usa-reise.de Forum
Nordamerika => American Life => Thema gestartet von: Canyoncrawler am 12.05.2007, 07:22 Uhr
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Hallo,
auf den Internetseite des Reise-Know-How Verlages gibt es eine Kostenrechnung (viele werden den Verlag kennen, da er das Reisebuch von Hans R. Grundmann, USA - der ganze Westen, herausgibt).
Verglichen werden die Preise für eine 3 Wochen Rundreise in der Hauptsaison (August) zwischen
PKW-Motel / Wohnmobil / Midsize-SUV/Zelt.
Dabei schneidet der Camper als teuerste Variante ab und Grundmann resümmiert, dass ein Camper nur in der absoluten Nebensaison unter Einbeziehung der Selbstverpflegung and die Kosten für Motel/Mietwagen herankommt. Zelt/PKW ist die günstigste Reiseart.
Mir möchte jetzt ein eingefleischter RVler erzählen, dass Urlaub mit einem RV im August genau so günstig sein kann, wie mit Motel/PKW.
Kann das sein ?
Ist die Rechnung von Grundmann für die WoMO-Miete realistisch?
Ist die Rechnung von Grundmann für PKW/Motel realistisch?
Ach so, hier noch der LINK zum Kostenvergleich:
http://reisebuch.de/nordamerika/buecher/westen_der_usa/kostenvergleich_usa_campen.html
Wäre nett, wenn sich das die RV-Insider und Motel/PKW-Erfahrene einmal anschauen könnten.
@ Mods: Habe die Frage in die Foren-Kategorie "USA" gestellt, da sich die Themen
"Wohnmobil-Urlaub / Camping" und "Hotel & Motel / Mietwagen" überschneiden. Ihr dürft sie aber auch gerne verschieben.
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Hi, das muß für jeden Fall neu durchgerechnet werden, kann man pauschal nicht sagen. Wieviele Vollzahler? Wir sind zb. mit 3 Vollzahlern gefahren und das rechnet sich anders wie 2 Erw. + Kind.
Wo geht es hin? 10 Tage Hotel in N.Y. sind zb. sehr teuer! Welche Ansprüche hat man? Reicht Motel6 oder muß es mindestens BW sein? Bei 3 Wochen sind das mehrere hundert $ Unterschied. Wo geht man essen bei PKW/Hotel? Fast Food oder teure Restaurants? Welches Auto fährt man? Fullsize oder Luxury/großen SUV? Mit Navi von Hertz? Deutlich teurer wie der Equinox von Alamo :hand:
Beim WoMo: Welcher Anbieter? Da gibt es deutliche Preisunterschiede. 21 oder 30 fuß mit slideout? Private CG oder staatliche die preiswerter sind? Jeden Tag Filet aus dem Bioladen?
Die Kosten können je nach Ansprüchen gesamt gerechnet um einige tausender schwanken! Das merkt man hier im Forum auch, einige geben 10000 Euro zu zweit für 4 Wochen Urlaub aus und meinen günstiger geht es nicht, ich war bei knapp 4 Wochen WoMo und 3 Vollzahlern mit anteiligen 1900 Euro dabei.
Um zur Ausgangsfrage zu kommen: 2 Erw. die im Reisebüro buchen, LH Nonstopp rüberfliegen, Luxury von Hertz mit Navi + Hotels im RB buchen, in guten Restaurants essen -> die können deutlich mehr zahlen vs. andere Airline, 21 Fuß-Camper von CA (selbst gebucht), staatliche CG und Selbstverpflegung wo es nicht immer nur Steaks gibt :)
Ich hatte grad ein ähnliches Thema: Kann man 2 Wochen Florida mit Flug, SUV, Sprit, Motels für unter 1000 Euro buchen (bei 2 Vollzahlern)? Man kann, ich hab es vor ein paar Tagen gebucht, glauben mir einige Leute aus meinem Umfeld auch nicht :hand:
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Wo geht es hin? 10 Tage Hotel in N.Y. sind zb. sehr teuer!
Es geht um die Frage Mietwagen/Zelt oder Motel oder RV. Da ist New York irgendwie nicht so ganz das passende Beispiel ;).
Welche Ansprüche hat man? Reicht Motel6 oder muß es mindestens BW sein? Bei 3 Wochen sind das mehrere hundert $ Unterschied. Wo geht man essen bei PKW/Hotel? Fast Food oder teure Restaurants? Welches Auto fährt man? Fullsize oder Luxury/großen SUV? Mit Navi von Hertz? Deutlich teurer wie der Equinox von Alamo :hand:
Beim WoMo: Welcher Anbieter? Da gibt es deutliche Preisunterschiede. 21 oder 30 fuß mit slideout? Private CG oder staatliche die preiswerter sind? Jeden Tag Filet aus dem Bioladen?
Ist doch in dem Artikel alles beschrieben. Es geht darum, mit welcher Variante man sparsamer Urlaub machen kann. Ich halte die Berechnungen durchaus für halbwegs realistisch (ich setze jetzt mal voraus, der WoMo-Preis kommt so hin).
Man kann natürlich genausogut für beide Szenatirn die Luxusvariante durchrechnen. An der Relation wird das wahrscheinlich wenig ändern.
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N.Y. war nur ein Extrembeispiel, nimm ein paar Tage SFO, auch nicht billig wenn man ein gutes Hotel will, im RB bucht und von Priceline noch nie was gehört hat :wink:
Nur mal kurz überflogen und was rausgepickt:
Nebenkosten für 2 Personen €220 (Campingkit, Prep-Fee) und VIP-Vollkasko $342 ($19/Tag+8,5% tax)
Brauch ich ein Campingkit oder kauf ich das für 30$ im WalMart? Bereitstellungsgebühren sind je nach Anbieter/Angebot inkl., also 190$ gespart. VIP teilweise mit drin, je nach Anbieter/Angebot. also wieder minus... Hier wurde auch ein recht teurer Anbieter genommen.
Es ist individuell unterschiedlich und man kann da keine pauschalen Aussagen machen weil jeder andere Prioritäten hat. Das Camperangebot in der Beispielrechnung könnte man deutlich unterbieten, vorausgesetzt man sucht etwas, nutzt Frühbuchervorteile die allein schon einige hunderter sparen können.
Aber man müsste in Cafeterias und Restaurants schon täglich zulangen, um in 20 Tagen eine Differenz von €1.427 aufzufuttern.
Wo ist das Problem? Bei 2 Personen und 20 Tagen sind das 35 Euro/Person, je nach Anspruch durchaus realistisch.
Man kann es pauschal nicht vergleichen...
Unter dem Motto: Kleinvieh macht auch Mist wird gerne der Tip bei solchen Rechnungen unter den Tisch fallen gelassen... Ich geh jetzt mal von 3$/Tag Motel aus + 2x/Tag essen, jeweils 3-4$. Rechnen wir mal der Einfachheit halber mit 10$ Tip am Tag, so sind das bei 20 Tagen auch 200$ die bei Motel/Restaurant zugerechnet werden müßen :)
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Natürlich geht das alles auch billi8ger. Auch beim Mietwagen und bei den Übernachtungspreisen kann man sicher noch einige $ rausholen. Darum geht es doch hier gar nicht.
Aber man müsste in Cafeterias und Restaurants schon täglich zulangen, um in 20 Tagen eine Differenz von €1.427 aufzufuttern.
Wo ist das Problem? Bei 2 Personen und 20 Tagen sind das 35 Euro/Person, je nach Anspruch durchaus realistisch.
1. Sind es nicht 35$/person pro Tag sondern 35$ mehr als man mit Selbstversorgung ausgeben würde.
2. Muss man schon dieselben Personen voraussetzen, die man auch in dem WoMo-Beispiel nimmt. 2 Reisende, die sich im WoMo ausschliesslich selbst versorgen (darauf beruhen ja die 35.- Unterschied/Tag), werden auch als PKW-Reisende nicht jeden Abend in das vornehmste Restaurant einfallen, sondern auch beim essen gehen entsprechend sparsam sein.
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Zusammengefasst:
Natürlich kann man so und so Motel- oder WoMo-Urlaub machen. Aber für einen Kostenvergleich muss ich natürlich schon von gleichen Gewohnheiten ausgehen. D.h. ich muss mir ausrechnen, was mich mit meinen Buchungs- und Reisegewohnheiten und Vorlieben die beiden Urlaubsarten kosten würden. Insofern finde ich das Rechnungsbeispiel schon realistisch.
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Hallo,
ein sternenklarer Himmel,
das Lagerfeuer brennt,
auf dem Grill ein schönes Steak
und in der Ferne Kojotengeheul :P
Wie soll ich dieses Erlebnis denn preislich aufrechnen :roll:
Da könnten die Hotels/Motels umsonst sein und ich würde trotzdem weiter mit dem RV fahren :D
MfG Volker
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Das ist auf jeden Fall ein Vergleich, den ich nachvollziehen kann.
Kann man allerdings mit PKW und Zelt genauso erleben, womit wir dann wieder bei der Kostenfrag wären ;) ;).
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Ich kenne die Grundmann Rechnung und denke, dass sie im Großen und Ganzen als Richtwert hinkommt. Für ein Womo kann ich das zwar nicht sicher sagen, aber für den Vergleich Motel oder Zelt.
Und natürlich kann man nur die jeweiligen eigenen Reisevorstellungen vergleichen.
Beim konkreten Vergleich RV oder Motel im August müsste man vermutlich ein so günstig wie es in der HS nur geht ergattertes (kleines) Womo gegen Übernachtungen in eher hochpreisigen Motels/Hotels (Küste, direkt in den NPs etc.) und einem recht großen Mietwagen aufrechnen einschließlich jeden Tag ordentlich essen gehen. Na, oder so ähnlich.
Auf jeden Fall bezweifel ich, dass ein Womo in der HS bei gleich preisbewusstem Verhalten nicht teurer kommt.
Viele Grüße, Petra
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Als wir unsere erste USA-Reise machten haben wir im Reisebüro uns einen Preisvergleich geben lassen zwischen Wohnmobil und Mietwagen/Hotel. Dabei kam für uns das Wohnmobil als günstigere Variante heraus. Habe das Angebot leider nicht mehr und kann deshalb auch nicht mehr nachvollziehen, was als Grundlage genommen wurde. Wir waren allerdings auch mit 5 Personen unterwegs, 3 davon waren Jugendliche und zwei Erwachsene. Allerdings sind bei dem Preisvergleich des Grundmann Dinge beim Wohnmobil eingerechnet, die nicht unbedingt sein müssen.
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Das ist auf jeden Fall ein Vergleich, den ich nachvollziehen kann.
Kann man allerdings mit PKW und Zelt genauso erleben, womit wir dann wieder bei der Kostenfrag wären ;) ;).
Da hast du natürlich Recht und ich brauche aucht nicht lange überlegen,was teurer ist :roll:
Aber aus Bequemligkeitsgründen werde ich weiterhin mit dem teuren RV unterwegs sein :D
MfG Volker
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Wir waren allerdings auch mit 5 Personen unterwegs, 3 davon waren Jugendliche und zwei Erwachsene.
Dann wurden vermutlich jeweils 2 Zimmer in den Hotels gerechnet?
Viele Grüße, Petra
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Hallo,
vielen Dank für Eure Einschätzungen.
Ich gönne jedem seinen Urlaub, egal ob mit RV, im Motel, Zelt, Hostel oder Car Camp.
Mir ging es darum, ob diese Vergleichsrechnung als Anhaltspunkt für die Reisekosten für unerfahrene 'Ersttäter' in den USA dienen kann.
Bemängelt wurde an dem Vergleich z.B. der Ansatz der durchschnittlichen Campgroundgebühr mit 26 Dollar/Nacht und das man einen hochpreisigeren RV-Anbieter mit einem günstigen Autovermieter verglichen hätte.
Den Convenience Kit kann man selbstverständlich herausrechnen, den braucht nicht jeder.
Ich habe mit Mietpreisen für Wohnmobilen keine Erfahrung, da ich das Preisgeflecht im Wohnmobilsektor ziemlich undurchschaubar finde. RV-Insider haben es da natürlich leichter, ein preiswerteres Angebot herauszufinden.
Das gleiche könnte man wohl auch für die Motel-PKW-Rundreise sagen. Der Preis mit 80 Dollar/Nacht lässt sich bestimmt auch häufiger unterbieten, genau wie die Kosten für den Mietwagen, wenn man entsprechende Coupons und Rabattaktionen nutz.
Aber als Durchschnittswert wahrscheinlich ein realistischer Preis.
Daher verweise ich bei entsprechender Anfrage gerne auf den LINK des Verlages, in der Annahme, dass Herr Grundmann die Preise seriös recherchiert hat.
Das der potentielle RVler bzw. Moteltourist noch eine eigene Rechnung unter Berücksichtigung seiner persönlichen Präferenzen anstellen muss, bleibt für mich unbenommen.
Jedenfalls danke für alle Eure Meinungen.
So long.
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Da die WoMo Preise in der Hauptsaison sehr hoch sind, geht in dieser Zeit die Preis-Schere zwischen WoMo und Pkw/Motel wohl deutlich auseinander. Trotzdem kann es auch in der Hauptsaison günstig sein. Meine tollste WoMo-Vermittlung für den August war ein fabrikneues 25er WoMo von New York nach SFO von Road Bear für 444 Euro inkl. 2.500 Freimeilen für 12 Tage. Auch das gibt es also.
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Der Preis mit 80 Dollar/Nacht lässt sich bestimmt auch häufiger unterbieten,
Also 80 Dollar für die Nacht zahle ich nur im Notfall, aber anscheinend scheint es sowohl für Hernn Grundmann als auch für viele Forumsuser ein normaler Preis zu sein. Der Durchschnittspreis aller meiner Übernachtungen auf meiner letzten Reise waren inklusive Tax $51 und es gab nur einmal einen Ausreisser mit knapp über $80.
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Wir haben mehrfach Reisen in beiden Varianten sowohl für die USA als auch für Kanada durchkalkuliert. Für uns (2Erw., 1 Kind) waren im Ergebnis immer die PKW/Motel Varianten deutlich günstiger als die WoMo-Varianten. Reisezeit war jeweils im Juli/August in den Sommerferien (da scheinen ohnehin alle Preisgesetze ausgehebelt zu sein :(), die Preise waren im Internet recherchiert und keine Reisebürokomplettangebote.
Der Kostenvergleich erscheint mir somit zumindest nicht völlig abwegig. Sicherlich mag es Leute geben, die einen WoMo-Urlaub günstiger hin bekommen, als wir das in unseren Kalkulationen geplant hatten, aber unterschiedliche Menschen und somit unterschiedliche Bedürfnisse und Rahmenbedingungen lassen sich nicht vergleichen. Außerdem sind sämtliche Reisevarianten auf sehr unterschiedlichem (finanziellem) Niveau möglich. Wir haben selbst schon eine fast identische Reisestrecke sowohl als Low-Budget-Tour als auch in einer relativ kostenintensiven Variante gemacht.
Um trotzdem (aus unserer Sicht) die Vorzüge des WoMos mit denen der PKW/Motel Variante zu kombinieren, sind wir im Westen mit SUV/Zelt/Motel/Hotel unterwegs...
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Ich habe so einen Vergleich für unsere Reise diesen August durchgerechnet.
Wir sind zwei Erwachsene und zwei Kinder. Wenn wir ein 30ft. WoMo genommen und meist auf privaten Campgrounds übernachtet hätten (ich weiß nicht, was Grundmann zugrunde legt, aber das ist unser persönlicher Anspruch), dann wären uns drei Wochen Südwestschleife mindestens 1000 Euro teurer gekommen als eine PKW/Hotel-Tour. Dabei haben wir teilweise relativ teure Hotels und einen Standard SUV gebucht . Wenn wir eine Reise auf Motel 6-Niveau mit kleinem Mietwagen machen würden, wäre es nochmals billiger. Die Tagespreise der RVs (ein großer RV mind. 130 Euro am Tag) sind während der Sommermonate einfach gigantisch hoch. Dann alle Nebenkosten (Bereitstellung, Ausstattung, Meilenpakete) plus Campgroundgebühren und der hohe Spritverbrauch. Wenn man dagegen einen durchschnittlichen Übernachtungspreis von 80 US $ im Motel ansetzt, wird schnell klar, daß ein RV-Urlaub zumindest im Sommer immer teurer sein muß als eine Hotelreise.
Katrin
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Danke für alle Eure Antworten, dann werde ich den LINK weiterhin empfehlen!
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Danke für alle Eure Antworten, dann werde ich den LINK weiterhin empfehlen!
Unbedingt!!!
Man kann sich auf den Grundmann verlassen! Ich habe das während der letzen 14 Reisen immer getan! War nie falsch!
Jedi (der mittlerweile auch nicht mehr auf jeden Dollar schaut und MotelHopping betriebt, nur um 5 $ zu sparen)
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Hallo,
ein sternenklarer Himmel,
das Lagerfeuer brennt,
auf dem Grill ein schönes Steak
und in der Ferne Kojotengeheul :P
Wie soll ich dieses Erlebnis denn preislich aufrechnen :roll:
Da könnten die Hotels/Motels umsonst sein und ich würde trotzdem weiter mit dem RV fahren :D
MfG Volker
Schöner hätt ich es nicht formulieren können, Volker (http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/froehlich/a020.gif)
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Zusammengefasst:
Natürlich kann man so und so Motel- oder WoMo-Urlaub machen. Aber für einen Kostenvergleich muss ich natürlich schon von gleichen Gewohnheiten ausgehen. D.h. ich muss mir ausrechnen, was mich mit meinen Buchungs- und Reisegewohnheiten und Vorlieben die beiden Urlaubsarten kosten würden. Insofern finde ich das Rechnungsbeispiel schon realistisch.
Das klingt natürlich zunächst plausibel.
Ist aber - was den "tatsächlichen Fall" anbetrifft - kaum realistisch:
Jemand, der normalerweise mit dem PKW (meinetwegen Fullsize und aufwärts) und in Hotels (meinetwegen BW und aufwärts) unterwegs ist, würde wohl kaum einen Urlaub mit SUV + Zelt machen wollen. Es sei denn, er hätte mal Lust, was komplett anderes zu machen. Dann spielen aber die Kosten nur eine untergeordnenete Rolle.
Es sind schon ziemlich verschiedene paar Schuhe, die dort miteinander verglichen werden.
Diese verschiedenen Arten, 3 Wochen Urlaub zu gestalten mal von der monetären Seite her zu betrachten finde ich sicherlich sehr interessant. Keine Frage. Letztenendes aber nur für ein eingeschänktes Publikum auch von praktischem Nutzen, weil viele (wohlgemerkt: NICHT ALLE) sich ganz bewußt für eine bestimmte Art des Urlaubs entscheiden. Ich meine dabei auch nicht "koste es, was es wolle", sondern für diese Leute ist es einigermaßen sekundär, ob die eine Art etwas günstiger oder teurer ist, als die andere Art.
Wenn ich beispielsweise kein Geflügel-Esser bin, ist es mir doch halbwegs egal, wenn das Geflügel-Gericht im Restaurant 5$ billiger ist, als ein Steak. Wegen des Preisunterschieds würde ich kein Geflügel-Esser werden. :)
Nur laßt uns bitte aufpassen, dass dies hier nicht noch in einen Thread abdriftet, in dem sich die Befürworter der jeweiligen Fraktion "gegeneinander" aufstellen. :dafuer: / :dagegen: Das wäre nicht das erste mal. Und weiterbringen täte es auch keinen. Wie im Restaurant sollte auch hier der persönliche Geschmack des Einzelnen den Ausschlag geben.
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Ist aber - was den "tatsächlichen Fall" anbetrifft - kaum realistisch:
Jemand, der normalerweise mit dem PKW (meinetwegen Fullsize und aufwärts) und in Hotels (meinetwegen BW und aufwärts) unterwegs ist, würde wohl kaum einen Urlaub mit SUV + Zelt machen wollen. Es sei denn, er hätte mal Lust, was komplett anderes zu machen. Dann spielen aber die Kosten nur eine untergeordnenete Rolle.
Es sind schon ziemlich verschiedene paar Schuhe, die dort miteinander verglichen werden.
Ich finde es schon wichtig, die verschiedenen Reisearten auch unter preislichem Aspekt zu betrachten. Wir haben buntgemischt schon alles in den USA gemacht, Ferienhaus-Urlaub, PKW/Zelt, PKW/Hotel, RV. Wir haben keine echte Präferenz, sondern der Preis und die Zielregion sind ausschlaggebende Faktoren. In der Hauptsaison reicht es dieses Jahr nur zu PKW/Hotel, was auch ok ist, aber wir wären auch gerne mit dem RV unterwegs gewesen, aber das sprengte unser Urlaubsbudget. Vielleicht werden wir das nächste Mal mit dem Zelt losziehen, wenn wir ein gutes Angebot finden, kann es aber auch ein RV werden, ich will aber auch PKW/Hotel nicht ausschließen.
Je nach Stimmung (heut' gönn' ich mir was oder heute bin ich geizig) greife ich im Restaurant auch mal zur Erbsensuppe obwohl ich lieber das Steak essen würde. Manchmal gönnt man sich halt was, ein anderes mal achtet man auf den Cent.
Wir rechnen auf jeden Fall fast immer mehrere Varianten durch und entscheiden dann, welche in unser Budget paßt.
Katrin
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Ich denke auch, daß man das sehr individuell durchrechnen muß.
Wir sind nicht die Restauranttypen. Bei uns reicht abends auch mal ein Weißbrot für 0,99$ und Beef Bologna für rd. 2,50$, d.h. wir kommen mit einer Verpflegung von 1,75$ p.P. aus.
Beim Campen kommt man damit also auch hin. Wenn ich aber ein Restaurant besuche, weil es im Hotel ist, dürften 20$ p.P. anzusetzen sein.
Wer aber ohnehin in ein Restaurant geht, weil er das so möchte, der ist in diesem Punkt in jeder Variante gleich teuer.
Das nur mal als Beispiel wie individuell man rechnen muß.
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Hallo,
sicher wurde bei dem Preisvergleich berücksichtigt, daß z.B. Familien oft auf Hauptsaison-Ferientermine angewiesen sind - und da sind die Preise für Wohnmobile erheblich teurer, während die Saisonunterschiede bei PKWs nicht so ins Gewicht fallen.
Bei einem solchen Vergleich kann man nie einheitliche Maßstäbe anlegen - denn wer Natur pur und Campingromantik schätzt, spart enorm, während jemand anderes Urlaub auch mit einem gewissen Luxus verbindet und für sich persönlich in einem Campingurlaub gar nichts sehen würde.
Ich persönlich bin der Ansicht, die Urlaubsformen darf man einfach nicht unter dem reinen Geldaspekt vergleichen, sondern man muß versuchen, seine eigenen Vorstellungen mit dem Budget in Einklang bringen.
Was nutzt es, wenn Camping billiger ist, aber ich Camping wie die Pest hasse?
Antje