEST - RELOADED, eine RV Tour im Aug/ Sep 2019
« Antwort #21 am: 15.10.2019, 22:36 Uhr »
Hallo Michael,

so um die 25 Grad Celsius.

Am heißesten war es im Yosemite Valley und im Death Valley, bis zu 34 Grad.

Viele Grüße

Steffi


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*southwest

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*southwest

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Antw: THE GREAT SOUTHWEST - RELOADED, eine RV Tour im Aug/ Sep 2019
« Antwort #23 am: 18.10.2019, 14:58 Uhr »
Donnerstag, 15.08.2019
- Part I -
Arizona-Sonora Desert Museum - Saguaro National Park

Irgendwie wollte der Jetlag in diesem Jahr nicht so schnell aufgeben. Der vierte Morgen und wir wachten immer noch relativ früh auf. Das ging in anderen Urlauben auch schon mal schneller. Na ja, immerhin schafften wir es schon mal bis 06:00Uhr durchzuschlafen. Für den heutigen Tag stand der Besuch des „Arizona-Sonora Desert Museums“ sowie ein Teil des "Saguaro National Park’s“ an. Dieser ist ja in einen „Ost“ und einen „West“ Teil aufgegliedert. Nach dem Frühstück rief ich erst bei Lufthansa wegen unserem defekten Koffer an. Die konnten aber mit der Meldungsnummer nix anfangen, abgesehen davon war die Verbindung ziemlich übel. Leicht genervt rief ich als nächstes bei der Servicehotline von Road Bear an. Erstens wegen der Toilette die immer noch rumzickte, zweitens weil das Radio inkl. Rückfahrkamera  nur den ersten Tag funktionierte und sich seitdem beharrlich weigert wieder seinen Dienst zu verrichten.

Nun ja - die Toilette zickte angeblich rum, weil wir nicht genügend lang spülen würden. Komisch, bei den vorangegangenen drei Camper- Urlauben hatten wir da nie Probleme. Na gut, dann spülen wir halt etwas länger als gewohnt. Das Radio hingegen hatte sich wohl aufgehängt und funktionierte nach einem „Reset“ wieder wie gewohnt. Gegen 08:30Uhr konnten wir dann endlich los Richtung „Arizona-Sonora Desert Museum“. Laut Google Maps sollte die Fahrt bis zum Museum ca. 30 Minuten dauern, was im Großen und Ganzen dann auch so klappte. Für etwas mehr als 60$ besuchten wir das einzigartige Wüstenmuseum für die nächsten knapp 4 Stunden. Gleich am Eingang stand ein Mitarbeiter des Museums und hielt eine Tarantel in der Hand - und zwar eine wild lebende, die sich irgendwie in einen der Ausstellungsräume für Reptilien verirrt hatte. Da hatte Birgit doch gleich in der ersten Minute ihren Adrenalinkick für den heutigen Tag.


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


Die beiden Jungs konnten sich im Prinzip nicht mehr an ihren Erstbesuch im Jahr 2011 erinnern und hatten mächtig Spaß. Vor allem das Füttern der Stingray’s (kostete pro Person 3$ extra) war eine spannende Angelegenheit, wobei die beiden aber auch von der tollen Natur der Wüste begeistert waren. Jetzt fragt sich wahrscheinlich der eine oder andere, was denn so Meeresviecher mitten in einem Wüstenmuseum zu suchen haben. Die Erklärung seitens der netten Mitarbeiterin war folgende: Die Sonora- Wüste dehnt sich aus bis zur „Baja California“ und umfasst somit auch das zwischen Festland und Halbinsel liegende Meer - und somit gehören auch die dort lebenden Meeresbewohner auf eine Gewisse Art und Weise zur Sonora- Wüste.


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona


„Arizona-Sonora Desert Museum“ - Arizona

*southwest

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Antw: THE GREAT SOUTHWEST - RELOADED, eine RV Tour im Aug/ Sep 2019
« Antwort #24 am: 18.10.2019, 14:59 Uhr »
Donnerstag, 15.08.2019
- Part II -
Arizona-Sonora Desert Museum - Saguaro National Park

Nach dem Besuch des Museums fuhren wir einige Meter weiter bis zum „Red Hills Visitor Center“ des angrenzenden „Saguaro Nationalparks“. Als erstes kauften wir den „America the Beautiful Pass“ für 80$. Das Teil lohnt sich im Prinzip bereits ab 3-4 Parks, je nachdem welche man besucht. Nachdem wir uns etwas akklimatisiert hatten (das Thermometer im „Sonora- Desert“ Museum hatte zwischenzeitlich 118°Fahrenheit = 47°Celsius angezeigt), schauten wir uns den sehenswerten 15 minütigen Film im Theater des Visitor Centers an. Da der Scenic- Loop im Westteil des Parks nur „unpaved“ ist, fuhren wir kurzentschlossen weiter zum „Desert Discovery Nature Trail“. Aufgrund der vorherrschenden kuscheligen Temperaturen, war ich dann jedoch der einzige, der in der prallen Mittagssonne den 0,5 Meilen langen Trail absolvierte. Das Teil hatte sich echt gelohnt und Birgit, Tom und Paul hatten echt was verpasst.


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ / Visitor Center - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


Das Navi führte uns nun zurück Richtung Tucson. Wir benötigten noch 2-3 Sachen aus dem nächsten Walmart Supercenter und hatten außerdem - der eine mehr (Birgit), der andere weniger (ich) Hunger. Der Hunger obsiegte über das Shoppen und so endeten wir in dem Walmart nahegelegenen „Panda Express“. Es gab das meist übliche: „Noddles“ mit „Orange Chicken“ und „Sweet FireChicken“. Einfach nur absolut lecker der Kram - was würde ich geben, wenn es das Zeug endlich mal nach Deutschland schaffen würde. Der anschließende Einkauf im Walmart Supercenter war dann schnell erledigt, wir benötigten nur einen neuen Wasserschlauch für das WoMo (der von Road Bear gestellte sabberte außerordentlich stark), etwas Kohle und ich - nachdem ich meine daheim vergessen hatte - ein paar billige Flip Flops. In meiner Größe gab es dann leider nix Gescheites, zumindest nix ansprechendes.

Weiter ging es nun in den Ost- Teil des Nationalparks. Dort angekommen war es bereits 17:30Uhr und das „Rincon Mountain Visitor Center“ hatte bereits geschlossen. Blöderweise hatten wir auf der Map vom „Red Hills Visitor Center“ das Kleingedruckte nicht gelesen, und so kam es, dass wir nach rund einer Stunde Fahrt am Beginn des „Cactus Forest Drive“ standen und feststellten, das wir den steil bergab  beginnenden „Scenic Loop“ gar nicht fahren konnten. Schei…. , die ganze Fahrerei durch Tucson war umsonst gewesen.


„Saguaro-Nationalpark - East“ - Arizona


Aufgeben gab es nicht, und so beschlossen wir - trotz leichter Misstöne seitens der Jungs - den Weg in den Westteil anzutreten. Ein paar schöne Bilder von Saguaro’s im Sonnenuntergang mussten einfach sein. Der Widerstand war dann auch relativ gering. 40 Minuten später, standen wir wieder am „Red Hills Visitor Center“. Der dortige kleine „Cactus Garden Trail“ wurde nur kurz angerissen, dann fuhren wir zum Sonnenuntergang noch einmal zum „Desert Discovery Nature Trail“. Bei angenehmen Temperaturen - nach einem gefühlten Kälteeinbruch waren es mittlerweile nur noch 104° Fahrenheit - durchwanderten wir den schönen Weg durch riesige Saguaro- Kakteen. Paul blieb unvorsichtigerweise an einem der vielen Kakteen hängen und hatte gleich mal ca.15 kleine Härchen am Schienbein hängen. Nicht schmerzhaft, aber beim drüberrubbeln unangenehm. Mit Pinzette bewaffnet befreite Birgit Paul von einem Teil der Härchen, den Rest erledigte der junge Mann dann selber.


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona


Im halbdunkeln fuhren wir nun Richtung KOA / Lazydays. Um kurz nach 20:00Uhr kamen wir vor verschlossenen Toren am Campground an und da wir heute morgen den Platz nicht gleich um eine Nacht verlängert hatten (selbst um 08:10Uhr war das Büro noch nicht besetzt), mussten wir erst klingeln und den Late „Check- In“ dann mit einem Angestellten im Dunkeln vollführen. Das Wohnmobil selbst war dann im Schweinsgalopp an unserem neuen Stellplatz mit der Nummer 1346 angeschlossen und ausgelevelt. Nun ging es noch einmal eine Runde in den Pool, der bis 22:00Uhr geöffnet hatte. Wir blieben aber nur bis kurz nach halb zehn, dann war nach einem langen und heißen Tag Zapfenstreich.


„Saguaro-Nationalpark“ - Arizona

*U2LS

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Antw: THE GREAT SOUTHWEST - RELOADED, eine RV Tour im Aug/ Sep 2019
« Antwort #25 am: 18.10.2019, 15:23 Uhr »
Geile Bilder vom Sunset im Kakteen Wunderland *like*
Gruß
Lothar

I work bloody hard at work so that I can get home early

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*NähkreisSteffi

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« Antwort #26 am: 18.10.2019, 15:36 Uhr »
Wirklich super Bilder, da könnte ich sofort wieder starten!


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*partybombe

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« Antwort #27 am: 18.10.2019, 19:56 Uhr »
Ein toller Bericht mit sehr schönen Bildern, davor ein klasse, detaillierter Prolog. Ich habe den Bericht sofort mit einen  Lesezeichen markiert.
Ein großes Los und liebes Dankeschön!

*partybombe

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« Antwort #28 am: 18.10.2019, 20:08 Uhr »
Wow - 4.551,00 Euro für das WoMo ist aber eine Hausnummer! Dazu noch der hohe Spritverbrauch (so ein WoMo hat ja zugegebenermaßen einen Strudel im Tank) und zzgl. auch noch Stellplatzkosten? Habt Ihr das mal gegen Mietwagen/Motel verglichen, oder wollt Ihr so oder so im WoMo fahren? Ich finde es heftig teuer, ich kenne aber auch sonst keine Preise, aber das überrascht mich jetzt doch einigermaßen.
Hallo Jack Black,
da braucht ich eigentlich nichts groß gegenrechnen. Zumindest den Vergleich Auto/Motel und A-class WoMo mit unbegrenzten Meilen verliert das WoMo wohl eindeutig. Der Spritverbrauch war enorm und der (mit Abstand) teuerste Campground hat mit 130$ zu Buche geschlagen (bin mir aber im Nachhinein nicht sicher, ob die uns nicht verarscht haben, war ein KOA Holiday). Wir finden halt Wohnmobil- Urlaube klasse und die A-class RV's gefallen uns vom Handling und der Übersicht einfach besser als die normalen WoMo's mit Alkoven.



Ich bin im Prinzip der Meinung von Southwest.
Weiterhin bin ich mir nicht sicher, ob es mit Auto, Motels und Essen wirklich (soviel) teurer ist. Zumindest bei 2 Personen haben wir mit dem RV sehr gute Erfahrungen. Wir fahren allerdings in der Regel nur auf CG der Nationalparks und Stateparks ( KOA finden wir ehr hässlich und viel zu teuer).
Wenn ich nicht schön in der Natur Essen kann (also bei Motels/Hotels), möchte ich nicht fast nur bei Mcund Co essen. Außerdem finde ich es gerade mit Kindern toll, wenn man stets kühle Getränke und Snacks dabei hat - sonst wird es auch teurer. Weiterhin kann man direkt im NP wohnen, was deutlich schöner - für uns!! - als in einen Motel ist.
Ich weiß, dass dies viele hier anders sehen. Wir haben beides probiert und lieben - außerhalb der Großstädte - also gerade im SW, unsere Fahrten mit dem RV.

*Jack Black

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Antw: THE GREAT SOUTHWEST - RELOADED, eine RV Tour im Aug/ Sep 2019
« Antwort #29 am: 18.10.2019, 21:52 Uhr »
Ich bin im Prinzip der Meinung von Southwest.
Weiterhin bin ich mir nicht sicher, ob es mit Auto, Motels und Essen wirklich (soviel) teurer ist.

??

Die Meinung von Southwest ist, dass das RV (WoMo)  keine Chance hat und viel teurer ist. Dein Beitrag ist kaum zu verstehen vor diesem Hintergrund?!

Meine eigene Erfahrung ist, dass wir noch nie für 18 Tage 4.500,-€ für Mietwagen/Motel ausgegeben haben, auch nicht mit Essen und Trinken. Bei McUndCo essen wir genau NIE, wenn man nicht im Restaurant essen mag, gibt es immer noch die (sehr guten) warmen Küchen in den einschlägigen Supermärkten. Aber auch im RV ist das Essen nicht inklusive. Ich hätte eigentlich geglaubt, man spart mit einem RV gegenüber Motel/Mietwagen. Das ist offensichtlich ein Irrtum.

Wer Wert auf gekühlte Getränke und Snacks legt, hat sicherlich eine einfache Kühlbox im Mietwagen. Ich selbst mache mir nicht viel daraus.

 

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