usa-reise.de Forum
Nordamerika => American Life => Thema gestartet von: kaijr am 03.06.2007, 21:29 Uhr
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Hallo Leute!
Ich fliege am 21.09.07 für 2 Wochen nach Kalifornien und mache eine Rundreise. Ich habe schon so viel hier im Forum, Reiseführer usw. gelesen und die Strecke im groben geplant. Jetzt habe ich endgültig die Schnauze voll und will nur noch fliegen. Ist das bei Euch auch so, das Ihr an einen Punkt kommt und dann keine Lust mehr habt weil es zuviel wird?
Flug, Mietwagen das erste und das letzte Hotel ist gebucht, Reiseroute steht. Da ich das erste mal da bin weiß ich halt nicht was mir gefällt. Deshalb kann sich die Route spontan ändern. macht Ihr das auch so oder plant Ihr schon die Lokale in denen Ihr essen geht?
Und noch eine Frage. Wie sieht das in einem Diner mit trinkgeld aus?
Viele Grüße
Kai
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hallo kai
ja geht mir auch oft so. ich plane eigentlich total gerne den urlaub und wenn wir normal urlaub machen (keine rundreise) mach ich das oft hauptsächlich für mich und meinen freund, mir liegts noch mehr als ihm, mache es einfach lieber als er...
aber bei unser baldigen usa-rundreise war ich irgendwann bei der planung auch echt erschöpft und mag auch jetzt noch nicht so gerne über die punkte sprechen,die wir noch nicht geplant haben (sind noch einige). ich will langsam einfach nur noch fliegen und dort sein.... planerei ist totaaal anstrengend und die sucherei im internet macht einem nach etlichen stunden auch irgendwann fix und fertig...
luna
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Hi,
also mit Restaurant Besuch wird bei mir keine Tour geplant (außer es gibt irgendwo ein Must in einem Ort, in dem ich sowieso bin bzw. wo ich sowieso vorbeikomme)...
Es gibt eine grobe Planung, die bei Bedarf geändert wird wenn nötig bzw gewünscht und möglich. Aber los fliegen will ich auch immer sofort ;-))
Grüße
Axel
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Hi Kai (klingt gut :D),
also mir gehts oft so, daß ich mich am Anfang wie wild auf die Planung stürze. Nach einiger Zeit hab ich das Gefühl, alles fertig zu haben und lege die Planung mal auf Eis. Kann dann sein, daß mir nach Wochen vollkommen neue Ideen durch den Kopf schießen und ich wieder alles in Frage stelle. Das kann bis zum Urlaub einige Male vorkommen.
Selbst die letzte - endgültige Planung unserer Tour sehe ich allerdings nur als Konzept, von dem unterwegs aus vielerlei Gründen abgewichen werden kann.
Insoweit geht`s auch mir so, daß ich zeitweise "planungsmüde" bin. Dieser Zustand hält allerdings nie lange an :lol:
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Wenn ich planungsmüde bin, plane ich eben eine andere Tour :lol:. Zum Thema Restaurants: Ich such mir die Guten raus und notiere die Adressen. Das heisst aber nicht, dass man zwingen dort essen gehen muss. Ist halt so, dass man immer gute Lokale entdeckt, wenn man noch ein Ass im Ärmel hat, aber einfach nichts findet, wenn man einfach so loszieht :wink:.
Gruss,
Mick
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Noch mehr als 3 Monate, klar daß Du jetzt langsam losfliegen willst! Und losfliegen ist schöner als Planen! Aber Schnauze voll vom Planen habe ich eigentlich nie - vielleicht entdeckt man ja noch was tolles, um alles wieder umzuwerfen :D
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Flug, Mietwagen das erste und das letzte Hotel ist gebucht, Reiseroute steht. Da ich das erste mal da bin weiß ich halt nicht was mir gefällt. Deshalb kann sich die Route spontan ändern.
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Genau richtig !
Mehr Planung tut nicht Not, wenn man halbwegs spontan ist und zudem etwas erleben will. Ich kann die exakte, oft stundengenaue Planungen einiger Reisender (ja, auch hier im Forum) absolut nicht nachvollziehen und kann eigentlich auch nur davon abraten. Ausser unnötigen Stress ("...wir müssen 18:23 Uhr da sein, sonst kommt das ganze Programm durcheinander!...") bringt das gar nichts.
Grobe Planung ist richtig und sinnvoll, gerade bei der ersten Reise. Das erste und letzte Motel vorbuchen ist auch nicht schlecht. Und die ungefähre(!) Reiseroute incl.der "must see"-Highlights sollte man auch grundsätzlich festgelegt haben. Alles andere ist (imho) überflüssig. Wer mit stundengenauer Detailplanung reist, kann auch gleich eine all-inclusiv Pauschalreise machen ;)
Lurvig
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Was ich mit zusätzlicher Planung meinte, ist nicht das minutengenaue Durchexerzieren der Reise, sondern das Herausfinden von Alternativen. Was kann ich statt einer Wanderung machen, wenn das Wetter zu schlecht ist oder ich einen blessierten Fuß habe? Wo kann ich einen Tag zusätzlich verbringen, wenn mir ein Ort unterwegs so mißfällt, daß ich ihn entgegen der Planung früher verlassen? Und so weiter etc.... 8)
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Nadann bin ich ja beruhigt wenn es einigen hier genau so geht. Die Highlights haben wir natürlich raus geschrieben, Adressen gesucht und auch die Fahrtenzeiten von Ort zu Ort ungefähr aufgeschrieben. Aber mehr muss jetzt nicht sein. Hoffe das man im Sept. immer irgend ein Motel bekommt und wenn haben wir noch Adressen von Hotels die laut Katalog nicht ganz so teuer sind herausgeschrieben.
Aber wie ist das im Diner mit dem Trinkgeld? Bitte auch hier noch um Antwort.
Danke und wünsche Euch noch viel Spaß beim planen und natürlich verreisen :)
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Nach einer 1. Planungsphase voller Elan, hatte ich meine jetzige Planung auch erst einmal auf Eis gelegt. Der Überblick war da, und die wichtigsten Dinge wurden in die Wege geleitet. Route, Flüge, mögliche Campgrounds, Hotel usw. Dann kann man alles mal sacken lassen. Mit der Zeit kommen einem dann schon wieder Gedanken zur Route, Änderungen etc. Die kann man dann nach und nach in die Planung einpflegen. Ich finde, Hauptsache man hat erstmal das grobe Gerüst. Wenn man alles zu sehr plant, ist man vielleicht enttäuscht, wenn man kurzfristig umplanen muss. Und das kann jederzeit aus vielfachen Gründen passieren.
Bezgl. Trinkgeld gab es schon viele Threads. Gib das Stichwort einfach mal in die "Suche" ein.
Viele Grüße
Rainer
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Genau richtig !
Mehr Planung tut nicht Not, wenn man halbwegs spontan ist und zudem etwas erleben will. Ich kann die exakte, oft stundengenaue Planungen einiger Reisender (ja, auch hier im Forum) absolut nicht nachvollziehen und kann eigentlich auch nur davon abraten. Ausser unnötigen Stress ("...wir müssen 18:23 Uhr da sein, sonst kommt das ganze Programm durcheinander!...") bringt das gar nichts.
Grobe Planung ist richtig und sinnvoll, gerade bei der ersten Reise. Das erste und letzte Motel vorbuchen ist auch nicht schlecht. Und die ungefähre(!) Reiseroute incl.der "must see"-Highlights sollte man auch grundsätzlich festgelegt haben. Alles andere ist (imho) überflüssig. Wer mit stundengenauer Detailplanung reist, kann auch gleich eine all-inclusiv Pauschalreise machen ;)
Lurvig
Musst Du das nachvollziehen können? Das soll doch jeder so machen wie er/sie es für richtig hält. Ich bin auch eher jemand, der mehr vorher plant und auch die Hotels alle schon vor der Reise bucht. So kann ich genau die Preise vergleichen und mir auch schon vorher Informationen und Meinungen zu den Hotels holen. Ich hätte auch keine Lust, mir erst vor Ort die Hotels zu suchen. Zum einen verbringe ich da meine Zeit lieber mit anderen Dingen, die ich für wesentlich interessanter halte und zum anderen weiß ich genau, dass ich dort dann sicher nicht so günstige Hotels finden werde und manchmal vielleicht gar keins finden werde. Habe ich ja auch schon oft genug in den Reiseberichten gelesen, dass manche Probleme hatten, noch ein Hotel für die Nacht zu finden. Das wäre mir einfach viel zu stressig und ist für mich kein Urlaub mehr. Die alten Hasen kennen natürlich die ganzen Tricks und Kniffe wie man günstig an Hotels kommt, mit Rabatten und was weiß ich nicht alles. Finde ich toll, muss ich schon zugeben und ich wünschte ich könnte das auch, aber ich war erst einmal dort und baue da lieber auf Sicherheit.
Außerdem bezweifle ich, dass jemand, der spontan ist mehr erlebt als jemand, der alles vorplant. Bei meiner bisher einzigen Reise in die USA war auch vieles vorgeplant. Dennoch war es ein unvergessliches und traumhaftes Erlebnis. Ich habe unglaublich viel gesehen und erlebt. Würde ich dieselbe Reise noch einmal machen, ich würde es wieder so machen. Deswegen ist das noch lange keine Pauschalreise. Denn die sind mir einfach zu stressig. Dort werden die einzelnen Höhepunkte im Eilverfahren abgehakt. Ich möchte mir Zeit dafür lassen und das habe ich auch getan. Außerdem möchte ICH entscheiden wo ich wann und für wie lange sein möchte, nur mache ich das eben vorher. Für viele mag es langweilig sein, wie ich meine Reise gemacht habe, für mich war es ein Traum und etwas, was ich so vorher noch nie erlebt habe.
Sicher hat es auch Vorteile, wenn man spontan vor Ort erst entscheidet, was man machen möchte und wohin man fahren möchte. Wer der Typ Mensch dafür ist, der soll es tun und ich gönne es ihm/ihr von ganzem Herzen. Ich bin es (leider) nicht. Außerdem ist es ja auch nicht so, dass ich alles auf die Minute genau vorher plane. So ist es ja nicht. Aber ich schaue schon vorher, was mich an einem Ort interessieren könnte und was man vielleicht machen könnte. Das werde ich bei meiner nächsten Reise im September sogar noch viel mehr machen. Denn bei meiner ersten Reise war es schon manchmal so, dass ich dort irgendwo ankam und dann vor lauter neuen und unbekannten Eindrücken gar nicht wusste, was ich denn jetzt zuerst machen kann und was sich überhaupt lohnt. Ich versuche meine Zeit dort eben möglichst sinnvoll zu nutzen und das geht für mich am besten durch eine möglichst gute Vorbereitung und Planung. Sicher kommt immer irgend etwas dazwischen und es läuft nicht so wie man es sich gewünscht hätte, aber damit muss ich dann leben. Beide Strategien haben ihre Vor- und Nachteile. Jeder muss für sich selbst abwägen, was ihm wichtiger ist, Spontanität oder Sicherheit. Ich tendiere eben mehr zu letzterem. Mag ja sein, dass ich da in 10 Jahren anders drüber denke :)
Frank
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Zum Thema Trinkgeld gibt es schon eine ganz lange Diskussion:
http://forum.usa-reise.de/index.php?topic=8519.0
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Jeder muss für sich selbst abwägen, was ihm wichtiger ist,
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eben.
Soll ja auch jeder halten wie er will. Der eine plant eben lieber etwas mehr (oder alles auf die Minute), der andere nicht.
Lurvig
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Musst Du das nachvollziehen können? Das soll doch jeder so machen wie er/sie es für richtig hält. Ich bin auch eher jemand, der mehr vorher plant und auch die Hotels alle schon vor der Reise bucht. So kann ich genau die Preise vergleichen und mir auch schon vorher Informationen und Meinungen zu den Hotels holen. Ich hätte auch keine Lust, mir erst vor Ort die Hotels zu suchen.
Hallo nochmals,
also Hotel vorbuchen od. nicht ist ja eine eigene Diskussion (die es sicher auch schon mal gab). Die Detailtiefe der Reiseplanung hängt natürlich auch davon ab, wann man fährt. Ich fahre z.B. meist im Oktober, da muß ich mir um das Zimmer keine großen Sorgen machen. Würde ich mit Kinder in der Ferienzeit fahren, würde ich sicher auch anders denken.
Und nur wegen des Preise würde ich auch die Hotels nicht vorbuchen (ausgenommen die ersten Nacht bzw. Nächte, da wird über Priceline gebucht) . Ich kann ja im vorhinein schon abschätzen, was die Hotels kosten, suche mir teilw. schon Hotels raus wo ich vielleicht übernachten möchte - was aber nicht heißt, das ich dort wirklcih übernachte... Und gefunden ist ein passendes Motel schnell (da werden am ersten Ort die wichtigsten Motel-Führer eingesammelt, dann gibts kein Problem). Bisher habe ich erst einmal länger nach einem Hotel gesucht, das war kur nach Ivan, wo die Reparaturmannschaften und Ausgesiedelten so gut wie alle Zimmer der Gegend in Beschlag genommen hatten...
Auch weiß man, in welchem Rahmen ich mich bewegen will (Motel6 oder InterConti), wenn ich vor Ort noch Gutscheine bekomme ist es OK, wenn nicht auch egal... Und wenn ich irgendwo mein Zimmer für 1 od. 2 Nächte buche, sind mir die Bewertungen/Kommentare über das Hotel egal, man ist ja nur zum Schlafen da - sauber muß es halt sein. Würde ich irgendwo länger bleiben, würde ich mich natürlich im Vorfeld auch genauer informieren...
Also - jeder so viel Planung wie er will :lol:
Grüße
Axel
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Ich kann das alles gut verstehen, wir haben dieses Jahr zusammengerechnet 3 Monate an den Planungen gesessen.
Angefangen hat es mit dem Urlaubszeitraum, als wir diesen abgesteckt hatten hat jeder der Mitreisenden (4 Personen) seine Wünsche und Vorstellungen eingebracht. Für das suchen nach einer günstigen Airline für den Flug haben wir auch ein paar Tage gebraucht. Aufgrund unserer Zusammenstellung der Wünsche haben wir eine grobe Route zusammengestellt. Anschließend haben wir für diese Route die Fahrtzeiten verglichen ob diese Wege in dem gewünschten Zeitraum machbar sind. Für Las Vegas haben wir auch schon unsere Hotels gebucht da wir dort unsere bestimmten Wünsche hatten.
Insgesamt haben wir unsere Route glaube ich dreimal überarbeitet. Abgesehen von unseren Übernachtungen in Las Vegas haben wir bisher nur unsere erste und die letzte Übernachtung festgebucht.
Mit dem Essen machen wir es eigentlich immer so das wir meistens in den bekannten Restaurant´s (Denny´s, Hometown-Buffett, Subway) was Essen gehen.
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Danke, den Thread über Trinkgeld habe ich jetzt auch gelesen. wußte ja nicht das das da so eine debatte ist. Naja.
Und zu der Planung ist sicher zu sagen, das jeder es so macht wie er es mag. Ich der eher der Spontane Typ bin, buche halt nur das nötigeste vor, andere wiederum den ganzen Urlaub. Jetzt freue ich mich auf meinen ersten Urlaub und denke das ich sicherlich nicht das letzte mal darüber fliege. Habe schon nachgeschaut was der Flug nach Florida kostet. :D
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Hallo,
ich zähle zu denen, die zunehmend "minutiös" planen. Die Gründe dafür sind:
Es macht mir einfach Spaß; ich bin bei meinen ganzen Recherchen sozusagen schon auf Tour bevor ich auf Tour bin. Dennoch plane ich nie "am Stück", sondern fange zeitig an mit Flügen, Auto und erstem bzw. letztem Quartier. Dann wird in mehr oder weniger großen Abständen immer wieder "angereichert".
Ich habe immer weniger Lust auf abendliche bis nächtliche H/Motelsuche; diese Zeit kann ich unterwegs besser nutzen; Campen kommt für mich nicht in Frage; einen gewissen Mindestkomfort möchte ich auch (gerade) im Urlaub nicht missen, und da sind mir Bewertungen schon eine gute Orientierung (gerade auch bezüglich Sauberkeit!)
In Städten (waren diesmal etliche dabei) will ich möglichst halbwegs zentral und nicht in einem Motelghetto irgendwo an der Peripherie wohnen, um vom Quartier aus zu Fuß zu Besichtigungen aufbrechen zu können. Außerdem schätze ich da individuelle Quartiere, die nicht wie Kettenhotels in der ganzen Welt gleich aussehen. Die haben meist sehr wenige Zimmer, so daß auf gut Glück riskant ist (so erforderte z.B. ein durch Umplanung entstandener Verlängerungstag in Savannah einen Umzug aus unserem schönen B&B in ein 08/15-Marriott).
Ich plane dennoch möglichst flexibel. Wenn Abfahrts- und Ankunftsort feststehen, heißt das noch lange nicht, daß alles zwischendrin bis auf die Minute feststeht. Ich habe zwar eine Vorstellung, was es da alles gibt, aber meist kommt es zu Streichungen, weil ich dazu neige, mir zuviel vorzunehmen. Wenn ich mir eine größere Gesamtregion ausgesucht habe, streiche ich lieber unterwegs hier oder da als daß ich an einer Stelle verlängere, um alle Details abzugrasen - dann wäre gegen Schluß nämlich ein ganzer Teil der Tour weg. Lieber komme ich irgendwann mal wieder und konzentriere mich dann auf ein kleineres Gebiet (na ja, guter Vorsatz für die Zukunft)
Auch wenn An- und Abfahrtsort gebucht sind, heißt das noch lange nicht, daß ich alle Stationen auch wahrnehmen muß. Selbst da sind ja unterwegs Streichungen und Umplanungen möglich (in den kleineren Hotels und B&Bs zugegebenermaßen weniger - aber die sind ja eh meist dort, wo ich unbedingt hin will). So ist dieses Jahr Waycross/Okefenokee rausgeflogen zugunsten eines zweiten Tags in Savannah.
Weiter oben ist auch die Frage zu Vorausplanungen von Restaurants aufgetaucht. Obwohl sehr gastronomie-orientiert mache ich das nicht (oder nicht mehr - früher habe ich schon mal Reisen in F und I nach dem Michelin-Führer geplant - weniger Sterne als Bib-Gourmand). Wenn mir bei meinen Recherchen etwas außergewöhnliches unterkommt, nehme ich die Adresse mit und gehe hin oder auch nicht. Ansonsten verlasse ich mich da auf Empfehlungen der Innkeeper und des AAA-Tourbooks, die ich ggfs. noch kurz im Internet gegenchecke.
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Jeder muss für sich selbst abwägen, was ihm wichtiger ist,
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eben.
Soll ja auch jeder halten wie er will. Der eine plant eben lieber etwas mehr (oder alles auf die Minute), der andere nicht.
Lurvig
Das ist auf jeden Fall richtig und sollte eigentlich über allem stehen.
Ich glaube auch nicht, dass es hier darum geht, jemanden zu "bekehren".
Hier sollten doch nur persönliche Meinungen geäußert werden und vielleicht Denkansätze und Gründe, warum man alles bis ins letzte Detail plant oder eben nicht.
Bei unserer Reise 3 Wochen mit dem WoMo durch Ontario vor zwei Jahren sah so aus:
„Die Planung unserer Route bestand darin, dass wir keine planten!! „
Wir hatten lediglich drei(!) Fixpunkte, die wir (nach Möglichkeit) auf jeden Fall sehen wollten.
Alles andere wollten wir und haben wir vor Ort entschieden.
Die Begründung dafür ist ganz einfach (und erhebt natürlich keinen Anspruch auf Richtigkeit).
Wir gingen bereits vor Antritt der Reise davon aus, dass wir sowieso auf keinen Fall alles sehenswerte zu sehen bekommen würden. Und wenn wir vorher jahrelang geplant hätten.
Wir freuten uns – und freuen uns noch heute – über all das Schöne, was wir gesehen und erlebt haben. Und hadern nicht damit, was uns eventuell entgangen ist. Uns ist nichts entgangen – weil uns nichts entgehen konnte.
Daher werden wir es auf unseren Trip durch BC im nächsten Jahr wieder ähnlich angehen.
Aber wie schon eingangs gesagt, wer 6 Monate vor Reiseantritt wissen will, in welchem Lokal er am zwölften Reisetag sein Essen einnahmen wird, soll es tun. Doch dann sollte man vielleicht überlegen, sich bereits in Deutschland ein Gericht auszusuchen. Internet sei Dank sollte das ja möglich sein.
coodo
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sich bereits in Deutschland ein Gericht auszusuchen.
Ich hab mir die Speisekarten schon angesehen; leider nehmen die für August noch keine Bestellungen entgegen...... :wink:
Im Ernst, für unsere diesjährige Augustreise hab ich die Route schon recht genau geplant, und auch die Motels vorgebucht. Es sind allerdings beinahe alle bis 18 Uhr desselben Tages wieder kostenlos stornierbar, damit kann ich einerseits noch auf billigere umsteigen, wenn ich dazwischen noch was finde, und außerdem könnten wir wenn nötig oder wünschenswert auch während der Reise noch was anpassen. Ich möchte jedenfalls die Zeit dafür verwenden können, mir Dinge anzusehen, und das wenns grad so schön ist auch bis zum Sonnenuntergang, und nicht dann schon Zimmer suchen müssen. Und hab trotzdem noch die kostenlose Option, die Reise den Gegebenheiten anzupassen. Auch gibts ja diverse "Musts", wie Dinge wo wir ohnehin hin müssen wollen, oder Dinge die zeitlich fixiert sind (Wave, Gallup Inter-Tribal). Und dann sind wir noch acht leute, da ist das Zimmer suchen auch ein Zimmer komplexer ;-)
Details wie Restaurants oder welchen der Grand-Canyon-Viewpoints wir wann besuchen, oder ob wir ein stück des Kaibab trails wandern, entscheiden wir dann vor Ort.
Ich hab bei der Detailplanung sowieso das PRoblem, dass ich mich nicht entscheiden kann .... wenn wir zB einen Tag für Canyonlands vorgesehen haben, gibts ja unzählige Möglichkeiten, dort was zu tun. Ich möcht wenn möglich immer ein bischen was zu Fuß machen und nicht nur die Viewpoints abgrasen oder abbenzinern.... Lieber ein Viewpoint weg.... Naja, wenigstens bin ich der einzige der bei uns plant, da kann ich dann alles alleine entscheiden :frech:
Peter
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Hallo,
ich kann gut verstehen, wenn du langsam die Nase voll vom vielen Planen hast. Wir fliegen in zweieinhalb Wochen :D, und seit rund einem Jahr planen wir. Das ist tierisch lang, und mehr als einmal hat mich die Frage beschlichen, ob wir uns nicht ganz viel Spontaneität nehmen, indem wir so viel Informationen zusammentragen. Ich war vor 25 Jahren schon mal im Südwesten, und da gab es einfach die vielfältigen Möglichkeiten der Information gar nicht. Man hatte ein paar Reiseführer und das war's. Dieses Gefühl, mit dem Womo vom Hof der Vermietstation zu fahren und die Weiten Amerikas auf eigene Faust zu entdecken, ist wahrscheinlich unwiederbringlich dahin... :(
Aber da sich bei uns auch die Verhältnisse geändert haben - damals zu zweit im Oktober, heute zu viert mit zwei Kids in der Ferienzeit - denke ich auch anders. Zum Beispiel habe ich definitiv keine Lust, abends mit einem riesigen Womo Campgrounds nach einem freien Platz abzuklappern. Da wir andererseits auch nicht immer schon mittags irgendwo Station machen wollen, sondern lieber den Tag über herumzigeunern und da halten, hiken, baden oder essen wollen, wo es uns gerade gefällt, haben wir die meisten CGs vorgebucht. Ob das nötig ist, werden wir erst wissen, wenn wir die Reise hinter uns haben. Ich gebe euch Nachricht!
Die Angst, supertolle Highlights zu verpassen, Geheimtipps nicht zu kennen oder sonstwas zu versäumen, treibt wahrscheinlich jeden ein bisschen um. Bei mir hat sich das inzwischen weitgehend gelegt - ich denke, der Weg ist das Ziel, und unterwegs will ich auch noch ein bisschen im Reiseführer schmökern :lesend: und vielleicht noch einen Schlenker einbauen... Wait and see!
ireula
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Das ist tierisch lang, und mehr als einmal hat mich die Frage beschlichen, ob wir uns nicht ganz viel Spontaneität nehmen, indem wir so viel Informationen zusammentragen
Wieso behindert Information die Spontaneität? Je mehr ich über mein Reiseland weiß, umso mehr Möglichkeiten habe ich doch, unterwegs flexibel und spontan meinen Ursprungsplan zu ändern.
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Bei mir ist das mit der Planung nicht so wild, da meine Frau mir das ohnehin weitgehend überlässt. Ich mache inzwischen nur noch eine grobe Planung, zumal wir derzeit noch außerhalb der Hauptsaison reisen können. Unterkunft und Restaurants erkunde ich im Zweifel vor Ort.
Wo ich immer den totalen Durchhänger habe, ist am Abend vor dem Flug und noch am Flughafen. Dieses elendige Packen nach ellenlangen Packlisten (dabei nehmen wir wirklich nur das Nötigste mit), dann die Fahrt zum Flughafen, die verdammten Kontrollen, das nimmt mir allen Spaß.... Aber wenn ich dann in den USA lande, geht es mir wieder gut.
Meine Planungsart muss ich allerdings in absehbarer Zeit umstellen, wenn wir mit Kind rüberfliegen. Da will ich dann doch keine Überraschungen und muss mir die Tagesetappen und das Programm - kleinkindgerecht- schon etwas mehr zurechtlegen. Aber inzwischen kenne ich die viele Strecken so genau, dass das relativ einfach wird. Hoffe ich zumindest :-)
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Ich gehöre zu den Planern. Jedes Hotel ist gebucht. Wenn irgendwie möglich aber so, dass ich bis zum Vortag kostenfrei stornieren kann. (Hab ich erst einmal gebraucht, als mir auf der Fahrt zum Flughafen das Auto einging und wir erst am nächsten Tag fliegen konnten).
Gründe:
- Ich hab absolut keine Lust, mir ein Hotel auszusuchen, wenn ich irgendwo ankomme.
- Das planen macht mir Spass.
Zu den Restaurants:
Ich mache immer eine Art Reiseführer. Dort steht zusammengefasst drin, was man vor Ort machen kann, die Beschreibung der Route (z.b. aus mapquest) etc.
Und da stehen oft auch ein paar Lokaltipps dabei. Zum Teil aus dem Forum. So habe ich z.b. einen traumhaft guten Thailänder in L.A. gefunden, ein paar Blocks von Alamo entfernt.
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Auch ich plane schon mehrere Monate im Voraus und wahrscheinlich mehr als eigentlich nötig wäre. Allerdings ist ein gewisses Maß an Planung schon noch notwendig, weil ich zum zweiten Mal in ein Gebiet fahren will, in dem ich vorher noch nicht war.
Plane sogar noch intensiver als letztes Jahr, mit fast allen Übernachtungen schon im Voraus gebucht. Dann hat man irgendwann keine Lust mehr und hört mal wieder für eine Zeit auf. Aber dann stolpert man wieder über ein neues Highlight im Forum oder dem Reiseführer und da muss dann wieder was umgeschmissen werden. Oder kürzlich habe ich erfahren, dass eine meiner Lieblings-Bands in Kalifornien Konzerte im Sommer hat und da musste ich einen Plan ausarbeiten, wie ich das am Besten unterbringen könnte.
Auch versuche ich immer wieder, irgend etwas heraus zu nehmen oder sonst irgendwo zu versuchen, die Kosten zu minimieren, weil so ein Trip dann doch auf den Geldbeutel geht.
Irgendwann ist dann auch bei mir der Punkt erreicht, wo es einfach langt mit der Planung und der Urlaub dann einfach mal kommen soll. Zur Zeit bin ich deswegen ziemlich genervt, weil mein Urlaub in 6 Wochen ist und ich noch rein gar nichts gebucht habe!
Im Moment hängt es daran, dass ich von San Diego zurückfliegen will, der beste und günstigste Flug aber von Las Vegas geht und ich es so von einem auf den anderen Tag schiebe bis der Geistesblitz kommt. Na ja, vielleicht liegt es auch daran, dass ich wieder zögere, alleine zu fahren. :?
Aber egal, wie nervig die Planung manchmal sein kann, macht sie doch auch unheimlich Spaß und ist unzutrennbar mit dem Urlaub an sich verbunden.
Wie ich mich kenne, fange ich spätestens 1 Monat nach der Reise wieder mit dem Planen für 2008 an, obwohl ich da gar nicht in die USA fliegen wollte.. :lol:
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Ich bin leidenschaftliche Urlaubsplanerin und plane immer an irgendeinem Urlaub. Der diesjährige Sommerurlaub war bis vorgestern eigentlich gemähte Wiese, aber nun planen wir einen Teil noch einmal um. Außerdem plane ich bereits den Osterurlaub 2008. Mir wird es nie zuviel, ich lege höchstens mal kurzfristig eine Pause ein.
Zum Thema vorbuchen: Letztes Jahr haben wir erstmals eine komplett vorgebuchte Tour gemacht. Wir waren erstmals in Südafrika und haben es da sehr genossen, keine Hotels suchen zu müssen. Da das so gut geklappt hat und wir diesen Sommer im August zur Hochsaison mit zwei Kindern unterwegs sind, habe ich auch das meiste vorgebucht. Das erweist sich nun als äußerst unpraktisch, da wir nun eigentlich einen Tag gerne anders nutzen würden, aber das Hotel nicht kostenlos stornieren können.
Ich meine daher, wenn man das erste Mal an ein völlig neues Reiseziel fährt und alles neu ist, kann man ruhig vorbuchen. Es ist alles so interessant, da ist jeder Ort ein Highlight. Wenn man allerdings wie wir das 8. Mal die bekannte Südwest-Schleife fährt, sollte man das meiste offen lassen, denn da braucht man schon ein bißchen mehr Spontanität, um auf neue Entwicklungen reagieren zu können. Denn da gibt es vieles, was man einfach nicht mehr sehen will und viele Dinge, wo man sagt, ach komm, dieses Mal biegen wir hier aber mal links ab und schauen mal, wie es da aussieht. Unsere beste Tour war übrigens eine, die völlig ohne Planung war. Wir sind drei Wochen lang im Südwesten nur auf Nebenstraßen unterwegs gewesen und haben alle großen Städte links liegen lassen. Jeden Morgen wurde neu entschieden, auf welcher Nebenstrecke wir denn von A nach B fahren wollten. War echt toll, wir sind in Gegenden gekommen, wo sicher noch nicht viele Deutsche unterwegs waren.
Katrin
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Zu viel Planung ist für mich nix... ich plane nur die Route und buche die erste oder zweite Übernachtung... der Rest geschieht spontan. Was mich nervt, wenn ich mich an ein enges Zeitraster halten müsste... wenn ich was zeitlich nicht schaffe, dann lasse ich es und vermeide so unnötigen Stress.
Hotels vorbuchen... Nöö, siehe oben! Möchte ich an einem Ort einen o. zwei Tage länger bleiben wollen, würde alles durcheinander geraten. Habe es bisher bei meinen 8 USA/Kanada Trips immer so gemacht und bin damit bestens gefahren.
Aber mit Family mag das ganze schon wieder anders aussehen...
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Reden wir vielleicht z.T. etwas aneinander vorbei?
Was verstehen wir unter "Planung"?
:arrow: Eine fixe Vorgabe, die auf keinen Fall geändert werden darf.
:arrow: Eine lockere Richtschnur, die auch Varianten, Auslassungen und Ergänzungen zuläßt
Meine Meinung: PLanung nach Definition 1 sollte man nicht zu viel machen, Planung nach Definition 2 kann man nie genug haben. :D
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Hallo,
ich wollte gerade noch einen kurzen Kommentar abgeben, da schreibt doch OWL genau das, was ich auch meine:Reden wir vielleicht z.T. etwas aneinander vorbei?
Was verstehen wir unter "Planung"?
:arrow: Eine fixe Vorgabe, die auf keinen Fall geändert werden darf.
:arrow: Eine lockere Richtschnur, die auch Varianten, Auslassungen und Ergänzungen zuläßt
Meine Meinung: PLanung nach Definition 1 sollte man nicht zu viel machen, Planung nach Definition 2 kann man nie genug haben. :D
Ich denke doch gar nicht daran, "ein enges Zeitraster einhalten zu müssen", sondern verfahre genau wie MacClaus "wenn ich etwas zeitlich nicht schaffe, dann lasse ich es"
Ich halte es hier mit Brecht:
"ja mach nur einen Plan,
sei nur ein großes Licht -
und mach dann noch 'nen zweiten Plan,
gehn tun sie beide nicht"
Wenn man mit dieser Einstellung ans Planen geht und nicht alles tierisch ernst nimmt, was man sich vornimmt, kann man ganz gut mit detaillierten Plänen leben (und sich freuen, wenn dann doch ein großer Teil funktioniert).
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Ausnahmsweise muß ich Brecht mal zustimmen - ich mache daher immer mindestenst 3 Pläne! :wink:
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Ich bin normalerweise mit Freunden im Wohnmobil unterwegs, wir sprechen dann kurz vorher ab, wer was sehen will und planen dann eine Route, an die wir uns aber nicht sklavisch halten. Das ist dann schon die ganze Routenplanung. :)
Wichtiger ist die Planung im Vorfeld, dass dann auch wirklich alles da ist, was man so braucht: Wohnmobil, Mietwagen, Hotels (wir sind üblicherweise noch ein paar Tage in der Bay Area unterwegs), gültige Kreditkarten, gültiger Pass, 3-Band-Handies, AAA-Gastkarte, Woodalls, Adapater und Kabel, Packliste, Einkaufsliste, etc, pp. Ich mache mir dafür eine Liste, auf der steht ab wann sich wer um was kümmern soll und bis wann das dann fertig sein muss. Klappt wunderbar. Wenn man das rechtzeitig anfängt — ein halbes Jahr vorher reicht uns normalerweise — hat man auch keine Hektik und kann entspannt losfliegen. :)
Nächstes mal gehe ich mit meinen Eltern auf Tour, ich glaube ich habe es etwas übertrieben, sie zu motivieren, die sind doch etwas übereifrig dabei :D
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Wir haben vor 3 Monaten unsere Mietwagen Rundreise durch den Westen der USA gebucht. Seitdem wälze ich nur noch Reiseführer, plane die genaue Route mit dem Street Atlas, fahre die Route schon einmal virtuell mit Google Earth ab :wink:, lese im Internet verschiedene Reiseberichte, stöber hier im Forum, googel immer wieder nach neuen Infos und finde immer neue Highlights. In 3 Wochen ist es endlich soweit ... endlich ... kann nämlich so langsam nicht mehr und will endlich DA sein. Manchmal frage ich mich nur: was mache ich danach??? :verwirrt:
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Gaaaanz einfach, den neuen Urlaub planen!!!!!!!! :lol:
Gitte
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Manchmal frage ich mich nur: was mache ich danach??? :verwirrt:
Erstmal ganz schlecht drauf sein....
Dann Reisebericht scheiben, dazu die Bilder auswählen und komprimieren...
Dann Fotoalbum kleben oder digitale Fotoshow am PC machen.
Wenn das/die fertig ist alle Leute damit nerven :D
Und dann stellst Du eh fest, dass es Dir in den Fingern kribbelt, um damit wieder auf der Karte neue Touren auszutüfteln, Infos zu sammeln, die Tour zigmal umzuschmeißen usw. :lol:
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langsam nicht mehr und will endlich DA sein. Manchmal frage ich mich nur: was mache ich danach??? :verwirrt:
Analog zum Fussball: Nach der Planung ist vor der Planung 8).
Gruss,
Mick
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Dann werd' ich erstmal planen wie ich an das Geld für den nächsten USA-Tripp komme :usa: :lol: