CO2-Kompensation für Flüge zahlen?

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*miwunk

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Antw: CO2-Kompensation für Flüge zahlen?
« Antwort #15 am: 19.06.2020, 13:19 Uhr »

Zum anderen - ein TV oder Laptop mit 100 W Stromverbrauch (der durchschnittliche Gaming PC liegt zwischen 90 - 150 W) kommt bei 24 h Nutzung auf 2,4 kWh pro Tag -also 876 kWh im Jahr - wie Du da auf gut das Doppelte kommen möchtest ist mir schleierhaft (Laptops mit >200 W sind wohl eher selten) auch wenn man jetzt ggf. noch den Stromverbrauch vom Router mit knapp 100 kWh da raufrechnen möchtest.



Du vergisst allerdings bei Deiner Milchmädchenrechnung, dass auch Dein PC nicht laufen würde, wenn es nicht weltweit die grossen Rechenzentren gäbe. Und genau diese verbrauchen den meisten Strom, nicht Dein kleiner PC daheim. Und dazu kommt, dass diese Rechenzentren in Ländern stehen, bei denen Umweltschutz ein unbekanntes Wort ist.

*Detritus

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Antw: CO2-Kompensation für Flüge zahlen?
« Antwort #16 am: 19.06.2020, 13:22 Uhr »
Ach und die gesamte Infrastruktur die man zum fliegen benötigt ist CO2 neutral oder wie?

Ich glaube wenn man das (und die bösen Rechenzentren die in bzw, für die Flughäfen laufen damit man überhaupt fliegen kann) mit berücksichtigt stinkt eine Flugreise im Vergleich zum heimischen streamen dann ungleich mehr ab...




*miwunk

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Antw: CO2-Kompensation für Flüge zahlen?
« Antwort #17 am: 19.06.2020, 13:35 Uhr »
Ach und die gesamte Infrastruktur die man zum fliegen benötigt ist CO2 neutral oder wie?

<
Nee, die ist doch in den "Kosten für Fliegen" eingerechnet. Oder weisst Du nicht, wie eine Kalkulation aufgebaut ist?

*Detritus

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Antw: CO2-Kompensation für Flüge zahlen?
« Antwort #18 am: 19.06.2020, 13:58 Uhr »
Nee, die ist doch in den "Kosten für Fliegen" eingerechnet. Oder weisst Du nicht, wie eine Kalkulation aufgebaut ist?

Ich sprach von der "gesamten" Infrastruktur - nicht von dem pauschalen Faktor (bei myclimate z.B. "+ 11,68" am Ende der Formel unabhängig ob Lang- oder Kurzstrecke - egal von welchem Flughafen) der Flughageninfrastruktur. In dieser Berechnung werden aber die z.B. (externen) Rechenzentren welche die Nutzung des Flughafens ermöglichen nicht berücksichtigt. Und während es bei Rechenzentren natürlich einen Unterschied macht ob die in der EU stehen oder in Indien ist natürlich der Faktor "+ 11,68" für alle Flughäfen weltweit allgemein gültig...

Oder möchtest Du jetzt behaupten der Stromverbrauch bzw. die Emmission z.B. der Hotels in denen die Fluggäste am Vorabend übernachten wäre in der Formel berücksichtigt? Genauso wie die Emissionen des Shuttles oder Taxis welche die Gäste vom Hotel zum Flughafen bringt?

 

 

*TR74

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Antw: CO2-Kompensation für Flüge zahlen?
« Antwort #19 am: 19.06.2020, 14:14 Uhr »
Zum einen kommst Du pro Kopf lt. der Seite bei einem Flug nach Malle auf 0,6 t also 600 kg CO2 und nicht 600 t.

Ja sorry war ein Schreibfehler, meinte natürlich 600 kg

Rechnen wir die anderen Zahlen doch einfach mal durch:

Wir nehmen die Mitte für den PC 120 W + ein durchschnittliches Display 50 Watt.
18 Stunden sind dann 3,06 kwh

* 365 tage

= 1116 kwh
+ 100 kwh für den Router
= 1200 kwh für die Technik

Pro GB Streaming setze ich mal einen Verbrauch von 0,06 kwh an (man findet auch viel höhere Werte)
* 7 Filme pro Tag je 3 GB
= 450 kwh

= 1650 kwh

ergeben rund 775 kg CO2.


 

*miwunk

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Antw: CO2-Kompensation für Flüge zahlen?
« Antwort #20 am: 19.06.2020, 14:28 Uhr »
Detritus, es ist sinnlos mit Dir zu diskutieren, denn Du hast IMMER Recht, und wenn nicht, dann drehst Du es so hin.

(Was haben wohl Hotelübernachtungen mit dem CO2 Verbrauch beim Fliegen zu tun?? Dann musst Du Deine Autofahrt zum Computer-Händler oder die Anlieferung des PC durch UPS und deren gesamte Infrastruktur auch dazu rechnen)

Und damit bin ich auch dieser Diskussion raus.


*Bandito1011

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Antw: CO2-Kompensation für Flüge zahlen?
« Antwort #21 am: 19.06.2020, 14:49 Uhr »
Ich würde zwar nicht sagen, dass Fliegen in Sachen CO2 nur ein "Tropfen auf dem heißen Stein" ist, möchte aber dennoch nicht, dass jegliche Aktion, die ich als Mensch auf der Welt starte in irgendetwas - meinetwegen CO2 - umgerechnet wird.

Ich möchte nämlich - nebenbei - auch noch leben. Und zwar primär nach meiner Facon.

Ich sehe entfernte, vage Parallelen zur immer mal wieder aufflammenden Diskussion zur Lebensarbeitszeit, bei der ausgerechnet wird, wie lange im Leben man arbeiten muß/soll/müßte, damit es sich für die Rentenkasse/Volkswirtschaft lohnt.

Auch das geht mir auf den Zeiger.

Den Menschen macht wesentlich mehr aus, als irgendwelche Rechenformeln.

In einem USA-Forum läßt sich natürlich trefflich diskutieren (und auch schimpfen), wie sehr man die Umwelt bei einem Fernflug belastet.

Um Unterschied zu "Kurzstrecken-Urlauben" machen viele die USA-Reise nur 1x im Jahr, teils alle 2 bis 3 Jahre. Einige nur 1x im Leben. Andere niemals.

Eine ganze Menge "Malle-Freunde" fahren - leicht übertrieben ausgedrückt - 1x monatlich für 39,99€ auf ihre Lieblingsinsel. Die hat man - so mein subjektiver Eindruck - dabei nicht so unbedingt im Blick.

Und einige derjenigen, die gern mal so eine "Umwelt-Drecksau" anpöbeln, sollten viellecht auch mal in sich gehen und überprüfen, wieviel von ihrem IT- und/oder Smartphone-Equipment aus China den Weg nach Deutschland finden mußte. Vielleicht nur, weil das bei e**y erworbene Handy-Ladekabel aus China trotz Transport 75 Cent günstiger zu bekommen war, als eines aus Deutschland.

Man muss auch gar nicht unbedingt alles ausrechnen. Es würde doch schon reichen Leute wie mich einzuschränken. Ich fliege beruflich bis zu 8 mal im Jahr, sowohl im Inland als auch International. Laptop ist immer an Bord. Zudem fahre ich beruflich wie privat einen Dienstwagen (Diesel), ca. 45.000 KM im Jahr. Privat fliege ich zusätzlich noch 2 mal im Jahr. Homeoffice ist bei mir Standard, dort läuft der Rechner eigentlich den ganzen Tag. Handy ist nie aus, an Wochenenden landet es im Lautlos Modus in der Schublade. So war das bis vor einiger Zeit eigentlich immer.

Und ja, seit einiger Zeit belastet mich tatsächlich ein schlechtes Gewissen, weil vieles zwar äußerst bequem, aber auch brutal unnötig ist. Diese ganze Klima Diskussion hat zumindest bei mir bewirkt sich etwas intensiver damit auseinander zu setzten. Eine Umweltsau werde ich bleiben, soviel steht mal fest. Aber an einigen Dingen habe ich tatsächlich gearbeitet. VP Termine ohne Priorität werden grundsätzlich über Telefon / MS Teams abgewickelt, ich fahre dort nicht mehr persönlich hin. Innerdeutsche Flüge gibt es für mich nicht mehr, hier bin ich auf die Bahn ausgewichen was übrigens deutlich entspannter ist als ich dachte. Das Handy wird regelmäßig komplett ausgeschaltet, auch das private. Der Rechner wird runter gefahren, sobald er nicht mehr benötigt wird. Dadurch bekomme ich manche Dinge nicht mehr unmittelbar sofort mit, stellte aber bis jetzt selten ein Problem dar. Höchstens im Kopf.

Ganz ehrlich, das ist natürlich alles nur Alibi und bringt letztlich vermutlich nicht wirklich was außer ein wenig für das Gewissen. Viel mehr geht es darum das wir Geschäftsreisende uns viel öfter einschränken müssen und auch können. Ich habe in meinem Leben schon so viele Geschäftsreisen gemacht die in jeder Hinsicht am Ende völlig unnötig waren. Egal für welches Unternehmen, ich kenne auch viele Kollegen die jedes Jahr um die halbe Welt fliegen und selber sagen das 80% der Termine auch am Telefon hätten erledigt werden können. Manche fliegen tatsächlich jedes Jahr in die USA zur Weihnachtsfeier oder zu einem 1-Tages Seminar! Da ist so viel Verschwendung von Ressourcen in der modernen Business-Welt. DAS ist in der Tat ein Problem, und nicht der Privatmann der jedes Jahr in die Staaten fliegt um dort Urlaub zu machen. Und das ist für mich auch das einzig positive an Corona. Viele stellen aktuell fest wie unnötig so manche Dienstreise eigentlich ist. Vorher war das natürlich auch schon klar, aber wie das so ist muss immer irgendwas passieren damit der Mensch auch mal was nachhaltig ändert. Solange die Situation ist wie sie ist, müssen wir uns über private Urlaubsflüge oder Gamingrechner eigentlich nicht unterhalten. Die Unternehmen sind hier an oberster Stelle in der Verantwortung ihre Prozesse zu optimieren. Da gibt es wahnsinnig viel Potential.

*aef

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Antw: CO2-Kompensation für Flüge zahlen?
« Antwort #22 am: 19.06.2020, 15:21 Uhr »
Ganz ehrlich, das ist natürlich alles nur Alibi und bringt letztlich vermutlich nicht wirklich was außer ein wenig für das Gewissen.
Wieso so negativ?

Alles bringt etwas. Auch wenns nur ein "Tropfen" ist. Aber wenn jeder einen Tropfen sparen kann, sind das doch schon mal ganz viele.
Und es ist schonmal ein Anfang.
Viele Grüße
Andi
Lesepflicht für jeden USA-Reisenden: http://forum.usa-reise.de/index.php?topic=39568.0

*Detritus

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Antw: CO2-Kompensation für Flüge zahlen?
« Antwort #23 am: 19.06.2020, 15:30 Uhr »
Detritus, es ist sinnlos mit Dir zu diskutieren, denn Du hast IMMER Recht, und wenn nicht, dann drehst Du es so hin.

Nur fürs Protokoll:
Es wurden Flugreisen mit dem heimischen Stromverbrauch beim streamen verglichen. Dieser fällt eben anders als "gelesen" zu Ungunsten der Fliegerei aus. Daraufhin hast Du die Parameter erweitert "Um zu streamen braucht man Rechenzentren..." - ja aber zum fliegen auch. Oder wie bucht man allein das Ticket? Wenn dann also bitte in beide Richtungen und nicht nur so das es einem passt.

Man könnte jetzt generell noch nach der Sinnhaftigkeit des ganzen fragen. "Ich muss mich beim fliegen so lange nicht einschränken wie andere nicht auf ihr Smartphone verzichten..." - ja das ist wirklich eine überzeugende Argumentation!

Solange die Nachbarfabrik mehr Dreck produziert als ich selber oder solange die nicht einen Tag pro Woche die Bänder stillstehen lässt muss ich meinen eigenen Laden ja auch nicht runterfahren bzw. habe ein reines Gewissen...

Mutter Natur oder der Umwelt wird es gelinde gesagt ziemlich sch**ßegal sein ob die CO2 Emissionen jetzt vom fliegen oder von Netflix stammen - die Schäden die daraus resultieren sind da, ob wir dabei jetzt ein schlechtes Gewissen haben oder nicht.

Im Vergleich zu irgendwelchen Leuten die z.B. in Afrika in einer Lehmhütte wohnen und ein paar Ziegen hüten hat wohl jeder von uns hier in DE einen deutlich schlechteren CO2-Fußabdruck. Vieles von dem was wir tun (und dadurch CO2 emittieren) ist streng genommen "überflüssig". Selbst ein Hausbau bzw. jeder zusätzliche qm2 verursacht unnötiges CO2 - von Zweitwohnsitzen wollen wir da gar nicht erst anfangen.

Will man sich ernsthaft "klimaneutral" verhalten, dann muss man sich halt ein Loch in der Erde buddeln und nur noch Moos von den Steinen lutschen. Und selbst dann müsste man darauf achten nicht allzu oft Blähungen vom Moos zu bekommen. Das will nur (verständlicherweise) irgendwie keiner so richtig machen...

Nun kann man hingehen und versuchen das eigene schlechte Gewissen diesbezüglich zu beruhigen, z.B. durch solche CO2-Kompensationszahlungen.
Damit ist zwar man "rechnerisch" auf der ausgeglichenen Seite - das CO2 was während des Fluges in die USA in die Luft geblasen wurde fängt man damit faktisch aber auch nicht wieder ein.

Oder man geht halt hin und konstruiert sich irgendwelche sinnfreien Ausreden ala "Solange die in Indien noch ihre Abwässer in den Ganges leiten muss ich beim fliegen kein schlechtes Gewissen haben...". Wer sich damit selbst erfolgreich "belügen" kann soll das gerne tun.


Wasser statt Wein

Eines schönes Samstags sollte in einem kleinen Dorf in England ein großes Fest stattfinden.
Ein Hochzeitsfest. Das Brautpaar war sehr arm. Darum haben sie auf die Einladungskärtchen
geschrieben, jeder solle bitte eine Flasche Wein mitbringen und am Eingang in ein großes
Fass schütten. So sollten alle zu einem großen Fest beitragen.

Als alle versammelt waren, schöpften die Serviererinnen aus dem Fass. Und wie sie zum
Wohl des jungen Brautpaares anstoßen und trinken, da versteinerten sich alle Gesichter:

Jeder hatte nur Wasser im Glas.
Jetzt bereute wohl jeder seine Überlegung:
„Ach, die eine Flasche Wasser, die ich
hineingieße wird niemand merken!“ Aber
leider hatten alle so gedacht. Alle wollten auf
Kosten der anderen mitfeiern. Und so wurde
aus dem großen, schönen Fest ein Beleg
dafür, was passiert, wenn jeder gerne Wein
trinken würde, aber nur Wasser beiträgt."


(Falls es von der Transferleistung her jetzt zu viel sein sollte - man möge Wein durch CO2-Flüge ersetzen...)


Oder man macht sich einfach selbst mal gerade und ist ehrlich indem man sagt:

Ja das was ich mache ist zwar schädlich, aber das ist mir in diesem Moment einfach mal egal - ich bin eine "Umweltsau".

Das würde allerdings voraussetzen, dass man sich eingestehen kann durchaus auch mal egoistisch zu handeln, auch wenn das natürlich gesellschaftspolitisch verpönt ist.

*TR74

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Antw: CO2-Kompensation für Flüge zahlen?
« Antwort #24 am: 19.06.2020, 16:27 Uhr »
Nur fürs Protokoll:
Es wurden Flugreisen mit dem heimischen Stromverbrauch beim streamen verglichen. Dieser fällt eben anders als "gelesen" zu Ungunsten der Fliegerei aus. Daraufhin hast Du die Parameter erweitert "Um zu streamen braucht man Rechenzentren..." - ja aber zum fliegen auch. Oder wie bucht man allein das Ticket? Wenn dann also bitte in beide Richtungen und nicht nur so das es einem passt.

Nein es wurde nicht der heimische Stromverbrauch mit Flugreisen verglichen, es wurde explizit der Stromverbrauch den man für Nutzung von Streamingdiensten benötigt mit Flugreisen verglichen. Natürlich macht der Vergleich keinen Sinn, ich wollte auch nur darauf hinweisen dass eine pauschale Aussage
Zitat
"Wenn ich den ganzen Tag Video streamen würde und grob gesagt sieben Filme am Tag in Spielfilmlänge anschauen würde, würde ich im ganzen Jahr immer noch weniger CO2 verursachen als für eine Flugreise nach Mallorca."
von welchem "Experten" auch immer, angezweifelt werden kann. Er hätte ja mit Zahlen argumentieren können um  seine Behauptung zu unterfüttern.

Natürlich könnte man auch den Energieverbrauch für die Herstellung der PC oder für den Beton der Hotelanlagen mit in den Vergleich einbeziehen...und darüber endlos diskutieren.

*Detritus

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Antw: CO2-Kompensation für Flüge zahlen?
« Antwort #25 am: 19.06.2020, 17:22 Uhr »
Natürlich könnte man auch den Energieverbrauch für die Herstellung der PC oder für den Beton der Hotelanlagen mit in den Vergleich einbeziehen...und darüber endlos diskutieren.

Könnte man - oder man nimmt einfach den zweiten Aspekt der auch angesprochen wurde mit rein:

Es macht keinen Sinn einfach nur kg Mengen gegeneinander aufzurechnen, denn das es klimatechnisch sehr wohl einen Unterschied macht ob ich 100 kg CO2 in 10.000 Meter Höhe oder auf Bodenniveau emittiere - dafür braucht es wohl keinen Rechner aus dem Internet oder?

und spart sich weitere Rechenspiele.

Wie ausgeführt - wer das Bedürfnis verspürt sich irgendwie selbst "reinwaschen" zu müssen, indem er mit dem Finger auf andere zeigt soll das gerne tun. Dieses Spiel kann man dann fast endlos spielen - erstmal sollen die anderen vorlegen, dann ziehe ich nach...


*TR74

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Antw: CO2-Kompensation für Flüge zahlen?
« Antwort #26 am: 19.06.2020, 18:14 Uhr »
Es macht keinen Sinn einfach nur kg Mengen gegeneinander aufzurechnen, denn das es klimatechnisch sehr wohl einen Unterschied macht ob ich 100 kg CO2 in 10.000 Meter Höhe oder auf Bodenniveau emittiere - dafür braucht es wohl keinen Rechner aus dem Internet oder?

Das macht der Rechner aus dem Internet doch schon, Faktoren zur CO2 Wirkung in großer Höhe und sogar für Raffinierung und Transport des Kerosins sind schon berücksichtigt.

Betrachtet man nur den reinen Verbrauch so würden wir bei dem Mallorca-Flug bei ca. 300 kg CO2 landen.

*Detritus

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Antw: CO2-Kompensation für Flüge zahlen?
« Antwort #27 am: 19.06.2020, 20:10 Uhr »
Wir reden da glaube ich von unterschiedlichen Dingen - Du beziehst Dich auf den (wissenschaftlich umstrittenen) RFI Faktor den manche Rechner verwenden um überhaupt auf eine Summe XY kg CO2 für einen Flug zu kommen - ich mich auf die absoluten Werte.


Internet und Flug machen in Summe (CO2 kg) ungefähr gleich viel aus. Nur werden die z.B. ermittelten 700 kg für einen Flug eben anders - nämlich zu großen Teilen in der Höhe - emittiert als die 700 kg für das Internet.

Insofern müsste wg. der klimaschädlicheren Ausbringung die Summe in kg beim Flug sogar niedriger als beim Internet sein, damit beide klimatechnisch „auf einem Level“ sind.

*miwunk

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Antw: CO2-Kompensation für Flüge zahlen?
« Antwort #28 am: 19.06.2020, 20:42 Uhr »
Oh, wiedermal eine Drehung um sich selbst????

*Detritus

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Antw: CO2-Kompensation für Flüge zahlen?
« Antwort #29 am: 19.06.2020, 20:45 Uhr »
Nur weil Du dem inhaltlich nicht folgen kannst? Nö.

Ich schrieb 100 kg Luft vs. 100 kg am Boden.

 

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