usa mit kleinkind

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*Doreen & Andreas

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Re: usa mit kleinkind
« Antwort #15 am: 11.07.2006, 11:43 Uhr »
Zitat von: catwoman
Was habt Ihr denn so bezahlt für die 3 Wo im WoMo mit Kind? Zzgl. Verpflegung, Stellplatzkosten etc.?

Ooops... das kann ich so ad hoc gar nicht sagen, muß ich mal nachkramen...

Zitat

Sind die privaten Plätze besser als die staatlichen? Es wird immer eine Preisspanne zwischen ca. 20 und 50$ genannt pro Übernachtung, was rechne ich da im Schnitt?

Das kann man wohl nicht so pauschal sagen.
Die privaten sind meist besser ausgestattet, haben Strom, Wasser und oft auch Abwasser an jedem Stellplatz, Duschen und oft auch einen Pool oder gar Spa. Dafür sind sie aber auch teurer.
Die staatlichen Plätze haben meist nicht den Komfort der Privaten, Oft macht das aber gerade deren Reiz aus, da sie völlig unverbaut sind, sich oft an traumhaften Stellen in Parks o.ä. befinden und meist nicht so überlaufen und laut sind (außer, es startet jemand neben Dir seinen Generator  :? )

Zitat

Muß/Sollte man in den NPs reservieren? (April/Mai)

Naja, zumindest an Wochenenden und um Feiertage herum bietet es sich an. April / Mai ist noch ziemlich früh, da kommt es sicher auch darauf an, wo geneu Ihr hinwollt...
Viele Grüße,
Andreas
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*cleetz

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Re: usa mit kleinkind
« Antwort #16 am: 11.07.2006, 11:52 Uhr »
April/Mai mußt Du normalerweise nix vorbuchen, Ausnahme evtl. Grand Canyon oder Yosemite. Wir waren öfters auf KOA-Plätzen, sehr oft 30-35$, Las Vegas, SFO um die 50-60$, an der Küste (HW1) geht das bis 100$... Geht natürlich auch billiger, je nach Anspruch, die 100$ HW1 haben wir uns nicht angetan und in Las Vegas privat und kostenlos gestanden.
Gruß
Carsten

*emmipiel

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Re: usa mit kleinkind
« Antwort #17 am: 11.07.2006, 12:30 Uhr »
Zitat von: cleetz
April/Mai mußt Du normalerweise nix vorbuchen, Ausnahme evtl. Grand Canyon oder Yosemite. Wir waren öfters auf KOA-Plätzen, sehr oft 30-35$, Las Vegas, SFO um die 50-60$, an der Küste (HW1) geht das bis 100$... Geht natürlich auch billiger, je nach Anspruch, die 100$ HW1 haben wir uns nicht angetan und in Las Vegas privat und kostenlos gestanden.


Der Anspruch wird wohl den Ausschlag geben, wir haben auch manches Mal Boondocking in Anspruch genommen (Walmart ist da klasse die könnten nur noch Duschen einbauen  :lol:).

Auch haben wir Privat- und Kirchenasyl genutzt. Da haben wir uns mit Schokolade und/oder Kölner Andenken bedankt, ist immer gut angekommen.

Wasser laden und dumpen haben wir alle paar Tage geregelt, denn das ist auf den preiswerten meist kein Problem, nur am Hwy #1 im superschön gelegenen Kirk Creek CG gab es keine Station, kann man aber gegen Gebühr vorher oder nachher machen.

Strom hatten wir nur im Zion, wir haben ihn auch nicht wirklich vermisst, bzw. gebraucht.
Viele Grüße

emmi

Der Horizont mancher Menschen ist ein Kreis mit einem Radius von Null, das nennen sie dann ihren Standpunkt.....

*cleetz

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Re: usa mit kleinkind
« Antwort #18 am: 11.07.2006, 12:45 Uhr »
Kommt halt immer drauf an, wir haben auch 8 Tage privat kostenlos gewohnt, ist aber nicht jedermanns Sache. Strom war bei uns schon wichtig, komplette Route auf dem Laptop mit GPS, Internet, telefonieren über Laptop und KOA hat meist kostenloses Wlan, auch die Pools haben wir intensiv genutzt  :wink:
Gruß
Carsten

*zauseltochter

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Re: usa mit kleinkind
« Antwort #19 am: 11.07.2006, 12:49 Uhr »
Also im Flug hatten wir noch nie mit den Kindern Schwierigkeiten. Lief immer ganz problemlos. Und wir hatten immer Umsteigeverbindungen. Jede Möglichkeit zum "Auslauf" haben wir genutzt und ein Walkman, Bandolino Spiele, Magnetspiele und die kleinen Geschenke der Fluggesellschaften haben das Reisen angenehmer gemacht. Die Kinder haben seit jeher einen eigenen Rucksack mit Kleinigkeiten drin und das klappt.

Unsere Tochter war beim ersten Flug 11 Monate alt (1995) und die zeitumstellung war nach ca. 3-4 Tagen komplett vollzogen. Wir haben versucht uns so schnell als möglich an die Tageszeiten dort anzupassen. Also die erste Nacht war immer schrecklich. Nicht wegen des quengelnden Kindes, sondern weil sie einfach mitten in der Nacht Hunger hatte. Und wir Großen dann immer etwas Anlaufschwierigkeiten hatten  :wink:

Zum Kindersitz. Wir haben unsere immer aus D mitgeschleppt nach dem ersten Urlaub. Da diese dort sehr teuer sind (ca. 5 Dollar/Tag Miete) und die nicht so toll waren.

Kinderbetten/Cribs in den Motels. Wir haben unsere bisher - jetzt brauchen wir keine mehr  :lol: - ohne Kosten bekommen. Wenn keine da war haben wir immer ein Zimmer mit 2 Betten genommen und das hat auch gut geklappt. Damit das Heimweh zum eigenen Bett nicht so groß ist gibt es bei uns immer kleine Kissen mit. So ist  Daheim immer dabei.

Wegen des essens. Das Kind ist dann ca. 3 Jahre alt und da gibt es eigentlich keine Probleme mehr. Essen/Trinken gibt es überall und in Restaurants etc. sind alle sehr kinderfreundlich.

Schöne Grüße
Ulrike
Westküste ( San Franzisco bis Seattle ) 1993 + 1995 ( mit  Baby)
Florida ( Gulfcoast + Orlando + Sarasota ) 1996 (mit Kleinkind) + 1997 (mit Kleinkind) + 1999  (ab da mit 2 Kindern ) + 2000 (mit 2 Kindern) + 2001 (mit 2 Kindern)  + 2006 (mit 2 Kindern

*emmipiel

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Re: usa mit kleinkind
« Antwort #20 am: 11.07.2006, 13:04 Uhr »
Zitat von: cleetz
Kommt halt immer drauf an, wir haben auch 8 Tage privat kostenlos gewohnt, ist aber nicht jedermanns Sache. Strom war bei uns schon wichtig, komplette Route auf dem Laptop mit GPS, Internet, telefonieren über Laptop und KOA hat meist kostenloses Wlan, auch die Pools haben wir intensiv genutzt  :wink:


Wir haben das GPS nur temporär benutzt, das Noti dann tagsüber geladen genau wie Kamera, Akkus etc.. Das Wlan hat mir schon gefehlt, wegen Telefon und Mails, da wir abends oft groggy waren viel die Liveberichterstattung eh aus und so war das mit Strom nicht schlimm.

Pools ja das ist sicherlich auch ein gutes Argument, da wo wir ihn hätten brauchen können war nix und wo was war, war es uns zu kalt.

Da muss man vor der Reise, bei Planung, schon überlegen wo man Wert drauf legt und dann kann es nach eigener Couleur und Geldbeuten gestalten.

Ist ähnlich wie die Frage der Größe, die kam ja mal in einem anderen Thema auf, wir waren mit dem CT 22 zufrieden für 2 Leute. Ich hatte damals bemerkt, dass das WoMo meiner Oldies ja nur 6,5 m hat und der CT22 7,5 m, ich hatte mich doch glatt vertan das WoMo meiner Oldies ist 5,49 m :!: . Es ist für zwei ausgelegt und angepasst aber kurzfristig kann man auch als 3. noch mitfahren. Und die Oldies sind ja immer mehrer Monate am Stück damit unterwegs, allerdings mit Vorliebe in warmen Regionen.
Viele Grüße

emmi

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*Doreen & Andreas

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Re: usa mit kleinkind
« Antwort #21 am: 11.07.2006, 13:28 Uhr »
Zitat von: emmipiel
Strom hatten wir nur im Zion, wir haben ihn auch nicht wirklich vermisst, bzw. gebraucht.

Gerade mit Kind(ern) ist der Strom aber gar nicht mal so schlecht. Ohne Power-Anschluss gibt´s beispielsweise keine Mikrowelle und die haben wir zum Wärmen von Milch etc. schon sehr schätzen gelernt.
Ganz zu schweigen von Heizung oder Klimaanlage, die funktionieren auch nur mit Power-Anschluß.

Thema Kindersitz: Wir haben unseren eigenen mitgenommen, Cruise Canada / Cruise America bieten nämlich gar keine Kindersitze an.
Schon für die Taxifahrt zum / vom Flughafen haben wir ihn ohnehin benötigt. Für den Flug haben wir ihn einfach in Luftblasenfolie gewickelt, Adressaufkleber drauf und als Gepäck aufgegeben. Ging alles problemlos und für das Kind ist der eigene Sitz auch ein Stück Heimat  :wink:
Viele Grüße,
Andreas
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*emmipiel

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Re: usa mit kleinkind
« Antwort #22 am: 11.07.2006, 13:44 Uhr »
Zitat von: Doreen & Andreas
Zitat von: emmipiel
Strom hatten wir nur im Zion, wir haben ihn auch nicht wirklich vermisst, bzw. gebraucht.

Gerade mit Kind(ern) ist der Strom aber gar nicht mal so schlecht. Ohne Power-Anschluss gibt´s beispielsweise keine Mikrowelle und die haben wir zum Wärmen von Milch etc. schon sehr schätzen gelernt.
Ganz zu schweigen von Heizung oder Klimaanlage, die funktionieren auch nur mit Power-Anschluß.


Die Bedürfnisse sind unterschiedlich, ich würde mir ne Liste machen, wo ich dann aufführe was ich brauche, es sei dahingestellt wie "was ich brauche zu definieren ist" , das muss ja jeder selbst tun.

Wir waren nicht mit KLeinkind unterwegs und haben die Mikrowelle als Stauraum benutzt. Heizung war kein Problem, als Erwachsener kann man auch mal schwankende Temperaturen verkraften, beim Kind wäre ich da etwas vorsichtiger, wenn dann die Heizung immer wieder anspringt und oft zieht es im Womo auch. Klimaanlage im Wohnraum haben wir ie benutzt, so brauchten wir den Generator auch nicht.

Wir waren unterwegs auch nicht sauer weil jemand seinen Generatur benutzt hat, meistens haben die Leute gefragt ob es denn ginge so für eine Stunde oder etwas mehr und sich entschuldigt das sie mit ihren Häusern so einen Krach machen, weil sonst natürlich KLima, Mikro, Ferneseher udn Schüssel nicht laufen.

Oft alles eine Frage der Notwendigkeiten und des persönlichen Geschmacks. manhat ja Urlaub und ist nicht im Landschulheim.
Viele Grüße

emmi

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*Gutenberg

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Re: usa mit kleinkind
« Antwort #23 am: 11.07.2006, 13:50 Uhr »
Also ein fast 3jähriges Kind brauch doch keine spezielle Nahrung mehr
und isst doch fast ganz normal.
Da braucht man doch tagsüber nichts mehr zuzubereiten!

Ich denke nicht, daß Eurer sich da anders verhält, Catwoman?


Gruß!   Jörg
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*groovy

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Re: usa mit kleinkind
« Antwort #24 am: 11.07.2006, 14:01 Uhr »
Zitat von: emmipiel

Der Anspruch wird wohl den Ausschlag geben, wir haben auch manches Mal Boondocking in Anspruch genommen (Walmart ist da klasse die könnten nur noch Duschen einbauen  :lol:).

Auch haben wir Privat- und Kirchenasyl genutzt.


Hallo Petra,
kannst du bitte etwas darüber berichten?
Einfach geklingelt und gefragt?

MfG  Volker

*Eagle

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Re: usa mit kleinkind
« Antwort #25 am: 11.07.2006, 14:26 Uhr »
Hallo

Meine Kinder waren vor 20 Jahren 10 und 6 Jahre alt. In diesem Alter können sie das erlebte auch in ihren Köpfen behalten und später noch davon erzählen.
Ich denke , dass auch z.T ein gewisser Egoissmus bei den Eltern vorherrscht; nach dem Motto, wir möchten nach Kanada, die Kinder "müssen" wir auch mitnehmen, es wird schon irgendwie gehen.
Mit Kindern bis 3 würde ich solche Ferien nicht unternehmen. Das habe schon mehrmals auf den CG  negativ erleben "müssen".
Für die Eltern sollten das ja auch FERIEN sein.!!!

Als Fortbewegungsmittel kommt eigentlich nur das WoMo in Frage. Da fährt wenigstens die Wohnung mit. Ist natürlich wieder eine Geldfrage.

Fact: Die Eltern entscheiden selber ob es Ferien oder Stress sein soll.



Eagle

*Gutenberg

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Re: usa mit kleinkind
« Antwort #26 am: 11.07.2006, 14:32 Uhr »
Zitat von: Eagle
Hallo

Meine Kinder waren vor 20 Jahren 10 und 6 Jahre alt. In diesem Alter können sie das erlebte auch in ihren Köpfen behalten und später noch davon erzählen.
Ich denke , dass auch z.T ein gewisser Egoissmus bei den Eltern vorherrscht; nach dem Motto, wir möchten nach Kanada, die Kinder "müssen" wir auch mitnehmen, es wird schon irgendwie gehen.
Mit Kindern bis 3 würde ich solche Ferien nicht unternehmen. Das habe schon mehrmals auf den CG  negativ erleben "müssen".
Für die Eltern sollten das ja auch FERIEN sein.!!!

Als Fortbewegungsmittel kommt eigentlich nur das WoMo in Frage. Da fährt wenigstens die Wohnung mit. Ist natürlich wieder eine Geldfrage.

Fact: Die Eltern entscheiden selber ob es Ferien oder Stress sein soll.

Eagle


Entschuldige bitte, aber das ist Schmarrn und trifft für viele nicht
zu!
Kinder nehmen so etwas auch auf, wenn sie jünger sind, selbt wenn sie
sich nicht mehr an Einzelheiten erinnern können. So etwas prägt
auch im Unterbewußtsein!

Mein Sohn (und viele andere auch) hatte jedenfalls rießen Spaß
und seine Eltern mit.
Und ein Wohnmobil muß es auch nicht sein, mit einem SUV
(da kann das Kind toll rausschauen) und Motel klappt das wunderbar.

Gruß!   Jörg
Gruß!        Jörg
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*mimi67

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Re: usa mit kleinkind
« Antwort #27 am: 11.07.2006, 14:41 Uhr »
Hallo,
ich habe diesen bericht jetzt mal so grob überlesen und schliesse mich da mal der Meinung von Jörg (meinem Vorschreiber) an.
Wir wollen in diesem Jahr auch das erste Mal mit unserer Kleinen (2 Jahre) in die USA und wir werden uns dort einen grossen Van mieten und in Motels übernachten.

Muss dazu sagen, dass wir seit ca. 10 Jahren jedes Jahr in die USA fliegen. Wir fahren zusammen mit einem anderen Ehepaar die auf den letzten 4 Reisen auch immer die Tochter dabei hatten (sie war damals bei der ersten Reise knapp 1,5 Jahre alt). Somit haben wir meist schon immer riesenspass in dem Auto (6 Leute) und es ist um so schöner, wenn man dann halt auch gemeinsam in Motel bzw. Hotels geht.

Mit Wohnwagen habe ich allerdings noch keine Erfahrung, aber das liegt an der allgemeinen Fobie von uns reisenden, dass wir einfach nicht für einen Wohnmobilurlaub gemacht sind und dann im Urlaub doch lieber den Komfort haben möchten in einem gemachten Bett zu schlafen und nicht selbst kochen wollen usw. usf.

Ich denke aber dass alles beide richtig spass macht und man seine Touren nicht zu knapp und massiv plant einen tollen Urlaub verbringen kann.
Ich freue mich jedenfalls schon mächtig, auch wenn mir der Flug und das anschliessende Jetlag der Kleinen Gedanken macht, aber das wird man sehen

Liebe Grüße
Mimi

*Wilder Löwe

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Re: usa mit kleinkind
« Antwort #28 am: 11.07.2006, 23:14 Uhr »
Hallo Catwoman. Wir haben mit unseren Kindern eine WoMo-Tour im Westen gemacht, als unsere kleine Tochter 2 Jahre und 11 Monate alt war. Wir haben auf der Tour viel Spaß gehabt und haben es alle sehr genossen. Einziger Nachteil am WoMo: Der Kindersitz kann nur auf dem Beifahrersitz ordentlich befestigt werden, hinten gibt's nur Zweipunktgurte. Da wir mit 2 Kindern unterwegs waren, blieb nur die Alternative hinten, was alles andere als befriedigend und sicher war. Großer Vorteil WoMo: immer das gleiche Bett und die gleiche Umgebung. Wir sind vor der Tour mit dem WoMo eine Woche per PKW unterwegs gewesen und unsere Tochter hat sehr verstört auf den ständigen Ortswechsel reagiert. Als wir dann im WoMo waren, wurde es nach der zweiten Nacht wieder besser. Außerdem fanden die Kinder das Naturerlebnis (abends draußen Grillen, Lagerfeuer mit Stockbrot, etc.) total toll. Das haben wir bei PKW-Touren nie so erlebt.
Die Zeitverschiebung haben die Kinder immer problemlos überstanden, war nie ein Thema. Die erste Nacht ist immer manchmal etwas schwierig, aber wenn man sofort in die Ortszeit einsteigt, ist es eigentlich kein Problem.
Grundsätzlich muß man sich bei Reisen mit Kindern eines klar machen: Nur wenn die Kinder glücklich sind, können die Eltern einen schönen Urlaub haben. Man sollte sich deshalb immer in die Lage des Kindes versetzen und überlegen, wie man die Reise so gestalten kann, daß das Kind Spaß daran hat. Stundenlanges Autofahren gehört sicher nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen der meisten Kinder. Daher solltet Ihr SEHR kurze Fahrtstrecken einplanen (ich würde 200 Meilen pro Tag als das absolute Maximum ansehen und immer mindestens zwei Tage vor Ort bleiben) und die Zielorte so wählen, daß sie für Euer Kind eine Attraktion bereithalten. Also bei einer Autotour: Hotel mit Spielplatz und Swimmingpool oder Strand. Vor Ort dann Tiere / ein Zoo, toller Spielplatz, Wald o.ä. Bei einer Wohnmobiltour die Campgrounds auch so auswählen, daß es möglichst einen Swimmingpool und Spielplatz gibt, aber in den NPs sind sie landschaftlich oft so schön gelegen, daß die Natur mangelnde Spielgeräte kompensiert. Auf Campingplätzen findet man oft auch Familien mit anderen Kindern  :lol: Gut als Stopover geeignet sind auch McDonald-Restaurants mit großem Playland.

Viel Spaß bei der Reiseplanung.
Wilder Löwe
Viele Grüße
Katrin

*cleetz

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Re: usa mit kleinkind
« Antwort #29 am: 11.07.2006, 23:57 Uhr »
Zitat von: Wilder Löwe
Man sollte sich deshalb immer in die Lage des Kindes versetzen und überlegen, wie man die Reise so gestalten kann, daß das Kind Spaß daran hat. Stundenlanges Autofahren gehört sicher nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen der meisten Kinder. Daher solltet Ihr SEHR kurze Fahrtstrecken einplanen (ich würde 200 Meilen pro Tag als das absolute Maximum ansehen)


Genau das machen viele nicht und dann gibt es Streß. Wir haben mit 150 Meilen geplant, sind dann ab und zu auch mal 200 geworden, das ist wirklich maximum. Schlimm wenn Die Eltern dann den ganzen Westen in 2 Wochen machen müßen und sich in keinster Weise davon abbringen lassen. Dazu gehört auch zb., dass man für ein Kind unter 2 Jahre einen eigenen Sitzplatz im Flieger bucht und es nicht 11 Stunden eingequetscht auf dem Schoß verbringen muß, nur weil die Alten 300 Euro sparen wollen... :roll:
Gruß
Carsten

 

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