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Unterhaltung & aktuelle Hinweise => Aktuelle Meldungen / Radio- & Fernsehtipps => Thema gestartet von: stephan65 am 10.01.2010, 10:26 Uhr
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Das Geoforschungszentrum Potsdam meldete heute nacht ein etwas stärkeres (Mag. 6,5) Erdbeben, Koordinaten und weitere Daten hier:
http://geofon.gfz-potsdam.de/db/eqpage.php?id=gfz2010aqme
Noch eine Meldung dazu:
http://www.usatoday.com/news/topstories/2010-01-09-3763727349_x.htm
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ich war 2008 in eureka. zum glück hat es damals nicht geschüttelt.
wurde 1987 in san francisco schon mal duchgerüttelt.
mir fiel das herz in die hose und im hotel haben sie nur gelacht und gemeint na ja das war nicht so schlimm.
mir hatte es jedenfalls gereicht.
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Die San-Andreas-Verwerfung zwischen Pazifischer und Amerikanischer Platte und der inkludierte Graben sind nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ........
:umherschau:
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Das Geoforschungszentrum Potsdam meldete heute nacht ein etwas stärkeres (Mag. 6,5) Erdbeben, Koordinaten und weitere Daten hier:
http://geofon.gfz-potsdam.de/db/eqpage.php?id=gfz2010aqme
Das Epizentrum ist dort aber falsch angegeben.
Hier sind genauere Daten: http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsus/Quakes/nc71338066.php
Es lag 27 Meilen westlich von Ferndale, CA und war somit genaugenommen ein Seebeben am nördlichen Ende der San Andreas Fault (die grüne Linie im Bild).
(http://neic.usgs.gov/neis/eq_depot/2010/eq_100110_nc71338066/nc71338066.jpg)
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Ein Bekannter von mir ist gerade dienstlich in San Francisco und hatte dort mehrere Meetings mit Einheimischen. Letzte Woche gab's da einen Stoß von 4.1, der ihn arg erschreckte - die Eingeborenen gaben lediglich ein kurzes 'Welcome to California' von sich :lol:
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War garnicht so schlimm. Ferndale hat es wohl am meisten betroffen, ein paar Bilder sind an den Waenden verrutscht und ein paar Sachen aus Regalen gefallen. Das war's.
letzte Woche beim Beben in San Diego war es genau so.
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Das Epizentrum ist dort aber falsch angegeben.
Hier sind genauere Daten: http://earthquake.usgs.gov/earthquakes/recenteqsus/Quakes/nc71338066.php
Es lag 27 Meilen westlich von Ferndale, CA und war somit genaugenommen ein Seebeben am nördlichen Ende der San Andreas Fault (die grüne Linie im Bild).
Vielleicht stimmen die anderen Daten ja nicht... :kratz: (genauer sind sie sowieso nicht, sind auch nur 2 dezimale Nachkommastellen, also nur auf rund 10 km genau) Spaß beiseite, die genauen Daten ändern sich erstens in den ersten Tagen sowieso noch, bis die weltweiten Seismographen alle ausgewertet sind, das ist normal. Und solche seismogenen Bruchflächen sind ja hunderte von Quadratkilometer groß, da ist es müßig, über 30 Kilometer Abstand zu diskutieren.
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Vielleicht stimmen die anderen Daten ja nicht... :kratz:
Ich würde sagen dass man bei einem Erdbeben in Kalifornien dem USGS eher vertrauen kann als dem Geoforschungszentrum Potsdam, was die Genauigkeit der Daten betrifft.
Und solche seismogenen Bruchflächen sind ja hunderte von Quadratkilometer groß, da ist es müßig, über 30 Kilometer Abstand zu diskutieren.
So wie in der Meldung dargestellt (http://maps.google.com/maps?f=q&q=40.75 N,124.22 W&ie=UTF8&t=p&z=5&om=1) lag des Epizentrum angeblich direkt bei Eureka, CA. Hätte es genau dort ein Beben der Stärke 6.5 gegeben, wär es es vermutlich sogar verherend verlaufen. Das wollte ich damit eigentlich nur sagen.
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Ich würde sagen dass man bei einem Erdbeben in Kalifornien dem USGS eher vertrauen kann als dem Geoforschungszentrum Potsdam, was die Genauigkeit der Daten betrifft.
Die werten meines Wissens weltweit alle die gleichen Seismographen aus. Ob das Büro 5 oder 5000 km entfernt ist, spielt keine Rolle.
Und 0, 30 oder 100 km Entfernung sind nicht so entscheidend wie der örtliche Untergrund. Steht eine Stadt auf weichem Sediment, sind die Auswirkungen in 100 km Entfernung schlimmer als auf Fels direkt über dem Hypozentrum.
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Die werten meines Wissens weltweit alle die gleichen Seismographen aus. Ob das Büro 5 oder 5000 km entfernt ist, spielt keine Rolle.
Und 0, 30 oder 100 km Entfernung sind nicht so entscheidend wie der örtliche Untergrund. Steht eine Stadt auf weichem Sediment, sind die Auswirkungen in 100 km Entfernung schlimmer als auf Fels direkt über dem Hypozentrum.
Ok, da spricht scheinbar ein Experte auf dem Gebiet. :oops: :)
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Najanee, Hobby. :grins:
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Brauchte nicht mit meinem Löffel die Sahne im Kaffee umrühren.... :rotor:
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Steht eine Stadt auf weichem Sediment, sind die Auswirkungen in 100 km Entfernung schlimmer als auf Fels direkt über dem Hypozentrum.
Also dem Epizentrum?