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Unterwegs => On the road: Transport & Verkehr => Mietwagen => Thema gestartet von: leia am 22.08.2009, 15:05 Uhr
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Hallo zusammen,
wir sitzen gerade mitten im Nirgendwo und mussten gestern auf dem Weg zum Yellowstone unseren hart erkämpften 4Runner in SLC eintauschen, nachdem sämtliche Service-Lämpchen angingen.
Dort hat man uns eine Chevrolet Tahoe gegeben. Das war der einzge SUV der da war! Nun haben wir dieses riesen Schiff, mit dem wir uns gar nicht mehr ins Gelände trauen. Wir wollten zur CBS und White Pocket, evtl. nochmal zum Alstrom Point, die Hole in the Rock road, die CWCR, Onion Creek Road, Shafer Trail u.ä fahren. Die genannten Dirtroads sind nicht das Probloem aber die CBS und WHite Pocket. Hat da mit so einem Schiff jemand Erfahrung?
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Hallo,
ich wäre an Eurer Stelle glücklich über dieses Up-grade. Der braucht vielleicht etwas per Sprit, aber ist doch viel bequemer zu fahren, auch im Gelände. Oder wollt Ihr Geschwindigkeits-Rekorde aufstellen?
Gruss Beate
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Naja, glücklich ist relativ... wir haben unser Gepäck kaum untergebracht wegen der dritten Bank (die wir inzwischen ausgebaut haben und zumdest platzsparender untergebracht haben). Wir sind was das Gelände angeht einfach unsicher, weil wir Fahrzeuge dieser Dimension nicht gewohnt sind. :? :?
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Hi leia,
nun ein 4Runner ist momentan so ziemlich das Beste Gefährt fürs Gelände, was man bei den Vermietern bekommen kann.
Selbstverständlich hat der Tahoe auch seine Vorzüge, aber vielleicht nicht unbedingt im Gelände. Wie sieht es denn mit dem Allradantrieb aus, ist der permanent? Und gibt es einen Lowgear und vielleicht sogar eine Differenzialsperre? Was für Reifen sind drauf?
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Ich weiß nicht, was der Tahoe alles kann. Wegen der Dimensionen würde ich mir keine Gedanken machen.
Ohne Untersetzung (4LOW) würde ich mich nicht in die CBS/White Pocket Gegend trauen, die anderen genannten Dinge sind normalerweise kein Problem.
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Gas geben !! Bremsen tut das Gelände von allein (alte BW- Fahrer- Weisheit). !!! :lol: :lol: :wink: :wink:
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Gas geben !! Bremsen tut das Gelände von allein (alte BW- Fahrer- Weisheit). !!! :lol: :lol: :wink: :wink:
jaja, einfach draufhalten. Das geht ganz gut. Aber trotzdem: Ohne Untersetzung fahr ich da nicht runter.
Und vor allem im ersten sandigen Teil kommt eine nette Komplikation dazu. Die sandigen Passagen werden immer von felsigen unterbrochen. Da ist dann auch ein wenig Gefühl gefragt.
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Dort hat man uns eine Chevrolet Tahoe gegeben.
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aber die CBS und WHite Pocket. Hat da mit so einem Schiff jemand Erfahrung?
mir ist beim Besuch der White Pocket im März 2009 ein Tahoe entgegengekommen. Und der kam von der White Pocket, denn ich habe kurz mit dem Fahrer gesprochen, weil wir auf der schmalen Sandpiste fast kollidiert wären. Die sind mit dem Kasten jedenfalls direkt bis zur WP gefahren. Sollte also grundsätzlich mit dem Auto gehen. Allrad vorausgesetzt.
Lurvig
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Sorry, konnte mich nicht melden, da ich keinen I-net hatte. Ja, das Gefährt hat einen 4-low und man kann die Diff-sperre entsperren. Allrad ist entweder als Automatic, oder eben 4-low bzw. high vorhanden.
Wir werden jetzt in Moab mal vorsichtig die ersten Geländetest wagen. Weiß jemand zufällig eine "einfache" sandige Strecke rund um Moab um dort mal die Sandfahrt zu testen?
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Sand Flats Recreation Area (am Slickrock Bike Trail), da gibts so ziemlich jede Art von Jeep Trails. Die Camping-Loops, die direkt an der Hauptpiste liegen sind kurz, aber teilweise böse ausgefahren und sandig. Und im Notfall ist da jemand in der Nähe, der einem helfen kann. Nur Mut!
Zufahrt über Sand Flats Road, östlich aus Moab raus, am Rotary Park und Grand Valley Cemetary vorbei. Irgendow in Moab findet man einen Wegweiser zum Slickrock Bike Trail. Evtl. mal jemanden fragen, sollte eigentlich jeder kennen.
Viel Erfolg wünscht
Lurvig
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Oder fahrt einfach zu den Fisher Towers raus, nach dem Verlassen der UT-128 (die sowieso eine Pflichtveranstaltung ist) wird das Terrain sandiger (und die Karre sieht danach aus "wie Sau").
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HAllo,
Oder fahrt einfach zu den Fisher Towers raus, nach dem Verlassen der UT-128 (die sowieso eine Pflichtveranstaltung ist) wird das Terrain sandiger (und die Karre sieht danach aus "wie Sau").
das muß dann aber eine andere Strecke sein als die "eigentliche" Zufahrt zum Parkplatz vor den Fisher Towers? - Letztere ist (war jedenfalls vor einem Jahr) ja grundsätzlich PKW-tauglich und nur steinig, aber nicht sandig.
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das muß dann aber eine andere Strecke sein als die "eigentliche" Zufahrt zum Parkplatz vor den Fisher Towers? - Letztere ist (war jedenfalls vor einem Jahr) ja grundsätzlich PKW-tauglich und nur steinig, aber nicht sandig.
genau so kenne ich die Piste auch., Staubig, ja. Aber auf keinen Fall sandig und schon gar nichts für "let´s try out the four wheel drive" ;)
Zum Auto-eindrecken eignet sich die Strecke vielleicht ganz gut, zu viel mehr aber auch nicht. Was natürlich nicht heisst, dass die Fahrt zu den Fischer Towers nicht lohnenswert ist.
Lurvig
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das muß dann aber eine andere Strecke sein als die "eigentliche" Zufahrt zum Parkplatz vor den Fisher Towers? - Letztere ist (war jedenfalls vor einem Jahr) ja grundsätzlich PKW-tauglich und nur steinig, aber nicht sandig.
Nein, es ist keine andere Strecke und es ist doch gut, dass sie "grundsätzlich PKW-Tauglich ist". Wobei ich sie durchaus als ziemlich dreckig in Erinnerung habe, weit mehr als nur "steinig".
Nur: soll "leia" nun nicht zu den Fishertowers fahren, weil die Strecke nicht "sandig genug" ist (ich kenne sie staubig, oder sandig, oder staubig-sandig, oder wie auch immer - wer definiert die Grenze zwischen Sand und Staub?), oder soll sie "vorsichtshalber" erst einmal im puren Sand irgendwo steckenbleiben, auf einer Route, die nichts zu bieten hat, aber wenigstens tüchtig sandig ist (auch wenn man das ggf. sonst nirgends braucht)?
Ich dachte, der Zweck wäre wichtiger als das Mittel - oder wie ein Amerikaner fragen würde: "Where is the beef?"
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Hallo,
nach meiner Erinnerung - und in meinen Reisenotizen habe ich das tagesaktuell auch so festgehalten - war das im Oktober 2008 eine im Prinzip ganz normale, allerdings mit vielen spitzen Steinen versehene, Dreckstraße, wie man sie auch hierzulande in Feld, Wald und Gebirge zuhauf finden kann, aber nichts um auch nur im entferntesten fahren auf Sand üben zu können. Also "absolutely no beef".
Aber da fällt mir etwas ein, genau in der anderen Richtung von Moab aus: Der Parkplatz beim Jug Handle Arch, wo die Long Canyon Road vom Dead Horse Point aus auf die (dort noch geteerte) Potash Road stößt, hatte damals ein paar wenige Zentimeter Sand, die "mein" Infiniti gar nicht mochte (auch später habe ich gemerkt, daß der schon bei wenig Sand leicht zu schwimmen anfängt und fürs richtige Gelände wohl wenig taugen dürfte). Dort kann man weitgehend ungefährdet ein paar Runden drehen und ist nahe an der Zivilisation (die Potash Road ist ja ganz gut befahren).
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...rund um Moab um dort mal die Sandfahrt zu testen?
ich bleibe bei Sand Flats. Da gibts Pisten aller Schwierigkeitsklassen, die Gegend ist zudem landschaftlich ganz nett und von Moab aus blitzschnell erreicht. Es geht ja gerade darum, "...die Sandfahrt zu testen...", unter anderem, weil echte Sandpisten (White Pocket) geplant sind. Da reicht zum Testen eine normale dirt road kaum aus. Auch wenn die noch so staubt ;)
Long Canyon ab Potash Road ist auch ehr eine raue Piste mit viel Staub und diversen Steinen, so richtig sandig habe ich das nicht in Erinnerung.
Lurvig
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Hallo,
Long Canyon ab Potash Road ist auch ehr eine raue Piste mit viel Staub und diversen Steinen, so richtig sandig habe ich das nicht in Erinnerung.
ich meinte auch nur den "Parkplatz" (grüner Pfeil (http://maps.google.de/maps?q=38.547251,-109.64856&t=h&sll=38.573304,-109.550852&sspn=0.034898,0.06403&hl=de&ie=UTF8&ll=38.546961,-109.64856&spn=0.003054,0.004753&z=18)) bei der Abzweigung; da kann man auf ein wenig Sand ein paar erste Runden drehen, um zu spüren, ob und in welche Richtungen das Auto wegschwimmt/ausbricht o.ä.. Die Long Canyon Road selbst bringt da sicher nichts.
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Ich kann immer noch nicht den Sinn nicht erkennen, irgendwo herumzudüsen, wo Sand liegt, um dann irgendetwas zu beschließen, was die Problematik von White Pocket o.ä. betrifft.
Da Urlaubszeit sowieso knapp ist, würde ich einfach die schönsten Straßen fahren, egal ob sandig oder staubig oder steinig, und wenn man irgendwo nicht zurecht kommt, dann kehrt man da besser wieder um. Die Wege sind doch (wie man ja in dieser Diskussion schon sieht) alle nicht vergleichbar und haben jede ihre eigenen Schwierigkeitsgrade (oder auch nicht), also kann die Erfahrung von einer Strecke nicht auf eine andere Strecke übertragen werden. Wozu also "trainieren", wenn das Training nichts bringt außer Zeitverlust?
Und da leia nicht ausdrücklich auch nach "einfach" fragte, fiel mir die "einfache" Strecke zu den Fishertowers ein. Als wir die zuletzt gefahren sind, lag da sehr tief roter Sand (oder Staub) auf den ersten paar hundert Metern (oder ich verwechsele die Straße, aber viele andere Ziele gibt es dort nicht).
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Hi.
Long Canyon und Sand??? Keinen gesehen, allerdings ein kleines Hindernis, an dem ich letztendlich gescheitert bin bzw. der Ford Escape.
:shock:
Willi
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Die Wege sind doch (wie man ja in dieser Diskussion schon sieht) alle nicht vergleichbar und haben jede ihre eigenen Schwierigkeitsgrade (oder auch nicht), also kann die Erfahrung von einer Strecke nicht auf eine andere Strecke übertragen werden. Wozu also "trainieren", wenn das Training nichts bringt außer Zeitverlust?
Wenn man aber auf einer "einfachen" Strecke, wo viele Leute sind die einem helfen können, nicht zurecht kommt, kann man es sich doch gleich sparen das Risiko auf einer "schwierigen" und einsamen Strecke einzugehen, oder nicht?
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Wenn man aber auf einer "einfachen" Strecke, wo viele Leute sind die einem helfen können, nicht zurecht kommt, kann man es sich doch gleich sparen das Risiko auf einer "schwierigen" und einsamen Strecke einzugehen, oder nicht?
Und wie beurteilt man, ob die Strecke, auf der man "gescheitert" ist, einfacher (oder schwieriger) ist als die, die man noch vor sich hat, wenn man beide noch nie gesehen und gefahren hat?
Und was hilft das, wenn man auf der "einfachen" Strecke nicht scheitert, aber nachher ggf. auf der einsamen Strecke?
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Hallo,
Long Canyon und Sand??? Keinen gesehen
im Long Canyon habe ich auch keinen gesehen. Nochmal: ich spreche von der Abzweigung, dort war ein kleines Sandfeld, auf dem man gefahrlos herumschlittern konnte. (grüner Pfeil (http://maps.google.de/maps?q=38.547251,-109.64856&t=h&sll=38.573304,-109.550852&sspn=0.034898,0.06403&hl=de&ie=UTF8&ll=38.546961,-109.64856&spn=0.003054,0.004753&z=18))
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Ich habe noch ein Foto gefunden, wo der Weg zumindest ansatzweise erkennbar ist, den ich meine. Das könnte sogar nur ein Feldweg sein, der nicht der Weg zu den Fishertowers ist, aber die Richtung ist die gleiche:
(http://www.rahaso.de/USA/2006/IMG_2598.jpg)
Diese Straße kommt irgendwo auf der rechten Seite, wenn man die Abzweigung zum Castle Valley hinter sich hat, ebenfalls auf der rechten Seite. Und da sinkt man richtig ein, so sandig/staubig ist es da.
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Und wie beurteilt man, ob die Strecke, auf der man "gescheitert" ist, einfacher (oder schwieriger) ist als die, die man noch vor sich hat, wenn man beide noch nie gesehen und gefahren hat?
Garnicht, deshalb hat sie ja hier gefragt.
Und was hilft das, wenn man auf der "einfachen" Strecke nicht scheitert, aber nachher ggf. auf der einsamen Strecke?
Garnichts, aber bist Du in Deiner ersten Fahrstunde gleich ohne Fahrlehrer auf die Autobahn, oder hast Du erst mal langsam angefangen? Und wenn nicht, warum stört es Dich wenn andere das so machen? Vielleicht ist nicht jeder so ein cooler Draufgänger wie Du.
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Garnicht, deshalb hat sie ja hier gefragt.
Kann ja sein - aber wie man eben erkennen kann, ist die Frage sinnlos. Man kann nicht aus der Beschaffenheit der einen Straße Rückschlüsse auf die Befahrbarkeit einer anderen Straße ziehen. Darum geht es mir.
Vielleicht ist nicht jeder so ein cooler Draufgänger wie Du.
Genau das Gegenteil ist der Fall: ich bin es nicht, der mit einem SUV irgendwelche Gravelroads fahren will. Das machen wir grundsätzlich nicht. Aber wenn es jemand riskieren will, hilft es überhaupt nichts, wenn er Straße A schafft oder nicht schafft, um denn für Straße B zu beschließen, die fahre ich nicht bzw. die fahre ich jetzt erst Recht.
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Kann ja sein - aber wie man eben erkennen kann, ist die Frage sinnlos. Man kann nicht aus der Beschaffenheit der einen Straße Rückschlüsse auf die Befahrbarkeit einer anderen Straße ziehen.
Doch, kann man. Wenn man auf einer einfach zu fahrenden Strecke das Gefühl hat dass man mit dem Auto nicht zurecht kommt, kann man daraus schliessen dass man das auf einer schwierigen Strecke noch weniger kann. Ich erkläre es Dir gerne noch 5 mal, sag einfach bescheid.
Aber wenn es jemand riskieren will, hilft es überhaupt nichts, wenn er Straße A schafft oder nicht schafft, um denn für Straße B zu beschließen, die fahre ich nicht bzw. die fahre ich jetzt erst Recht.
Doch, siehe oben.
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Ach....TheWurst...
Es ist doch zwecklos.
Ich könnte genauso gut versuchen, meiner Katze das Singen beizubringen.
Obwohl..... :roll:
Willi (das Brot)
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Ich schließe mich dem Vorschlag Sand Flats Road als Teststrecke an. Erstens ist es eine sehr schöne Strecke mit vielen kleinen und großen Highlights (Fins 'n things, Porcupine Rim, die Bike Trails, etc.) und außerdem kann man hier recht gefahrlos die Gleändeeigenschaften eines solchen Dickschiffs testen (auf diversen Seitenpisten), weil es genug "Verkehr" gibt, so dass man im Fall der Fälle Hilfe bekommt. Wobei ich bei vorhandener Geländeuntersetzung eigentlich keine großen Bedenken hätte. Die Bodenfreiheit dürfte ja mindestens so gut sein, wie bei kleineren SUVs. Allenfalls bei Senken oder Kuppen mit sehr engem Radius könnte sich der größeren Überhang vorne und hinten bzw. der längere Radstand unangenehm auswirken und natürlich bei sehr engen Serpentinenstrecken aber die stehen ja hier wohl nicht zur Diskussion (am Shafer Trail habe ich schon Pickups gesehen, die deutlich länger waren).
Beim Alstrom, Point hätte ich auch keine Bedenken, da braucht's nur Bodenfreiheit und zur Not kann man das letzte Stück mit den Slickrockstufen auch laufen.
Wenn Ihr die Sand Flats Road nehmt, könntet Ihr auch über den kompletten La Sal Mountain Loop als Dirtroad Loop nachdenken. Moab - Sand Flats Road - La Sal Mountain Road - Castleton Gateway Road - Polar Mesa Trail - Onion Creek Road/Thompson Canyon Trail - SR128 - Moab. Ganz bin ich ihn leider auch noch nicht gefahren (nur Sand Flats Road und Onion Creek Road bis Hideout Canyon) aber die Strecken liegen in meinem Untah Trails Guide alle bei Schwierigkeitsgrad 2 bis 4 von 10 (für 4WD-Trails), sollten also kein Problem sein. Es gibt dort fast alle Pistenarten incl. eines sandigen Abschnitts im Fisher Valley und außerdem ist das mit Sicherheit eine tolle Tagestour.
Letztlich wird Euch aber nichts anderes übrig bleiben, als die Strecke zu den CBS oder zur White Pocket anzugehen und zu sehen, wie weit ihr kommt bzw. im Zweifel rechtzeitig umzudrehen. Wobei mir gerade einfällt, dass die organisierten Touren (habe gerade vergessen, wie der Anbieter heißt) wohl mit einem Suburban gemacht werden, der ja auch nicht gerade ein Kleinwagen ist ;).
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Doch, kann man. Wenn man auf einer einfach zu fahrenden Strecke das Gefühl hat dass man mit dem Auto nicht zurecht kommt, kann man daraus schliessen dass man das auf einer schwierigen Strecke noch weniger kann. Ich erkläre es Dir gerne noch 5 mal, sag einfach bescheid.
Wenn.
Aber es fehlt nach wie vor die Spezifikation, ob die "einfachere" Strecke auch "einfacher" ist (Du hast nach wie vor kein objektives Maß und keine Einheit angegeben, wie stellt man den Grad der "Einfachheit" fest). Wann ist eine Strecke "einfacher" als eine andere?
Und das zweite Problem: selbst wenn es diese Einheit gäbe und selbst wenn man objektiv (nicht subjektiv!) sagen kann, diese Strecke ist einfacher, dann hilft es nichts.
Wenn Du in diesem Kontext überhaupt einen ernstgemeinten Tipp geben willst im Sinne der Sicherheit, dann müßtest Du konsequent raten, "lass es sein, fahre den White Pocket nicht". Denn entweder schafft "leia" schon die vermeintlich "einfache" Strecke nicht, weswegen Du dann sowieso vom White Pocket abraten würdest, aber wenn sie die einfache Strecke schafft, hat sie keinerlei(!) Hinweise darauf, ob sie nun auch White Pocket schafft, weil die ja in jedem Fall schwerer ist und somit keinerlei Rückschlüsse gezogen werden können.
Es wäre allenfalls sinnvoll (scheitert aber meiner Meinung nach erneut an der Messbarkeit) zu empfehlen, teste den Wagen und Dich auf einer schwereren Strecke (die aber wenigstens halbwegs überwacht ist) - und wenn Du diese geschafft hast, dann kannst Du logischerweise auch die anderen Strecken schaffen.
Aber zu empfehlen, erst einmal eine "einfache" Strecke zu testen, bringt NICHTS. Die hat sie übrigens schon getestet, nämlich die ganz normale Straße. Was ihr (aus derselben Logik) keine Sicherheit brachte.
Das ist Logik, auch wenn sie Dir nicht gefällt.
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Ach....TheWurst...
Es ist doch zwecklos.
Ja, jetzt merke ich es auch...ohne Worte... :roll:
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(Zitat Jack Black:)
Es wäre allenfalls sinnvoll (scheitert aber meiner Meinung nach erneut an der Messbarkeit) zu empfehlen, teste den Wagen und Dich auf einer schwereren Strecke (die aber wenigstens halbwegs überwacht ist) - und wenn Du diese geschafft hast, dann kannst Du logischerweise auch die anderen Strecken schaffen.
Als Offroad-Laie würde ich mich auch für diese Variante entscheiden. Da erkenne ich zuerst meine Grenzen und kann daraus die entsprechenden Schlüsse ziehen. :|
Rolf
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Als Offroad-Laie würde ich mich auch für diese Variante entscheiden. Da erkenne ich zuerst meine Grenzen und kann daraus die entsprechenden Schlüsse ziehen. :|
Rolf
Als Offroad-Laie würde ich ehrlich gesagt an WP und CBS keinen Gedanken verschwenden und erstmal "normale" unpaved Roads fahren wie die Cottnwood Canyon Road bei gutem Wetter oder die Hole-in-the-rock-road und ähnlich Kaliber.
Ist ja nicht so, als ob man ohne WP und CBS keine tolle Reise durch den Südwesten machen könnte. Ich war jetzt schon 4x in Page und habe beide Ziele noch nie besucht, weil ich anfangs als Alleinfahrer das Risiko zu hoch fand, bzw. beim letzten mal aus Zeit- und Wettergründen. Dabei habe ich durchaus schon einige hundert Meilen unpaved roads und 4WD-Pisten hinter mir. Irgendwann wird es sich vielleicht mal ergeben aber wenn nicht, ist es auch nicht schlimm.
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Hi.
Wer sich im Vorfeld mal ein wenig (oder auch viel) mit den 4WD Strecken rund um Moab beschäftigen möchte, sollte die Anschaffung dieses Buches in Betracht ziehen.
Mir hat es sehr bei der Entscheidungsfindung (fahren oder besser nicht :shock:) geholfen.
4WD Trails (http://www.amazon.de/Guide-Backroads-4-Wheel-Drive-Trails/dp/1934838004/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1251456477&sr=8-1)
Willi
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Hi.
Wer sich im Vorfeld mal ein wenig (oder auch viel) mit den 4WD Strecken rund um Moab beschäftigen möchte, sollte die Anschaffung dieses Buches in Betracht ziehen.
Mir hat es sehr bei der Entscheidungsfindung (fahren oder besser nicht :shock:) geholfen.
4WD Trails (http://www.amazon.de/Guide-Backroads-4-Wheel-Drive-Trails/dp/1934838004/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1251456477&sr=8-1)
Willi
Der Empfehlung kann ich mich anschließen. Eine Alternative wäre das hier:
Utah Trails - Moab Region (http://www.amazon.de/Utah-Trails-Region-Peter-Massey/dp/1930193092/ref=sr_1_2?ie=UTF8&s=books-intl-de&qid=1251457689&sr=1-2)
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Hi.
Und wenn man sich aus den bekannten Gründen nicht traut bis zur White Pocket zu fahren, wendet man sich vertrauensvoll an folgendes Unternehmen:
http://www.paria.com
Da werden sie geholfen, allerdings für 175 Dollares pro Nase.
In Anbetracht der evt. Abschleppkosten ein Schnäppchen.
Willi
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Da werde sie geholfen, allerdings für 175 Dollares pro Nase.
In Anbetracht der evt. Abschleppkosten ein Schnäppchen.
Willi
Allerdings erst ab 2 Personen oder alleine für 350$. Das war auch der Grund, warum ich auf diesen Service verzichtet habe. Das ist natürlich der Laden, dessen Name mit oben nicht einfiel und die mit einem Suburban da hin fahren, weswegen ein Tahoe wohl kein Problem sein sollte (wenn man damit umgehen kann).
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Danke nochmals für eure Vorschläge. Wir sind nicht zum ersten Mal im Gelände unterwegs -nur eben zum ersten Mal mit so einen "Schiff". Wir sind uns dabei auch sämtlicher Riskiken bewusst.
Grund meiner Frage war, dass wir Sandpassagen mit diesem Fahrzeug eben gerne erstmal "im kleinen Rahmen" gestest hätte, ehe wir uns damit zur CBS/WP wagen - oder auch nicht.
Die Möglichkeit dies an der (belebteren) Sand Flats Road zu testen ist genau das was ich wollte. Die Onion Creek Road stand sowieso auf dem Programm.
Den Shafertrail sind wir 2007 schon gefahren, als er in einem erbärmlichen Zustand war. Ob wir den nochmal fahren, hängt von der Zeit die uns bleibt ab. Aber der scheint wohl eh total gegradet zu sein...
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Kurzes Update:
Wir sind mit unserem Tahoe heute die Onion Creek Road-Fisher Valley Rd-Thomson Canyon Rd-Polar Mesa Rd-Castelton gateway Rd-la Sal Mnt Loop Rd-Sands Flat Rd gefahren. Das ging alles wunderbar. Auch im Sand neben der Sand Flats Rd machte er was wir wollten... Morgen sind die Gemini Bridges u. evtl Eye of the Whale dran.
Die Ausblicke auf diesem Loop sind grandios! Und was uns im Yellowstone nicht vergönnt war, haben dafür heute gesehen: ein Bär - ca. 1 Meile vor den Dinospuren am Buff Draw CG :D