25.12.2025Unsere Freunde aus Schwäbisch Hall haben sich für eine nächtliche Anreise mit ein paar Stunden Nachtschlaf am Airport entschieden.. wir indes verbringen den heiligen Abend noch mit traditionellem Essen sowie "Weihnachten mit Heinz Becker" und der Familie Hoppenstedt in heimischen Gefilden. Schlafen kann ich hernach - wie so oft - ohnehin bloß mehr schlecht als recht.
Als Weihnachtsgeschenk von LH gab es am 24.12. übrigens eine Abbuchung von meiner Kreditkarte für das Upgrade in die Business. Das fängt ja wahrlich gut an *yipiieh*
Die Flaschen dürfen also mit... Gewicht spielt keine Rolex:

Aber nun ist 1. Feiertag und entsprechend nicht so viel los auf der bundesdeutschen Autobahn.
Unser Auto haben wir übrigens -quasi als Einstimmung auf Vegas- via Parkmich beim Valet-Boy abgegeben. Schoki passend mit einem Nikolausi und ein herzliches "Frohe Weihnachten" gab es von der Autorin der Zeilen als Aufmerksamkeit des Hauses dazu.

Lacht mich ruhig aus oder schürzt geringschätzig die Lippen... aber bei einem Business Flug will ich ein Papier-Ticket statt ein schnödes Online-Dingens. Also zum Schalter.. Beim Check-In will man unser ESTA sehen. Ich bin ob der Erfahrungen der letzten Jahre vorbereitet und reiße wissend lächelnd die beiden Ausdrucke aus meiner Tasche. Der etwas verschlafene Jörn kriegt es erst nicht eingebucht und er vermutet, daß es am fehlenden Rückflug liegt.. der fehlt ja gar nicht, werfe ich ein und schließlich hilft die Kollegin vom Schalter nebenan. Es wurde halt einfach ein Kästchen nicht angehakt und wir halten die SSSS-freien Bordkarten in Händen.
Nach der eben schon erwähnten Verabschiedung gehts zur Z-Lounge.. Doch wiedennwodennwasdenn? Schlange stehen vor der Lounge? Wo wollen die denn alle an Weihnachten hin?

Drinnen muss man dann erwartungsgemäß auch sehen, daß man einen Platz bekommt.. essen mag ich eh nix. Prickelbrause, ein Tee und ein bisschen Mini-Stollen - das reicht mir heute morgen. Auch der Hase nimmt sich nur Getränke. Im Flieger gibt es sicher noch was.
Das Boarding zieht sich auch etwas... ich marschiere siegesbewußt an der Schlange vorbei, nur um vorne zu hören, daß die anderen auch alle für die Business anstehen.. pffff.
An Bord mache ich die Weihnachtselfe und überreiche der Crew im Oberdeck Packerl mit Lindt-Nikolausi, Schokolade und Entspannungs-Tee. Die Flugbegleiterin sieht mit ihrem kleinen Rentier-Geweih aber auch allerliebst aus.
Am Platz kommt zügig der Welcome-Drink und wir richten uns ganz vorne in den bequemen Sitzen ein. Die Filmauswahl finde ich ein bisschen mau. Die "Zweigstelle" scheint witzig. Das guck ich mir an. Rabenschwarze Komödie. Von mir eine Empfehlung.





Zum Essen - und nun geneigte Leserschaft müsst Ihr ein bisschen stark sein - nehme ich einfach nur stilles Wasser und für den Geschmack noch ein Tonic Water - kein Aperitif, Wein oder Digestif. Ich will einfach meine Leber ein bisschen in Sicherheit wiegen.
Das Essen ist ganz nach meinem Geschmack ..
Statt dem Dessert am Schluß entscheide ich ich für die Käseplatte. Patrick gönnt sich das Schoko-Törtchen.. puuh was für eine Zuckerbombe. Frei nach Stefan Becker von der gleichnamigen Familie: "domit befördeschde Diabetiker ins Koma".





Obwohl draußen greller Sonnenschein herrscht, muss ich nun den versäumten Nachtschlaf nachholen. Zumindest 2 Stunden döse ich vor mich hin...

..aber es sind immer noch 5 Stunden bis Los Angeles. Die gut gelaunten Flugbegleiterinnen kommen mit dem Zwischenservice (Obst, Küchlein, Wraps, Sandwiches). Toll!
Danach gönne ich mir ein bisschen Vegas-Filmwerk mit dem "unglaublichen Burt Wonderstone". Endlich landen wir in LAX. Aber die Nutzung von MPC ist längst kein Geheimtip mehr.. Die Schlange ist zwar gar nicht mal so lang, aber von den 2 geöffneten Schaltern wird einer von Sid dem Faultier betreut, während der andere Kollege erstmal Kaffeepause macht. Die Wartezeit zieht sich... endlich ist der dunkelhäutige Mann aus der Pause zurück. Ich vermute aber ganz stark, daß er eine schlecht gefütterte KI ist. Verzieht keine Miene, spricht undeutlich und stellt auch nur die eine Frage nach dem Grund der Reise.
Angekommen in Los Angeles:

Jetzt fix den Koffer vom Band zerren und ab zu Southwest. Ich hatte voller Optimismus ein Ticket mit der Option eine taggleiche Umbuchung vornehmen zu dürfen, gebucht. Aber leider sind wir statt 13.05 Uhr um 13.45 Uhr aufgesetzt und dann kam die Schlange.. also nicht Ka aus dem Dschungelbuch, sondern MPC..
Ich frage dennoch vorsichtig mal nach... es gäbe zwar einen um 15 Uhr, aber da hat 1. das Boarding schon begonnen und 2. ist der ohnehin ausgebucht. Nun denn, 70 $ für die Köfferchen da gelassen und gaaaanz gemütlich die nächsten 3 Stunden rumgammeln.
Der Hüpfer nach Vegas ist in einer Stunde erledigt. Wir sind wieder hier... in unserm Revier..


D+D (die Freunde mit entsprechendem Status bei MGM) haben quasi zeitgleich die Stadt geentert - werden aber stilecht von der Limo abgeholt, während uns die schweigsame Lyft-Anfängerin Nelly Richtung Vdara gondelt, wo ich Ihr zeigen muss, wann sie abbiegen soll.
Aber egal... jetzt alle tief einatmen... haaaach riecht es im Vdara wieder toll. Am Check-In ist nix los und Wendy werfe ich auch zuerst mit einem dreifach schallenden "Merry Christmas" eine Tüte Weihnachtsschokolade gemeinsam mit der Frage nach einem hohen Stockwerk entgegen. Sie verschwindet um nachzufragen und kommt lächelnd mit Zimmerkarten für den 49. Stock zurück.. dafür wechselt noch ein Schein den Besitzer und ich bin sehr zufrieden mit dem Fountain View Room.

Wasser und Snacks gibts auch:

Sachen im Zimmer los werden, kurz frisch machen und dann ab ins Bellagio.. joah ist schon schön voll hier. Dennoch ist die Cocktaildame fix und jetzt dürfen es auch 2 Schampääähn sein... die Slots bimmeln, die Hühnchen werfen einen Mini-Bonus raus und auch die 2. Runde kommt fix. So schön wieder "daheim" zu sein.



Im Vdara-Café nehmen wir noch ein spätes Mitternachts-Dinner in Form von suboptimalem Burger und Sandwich mit aufs Zimmer.


23.30 Uhr - Good night Vegas
