"3 Wochen mit George Washington" - Ostküstentour (NY -> ATL)

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*sil1969

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Re: "3 Wochen mit George Washington" - Ostküstentour (NY -> ATL)
« Antwort #60 am: 20.11.2013, 12:48 Uhr »

Wieviel Zeit sollte man - deiner Meinung nach - für Savannah und Charleston einplanen, wenn man das 1. Mal da ist?

Wir waren jetzt auch zum ersten Mal da. Wenn man nicht alle Häuser und Museen sehen will (was angesichts der Eintrittspreise und gewisser Ähnlichkeiten auch nicht nötig ist), dann kann man beide Innenstädte bei guter Fußläufigkeit in jeweils einem Tag erledigen. Läuft man weniger, setzt sich gerne mal ins Cafe, etc.. dann kann man bestimmt auch nen zweiten Tag jeweils verbringen.

In Charleston würde ich auf jeden Fall noch einen Tag für die Plantagen drumherum empfehlen.

Insgesamt hatten wir nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben, wenn wir noch gerne länger geblieben wären, dann eher wegen der Strände und des guten Wetters, nicht wegen irgendwelcher Sehenswürdigkeiten.

Na dann passt das ja. Habe 3-4 Tage für die Ecke geplant. Da wir aber eh nichts vorbuchen, können wir auch leicht noch was dranhängen oder verkürzen. Danke für die Info.
LG Silvia

*lonewolf81

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Re: "3 Wochen mit George Washington" - Ostküstentour (NY -> ATL)
« Antwort #61 am: 20.11.2013, 18:34 Uhr »
Oh das mit Barcelona ist schade. Eine wunderschöne Stadt.

@sil1969: Mehr geht da natürlich auch immer. Die Inselwelt Georgias könnte man auch noch erkunden.

04.10. - Tag 20: Waycross - Atlanta & Epilog

Letzter Urlaubstag und wieder ein Sonnentag. Wir können es kaum glauben, was wir mit dem Wetter für ein Glück hatten. Nach mäßigem Frühstück im Super 8 brechen wir recht früh von Waycross in Richtung Atlanta auf. Über mehr oder weniger eintönige Straßen fahren wir zu unserem ersten Zwischenstopp nach Macon. Das Ocmulgee National Monument – indianische Grabhügel – ist durch den Shutdown leider geschlossen. Also fahren wir in die Stadt und laufen dort ein wenig umher. Als kleine Attraktion zum Abschluss haben wir uns noch das Hay House ausgesucht, ein wirklich schönes altes Gebäude, angelehnt an die italienischen Paläste.


Macon


Macon


Macon


Macon


Macon


Macon


Macon


Macon

Im Gegensatz zu den meisten Antebellum-Häusern, die mit ihren Säulen eher griechische Bauten zum Vorbild haben, hat sich der wohlhabende Eigentümer hier nach Italien orientiert. Die Führung durch das Haus erhalten wir mangels weiterer Besucher ganz alleine und das Haus ist – auch dank seiner für die damalige Zeit hochmodernen Technik – sehr, sehr interessant und lohnenswert. Das Haus verfügte schon Mitte des 19. Jahrhunderts über fließend warmes und kaltes Wasser, eine zentrale Heizung und ein ausgeklügeltes Belüftungssystem.


Hay House


Hay House

Von Macon aus geht die Fahrt dann direkt weiter nach Atlanta, wo wir die nächsten Tage wieder bei Barbaras Gastfamilie aus ihrem Highschool-Jahr verbringen. Da wir dort nix touristisches gemacht haben, sondern uns hauptsächlich erholt haben und einige Stunden ordentlich shoppen waren, gibt es davon auch keine Bilder. Eine knappe Woche später fliegen wir dann entspannt und um viele Eindrücke reicher mit BA zurück nach Stuttgart. Positive Überraschung beim Bagagge Drop in Atlanta, wo uns der Agent mit einem Upgrade auf Premium Economy überrascht. Nehmen wir natürlich gerne mit.

Fazit

Insgesamt hat uns die Reise sehr gut gefallen, auch wenn uns die ganz so beeindruckenden Naturerlebnisse wie im Vorjahr etwas gefehlt haben. Dafür haben wir aber sehr viel geschichtliche Informationen mitgenommen und historische Stätten besucht. Es hat uns in der Meinung bestätigt, dass es sehr hilfreich ist ein Land zu verstehen, wenn man sich mit seiner Geschichte beschäftigt. Das George Washington überall war und überall mit ihm geworben wird - geschenkt. Er ist nunmal einer der berühmtesten Amerikaner und da können wir es nachvollziehen, dass man das auch versucht auszunutzen. Womit wir natürlich sehr viel Glück hatten war mit dem Wetter, dadurch mussten wir auch quasi nichts von unserer Planung verschieben. Die Ostküste bietet auf relativ kurzer Distanz sehr viele verschiedene Eindrücke und abwechslungsreiche Sehenswürdigkeiten, was uns gut gefallen hat. Wir würden die Reise im Großen und Ganzen auch genauso nochmal machen.

Mit dem Vorbuchen über AirBnB waren wir wieder sehr zufrieden, die Qualität der Unterkünfte war fast nie zu beanstanden und wir haben viele nette Leute kennengelernt und lagen auch preislich absolut im Budget. Im Durchschnitt haben wir etwa 70€ pro Nacht ausgegeben. An Meilen sind wir insgesamt etwa 2.000 gefahren, was auch gepasst hat. Die Navigon-App und die AT&T Sim Card für mein Smartphone haben uns beide gute Dienste geleistet.

Vielen Dank an alle, die bis hierhin gelesen und unsere Reise begleitet haben.

*mrh400

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Re: "3 Wochen mit George Washington" - Ostküstentour (NY -> ATL)
« Antwort #62 am: 20.11.2013, 20:02 Uhr »
Hallo,
vielen Dank für die Mitnahme! Hat viele Erinnerungen an unsere 2007er-Reise geweckt.
Gruß
mrh400

*NähkreisSteffi

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Re: "3 Wochen mit George Washington" - Ostküstentour (NY -> ATL)
« Antwort #63 am: 20.11.2013, 20:52 Uhr »
Hallo Matthias,

vielen Dank für den ausführlichen Reisebericht und die tollen Bilder. An die Ostküste wird es mich auch wieder mal ziehen.

Viele Grüße

Steffi

*Manwi72

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Re: "3 Wochen mit George Washington" - Ostküstentour (NY -> ATL)
« Antwort #64 am: 21.11.2013, 08:46 Uhr »
Vielen Dank !!!! Habe einiges für unsere Reise mitgenommen.

Grüße, Manu

*USAflo

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Re: "3 Wochen mit George Washington" - Ostküstentour (NY -> ATL)
« Antwort #65 am: 21.11.2013, 10:14 Uhr »
Danke für den schönen Reisebericht, der mich vieles aus unserer Tour aus diesem Jahr nochmals hat erleben lassen!

 8)
Links zu meinen USA-Reiseberichten, Ausflugs- und Gastronomietipps für das Oldenburger Münsterland und Berichte zu unseren Europareisen auf meinem Blog: https://unser-om-und-umzu.blogspot.com/p/blog-page_19.html

*sil1969

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Re: "3 Wochen mit George Washington" - Ostküstentour (NY -> ATL)
« Antwort #66 am: 21.11.2013, 15:22 Uhr »
Auch von mir: :dankeschoen: !
LG Silvia

*Tricia

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Re: "3 Wochen mit George Washington" - Ostküstentour (NY -> ATL)
« Antwort #67 am: 25.11.2013, 14:40 Uhr »
Danke für den schön geschriebenen und informativen Reisebericht!
Wir sind dieses Jahr leider nur die mittlere Ostküste runter gefahren und dein Bericht hat mich wieder bestärkt, dass ich den Rest auch unbedingt besuchen muss   :)
Wir haben uns übrigens nicht nur von George Washington in dieser Zeit verfolgt gefühlt, sondern auch von General Lee  :wink:

Liebe Grüße
Patricia

*lonewolf81

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Re: "3 Wochen mit George Washington" - Ostküstentour (NY -> ATL)
« Antwort #68 am: 25.11.2013, 22:58 Uhr »
Das mit General Lee stimmt in den Staaten "Virginia und südlicher" schon, aber an die teilweise vorhandene Omnipräsenz von Schorsch W. kommt er nicht ran. :)

*Tina1968

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Re: "3 Wochen mit George Washington" - Ostküstentour (NY -> ATL)
« Antwort #69 am: 13.12.2013, 17:15 Uhr »
Hallo,

mit 8 USA-Reisen bin ich ja eigentlich schon ein "eingefleischter" USA-Fan, aber die Ostküste haben wir noch nicht bereist. Das wird sich aber im November 2014 ändern, wenn wir von Atlanta aus starten und dann über den Great Smoky Mountains NP Richtung Norfolk, Virginia Beach und die Outerbanks fahren. VIELEN DANK für Deinen tollen Reisebericht und die superschönen Fotos - wenn ich mir bei Dir die Outerbanks so anschaue, dann würde ich lieber heute als morgen schon in den Flieger einsteigen.
Es ist schön, dass auch mal ein Bericht von dieser Gegend eingestellt wurde, die nicht so häufig bereist wird wie der Südwesten.
Unsere Weiterreise führt uns dann auch noch nach Charleston und Savannah sowie nach Wakulla Springs in Florida und am Panhandle nach Fort Walton Beach. Wir waren zwar auch schon 2 x in Florida, sind aber an "Höhe" über Orlando, Daytona und Homosassa Springs noch nicht weiter in den Norden hinausgekommen.

Schöne Grüße,
Tina  :lol:

*lonewolf81

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Re: "3 Wochen mit George Washington" - Ostküstentour (NY -> ATL)
« Antwort #70 am: 13.12.2013, 23:12 Uhr »
Danke für das Lob - aber im November würde ich mir für die Outer Banks zumindest eine Alternative für schlechtes Wetter einplanen. Baden ist dann sowieso nicht mehr und ich kann mir nicht vorstellen, dass das im tristen Herbstwetter noch so toll ist.

*Tina1968

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Re: "3 Wochen mit George Washington" - Ostküstentour (NY -> ATL)
« Antwort #71 am: 15.12.2013, 12:29 Uhr »
Baden wollten wir an den Outerbanks auch gar nicht - wir möchten halt einfach die schöne (Dünen-)Landschaft genießen, uns die schönen (Pfahl-)Häuser,  Piers, die Leuchttürme und das Alligator River National Wildlife Refuge anschauen. Wir waren 2 x im November in Florida in Urlaub (u.a. mit Zwischenstopp in Atlanta) und da war's noch richtig kuschelig warm. Klar, ich weiß, die Outerbanks liegen höher und da dürfen wir auch nicht unbedingt mit superschönem Wetter rechnen, aber wir haben die Rundreise dort bewusst im November geplant, da es in den Südstaaten nicht mehr ganz so heiß und schwül ist. Und in den Great Smoky Mountains dürfte dann auch gerade die Herbstfärbung eingesetzt haben. Und falls es wirklich zu kalt und ungemütlich werden sollte an der Küste, werden wir die Tage dort "verkürzen" und evtl. gleich weiter Richtung Florida fahren. Wir werden sehen ... wir nehmen das Wettererst mal wie es kommt und dann das Beste draus machen. Bisher sind wir damit immer gut gefahren und hatten viel Glück - selbst den kompletten Oktober 2012 in Kanada ... da hatten wir allen Unkenrufen zum Trotz meist schönes Wetter. Aber einen "Plan B" haben wir auch - wie gesagt, Florida ist meist sehr schön im November.  :wink:

 

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