Unsere Route 2002/3

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*RogerRabbit

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Unsere Route 2002/3
« am: 13.01.2003, 22:25 Uhr »
Hi,

hier kommt für alle die es interessiert die Reiseroute unseres Urlaubes.

Nach zwei Tagen Los Angeles sind wir nach Ontario, einem Vorort von Los Angeles, gefahren und haben unser Auto gegen einen SUV getauscht. Die waren nicht mehr zu bekommen am LAX. Über den Highway 10 sind wir bis zur 111 durch Palm Springs und wieder auf die 10
bis zur Abszweigung "George Patton Museum" durch den Joshua Tree NP gefahren. Raus sind wir in Joshua Tree. Durch 29 Palms sind wir über Amboy und Kelso in
Baker unbeschadet auf dem Highway 15 nach Las Vegas. Unbeschadet, weil es plötzlich stockfinster wurde, die Gegend unbewohnt wirkte und uns nicht ein Auto entgegen kam. Das war schon etwas unheimlich. Ich habe gehofft, daß mit dem Auto nichts passiert. Uns hätte so schnell sicher niemand gefunden.
Ich muß noch dazu schreiben, daß die ganze Zeit kaum Touristen unterwegs waren. Überall war es angenehm leer.
Von Las Vegas aus sind wir über den Highway 15 einen Tag ins Valley of Fire. Zurück nach LV über die 169 am Lake Mead vorbei.

Am nächsten Tag gings weiter über den Hoover Dam bis Klingman. Das Stück über die Route 66 am Hackberry General Store vorbei sind wir vor 3 Jahren gefahren. Lohnt sich schon wegen des Stores und seinem Besitzer. Wir sind weiter die 40 bis Flagstaff gefahren und haben dort übernachtet. Irgend jemand hatte mal Black Barts Steakhaus und den Museumsclub empfohlen. Das war Pech wenn man nicht in der Saison fährt. Das Steakhaus hatte geschlossen und im Museumsclub waren wir für 4,- $ p.P. Eintritt fast die einzigen Gäste. In Flagstaff war es nachts ganz schön kalt und je näher wir am nächsten Tag zum Grand Canyon kamen, desto kälter wurde es. Dabei war der Himmel strahlend blau und es lag Schnee verstreut wie Puderzucker. Einfach fantastisch. Am obere Teil des GC lag Schnee. Sah irre aus. Wir haben dort ca. 1000 Fotos gemacht ...

Auf der 89 sind wir zurück nach Flagstaff und auf der Alt 89 durch den Oak Creek Canyon nach Sedona. Dort hatten wir einen wahnsinns Sonnenuntergang ! Wir hatten das Gefühl die Berge brennen. Von dort aus sind wir über Campe Verde nach Montezuma Castle.

Wir sind dann östlich durch die Berge und Strawberry zur 87 und dann südlich bis zur Abzweigung 188 zum Th. Roosevelt Lake. Der See war wunderschön ruhig, kaum andere Menschen dort. Traumhaft. Am Damm haben wir den Apache Trail genommen. Vorsicht ! Er ist nicht bei Regen befahrbar und ohne Geländewagen ist es nur der halbe Spaß. Die Strasse ist nicht geteert. Ein Muß ist Tortilla Flat. Wir haben bei Country Music (live!) Hot Dogs und Kaktuseis gegessen. Wer gerne Kontakt zu den anderen Gästen knüpfen möchte, bestelle sich gierigerweise 2 Bällchen Eis (konnte ja nicht wissen, daß sie so groß sind..). man wird bestimmt von jedem vorbeikommenden angesprochen, wenn man wie blöd versucht dem schmelzenden Eis Herr zu werden. Soviel zum Eis. Die Strecke ist sehr schön und sollte Ihr probieren, wenn Ihr in der Nähe seid.

In Phoenix wollten wir eigentlich übernachten. Da aber Super Bowl der Collegemanschaften war, waren die Zimmerpreise mit 100% Aufschlag. Wir haben unseren Reiseführer studiert und haben entschieden, daß Phoenix nicht so spannend ist. Wir sind bis Casa Grande gefahren und haben dort ganz nett gewohnt und hatten prima günstiges mex. Essen.

Weiter gings nach Tuscon, wo wir im Pima Air Museum, Old Tuscon Studios und an der Mission Xavier del Bac waren. Die Katze und die Maus haben wir auch gefunden... Jetzt kommt ein Teil, den wir uns hätten schenken können. Eigentlich waren wir gewarnt, aber wir wollten es selbst erfahren. Wir sind nach Tombestone gefahren. Eigentlich wollten wir weiter zum Chiricahua National Monument, haben es aber zeitlich nicht geschafft. Von Tombestone gings über die 82 nach Nogales. Wir hatten noch überlegt, flugs nach Mexiko rüber zu gehen, wurden aber von den Millionen Menschen beladen mit Plastiktüten abgeschreckt. Weils schneller ging sind wir auf den Highway 19 und 8 mit einem Stop in Tubac (nettes Künstlerstädtchen) ziemlich lange bis Yuma durchgefahren.
Es war zeitig dunkel und wir haben gelesen, daß die Strecke wenig spannend ist. Abgesehen davon gabs kein Motel zwischen Gila Bend und Yuma. In Yuma haben wir einige historische Stätten besichtigt und haben dann die Sanddünen gesucht.  Wir fanden sie dann auch, aber es war so stürmisch, daß wir froh waren wieder im Auto zu sitzen. Weiß von Euch jemand, ob man dort Motocrossräder oder Quards leihen kann ? Wir haben keine Verleihe gesehen, nur Privatfahrer.

Wir sind auf der 78 geblieben und durchs Anza-Borrego Desert gekommen. Man fährt ein paar Meilen und kommt durch graue Felslandschaften, wieder ein paar Meilen weiter sind die Felsen rot, die Vegetation wechselt von Kakteen zu Laubbäumen und Tannen. Irre. Und plötzlich stehst du in Julian, einem Örtchen mit viktorianischen Häusern, das für seine Apfelplantagen bekannt ist. Wir haben dort den besten Applepie gegessen. Wir konnten uns kaum von dem Ort trennen.
Bis Ramona sind wir auf der 78 geblieben und sind dann nach San Diego.

Wir waren zum ersten mal dort und begeistert. In San Diego haben wir eine Selfguiding Tour (Unterlagen gibs im Visitor Center) mit dem Auto gemacht und waren in Sea World. Wir wären gerne länger gelieben.
Wir mußten zurück nach Los Angeles, da wir keinen Rückflug von San Diego bekommen haben. Leider war der Highway No.1 nicht zu spektakulär wie zwischen SF und LA.

Am letzten Abend in Los Angeles wollten wir zum Griffith Observatorium. Wir waren schon mal dort. Leider waren alle Zufahren gesperrt, weil dort Filmarbeiten waren. Man kann nicht alles haben ...

Die ganze Zeit war das Wetter gut, was natürlich Glück war. 2x hat es abends geregnet. Ansonsten war es bis 28 Grad warm in Arizona und San Diego.  
Hoffentlich habe ich Euch nicht zu sehr gelangweilt. Es ist doch mehr geworden als ich schreiben wollte  ???

Letzten Endes haben wir viel gesehen, sind auch wieder zuviel gefahren und zuwenig gelaufen, haben nette Leute getroffen und werden es wieder tun !!!

Macht's gut
Susanne

 

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