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Unterwegs => On the road: Transport & Verkehr => Thema gestartet von: sanubis am 05.02.2010, 21:50 Uhr

Titel: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: sanubis am 05.02.2010, 21:50 Uhr
Hallo Zusammen,

Im Zuge einer Weltreise möchte ich einige Monate in Nordamerika verbringen und mir dort möglichst viel anschauen. Zu diesem Zweck wäre es natürlich ideal die eigenen 4 Räder zu haben um unabhängig und frei in der Reiseplanung zu sein. Aber gibt es für mich als nicht-US-Bürger die Möglichkeit ein Fahrzeug dort zu erwerben ? Mieten ist einfach zu teuer für so einen relativ langen Zeitraum, daher bin ich schon darauf gewissermaßen angewiesen.
Im Netz ließt man leider sehr viel widersprüchliches zu diesem Thema, mal heißt es, das geht gar nicht, kann man komplett vergessen, no chance, dann lese ich, das hängt vom bundesstaat ab in welchem ich das auto kaufen möchte, dann habe ich gelesen, es scheitert daran,dass ich ja nur den EU Führerschein habe, aber wenn ich ein Auto kaufen will, muss ich den US Führerschein haben und dann habe ich noch gelesen, dass man das nur dann machen kann, wenn der verkäufer oder händler bereit ist, seine adresse dafür zu verfügung zu stellen, da man eine anschrift benötigt und die habe ich logischerweise als reisender tourist nicht. Würde mir einleuchten, aber stimmt das so ?
Wie kann ich es also anstellen an ein eigenes Auto zu kommen oder ist es wirklich absolut unmöglich ? Was erwartet mich circa an Zusatzkosten zum Kaufpreis für Versicherung, Steuer etc. ?
Danke für alle Antworten und Hinweise.

Gruß
Simon

PS: bin gerade auf diese seite gestoßen: http://www.transatlantic-rv.com/du/index.html
kennt die jemand ? sieht ja ganz gut aus....
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: atecki am 05.02.2010, 21:55 Uhr
Hi Sanubis,

das kaufen an sich ist nicht das Problem, das Problem liegt beim anmelden und versichern. Meines Wissens benötigt man mittlerweile dafür überall einen US-Führerschein, den man nicht ohne Wohnsitz bzw. Social Security Nr. bekommt... Die SSN bekommt man nur als US-Bürger bzw. mit einem entsprechendem Visum... Also ist das ganze nur sehr schwer durchführbar. Es gibt aber Anbieter, die dir ein Sale-and-buy-back anbieten und das Auto angemeldet bleibt (wie? keine Ahnung ;-) )... z.B: www.americaonwheels.com - kenne die Firma nicht, kann auch nichts über deren Seriösität sagen.

Aber durchsuche mal das Forum, das Thema wurde schon öfters angesprochen...

Grüße

Axel

EDIT: Habe grade gesehen, dass Dein Link auch zu einem Sale-and-buy-back Anbieter führt  :wink:
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: Davidc am 05.02.2010, 21:56 Uhr
Hallo,

eine große Hürde wird wohl die Versicherung für das Auto sein ....
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: Davidc am 05.02.2010, 21:57 Uhr
Hi Sanubis,

... Die SSN bekommt man nur als US-Bürger bzw. mit einem entsprechendem Visum... Also ist das ganze nur sehr schwer durchführbar.


Die SSN bzw. eine bestimmte Art der der SSN bekam man zumindest in der Vergangenheit auch unter anderen Voraussetzungen.
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: Jack Black am 05.02.2010, 21:59 Uhr
Ein Auto kaufen ist sicherlich nicht verboten, aber eine gültige Versicherung zu bekommen, dürfte etwas schwieriger werden.

Die allergrößte Schwierigkeit liegt aber darin (und das hat mit Gesetzen und derlei gar nichts zu tun), das Auto ohne nennenswerten Verlust wieder zu verkaufen. Der Automarkt in den USA ist mindestens so kaputt wie bei uns in Deutschland und ein Auto zu verkaufen ebenso schwieirg wie bei uns. Und erschwerend kommt noch dazu, dass Du (weil Du ja nach Hause willst am Ende des Urlaubs) keine Luft hast, um auf attraktive Kaufgebote zu warten.

Wie stellt Du Dir denn den Kauf/Verkauf vor, dass Du keinen horrenden Verlust erleidest? Was machst Du, wenn überhaupt niemand das Auto haben will (der Normalfall)?
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: Palo am 05.02.2010, 22:17 Uhr
Kaufen ja, Zulassung und Versicherung nein.

Wir hatten dieses Thema schon etliche Male, hat du mal die Suchfunktion bemueht?
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: bolzensprenger am 05.02.2010, 22:30 Uhr
hallo,

musste nen anderen nutzernamen verwenden, konnte mich plötzlich nicht mehr einloggen, kam immer wieder das login fenster, keine fehlermeldung oder sonst was....

danke schonmal für die antworten, aber auch hier widersprechen sich einige schon, was die möglichkeiten angeht. Hat da keiner die Erfahrung und kann sagen "ja, ich hab's auch so gemacht" oder "nein, ich wollte es auch machen und es gab absolut keine möglichkeit" ?

Tja, daher nützt mir auch die suchfunktion wenig, ich finde beiträge wo es heißt "geht schon" und dann wieder "auf keinen fall möglich"  - vielleicht sollte sich mal ein moderator mit fundierten hintergrundkenntnissen um einen thread bemühen, der dieses thema ein für allemal klärt....
verkauf etc. ist ja dann meine sorge, ist zwar gut gemeint, wenn leute ihre bedenken über weiterführende dinge äußern, aber eigentlich möchte ich nur gerne, dass jemand, der sich auskennt mir meine frage beantwortet.
Also kauf und natürlich anmeldung, geht es irgendwie aus eigener kraft als tourist ?

danke und gruß
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: Angie am 05.02.2010, 22:40 Uhr

Hallo!

musste nen anderen nutzernamen verwenden, konnte mich plötzlich nicht mehr einloggen, kam immer wieder das login fenster, keine fehlermeldung oder sonst was....

Du musst unbedingt http://www.usa-reise.de UND http://www.usa-reise.net zu den vertrauenswürdigen Sites legen und zudem Cookies zulassen.

Das Forum liegt auf 2 Servern, deswegen die beiden Seiten zu den vertrauenswürdigen Sites.


Viel Erfolg!

Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: Jack Black am 05.02.2010, 22:41 Uhr
Tja, daher nützt mir auch die suchfunktion wenig, ich finde beiträge wo es heißt "geht schon" und dann wieder "auf keinen fall möglich"  - vielleicht sollte sich mal ein moderator mit fundierten hintergrundkenntnissen um einen thread bemühen, der dieses thema ein für allemal klärt....

Nö, das ist nicht Aufgabe von Moderatoren. In Foren gibt es nun einmal unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen, auch wenn das für Dich nicht nützlich ist.

verkauf etc. ist ja dann meine sorge, ist zwar gut gemeint, wenn leute ihre bedenken über weiterführende dinge äußern, aber eigentlich möchte ich nur gerne, dass jemand, der sich auskennt mir meine frage beantwortet.
Also kauf und natürlich anmeldung, geht es irgendwie aus eigener kraft als tourist?

Wundert mich zwar, dass bei deinem extremen Sparzwang der Wiederverkauf anscheinend nicht interessiert, aber unabhängig davon ist die hier im Forum geäußerte Meinung, dass man ein Auto als "Nur-Tourist" definitiv nicht anmelden kann, richtig.

Das sollte Dich nicht überraschen, denn in Deutschland (und sicherlich den meisten Ländern der Welt) geht es genau so wenig, weil eine Zulassung einen Wohnsitz benötigt.

Und wenn Du anderslautende Beiträge hier liest, dann solltest Du die Autoren konkret direkt ansprechen, sie scheinen es etwas zu wissen, was andere nicht wissen.
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: Palo am 05.02.2010, 22:52 Uhr
Ich kann dir 100%ig sagen, dass du an jeder Ecke ein Auto kaufen kannst, aber nirgends eine Zulassung bekommen wirst.

Du willst aber scheinbar nichts glauben, weil du dir das so zurecht biegen willst wie es dir passt.

 
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: atecki am 05.02.2010, 22:54 Uhr
vielleicht sollte sich mal ein moderator mit fundierten hintergrundkenntnissen um einen thread bemühen, der dieses thema ein für allemal klärt....

Tja, leider ist es uns auch nicht möglich, dies ein für allemal zu klären - der Aufwand ist mir zu groß, da ich das Mod-sein hier als Hobby nebenbei mache und sich auch die Vorschriften in jedem der 50 Staaten hierfür unterscheiden können, es immer wieder eine verschiedene Ausgangsbasis gibt und Vorschriften sich laufend ändern können. Abgesehen davon sind wir ja hier keine Rechtsberatung  :wink:

Aber vielleicht klärst Du es ja, da es ja Dich interessiert und Du die Info benötigst und gibst Deine Erfahrung hier bekannt? Tut mir leid dass wir Dir das nicht abnehmen können... Abgesehen davon sind wir uns hier alle einig: kaufen kein Problem, anmelden und versichern ist das Problem.

Grüße

Axel

PS: Habe gerade festgestellt, daß Americaonwheels wohl das Geschäftsmodell geändert hat und das Sale-and-buy-back wohl aus dem Programm gestrichen hat. Es gab da auch mal einen Schweizer, der das in den USA angeboten hat....
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: winki am 06.02.2010, 01:03 Uhr
Ich kann dir 100%ig sagen, dass du an jeder Ecke ein Auto kaufen kannst, aber nirgends eine Zulassung bekommen wirst.

Du willst aber scheinbar nichts glauben, weil du dir das so zurecht biegen willst wie es dir passt.

 

ABSOLUTER BLÖDSINN!!!      

Auf dem CP wo ich mich gerade befinde  kann ich Dir auf der Stelle  5 Europäer (davon 3 mit US-Führerschein OHNE SSN) mit USA Amerikanische Fahrzeuge (mich eingeschlossen) bringen die  Fahrzeuge in der USA gekauft, auf Ihre Namen zugelassen und versichert haben. Aber scheinbar hast noch nie etwas von Mailbox Services, Escapees Club in TX gehört...., denn für die Zulassung ist eine US Home Adresse aber kein US-FS nötig und nicht in jedem US Bundesstaat auch möglich. Mehrer Versicherungen versichern zwar zu höhern Gebühren, es ist nicht zwingend ein US Führerschein nötig, aber sie versichern!! Man muss nur einen Agenten finden…

Ergänzend dazu werden Amerikanische Führerscheine nach einer neueren Verordung bei Ausländer nicht mehr verlängert. SSN ist nach wie vor unter bestimmten Vorraussetzung (Striktes Arbeitsverbot) möglich...

Allerdings wird sich der ganze Aufwand für ein paar Monate nicht wirklich lohnen....
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: Palo am 06.02.2010, 03:09 Uhr
Auf dem CP wo ich mich gerade befinde  kann ich Dir auf der Stelle  5 Europäer (davon 3 mit US-Führerschein OHNE SSN) mit USA Amerikanische Fahrzeuge (mich eingeschlossen) bringen die  Fahrzeuge in der USA gekauft, auf Ihre Namen zugelassen und versichert haben. Aber scheinbar hast noch nie etwas von Mailbox Services, Escapees Club in TX gehört...., denn für die Zulassung ist eine US Home Adresse aber kein US-FS nötig und nicht in jedem US Bundesstaat auch möglich. Mehrer Versicherungen versichern zwar zu höhern Gebühren, es ist nicht zwingend ein US Führerschein nötig, aber sie versichern!! Man muss nur einen Agenten finden…

Ergänzend dazu werden Amerikanische Führerscheine nach einer neueren Verordung bei Ausländer nicht mehr verlängert. SSN ist nach wie vor unter bestimmten Vorraussetzung (Striktes Arbeitsverbot) möglich...

Allerdings wird sich der ganze Aufwand für ein paar Monate nicht wirklich lohnen....

Du weißt ganz genau, dass das eine völlig andere Situation ist.

Bleib doch mal einmal sachlich und erkläre,  dem Fragesteller, einem Touristen, der eine  Reise durch Amerika machen will, aber weil ihm ein Mietauto zu teuer ist lieber kurzfristig ein Auto für ein paar Monate kaufen will, wie er das anstellen soll.

 P.S.: dass der amerikanische Führerschein für Ausländer nicht mehr verlängert wird ist ja interessant, wußte ich nicht. Gilt das für alle Staaten oder nur für Texas?


Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: winki am 06.02.2010, 06:14 Uhr
Du schreibst 100% keine Change... das ist definitiv Falsch....  sollte jemand eine US Adresse durch Bekannte haben, gibt es dabei überhaupt kein Problem. Auch wenn er proforma seine Hundehütte an seinen Bekannten vermietet, egal ob für 2 Monate oder länger...  denn zur Zulassung eines Fahrzeuges ist nur eine gültige Adresse nötig, z.B. South Dakota ein Postfach auf einen Campingplatz, Florida einer der Mailbox Services, Texas Espacsee Club.
Diese werden z.B. von vielen US Amerikaner die ihr Haus verkauft haben und in ihren Wohnmobile leben als Home Adresse benutzt.
Dabei ist nicht zwingend vorgeschrieben dass es sich dabei nur um US Amerikaner handeln muss. Selbstverständlich muss man diese Services überzeugen keine illegalen Absichten zu tätigen.  US FS ist auch nicht vorgeschrieben aber schränkt natürlich die Wahl der Versicherungen gewaltig ein. Progressiv Insurance z.B. sofern man einen Agenten findet versichert auch ohne FS Führerschein wobei man allerdings als Anfänger zu entsprechenden Konditionen versichert wird. Eine Reduzierung ereicht man wenn man einer der Defensive Driving Course belegt...

Natürlich gebe ich Dir insofern recht, dass sich des ganzen Aufwands wegen ein paar Monate, sofern der Besucher keine Bekannte mit US Adresse vorweisen kann,  mit einem eigenen Wagen die USA zu bereisen nicht lohnt, da es genügend Spielraum über Langzeitvermietung gibt.

Tatsache ist dass aufgrund seit etwa 2 Jahren existierenden Verordnung Ausländer ohne B2 Arbeitserlaubnis oder Studentenvisa F -M  etc. keine US Führerscheine mehr erhalten... diese auch nicht mehr verlängert werden. Dies gilt meines Wissens sowohl in Texas und schon länger in Florida und schon länger bei vielen US Bundesstaaten... Ob sich dies auch auf Ausländer mit gültiger SSN (ohne Arbeitserlaubnis) auswirkt kann ich zur Zeit nicht beantworten. Tatsache ist jedenfalls dass mehrer Deutsche bei Einreise aus Mexiko in die USA, mit gültigen US Führerschein darauf aufmerksam gemacht wurden und sich den Secundary Einreisecheck unterziehen mussten, da wohl die Rasterfandung an den Immigrationspunkten um Ausländer mit auf ihren Namen zugelassene Fahrzeuge erweitert wurden.
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: Palo am 06.02.2010, 06:57 Uhr
sollte jemand eine US Adresse durch Bekannte haben, gibt es dabei überhaupt kein Problem. Auch wenn er proforma seine Hundehütte an seinen Bekannten vermietet, egal ob für 2 Monate oder länger...  denn zur Zulassung eines Fahrzeuges ist nur eine gültige Adresse nötig, z.B. South Dakota ein Postfach auf einen Campingplatz, Florida einer der Mailbox Services, Texas Espacsee Club.
Diese werden z.B. von vielen US Amerikaner die ihr Haus verkauft haben und in ihren Wohnmobile leben als Home Adresse benutzt.
Dabei ist nicht zwingend vorgeschrieben dass es sich dabei nur um US Amerikaner handeln muss. Selbstverständlich muss man diese Services überzeugen keine illegalen Absichten zu tätigen.  US FS ist auch nicht vorgeschrieben aber schränkt natürlich die Wahl der Versicherungen gewaltig ein. Progressiv Insurance z.B. sofern man einen Agenten findet versichert auch ohne FS Führerschein wobei man allerdings als Anfänger zu entsprechenden Konditionen versichert wird. Eine Reduzierung ereicht man wenn man einer der Defensive Driving Course belegt...

Natürlich gebe ich Dir insofern recht, dass sich des ganzen Aufwands wegen ein paar Monate, sofern der Besucher keine Bekannte mit US Adresse vorweisen kann,  mit einem eigenen Wagen die USA zu bereisen nicht lohnt, da es genügend Spielraum über Langzeitvermietung gibt.

Tatsache ist dass aufgrund seit etwa 2 Jahren existierenden Verordnung Ausländer ohne B2 Arbeitserlaubnis oder Studentenvisa F -M  etc. keine US Führerscheine mehr erhalten... diese auch nicht mehr verlängert werden. Dies gilt meines Wissens sowohl in Texas und schon länger in Florida und schon länger bei vielen US Bundesstaaten... Ob sich dies auch auf Ausländer mit gültiger SSN (ohne Arbeitserlaubnis) auswirkt kann ich zur Zeit nicht beantworten. Tatsache ist jedenfalls dass mehrer Deutsche bei Einreise aus Mexiko in die USA, mit gültigen US Führerschein darauf aufmerksam gemacht wurden und sich den Secundary Einreisecheck unterziehen mussten, da wohl die Rasterfandung an den Immigrationspunkten um Ausländer mit auf ihren Namen zugelassene Fahrzeuge erweitert wurden.

Ach ja, und wenn... und wenn... und wenn... und wenn er einen reichen Onkel in Amerika haette brauchte er wahrscheinlich gar kein Auto mieten, dann wuerde ihm der Onkel eins von seinen geben um damit durch's Land zu fahren ;-)

Vielleicht koenntest du ihm ja auch eine Hundehuette in Texas vermitteln, da hast du doch bestimmt Beziehungen :nixwieweg:

Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: 02171 am 06.02.2010, 07:56 Uhr
Ich habe sowas auch schon mal fuer einen 8 Wochen Trip gemacht - ist aber schon 20+ Jahre her. Ich denke das ist immer noch machbar - aber nicht so unaufwaendig wie noch vor vielen Jahren. Einige Dinge variieren mit dem Bundesstaat, aber hier ein paar Grundsaetze:

Autokauf - da sind sich ja schon mal viele einig ist moeglich. Man muss hier nicht extra drauf hinweisen, dass die Karre im gegebenen Rahmen mechanisch moeglichst solide sein soll. Die Budgetueberlegungen koennen ja mit einer heftigen Reparatur total durcheinander gekegelt werden.
Die Sales Tax kommt auf den Kaufpreis oben drauf und ist mit der Registrierung faellig. Man bezahlt sie i.d.R. bei dem der den tatsaechlichen Behoerdengang macht; das kann der Gebrauchtwagenhaendler sein - falls der diesen Service anbietet, der Versicherung-Agent (die machen das auch oft) oder man selbst vor Ort auf dem Amt.

Fuer die Zulassung benoetigt man eine lokale Adresse zu der spaeter das ganze Paperwork geschickt wird und es wird dort auch erst nach ein paar Wochen eintreffen - das kann auch erstmal eine Adresse sein bei der jemand vertrauensvoll mit den Unterlagen umgehen kann: die echte Registration, die im Fahrzeug mitzufuehren ist und der Title, den man spaetestens beim Verkauf dringend benoetigt. Je nach Bundesstaat gibts fuer die Zulassung weitere Huerden wie State Inspections und Abgas-Tests, die zuweilen bei alten Gebrauchtfahrzeugen zu einem ploetzlichen Albtraum werden koennen, wenn man nicht aufpasst.
Und natuerlich - es warten schon alle Mitleser drauf - benoetigt man auch einen Versicherungsnachweis ...

Versicherung - die meisten Versicherungen lieben natuerlich Versicherungsnehmer die schon seit mindestens 2 Jahren einen US-Fuehrerschein haben ... ist so und hilft uns hier nicht weiter. Und einige der grossen Versicherungen bieten in der Tat keine Versicherung ohne US-Fuehrerschein an. Da muss man suchen bis man eine gefunden hat die einem eine Deckung auch ohne zusagt. Nicht unmoeglich - aber da muss man ggf. im Vorfeld recherchieren ... es gibt Versicherungen die es machen und dafuer dann auch gerne einen Dollar mehr kassieren. Deshalb wuerde ich mich mit der Fuehrerscheinfrage nicht unnoetig aufhalten, sondern nach einer geeigneten Versicherung suchen. Mehr Tip kann man da momentan nicht geben, da wir nicht wissen wo die Anmeldung erfolgen soll.

Wie lang ist denn der USA-Abschnitt der WR geplant? Einige Bundesstaaten bieten auch temporaere Registrierungen an, die Autohaendler vor Ort ausstellen koennen und fuer eine kuerzere Episode ausreichend sein koennte. Und von wo nach wo soll die Strecke denn gehen? Bei einer WR nehme ich mal an es wird ein zuenftiger Coast to Coast Trip?
Wie gesagt - es gibt noch viele lokale Unterschiede in diesen Fragestellungen. Gib noch mehr konkrete Info zum Fall und vielleicht kann man sich dann noch gezielter umhoeren. Ich persoenlich habe schon Fahrzeuge in Colorado, California, Maryland und Massachusetts zugelassen.
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: der autor dieses themas am 06.02.2010, 13:17 Uhr
hallo,

danke schonmal für die antworten :-)

Also, ich werde in LA landen und wollte mich dan dort nach einem campervan umsehen, damit ich nicht immer ins hotel / hostel muss zum pennen. Ich hab sogar eine bekannte in den USA, allerdings lebt die in chicago, da könnte ich nach meinem trip den wagen auch ihr übergeben und sie verkauft ihn dann für mich in aller ruhe, aber die lebt eben in chicago.
Ich hörte nun schon einige Male, es sei doch günstiger für mich zu mieten, aber bei einem Zeitraum von 3 Monaten kann ich das kaum glauben...Ich bin schon bereit für das Fahrzeug 3000-4000 dollar auszugeben, je nach zustand und ausstattung, kenne mich auch zumindest ein bisschen mit Autos aus und werde nich blindlinks irgendeinen schrott kaufen.
Aber wenn jemand mir nun sagt, hey, du kriegst nen camper ( muss ja kein luxus sein ) auch für den zeitraum für 1500-2000 dollar gemietet und hast dann keinen stress, dann ist das natürlich schon interessant, ich kenne die preise halt nicht, kann es mir aber nur schwer vorstellen.

danke und gruß
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: winki am 06.02.2010, 18:28 Uhr


Ach ja, und wenn... und wenn... und wenn... und wenn er einen reichen Onkel in Amerika haette brauchte er wahrscheinlich gar kein Auto mieten, dann wuerde ihm der Onkel eins von seinen geben um damit durch's Land zu fahren ;-)

Vielleicht koenntest du ihm ja auch eine Hundehuette in Texas vermitteln, da hast du doch bestimmt Beziehungen :nixwieweg:



Liebe Paola, was hast Du eigentlich für ein Problem???  Wenn es Deine Profilierungssucht zulassen würde, so müsstest Du schon längst erkannt haben, dass ich nicht der einzige Threadverfasser bin der Dir widerspricht. :D
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: Gabriela CH am 12.02.2010, 20:28 Uhr
Frag mal bei www.autoteam.com nach.

Gruss
Gabi
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: atecki am 12.02.2010, 21:53 Uhr
Frag mal bei www.autoteam.com nach.

Gruss
Gabi

Aber bitte überprüfen ob die erforderlichen Versicherungen (genaue Bedingungen, Deckungshöhen, Selbstbehalte etc) inkludiert sind bzw. wie die Kosten dafür sind. Im Allgemeinen ist das Mieten in den USA wesentlich teurer als von D/A/CH aus...

Grüße

Axel
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: Gabriela CH am 13.02.2010, 18:42 Uhr
Ist ein Schweizer, habe bei ihm gearbeitet. Wir hatten ein paar Kunden die ein Auto gekauft haben, mit garantiertem Rückkauf. Ich denke ein Auto zu kaufen ist nicht mehr so einfach wie vor ein paar Jahren.

Anfragen kostet nichts.

Gruss
Gabi
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: Verena_und_Jan am 30.07.2010, 20:53 Uhr
hmmm .. also so schwer ist das nicht.
Wir haben keine reichen Onkel und das hier gemacht:

http://www.einmal-um-die-welt.de/2010/05/16/auto-oder-camperkauf-in-den-usa/

Grüße
Verena und Jan
Titel: Re: Autokauf als Nicht-US Bürger möglich oder nicht ?
Beitrag von: Kar98 am 30.07.2010, 21:34 Uhr
Ich kann keine Garantie für alle Fälle geben, aber mir war es immer problemlos möglich, ein Auto zu kaufen.

Texas:

Fahrzeug finden.
Zu ner Versicherungsagentur gehen, erklären. Deutschen Führerschein vorzeigen. Überteuerte Versicherung von Progressive angedreht bekommen.
Mit Nachweis derselben auf dem DMV das Ami-Gegenstück zur roten Nummer abholen. Ein Wisch unterschreiben, daß man nie eine SS# hatte.
Fahrzeug bezahlen und mitnehmen.
Entweder einen Monat lang mit dem Pappschild rumfahren, oder regulär anmelden.