usa-reise.de Forum
Unterhaltung & aktuelle Hinweise => Aktuelle Meldungen / Radio- & Fernsehtipps => Thema gestartet von: wolfi am 16.07.2016, 20:22 Uhr
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Über Unister (Fluege.de, Ab-in-den-Urlaub.de) hat man hier ja schon ziemlich viel Negatives gelesen, jetzt ist der Gründer und Hauptgesellschafter Thomas Wagner mit einem Flugzeug tödlich verunglückt:
Laut "Bild"-Zeitung führte Wagner einen Geldkoffer mit mehreren Millionen Euro mit sich.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/unister-thomas-wagner-tot-wie-geht-es-weiter-a-1103193.html (http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/unister-thomas-wagner-tot-wie-geht-es-weiter-a-1103193.html)
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Es gibt wohl gute Gründe dafür, dass "wichtige" Personen eines Unternehmens meist nicht im selben Flugzeug sitzen dürfen. Jedenfalls bei vielen grösseren Firmen.
Ich wette, dass das auch bei Unister bekannt war.... nur war der Flug mit einem Privatpiloten und einem nicht ganz geringen Bargeldbetrag an Bord wohl kaum eine offizielle Dienstreise. Und sowieso höchst merkwürdig.
Jedenfalls keine schöne Sache für die Angehörigen und für Unister.
Ganz davon abgesehen gehört Unister ja leider auch zu den ehr fragwürdigen Unternehmen. Deren Reiseportale sind - um es mal vorsichtig auszudrücken - ziemlich "merkwürdig". Die Arbeitsbedingungen dort sind auch nicht die tollsten, ich kenne Ex-Unisterer.
Das alles macht den Absturz des Herrn Wagners nun aber auch nicht erfreulich...
So umstritten er sein mag, er hat eine ganz offensichtlich erfolgreiche Firma auf die Beine gestellt!
Lurvig
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Etwas OT re "nicht alle im gleichen Flugzeug":
Ich habe das bereits 1970 erlebt, als unsere kleine IT-Consultancy zu einer gemeinsamen Reise auf die Kanaren aufbrach (50% Schulung, 50% Urlaub, (Ehe)Partner durften mit, 50% hat die Firma bezahlt ...), da wurden wir auch au mehrere Flugzeuge verteilt.
Jeder, der ein bisschen weiter weg von Stuttgart wohnte, musste von einem anderen Flughafen starten.
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http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/ab-in-den-urlaub-betreiber-unister-meldet-insolvenz-an/13891716.html
Die Portale sollen zwar (noch) nicht betroffen sein, aber ein bisschen Vorsicht kann nicht schaden, zumal diese auch bisher oft kein reiner Quell der Freude waren.
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PS: Cashback auf qipu "pausiert" schon für aidu und flüge.de....
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Etwas OT re "nicht alle im gleichen Flugzeug":
das gilt in vielen Firmen auch immer noch. Bei meinem letzten Arbeitgeber (dicke US-Firma) war das eine feste Regel: ab einem bestimmten "Level" durften sogenannte Führungskräfte nicht mehr im gleichen Flieger reisen.
In kleineren Firmen schaut man da wohl weniger drauf, wobei Unister ja nicht soooo klein ist.
Lurvig