usa-reise.de Forum
Unterwegs => Flüge & Airlines => Thema gestartet von: Drummond am 26.03.2015, 11:02 Uhr
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Geiz ist Geil!?
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/das-germanwings-unglueck-ist-nicht-das-ende-der-billigflieger-13505988.html
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Was für ein Unsinn! Wieso sollten die Marktregeln im Flug anders sein, als z.B. bei Autos? Müssen wir nun alle Dacia fahren, weil die billig sind?
Und wenn schon "billig" nicht unbedingt schlecht ist, so ist "billig" noch lange kein Garant für "gut"!
Bei meinen Flügen platz die Businessklasse immer aus allen Nähten. Diese Kundschaft gibt es auch. Wo sollen die hin? Die darf man der Konkurrenz überlassen, obwohl man ihnen deutlich mehr verdient?
Und seit wann sind Flugreisen ein demokrstisches Grundrecht, die jedem zustehen müssen? Ökologisch wäre es sogar sinnvoller Flugreisen teurer zu machen, damit nicht alle Welt dauernd durch die Gegend fliegt. Und dann könnte man die Qualität verbessern und das Personal anständig bezahlen.
Mic
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Und seit wann sind Flugreisen ein demokrstisches Grundrecht, die jedem zustehen müssen? Ökologisch wäre es sogar sinnvoller Flugreisen teurer zu machen, damit nicht alle Welt dauernd durch die Gegend fliegt. Und dann könnte man die Qualität verbessern und das Personal anständig bezahlen.
Mic
Meine ich auch!
Immer mit diesen Pöbel in einem Flieger!
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Das habe ich nicht gemeint.
Es gibt auch kein Grundrecht auf Luxusvillen, Yachten und Rolls Royce. Aber Flugreisen müssen billig sein? Warum?
Mic
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Das habe ich nicht gemeint.
Es gibt auch kein Grundrecht auf Luxusvillen, Yachten und Rolls Royce. Aber Flugreisen müssen billig sein? Warum?
Mic
IMHO alles Verarschung: auf beiden Seiten
1. LCC: denn wo sind die LCC denn wirklich "billig"? Bei meinen Suchen z.B. DE nach Portugal oder Ungarn waren, wenn man den Endpreis (incl. Flugfrequenz, Gepäck, Essen) vergleicht, fast immer die "konventionellen" Airlines günstiger (z,B. LX, LH, IB, TP günstiger als 4U)
Nur weil Reierair & Co mal Sitze für 9,99€ verscherbelt sind die noch lange nicht "billig" - Kumpel hat für 2 Personen + Kind letzes Jahr FMM-FAO-FMM mit Gepäck etc. 750€ bezahlt - was ist hieran günstig? Wirklich günstig sind die LCC in Asien
2. konventionelle: wenn kein Wettbewerb herrscht sind die Preise bei denen (vorallem LH) extrem hoch, siehe in DE zB.FDH
Ohne LCC also ohne Wettbewerb würden die konventionellen Airlines noch heute ihre überzogenen Mond-Preise verlangen ohne sich zu überlegen, wo man sparen kann um konkurrenzfähig zu werden!
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Wann gab es denn zuletzt "Mondpreise"?
Ich flog `88 das erste Mal in die USA. Linienflug mit Pan Am und der Preis für den Flug war bei dieser Reise unsere geringste Sorge. Wo das hingeführt hat, wissen wir.
Und kann man es wirklich glauben, dass es nur beim Service gespart wird? Merken wir denn überhaupt gleich, wenn Flugzeuge länger dienen müssen, Piloten länger fliegen müssen, wenn Serviceintervalle länger werden? Es gibt so viele Möglichkeiten zu sparen und so viele davon sind für den Passagier nicht sichtbar.
Ich traue der Sache nicht. Es ist wie mit allen Sachen, die "zu billig" werden. Von nichts kommt nichts, zaubern kann keiner.
Und soweit sind wir noch nicht, aber ich könnte auch nicht ruhigen Gewissens fliegen, wenn ich damit rechnen müsste, dass das Flugpersonal aufstocken muss. Es werden schon genug Gewinnmargen von der Solidargemeinschaft getragen.
Mic
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ich sag jetzt mal ein Beispiel, was eindeutig zeigt, was Firmen wie Lufthansa machen, wenn kein Wettbewerb besteht, die Nachfrage aber hoch ist: Strecke Linz-FRA-Europa (analog wäre noch FDH-FRA-Europa) ich saß vor 2 Jahren auf AGP(Malaga)-FRA und neben mir eine ältere Dame. Sie hätte 1100€ bezahlt für den return Flug, gebucht 4 Monate vor Abflug - ich hatte 150€ bezahlt!! Gleiches Flugzeug, nur anderer Abflugort.
Analog lässt LH die deutschen Gäste kräftig bezahlen ("deutsche" Airline!!), unterbietet aber auf Strecken von Skandinavien wegs Norwegian, Konkurrenten wie AY oder BA oder ködert die Umsteiger ex AMS, LUX oder PRG mit Niedrigpreisen.
An der Luftfahrtbranche kann man sehr deutlich erkennen, was Wettbewerb bewirken kann - ob ein Pilot wirklich 150-200.000€ p.a. verdienen muss (ggf. 100Tage Arbeit?) bleibt dahin gestellt
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ich sag jetzt mal ein Beispiel, was eindeutig zeigt, was Firmen wie Lufthansa machen, wenn kein Wettbewerb besteht, die Nachfrage aber hoch ist: Strecke Linz-FRA-Europa (analog wäre noch FDH-FRA-Europa) ich saß vor 2 Jahren auf AGP(Malaga)-FRA und neben mir eine ältere Dame. Sie hätte 1100€ bezahlt für den return Flug, gebucht 4 Monate vor Abflug - ich hatte 150€ bezahlt!! Gleiches Flugzeug, nur anderer Abflugort.
Ein Unternehmen nimmt halt das, was der Markt hergibt. Und so lange der Marktteilnehmer zahlt, ist doch alles gut.
Ein Flug ist ja kein Grundbedürfnis wie Wasser oder Brot, sondern i.d.R. ein freiwilliges Bedürfnis, auf das niemand zwangsweise angewiesen ist. Somit sehe ich kein negatives Verhalten von Airlines, die allein eine Strecke fliegen, dort hohe Preise zu nehmen. Sie sind ja kein Wohlfahrtsverein.
Und 150€ für AGP-FRA-AGP (oder anders herum) sind m.E. viel zu wenig, um nachhaltig wirtschaftlich zu sein.
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ich sag jetzt mal ein Beispiel, was eindeutig zeigt, was Firmen wie Lufthansa machen, wenn kein Wettbewerb besteht, die Nachfrage aber hoch ist: Strecke Linz-FRA-Europa (analog wäre noch FDH-FRA-Europa) ich saß vor 2 Jahren auf AGP(Malaga)-FRA und neben mir eine ältere Dame. Sie hätte 1100€ bezahlt für den return Flug, gebucht 4 Monate vor Abflug - ich hatte 150€ bezahlt!! Gleiches Flugzeug, nur anderer Abflugort.
Dann sei froh, dass die Dame 1100 Euro bezahlt hat, denn damit hat sie Dein Ticket subventioniert! Hättest ihr ruhig einen Ausgeben können!
Ich bin sehr froh, dass Preise wieder steigen und man versucht wieder vernünftig zu wirtschaften, anstatt alles nur billig zu machen!
Wer den aufgerufenen Preis nicht zahlen will, der gehtzu Fuß. Ganz einfach.
Und über die Auswirkung von Gehältern vom fliegenden Personal auf den Ticketpreis brauchen wir nicht sprechen. Das weiß Du aber auch selbst. Es geht Dir hier nicht um den Ticketpreis, sondern eher ums Prinzip. Wie auch in dem anderen Thread. Da bin ich übrigens froh, dass nicht Du über irgendwelche Entschädigungen für irgendwas entscheidest, sondern Gerichte. Die halten sich an Gesetze und nicht an ihr Rechtsempfinden.
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Ich bin bereit für angemessene Leistung entsprechend zu bezahlen. Ob nun der Ticketpreis etwas höher ist als bei der Konkurrenz, interessiert mich nicht... so lange die Leistung stimmt.
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Vielleicht könnte man den Begriff "billig" durch "preiswert" ersetzen.
Das vorweg.
Ich schaue - da ich nicht der Familie Rockefeller entstamme - auch auf den Preis. Aber "symbolische" Preise, mit denen häufig geworben wird, müssen es deswegen nicht sein.
Nun ist es aber auch so, dass es äußerst Finanzkräftige Airlines gibt, die andere, nicht ganz so finanzkräftige Airlines aus dem Markt drängeln wollen bzw. diesen zumindest erhebliche Marktanteile abnehmen möchten.
Bei den finanzkräftigen Airlines denke ich insbesondere an staatlich subventionierte Airlines aus den Golfstaaten. Diese werben mit günstigen Preisen und eine modernen Flotte.
Wenn der Kranich da auch zukünftig mitspielen möchte, muß er sich etwas einfallen lassen, um seine Leistung günstiger zu erbringen. Kosten senken.
Eine Alternative dazu ware, wenn ein Großteil der Passagiere diese Airlines meiden würde. Aber das ist natürlich illusorisch. Wenn mir jemand eine vergleichbare Leistung zu einem 40% günstigeren Preis anbietet, dann schaue ich mir das Angebot natürlich zumindest an.
Ein anderer Aspekt ist, dass eine Airline, wie der Kranich eine Aktiengesellschaft ist. Da geht es dann nicht alleine darum, einen "kleinen" Gewinn zu erwirtschaften, sondern auch den Aktionären eine ordentliche Rendite zu bringen.
Die gleiche Thematik hat die Wirtschaft doch in anderen Sektoren längst durchlaufen.
Die hiesige Industrie stand (und steht) im globalen Wettbewerb immer Konkurrenten gegenüber, die eine vergleichbare Leistung zu deutlich günstigeren Kosten erbringen kann. Teileweise mit "unfairen" Mitteln, wenn die Leistung z.B. staatlich subventioniert wird.
Das Ganze hat Folgen für die hiesige Industrie, die sich aber dennoch - im Laufe der Jahre - recht gut behauptet hat. Diese Behauptung geht/ging nur teilweise über den Preis, sondern vielmehr um Qualität (im Flugverkehr naturlich: die Sichehrheit).
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Ich bin bereit für angemessene Leistung entsprechend zu bezahlen. Ob nun der Ticketpreis etwas höher ist als bei der Konkurrenz, interessiert mich nicht... so lange die Leistung stimmt.
so einfach wie du das hier darstelltst ist es aber nicht!!! LH ist aus Deutschland (zu) teuer und bietet nachgewiesenermassen NICHT ein besseres Angebot (speziell in Richtung Asien)
Airlines versuchen absichtlich, sich nicht vergleichbar zu machen!
Wenn du ein Ticket kaufst, machst du keine Anfrage (RfQ) wie bei einer Ausschreibung oder im industriellen Einkauf sondern du willst von A nach B. Damit du die "bevorzugste" Airline wählst, gibt es Verarschungsmarketing wie Meilenprogramme und Lockangebote wie 9,99€ Tickets.
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ausserdem ist der Titel hier irreführend: billig soll heissen "konkurrenzfähig", d.h. wie im anderen Geschäftsleben auch: Unternehmen die ihre Kosten im Griff haben, weil sie schlanke Hierarchien haben, angemessene Löhne und einfache durchdachte Prozesse (oder gar keine!) können die 9,99€ Tickets anbieten, ggf. auch ein paar Plätze mehr.
Ein Flug von FRA-LIS muss keine 10€ kosten, aber auch keine 1100€ nur, weil man in Linz gestartet ist! so einfach ist das!
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ausserdem ist der Titel hier irreführend: billig soll heissen "konkurrenzfähig", d.h. wie im anderen Geschäftsleben auch: Unternehmen die ihre Kosten im Griff haben, weil sie schlanke Hierarchien haben, angemessene Löhne und einfache durchdachte Prozesse (oder gar keine!) können die 9,99€ Tickets anbieten, ggf. auch ein paar Plätze mehr.
Ein Flug von FRA-LIS muss keine 10€ kosten, aber auch keine 1100€ nur, weil man in Linz gestartet ist! so einfach ist das!
Auch Ryanair und co. haben intern Prozesse, sonst würden sie nicht fliegen, und umso größer eine Firma ist, umso größer werden die Prozesse (Crewplanung, Technik, Catering, IT usw.).
Gerade das Thema Löhne ist aber nur sehr schwer vergleichbar. Gerade am Boden sind doch die lokalen Löhne sehr unterschiedlich. Das was, nur als Beispiel, eine arabische Airline seinen asiatischen Mitarbeitern zahlt, würde hier in Europa noch lange nicht zum Leben langen. Somit haben diese deutlich niedrigere Lohnkosten.
Es ist sehr einfach zu sagen, dass die Firmen ihre Kosten einfach in den Griff kriegen sollen. Die meisten Firmen haben ihre Kosten im Griff, aber viele außereuropäische Airlines haben deutlich niedrigere Kosten, weil die lokalen Gegebenheiten deutlich von europäischen abweichen (und hier rede ich noch nicht mal von Subventionen). Somit können diese, bei angenommen gleicher Ertragslage, deutlich mehr investieren.
Es muss sich einfach jeder für sich überlegen, ob er immer nur den günstigsten Preis nimmt, oder auch die heimische Wirtschaft unterstützen möchte (jetzt unabhängig ob derjenige Deutscher, Brite, Franzose, Spanier usw ist).
Und das jetzt LH/OS die einzige Airline in Linz ist, kannst Du denen ja nicht vorwerfen. AF oder BA könnten auch, wenn sie denn wollten. Aber sie machen es nicht.
Dazu weißt Du nicht, wann die Dame den Flug gebucht hat. Von Linz nach Lissabon kommt man gut für einen Bruchteil von 1100€. Aber vielleicht hat sie sehr kurzfristig zur Hochsaison gebucht...
Wie gesagt, so lange sich Passagiere finden, denen es wert ist, diesen Preis zu zahlen, warum soll eine Airline dann nicht den Preis auch nehmen dürfen? Als Alternativen gibt es dann immer noch die Bahn, Auto oder Bus.
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Es muss sich einfach jeder für sich überlegen, ob er immer nur den günstigsten Preis nimmt, oder auch die heimische Wirtschaft unterstützen möchte (jetzt unabhängig ob derjenige Deutscher, Brite, Franzose, Spanier usw ist).
Dasist ein guter Vorschlag.
Aber Geiz ist ebengeil. Und wenn ich die gleiche Leistung für wemiger Geld bekomme, nehme ich sie.
Das nennt man Konkurenz. Nur auf dieser Basis gibt es Fortschritt. Bei der Kritik hierzu sollte man nicht nur an Dienstleistungen denken.
Nochwas.
Ich war in Denver an der 16. Street ineiner Kneipe.
Da stand auf den Biergläsern : "Kaufe, Trinke, Esse lokal!
In D wäre der Spruch sicher ausländerfeindlich. :P
VG
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Naja LH ist nun ja nicht gerade der kleine Bauer am Ortsrand bei dem die Eier von glücklichen Hühnern 10 Cent das Stück mehr kosten als beim Aldi...
Selbst letztes Jahr, trotz des bösen,bösen Pilotenstreiks, der ja angeblich 230 Millionen gekostet hat, hat LH noch 55 Millionen Gewinn gemacht.... da muss ich echt kein Mitleid haben, wenn ich mit Delta nach New York fliege, weil die die Strecke für 200 Tacken weniger fliegen....
Wenn der lokale Edeka günstiger ist als der lokale Rewe und ich deswegen zu Ersterem gehe, muss ich ja auch kein Mitleid haben.
Bei Lufthansa zahlt man eben den Namen mit, wer das nicht möchte kommt mit anderen Airlines genauso ans Ziel.
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Wieso kommen diese wohlgemeinten und "vernünftigen" Argumente nie bei der deutschen Autowirtschaft auf? Wer in der Branche tätig war, weiß, dass bei BMW/Mercedes & Co. ein Großteil(!) des Preises für das Image gezahlt wird. Technisch ist die Überlegenheit nur vorgegaukelt.
Viele Sparfüchse zahlen die überhöhten Preise für deutsche Autos ohne mit der Wimper zu zucken, aber alles andere muss billig sein.
Ich verstehe das nicht... ehrlich.
Mic
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Viele Sparfüchse zahlen die überhöhten Preise für deutsche Autos ohne mit der Wimper zu zucken, aber alles andere muss billig sein.
Ich verstehe das nicht... ehrlich.
Mh,
weil das Auto halt ein Statussymbol ist und der Flug nach New York nicht.
Nur mal so eine Idee...
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Ah, endlich mal ein Autovergleich! Und wie immer geht er in die Hose ;)
Wer in der Branche tätig war, weiß, dass bei BMW/Mercedes & Co. ein Großteil(!) des Preises für das Image gezahlt wird. Technisch ist die Überlegenheit nur vorgegaukelt.
Großteil mit !, das müssen ja dann schon 25% sein, mindestens, oder?
Das heißt bei einem 3er BMW für sagen wir 40.000€ bezahlt man 10.000€ oder mehr nur für den Namen und mit 30.000€ würde BMW immer noch Gewinn machen? Wo sind dann die ganzen Asiaten, die ein gleichwertiges Auto bwei niedrigeren Personalkosten für sagen wir 25.000€ anbieten?
Wie gaukelt man technische Überlegenheit vor?
Warum funktioniert das weltweit? Sind auch die Amis und Chinesen so geblendet, dass sie blind BMW und Mercedes kaufen, obwohl die eigenen Autos viel besser und viel billiger sind?
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Wer in der Branche tätig war, weiß, dass bei BMW/Mercedes & Co. ein Großteil(!) des Preises für das Image gezahlt wird. Technisch ist die Überlegenheit nur vorgegaukelt.
Natürlich sind die Preise zu hoch.... aber die Angestellten wollen doch auch ihren Boni (bis zu einem dreifachen Monatsgehalt) !!!
Ich kenne keine ausländischen Fabrikate, die technisch besser wären als die Spitzenmodelle von Audi, BMW & Co.
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weil das Auto halt ein Statussymbol ist und der Flug nach New York nicht.
Kommt drauf an...
"Angeben" kann man mit USA-Reisen schon; besonders in Kreisen, in denen nicht viel gereist wird.
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Ihr seid Patrioten, wenn es um die Autos geht. Eigentlich gut.
Man sollte nicht nur die Lobhymnen der deutschen Automobilpresse lesen. Auch Amerikaner veröffentlichen Tests un Kritiken.
Wie gaukelt man technische Überlegenheit vor? Offenbar erfolgreich, da alle Welt dran glaubt.
Gegenfrage: Worin ist die technische Überlegenheit denn begründet? Neue Motoren, Antrieb, oder was? Alles Schnee von Vorgestern und oft genug nicht mal eine deutsche Innovation, wie etwa Audis "super" Allradantrieb (Stichwort "Torsen").
Und was neu ist, entwickeln meist nicht mal Autohersteller.
Was gut ist, ist deren Marketing. Da könnte LH noch was lernen, statt die Marke zu ruinieren.
Mic
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"Angeben" kann man mit USA-Reisen schon; besonders in Kreisen, in denen nicht viel gereist wird.
Mh,
sicherlich, aber weniger mit dem Flug selbst als mit der Tatsache, im gelobten Land gewesen zu sein...
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sicherlich, aber weniger mit dem Flug selbst als mit der Tatsache, im gelobten Land gewesen zu sein...
So ein Flugpreis hat ja auch rein monetär schon eine ganz andere Dimension als ein Mittelklassewagen (selbst in Bezug auf die günstigen Autos).
Ist doch klar, dass man so einen Flug möglichst billig haben will. Wenn es einem nur darum geht von A nach B zu kommen, investiert man gern nur das Nötigste.
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Und was neu ist, entwickeln meist nicht mal Autohersteller.
Richtig.... die Zulieferer sind die Entwickler modernster Systeme, siehe LED/Laser-Technik, Getriebe oder eben Apple/Google (Vernetzung im Auto)
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Wieso kommen diese wohlgemeinten und "vernünftigen" Argumente nie bei der deutschen Autowirtschaft auf? Wer in der Branche tätig war, weiß, dass bei BMW/Mercedes & Co. ein Großteil(!) des Preises für das Image gezahlt wird. Technisch ist die Überlegenheit nur vorgegaukelt.
Viele Sparfüchse zahlen die überhöhten Preise für deutsche Autos ohne mit der Wimper zu zucken, aber alles andere muss billig sein.
Ich verstehe das nicht... ehrlich.
Mic
Ich benutze da das gleiche Argument... ich würde mir keinen BMW/Mercedes holen, wenn ich für weniger Geld nen Japaner bekomme, der ewig hält...
Ich denke letztendlich gehts auch um "Wissen" und Marketing. Wenn Herr X aus G zum ersten Mal in die USA fliegen will und von Fliegen keine Ahnung hat, greift er halt eher zu den Lufthansaflügen, weil man da "was vernünftiges" hat. Die Marke flößt Vertrauen und Seriösität ein. Dass ein Flug mit Delta günstiger wäre und quasi das Gleiche ist, ist da egal. Denn wer kennt schon Delta oder weiß was über die?...
Gleiches bei Mercedes/BMW. Wenn sich Otto Normal ne "geile Karre zum Angeben" kaufen will, wird es halt ein BMW/Mercedes/Audi und nicht der VW Phaeton, der ebenfalls eine Luxuslimousine ist.
Um den Bogen zum Thema zurückzuschlagen. Natürlich wissen das auch BMW/Mercedes/LH und lassen sich den Markenamen was kosten. Denn wäre es anders und BMW würde den Markt mit billigen Autos überschwemmen, wäre es ja nicht tolles mehr BMW zu fahren. Gleiches mit LH.
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Natürlich wissen das auch BMW/Mercedes/LH und lassen sich den Markenamen was kosten. Denn wäre es anders und BMW würde den Markt mit billigen Autos überschwemmen, wäre es ja nicht tolles mehr BMW zu fahren. Gleiches mit LH.
Das ist m.E. zu einfach.... Marke ist auch Identifikation und betrifft alle Bereiche im Leben. Trägst Du auch Kik-Jeans? Die Billig-Jeans halten genauso lange wie eine Levis!
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Wie gaukelt man technische Überlegenheit vor? Offenbar erfolgreich, da alle Welt dran glaubt.
Und überhört dabei, dass z.B. BMW zur Zeit massive Probleme mit der Elektronik des BMW 1 hat.
Übrigens: Subaru schneidet bei allen Tests besser ab als BMW und Mercedes.
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Übrigens: Subaru schneidet bei allen Tests besser ab als BMW und Mercedes.
*LOL* wusste gar nicht das Subaru im Luxussegment vertreten ist *LOL*
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Natürlich wissen das auch BMW/Mercedes/LH und lassen sich den Markenamen was kosten. Denn wäre es anders und BMW würde den Markt mit billigen Autos überschwemmen, wäre es ja nicht tolles mehr BMW zu fahren. Gleiches mit LH.
Das ist m.E. zu einfach.... Marke ist auch Identifikation und betrifft alle Bereiche im Leben. Trägst Du auch Kik-Jeans? Die Billig-Jeans halten genauso lange wie eine Levis!
Naja, jetzt vergleichst du Äpfel mit Birnen, die Levi Jeans ist definitiv besser und hält länger als die von Kik und das ist ne ganz andere Geschichte. Da sind wir jetzt bei der Frage, wieviel will ich für bessere Qualität ausgeben. Weil so kannst du auch argumentieren, dass man immer nurnoch mit Ryanair fliegen soll, die bringen dich ja auch ans Ziel...
Hier gehts ja darum, dass man für das gleiche Produkt mehr bezahlt, also für den USA-Flug mit LH mehr als mit Delta oder für den BMW Luxuswagen mehr als für den VW Patheon. Das Mini-Phänomen gehört auch dazu, der Mini ist nicht das Geld wert, dass er kostet, aber der Mini ist Kult und was zum Zeigen und sich toll fühlen. Man bezahlt eben bei solchen Sachen ein Gefühl mit, zu einer besonderes tollen Gruppe von Leuten zu gehören.
Und dieses Gefühl entsteht durch cleveres Marketing und die Unwissenheit der Masse, die sich an Markennamen orientiert. Und ja, dazu gehören auch wie alle, wenn jemand mit nem dicken Porsche vorfährt denken wir eher: "Wow geil" als wenn jemand den tollsten Toyota fährt...
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Du willst doch nicht das biedere Design eines Patheon mit Audi o. BMW vergleichen. Der Grund ist im Falle von dieser Gurke ganz einfach. Niemand setzt VW mit Luxus gleich! Dafür hat ja VW seine Premiummarken.
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Mal von den Autos weg; hier wird ja grad so sehr betont, wie günstig Delta im Vergleich zu Lufthansa ist:
Mal der direkte Vergleich DL <--> LH.
Strecke: FRA - JFK (um wirklich einen richtigen Vergleich machen zu können, eine Strecke, die beide nonstop bedienen)
Datum: 07.10.-14.10.
Preis Delta: 630€
Preis LH: 640€
Preis somit identisch. Ist jetzt hier DL teuer oder LH günstig, oder sind sie bei gleicher Ausgangslage einfach nur gleich?
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Niemand setzt VW mit Luxus gleich! Dafür hat ja VW seine Premiummarken.
Dafür nimmt VW aber mittlerweile auch Luxuspreise. Das sind teilweise Summen, bei denen ich sicher nicht zu einem VW greifen würde. Auf der anderen Seite bezahlt das Unternehmen seine Arbeiter außerordentlich gut, was natürlich nicht unbedingt negativ zu werten ist. Bandarbeiter haben zum Teil mehr oder mindestens genauso viel wie studierte A12-Beamte...
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Was dt. Autos u.a. so teuer machen, sind die unterschliedlichen Motorisierungen (z.B. im kleinsten Modell) und die saftige Aufpreisliste. Da wird aus einem 23.000 EUR teuren Kompakten schnell das Doppelte daraus.
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Was dt. Autos u.a. so teuer machen, sind die unterschliedlichen Motorisierungen (z.B. im kleinsten Modell) und die saftige Aufpreisliste.
Die hohen Löhne spielen mit Sicherheit aber auch eine bedeutende Rolle.
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Nicht unbedingt, siehe die günstigeren Re-Importe aus den europäischen Nachbarländern.
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Nicht unbedingt, siehe die günstigeren Re-Importe aus den europäischen Nachbarländern.
Und da gibt es diese Aufpreisliste nicht?
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Doch, aber der Grundpreis des Fzg ist im Durchschnitt 10% günstiger.
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Doch, aber der Grundpreis des Fzg ist im Durchschnitt 10% günstiger.
Wer schreibt denn so was ?
10% ist da sicher nicht richtig! Bei VW bekommt man zwischen 17 und 20% bei jedem Vertragshändler für eine deutsches Modell ohne langes verhandeln. Wären da Reimporte nur 10% günstiger würde sich ja niemand einen Re-Import holen mit u.U. schlechteren Garantieleistungen und abweichender Ausstattung.
Die Ersparnis bei unseren Re-Importen lag stets über 25% im Vergleich mit einem annähernd gleich ausgestatteten deutschen Modell.
Je nach Modell sind da auch locker 30-35% drin.
Die 25% Nachlass erhält man ja schon wenn man über Portale wie meinauto.de u.ä. ein Neufahrzeug vom deutschen Vertragshändler kauft.
Und zum Thema Günstig Fliegen:
Wir buchen den Flug der uns mit annehmbaren Zeiten, max. 1 Zwischenstopp vom gewünschten Abflughafen zum gewünschten Zielflughafen am günstigsten befördert. Dabei schauen wir nicht auf 20 Euro aber sehr wohl auf die Gepäckregelung da wir wegen Campingausrüstung möglichst viel Handgepäck mitnehmen möchten um die Koffer zu entlasten. Lufthansa war da bei USA-Flügen preislich nie vorne dabei und die reduzierte erlaubte Handgepäckmenge bei LH ist im Vergleich mit BA oder den US-Airlines ein Punkt den man bedenken muss.
Dafür wäre dann die Strecke ohne Zwischenstopp gewesen.
Muss man abwägen: Direktflug mit weniger Gepäck oder Zwischenlandung irgendwo in Europa oder im Osten der USA und Handgepäck mit 18/23 kg oder auch ganz ohne Gewichtslimit. LH: 8 kg. :|
Wir legen Wert auf eine grosszügige Handgepäckregelung und haben uns daher stets gegen LH entschieden - meist aber wegen eines deutlich höheren Preises. Mind. 100-150 Euro/Person teurer war LH bei unseren Reiseabfragen immer.
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Muss man abwägen: Direktflug mit weniger Gepäck oder Zwischenlandung irgendwo in Europa oder im Osten der USA und Handgepäck mit 18/23 kg oder auch ganz ohne Gewichtslimit. LH: 8 kg.
Wir legen Wert auf eine grosszügige Handgepäckregelung und haben uns daher stets gegen LH entschieden - meist aber wegen eines deutlich höheren Preises. Mind. 100-150 Euro/Person teurer war LH bei unseren Reiseabfragen immer.
LH bietet doch angenehme Gepäckregelungen.... 2x 32 kg und 2x 8 kg fürs Handgepäck. *grins*
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Claus, akzeptiere doch mal, dass C nicht der Standard ist in diesem Forum. Vielleicht schaust du dich mal besser im Vielfliegertreff um.
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Und selbst in C sind das keine "angenehmen" Gepäckregeln sondern gerade mal das Minimum. Bei BA gibt es 3x 32 kg und Handgepäck bis 2x23 (man muss es nur selbst ins Gepäckfach heben können). Die Handgepäckregelung gilt übrigens auch in Eco. Als Executive Club Gold Member dürfte ich zur Zeit 4x32 kg in C aufgeben und kriege die 2x32 kg sogar in Eco..
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Wir buchen den Flug der uns mit annehmbaren Zeiten, max. 1 Zwischenstopp vom gewünschten Abflughafen zum gewünschten Zielflughafen am günstigsten befördert.
Ist für mich ein sehr wichtiger Punkt.
Mir ist es z.B. einfach zu nervig per Zug oder Auto zu einem Hub zu fahren und dort erst in den Flieger zu steigen.
Noch schlimmer finde ich, auf dem Rückweg noch per Zug oder Auto nach hause zu eiern.
In meinem konkreten Fall (ex NUE) reduziert das dann die möglichen Anbieter, die meine Bequemlichkeit bedienen können, deutlich.
Nehme ich dann noch andere Faktoren die mir nicht unwichtig sind dazu (z.B. möglichst frühe Ankunftszeit, möglichst wenig Umsteigen, Vorabend Gepäckaufgabe) bleibt de facto genau ein Anbieter, nämlich LH.
Die Gepäckregelung ist für mich in ihrer aktuellen Form z.B. unwichtig, da ich mit 23kg + 8kg in Eco ohne weiteres zurecht komme.
Der Preis selbst spielt für mich nur eine untergeordnete Rolle, da muss ich eben entscheiden wie viel mir die genannten Kriterien wert sind.
Und genau darum geht's. Jeder hat so seine individuellen Kriterien und sucht sich eben den Anbieter, der diese am besten bedient.
Oft ist der wichtigste Punkte der Preis, klar, verständlich.
Doch es gibt auch noch genug (potentielle) Kunden, denen andere Dinge wichtiger sind und dann ist es nur zu verständlich, dass man als Anbieter diese Leistungen mit Preisaufschlag bereitstellt.
Dabei ist es vollkommen egal ob es um die Luftfahrt, Automobilindustrie, Lebensmittel oder sonst etwas geht, das verkauft wird.
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Ich verstehe nur eines nicht: wenn ein guenstiger Flug angeboten wird (und ich das Glueck habe diesen buchen zu koennen) - warum sollte ich das nicht tun? Wenn mir jemand etwas anbietet, muss ich es doch nicht ausschlagen, nur weil es verwerflich ist so guenstig zu fliegen? Waere es wirklich verwerflich, so gaebe es diese Preise doch nicht!?
LH bietet doch angenehme Gepäckregelungen.... 2x 32 kg und 2x 8 kg fürs Handgepäck. *grins*
:lachen07: zu lustig - sich parallel in anderen Threads darueber aufregen dass man ihm sein Leben nicht goennt. Den Neid aber staendig schueren und anstacheln. :lachroll:
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Verzeihung, aber wer reist mit "3x 32 kg und Handgepäck bis 2x23"? Wenn man seine eigenen Sherpas dabei hat... vielleicht. Sonst dürfte das eher eine Ausnahme sein und kann auch so behandelt werden. Ist man ja gerne großzügig in einem Bereich, der praktisch so gut wie nie ausgeschöpft werden kann.
Und als Handgepäck zwei Vollgepäckstücke.... mit je 23kg??? Wer kann das tatsächlich heben und wie muss es von den Ausmaßen her aussehen, damit man es auch in die Overhead-Bins bekommt?
Das klingt nach Unsinn.
Mic
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Verzeihung, aber wer reist mit "3x 32 kg und Handgepäck bis 2x23"? Wenn man seine eigenen Sherpas dabei hat... vielleicht. Sonst dürfte das eher eine Ausnahme sein und kann auch so behandelt werden. Ist man ja gerne großzügig in einem Bereich, der praktisch so gut wie nie ausgeschöpft werden kann.
Natürlich ist es die Ausnahme, das jemand mit 3 Gepäckstücken reist aber es ist eben möglich, ohne dafür geschröpft zu werden. Ich habe durchaus schon Menschen 3 Koffer einchecken sehen und mein Koffer wiegt wenn ich darf auch eher nahe an 32 kg als 23 kg. Es gibt also Menschen, die das Maximalgewicht ausschöpfen und Menschen, die die max. Anzahl ausnutzen. Nur weil wahrscheinlich kaum jemand beides ausnutzt, sind die großzügigeren Regelungen deshalb nicht sinnlos.
Und als Handgepäck zwei Vollgepäckstücke.... mit je 23kg??? Wer kann das tatsächlich heben und wie muss es von den Ausmaßen her aussehen, damit man es auch in die Overhead-Bins bekommt?
Das klingt nach Unsinn.
Mic
Mir egal, wie das für Dich klingt. Das sind die offiziellen Handgepäckregelungen von BA. Natürlich ist die Größe beschränkt auf die üblichen Handgepäckmaße für das erste Handgepäckstück und kleinere Maße für das "personal item". Ist bei einigen Amerikanischen Airlines übrigens genauso (AA z.B.).
23 kg habe ich auch noch nicht geschafft aber mein Fotorucksack wiegt z.B. regelmäßig über 15 kg. Und bisher hatte ich nie Probleme, ihn ins Gepäckfach zu heben. Für mich sind die Handgepäckregeln ein nicht unwesentliches Kriterium dafür, welche Airline ich wähle. Dafür bezahle ich dann lieber ein paar Euro mehr und muss mir keine Stress machen, wie ich meine Fotoausrüstung heil an den Urlaubsort bekomme. Ich hatte bisher 2x das "Vergnügen", dass mein Handgepäck gewogen und für zu schwer befunden wurde. Beide male konnte ich die Damen beim Checkin nach längerer Diskussion überzeugen, dass empfindliche Kameras und Objektive nicht zum aufgegebenen Gepäck gehören aber dafür gibt es keine Garantie. Auf den Stress habe ich keine Lust. Also finde ich die o.g. Regelungen extrem sinnvoll.
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Mein Handgepäck, wo ich zudem Tablet und Notebook verstaut habe, wiegt zwischen 12 und 14 kg. Das muss (!) ins Handgepäck und bisher habe ich das immer geschafft, egal ob in Economy oder Business. Wenn ich Business fliege, habe ich meist zwei große "Handgepäckstücke" dabei. Da wird das Limit voll ausgeschöpft. (http://forum.rollingstone.de/images/smilies/icon_wink.gif)
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Natürlich ist es die Ausnahme, das jemand mit 3 Gepäckstücken reist aber es ist eben möglich, ohne dafür geschröpft zu werden. Ich habe durchaus schon Menschen 3 Koffer einchecken sehen
Das war dann wohl ich. :hand: 2x23 kg + Sportgepaeck. Damals noch alles im Flugpreis enthalten ohne extra Aufschlag. Sah dann uebrigens so aus: Gepaeck fuer 3 Erwachsene (http://susiweber.de/assets/images/Gepaeck.jpg).
Ich muss aber dazu sagen, dass ich es richtig finde, wenn Sportgepaeck extra berechnet wird. Ich freute mich all die Jahre drueber, finde es aber nur gerecht wenn es nicht mehr inkludiert ist.
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ich sag jetzt mal ein Beispiel, was eindeutig zeigt, was Firmen wie Lufthansa machen, wenn kein Wettbewerb besteht, die Nachfrage aber hoch ist: Strecke Linz-FRA-Europa (analog wäre noch FDH-FRA-Europa) ich saß vor 2 Jahren auf AGP(Malaga)-FRA und neben mir eine ältere Dame. Sie hätte 1100€ bezahlt für den return Flug, gebucht 4 Monate vor Abflug - ich hatte 150€ bezahlt!! Gleiches Flugzeug, nur anderer Abflugort.
Analog lässt LH die deutschen Gäste kräftig bezahlen ("deutsche" Airline!!), unterbietet aber auf Strecken von Skandinavien wegs Norwegian, Konkurrenten wie AY oder BA oder ködert die Umsteiger ex AMS, LUX oder PRG mit Niedrigpreisen.
An der Luftfahrtbranche kann man sehr deutlich erkennen, was Wettbewerb bewirken kann - ob ein Pilot wirklich 150-200.000€ p.a. verdienen muss (ggf. 100Tage Arbeit?) bleibt dahin gestellt
Danke.
Die Airlines werden immer so viel verlangen wie sie bekommen.
Ich bin froh, dass es heute Wettbewerb auch in der Luft gibt. Als ich anfing zu fliegen gab es in Europa überwiegend Staatsairlines und diese haben ihre Stellung schamlos ausgenutzt.
Die Zeiten in denen es Telefonleistungen NUR durch den Monopolisten DBP gab will doch z. B. wohl auch niemand zurück haben.
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Die Airlines werden immer so viel verlangen wie sie bekommen.
Ich bin froh, dass es heute Wettbewerb auch in der Luft gibt. Als ich anfing zu fliegen gab es in Europa überwiegend Staatsairlines und diese haben ihre Stellung schamlos ausgenutzt.
Die Zeiten in denen es Telefonleistungen NUR durch den Monopolisten DBP gab will doch z. B. wohl auch niemand zurück haben.
Daswerden die Angestellten der Post möglicherweise anders sehen.
Zumindest die, welche jetzt in die Billig-Abteilungen ausgegliedert werden.
Und die Reichsbahn fuhr früher auch bei Schnee und Eis, einigermaßen pünktlich,
VG
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Ich kenne einen pensionierten Postbeamten (Briefzusteller). Er hat zwei Kinder großgezogen - beide Akademiker - eine Familie ernährt und ein kleines Häuschen gebaut.
So, und davon kann heute ein Zusteller nicht mal träumen, obwohl er deutlich mehr zu tun hat, als sein Kollege vor 30 Jahren.
Es gibt einige Aufgaben, die in jedem Staat anfallen, weil sie Teil der Grundinfrastruktur sind, die fürher, wie selbstverständlich, hochheitliche Aufgaben waren. Deren Privatisierung - Bahn, Strom, Post usw - war, mit Verlaub, fürn Arsch.
Alles kostet mehr, ohne dass man einen Vorteil hätte. Oder war z.B. Strom früher schlechter? Kamen damals nur 180 Volt aus den Steckdosen? Gab es mehr Stromausfälle? Wieviel einfacher wäre eine Energiewende, wenn die Versorger noch dem Staat gehören würden?
Man wollte das hierzulande, obwohl Ende der 90-er die "unerwünschten Nebenwirkungen" der Deregulierung (Stichwort "Enron") schon sichtbar waren.
Es gibt gewisse Infrastrukturkomponenten, deren Privatisierung sich in der Vergangenheit immer wieder als Fehler erwiesen hat. Dennoch lernt man nichts daraus und überlegt sich schon, ob man die Wasserversorgung privatisieren sollte.
:dagegen:
Mic
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Verzeihung, aber wer reist mit "3x 32 kg und Handgepäck bis 2x23"? Wenn man seine eigenen Sherpas dabei hat... vielleicht. Sonst dürfte das eher eine Ausnahme sein und kann auch so behandelt werden. Ist man ja gerne großzügig in einem Bereich, der praktisch so gut wie nie ausgeschöpft werden kann.
Naja, ich war mit einem Bekannten kürzlich in den USA zum Shoppen, und zurück nach vier Tagen Power-Einkaufen hatten wir sechs Gepäckstücke (alle so um die 20kg) plus jeder einen Handgepäckkoffer (ca. 10kg) und einen Laptoprucksack (dito). Und wenn ich mit der Familie in den Urlaub fliege ist das zurück auch in aller Regel nicht wesentlich weniger - ich schöpfe meine Freigepäckmenge (als United 1K 3x 32kg für mich und alle Mitreisenden in meiner Reservierung) regelmäßig nahezu vollständig aus. Und das geht auch ohne Sherpa - ich schaffe vier Koffer plus Rucksack ohne große Mühe (allesamt Spinning bags, allerdings).
Viele Grüße - Dirk
P.S.: Die Zollrechnung betrug auch so ca. 200€ pro Nase...