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Autor Thema: Encore une fois oder same procedure as last year - NYE Vegas 2025/26  (Gelesen 1448 mal)

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Doreen & Andreas

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Frei nach Stefan Becker von der gleichnamigen Familie: "domit befördeschde Diabetiker ins Koma".

Aber eins steht fest: es gibt verdammt leckere Tapas und eine Dessertplatte die (Achtung Wiederholung) Diabetiker ins Koma befördern könnte.

 :dozent:
[Klugscheiß-Mode on]
Als bekennender Fan von Familie Heinz Becker im Allgemeinen und "Alle Jahre wieder" zum Heilig Abend im Besonderen muss ich nach dem wiederholt falsch zitierten Ausspruch von Stefan einschreiten. Der sagt: " do kanschde Diebetiker ´mit lähme..."
[Klugscheiß-Mode off]
 :zwinker:

Auf dem Heimweg ist nicht mehr ganz so neblig..

Nach den Drinks in der Bar hätte ich eher mit noch vernebelter Wahrnehmung gerechnet...  :P  :drink:
Viele Grüße,
Andreas
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usa-rookie

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Frei nach Stefan Becker von der gleichnamigen Familie: "domit befördeschde Diabetiker ins Koma".

Aber eins steht fest: es gibt verdammt leckere Tapas und eine Dessertplatte die (Achtung Wiederholung) Diabetiker ins Koma befördern könnte.

 :dozent:
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Als bekennender Fan von Familie Heinz Becker im Allgemeinen und "Alle Jahre wieder" zum Heilig Abend im Besonderen muss ich nach dem wiederholt falsch zitierten Ausspruch von Stefan einschreiten. Der sagt: " do kanschde Diebetiker ´mit lähme..."
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Oha.  Und das mir als Ur-Saarländerin...  :sorry:
Schön,  daß Du aufgepasst hast  :lol:
Du hast natürlich recht und ich hab einfach mal "frei schnauze" zitiert. Zum Glück wird mir dafür kein Doktor-Tital oder die Saarländerschaft aberkannt  :P
Bald geht es weiter... und dann auch Richtung Natur  :groove:

LG Romy

usa-rookie

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2.1.2026 - on the road again

Ach soooo... die Sportklamotten sind schon im Koffer.. ja dann..

Fix die restlichen Sachen in die Hartschalen-Behältnisse werfen und die Rechnung checken. Joah - passt.
Bye Bye Vdara.. es war uns ein Fest. Einfach ein schönes Hotel und durch den "Flur" zum Bellagio und Cosmo auch nah dran an allem.





Unterwegs 2 Kaffee und Croissants als erste Wegzehrung abgreifen und ab mit dem Auto zur Ausfaaa.... puh, was ist das? Steckt da etwa noch eine Karte im Ausfahrautomat der Schranke? Sieht ganz so aus.. also Knopf drücken und von der Misere berichten.. das Fräulein vom Amt bzw. von der Schranken-Öffnungs-Behörde will es ganz genau wissen.. ohne unsere MGM Member Nummer öffnet sie die Schranke nicht.. boaahh... dabei ist es so dunkel und meine Lesebrille muss ich auch erstmal rauskramen :blush:

Aber endlich endlich können wir die I15 unter die Räder nehmen und wenig später klart auch der Himmel etwas auf.
Also los:













Und da sind sie wieder... kein Roadtrip ohne Lunchables... so will es das Gesetz!





Ist es nicht hübsch?



Das gefällt mir auch..



Zum Besuch des Zion NP haben wir in Springdale die Driftwood Lodge reserviert.. was sich hier in puncto Hotel-Dichte getan hat, ist schon erstaunlich. Es gab natürlich auch schon in unserem ersten Reisejahr 2006 kleine und grössere Hotels in allen Preisklassen.. aber nun scheint es, als ob die Hauptstrasse quasi nur noch aus Hotels und Restaurants besteht.

Aber egal.. der geschwätzige Desk-Angestellte lässt uns schon einchecken und das ist gut so.











In Utah verlieren wir nämlich aufgrund Zeitumstellung 1 Stunde und im Winter ist es bekanntlich recht fix dunkel. Dazu kommt, daß wir in der Holiday Week unterwegs sind und man nur mit dem Shuttle in den Park hereinkommt.

Dennoch fahren wir unnötigerweise mit dem Auto zum Visitor Center...d.h. zuerst stehen wir mal im Stau vor dem Eingang.





Vorsorglich und wegen dem saftigen Preisaufschlag für Ausländer haben wir übrigens bereits im Dezember einen "America the beautiful"-Pass noch zum alten Preis von 80$ online geordert. Der bringt aber bei der weiteren Parkplatzsuche auch nix und so fahren wir zum Hotel zurück, um von dort den Shuttle zu nehmen.. wer kennt nicht das Sprichwort "was man nicht im Kopf hat - hat man in den Reifen" oder so.. ;)

Apropos Reifen.. Unterwegs zeigt das Display des Chevy zu niedrigen Reifendruck vorne links an.. an der Tanke kostet Luft zwar 2,50$, aber ich will das unbedingt checken, während Patrick eher laissez-faire unterwegs ist.. anyway.. der Luftdruck ist absolut in Ordnung und das angezeigte Gummi kriegt noch eine Runde Luft auf die Mütze.. an der meckernden Anzeige ändert es leider nichts.

Wir spazieren den wirklich schönen Weg zu den Lower Emerald Pools und sehen sogar Rehe (oder wie auch immer die großohrigen Knuffies auch heißen mögen).



























Gerade so erwischen wir den letzten Bus zurück nach Springdale.



Im Hotel gab es zum SmallTalk beim CheckIn noch eine Empfehlung zum Abendessen... das Onyx soll leckere Pizza offerieren. Tut es auch.. sehr sehr lecker sogar. Dazu gute Begleitmusik und Cola in Glasflaschen aus Mexiko. Toller Laden!





Pizza vom Kamin... :laugh:









Good night Springdale.






Doreen & Andreas

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Die Felsen des Zion N.P. sehen im goldenen Licht der tief stehenden Wintersonne toll aus.  :daumen:
Viele Grüße,
Andreas
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usa-rookie

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3.1.2026 oder ist der Nebel mitgereist?

Ich wache um 4 Uhr auf und kann erstmal nicht so recht weiterschlafen.. hat mich jetzt ein Spät-Jetlag erwischt? Irgendwann dämmere ich  aber wieder weg und bis 8 Uhr liegen wir in den Federn der Driftwood Lodge.

Die zimmereigene Keurig-Maschine kann alles, bloß keinen Kaffee. Das ist schade, aber für den Moment nicht zu ändern. Also geht es zunächst zu einem Geheimtip, den ich in der Pizzeria am vergangenen Abend gesehen habe.. eine Mini-Geisterstadt in der Nähe von Springdale: Grafton.







3 Häuser und eine Kirche werden von einem Verein verwaltet und instandgehalten. In Glanzzeiten hatte Grafton 168 Einwohner.



















Der Eintritt ist frei. Man kann allerdings auch via Kreditkarte eine Spende leisten, wie uns ein Schild am Eingang verheißt.



Außer in die Kirche kann man die Gebäude auch von innen anschauen und den Spirit erhaschen. Ein netter kleiner Stopp, wenn man ohnehin in der Gegend ist. Extra hinfahren muss man aber nicht.
Eselchen ... Original und Fälschung :whistle:



Zurück Richtung Springdale:



Die sehen auch interessant aus.. womöglich ebenfalls als Ferienwohnung zu vermieten:



In Springdale frühstücken wir als frankophile Saarländer im "Le Macaron" wo es neben den namensgebenden Köstlichkeiten auch französische Croissants in vielen Ausführungen und Geschmacksrichtungen gibt (Marzipan, Pistazie, Schoko, Butterhörnchen). Der Kaffee findet ebenso meine Zustimmung.











Weiter geht es durch die Tunnels des Zion NP. Und an der Checkerboard Mesa vorbei.. Suchbild mit Dickhorn-Schaf:







Na gut... hier auch ein bisschen näher..





Dahinter gibt es den Canyon Overlook Trail, der zwar sehr schön ist, von uns aber schon mehrfach bewandert wurde. Ich habe irgendwo was von einem Rimtrail gelesen, der ab der Ponderosa Ranch startet. Na wer kennt sie noch? Ich wurde jedenfalls gedanklich direkt zur Familie Cartwright aus Bonanza gebeamt. Die Älteren unter uns erinnern sich... :laugh:



Hier in Utah hat das zwar nichts mit der Fernsehserie zu tun, soll aber halt der Startpunkt für den vorab erwähnten Trail sein.
Ich lese was von "View Point" und wir folgen den Schildern.. der ungeteerte Waldweg wird immer schlechter und schließlich geben wir auf.









Allerdings muss man sagen, daß das kleine Resort mit Cabins und einem Campground schon hübsch und sehr einsam liegt. Wenn man sowas mag..



Weiter gehts Richtung Bryce und 80s on 8.. Soviel Gegend...



Früher stand in Glendale ein verlassen aussehendes Haus und drumrum verrostete Oldtimer.. das musste aber wohl einem Neubau weichen.. schade eigentlich. Zu einem Fotostop haben wir hier immer angehalten.

Wenig später aber doch noch einen verrosteten Wagen an einer Tanke entdeckt:



Aber nun sind wir in der Gegend der roten Felsen, die einem unweigerlich beim ersten Auftauchen immer ein "Woooow" entlocken. Einfach gigantisch die Gegend.







Am Visitor Center füllen wir unsere Wasserflaschen auf und ich schaue gleich mal der Sonnenaufgangszeit. Ein MUSS im Bryce Canyon.

Leider hat uns wohl der Nebel aus Vegas verfolgt und viele View Points liegen wie in Watte gepackt... nur am höchstgelegenen Rainbow Point kann man die roten Zinnen gut erkennen und es hat Schnee! DAS hatte ich mir gewünscht... Patrick hingegen hat sich gewünscht NICHT zum Sonnenaufgang aufstehen zu müssen. Er hat natürlich das Argument der fast nicht vorhandenen Sicht auf seiner Seite... aber vielleicht ist es morgen früh ganz anders..? Ich werde nochmal drüber nachdenken und Spoiler .... ihn dennoch morgen früh um 7 Uhr wecken :laugh:















Es ist so frostig..



.. daß sich sogar ein Yeti hierher verirrt hat ;)



Die Natural Bridge liegt im Nebel..



Und auch das Amphitheater ist mehr zu erahnen, als zu sehen..







Wir checken im Ruby's Inn unweit des Parkeingangs ein. Hier haben wir schon unzählige Male übernachtet. Preis-Leistung stimmt und es ist eben auch sehr urig.









Eine Shopping-Runde durch den General Store lassen wir uns auch nicht nehmen... hier gibt es neben Schnick und Schnack auch jede Menge Krims und Krams. Für heute kaufen wir nur ein bisschen was zu knabbern und Süßigkeiten für den Hasen.



Das Hotel verfügt auch über einen Indoor-Pool, der mir aber etwas zu überlaufen ist. Also nutze ich die Badewanne, ehe wir im angeschlossenen Restaurant das Abendessen einnehmen.

Ich finde mein Brisket Sandwich und die Pommes absolut in Ordnung und geschmacklich ist Patricks Turkey Dinner ebenfalls o.k... einzig die Anrichteweise der Riesen-Truthahn-Scheibe auf einem Toast mit brauner Sauce ist etwas.. nun ja gewöhnungsbedürftig. Aber wie sagt man so schön.. der Hunger treibt's rein.

Noch ein kleiner Spaziergang zur Western-Stadt-Einkaufs-Adresse gegenüber:







Good night Rubys Inn.


usa-rookie

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4.1.2026 Sonnenuntergang am Weltkulturerbe

Ist es wirklich neblig da draußen? Das wird von mir natürlich liebevoll ignoriert und fast schon trotzig überzeuge ich auch den Hasen um 7.30 Uhr Richtung Aussichtspunkt zu fahren... doch ob Sunset oder Sunrise Point.. die Sichtverhältnisse sind wie sie sind.. Das Amphitheater liegt fast noch mehr in einer weißen Suppe als gestern und nach Sonnenaufgang ist es halt nur... nun ja heller!



So sieht es ohne Nebel aus:







Aber Sonne kann ja auch jeder und wir haben schon so ca 3 - 759 Fotos vom Sonnenaufgang am Bryce.

Wir nehmen anschließend das inkludierte Buffet-Frühstück, das alles bietet, was so ein US-Breakfast auszeichnet: Rühreier, Speck, Pancakes, Dosenobst, überzuckerte Cerealien und zu meiner Freude auch Bagels. Als gesundes Beiwerk gäbe es auch noch Äpfel und Orangen.

Im Zimmer wandern die wenigen ausgepackten Sachen wieder zurück in die Koffer und an der Tankstelle gegenüber wird der Hunger des Chevy gestillt. Hier ist die Welt noch in Ordnung und die Luft gibts für umme. Dafür keine Anzeige.. das erledigt des Hasen Fuß beim Treten gegen den Reifen. Für gut befunden worden und weiter.

Zunächst ist es tatsächlich die ersten Kilometer so neblig, daß man kaum die Hand vor Augen sieht.



Zum Glück stellt der Wettergott so ab dem Red Canyon die Kondensation von Wasserdampf ein und es herrscht wieder klare Sicht.





Das ist auch gut so.. bis zum Grand Canyon sind es ca 5 Stunden Fahrt durch teilweise beeindruckende Landschaften wie zB die 89A.
Back in Arizona



Rund um Jacob Lake sieht man erst verbrannte Bäume und dann öffnet sich quasi plötzlich eine Tür zu einem Panorama, das einen staunend mit offenem Mund zurücklässt. Die Vermillion Cliffs erheben sich rund 1000m über dem Colorado River und sind ca 250 Millionen Jahre alt.. denen ist es egal, wer Präsident ist oder wer wen gerade nicht leiden kann.















Wir singen bei St. Elmo's Fire, Thriller und Baby don't forget my number laut mit und fragen uns mal wieder, wer hier den Zaun aufgestellt hat. Der Handyempfang gibt unterwegs auch öfter mal auf.

Traditionell halten wir an der Cameron Trading Post. Die Entsorgungsanlagen hier sind sauber und in diesem Store gibts nicht nur Schnickschnack, sondern so richtig strange Dinge, wie Coyote und Deer Poop sowie Skorpion am Stil.. Protein to go sozusagen.


















The Shops are open..





Aber nun zum Grand Canyon.. Kaum haben wir an der Entrance Station unseren Online NP-Pass vorgezeigt, steuern wir den Desert View Point Aussichtspunkt an... einfach nur atemberaubend! Auch nach mehreren Besuchen kann man die schiere Größe nicht begreifen.

















Weiter geht es zur Bright Angel Lodge, wo wir eine schnuckelige Cabin für um die 200$ die Nacht beziehen. Ich habe es jahrelang vielen Erstbesuchern gepredigt.. unbedingt IM Nationalpark übernachten.. wir selbst haben das am Grand Canyon bislang nicht geschafft.. entweder waren die Lodges ausgebucht oder astronomisch teuer. Aber im Winter sind die Preise erträglich.















Den Sonnenuntergang können wir nach ein paar Schritten anschauen.. fast schon kitschig schön.. einfach da sitzen und gucken... mir gehen die Superlativen aus.. schaut selbst:
















Wenig später halten wir noch ein Ritual ab und verbrennen Zettel mit Wünschen fürs neue Jahr. Wo sollte das besser gehen, als an dieser Jahrmillionen alten Schlucht, die den indigenen Völkern, insbesondere den Hopi, als heiliger Ort gilt.

Das Internet funktioniert nicht recht.... Aber das ist nicht wirklich schlimm.

Wo soll es zum Dinner hingehen? Ganz so viel Auswahl an Restaurants gibt es ja ohnehin nicht. Wir landen in Harveys Bar. Hier schmeckt uns das Bright Angel Pilsener aus Williams ebenso gut wie die gewählten Speisen (pulled pork Sandwich für mich und Double Cheeseburger für den Hasen). Absolute Empfehlung.









Good night Grand Canyon


usa-rookie

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5.1.2026 - Vegas again

Um kurz nach Mitternacht weckt uns ein lautes Piepen.. in der Nachbarcabin hat wohl jemand den Radiowecker entweder aus Versehen, mit Absicht oder aus bösem Willen auf diese nachtschlafende Zeit gestellt. Offensichtlich ist die andere Doppel-Cabin-Hälfte nicht bewohnt und als ich gerade leicht angenervt bei der Rezeption anrufen möchte, gibt der Wecker auf.

Doch der Nachtschlaf steht unter keinem guten Stern.. um 4.30 Uhr klingelt mein Smartphone.. die Nummer kenne ich nicht und es meldet sich auch keiner... womöglich Spam, aber das ist auch egal, weil ich danach nicht mehr recht in den Schlaf finde.

Aber um 7 Uhr wollte ich ohnehin aufstehen, um den Sonnenaufgang anzuschauen. Ähnlich wie am Bryce streckt uns aber die Wolkendecke wieder die Zunge raus und so spazieren wir einfach zum El Tovar Hotel.. dem ältesten Hotel am Grand Canyon, das sellemols den Tourismus so richtig in Fahrt brachte. Eröffnung war 1905. Das im Stil eines Schweizer Chalets gebaute Hotel bot den Besuchern vornehme Salons, feines Abendessen und - damals ein geradezu sensationeller Luxus - fließendes Wasser, Strom und Telefon auf jedem Zimmer. Die Lobby versprüht noch den Charme der alten Zeit... heutzutage kostet ein Zimmer je nach Saison zwischen 450 und 700$. Ich habe auch schon um die bekannten Feiertage Preise von um die 1000$ gesehen. Die wunderschöne Lobby kann man aber für lau anschauen..























Wir wollen noch zum Matherpoint und ein bisschen am Rim entlangspazieren.. man könnte stundenlang nur mit offenem Mund nach unten schauen und fühlt sich einfach wie ein Mückenfurz der Erdgeschichte. Langsam gesellt sich auch die Sonne zu uns.







Allerdings weht auch ein eisiger Wind, sodaß wir früher oder später wieder in der Cabin ankommen. Die dicken Jacken, Schal, Mützen und Handschuhe dürfen jetzt im Koffer schlafen... denn heute geht es back nach Sin City.

Noch ein kurzer Stop im Grand Canyon Village und im Supermarkt ein schnelles Frühstück zu kaufen.



In Williams tanken wir und entern die I40. Ab da steuere ich mal den Chevy.











Wie jedesmal schauen wir uns beim Hinweisschild auf Seligman an und überlegen, ob wir rausfahren sollen.. na schön, heute können wir ja mal wieder schauen, ob sich das Städtchen verändert hat.. eigentlich nicht..















Aber wir haben beide durch die fehlende Schlafenszeit einen toten Punkt und kehren auf Kaffee und Cookies in einen der zahlreichen T-Shirt-und-Route-66-Devotionalien-Laden ein. Beim Zahlen mit dem Plastik-Kärtchen kommt neben der Abfrage nach dem Tip (wir haben sowohl das Heißgetränk als auch die Kekse selbst von der Theke an unseren Tisch getragen) noch eine Fee... ich krame meine Brille raus und lese "Surcharge Fee"... 31 Cent werden fällig, weil ich nicht cash zahle. Also so verstehe ich es jedenfalls.









Egal - der Kaffee ist in Ordnung und die Kekse lecker.. ich sinniere mit dem Hasen, wie wohl so ein Leben mitten im nirgendwo ist. Um diese Jahreszeit sind wir nämlich fast die einzigen Gäste.. also wie überleben die Ladenbesitzer und Gastronomen hier? Von den Motorradgruppen und Route 66-Romantikern?







Weiter geht die wilde Fahrt und auf der US93 ist die wirklich wild.. bei uns sind ja auch manche Strassen schlecht, aber hier reiht sich quasi Schlagloch an Schlagloch..
Am Hoover Dam fahren wir mal wieder raus.. diesmal um von der Dam Bridge runterzuschauen.





Als "unsere" Stadt im Dunst auftaucht, sind wir schon wieder ganz hibbelilg und bekommen das Grinsen nicht aus dem Gesicht.







Im "W" checken wir bei Robert, the sparkle ein... er nennt sich wirklich selbst so und trägt auch viel Glitzer-Schmuck. Warum haben wir nochmal einen accesible room gebucht? Wahrscheinlich weil es günstiger war.. Robert klickt rum und möchte uns ein anderes Zimmer organisieren, aber ab morgen ist CES und alles ist ausgebucht. Er verspricht uns noch 50$ mehr Resort Credit für die Unannehmlichkeiten und ganz bestimmt hätte er morgen früh ein anderes Zimmer für uns. Mit der Suite im 25. Stock bin ich aber nicht mal unzufrieden.. es gibt einen extra Living room, ein großes Badezimmer und ein Gäste-WC. Der Blick geht zum Allegiant Stadium:



Für den Abend sind wir mit Eric und Martisol verabredet. Das Double Helix ist eine nette Bar in Town Square und hat bis 7.30 Uhr Happy Hour. Wir sind natürlich typisch deutsch überpünktlich und ordern Wein, Prosecco und eine Cheese&Charcuterie Platte.





In einem Shop auf dem Weg haben wir dieses tolle Bild inspiriert von der Wizard-Sphere Show gesehen:



Die Parkers leisten uns bald Gesellschaft und es wird ein toller Abend mit viel Wein und interessanten Gesprächen.