USA mit Kleinstkind möglich?

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*algl

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USA mit Kleinstkind möglich?
« am: 31.12.2006, 20:19 Uhr »
Hallo zusammen,

wir waren 2004 und 2005 im mittleren Westen unterwegs. Mittlerweilen haben einen kleinen Sohn. Wir überlegen, ob wir im Mai 2007 mit ihm in die USA reisen (genaues Ziel noch unbekannt, aber wahrscheinlich wieder mittlerer Westen). Er wäre dann 11 Monate alt. Gibt es jemand unter euch, der dies schon einmal gemacht hat und Erfahrung damit hat??? Wie war der lange Flug, die Zeitumstellung...etc???

Danke schonmal im Vorraus für Anregungen.

Alexander


*Palo

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Re: USA mit Kleinstkind möglich?
« Antwort #2 am: 31.12.2006, 20:54 Uhr »
Als ich zum ersten mal die Reise mit meinem Sohn machte war er 12 Monate alt. Kinder in dem Alter schlafen ja noch viel, also war der Flug kein Problem. Nun, er ist ein guter traveller :D

Als der Kleine oben auf dem Empire State Building seine Flasche bekam war er glücklich. :)

Was bezeichnest du als ‚Mittleren Westen‘ ?
Gruß

Palo

*atecki

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Re: USA mit Kleinstkind möglich?
« Antwort #3 am: 31.12.2006, 21:40 Uhr »
Hi Alexander,

Mel hat Dir ja schon massig LInks zu diesem Thema gepostet.

Bitte poste nächstens nicht mehr 3 Threads mit dem gleichen Thema, da dies dazu führt, daß das Forum zu unübersichtlich wird. Einmal reicht  :wink:

Grüße und schönen Urlaub

Axel

*Anonymous

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Re: USA mit Kleinstkind möglich?
« Antwort #4 am: 31.12.2006, 22:48 Uhr »
Möglich ist das schon - ich empfehle dringend ein WoMo! Solange wie die Kinder noch so klein sind das sie nicht krabbeln können (6-8 Monate) geht das auch zur Not noch im Mietwagen - danach wollen die sich aber bewegen und brüllen alles zusammen wenn die stundenlang im Autositz angeschnallt sitzen sollen und dazu auch nix sehen weil die in dem Alter noch rückwärts sitzen und nur den Sitz anstarren müssen!

Der Flug ist unproblematisch, buche auf jeden Fall ein eigenen Sitzplatz für das Kind! Für Infant dürfte es schon zu groß/schwer sein und wenn es da nicht mehr reinpasst mußt Du das Kind auf den Schoß nehmen, 12 Stunden lang wenn es an die Westküste geht und das ist kein Vergnügen - das ist Streß pur für die Eltern und für das Kind!

Sehe zu das die Strecken nicht zu lang gewählt werden, mehr wie 150 Meilen in der Planung sollten das täglich nicht sein. Wenn 150 Meilen geplant sind werden es eh 200 Meilen durch Verfahren, Einkaufen usw. das ist mehr als genug für das Kind.

*Kauschthaus

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Re: USA mit Kleinstkind möglich?
« Antwort #5 am: 01.01.2007, 18:51 Uhr »
Zitat von: Anonymous


Sehe zu das die Strecken nicht zu lang gewählt werden, mehr wie 150 Meilen in der Planung sollten das täglich nicht sein. Wenn 150 Meilen geplant sind werden es eh 200 Meilen durch Verfahren, Einkaufen usw. das ist mehr als genug für das Kind.


Das ist wirklich mehr als genug ... nämlich meiner Meinung nach zu viel.

Das kann man mal zwischendurch machen, um irgendwohin zu kommen, aber als täglicher Schnitt sind 150-200 Meilen nicht zu empfehlen.

Ich weiß unseren Meilenschnitt vom letzten Urlaub nicht, aber für unsere Kinder im Grundschulalter war es im Grunde zu viel Fahrerei.
Die Routenplanung klang absolut entspannt, immer mal ein paar Stunden Fahrt, aber auch immer wieder 2 Tage vor Ort. Mal abgesehen vom Verfahren schlagen alleine die Fahrten zu diversen Zielen vor Ort, zu Campgrounds/Motels und natürlich einkaufen wie oben schon erwähnt, mehr zu Buche als man glaubt.
Vom June Lake nach Bodie mal eben gut 2 Stunden hin und rück, vom Campground in die Alabama Hills zum Sonnenaufgang gucken dreiviertel Stunde hin und rück ... ich könnte die Liste noch lange fortführen. Und egal wo ihr hinwollt, es wird vermutlich dort genauso sein. Entfernungen in USA sind nun mal relativ.  :wink:

Viele Grüße, Petra
Wenn DAS die Lösung ist, dann will ich mein Problem zurück!

*Anonymous

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Re: USA mit Kleinstkind möglich?
« Antwort #6 am: 01.01.2007, 21:58 Uhr »
Zitat von: Kauschthaus
Zitat von: Anonymous


Sehe zu das die Strecken nicht zu lang gewählt werden, mehr wie 150 Meilen in der Planung sollten das täglich nicht sein. Wenn 150 Meilen geplant sind werden es eh 200 Meilen durch Verfahren, Einkaufen usw. das ist mehr als genug für das Kind.


Das ist wirklich mehr als genug ... nämlich meiner Meinung nach zu viel.


Sagen wir mal so: Es ist ein Unterschied ob ich 150 Meilen Interstate fahre oder mich über einen Berg quälen muß wo es nur langsam voran geht oder anders ausgedrückt: Wichtig ist die Zeit die das Kind im Kindersitz sitzen muß, da können auch schon 100 Meilen zu viel sein  :wink:

*jedirritter

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Re: USA mit Kleinstkind möglich?
« Antwort #7 am: 08.01.2007, 14:30 Uhr »
Ich habe das hier schon mehrmals gepostet....

Ganz kurz:

Unsere Tochter war beim ersten Südwesttrip 5 Monate alt, beim zweiten 13 Monate. Beim dritten 2 1/2 Jahre....jetzt war sie bereits mit 9 Jahren 8 Mal dabei.

Unser Sohn war bei seinem ersten Trip 6 Monate, etc etc......

Es war nie ein Problem.......auch Wandern nicht, Campen nicht....ewig lange Autofahrten nicht.....

Hängt immer von der individuellen Situation der Kids ab und das könnt nur ihr selbst einschätzen. Wenn es bei meinen Kids problemlos ging, muss es bei anderen nicht zwangsläufig auch so sein....

Jedi

*Aceofplates

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Re: USA mit Kleinstkind möglich?
« Antwort #8 am: 09.01.2007, 12:54 Uhr »
unsere beiden Jungs sind schon relativ USA-erfahren. Nic(8) war schon fünfmal mit, Tristan(3) zweimal. die Flüge waren immer unproblematisch, haben die meiste Zeit geschlafen. nur bei längeren Fahrten im Minivan werden sie gelegentlich rebellisch. also 200 Meilen haben wir mittlerweile als Obergrenze für einen Tag gesetzt und legen dann lieber einen Zwischenstop mehr ein. auch versuchen wir mindestens zweimal überall zu nächtigen, damit nicht 2 Fahrtage aufeinander folgen. deswegen schränken wir unsere Reisen etwas ein was die Gesamtstrecke betrifft, haben dann aber auch mehr Zeit die einzelnen Orte besser kennenzulernen. denke aber, das ist von Kind zu Kind verschieden. auf jeden Fall ist es einen Versuch wert mit Kindern zu reisen...
Maine. The Way Life Should Be.

*usaletsgo

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Re: USA mit Kleinstkind möglich?
« Antwort #9 am: 11.01.2007, 17:20 Uhr »
Wir haben WoMo-Touren durch die USA und andere Länder schon mehrfach mit unseren Kindern gemacht. Das erste Mal war die kleine gerade 10 Monate alt. Wir waren in den heißesten Wüsten und auf den höchsten Bergen und es hat unseren Töchtern nicht geschadet.

Natürlich darf man nicht rücksichtslos vorgehen, genau so halte ich übertriebene Vorsicht/Angst für deplatziert. Wir sind an manchen Tagen durchaus lange gefahren, ging manchmal nicht anders. Unsere Kinder konnten wir problemlos zur "Mitarbeit" bewegen, indem wir immer mal wieder kürzere Pausen (davon aber eine ganze Menge) eingelegt haben. Manchmal nur 10 Minuten draußen ein bisschen rumtoben und die Kleinen waren glücklich. Dann gibt´s noch hin und wieder eine kleine Süßigkeit zur Belohnung, die (ehrliche) Aussicht auf einen baldigen Badestopp (wenn möglich) und alles war gut.

In heißen Gegenden (z.B. waren wir bei 124 F im Joshua Tree NP) sollten sich die Eltern mit ihren Klagen mäßigen, um die Kinder nicht zu verunsichern. Meiner Erfahrung nach stecken die Kinder das besser weg als manche Erwachsenen (denken).

Ich würde es immer wieder so machen und meine Töchter freuen sich jetzt schon wieder riesig auf die nächste klassische Südwesttour im nächsten Sommer. Meine Frau und ich sind der Meinung, dass wir unsere Kinder nicht überfordern, sonst würden sie sich anders verhalten. Aber sie sind auch nicht aus Zuckerwatte und werden von uns auch nicht so erzogen. Außerdem achten wir auf Abwechslung und machen manchmal speziell Sachen nur für die Kinder (z.B. nehmen wir häufiger mal einen Spielplatz am Wegesrand mit).
Reiseberichte, Bilder und USA-Infos: USALetsGo

*jedirritter

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Re: USA mit Kleinstkind möglich?
« Antwort #10 am: 11.01.2007, 20:16 Uhr »
Zitat von: atecki
Hi Alexander,

Mel hat Dir ja schon massig LInks zu diesem Thema gepostet.

Bitte poste nächstens nicht mehr 3 Threads mit dem gleichen Thema, da dies dazu führt, daß das Forum zu unübersichtlich wird. Einmal reicht  :wink:

Grüße und schönen Urlaub

Axel


Genau, so sehe ich das auch!

Jedi

*Anonymous

  • Gast
Re: USA mit Kleinstkind möglich?
« Antwort #11 am: 11.01.2007, 20:54 Uhr »
Zitat von: jedirritter
Zitat von: atecki
Hi Alexander,

Mel hat Dir ja schon massig LInks zu diesem Thema gepostet.

Bitte poste nächstens nicht mehr 3 Threads mit dem gleichen Thema, da dies dazu führt, daß das Forum zu unübersichtlich wird. Einmal reicht  :wink:

Grüße und schönen Urlaub

Axel


Genau, so sehe ich das auch!

Jedi


Wenn Du das genauso siehst hättest Du Dir dieses Posting auch klemmen können, oder willst DU Postings schinden?

Mich braucht niemand darauf hinweisen das mein Posting auch überflüssig ist, das weiß ich, ich wollte auch nur mal was gesagt haben, wobei ich schon konstruktiv was zum Thema beigetragen habe. Zwar auch nur als Gast, aber egal  :wink:

*Eagle

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Re: USA mit Kleinstkind möglich?
« Antwort #12 am: 11.01.2007, 22:04 Uhr »
Hallo


Zitat
Unsere Tochter war beim ersten Südwesttrip 5 Monate alt, beim zweiten 13 Monate. Beim dritten 2 1/2 Jahre....jetzt war sie bereits mit 9 Jahren 8 Mal dabei.

Unser Sohn war bei seinem ersten Trip 6 Monate, etc etc......

Es war nie ein Problem.......auch Wandern nicht, Campen nicht....ewig lange Autofahrten nicht


Ich finde es toll, dass Ihre nie Probleme gehabt habt, was ich Dir, wenn ich ehrlich bin, nicht abnehme.

Was meinst Du , wieviele Reisen den Kinder noch im Gedächnis bleiben?

Meine waren das erste mal 8 und 11 jährig; jetzt mit 30 und 28 können sie noch fast über jede Reise berichten, welche wir noch in die Staaten unternommen haben.

Eine Zwischenfrage: Kennen deine Kinder überhaupt ihr Heimatland?


Eagle

*Anonymous

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Re: USA mit Kleinstkind möglich?
« Antwort #13 am: 11.01.2007, 22:33 Uhr »
Zitat von: Eagle
Ich finde es toll, dass Ihre nie Probleme gehabt habt, was ich Dir, wenn ich ehrlich bin, nicht abnehme.


 :twisted:  Die Kinder von meinen Arbeitskollegen sind auch immer ganz lieb, schlafen schon mit 6 Monaten die Nächte durch, brüllen nicht und machen keinen Ärger... Meine sind dagegen völlig anders  :shock:   :wink:

Zitat
Was meinst Du , wieviele Reisen den Kinder noch im Gedächnis bleiben?


Das ist doch egal, wichtig ist das die Tour "Kindgerecht" gestaltet wird, nicht zu lange Tagestouren und nicht so lange im Auto. Die Höchstgrenze meiner Kinder lag bei 3-4h am Tag, da muß man auch die Nationalparks einrechnen, einmal den Bryce komplett bis rauf und wieder runter ist schon sehr viel Zeit davon verbraucht...

*Wilder Löwe

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Re: USA mit Kleinstkind möglich?
« Antwort #14 am: 11.01.2007, 22:43 Uhr »
Zitat von: Eagle

Ich finde es toll, dass Ihre nie Probleme gehabt habt, was ich Dir, wenn ich ehrlich bin, nicht abnehme.

Was meinst Du , wieviele Reisen den Kinder noch im Gedächnis bleiben?

Meine waren das erste mal 8 und 11 jährig; jetzt mit 30 und 28 können sie noch fast über jede Reise berichten, welche wir noch in die Staaten unternommen haben.

Eine Zwischenfrage: Kennen deine Kinder überhaupt ihr Heimatland?


Eagle



Ich mische mich mal ungefragt ein, da wir auch zu den Familien gehören, die die Kinder schon im Babyalter (ab 6 Monate) nach USA geschleppt haben. Nun, im zarten Alter von 5 und 7 Jahren waren sie schon fünfmal in den USA und einmal in Südafrika.

Ich denke schon, wenn man entsprechend Rücksicht auf die Bedürfnisse der Kinder nimmt, gibt es keine nennenswerte Probleme. Außerdem ist es eine Frage, wie man "Problem" definiert. Wenn meine Kinder sich auf der Rückbank während einer langen Autofahrt fast zerfleischen, ist das zwar nervig, aber noch kein Problem. Ein Problem wäre für mich, wenn ein Kind z.B. vor Heimweh krank würde oder während einer Reise an den Windpocken erkrankt.

Ob meine Kinder sich an die Reisen später noch erinnern, ist mir nicht so wichtig. ICH werde mich (hoffentlich) bis ans Ende meiner Tage  daran erinnern und mich an den Erinnerungen erfreuen. Damit dem Gedächtnis der Kinder dennoch etwas nachgeholfen wird, mache ich von jeder Reise ein kleines Fotoalbum für jedes Kind. Diese Alben stehen in den Kinderzimmern und die Kinder schauen sie sich manchmal an. Man merkt deutlich, daß sie sich hauptsächlich über die Fotos an die Urlaube "erinnern".

Übrigens, ich erinnere mich auch nicht an die ersten Urlaube an der Adria, die meine Eltern mit mir als Baby gemacht haben. So what?

Meine Kinder haben aber schon recht früh die Erfahrung gemacht, daß unsere Welt nicht nur aus unserem Kuhdorf und Umgebung besteht, daß es Flecken auf dieser Erde gibt, die ganz anders sind als unser Zuhause, und daß es Menschen verschiedener Hautfarben und Sprachen gibt. Man merkt inzwischen sehr deutlich, daß sie einen sehr viel weiteren Horizont als Ihre Spielgefährten haben.

Unser Heimatland kennen die Kinder tatsächlich nur in sehr kleinen Ausschnitten. Geht mir aber genauso, da ich nach 18 Jahren Adria direkt auf Übersee umgestiegen bin. Deutschland hebe ich mir für's Rentenalter auf, oder für Zeiten wo das Budget nicht mehr für Übersee reicht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Reisen mit Kleinkindern sind möglich, man muß sie nur kindgerecht gestalten und nicht versuchen, alles so durchzuziehen, wie zu den Zeiten, als man noch ohne Kinder unterwegs war.

Katrin
Viele Grüße
Katrin

*Kauschthaus

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Re: USA mit Kleinstkind möglich?
« Antwort #15 am: 11.01.2007, 23:23 Uhr »
Kinder, seid friedlich ...  :wink:

Alexander wird es sicher nicht recht sein, wenn sein Thread in etwas hitzige Antworten ausartet.

Eine gültige Antwort kann man sowieso nicht geben. Das hängt viel zu sehr vom Kind, von der Einstellung der Eltern und äußeren Rahmenbedingen für eine solche Reise ab.
Es geht auch nicht darum, ob das knapp 1-jährige Kind was von der Reise "mitnimmt" :roll: , sondern nur darum, ob es überhaupt machbar ist.

Machbar ist es natürlich. Und muss bei entsprechender Planung (z.b. Womo, eigenen Sitzplatz für das Kind während des langen Fluges, entsprechend angepasster Route) auch nicht zwingend in Tortur ausarten.

Nach allem was ich bisher gehört und gelesen habe, verkraften auch die ganz kleinen Kinder die Zeitumstellung ganz gut. Ob das beim eigenen auch so ist, weiß kein Mensch und kann eigentlich nur ausprobiert werden.

Ich denke, es kommt drauf an, was ihr vorhabt auf Eurer Reise. Wenn ihr die Übernachtungen in Motels plant, könnt ihr nur hoffen, dass Euer Kind die ständigen Wechsel der Umgebung gut verkraftet. Hier wäre ein Womo natürlich geschickt.

Ich persönlich, das gebe ich zu, kann es mir nicht wirklich vorstellen, mit einem so kleinen Kind rumzureisen. Selbst wenn das Kind alles mitmacht, wäre es mir einfach zu - ja wie soll man sagen - lästig. In dem Alter, und noch ein paar Jahre mehr, dreht sich so viel nur um das Kind (Essen, aufpassen, Bewegung, spielen etc., etc.) dass ich eine solche Reise nicht hätte genießen können.

Wir sind mit unseren beiden in den ersten 2 Jahren gar nicht verreist, mal abgesehen von Wochenendbesuchen bei meiner 300 km entfernt wohnenden Familie. Im Alter von ca. 2 bis 5-6 waren wir immer mal eine Woche in Griechenland oder ein paar Tage auf Mallorca.

Ihre erste Fernreise ging im Alter von 6 und 7 nach Kanada. Wir haben dort eine Woche Verwandte in Vancouver besucht, waren eine Woche in den Cariboo Mountains und eine weitere auf Vancouver Island, wo wir gezeltet haben. In dem Alter kann man halt schon was mit ihnen anfangen auf Reisen und es hat ihnen und uns gut gefallen.

Nach diesem "Anprüfen der Travellertauglichkeit" :wink: waren wir inzwischen noch einige Male in den USA, sowohl Kurzreisen z.B. nach NYC  als auch längere Zeltreisen im Südwesten und Kalifornien.
Und jetzt im Alter von 8 und 9 fängt es erst richtig an, Spaß zu machen. So nervig Kinder ja durchaus mal seien können, auf Autofahrten oder wenn irgendwas nicht so passt, so toll ist es zu sehen, wie sie mit der anderen Umgebung schon umgehen können.

Aber bei so was sind die Meinungen genauso verschieden wie Eltern und Kinder.
Wirklich wissen könnt ihr das also nur selbst. Ihr müsst Euch ziemlich zurücknehmen und die Route sowie An- und Abreise entsprechend planen.

Dass man mit einem so kleinen Kind alles machen kann, und es ist nie ein Problem, verweise ich in das Bereich der Fabeln. :wink:

Aber ich weiß auch, dass es wohl zu nicht geringem Teil auf die Einstellung der Eltern ankommt.

Viele Grüße, Petra
Wenn DAS die Lösung ist, dann will ich mein Problem zurück!

 

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