usa-reise.de Forum

Allgemeines => Foto & Video => Thema gestartet von: GreyWolf am 30.08.2001, 20:35 Uhr

Titel: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: GreyWolf am 30.08.2001, 20:35 Uhr
Hi,
auf unserer anstehenden Reise wollen wir auch zum ersten Mal zum Antelope Canyon. Lage etc. des Canyon sind mir bekannt. Wie sieht es mit Fotografieren dort aus? Ich habe gelesen, dass das aufgrund der Lichtverhältnisse nicht ganz einfach ist. Ich habe eine Spiegelreflex, bei der ich Blende, Belichtung etc. auch manuell einstellen kann. Aber ich habe überhaupt keine Ahnung. Also her mit Euren Tips.
(dass man den Canyon am besten mittags besucht, weiß ich und das wird wohl auch klappen).
Danke im voraus GreyWolf (https://forum.usa-reise.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.usa-reise.net%2Fforum%2Fimages%2Fsmilies%2Fcwm27.gif&hash=b3610cc29deea1635e8804edfde7d0bc)
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Christian1701 am 30.08.2001, 21:16 Uhr
Hallo GreyWolf!

Spiegelreflex ist gut! Aber ohne Stativ geht's nicht; egal wie klein. Die Belichtungszeiten gehen bis zu einer halben Minute und laenger.

Wenn Du eine Spotmessung hast oder eine der gleichmaessig angeleuchteten Waende misst, hast Du schon mal einen guten Anhaltspunkt fuer die Belichtung. Es empfiehlt sich, flankierende Belichtungen zu machen. 1. Bild wie's die Kamera gemessen hat. 2. Bild eine 3/4 Blendenstufe laenger. Und vielleicht noch eine weitere 3/4 Blendenstufe laenger. Wenn Du das Glueck hast, und einen Lichtstrahl im Bild hast, kann auch Unterbelichtung gefragt sein; meist werden die Bilder aber durch die langen Belichtungszeiten automatisch viel dunkler als man denkt.
Wie gesagt, hier am Film zu sparen, waere Fehl am Platze.

Mit einem schnellen Film das Stativ zu kompensieren kann ich nicht empfehlen.
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Michel am 31.08.2001, 07:04 Uhr
Hi GreyWolf
zu den Ausführungen von Christian ist nicht zu sagen. Ein Stativ ist Pflicht bei den lngen Belichtungszeiten.
Die günstigste Zeit ist zwischen 11:00  bis ca 13:00 wenn die Sonne von oben in die Rinne reinfällt.
Die Felsen werden dann ganz toll angestrahlt und leuchten noch intensiver .
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: am 04.09.2001, 19:04 Uhr
Hallo,

hier ersteinmal der Link zu meiner absoluten lieblings Homepage von Karsten Rau. Er beschreibt auf seinen Seiten sehr schön, wie er die tollen Fotos hinbekommen hat:

http://home.t-online.de/home/Karsten.Rau/index.htm

(Siehe dann Nordamerika, dann USA und dann Lower Antelope Canyon !)

Mein Mann hatte letztes Jahr auch fantastische Fotos vom Upper Antelope Canyon gemacht und meinte, dass ein lichtstarkes Objektiv sehr wichtig ist.

Zum Thema beste Zeit:
Wir waren im April im Upper A. und hatten das Glück von 11.30 bis 12.30 Uhr einen 1-std. Aufenthalt zu haben. Das Licht war nur wirklich besonders schön in der Zeit von 11.45 - 12.15 Uhr, danach war der Canyon stellenweise so dunkel, dass man sich schon fast vortasten musste bzw. eine Taschenlampe angenehm gewesen wäre.
Auf jeden Teilnehmer (in unserer Gruppe waren wir nur 6 Personen) wurde bei der Abfahrt gewartet bzw. 2 junge Leute "rausgeholt"- die wollten wohl mit dem nächsten Jeep fahren, aber das wurde nicht zugelassen. Die Indianer waren über das Verhalten der 2 ziemlich sauer und zeigten es sehr deutlich.

Gruß
Glenda
(Diese Nachricht wurde am 04.09.01 um 19:04 von Glenda geändert.)
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: GreyWolf am 06.09.2001, 19:57 Uhr
Hallo Glenda,
war das uhrzeitmäßig Winterzeit oder schon Sommerzeit, als Ihr im April im Canyon wart (wenn Du Dich erinnerst)? Ist ja wichtig, weil zur Sommerzeit die Sonne eine Stunde später im Zenit steht.
Weiß jemand, wann die Sommerzeit in den USA endet?
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Christian1701 am 06.09.2001, 21:47 Uhr
Ich glaube, die Sommerzeit ist hier und drueben inzwischen synchron. Letztes Wochenende im Oktober ist Ende der Sommerzeit.
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Heiko am 07.09.2001, 07:44 Uhr
Stimmt.
Habe einen amerikanischen Kalender. In dem ist für den 28. Oktober "End of daylight saving time" eingetragen.
Heiko
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: JJ am 07.09.2001, 08:41 Uhr
Hallo GreyWolf,

wir waren 1998 im Antelope Canyon und haben erst "drüben" von diesem Canyon erfahren. Ich hatte natürlich auch kein Stativ mit. Dieses habe ich dann bei dem Veranstalter in Page (an der Hauptstraße, näheres nicht mehr bekannt) gemietet. Das wahr jedoch so teuer, das man sich dafür fast ein neues kaufen konnte.
Also mein Tip: Ohne Stativ nur halb so gut, weil die Erinnerung bleib. Aber die "lieben" zu Hause wollen auch was davon haben. Ich werde nicht mehr ohne eigenes Stativ fahren.
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: am 09.09.2001, 18:18 Uhr
Hi Greywolf,

daran kann ich mich leider nicht mehr erinnern, zumal ich auf sowas nicht geachtet habe. Der Zeitraum war  20.-22.4.2000 vielleicht hilft Dir das als Information.
Wichtig finde ich auch noch zu erwähnen, bei uns waren die wunderschönen Lichtverhältnisse "gestaffelt" zu bewundern. D.h. sobald das Licht im vorderen Teil des Canyon verblasste, entstand ein paar Meter weiter wieder ein wunderschöner "belichteter" Anblick -atemberaubend.
Allerdings heißt das auch, rechtzeitig mit dem Licht "mitwandern", um wirklich die Vielfalt bewundern zu können.
Wenn wir es zeitl. und natürlich wetterbedingt einrichten können, werden wir dieses Jahr den Lower Antelope bewundern können, er soll noch eindrucksvoller sein.

Gruß
Glenda
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: GreyWolf am 25.09.2001, 08:40 Uhr
Hey Glenda,
vielen Dank für den Tip mit der o.a. Homepage. Die ist ja wirklich super!! Spitzentips zum Antelope Canyon. Besser als jeder Reiseführer. Damit sollte unser Aufenthalt ein Erfolg werden. (https://forum.usa-reise.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.usa-reise.net%2Fforum%2Fimages%2Fsmilies%2Fcwm32.gif&hash=41392ea209c23623bf26975234670cb7)
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: poem am 13.11.2001, 20:27 Uhr
Wer von euch kennt die folgende Canyon:

Waterhole
Butterfly
Kabito Creek

und weiss wie es dort ist und wo sie liegen.

Auserdem würde mich noch interessieren was für ein Objektiv ihr in die Canyons benützt, was für eine Brennweite und Lichtwert!

Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: GreyWolf am 15.11.2001, 10:25 Uhr
Zunächst einmal: Dank der von Glenda benannten Homepage und den dortigen Tips haben wir gute Fotos im Lower Antelope Canyon gemacht. Nicht profimäßig, aber sehr akzeptable Ergebnisse. Mit Stativ und Fernauslöser natürlich.
Als Objektiv haben wir ein "normales" 28-105 mm, F3.8-5.6, UC-III von Sigma benutzt.
Die anderen Canyons kenne ich leider nicht.
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: TXLRudi am 12.01.2002, 14:36 Uhr
Ich habe 2000 folgende Kombination gewählt:

Film ASA50, FujiChromeVelvia

Die Kamera auf Stativ gestellt und die kleinste verfügbare Blende (32) eingestellt. Es kamen Belichtungszeiten von ca. 30 Sekunden heraus, die ich entsprechend auch benutzt habe. Im Ergebnis sind wunderbare Fotos entstanden.

Die kleinen Pusteln auf dem Sandstein wirken in den Dia dermaßen plastisch, dass man sie auf der Leinwand beinahe anfassen kann. Die Farben wirken sehr echt, in Ausnahmefällen sogar mystisch.

Wer also Dia fotografiert, nehmt für dieses Ereignis einen farbintensiven Film mit, wie den Velvia von Fuji. Es lohnt sich :)
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: ines am 22.03.2002, 11:30 Uhr
Hi Rudi,

wollte mir gerade mal das Ergebnis mit den ASA 50 Filmen vom Antelope Canyon anschauen, leider komme ich nicht in Deine Fotogalerie?!?

Was mache ich falsch  (https://forum.usa-reise.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2Fwww.usa-reise.net%2Fforum%2Fyimages%2Fsmilies%2Fcwm24.gif&hash=2b2a4195b97800ab6f44a7dcb33cda8f)
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: TXLRudi am 24.03.2002, 17:57 Uhr
Hallo Ines,

Du machst nichts falsch, jedenfalls glaub ich das nicht.

Ich habe leider noch nicht alle Tage der Westküstenreise
fertiggestellt, unter die auch die Bilder vom AntelopeC.
fallen. Dies liegt an meiner knapp bemessenen zeit und
der damit verbundenen Freizeit. Es ist leider sehr auf-
wendig, die Seite zu erstellen und das fordert seinen
Tribut. Ich geb mir aber Mühe und werde zeitnah neu-
berichten ;-)
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Hannes am 09.04.2002, 16:28 Uhr
Hallo GreyWolf,
meine Freundin hatte letztes Jahr einen 400er Film in ihrer Canon und kein Stativ. Die Bilder wurden famos !
Gruß Hannes :)
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: TXLRudi am 09.04.2002, 16:34 Uhr
Hi,

ich hoffe, jetzt nicht falsch verstanden zu werden:

Nichts gegen Deine Freundin und 400'er Filme. Aber wenn
Du z.B. meine Dia gesehen hast, FujiChrome Velvia
mit ASA50, wirst Du den Begriff "FAMOS" anders definieren.

Das ist nichts schlimmes, aber solche feinen Strukturen,
auf die es im Antelopecanyon ankommt, kann man nicht
mit einem 400'er Film bannen. Es geht schlicht nicht.
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: kater08 am 10.04.2002, 08:45 Uhr
Hi, TXLRudi !
Gibts Deinen Fuji auch für Bilder, also Negativfilm?
Bisher habe ich immer minimal ASA 100 gefunden.
Die Feinkörnigkeit und vor allem der hohe Kontrastumfang ist
ja um so besser, je kleiner das Korn ist. Und je geringer das
Korn, um so unempfindlicher die Emulsion, aber das ist Dir ja bekannt, es war nur so mal zur Aufklärung für die anderen Fans gedacht.
Gruesse
Juergen
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Wolfgang am 10.04.2002, 12:36 Uhr
Hi Jürgen,

den FujiChrome Velvia gibt es nicht als Negativfilm. Mir sind auch keine Negativfilm unter 100 ASA bekannt, was nicht heißen soll, daß es doch von irgend einem Filmhersteller so etwas gibt.

Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: kater08 am 10.04.2002, 21:04 Uhr
Hallo Wolfgang !
Vielen Dank, und da kann man eben nichts machen.
Ich nehme für Negativfilm immer Kodak Royal 100 ASA.
Lässt schon riesige Vergrößerungen zu.
Gruss
Juergen
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Hannes am 03.05.2002, 23:54 Uhr
Hey Rudi, würd ich echt gerne mal sehen, weil die Bilder schon mal genial waren, und wenn es eine Steigerung gibt... ich bin für alles offen. Und by the way. meine Videos vom Canyon , also ich will mich wirklich nicht loben, aber Besseres hab ich mit meiner Ausrüstung nicht auf Lager :) - Also bitte das lag jetzt nicht nur an mir sondern auch an der Situation. Uhrzeit - wenig Puplikum - optimale Voraussetzungen - und ein Typ der sich auskannte (z.B. Staub hochwirbeln)
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Udo176 am 22.01.2007, 15:34 Uhr
Hallo zusammen,

bald geht's wieder in die USA, und diesmal steht u.a. der Antelope Canyon auf dem Programm. Mit dabei eine Digitalkamera (FZ 30) und unser Panasonic Camcorder.
Ich habe hier im Forum ja schon super Fotos vom Antelope Canyon gesehen, und hoffe, dass mir dort ähnlich spektakuläre Aufnahmen gelingen.

Meine Frage: braucht man im Antelope Canyon ein Stativ? Wer hat schon Erfahrungen beim fotografieren oder filmen dort gemacht?
In einigen Reiseberichten habe ich gelesen, dass es ganz schön steil runtergeht und man jede frei Hand braucht.

Wer war da und kann mir helfen  :?:  Danke.

Udo
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: americanhero am 22.01.2007, 15:46 Uhr
Hallo Udo,


Ich würde unbedingt ein Stativ mitnehmen!! Da die Fotos im Antelope Canyon eigentlich alle ohne Blitz gemacht werden, hast du ohne Stativ kaum eine Chance, ein verwacklungsfreies Bild hinzubekommen.
Ich bin zwar jetzt auch nicht so der ambitionierte Fotograf wie einige andere hier im Forum, aber auf mein Stativ wollte ich im Antelope Canyon auf keinen Fall verzichten.Ich habe bis auf ein oder zwei Bilder alles nur mit Stativ gemacht und ich wollte mich da nicht mehr ohne austoben wollen.  :wink:


Greetz,

Yvonne
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: mrh400 am 22.01.2007, 16:06 Uhr
Hallo,
es geht auch ohne; meine Bilder sind nicht wegen großer Verwackelei aus meinem Bericht (http://www.usa-reise.net/forum/phpBB2/viewtopic.php?p=167769&highlight=page+antelope#167769) verschwunden, sondern weil imageshack offenbar einen Server geschrottet hat (das dauert schon länger, ohne daß die auf Anfrage reagieren). Da die FZ30 mit Stabi ausgestattet ist, so daß man mit tief durchatmen sogar bei 1/15  noch passable Aufnahmen im WW-Bereich (Tele ist dort ohnehin kaum gefragt) machen kann, halte ich ein Mitschleppen ausschließlich wegen Antelope für übertrieben.

Mit Stativ ist sicher noch besser - für meinen Geschmack aber eben nur, wenn man ohnehin eines dabei hat. Sooo unwegsam ist der Lower auch nicht, daß man mit Stativ nicht mehr durchkäme
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Sedona am 22.01.2007, 16:18 Uhr
Hallo Udo,
lies Dir ev. auch diesen Thread  (http://www.usa-reise.net/forum/phpBB2/viewtopic.php?t=12866&postdays=0&postorder=asc&highlight=fotografieren+antelope+canyon&&start=0)hier mal durch, vielleicht hilft Dir das weiter.
Da haben einige von uns schon mal "ihren Senf" zum Antelope Canyon dazugegeben u.a. zum Thema Stativ.
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: cleetz am 22.01.2007, 16:30 Uhr
Du solltest schon Stativ mitnehmen, die FZ30 ist ja ne Rauschekamera und über ISO 100 solltest Du deshalb nicht gehen. Auch die "Profis" mit guten DSLR, die ja nun doch etwas mehr ISO abkönnen, + lichtstarke Objektive nutzen im Antelope ein Stativ mit Fernauslösung :wink:
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Crimson Tide am 22.01.2007, 16:38 Uhr
Hallo Udo,

mein Mann (im Upper Canyon) hat seine Digitalkamera mit Stativ benutzt, und ich habe meine alte Spiegelreflex mit 800 'ern Filmen auf Felsen oder aufs Knie gestellt, und beide haben wir gute Ergebnisse erzielt.

Hier sind die (letzten 9) Bilder von der Digitalkamera mit Stativ, ohne Blitz:

http://www.usa-reise.de/cgi-local/hdb/fotoarchiv.php?hl=Antelope%20Canyon#detail
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: lurvig am 22.01.2007, 17:06 Uhr
also ohne die FZ30 schlecht machen zu wollen (ich hatte selber mal eine!), scheint die doch ehr wenig geeignet für Einsätze im Antelope Canyon. Vor allem aus 2 Gründen:
- relativ starkes Bildrauschen bei höheren ISO-Werten
- kaum Weitwinkel
Vor allem den Weitwinkel kann man im Antelope sehr gut brauchen!
Aber egal, deswegen eine neue Kamera kaufen ist sicher auch nicht die Lösung.
Ich hatte beim letzten Antelope-Besuch ein Stativ dabei, ebenso einen Fernauslöser. Beides ist nach den ersten Bildern wieder in den Rucksack gewandert. Sicher ist ein Stativ sehr hilfreich dort, aber es stört auch, denn es ist unhandlich und man findet kaum eine ebene Stellfläche. Zudem versperrt man den (meist wenigen) anderen Besuchern gerne mal den Weg.
Geht´s auch ohne Stativ? Ja! Mit einer Kamera, die auch bei ISO400 wenig rauscht, einer lichtstarken Optik und einer halbwegs ruhigen Hand ;)

Ein paar der Resultate sind hier zu sehen:
http://www.danielkaempf.com/US/gallery2/index_3.htm#31

Unabhängig davon sollte man mit der FZ30 auch ohne Stativ gute BIlder machen lassen, da eben der optische Bildstabi und das lichtstarke Objektiv sehr brauchbar sind. Wenn das Licht nicht reicht, bekommt man aber schnell Probleme, weils bei höheren ISO-Werten schnell rauscht und - was mich am meisten gestört hat - einfach kein nutzbarer Weitwinkel vorhanden ist.

Achso ja... Blitzen sollte man vermeiden, das zerstört das schön Licht dort und versaut die (meisten) Bilder ehr.

Lurvig
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Udo176 am 22.01.2007, 17:08 Uhr
Hallo zusammen ...

... und Danke für die super schnellen Reaktionen!

Also ich denke ich nehme dann mal ein Stativ mit (wollte ich sowieso) falls das Reisegepäck es noch zuläßt  :lol:

Wir sind drei Wochen unterwegs und haben noch zwei Inlandsflüge, (daher a. a. die Überlegung hier zu sparen) und wegen der Berichte über die Unwegsamkeit im Canyon. Habe aber eben erfahren, dass es bei den Inlandsfügen (United) ja wohl keine Probleme mit dem Gepäck gibt (2 x 30 kg) und Dank LTU-Card gibt es auch bei Hin- und Rückflug nicht die 20 Kg Beschränkung. Außerdem fliegen wir im Sommer, da ist ja eh leichte Kleidung angesagt ...

Also der super Profi bin ich auch nicht gerade, und ich komme mir immer ein wenig blöde vor irgendwo mit Stativ und Fernauslöser aufzukreuzen. Da ich es aber eh besitze und natürlich nicht mit Blitz knippsen möchte, nehm ich es mit! Ich bin mit der FZ 30 wirklich super zufrieden, aber bei höheren ISO-Werten ist das Rauschen schon bemerkbar.

 So, ich schau mir jetzt mal Eure "Links" an. Wenn wir zurück sind folgen Reisebericht und (hoffentlich gute) Fotos.

Danke und liebe Grüße

Udo
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: leia am 22.01.2007, 20:13 Uhr
Zitat von: Udo176
Hallo zusammen ...
Wir sind drei Wochen unterwegs und haben noch zwei Inlandsflüge, (daher a. a. die Überlegung hier zu sparen) und wegen der Berichte über die Unwegsamkeit im Canyon. Habe aber eben erfahren, dass es bei den Inlandsfügen (United) ja wohl keine Probleme mit dem Gepäck gibt (2 x 30 kg) und Dank LTU-Card gibt es auch bei Hin- und Rückflug nicht die 20 Kg Beschränkung.


Ist zwar OT aber:

Ich kann auf der United Seite nirgends etwas von 2x30k g sondern lediglich von 2x23kg finden. Die LTU Card berechtigt meines Wissens auf USA Flügen auch nicht für höhere Freigepäckgrenzen sonder lediglich für die ohnehin erlaubten 2x23 kg....
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Udo176 am 23.01.2007, 07:54 Uhr
Betr.  OT
Liebe Leia,
ich bitte den - offensichtlichen - Tippfehler zu verzeihen, natürlich sind es 2 x 23 KG bei United.
Udo
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: kerstin_1 am 23.01.2007, 07:57 Uhr
Hallo,

wir hatten im Lower auch das Stativ mit, haben es aber dann wieder eingepackt, da es mein Mann, der fotografierte, als sehr hinderlich in der Enge empfand. Und die meisten Bilder sind richtig super geworden. Unsere Kamera (Minolta Dynax 5 D) hat einen integrierten "Anti Shake"-Bildstabilisator. Vielleicht macht das auch etwas aus (?) Im Lower würde ich kein Stativ mitnehmen, im Upper schon eher.

Auch noch mal OT: Bei der LTU gilt das "Two-Piece-Konzept" für die USA, trotz LTU-Card sind es nur 23 kg pro Koffer!

Gruß Kerstin :D
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Sedona am 23.01.2007, 10:19 Uhr
Hallo Udo,

Ob Du ein Stativ mitnimmst oder nicht hängt in erster Linie davon ab, was Du für Ansprüche hast und wie wichtig Dir Fotos sind. Willst Du nachher zu Hause ev. eines Deiner Urlaubsbilder vergrößern und herzeigen, ist ein Stativ das Um und Auf.

Wenn Du schon das teure Eintrittgeld des Antelope Canyon bezahlst, ist es in meinen Augen nachher umso ärgerlicher, wenn Du nur leicht oder total verwackelte Bilder hast und das wirst Du haben - vor allem im dunklen Upper Antelope ist es ein Ding der Unmöglichkeit ohne Stativ zu fotografieren. Egal ob Bildstabilisator oder nicht, wirklich gestochen scharf wird so kein Foto. Und schade um die vielen schönen Details der Canyonwände, die dabei verloren gehen.
Es hat niemand solch eine ruhige Hand und wenn man die Kamera extra auf irgendeinen Felsen auflegen muss, dann leidet meiner Meinung nach meist das Motiv darunter.
Und höher als 100ASA würde ich nicht einstellen, wenn es sich vermeiden lässt (egal mit welcher Kamera, nicht mal mit einer Eos 30D).

Im Upper Antelope habe ich vor 10 Jahren schon ein Stativ mitgehabt, als ich noch nicht einmal wusste, dass ich gerne fotografiere. Hatte es damals auf der Reise auch extra nur für diesen Canyon mit.
Außerdem: es sind die langen Belichtungszeiten, die den Lower Antelope so richtig zum Glühen bringen und die schönsten Farbwunder herbeizaubern.

Du kannst durchaus ein ganz ein kleines Ministativ mitnehmen, das im Rucksack Platz hat. Solange es Deine Kamera stabil trägt, reicht das vollkommen. Wegen dem Einstieg in den Lower würde ich mir auch keine Sorgen machen, da kann man tadellos Stativ und Kamera in der Hand halten, selbst wenn das Stativ sehr groß ist und die Kamera sehr schwer.  :wink:
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Udo176 am 23.01.2007, 13:28 Uhr
Liebe Isa,

vielen lieben Dank für Deine ausführliche Antwort. Die Fotos sind mir schon recht wichtig und meine Ansprüche doch immer recht hoch – soweit mit meiner ehr bescheidenen Ausrüstung realisierbar. Aber wenn ich nicht über 100 ASA gehe (Rauschen…), wie Du geschrieben hast, und lange Belichtungszeiten wähle, habe ich auch mit der FZ 30 schon ganz gute Ergebnisse erzielt. So z. B. bei Nacht in Dubai vor drei Monaten – natürlich mit Stativ und Fernauslöser.

Wie zuvor schon geschrieben, nehme ich das (richtige) Stativ mit. Ein Ministativ hatte ich eh immer dabei, auch bei der letzten USA-Reise vor zwei Jahren. Damals haben wir noch mit einer kleinen Kodak 4 MP Digitalkamera „geknipst“ und die Ergebnisse (L.A., S.F, Bryce Canyon, Grand Canyon, Zion etc) waren auch schon recht brauchbar. Mit viel Mühe und Aufwand habe ich ein digitales Fotobuch erstellt, das heute noch bei vielen Bekannten erstaunen hervorruft.

Aber mit der Zeit steigen die Ansprüche, und da das Budget nicht für eine Nikon oder Canon + Objektive und Zubehör reichte, haben ich mir vor  einem guten Jahr die FZ 30 zugelegt. Immerhin hat sie schon eine Safari in Kenia und die Reise in die VAE unbeschadet überstanden, und im Großen und Ganzen auch ganz gute Dienste geleistet.

Die „Angst“ sich im Lower Antelope nicht richtig bewegen zu können haben mir ja alle Verfasser hier im Forum genommen. Außerdem sind wir ja zu viert unterwegs und wir können die „schwere Last“ ja dann verteilen  :wink:

Ich bin noch nicht sicher ob wir auch zum Upper Antelope fahren, aber in den Lower werde ich auf jeden Fall das Stativ mitnehmen.

Nochmals Danke an alle für die Beiträge.

Ach ja, an Isa:  ich bin beeindruckt von der website und den tollen Aufnahmen!

Udo
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: leia am 23.01.2007, 16:32 Uhr
Zitat von: Udo176
Betr.  OT
Liebe Leia,
ich bitte den - offensichtlichen - Tippfehler zu verzeihen, natürlich sind es 2 x 23 KG bei United.
Udo


Ich mach mir keine Gedanken um Tippfehler, sondern wollte Dich nur vor 14 kg Übergepäck schützen :wink:
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Smartmatze am 23.01.2007, 21:19 Uhr
Ich würde auf jeden Fall ein Stativ mitnehmen.
Da bei mir allerdings auch das große Stativ echt genervt hat, würde ich dir vielleicht ein Einbeinstativ empfehlen. Die Verschlusszeiten werden wohl kaum über 1/10-1/5 gehen, was man mit nem Einbein noch ganz gut handeln kann,  zumindest im WW und bei Verwendung des Stabis auf jeden Fall...

... und mit Einbein bist du halt doch deutlich flexibler als mit nem Tripod...

Grüsse
Matze
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Ganimede am 23.01.2007, 22:26 Uhr
Jetzt will ich auch noch meinen Senf dazugeben  :lol:   da ich voriges Jahr im Mai auch mit der Pana FZ 30 im Lower Antelope fotografiert habe. Ein Stativ hatte ich extra dafür mitgenommen und es hat sich wirklich gelohnt  :D    Den mageren WW habe ich nicht vermisst, da ich die meisten Fotos hochkant aufgenommen habe und die Seitenwände sehr eng sind. Mit der 2 Sekunden Selbstauslösung ging es auch recht fix.
Noch ein unschlagbarer Vorteil von einem Stativ: So lange man fotografiert kann niemand an einem vorbei laufen und ins Bild rennen  :lol:
Die Fotos habe ich 30 x 40 cm ausbelichten lassen und hängen bei mir im Wohnzimmer. Es ist bei der Größe auch kein Rauschen erkennbar.


Hier ein paar EXIF Infos von einem Bild (gekürzt):
Make - Panasonic
Model - DMC-FZ30
ExposureMode - Auto
WhiteBalance - Auto
DigitalZoomRatio - 0.00 x
FocalLengthIn35mmFilm - 68 mm
ExposureTime - 1/6 seconds
FNumber - 3.20
ExposureProgram - Normal program
ISOSpeedRatings - 80
MaxApertureValue - F 2.83
MeteringMode - Spot
LightSource - Auto
Flash - Not fired, compulsory flash mode
FocalLength - 14.40 mm
ExifImageWidth - 2448
ExifImageHeight - 3264


Gruß
Volker
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Crimson Tide am 23.01.2007, 22:53 Uhr
Zitat von: Ganimede
Es ist bei der Größe auch kein Rauschen erkennbar.

Gruß
Volker


Ich MUSS als Laie was dazu sagen!  :lol:

1.) Wie kann ein Bild rauschen... :lol:  :wink: (rauschen, Geräusch, Ohren, kann man ein Bild hören)

2.) Die "EXIF Daten", was immer das ist....sehr interessant. :lol: ...aber jetzt würde ich ja gerne zu diesen Daten mal ein Bild sehen!  :wink:

Das Erste meinte ich im Scherz, aber das Zweite ernst!  8)

Ts,ts,ts...immer diese Techniker....da kommt eine auch noch gekürzte Liste und man sieht nicht einmal ein Bild.... 8)
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Smartmatze am 24.01.2007, 17:44 Uhr
EXIF-Daten = Einstellungen der Kamera
Sprich: Man kann daraus lesen, wie die Kamera eingestellt war bei entsprechenden Bilder.  Beispielsweise ann man sehen, wieviel Licht vorhanden war, indem man die Blendenwerte mit der Belichtungszeit und der ISO-Empfindlichkeit kombiniert und bei welcher Brennweite das passiert ist (denn die Brennweite hat auch nen Einfluss aufs "Verwackeln").

Sprich: Man kann im konkreten Anwendungsfall darauf sehen, ob es möglich gewesen wäre, das Bild auch ohne Stativ zu schiessen (1/6tel wäre wohl selbst im WW nicht ohne Stativ zu machen, nichtmal mit dem Bildstabilisator der FZ30).

Grüsse
Matze
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: mrh400 am 24.01.2007, 18:15 Uhr
Hallo,
Zitat von: Ganimede
Hier ein paar EXIF Infos von einem Bild (gekürzt):
....
ExposureTime - 1/6 seconds
....
ISOSpeedRatings - 80
MaxApertureValue - F 2.83
leider steht hier nur die maximal mögliche und nicht die tatsächliche Blendenöffung, aber ich gehe mal davon aus, daß ganz offen war.
Dann wäre ich bei ISO 320 bei 1/24 Sek - mit Stabi durchaus machbar; allerdings entnehme ich der Diskussion hier, daß die FZ30 da schon ziemlich rauschen würde; bei meiner EOS 300D habe ich bis ISO 400 praktisch kein Rauschen

Die Aufnahmen im Indianermuseum im Grand Teton in meinem Reisebericht (http://www.usa-reise.net/forum/phpBB2/viewtopic.php?p=284203&highlight=indianermuseum#284203) sind bei Brennweiten von 53 bzw. 47 mm (zzgl. crop 1,6) mit 1/20 bzw. 1/25 bei Blende 5,6 und ISO 1600 aufgenommen und trotz allem imho durchaus noch akzeptabel. Wenn ich dort mit Stativ angerückt wäre, hätten die mich wahrscheinlich hochkant rausgeschmissen.
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Ganimede am 24.01.2007, 20:35 Uhr
Ok, hier ein Bild und die EXIF-Daten von einen typischen Lower Antelope Motiv mit der Panasonic FZ30.
Das Bild habe ich auf 800x600 Pixel verkleinert und etwas geschärft, sonst nichts.

Make - Panasonic
Model - DMC-FZ30
XResolution - 72
YResolution - 72
ResolutionUnit - Inch
Software - Ver.1.0
DateTime - 2006:05:16 18:05:05
YCbCrPositioning - Co-Sited
ExifOffset - 536
CustomRendered - Normal process
ExposureMode - Auto
WhiteBalance - Auto
DigitalZoomRatio - 0.00 x
FocalLengthIn35mmFilm - 35 mm
SceneCaptureType - Standard
GainControl - None
Contrast - Normal
Saturation - Normal
Sharpness - Normal
ExposureTime - 1/20 seconds
FNumber - 2.80
ExposureProgram - Normal program
ISOSpeedRatings - 80
ExifVersion - 0220
DateTimeOriginal - 2006:05:16 18:05:05
DateTimeDigitized - 2006:05:16 18:05:05
ComponentsConfiguration - YCbCr
CompressedBitsPerPixel - 4 (bits/pixel)
ExposureBiasValue - 0.00
MaxApertureValue - F 2.83
MeteringMode - Spot
LightSource - Auto
Flash - Not fired, compulsory flash mode
FocalLength - 7.40 mm
FlashPixVersion - 0100
ColorSpace - sRGB
ExifImageWidth - 2448
ExifImageHeight - 3264
SensingMethod - One-chip color area sensor
FileSource - DSC - Digital still camera
SceneType - A directly photographed image



(https://forum.usa-reise.de/proxy.php?request=http%3A%2F%2F666kb.com%2Fi%2Fal8txr4al95ndeut1.jpg&hash=aec4a1a0846d35d623b8bdb7f1196f46)
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Udo176 am 25.01.2007, 18:53 Uhr
Wow - tolle Aufnahme ... und dann noch mit der FZ 30  :lol:

Rauschen:   also unter "Rauchen" versteht man bei digitalen Fotos einen Effekt, der sich aus der Qualität der Bildsensoren ergibt, wenn benachbarte Pixel stärker varieren (in Farbe und/oder Helligkeit), als es sich aus dem Bildmotiv ergibt. Das Rauschen tritt vor allem bei größeren dunkeln Flächen und bei hohen ISO-Zahlen auf. Und höhere ISO-Zahlen benutzt man ja bei schlechten Lichtverhältnissen. Daher ja die Stativ-Diskussion: man lässt die Kamera quasie "länger offen" (Belichtungszeit) dadurch besteht die Gefahr dass das Bild verwackelt. Bei Staiv + Fernauslöser (oder Zeitauslöser) besteht die Verwacklungsgefahr nicht.

Beim "Rauschen" ist eine schwarze Fläche z.B. nicht gleichmäßig dunkel, sondern von Farb- oder Helligkeitspunkten durschsetzt.

Nur bei ganz hochwertigen Kameras tritt das "Rausch" nicht bzw. nicht so ersichtlich auf (z.B. Canon oder Nikon Digital SR ).

Einer der wenigen - aber öfter vorgetragenen - Kritikpunkte an der FZ 30 ist eben dieses Rauschen. Das kann aber bei "normalen" ISO Werten vermieden werden. Ansonsten bringt die FZ 30 wirklich gute Ergebnisse, wie man ja auch an einigen Beispielen hier im Formum sehen kann.

Natürlich muss man auch immer den Preisunterschied von Nikon/Canon SR zu den Panasonic Bridge Kameras FZ 30 / 50 sehen.
Udo
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Udo176 am 25.01.2007, 19:02 Uhr
Rauschen - die zweite:

.. also die kurze Erklärung war nicht für Monika und die anderen "Profis" hier gedacht, sondern für viel die mitlesen und das ggf. wirklich nicht wissen.

Frei nach dem Motto:
Was Sie schon immer über Rauschen wissen wollten, aber NIE zu fragen gewagt haben    :oops:

Scherz bei Seite - ich bin ja froh wenn ich hier so viele auf meine Fragen antworten und Tipps geben.

Udo
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: lurvig am 25.01.2007, 19:58 Uhr
noch ein wenig "Klugscheiss" zum Thema Rauschen... für die, die es interessiert:

Bildrauschen wäre eigentlich fast zu vermeiden, wenn die Bildaufnahme-Sensoren der Digitalkameras grösser wären. Auf einem kleinen Sensor müssen die einzelnen Pixel auch ensprechend klein sein, und je mehr Pixel auf den Sensor gepackt werden, desto kleiner sind diese. Daher rauschen z.B. viele 3 Megapixel-Kameras weniger als 8 Megapixel-Modelle. Die Chipfläche ist meist gleich, die Anzahl der Pixel aber höher, folglich müssen die Pixel kleiner werden. Und ein kleineres Pixel nimmt weniger Licht auf als ein grosses. Um ein brauchbares Signal für das Bild zu bekommen, muss das Signal jedes Pixels verstärkt werden. "Dank" physikalischer Gesetze verstärkt jede Verstärkung eines Nutz-Signals aber auch gleichzeitig die Störsignale. Und damit unerwünschte Effekte wie eben das Bildrauschen. Daher gilt grundsätzlich erstmal: kleine Kamera mit kleinem Chip und hoher Auflösung = hohes Bildrauschen.
Die Kamerahersteller wirken dem mit raffinierter Software in der Kamera entgegen, doch das hat auch seinen Preis: die rauschentfernung geht auch zu Lasten der Bilddetails. Also auch wieder ein Kompromis. Eine gute Kamera muss einen Mittelweg zwischen Rauschen und Bilddetails eingehen. Das scheint gar nicht so einfach.
Und warum rauschen dann z.B. digitale Spiegelreflex-Kameras deutlich weniger? Ganz einfach: hier wird ein deutlich grösserer Sensor als bei den meisten Kompaktkameras verwendet. Zudem nutzen viele D-SLRs noch eine vergleichsweise geringe Auflösung um die 6 Megapixel... und eben nicht sinnfreie 10 Megapixel, wie sie nun schon bei einigen winzigen Hostentaschenkameras anzutreffen sind.
Wir sehen also: entgegen der Aussagen der Geilen Geizmarkt-Verkäufer sind viele Megapixel nicht Alles und unter Umständen sogar ehr negativ.

Vielleicht hats ja jemanden interessiert.... ;)

Lurvig
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: leia am 25.01.2007, 20:10 Uhr
Mal ganz OT: Die Kamera´, die mir am WE aus de Auto geklaut wurde, war eine FZ30 (siehe Sicherheits_Thread). Ich habe mir ewig Gedaanken darüber gemacht, ob ich mir die oder eine DSRL kaufe. hab mir dann die FZ 30 gekauft und war insgesamt auch zufrieden...naja 3 Monate zum Testen sind nicht die Welt... ab und zu hatte ich Zweifel an meiner Wahl. Wie dem auch sei, das Rauschen war für micht so sehr das Problem...

Heute wär ich froh ich hätte sie noch, denn die erneute Auseinandersetzung darüber welches Modell es als nächstes wird, ist echt nervig...
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Anonymous am 25.01.2007, 20:14 Uhr
Hallo Lei,

wie wäre es denn wieder mit einer FZ 30 oder FZ 50 ???
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: lurvig am 25.01.2007, 20:21 Uhr
die FZ30 ist ja auch mal keine schlechte Kamera! Vor allem die Optik überzeugt! Und solange man mit den Bilder zufrieden ist, spricht wenig gegen die Panasonic. Nur ist es halt so, dass wenn man einmal die Vorteile einer D-SLR schätzen gelernt hat, nichts anders mehr will. Zumindest dann, wenn man nicht nur "knipsen", sondern fotografieren will. Und preislich nimmt sich eine gute Einsteiger-DSLR auch nicht mehr viel zu einer hochpreisigen Kompakten.

Aber das ist irgendwie off-topic... oder? ;)

Lurvig
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: leia am 25.01.2007, 20:43 Uhr
nun ja, ich wurde immer von den Horrorgeschichten rund um das Rauschen der FZ50 (zuviele Pixel auf zu kleinem Sensor) abgeschreckt, deshalb hae ich mich bewsusst für die fz30 entschieden, obwohl die fz50 schon im Handel war.

Beim "Händler meines Vertrauens" gibts die FZ30 nicht mehr, im I net bestellen mag ich nicht, diese Theater immer wenn irgendwas nicht läuft wie es laufen soll, dazu hab ich echt keine Lust mehr...


Außerdem fehlt mir der WW,

by the way,

an alle die das Canon EOS 400d Kit haben, ist das wirklich so grottenschlecht? Ich bin völlig ratlos im Bezug auf meine "Neue"...
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: lurvig am 25.01.2007, 20:46 Uhr
kauf ne Nikon D50. Imho das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, sehr ausgewogene Bilder, fairer Preis und ordentliche mechanische Qulität. Die ESO ist klein und niedlich, aber eben auch zu klein, um gut in der Hand zu liegen. Zudem sind die 10 Megapixel zu nichts gut... finde ich.
Aber auch hier: off-topic!

Lurvig
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: leia am 25.01.2007, 21:19 Uhr
Die Nikon D50 ist bei mir echt schon "Grenzwertig"... ich hab kleine Hände :cry: ...oder, wars eher der nicht beleuchtete (?) Display... die D70 ist mir definitiv zu groß... gibts noch etwas, das gegen die D50 spricht? als Kit? Mit welchen Objektiven? Ich möchte nicht gleich weiter investieren müssen...
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Crimson Tide am 25.01.2007, 22:08 Uhr
Zitat von: Udo176
Rauschen - die zweite:

.. also die kurze Erklärung war nicht für Monika und die anderen "Profis" hier gedacht, sondern für viel die mitlesen und das ggf. wirklich nicht wissen.

Frei nach dem Motto:
Was Sie schon immer über Rauschen wissen wollten, aber NIE zu fragen gewagt haben    :oops:

Scherz bei Seite - ich bin ja froh wenn ich hier so viele auf meine Fragen antworten und Tipps geben.

Udo


Hallo Udo,

von wegen Profi!  :whistle: Ich nicht!  :lol:

Mein Mann ist der Techniker und ich habe ein gutes Auge für den richtigen Bildausschnitt,aber sehr oft hätte ich bestimmt noch bessere Ergebnisse, wenn ich über solche Sachen mehr wüßte!  :wink:

Ich habe mich früher allerdings auch nicht so sehr dafür interessiert, habe gerade eben die Belichtungszeit eingestellt bei meiner heißgeliebten Spiegelreflexkamera, Bildausschnitt gewählt, das war's meistens!

Irgendwie haben wir ja nun die letzten zwei Jahre mit der Digitalkamera (Canon IXY 80015  6,0 ) unsere alte treue Canon schmählich vernachlässigt und eine digitale Spiegelreflexkamera haben wir noch nicht, wollen damit auch noch etwas warten, auch wenn die ungemein reizt  :wink: .

Solche Erklärung wie das mit dem Rauschen ist für mich und bestimmt für viele Andere sehr wertvoll!  8) Vielen Dank dafür!  :applaus:

Allerdings höre ich raus, daß man da mit der falschen Kamera eh nichts dran ändern kann, am Rauschen, oder?

However, ich werde ab jetzt sehr aufmerksam solche Bilddiskussionen verfolgen (oder noch besser, einen Thread eröffnen und immer wieder mal Fragen stellen!  :wink: )

Im Yellowstone Park im September setze ich das Gelernte dann um!  8)
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Smartmatze am 26.01.2007, 19:42 Uhr
Zum Rauschen:
Man kann es durchaus beeinflussen. Nämlich durch die VErwendung einer geringen "ISO-Empfindlichkeit". Das heisst: Je geringer der ISO-Wert, desto wenige rrauscht das Bild.

Das liegt einfach daran, dass der ISO-Wert die Lichtempfindlichkeit der Pixel beeinflusst. Nicht, dass sich dadurch physiklalisch auf dem Sensorchip was ändern würde, die ISO ist quasi der "Verstärkungsfaktor". Je hoher der ISO-Wert, desto stärker wird das elektrische Signal, das jeder Pixel durch das darauffallende Licht erzeugt, verstärkt.

Und leider verstärkt sich dadurch auch das Rauschen - nämlich die "Helligkeitsunterschiede zwischen benachbarten Pixeln".

Sprich: ISO immer so niedrig wie möglich wählen, um Rauschen zu verursachen - aber so hoch wie NÖTIG, um ein verwackeltes Bild zu vermeiden...
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Anonymous am 26.01.2007, 20:53 Uhr
Zitat von: Smartmatze
Sprich: ISO immer so niedrig wie möglich wählen, um Rauschen zu verursachen - aber so hoch wie NÖTIG, um ein verwackeltes Bild zu vermeiden...


Und genau dies wird mit einer FZ30 im Antelope schwer. Man müßte mit dem ISO hochgehen um trotz Stabi nicht zu verwackeln und das ist dann Pro Stativ  :wink:
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: petra sabina am 26.05.2007, 09:35 Uhr
Hallo,

wir werden den Lower besuchen. :D
Ich habe eine Canon EOS 350D. Im Canyon ist ein Objektivwechsel nicht so toll, wegen dem feinen Sand von oben.
Welches Objektiv sollte ich dann mitnehmen, das Tamron 18- 200 oder Tamron 11 - 18?
Sollte ich bei den Einstellungen irgendetwas beachten? Ich bin nicht so ein Fotoprofi
Vielen Dank für Eure Hilfe:

Viele Grüße Petra
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Alrik am 12.06.2007, 16:20 Uhr
Hallo,

nochmal zur FZ30 im Antelope Canyon. Der nicht gerade tolle WW-Bereich wurde schon angesprochen. Ist hier evtl. ein Konverter angeraten oder ist der für die meisten Bereiche eher nicht brauchbar?

Gruß

Alrik
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: mrh400 am 12.06.2007, 17:12 Uhr
Hallo,
wir werden den Lower besuchen.
Im Canyon ist ein Objektivwechsel nicht so toll, wegen dem feinen Sand von oben.
Welches Objektiv sollte ich dann mitnehmen, das Tamron 18- 200 oder Tamron 11 - 18?

Im Lower ist das mit Sand von oben nicht so schlimm, daß man bei vorsichtiger Handhabung gar nicht wechseln könnte. Muß man aber gar nicht; am Ende des Lower kommt man auf eine Treppe, die nach oben ins Freie führt. Dort kann man gut wechseln und mit dem anderen Objektiv den Rückweg wieder durch den Canyon gehen (würde ich ohnehin machen)

Ich kenne beide Objektive nicht; nach dem, was ich gefunden habe, macht das 11 - 18 mit minimal 4,5 vermutlich zu wenig auf, um noch ordentlich freihändig fotorafieren zu können. Das 18 - 200 ist von der Blendenöffnung etwas besser, vom Brennweitenbereich wird man durchaus einen Bereich bis etwa 50 mm nutzen können.

Hier  :arrow: meinem Bericht (http://forum.usa-reise.de/index.php?topic=13922.msg167769#msg167769) sind die ersten beiden Aufnahmen auf dem Hinweg mit dem Kit 18 - 55 bei etwa 22 mm und Blende 3,5 aufgenommen, die anderen beiden mit dem 1,7/50 auf dem Rückweg. Kein Stativ.

=> Fazit: ich würde in jedem Fall beide Objektive mitnehmen, zwischen Hin- und Rückweg wechseln; im Prinzip empfiehlt sich ein Stativ, insbesondere für das 11 - 18; aber es geht auch ohne, wenngleich nicht optimal.
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: freddykr am 12.06.2007, 17:36 Uhr
nochmal zur FZ30 im Antelope Canyon. Der nicht gerade tolle WW-Bereich wurde schon angesprochen. Ist hier evtl. ein Konverter angeraten oder ist der für die meisten Bereiche eher nicht brauchbar?
Ein Weitwinkelkonverter bringt Dir zwar mehr Weitwinkel, aber auch mehr oder weniger Qualitätseinbußen (je nach Modell unterschiedlich).

Wir waren vor zwei Jahren mit der FZ20 im Lower Antelope Canyon. Die hat ja die gleiche Brennweite und wir waren durchaus zufrieden mit den Ergebnissen. Einige Bilder davon gibts hier:
http://die-welt-ganz-nah.de/gallery/thumbnails.php?album=98
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Smartmatze am 12.06.2007, 21:26 Uhr
Ich kenne beide Objektive nicht; nach dem, was ich gefunden habe, macht das 11 - 18 mit minimal 4,5 vermutlich zu wenig auf, um noch ordentlich freihändig fotorafieren zu können. Das 18 - 200 ist von der Blendenöffnung etwas besser, vom Brennweitenbereich wird man durchaus einen Bereich bis etwa 50 mm nutzen können.

Aber bei so extrem kurzen Brennweiten von 11-18 mm kann man problemlos auch 1/15tel noch verwackelfrei nutzen....  je kürzer die Brennweite, desto weniger spielt das Vibrieren in der Hand eine Rolle...

Grüsse
Matze
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: mrh400 am 12.06.2007, 21:42 Uhr
Hallo,
Aber bei so extrem kurzen Brennweiten von 11-18 mm kann man problemlos auch 1/15tel noch verwackelfrei nutzen....  je kürzer die Brennweite, desto weniger spielt das Vibrieren in der Hand eine Rolle...
da dürfte was dran sein, aber wohl eher für 11 als für 18 mm. 18 mm entspricht mit Crop ja schon knapp 30 - nach der Faustformel "Belichtungszeit = Kehrwert der Brennweite" sollte da schon 1/30 verwendet werden (ich habe mich mal in einer intensiven Diskussion belehren lassen - wie ich inzwischen glaube zurecht -, daß man bei der Verwackelungsgefahr den Cropfaktor mitberechnen muß). Und mir persönlich wären die Verzerrungen bei 11 mm außer für Spezialeffekte zu groß.
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: Smartmatze am 13.06.2007, 00:59 Uhr
Ja, den Crop muss man auch miteinrechnen, da hast du schon recht. Aber 1/Brennweite lässt meistens trotzdem noch einiges an Reserve über, die man mit einer halbwegs ruhigen Hand ausnutzen kannst... oftmals langt deshalb auch die halbe Zeit.
Mit einer ruhigen Hand durchaus sogar noch länger, mit Parkinson-ähnlichen Fingern natürlich entsprechend länger ;)

Viele Grüsse
Matze
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: mrh400 am 13.06.2007, 11:05 Uhr
Hallo,
ich habe gerade mal die von mir oben zitierten Bilder angeschaut: bei gut 20 mm Brennweite Blende 3,5 und 1/15 bzw. 1/20 - so gesehen hast Du nicht unrecht, wenngleich ich finde, alle Bilder könnten schärfer sein (beim 50er Objektiv Blende 1,7 und 1/100 bzw. 1/200, also auch eine Frage der Blende - ich weiß, hättich ein Stativ...)
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: McC am 20.06.2007, 15:50 Uhr
Da ich den Upper/Lower AC zum ersten Mal besuchen werde... zu welcher Linse würdet ihr raten: 12-24 oder 17-55 (Digicam)? Tripod ist eh dabei.

Thx
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: mrh400 am 20.06.2007, 16:13 Uhr
Hallo,
ich war mit 18-55 sowie 50 unterwegs und mir ging "nach unten" nichts ab (aber ich mag die starken Verzerrungen im WW ohnehin nicht, das ist vielleicht auch Geschmackssache); ab und zu gibts auch mal Eidechsen oder Details aufzunehmen - da kann man den "oberen" Bereich durchaus gebrauchen => imho 17 - 55
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: FrauSnuggles am 09.06.2011, 16:18 Uhr
Ich habe einfach mal diesen Tread wiederbelebt. Ich verfüge nur über eine Kompaktkamera (Casio Exilim ZR100) und kann natürlich nicht ansatzweise damit an die Spiegelreflexkameras ranreichen.
Dennoch würde mich interessieren, ob es auch für mich ein paar Tipps gibt, wie ich meine Kamera optimal einsetzen kann. Das ich keine superoptimalen Bilder wie mit einer Spiegelreflex erwarten kann, ist mir dabei natürlich klar  :wink:

Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: lurvig am 09.06.2011, 16:37 Uhr
Stativ verwenden (für die kleine Kamera tuts ja ein einfaches, leichtes Stativ). Möglichst keine ISO-Automatik verwenden (sonst wird die Kamera vermutlich einen hohen ISO-Wert wählen, welcher zu hässlichem Bildrauschen führt). Von irgendwelchen Motivprogrammen würde ich auch ehr Abstand nehmen. Am sinnvollsten scheint mir die Zeitautomatik (Einstellung A) mit einer möglichst grossen Blendenzahl für optimale Tiefenschärfe. Muss man zuhause mal probieren, ab welcher Blende man eine hlabwegs durchgängige Schärfe hat. Zu grosse Blendenwerte können auch wieder zu Unschärfe führen. Je grösser die Blendenzahl, desto länger wird die Belichtungszeit, die die Kamera dann automatisch wählt. Deshalb: Stativ! Und gegen eventuelles Verwackeln beim Auslösen hilft der Selbstauslöser.

Freihändig, mit Motivprogrammen und automatischer ISO-Wahl kriegt man aber auch Bilder hin. Die dürften nur höchstwahrscheinlich nichts taugen ;)

Lurvig
Titel: Re: Fotografieren im Antelope Canyon
Beitrag von: FrauSnuggles am 04.07.2011, 21:41 Uhr
Vielen Dank (wenn auch verspätet) für Deine Hilfe!!! Habe Deine Vorschläge zuhause getestet und werde im Canyon mein Glück versuchen  :D