3 Wochen Malaysia und Singapur im März 2011

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3 Wochen Malaysia und Singapur im März 2011
« am: 23.05.2011, 00:57 Uhr »
Und wieder einmal wollte ich einem nicht enden wollenden deutschen Winter entgehen.

Wer sich noch an meinen Reisebericht Bali (Frühjahr 2010) erinnert, weiß vielleicht auch noch, dass ich Malaysia gerne mal ausführlicher kennenlernen wollte.

So kam es dann auch, nachdem ich in Gedanken über lange Zeit Urlaubsziele um die ganze Welt in Betracht gezogen und wieder verworfen hatte.

Dieses Mal relativ kurzfristig, erst im Januar 2011, stand die Planung, wieder sollte es eine Rundreise werden, aber mit dem Mietwagen auf gut ausgebauten Straßen, die mit den Werbeschildern am Straßenrand fast schon an die USA erinnern und relativ vielen Inlandsflügen. Das geht super, auch wenn man nicht mit jedem Schild etwas anfangen kann.











Den Reisebericht schreibe ich nun, weil Malaysia für viele ein noch relativ unbekanntes Reiseziel ist, so kann der geneigte Leser sich vielleicht ein wenig besser vorstellen, was einen hier so erwartet. Im Gegensatz zu den „üblichen“ Reiseberichten gehe ich hier aber nicht Tag für Tag vor, sondern Ziel für Ziel.

Für wen ist das Land etwas? Das Land ist super für alle, die gerne chinesisch und indisch essen.



Das Land bietet in bestimmten Städten geballt Kultur und aufgrund der kolonialen Vergangenheit Geschichte, in den Großstädten Shoppingtempel, die aber in den eher provinziellen Städten so gar nicht dem europäischem Geschmack entsprechen (es sei denn man möchte sich ein buntes Kopftuch nach der neuesten islamischen Mode kaufen). Malaysia bietet den ältesten Regenwald der Welt und tropische Inseln, auf denen es zwar teilweise Luxushotels gibt, wo aber die Küsten zum Glück nicht zubetoniert wurden. Anders soll das übrigens an Küstenabschnitten am Festland sein, wo nicht Spaß und Erholung im Vordergrund stehen, sondern die Industrie.

Wer Lust hat mich zu begleiten, bekommt gleich einen Singapore Sling als Begrüßungscocktail und wer mag, kann sich an der Tanke noch einen leckeren Snack aus getrocknetem Fisch mitnehmen.



Wer möchte steigt zu oder begleitet mich auf dem Moped. Achtung, bei „grün“ geht´s los!




*leia

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Re: 3 Wochen Malaysia und Singapur im März 2011
« Antwort #1 am: 23.05.2011, 06:28 Uhr »
Der Singapore Sling ist mein Lieblingscocktail - logisch bin ich da dabei  :D
Viele Grüße Leia


*Kauschthaus

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Re: 3 Wochen Malaysia und Singapur im März 2011
« Antwort #2 am: 23.05.2011, 07:12 Uhr »
Aller guten Dinge sind drei. Ich war schon 2 x in Malaysia, deshalb fahre ich jetzt gerne ein drittes Mal.

Ich warte auf grün!  :wink:

Viele Grüße, Petra
Wenn DAS die Lösung ist, dann will ich mein Problem zurück!

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Re: 3 Wochen Malaysia und Singapur im März 2011
« Antwort #3 am: 23.05.2011, 08:49 Uhr »
Das kleine Auto oben war das Auto auf Langkawi, die Limousine darunter das Auto auf dem Festland. Wir nehmen also erst einmal den Winzling und stellen ihn schon mal in den Schatten, damit es nicht so heiß ist beim Einsteigen.

Im Gegensatz zu anderen Ländern in Süd-Ost-Asien wird in Malaysia auf die Helmpflicht geachtet, also bitte nicht vergessen einen mitzunehmen!

*IkeaRegal

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Re: 3 Wochen Malaysia und Singapur im März 2011
« Antwort #4 am: 23.05.2011, 09:46 Uhr »
Cool, bin dabei  8)

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Re: 3 Wochen Malaysia und Singapur im März 2011
« Antwort #5 am: 23.05.2011, 19:22 Uhr »
Wo bitte ist Malaysia überhaupt - zunächst mal Malaysia allgemein:

Malaysia besteht aus zwei Teilen. Einmal haben wir die Halbinsel, die sich zwischen Thailand und Singapur erstreckt (Westmalaysia) und dann gibt es noch die Insel Borneo östlich davon, die zum Teil zu Malaysia und zum Teil zu Indonesien gehört (Ostmalaysia). Ich war nur im Westteil. Obwohl dort ein Großteil der malaysischen Bevölkerung lebt, hat man nur in den Städten das Gefühl, es ist viel los.

Malaysia ist ein islamisches Land, das bedeutet, der Islam ist Staatsreligion, in die alle Malayen (der Volksstamm) hineingeboren werden. Dieses prägt vielerorts das Straßenbild mit verschleierten Frauen, Moscheen und Gebetsräumen an jeder Ecke.





Trotzdem ist Malaysia auch ein Vielvölkerstaat, in dem Inder, Chinesen und Europäer leben, sodass Gotteshäuser so ziemlich aller Weltreligionen vorhanden und oftmals sehenswert sind, wobei eher ein fröhliches Nebeneinander als ein Durcheinander herrscht.

Malaysia ist stolz auf das, was das Land mit Hilfe von Erdölvorkommen alles geschafft hat. Als so genanntes Schwellenland hält es alles Moderne hoch, leider mit den damit verbundenen Nachteilen. Das bedeutet, dass die Infrastruktur gut ist, die Straßen modern und im allgemeinen in gutem Zustand, dass einem aber auch hässliche Wohnblöcke oder in grüne Täler gebaute Fabriken den Blick verschandeln können.

Malaysia ist leicht zu bereisen, sozusagen Asien für Angsthasen, die trotzdem nicht nur auf eingetrampelten und in Deutschland allseits bekannten Touripfaden wandern wollen, also ein Land für Leute wie mich. Bis auf eine fette Panne waren alle, mit denen ich in Sachen Übernachtung oder Herumkommen zu tun hatte, pünktlich, zuverlässig, freundlich und absolut korrekt in jeder Beziehung mit einer guten Portion Gelassenheit, aber auch an offiziellen Stellen mit einer guten Portion Wichtigkeit (siehe Stolz auf das Land).

Aber los geht´s. Das eine oder andere fällt mir sicherlich beim Schreiben wieder ein, sodass bestimmt noch einiges an Infos zusammenkommt. Sehe ich mir also die Fotos meiner einzelnen Etappenziele an und überlege, was ich noch so zusammenbekomme.

Aber wie immer, zuerst kommt die Planung, diese schließlich ist inklusive meiner wie üblich viiiieeeeel zu frühen Ankunft am Flughafen schon die halbe Freude:

Irgendwann war der Flug gebucht mit der Malaysia Airlines von Frankfurt nach Langkawi und von Singapur zurück nach Frankfurt. Nach 3 Tagen Eingewöhnen auf Langkawi folgten nach einem Flug nach Kuala Lumpur 8 Tage mit dem Mietwagen (Melaka - Taman Negara - Cameron Highlands - Penang), dann mit dem Auto zurück nach Kuala Lumpur, von dort dann per Flug zur Insel Tioman, Flug nach Singapur und von dort zurück nach Deutschland.

Auch die Hotels hatte ich vorgebucht, teilweise über einen konventionellen Reiseveranstalter (Meiers Weltreisen), teilweise über Anbieter aus dem Internet (Hotels.com) und teilweise bei den Hotels direkt.

*Angie

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Re: 3 Wochen Malaysia und Singapur im März 2011
« Antwort #6 am: 23.05.2011, 21:34 Uhr »

Hallo Birgit,


gestern, als ich deinen Reisebericht in die Liste eingetragen habe, habe ich mir geschworen, dass ich jetzt - so knapp vor unserem Urlaub - gar nicht mit dem Lesen beginnen werde, weil ich dann nicht mehr los komme.

Und nun habe ich den Salat :wink: Die Neugier war zu groß und ich bin jetzt schon fasziniert über deinen - wie ich schon erahne - witzig geschriebenen Reiseführer (nicht Reisebericht :wink:).

Morgen habe ich noch die Chance zu lesen, wenn du Zeit für den nächsten Teil hattest, am Mittwoch darf ich mich dann in den Urlaub verabschieden. Ich verspreche aber, dass ich deinen Reiseführer auf jeden Fall anschließend fertig lesen werde. Darauf freue ich mich heute schon!


LG, Angie
Viele Grüße,
Angie

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Re: 3 Wochen Malaysia und Singapur im März 2011
« Antwort #7 am: 24.05.2011, 01:07 Uhr »
Na, Angie, da setzt du mich aber ganz schön unter Zugzwang.

*Angie

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Re: 3 Wochen Malaysia und Singapur im März 2011
« Antwort #8 am: 24.05.2011, 01:17 Uhr »

Das möchte ich aber nicht, Birgit. Nach dem Urlaub habe ich Zeit genug, deinen Reisebericht zu lesen und darauf freue ich mich schon wirklich sehr!
Viele Grüße,
Angie

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*SusanW

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Re: 3 Wochen Malaysia und Singapur im März 2011
« Antwort #9 am: 25.05.2011, 19:25 Uhr »
hallo,

eine Gegend, in die ich wohl nicht kommen werde... ein Grund mehr den Reisebericht zu lesen  :wink:

Liebe Grüße 
Susan

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Re: 3 Wochen Malaysia und Singapur im März 2011
« Antwort #10 am: 25.05.2011, 19:39 Uhr »
Zitat
Malaysia ist leicht zu bereisen, sozusagen Asien für Angsthasen

Na, da bin ich jetzt aber mal gespannt. Hab zuerst gedacht: Die Birgit traut sich ja was,
allein als Frau in einem islamischen Land reisen und vor allem selber fahren  :shock:
Bin so gar kein Asienfan, würde das zwar alles gerne mal sehen, vor allem China und
Japan, traue aber dem Klima und dem Essen nicht so recht. Vor allem würde ich das individuelle
Reisen mit Mietwagen vermissen, aber wenn das in Malaysia geht, wäre das ja eine
Alternative.
Na, dann quetsche ich mich auch noch in das Wägelchen und warte auf Grün.

Gaby

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Re: 3 Wochen Malaysia und Singapur im März 2011
« Antwort #11 am: 25.05.2011, 19:57 Uhr »

Langkawi: Malaysia für Anfänger (3 Nächte)

Los ging´s am 4.3.2011 (Freitag) nach Frankfurt. Mein übliches Urlaubsvortagsritual war insofern anders als sonst, als ich mich heute mit einer Kollegin traf und in der Innenstadt im Hotel übernachtete, anstatt den Abend mit Schulfreundin Meike zu verbringen und dann die Nacht auf ihrer Gästecouch.

Der Parkplatz am Flughafen war zwar vorgebucht, trotzdem wollte ich nicht mitten in der Nacht aufstehen um nach Frankfurt zu fahren. Dazu war ich zu sehr Hase mit dem Vornamen Angst, sodass ich immer denke den Flug zu verpassen, sofern ich nicht pünktlich mit Öffnung des Check-In am Schalter stand. Na gut, kultivierte ich das ein wenig und verbrachte somit einen ersten Urlaubsabend in Mainhattan mit der Chance am Abreisetag bis immerhin 8 Uhr zu schlafen.

Wie immer, wenn man in Richtung Osten fliegt, verging die Zeit wie im Flug. Samstag ging es am Mittag um 12 Uhr los und nach nur 12 Stunden Flug landete ich am Sonntag im Morgengrauen in Kuala Lumpur, während Deutschland sich erst schlafen legte.

Hach, den Flughafen kannte ich, der war übersichtlich und gut beschildert, alles kein Problem. Schnell durch die Immigration und nach oben zu den Departures, ein wenig auf- und ablaufen und weiter ging´s nach Langkawi, wo ich gegen 9.30 Uhr landete.

Wie immer in Malaysia gab´s Taxen zum Festpreis am Airport, also musste man sich nicht sorgen, ob man nicht etwa den dreifachen Preis zahlte. Während ich auf das Gepäck wartete, war eine bereits aktivierte Sim-Karte von Celkom erstanden, mit der ich für einen Spottpreis nach Deutschland telefonieren und simsen konnte, schon war der Koffer da und nur eine Stunde nach der Landung war ich am Hotel.

Das Meritus Pelangi Beach Resort liegt im belebtesten Bereich der Insel am Pantai Cenang, wo es massenhaft Restaurants, Souvenirshops, Bars, Massagesalons und Resorts Seite an Seite gibt. Trotzdem ist der Ort nicht überlaufen. Man kann dort ein bisschen bummeln gehen, aber man verpasst auch nichts, wenn man nicht dort gewesen ist.

Ja, nee, nun war ich ja erst einmal beim Hotel. Für meinen Geschmack zu groß, zwar serviceorientiert, aber auch gleichzeitig sehr gleichgültig war man hier. Beispielsweise war mein Zimmer bei Anreise noch nicht fertig, aber man konnte oder wollte mir auch nicht sagen, wann und wie ich nun mein Zimmer beziehen kann. Das Versprechen, mich zu suchen und mir Bescheid zu geben, sobald das Zimmer fertig ist, hielt man im übrigen nicht ein. Aber nun ja, ich zog also Schuhe und Strümpfe aus und legte mich auf eine der Liegen am Pool, machte einen kurzen Strandspaziergang und konnte mich dann am Mittag in einem großen Zimmer, das zwar gemütlich war, aber schon bessere Tage kannte, auf ein riesiges Bett legen und erst einmal 3 Stunden des verpassten Nachtschlafes nachholen.



Nicht nehmen ließ ich mir abends ein herrliches indisches Essen in einem der örtlichen Restaurants (übrigens bin ich seit der Reise für das so genannte indische Essen, das es hierzulande in Restaurants gibt, versaut) und zwei Cocktails in der Hotelbar.

Übrigens wurde ich von einem besorgten Restaurant-Mitarbeiter angesprochen, ob alles in Ordnung sei, als ich im Dunkeln nochmals am Strand war: Auf meine erstaunte Rückfrage, warum er fragt, meinte er, es sei so ungewöhnlich, dass jemand hier allein herumläuft. Das alles tatsächlich nur freundlich, pure Besorgnis, weil´s eben wohl doch dort noch nicht normal ist, als Frau alleine unterwegs zu sein.





Und los ging´s am Montag. Heute nämlich sollte Langkawi zu meinem Verkehrsübungsplatz werden. So hatte ich für 10 Uhr ein Auto gemietet, einen Perodua Myvi, der mich dann auch 2 Tage recht schwach auf der Brust über die Insel fuhr.

Ich muss sagen, dass ich bis dahin noch nicht bei Linksverkehr gefahren war und somit mit gehörigem Respekt und meiner Navi in der Tasche bei der Autovermietung Kasina stand und mir von einer sehr lieben Malayin das Auto erklären ließ. Zur Vorsicht hatte ich mal Automatik genommen.

Was soll ich sagen, das ging alles wunderbar. Nach einem halben Tag zumindest überlegte ich das erste Mal, beim Fahren eine SMS zu schreiben (was natürlich auch dort verboten ist) und begann beim Fahren den Inselplan zu studieren. Blinker und Scheibenwischer waren in diesem Auto anders herum montiert als bei unseren Autos. Also machte ich öfter mal den Scheibenwischer an um zu signalisieren, dass ich abbiegen wollte.

Ansonsten alles wie in Deutschland, nur darf man hier mit Fug und Recht und ohne beleidigend zu werden über die Affen am Straßenrand schimpfen, denn diese hier sind auch tatsächlich welche.



Und ja, das mit dem Kreisverkehr sollte man schon mal üben, sonst wird man unter Umständen doch zum Geisterfahrer. Am International Airport Langkawi hat man hierzu Gelegenheit. Zum Geisterfahrer wurde ich übrigens deshalb, weil ich einem Mopedfahrer hinterherfuhr, der natürlich prompt falsch abbog, was dort übrigens oft vorkommt.

Übrigens: Da, wo es so richtig voll ist, fährt sich´s leichter, denn dann steht man ohnehin im Stau und hat jede Menge Zeit zu überlegen, hinter welcher Autoschlange man herfahren will. Die Chance hat man auf Langkawi eher nicht.

Aber wir wollen ja nicht nur über das Autofahren reden, sondern auch über die Ziele: Das Wesentliche von Langkawi an einem Tag anzusehen, ist durchaus drin. Nicht verpassen sollte man hierbei das Cable Car, das zu einer zwischen Hügel montierten Panorama Bridge führt, von der aus man einen tollen Überblick hat. Es gibt weiterhin einige Wasserfälle, ein Handwerkszentrum und Strände ohne Leute mit Luxusresorts davor. Nicht besichtigt habe ich die Mangrovensümpfe und Belustigungen wie Underwater World. Insgesamt kann man hier ganz gut sehen, wie es in Malaysia so ist: Es gibt Strand und Urwald und eine ziemlich profane Stadt.









Am Folgetag passierte nicht viel. Da ich mir ja vorgenommen hatte, mich so richtig zu erholen, verbrachte ich den Tag am Pool, bzw. am Strand, nicht wissend, dass es sich hier um ein Liegenreservierungshotel handelte, erst nach längerer Suche nach einer freien Liege.



Man muss Langkawi wirklich lassen, dass es hier Hotels mit viel Platz gibt, mir persönlich allerdings zu langweilig. Wer vom Sternzeichen Sonnenanbeter ist und als Aszendent aktiver Sportler, ist hier richtig. Liegen am Strand eng an eng sind hier nicht zu finden, zumindest muss man das nicht zwingend in Kauf nehmen. Angebote für allerlei Freizeitvergnügen bot nicht nur mein Hotel in Massen, sodass man bei entsprechendem Interesse bestimmt auch einen längeren Urlaub hier herumbringen kann.

In Malaysia sieht man es übrigens oft, dass muslimische Frauen in voller Bekleidung am Pool liegen und ihre Kinder und Männer in ihren Spielanzügen beaufsichtigen. Manchmal stellen sie sich dann in voller Montur unter die Dusche oder hüpfen so in den Pool. Trotzdem muss man in den großen Tourihotels keine Angst haben, man fällt zumindest hier und auch an den anderen Stationen meines Urlaubes nicht auf, wenn man normale Badebekleidung trägt. Und auch Alkohol fließt in Strömen.

Später machte ich dann noch Bekanntschaft mit shoppenden Malayen. Langkawi ist nämlich Freihandelszone und eine Menge Malayen machen hier einen Kurzurlaub und gehen einkaufen, was das Zeug hält. Dann läuft eine ganze Familie mit Tüten und Taschen bepackt durch den Ort und ich hoffe nur, dass diese nicht mit den Tüten auf dem Schoß dann im Flugzeug irgendwann meine Nachbarn sind.

Ich fuhr nämlich nochmals zum Linksfahren-Üben in die einzige „Großstadt“ der Insel, nach Kuah (als Ziel an sich nicht lohnenswert), stellte fest, dass ich weder einen Koffer, noch ein Kopftuch, noch Kochtöpfe, noch Wodka und Zigaretten kaufen wollte und erlebte einen ersten wasserfallartigen Regen, sodass ich anschließend noch eine halbe Stunde im Lokal sitzen bleiben musste, da die Straßen überschwemmt waren und das Wasser erst einmal wieder ablaufen musste.

Wie erreicht man Langkawi? Man kann von Singapur, Kuala Lumpur oder Penang fliegen, nach Penang und zum Festland gibt es eine Fähre, außerdem auch eine Fähre nach Thailand, das so nah liegt, dass ich auch kurze Zeit mit dem Handy in ein thailändisches Netz eingeloggt war. Mit der Fähre kann man allerdings ein Mietauto nur schwer mitnehmen, denn das wird extra verschifft, sodass sich das nicht so anbietet.

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Re: 3 Wochen Malaysia und Singapur im März 2011
« Antwort #12 am: 25.05.2011, 20:10 Uhr »
@Susan und Gaby: herzlich willkommen in Malaysia!

Das mit dem Autofahren habe ich übrigens erst mit großer Skepsis gesehen, wie man beim Lesen sicherlich merkt, aber es ist wirklich easy!

Und Frau allein im islamischen Land: Man hat mich nichts merken lassen. Ich habe die Malayen als sehr tolerant erlebt, sodass ich da gar keine Bedenken hatte. Schließlich gibt es auch eine Menge Chinesen und Inder in Malaysia, die ebenfalls ihr Leben leben. Größerer Druck in Bezug auf das religiöse Bekenntnis herrscht sicherlich gegenüber dem eigenen Volk, der unschuldige Tourist hat hingegen eine Menge Freiheiten.

@Angie: Nun habe ich wohl glatt deinen Abflug in den Urlaub verpasst. Auf diesem Wege sozusagen nachträglich ein gutes Gelingen, gute Erholung und dass jede Stunde sich anfühlen möge wie mindestens 2 Stunden. Leider vergeht Urlaub ja immer viel zu schnell. Im Moment schwebst du eventuell gerade am Vulkan in Island vorbei? Falls er spuckt, spucke einfach zurück! Der Kamerad soll sich mal schön zurückhalten bis du sicher gelandet bist!

*Katja

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Re: 3 Wochen Malaysia und Singapur im März 2011
« Antwort #13 am: 25.05.2011, 21:32 Uhr »
Hallo!
Da steige ich doch glatt noch mit ein. Asien ist bis auf einen Tag Stopover in Hongkong noch Neuland für mich. Demnächst geht es für einen Stopover nach Singapur.
Würde schon gerne mal nach Malaysia oder Thailand reisen, aber mein Mann ist nicht so scharf auf Asien, u.a. auch wegen des Essens. :roll:
Wenn man auch gut selbst mit dem Auto fahren kann, wäre das jedenfalls schon mal ein Pluspunkt! Hätte keine Bedenken wegen Linksverkehr, aber dass es zu chaotisch ist und dass man die Schilder nicht lesen kann...
Bin neugierig, wie's weiter geht, allerdings sind wir bald auch erst mal im Urlaub! :wink:
Viele Grüße
Katja

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Katja

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Re: 3 Wochen Malaysia und Singapur im März 2011
« Antwort #14 am: 25.05.2011, 21:52 Uhr »
Hallo Katja,

vieles auf den Schildern kann man nicht wirklich übersetzen. Wenn man aber rote Schilder sieht, auf denen "AWAS" steht, heißt das aber immer, dass etwas furchtbar Gefährliches vor einem ist.

Wenn irgendwo "dilarang" steht, ist etwas verboten, nur weiß man nicht immer, worum es geht. Wenn z. B. man einem Schild entnehmen kann, dass etwas eine bestimmte Summe an Strafe kostet und zudem möglicherweise noch eine Uhrzeit mit einer Erklärung dazu steht, kann ich nicht erschließen, ob was auch immer in dieser Zeitspanne verboten ist oder eben gerade außer in dieser Zeitspanne immer verboten ist, sodass ich dann schon mal vorsichtshalber weiter gefahren bin und nicht dort geparkt habe.

Falls das hier möglicherweise heißt, dass das Wegwerfen von Abfall verboten ist, scheint die Androhung der Strafe von 500 RM (etwa 125 Euro) zumindest nicht sehr wirksam zu sein ;)



 

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