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Nordamerika => Reiseberichte USA & Kanada => Thema gestartet von: tom2go am 15.03.2011, 12:39 Uhr
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Sommer, Sonne, weißer Sand – Florida 2011 :sun:
Eigentlich hatten wir dieses Jahr ja vor, im Dezember nach New York zu fliegen. Dann kam allerdings alles ganz anders: Wir erhielten im Januar eine Nachricht von mietwagenpapst.de, dass wir einen Mietwagen für max. 14 Tage in den USA gewonnen haben. Kleiner Haken an der Sache: Man musste den Gewinn bis Ende März 2011 eingelöst haben :roll:.
Wir beschlossen also, den Gewinn nicht einfach zu verfallen lassen und überlegten, wo wir den im März hinfahren könnten. Die Wahl fiel schließlich auf Florida. Hier wollten wir schon immer mal hin und der März scheint geradezu perfekt dafür zu sein: Schönes Sommerwetter, keine Moskitos... Leider hat Yvonne nur zwei Wochen Urlaub bekommen, weshalb wir unseren Urlaub auf 10 Tage beschränkten. Also Flüge gesucht und gebucht und mit der Planung begonnen. Während dieser fiel uns dann plötzlich auf: Es ist Springbreak...
Und diese Route kam bei unserer Planung dann zustande:
Miami – Fort Lauderdale – Orlando – St. Pete Beach – Sanibel Island – Florida City – Key West – Miami Beach.
Eben eine kleine Runde um mal einen Eindruck von Florida zu bekommen, damit wir feststellen können, ob es sich lohnt, wieder zu kommen.
Also los, wer fährt mit?
Yvonne und Thomas
Ach ja: dieser Bericht ist fast live :wink: zum einen sind wir ja schon zu spät dran, zum anderen wollen wir nicht versprechen, jeden Tag auch zu schreiben :wink:
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Da steig ich gleich mal schnell ein!
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Ich komme auch mit.
Viele Grüße
Steffi
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Da bin ich auch dabei! :)
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Hallo,
so einen Gewinn würde ich auch nicht verfallen lassen. Ich steig natürlich auch mit ein!
LG Silvia
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Einsteigen, dabei sein :) - viel Spaß im Sunshine State!
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Bei Florida bin ich dabei :D
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Bin auch dabei :D
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Bin am Start!
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Platz da! Ich quetsch mich auch noch dazu....
LG Romani
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Samstag, 12.03. und Sonntag 13.03.2011
Die Anreise
Am Samstag gegen Nachmittag machten wir uns auf den Weg. Wir hatten ein Hotel in der Nähe des Münchener Flughafens gebucht, wo wir das Auto für die Dauer der Reise stehen lassen konnten.
Nach einem kurzen Abstecher zu Yvonnes Family am Starnberger See, machten wir uns auf den Weg nach Hallbergmoos zu unserem Hotel (Regent Hotel). Das Hotel gefiel uns gar nicht. Der Ton der 5 (!) Mitarbeiter am Empfang war wie bei der Bundeswehr. „Wenn Sie um 7.25 Uhr nicht hier sind, fährt das Shuttle ohne Sie ab“. Tun Sie das nicht, lassen Sie das... Naegal, wir wollen hier ja nur eine Nacht schlafen. Was uns allerdings auf Grund der unbequemen Betten nicht gelang.
Frühstück gab es praktischerweise erst ab 7 Uhr, so dass wir in aller Gemütlichkeit 25 Minuten zum frühstücken hatten :( . In preußischer Pünktlichkeit standen wir um 7.25 Uhr am Empfang und wurden vom Shuttlefahrer innerhalb von 10 Minuten zum Flughafen gefahren.
Schnell die Koffer abgegeben (eingecheckt hatten wir schon am Tag vorher online), einen Kaffee genehmigt und ein bisschen herumgebummelt. Schließlich sind wir schon ewig nicht mehr ab München geflogen. Ruck zuck verging die Zeit, so dass wir uns auf den Weg durch die Security machten. Ich (Tom) hab wie immer ständig gepiepst, während Yvonne trotz Uhr am Arm durchkam. Nach einer kurzen Sonderbehandlung ging es weiter.
Das Boarding begann pünktlich und ebenfalls pünktlich um 9.45 Uhr startete unser Flieger der Lufthansa.
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Wir drehten eine Schleife über München und warfen noch schnell einen Blick von oben auf das Heim von Yvonnes Family.
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Dank gutem Inseat-Entertainment verging der Flug relativ schnell. Das Essen war wie immer Matsch in der Dose. Allerdings gab es zwei mal warmes Essen. Eben zwei mal Chicken oder Pasta. Alle Getränke waren inklusive, selbst die harten Drogen.
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40 Minuten zu früh, also um 15.30 Uhr landeten wir in Miami. Noch waren wir guter Dinge. Beim Blick auf die Schlange an der Immigration wurde diese jedoch zum ersten mal getrübt. Nach 30 Minuten warten, ertappten wir unseren jungen Immigration-Officer, wie er gelangweilt in Liegeposition auf seinem Stuhl lag. Mühsam richtete er sich auf und stellte uns seine Fragen. Das Kunstwerk dabei: das tat er, ohne seine Lippen auseinander zu bekommen :) Dementsprechend schwierig war die Verständigung. Leise nuschelnd kämpfte er sich durch das Pflichtprogramm. Ich gab dann die Abdrücke meiner Finger der rechten Hand ab, ohne Daumen, Yvonne durfte alle 10 abgeben. Kurz noch bitte lächeln und schon klackte der Stempel in den Pässen.
Die Koffer standen auf Grund der langen Wartezeit schon neben dem Band – Gott sei Dank wurde kein Bombenalarm ausgelöst ;) - also ging es direkt weiter. Raus aus dem Flughafen zum Rental Car Shuttle. Wie in Las Vegas sind diese alle zentral in einem Parkhaus untergebracht. Beim Blick auf die Schlange am Dollar Schalter gab es wieder lange Gesichter :shock: .
Den Mietwagen hatten wir ja bei mietwagenpapst.de gewonnen. Leider überforderte der Voucher für den „Full complimentary car“ den Mitarbeiter am Schalter komplett. Ich glaube insgesamt drei mal hat er den Vertrag erstellt. Dann kam die Frage, ob wir denn den ePass für die elektronische Mauterhebung haben wollen. Kostet für die 10 Tage 57 Dollar irgendwas – sozusagen eine Maut-Flatrate. Aber das könne uns ja egal sein, schließlich hätten wir ja einen „full complimentary car“. Na ja, so richtig geglaubt haben wir es nicht, man wird ja sehen was die Kreditkartenabrechnung bringt.
Dann noch kurz am Geldautomat frische Dollars gezogen und ab aufs Parkdeck. Der freundliche Mitarbeiter teilte uns mit, dass er leider keine Fullsize Cars mehr hätte, zauberte uns dann aber einen Dodge Charger in knallrot hervor. Darf ich vorstellen:
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Um 17.55 Uhr machten wir uns dann endlich auf den Weg zu unserem ersten Ziel: Fort Lauderdale. Schnell steckten wir auch schon im Verkehr fest, was sich in Fort Lauderdale dann zu einem ausgewachsenen Stau entwickelte. Es ging nur Zentimeter für Zentimeter voran. Unglaublich was hier los war. Die Passanten auf der Straße ließen es erahnen: Es ist Spring Break!
Um 19.30 Uhr erreichten wir endlich unser Hotel: The W Fort Lauderdale. Auch hier: Spring Break Feeling an der Rezeption. Im Wohnzimmer – so heißt im W die Lobby – dröhnte so laute Musik, dass wir kaum den Rezeptionisten verstehen konnten. Wir rechneten schon mit einer weiteren schlaflosen Nacht. Im Zimmer waren wir dann allerdings wieder positiv überrascht. Ein wunderschönes Zimmer mit Glaswand zum Bad und einem schönen Balkon. Und Stille!
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Blick vom Balkon zum Sonnenuntergang
Unsere Energie reichte an diesem Tag allerdings nur noch für einen kurzen Abstecher zu CVS um schnell was zu trinken zu kaufen und bei einem Italiener 2 Pizzaschnitten to go – die fettigsten, die wir je erlebt haben – zu holen. Auf der Straße hatte man den Eindruck, es gibt hier nur zwei Menschentypen: junge Besoffene (wundersamer Weise überwiegend weiblich) und Rentner.
Vom schönen Strand in Fort Lauderdale hatten wir leider nichts mehr, da es ja zwischenzeitlich dunkel war :( . Völlig erledigt schleppten wir uns in unsere Betten. :schlafen:
Highlight: Unser roter Flitzer
Lowlight: Schlangen am Flughafen und auf der Straße
gefahrene Meilen: 31
Wetter: 25° bei Ankunft
Hotel: The W Fort Lauderdale (100,- $ +Tax über Priceline NYOP + 31,80 $ Valet Parken). Sehr schönes Hotel, Lage direkt an der Oceanfront.
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Uih, $31,80 Valet Parking? Das tut ja ganz schön weh! Aber schön, dass ihr endlich angekommen seid.
Wir haben neulich gerade über die Immigration gesprochen und wie ätzend dieser Job wohl sein muss: Den ganzen Tag die selben Fragen an irgendwelche bescheuerten Touris stellen... Ich hoffe, deren Aufgabenbereich umfasst auch noch andere Dinge, denn sonst lässt sich natürlich euer gut gelaunter und gesprächiger Officer gar nicht erklären... :wink:
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Ich steig auch noch zu ... habe Lust drauf Sanibel Island mal wieder zu besuchen.
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Moin!
Bin auch dabei!
Tschau
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Ich quetsch mich auch noch mit in den roten Flitzer... :)
und bin gespannt, wie es bei Euch weiter geht.
Unser Flieger Richtung Miami startet am Donnerstag von Berlin.
Euch schöne Tage mit viel Sonne und hoffentlich sind die ganzen Spring Breaker
nächste Woche dann wieder zu Hause... :wink:
Grüße
Sabine
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Ja, 31,80 fürs Parken isz schon der Hammer. Aber wir wussten es ja vorher und haben halt gedacht 130 $ für das Zimmer incl. Parken ist OK. Laut Hotelseite hätte es 329 $ + Parken gekostet.
Die Spring Breaker sind uns bisher nur in Fort Lauderdale so aufgefallen. Wie es in Miami ist, kann ich Dir erst nächste Woche Dienstag sagen aber da seid ihr ja selbst schon da :wink:
Sonne und Wärme haben wir auf jedenfall ausreichend hier...
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Montag, 14.03.2011
Fort Lauderdale – Kennedy Space Center - Orlando
Bereits um 5.30 Uhr trieb und der Jetlag aus den Betten. Ich mummelte mich erst einmal in den kuschelig weichen Bademantel vom Hotel und setzte mich raus auf den Balkon und genoss meine Frühmorgenzigarette. Im Hilton gegenüber brannte bereits auch schon in erstaunlich vielen Zimmern Licht. Ob die wohl auch alle gejetlagt sind? Die Temperaturen waren bereits sehr angenehm und ich fragte mich, wann wohl die Sonne aufgehen würde.
Danach duschten wir ausgiebig in der tollen Dusche und ich fragte mich, für wie lange es wohl die letzte Dusche sein wird, unter der ich aufrecht stehen kann :)
Um 6.45 Uhr checkten wir aus und machten uns noch im Dunkeln auf den Weg zu IHOP zum Frühstück. Die Sommerzeit sorgt dafür, dass es erst gegen 7.30 Uhr hell wird. Standesgemäß gab es das erste amerikanische Frühstück: Eier, Bacon und Hashbrowns.
Um 8 Uhr ging es dann „on the road“. Unser Zeitplan mit Jetlag ist also voll aufgegangen, denn wir hatten damit spekuliert, einen langen Tag zu haben, damit wir ausreichend Zeit fürs Kennedy Space Center haben. Auf der I95 ging es bei ziemlichem Verkehr gen Norden. Nördlich von Palm Beach wechselten wir dann auf die #1. Wir hatten gelesen, dass die Strecke sehr schön sei. OK schön war sie aber halt auch immer gleich um nicht zu sagen eintönig. Deshalb beschlossen wir, nach einem kurzen Latte-Halt bei McDonalds wieder auf die I95 zu fahren. Die gewonnene Zeit konnten wir anderswo besser verwenden.
Um 12.30 holten wir unsere Eintrittskarten am Kennedy Space Center und verschafften uns einen ersten Überblick.
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Wir beschlossen, zuerst die Bustour zu machen, da uns diese am wichtigsten erschien. Der Fahrer der ersten Etappe der Tour war ein echter Scherzkeks. Er klärte uns über die Sicherheitsaspekte auf und hatte so Sprüche wie „Falls Sie Ihren Partner verlieren, machen Sie sich nichts draus, wenn Sie Glück haben finden Sie einen besseren“ drauf. Wie oft er den Spruch wohl so am Tag raushaut? Im Bus wurde ein kurzes Filmchen über die Vorbereitung des Space-Shuttles vor einem Start gezeigt. Im Vehicle Assembly Building wird es mit den Raketenantrieben und dem externen Tank bestückt, Ca. einen Monat vor dem Start wird es dann auf einer riesigen Transport-Plattform (bereits in senkrechter Position) zur Startrampe gefahren. Gesamtgewicht ca. 6 Millionen Pfund!!! Für den 8 Meilen langen weg benötigt es 8 Stunden. Das so unscheinbar aussehende Assembly Building ist ein wahrer Wolf im Schafspelz. Es handelt sich um eins der größten Gebäude der Welt. Auf dem Dach könnte man locker das Yankee Stadion und einen großen Parkplatz unterbringen. Allein das öffnen der Tore für das Shuttle dauert 45 Minuten.
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Auf der Fahrt hatten wir dann auch unsere erste Krokodilsichtung. Der Fahrer wies uns auf ein stattliches Exemplar am Straßenrand hin. Der erste Halt war dann am LC 39 Observation Gantry. Von diesem Aussichtsturm hatte man einen schönen Blick auf die LC 39 Abschussrampe des Space Shuttles. Der für den 11.3. geplante Start wurde offensichtlich wieder einmal verschoben, denn das Shuttle stand noch auf dem „Pad“. Ob die Werbung für das Kennedy Space Center wohl eine Anspielung auf ein bestimmtes Apple-Produkt ist: „Das definitv faszinierendste Pad der Welt“ :) . Von hier oben konnte man sich einen schönen Überblick über Cape Canaveral verschaffen. Es ist übrigens heutzutage komplett im Besitz der NASA, welche nun auch das darauf liegende Natur- und Tierschutzgebiet Meritt Island verwaltet.
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Weiter ging es mit dem Bus zum zweiten Stopp: Das Apollo und Saturn V Center. Hierbei handelt es sich um eine Gedenkstätte an die Apollo-Missionen. Hier durften wir zuerst die letzten Minuten des Countdowns in einem schön nachgebauten Kontroll-Zentrum miterleben:
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In der folgenden Halle ist eine echte Saturn V Rakete, die Menschen zum Mond brachte ausgestellt und man erhält viele Informationen zu den Apollo-Missionen.
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Hier zeigten sich auch mal wieder unseren miesen Geschichts-Kenntnisse. Es war uns definitiv nicht bewusst, dass die Amerikaner fünf mal auf dem Mond waren. Ich dachte immer es waren nur zwei mal... Anschließend ging es zurück zum Visitorkomplex. Auf dem Weg dorthin zeigte uns der Busfahrer erneut ein paar Krokodile samt Nachwuchs und ein imposantes Adlernest. In der Ferne konnte man die legendäre Countdown-Uhr leider mehr erahnen als sehen (von hinten). Schade, da hätte ich gerne mal ein Foto geschossen :( . Insgesamt haben wir für die Tour drei Stunden gebraucht.
Wir legten zuerst einmal eine Kaffepause ein und danach ging es zum Astronaut Memorial, einer riesigen Gedenktafel für die gestorbenen Astronauten:
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Danach erkundeten wir das ausgestellte Space Shuttle von außen und innen. Passenderweise schien der Mond über dem Shuttle:
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Die Dimensionen der Antriebsraketen (Gewicht pro Stück 1.300.000 Pfund!) und des externen Tanks (Fassungsvermögen 500.000 Gallonen!) werden einem so richtig bewusst, wenn man darunter durch läuft:
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Zum Abschluß schlenderten wir noch durch den Rocket Garden:
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Danach verließen wir den Visitor Complex in Richtung Astronaut Hall of Fame, in der wir mit Sicherheit 15 Minuten verbrachten, so spannend fanden wir es :whistle: . Hätte unser Ticket für das Kennedy Space Center nicht sowieso gegolten, hätten wir uns sicherlich über die 20 $ Eintritt geärgert.
Gegen 17 Uhr brachen wir dann auf Richtung Orlando und erreichten kurz nach 18 Uhr unser Hotel. Wir erholten uns kurz auf dem Zimmer und machten uns auf zum Essen. Heute wollten wir mal Sizzler testen, da wir immer wieder gelesen hatten, dass es dort nicht schlecht sein soll. Dort angekommen waren wir dann erst einmal etwas irritiert. Wie jetzt, wir sollen gleich am Eingang unser Essen bestellen und bezahlen? OK, wir entschieden uns für ein Steak und waren gespannt was jetzt kommt. Drinnen waren wir dann überrascht: Es gab ein Buffet, von dem man sich nach Herzenslust mit Salat, Suppe, weitere Beilagen und Desserts versorgen konnte. Alles war im Preis für das Hauptgericht. Auch das Steak war super lecker vom Holzkohlegrill, perfekt gebraten. Zum Nachtisch gab es dann noch ein Eis.
Anschließend bummelten wir noch ein bißchen durch das Pointe Orlando, eine Freiluft Mall mit Shops und Restaurants, traten dann aber doch müde vom Tag frühzeitig den Rückweg ins Hotel an.
Highlight: Bustour im Kennedy Space Center
Lowlight: nichts
gefahrene Meilen: 260
Wetter: strahlender Sonnenschein bei gefühlten 28-30° - leider hat unser Auto keine Temperaturanzeige :(
Hotel: Sleep Inn near Sea World Orlando (75,69 € für zwei Nächte über opodo.de mit 20,-€-Gutschein). Für den Preis echt OK.
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Was hat denn die Bustour (inkl. frecher Sprüche :wink: ) gekostet? Wenn die Hall of Fame schon $20 gekostet hätte, dann seid ihr doch locker das Doppelte oder Dreifache losgeworden? Schade, dass die Aera des Spaceshuttles jetzt zu Ende geht...
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Ich bin auch noch zugestiegen. Ich hoffe der Dodge hat genug Platz. :wink:
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ich komme auch noch mit :lol: Wir waren letztes Jahr zur gleichen Zeit in Florida und da es ein herrlicher Urlaub war, bin ich hier mit dabei :palme: (außerdem geht mir im Moment die Kälte hier tierisch auf die Nerven :roll:
..Wir hatten gelesen, dass die Strecke sehr schön sei. OK schön war sie aber halt auch immer gleich um nicht zu sagen eintönig. Deshalb beschlossen wir, nach einem kurzen Latte-Halt bei McDonalds wieder auf die I95 zu fahren.
Ich glaub, das gilt eher für die Fahrt von Norden nach Süden. Ab Palm Beach Richtung Miami Beach auf die Küstenstraße. Wir sind letztes Jahr auch von Orlando zur Atlantikküste und die Küstenstraße südlich gefahren. Wir fanden die Strecke auch sehr langweilig und eintönig. Ab Palm Beach bis Miami Beach wurde es interessanter. Ihr habt gut daran getan, die I95 zu nehmen.
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Schön, dass noch ein paar Passagiere zugestiegen sind, wie heißt es doch so schön: Platz ist in der kleinsten Hütte!
Was hat denn die Bustour (inkl. frecher Sprüche :wink: ) gekostet? Wenn die Hall of Fame schon $20 gekostet hätte, dann seid ihr doch locker das Doppelte oder Dreifache losgeworden? Schade, dass die Aera des Spaceshuttles jetzt zu Ende geht...
Nö, das ganze steht irgendwie in krassem Missverhältnis. Der Eintritt für das Space Center kostet 41,- $ incl. der Bustour und der Hall of Fame...
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Uff - ich bin schnell noch dazu gestiegen, denn zur Westküste komme ich doch liebend gerne mit!
Übrigens ... g**er, roter Schlitten :lol:
LG
Anne
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Bin auch noch dabei! Schon eimal einstimmen, was da nächsten Monat auf uns wartet :D
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Bin auch noch dabei! Schon eimal einstimmen, was da nächsten Monat auf uns wartet :D
Was habt ihr denn geplant?
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Dienstag 15.03.2011
Krieg in Hogwarts
Der Tag begann mit dem üblichen kontinentalen Frühstück, ergänzt durch leckere Zimtstangen – mmmmhhh! Um 8.45 Uhr machten wir uns dann auf den Weg zum Freizeitpark Universal's Islands of Adventure. Punkt 9 Uhr bezahlten wir unsere 11,50 $ Parkgebühr und fahren ins Parkhaus. Eine wirklich tolle Organisation ist das hier, alles geht ohne Verkehrschaos ab – trotz großem Andrang. Vom Parkhaus geht es über Laufbänder zum Citywalk, einer Ansammlung von Restaurants und Geschäften noch vor dem Eingang zum Park. Wer links abbiegt kommt zum Islands of Adventure, rechts geht es zu den Universal Studios Florida. Am Eingang zahlen wir unseren Eintritt (82 $ pro Person), nehmen uns eine Übersichtskarte vom Park, die es sogar auf deutsch gibt, und beschließen zuerst einmal unser Hauptziel anzusteuern: The Wizarding World of Harry Potter. Als Harry Potter Fans ein absolutes Muss in Orlando.
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Auf dem Weg dorthin machen wir einen Abstecher zu Poseidons Fury, einer für uns absolut unlustigen Show in den Ruinen von Poseidons Tempel. Der Park war schon gut gefüllt und die Wartezeit hierfür betrug 40 Minuten.
Wir machten uns auf den Weg nach Hogsmeade und plötzlich tauchte ein Mann mit einem Schild auf, auf dem zu lesen war, dass man für eine Eintrittskarte für die Harry Potter Welt rechts abbiegen soll. Gelesen, getan. Auf einem Platz standen Parkmitarbeiter und verteilten Eintrittskarten auf denen stand, wann man wieder kommen darf. In unserem Fall war das dann 12.30 bis 13.30 Uhr.
Was tun mit der Zeit bis dahin? Wir beschlossen erst einmal weiterzugehen in den Jurassic Park. Das River Adventure ersparten wir uns, da wir es schon aus LA kannten und wir hatten keine Lust, mal wieder von oben bis unten klatschnass zu werden. Also weiter zum Marvel Super Hero Island. Auf dem Plan stand noch The amazing Adventure of Spider Man und The incredible Hulk Coaster.
Zwischenzeitlich war es knallvoll im Park und wir stellten ziemlich schnell fest, dass das hier alles nicht so richtig hinhaut, denn die Wartezeit für Spiderman betrug schon 90 Minuten. Wenn wir uns also hier anstellen, wird es knapp mit Harry Potter. Bei der Hulk Achterbahn das selbe: Wartezeit 115 Minuten! Wir ärgerten uns über dieses Chaos. Jetzt hatten wir eine Stunde Zeit und konnten keine Attraktion nutzen. Wir fragten uns, warum einem nicht gleich an der Kasse eine Zeit für Harry Potter zugeteilt wird, so dass man sich von Anfang an danach richten kann? Wir schlenderten also ein bißchen herum, aßen eine Pretzel, hangelten uns von einer Raucherzone zur nächsten ;) und machten uns dann auf in Richtung Hogwarts. Auf dem Weg dorthin kam plötzlich der gesamte Fußverkehr zum erliegen. Eine riesige Menschenmasse bildete sich vor dem Mann mit dem Megaphon und dem Schild mit dem Eintrittskartenhinweis. Nichts ging mehr. Nur noch ein Geschiebe und Gedränge. Immer wieder hörte man Schreie: lasst mich durch, ich hab eine Karte für jetzt! Mitten in der Menschenmenge wurde es uns irgendwie mulmig. Von hinten wurde geschoben, dann kamen einem noch Leute entgegen. Gedanken an die letzte Love Parade kamen hoch. Eine bescheidenere Organisation haben wir wirklich noch nirgends erlebt. Hier regiert die Planlosigkeit.
Nach langem Kampf schafften wir es irgendwie zum Einlass. Hogsmeade war knallvoll. Der wirklich sehr schön und mit Liebe zum Detail gestaltete Ort platzte aus allen Nähten. Dann die Überraschung: Wartezeit für die Dragon Challenge Achterbahn betrug nur 10 Minuten! Also schnell den Rucksack in eins der Schließfächer, die vor jeder Attraktion bereit standen und ab in die Schlange. Das Thema der Achterbahn ist ja das Trimagische Turnier und dementsprechend gestaltet ist der Wartebereich. Im Zelt der Champions angekommen, geht es dann in einen der zwei „Drachen“. Beide Drachen fahren zeitgleich los, um den Special-Effect dieser Highspeed-Achterbahn zu erreichen: Die Beinahe-Kollission. Was haben wir geschrien :) Und wenn die beiden Bahnen aufeinander zurasen, ist das für das Gehirn irgendwie schwer zu verarbeiten. Geil! Am Ende angekommen, mussten wir erst einmal unser Gleichgewicht wieder finden :)
Wieder schwankungsfrei gingen wir weiter nach Hogwarts.
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Im Schloß ist Harry Potter and the Forbidden Journey untergebracht. Die Wartezeit: 75 Minuten. Nicht eingerechnet allerdings die Zeit, die man benötigt, um ein Schließfach zu ergattern. Die Wartezeit wird einem hier durch eine wunderschöne Kulisse versüßt. Zuerst geht es durch das Gewächshaus von Kräuterkunde – einschließlich Alraunen –
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dann geht es hinein ins Schloß. Zuerst kommt man in Dumbledores Büro und jener spricht in Form einer 3D-Projektion vom Balkon zur wartenden Meute.
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Danach ging es quasi ins Treppenhaus zu den bewegten Bildern, die sich tatsächlich bewegten. Die Menschen in den Bildern kamen und gingen und sprachen zu einem.
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Anschließend kommt man in ein Klassenzimmer, wo wieder eine 3D-Projektion auf einen wartet: Harry, Ron und Hermine. Die drei lassen es dann noch in Form von Schaum für uns schneien.
Danach geht es vorbei am sprechenden Hut und schon ist man an den Wagen angekommen. Die Fahrt selbst ist quasi ein Besenritt. Man bekämpft Drachen und Dementoren, spielt Quiddich. Alles in allem ein toller Ride mit super 4D-Effekten. So gut, dass wir uns prompt ein zweites mal anstellten :) .
Eigentlich wollten wir uns danach noch ein Butterbier genehmigen aber leider auch hier eine elend lange Schlange. Genau wie vor Olivander's. So schlenderten wir noch ein wenig durch Hogsmeade und verließen die Potter-Welt.
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Bei Spiderman angekommen, immer noch 60 Minuten Wartezeit. Beim Hulk Coaster 85 Minuten. Wir hatten für heute definitiv keine Lust mehr auf Warteschlangen und Menschenmassen und beschlossen, zu kapitulieren. Um 17 Uhr verliesen wir den Park, genehmigten uns bei Panda Express noch einen riesigen Berg Orange Chicken und Bejing Beef :essen: und fuhren zurück zum Hotel.
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Unser Fazit für den Park: Wer zur Hauptsaison hier ist, sollte entweder den Mehrpreis für den Express-Pass zahlen (als wir gingen, haben wir dann auch festgestellt, dass man den noch im Park nachkaufen kann :roll: ), mit dem man an den ganzen Warteschlangen vorbei darf oder erst gar nicht hinfahren.
Nachdem wir ein wenig relaxt hatten, machten wir uns nochmal auf zum Pointe Orlando um ein wenig zu bummeln und beschlossen den Tag mit ein paar schönen Eindrücken:
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Highlight: Harry Potter and the Forbidden Journey
Lowlight: Menschenmassen und Chaos im Park
gefahrene Meilen: 16
Wetter: gefühlte 30° ;)
Hotel: Sleep Inn wie gestern
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Auf einem Platz standen Parkmitarbeiter und verteilten Eintrittskarten auf denen stand, wann man wieder kommen darf. In unserem Fall war das dann 12.30 bis 13.30 Uhr.
... denn die Wartezeit für Spiderman betrug schon 90 Minuten.
... Bei der Hulk Achterbahn das selbe: Wartezeit 115 Minuten!
... Im Schloß ist Harry Potter and the Forbidden Journey untergebracht. Die Wartezeit: 75 Minuten.
Unglaublich! :shock:
Anfang Dezember konnte man dort - egal ob Harry Poter, Hulk oder Spiderman - wie gesagt überall direkt durchspazieren. Geringe (unter 5 min) bis gar keine Wartezeiten. Die Queue-Areas ließen aber natürlich erahnen, wie es sein muss wenn es mal voll wird im Park.
A propos "fast live": Kann es sein dass ihr in die Spring-Break Zeit geraten seid und der Park deshalb so überfüllt war?
Um 17 Uhr verliesen wir den Park, genehmigten uns bei Panda Express noch einen riesigen Berg Orange Chicken und Bejing Beef
Das PE Orange Chicken genießt ja inzwischen fast Kult-Status, ist das Bejing Beef ähnlich gut? :essen:
Wer zur Hauptsaison hier ist, sollte entweder den Mehrpreis für den Express-Pass zahlen
Diese Express-Pässe sind meiner Meinung nach die absolute Verarschung für reguläre Parkbesucher, da man ja scheinbar ohne diese Pässe an manchen Tagen nur nach mehreren Stunden zum Ziel gelangt. Hier wird demnach imho eine Leistung doppelt verkauft.
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@EDVM96:
das mit den nicht vorhandenen Wartezeiten habe ich ja in Deinem Bericht gelesen. Dass es aber so schlimm sein wird zur Hauptsaison hätten wir nicht gedacht.
Im Prinzip finde ich sowieso, dass dort für viel Geld wenig geboten wird. Wenn man mal überlegt, sind es zwei gute Coaster, zwei 4D-Adventures und zwei Wasserbahnen für 82 $ + 11,50 $ Parken. Da ist man im Europa Park in D wesentlich besser bedient. Aber da gibt es halt keine Wizarding World of Harry Potter ;)
Ja, Spring Break ist angesagt. Am meisten haben wir es jedoch in Fort Lauderdale gemerkt.
Orange Chicken ist defintiv Kult. Aber Bejing Beef ist fast genauso lecker. Heute hab ich mal Sweet Fire getestet. Ist im Prinzip Lemon Chicken etwas schärfer mit Ananas drin.
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Mittwoch, 16.03.2011
Orlando – St. Pete Beach
Heute begann der Tag erst einmal mit ausschlafen :) . Nach dem Frühstück fuhren wir zu den Premium Outlets am International Drive. Das ist ja nun mal ein riesiges Outlet-Center! Wir haben kurz bei Converse den Laden geplündert – Yvonne musste welche für eine Kollegin besorgen und haben einen kurzen Blick bei Tommy Hilfiger reingeworfen. Danach entdeckten wir zum ersten mal einen Victoria Secrets in einem Outlet. Also nichts wie rein. Es folgte die Ernüchterung: was für ein Ramsch-Laden! Nur Grabbeltische und BHs ab Größe D aufwärts... Also weiter zu Häagen Dazs um einen eklig süßen nicht nach Erdbeer schmeckenden Erdbeer-Smoothie zu holen :( . Und schon waren wir wieder auf der Straße.
In Tampa beschlossen wir, einen kurzen Abstecher in die Historic Town Ybor City zu machen. Hier gibt es ganz nette alte Häuschen zu sehen und viel Scientology. Ganz nett aber nicht wirklich umwerfend. Hier ein paar Eindrücke:
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Wir fuhren weiter nach St. Petersburg. Eine wirklich schöne Stadt. Wir fuhren zum Pier
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und stellten fest, dass man extra eine Abordnung Delfine nebst Nachwuchs geschickt hat, um uns zu begrüßen ;) . Nachdem wir deren Treiben ausgiebig zugeschaut hatten, fuhren wir hoch auf das Dach der umgedrehten Pyramide, von wo man einen schönen Ausblick auf St. Petersburg und die Tampa Bay hat.
(http://i2.rym.de/i/m/g/27435/compdsc1609F0F6W.jpg)
Anschließend ging es weiter nach St. Pete Beach. An unserem Hotel angekommen, checkten wir gleich ein und in Gedanken war ich schon im Meer baden :) . Wir schnappten also unsere Handtücher und ab ging es an den wunderschönen weißen Strand. Es wehte ein starker Wind, trotzdem beschlossen wir, die Wassertemperatur zu testen. Auf dem Weg dorthin erntete ich auf Grund meiner neuerlichen Weigerung, Schlabber-Badeshorts zu tragen, mal wieder ein Tiger-Grrr von ein paar jungen Spring-Break-Mädels, welches ich mit einem Lächeln kommentierte :) Also dann: Zeh ins Wasser – brrrr ist das kalt! Irgendwie hatte ich etwas wärmeres Wasser erwartet. Immerhin haben wir es bis zu den Knien geschafft :oops: . Also begnügten wir uns mit sonnen.
Danach ging es zu Chili's zum Abendessen – logischerweise Honey Chipotle Chicken Crispers, welche wie immer tierisch lecker waren.
Zurück im Hotel schnappten wir unsere Kameras und begaben uns wieder an den Strand, machten einen ausgiebigen Spaziergang und suchten – erfolglos – nach Haifischzähnen, die man hier ja gelegentlich finden soll. Der Tag bescherte uns noch einen wunderschönen Sonnenuntergang:
(http://i3.rym.de/i/m/g/27436/compdsc1667Q1I74.jpg)
Zum Abschluß gingen wir noch über die Straße zu Publix, um ein paar Einkäufe zu tätigen und schauten zum ersten mal in einen Dollar Tree rein, einem Ramschladen wo es alles für einen Dollar gibt.
So ging ein schöner, entspannter Tag zu Ende. Morgen geht es weiter nach Sanibel...
Highlight: Delfine am Pier, Strandspaziergang
Lowlight: Smoothie von Häagen Dazs
gefahrene Meilen: 119
Wetter: gefühlte 30° ;)
Hotel: Dolfin Beach Resort St. Pete Beach (108,88 € über Expedia.de) Definitiv nicht zu empfehlen. Sehr hellhörig, dringend renovierungsbedürftig, unbequeme Betten. Nur die Lage direkt am Strand reißt es raus.
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In so ein Harry Potter Resort würde ich meinen Schatz gar nicht erst reinkriegen. Schade eigentlich. Aber für $82 fahren wir lieber zwei mal in den Heidepark Soltau oder in die Warner Brothers Movie World Bottrop.
Auf dem Weg dorthin erntete ich auf Grund meiner neuerlichen Weigerung, Schlabber-Badeshorts zu tragen, mal wieder ein Tiger-Grrr von ein paar jungen Spring-Break-Mädels, welches ich mit einem Lächeln kommentierte
Vor ein paar Jahren habe ich mal gehört, dass es in Florida so etwas wie eine Sittenpolizei gibt, die überprüft, ob die Badegäste zu viel Haut zeigen :grins:
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und stellten fest, dass man extra eine Abordnung Delfine nebst Nachwuchs geschickt hat, um uns zu begrüßen Wink
dort hat es uns auch super gefallen, nach der ersten Delphinsichtung sind wir nicht wieder weggekommen und haben somit einen ganzen Nachmittag am Pier verbracht.
Wart ihr gar nicht im Fort de Soto - Park??? Wenn nein, dann ist euch der weißeste, pudrige Sand den ich je gesehen habe entgangen.
In Tampa beschlossen wir, einen kurzen Abstecher in die Historic Town Ybor City zu machen. Hier gibt es ganz nette alte Häuschen zu sehen und viel Scientology. Ganz nett aber nicht wirklich umwerfend. Hier ein paar Eindrücke:
och, wir fanden es dort sehr interessant - vorallem die Zigarrendreher hinter den Fenstern :lol: Als wir in so einen Laden sind, wurden über die ganze Zigarrengeschichte aufgeklärt und zu guter Letzt sind wir raus mit zwei Zigarren, ohne überhaupt zu rauchen :think: - naja, nun liegen sie zur Erinnerung und Deko nett drapiert auf einer Schale.
Auf dem Weg dorthin erntete ich auf Grund meiner neuerlichen Weigerung, Schlabber-Badeshorts zu tragen, mal wieder ein Tiger-Grrr von ein paar jungen Spring-Break-Mädels
Wo sind die Bilder dazu??? :pfeifen:
Im Prinzip finde ich sowieso, dass dort für viel Geld wenig geboten wird. Wenn man mal überlegt, sind es zwei gute Coaster, zwei 4D-Adventures und zwei Wasserbahnen für 82 $ + 11,50 $ Parken. Da ist man im Europa Park in D wesentlich besser bedient. Aber da gibt es halt keine Wizarding World of Harry Potter Wink
Dieser Aussage kann ich ganz und gar zustimmen. Ging uns nicht anders. Für den nächsten Tag hatten wir unseren Plan umgeworfen und sind, statt in einen weiteren Themenpark, zum Blue Spring State Park. War eine wunderschöne Alternative mit vielen Manatee-Sichtungen.
Weiterhin viel Spaß! :winke:
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Vor ein paar Jahren habe ich mal gehört, dass es in Florida so etwas wie eine Sittenpolizei gibt, die überprüft, ob die Badegäste zu viel Haut zeigen :grins:
Kann ich mir gar nicht vorstellen. Mehr Haut als hier haben wir in den USA noch nie gesehen. Und wenn man an die ganzen Topless- und Clothing optional Strände denkt...
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Wart ihr gar nicht im Fort de Soto - Park??? Wenn nein, dann ist euch der weißeste, pudrige Sand den ich je gesehen habe entgangen.
Nein, waren wir nicht. Aber noch pudriger als auf Sanibel? Kann man sich gar nicht mehr vorstellen...
Auf dem Weg dorthin erntete ich auf Grund meiner neuerlichen Weigerung, Schlabber-Badeshorts zu tragen, mal wieder ein Tiger-Grrr von ein paar jungen Spring-Break-Mädels
Wo sind die Bilder dazu??? :pfeifen:
Beweisfoto anbei ;)
Weiterhin viel Spaß! :winke:
Danke, haben wir!
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Donnerstag, 17.03.2011
St. Pete Beach – Sanibel Island
Nach einer miesen Nacht mit wenig Schlaf in den unbequemen Betten standen wir auf, machten uns fertig, checkten aus und gingen schräg gegenüber zu IHOP, um zu frühstücken. Danach verließen wir St. Petersburg über den Sunshine Skyway. Eine wunderschöne Fahrt über diese ewig lange Brücke. Leider war es noch etwas diesig und bewölkt – in der Nacht vorher hatte es offensichtlich geregnet. Trotzdem hatten wir einen herrlichen Ausblick.
Nach Sarasota verließen wir die I75, um den Myakka River Statepark zu besuchen. Bereits auf der ersten Brücke nach dem Visitor Center konnten wir die ersten Alligatoren beobachten.
(http://i2.rym.de/i/m/g/27480/compdsc1679RHWMD.jpg)
Myakka River
Unser nächstes Ziel sollte der Nature Trail sein. Nach der Brücke kam rechts ein Parkplatz mit einem Schild, das uns über das hiesige Wildlife aufklärte. Daneben begann ein Pfad in den Wald. Das musste der Nature Trail sein.
(http://i2.rym.de/i/m/g/27481/compdsc169128PYN.jpg)
Wir folgten dem Pfad, der am Myakka River entlang führte und konnten eine Menge Tiere sichten. Alligatoren, Baby-Alligatoren, Reiher. Als wir so am Ufer standen, um einen Gator zu beobachten, stieß eine amerikanische Familie mit kleinen Zwillings-Mädchen zu uns. Der Vater zeigte den Mädels den Alligator, was diese mit den Worten „oh no, that`s only a fake!“ kommentierten :) . Sie waren sich absolut sicher, dass der aus Plastik war.
(http://i4.rym.de/i/m/g/27482/compdsc1709Y2K7L.jpg)
Danach liefen wir den Trail weiter, immer dieser Familie hinterher. Es ging weg vom Fluß, immer tiefer in den Wald hinein. Und plötzlich war kein Pfad mehr da. Irgendwie hatten wir uns blindlings darauf verlassen, dass sie schon den richtigen Weg liefen, zumal uns der Vater bereits am Parkplatz erzählt hatte, dass er schon mal da war und der Nature Trail „great“ sei... So standen wir also allesamt im Wald und wussten nicht mehr wohin, denn eigentlich sollte der Nature Trail ja ein Loop sein, der wieder zum Parkplatz führte. Wir beschlossen, den Rückweg zu suchen. Irgendwann fanden wir dann auch wieder den Trampelpfad und Yvonne, die voraus lief legte plötzlich eine Vollbremsung ein: Schlangenalarm :shock: ! Es handelte sich aber um einen harmlose Spezies, die nur ihre Artgenossen frisst...
(http://i1.rym.de/i/m/g/27483/compdsc1711T4403.jpg)
Wieder am Parkplatz angekommen, fuhren wir weiter. Und da kam dann auch der Parkplatz für den richtigen Nature Trail. Auf ein neues! Zuerst einmal bogen wir zum Canopy Walkway and Tower. Auf einem Foto hatten wir diesen Walkway gesehen, auf dem man praktisch durch die Baumkronen läuft. Dort angekommen machte sich jedoch Ernüchterung breit: Das Ding ist ja nur gute 10 Meter lang! Da hatten wir was ganz anderes erwartet. Na gut, es war ganz lustig drüber zu laufen und die Aussicht vom Turm aus war auch sehr schön. Danach gingen wir zurück zum Nature Trail. Wir liefen diesen Loop, ohne ein Tier zu sehen! Doch halt – ein Eichhörnchen haben wir gesichtet! Na ein Glück sind wir vorhin den falschen Trail gelaufen, so hatten wir wenigstens dort schöne Tier-Sichtungen.
Zum Abschluss fuhren wir noch zur Myakka Outpost am Upper Myakka Lake. Auch dort gab es wieder viele gefiederte Freunde und Alligatoren zu sehen.
(http://i3.rym.de/i/m/g/27484/compdsc174860OVR.jpg)
(http://i2.rym.de/i/m/g/27485/compdsc17794PA7I.jpg)
(http://i3.rym.de/i/m/g/27486/compdsc1781HLNTW.jpg)
Und immer schön auf die Hunde aufpassen :wink: :
(http://i3.rym.de/i/m/g/27487/compdsc1782BIMIX.jpg)
Wir verließen den Park und machten uns auf den Weg zu unserem heutigen Endziel: Sanibel Island. Auf der Brücke nach Sanibel, dem Sanibel Causeway, könnte uns dann eine Toll Violation unterlaufen sein. Die Brücke kostet ja 6 $ Maut. Wie immer reihten wir uns in der SunPass Lane ein, schließlich hatten wir ja die Maut-Flatrate geordert. Aber irgendwie wollte die Ampel nicht auf grün schalten. Da sich hinter uns bereits eine Schlange gebildet hatte, gab es nur eins: Augen zu und aufs Gas :pfeifen: ! Mal sehen, ob da noch 25 $ Strafe kommen. Wir haben danach nochmal die Maut-Broschüre studiert, laut der ist aber der Sanibel Causeway nicht vom Pass24 ausgeschlossen.
Bereits bei der Anfahrt über die Brücke auf Sanibel zu, fällt einem auf, das kein Haus höher ist, als die Bäume. Eine angenehme Bauvorschrift für so eine Insel. Somit bleiben ihr die hässlichen Hochhäuser erspart.
Den Rest des Tages verbrachten wir dann am Strand. Machten wieder einen ausgiebigen Strandspaziergang und gingen natürlich auch der Pflicht-Beschäftigung auf Sanibel nach: dem Sanibel Stoop. So nennt man den Tanz, den die Menschen hier am Strand beim Muscheln sammeln aufführen. Auch wir haben ein paar schöne Exemplare gefunden. Yvonne wollte unbedingt so eine Schneckenmuschel von einem kleinen Einsiedlerkrebs. Voll Freude meldete ich Vollzug, denn ich hatte ein wirklich schönes Exemplar gefunden, bis mir plötzlich zwei Scheren entgegenkamen und mir mitteilten, dass hier noch jemand wohnt :oops: . Ich entschuldigte mich höflich und legte den kleinen Freund wieder ins Wasser zurück. So ging es uns dann noch ein paar mal, denn die schönsten Exemplare, die noch nicht zerbrochen waren, waren allesamt noch bewohnt.
Insgesamt ist der Muschelreichtum hier am Strand echt der Wahnsinn. Noch an keinem Strand hatten wir jemals so viele Muscheln auf einem Haufen gesehen. So sieht das dann aus:
(http://i1.rym.de/i/m/g/27488/compdsc1801KS2AR.jpg)
Und das war jetzt nicht eine kleine Stelle, sondern dieser „Muschel-Gürtel“ zieht sich den gesamten Strand entlang.
(http://i1.rym.de/i/m/g/27489/compdsc1809HHPMT.jpg)
Wir genossen noch den Sonnenuntergang
(http://i2.rym.de/i/m/g/27490/compdsc1827I0FUA.jpg)
(http://i4.rym.de/i/m/g/27491/compdsc1848GQWX7.jpg)
und machten uns dann auf den Weg zu unserem Motel, dem La Quinta Inn & Suites Sanibel Gateway in Fort Myers. Das hatten wir gebucht, da wir nicht bereit waren für eine Nacht 300 $ aufwärts :shock: zu bezahlen um direkt auf Sanibel zu übernachten. Und wem es genau so geht, dem können wir dieses Hotel nur empfehlen. Sehr schöne Anlage, die direkt an der Straße von Sanibel gleich nach der Brücke liegt.
Auf dem Rückweg begegnete uns noch diese „Schild-Kröte“ :)
(http://i5.rym.de/i/m/g/27492/compp1030054W7J6C.jpg)
Zum Abendessen machten wir noch einen Abstecher zu den goldenen Bögen, da es schon etwas später geworden war musste es heute schnell gehen. Und so ein Big Angus Bacon Cheese ist sowieso immer einen Abstecher wert ;)
Alles in allem hat uns Sanibel sehr gut gefallen und sollten wir jemals wieder nach Florida kommen, Sanibel wird definitiv dabei sein :daumen:
Highlight: Der ganze Tag
Lowlight: Toll Violation?
gefahrene Meilen: 180
Wetter: gefühlte 30° ;)
Hotel: La Quinta Inn & Suites Sanibel Gateway, Fort Myers (86,90 € über hotels.com). Sehr schöne Anlage. Schöne Zimmer, großer Pool, super Frühstück mit Waffeln und Eiern.
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Soooo viele Muscheln! Da traut man sich ja gar nicht lang zu laufen, denn man zerstört ja mit jedem Tritt etwas - schlimmstenfalls schneidet man sich in den eigenen Fuß. Aber toll sieht es aus und ich hätte wohl auch ewig dort zugebracht...
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Soooo viele Muscheln! Da traut man sich ja gar nicht lang zu laufen, denn man zerstört ja mit jedem Tritt etwas - schlimmstenfalls schneidet man sich in den eigenen Fuß. Aber toll sieht es aus und ich hätte wohl auch ewig dort zugebracht...
ja so ging es uns auch. Irgendwie hat man ein schlechtes Gewissen, einfach auf die Muscheln drauf zu treten. Aber was will man machen, man kann ja nicht drüber schweben ;)
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Freitag, 18.03.2011
Ft. Myers – Florida City
Nach angenehmer Nacht im schönen Zimmer gingen wir zum Frühstück. Ein für amerikanische Verhältnisse riesiger Frühstücksraum mit ebenfalls für amerikanische Verhältnisse üppigem Angebot. Wir versorgten uns mit Toast, Waffeln, Eiern, Kaffee und Orangensaft.
Nach dem auschecken ging es zur Tankstelle gleich nebenan. Wieder einmal funktionierte das Zahlen an der Zapfsäule nach Eingabe der ZIP (weder unsere noch 90210) nicht und ich musste an der Kasse zahlen. In diesem Urlaub wollte die Zapfsäule immer eine ZIP von uns. Letztes Jahr im Westen hingegen nicht ein einziges mal. Diese Logik verstehe einer mal.
Heute beschlossen wir, einfach mal so in den Tag hinein zu fahren. Als einzigen Programmpunkt hatten wir heute Shark Valley geplant aber wir wollten heute nicht nach Plan urlauben :)
Unser erster Stopp waren deshalb die Miromar Outlets in Estero. Dort haben wir dann auch erfolreich bei Hilfiger und Esprit geshoppt und noch einen Strawberry Shake bei der Dairy Queen verputzt.
Als nächstes beschlossen wir einen Abstecher an den Strand von Naples zu machen. In der Nähe des Parkplatzes haben wir uns schon mal unser Häuschen ausgesucht:
(http://i3.rym.de/i/m/g/27519/compdsc1882BPAHX.jpg)
Anspruchslos wie wir sind, liegt es nicht direkt am Strand, sondern eine Reihe dahinter ;)
Wir gingen zum Pier, wo eine Menge Delfine, wiederum mit Nachwuchs, am Plantschen waren. Und das teilweise ziemlich nahe an den Schwimmern:
(http://i1.rym.de/i/m/g/27520/compdsc1886988NF.jpg)
(http://i4.rym.de/i/m/g/27521/compdsc1901BHL9L.jpg)
Wir schauten deren Treiben ziemlich lange zu. Am Strand war ganz schön was los:
(http://i4.rym.de/i/m/g/27522/compp1030067D61BN.jpg)
(http://i1.rym.de/i/m/g/27523/compdsc1917GRBLW.jpg)
Nach einem Abstecher zur 5th Avenue – Naples gefiel uns wirklich gut - fuhren wir weiter über den Tamiami Trail, wo wir irgendwo an einem Picknickplatz in den Everglades stoppten um uns ein wenig zu stärken.
In der Big Cypress National Preserve stoppten wir an einem Boardwalk, um Schildkröten, Alligatoren und den Florida Gar zu beobachten.
(http://i1.rym.de/i/m/g/27524/compdsc1919WIKN7.jpg)
(http://i1.rym.de/i/m/g/27525/compdsc1930B4708.jpg)
(http://i5.rym.de/i/m/g/27526/compdsc1941562QI.jpg)
Da es schon ziemlich spät geworden war, beschlossen wir, das Shark Valley auszulassen und fuhren weiter zu unserem Motel in Florida City.
Insgesamt haben wir den gemütlichen Fahrtag sehr genossen, auch wenn die Strecken hier in Florida immer ungefähr gleich aussehen. Die abwechslungsreiche Landschaft des Westens vermissen wir hier doch ein wenig.
Zum Abendessen gingen wir auf Empfehlung im Forum ins Cracker Barrel. Um es kurz zu machen: Das beste am Steak war der Salat :( Wir haben beide ein Steak bestellt und haben noch nie in den USA so eine miese Fleischqualität bekommen. Total flexig und vollkommen geschmacksneutral. Das wird dann wohl unser erster und letzter Besuch bei dieser Kette gewesen sein...
Danach sind wir noch kurz zu Walmart und holten uns unsere Feierabend-Latte bei McDonalds.
Highlight: Delfine am Pier in Naples
Lowlight: Essen bei Cracker Barrel
gefahrene Meilen: 153
Wetter: 28° bei Ankunft im Motel
Hotel: Super 8 Florida City (74,93 € für 2 Nächte über opodo.de (mit 20,- € Gutschein)). Unterer Super 8-Standard, aber dem Preis angemessen
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Wunderschöne Bilder von einem wunderbaren - und anscheinend recht relaxtem - Tag. Vielen Dank für deine Mühe.
Cracker Barrel: Schade, dass ihr solch eine schlechte Erfahrung gemacht habt. Allerdings habe ich dort noch nie Steak gegessen, wir gehen immer zum Frühstücken (naja, ist dann eher Brunch bei den Mengen) dorthin und lieben es!
LG
Salial
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Hallo tom2go,
dein Bericht macht echt Lust auf Florida. War länger nicht im Forum, daher nun hier die verspätete Antwort auf deine Frage, was wir nächsten Monat vorhaben. Die Planung sieht so aus:
16.04. - Ankunft - Ünachtung im Hyatt im Terminal
17.04. - Auto abholen - Orlando (nicht Disney) + Oulet - Übernachtung in Cocoa Beach - Hotel vergessen
18.04. - Space Center - Übernachtung irgendwo zwischen Cocoa Beach und Miami
19.04. - Miami - Übernachtung in Miami http://www.daddyohotel.com/miami/
20.04. - Key West - Übernachtung in Key West http://www.heronhousecourt.com/
21.04. - Key West - Übernachtung in Key West http://www.heronhousecourt.com/
22.04. - Miami - Übernachtung in Miami http://www.daddyohotel.com/miami/
23.04. - Everglades - Naples - Übernachtung in Naples http://www.innatpelicanbay.com/
24.04. - Sanibel Island - Übernachtung Sanibel Island - Hotel vergessen
25.04. - noch offen
26.04. - noch offen
27.04. - noch offen
28.04. ... - Abends nach Orlando zurück - Auto abgeben - Übernachtung im Hyatt im Terminal
29.04. - Abflug um 9.00 h
Die noch viel Spaß in der Sonne 8)
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Also das mit den Delfinen ist ja irre! Ich würde mich als Schwimmerin, glaube ich, wahnsinnig erschrecken, wenn so ein Tier neben mir auftaucht. Aber dann... :herz:
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@salial:
ja, war wirklich ein entspannter Tag, das Beobachten der Tiere haben wir sehr genossen. Allerdings zum Preis eines heftigen Sonnenbrandes :)
@ hanelmann:
dann habt ihr ja eine ähnliche Tour wie wir vor. An den offenen Tagen bietet sich ja St. Petersburg geradezu an. Im Nachhinein würden wir auch zwei Nächte auf Sanibel machen, statt einer.
@ Anti:
Ich glaub da würde jeder erst einmal zucken, wenn eine Flosse neben einem im Wasser auftaucht :shock: man weiß ja nicht, was sich darunter verbirgt ;)
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Hi Tom,
schöner Bericht.. Die Delfin-Begegnungen waren ja wohl echt klasse..
Wie ich sehe, hattet Ihr für St. Pete kein Glück bei Priceline bezüglich der Tradewind Resorts..?
LG Romani
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Hallo Romani,
ja Delfine üben eine wahnsinns Faszination aufuns aus. Da könnten wir ewig zuschauen.
Weder auf St. Pete Beach noch Sanibel gab es über Priceline oder Hotwire was zum vernünftigen Preis. Deshalb die Ausweichhotels. Schade, das Tradewinds sah echt gut aus.
VG
Tom
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Samstag, 19.03.2011
Everglades Nationalpark
auf der Suche nach den Waschbären
Nach der Morgen-Beauty sind wir kurz zu Publix gefahren, haben uns zum Frühstück zwei Cinnamon-Twists und eine Schoko-Milch geholt. Außerdem haben wir Brot, Wurst und Tomaten fürs Picknick im Park besorgt. Bei McDonalds noch eine Morgen-Latte geholt ;) und dann ab Richtung Everglades Nationalpark.
Vor dem Parkeingang besuchten wir das Visitor-Center, um uns über die Fauna und Flora des Parks zu informieren. Das Visitor Center ist übrigens wirklich schön gemacht. Am Eingang zahlten wir unsere 10 $ Eintritt und fuhren als erstes nach Royal Palm. Bereits am dortigen Visitor-Center konnte man wieder eine wunderbare Tiervielfalt beobachten: Schildkröten, Schnappschildkröten, Baby-Gators und deren großen Artgenossen, Reiher...
(http://i1.rym.de/i/m/g/27527/compdsc1942GREHK.jpg)
Danach machten wir uns auf zum Anhinga Trail. Hierbei handelt es sich um einen Loop von einer halben Meile Länge, der die besten Möglichkeiten bietet, um Tiere zu beobachten. Und an diesem Vormittag war hier definitiv ganz schön was los. Zu sehen haben wir fast alles bekommen, was der Park zu bieten hat. Ibise, Bussards, Störche, Reiher, Pelikane, Schildkröten und natürlich Anhingas. Unmengen Alligatoren schwammen umher oder lagen faul in der Sonne. Diese waren offensichtlich aggressiver als sonst drauf, so dass immer etwas geboten war. So manches mal haben wir uns gedacht, dass das Federvieh schon ganz schön mutig – oder einfach nur blöd – ist, so unbedarft wie sie sich den Gators nähern :shock: . Trotzdem wurde keiner während unserer Anwesenheit gefressen. Insgesamt haben wir für die halbe Meile zwei Stunden gebraucht.
(http://i1.rym.de/i/m/g/27528/compdsc21284NT51.jpg)
(http://i5.rym.de/i/m/g/27529/compdsc1947SOHY5.jpg)
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(http://i1.rym.de/i/m/g/27540/compdsc2059KM357.jpg)
Apropos fast alle Tiere: wo sind denn nun die ganzen Waschbären in Florida geblieben? Während der Recherche für den Urlaub haben wir immer wieder gelesen, dass es in Florida überall Unmengen von Waschbären gibt. So einen wollten wir schon immer mal in Natura sehen. Leider haben wir bisher keinen einzigen gefunden :) - halt stimmt nicht ganz: drei Stück haben wir gesehen, allesamt breitgefahren auf der Straße. Und in diesem Zustand sahen sie zugegebenermaßen so gar nicht attraktiv aus ;)
Danach ging es weiter auf den ebenfalls eine halbe Meile langen Gumbo Limbo Trail, auf dem man sich ein bisschen wie im Dschungel vorkam.
Wir fuhren weiter nach Long Pine Key, um dort unser Picknick zu machen. Wir saßen gerade gemütlich am Picknicktisch, als ein älterer Herr vorfuhr und mich fragte, ob ich Feuerwehrmann sei. Irgendwie mussten sich über meinem Gesicht drei Fragezeichen gebildet haben :verwirrt: , denn er meinte so einen roten Flitzer könnte nur ein Feuerwehrmann fahren ;) .
Gut gesättigt ging es weiter zum Pa-hay-okee Overlook. Von dort aus hat man einen wunderbaren Überblick über die Frischwasser-Prärie des Shark Rivers.
(http://i3.rym.de/i/m/g/27541/compdsc2071YYM95.jpg)
Diese ist natürlich in der Winterzeit trocken. Das faszinierende daran ist, dass das Flußbett 8 Meilen breit ist und vom Lake Okeechobee durch die Everglades ins Meer fließt. Leider wurde durch die Besiedlung der Region südlich des Sees und der Kanalisierung dem Shark River immer mehr das Wasser abgegraben, so dass dies eine ernste Bedrohung für das Öko-System Everglades darstellt.
(http://i5.rym.de/i/m/g/27542/compdsc2074M47XB.jpg)
Der nächste Halt war am Mahogany Hammock. Ein kurzer Trail führt zum Hammock, wo man auch für die Everglades riesige Mahagony Bäume betrachten kann.
Am West Lake legten wir eine kurze Pinkelpause ein und fuhren danach weiter nach Flamingo. Am Parkplatz vielen uns ein paar Leute auf, die interessiert in eine Baumkrone schauten und fotografierten. Aber offensichtlich nur den schönen Baum, denn die erhofften Waschbären gab es wieder nicht zu sehen :(
(http://i4.rym.de/i/m/g/27543/compdsc2088XST5B.jpg)
Dafür entdeckten wir als erstes auf einem Antennenmast das Nest eines Weißkopf-Seeadlers. Leider reichte mein Zoom mal wieder nicht... Wir kauften uns ein Eis am Stiel und einen superdünnen Kaffee, verweilten ein wenig und beschlossen dann, die Rückfahrt anzutreten.
Kurz nachdem wir losgefahren waren, hielten wir noch kurz an einem Tümpel an, wo es wieder viele Reiher, Pelikane und Alligatoren in groß und als Babys zu sehen gab. Dort entdeckten wir dann auch noch den Roseate Spoonbill, einen Reiher mit rosa Flügeln.
(http://i4.rym.de/i/m/g/27544/compdsc21211LYG9.jpg)
Auf der endlos scheinenden Rückfahrt zogen wir ein erstes Fazit zum Tag. Für uns hätte der Besuch von Royal Palm – insbesondere des Anhinga Trails gereicht. Die Artenvielfalt, die wir dort angetroffen haben übertraf alles andere im Park. Die anderen Punkte waren für unseren Geschmack eher langweilig. Deshalb beschlossen wir, nochmals am Anhinga Trail zu stoppen. Allerdings stellten wir fest, dass es eine gute Entscheidung war, diesen gleich am Anfang zu besuchen. Im Vergleich zum Vormittag war es jetzt fast wie ausgestorben.
Nach ungefähr einer halben Stunde traten wir dann endgültig die Rückfahrt zum Motel an. Nach einer kurzen Relax-Pause fuhren wir zu Panda Express. Heute gab es Orange Chicken, Bejing Beef und Sweet Fire. Danach noch eine Abend-Latte von McDonalds und dann ziemlich müde zurück zum Motel.
Dort konnten wir den riesigen Mond bewundern, der in dieser Nacht 13% größer und 30% heller als sonst war, weil er die nächst mögliche Position zur Erde hat. Das kommt alle 18 Jahre vor und natürlich war es Glück, dass dieses mal Vollmond war.
(http://i3.rym.de/i/m/g/27545/compdsc2134ZI9YM.jpg)
Highlight: Anhinga Trail
Lowlight: kein wirkliches
gefahrene Meilen: 99
Wetter: gefühlte 30° ;)
Hotel: Super 8 Florida City (74,93 € für 2 Nächte über opodo.de (mit 20,- € Gutschein)). Unterer Super 8-Standard, aber dem Preis angemessen
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Ich verfolge mit Spannung euren Bericht... tolle Bilder! :D
Im Juni geht es für uns ebenfalls nach FL.. ich plane gerade schon felißig!
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Na dann viel Spaß beim planen. Hoffentlich liefert unser Bericht ein paar Anregungen :)
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Dein Bericht tut so richtig gut. :P
Zwar scheint hier auch die Sonne und auf der Terrasse könnte es auch recht warm sein, aber man muß ja im Büro sitzen...... :wink:
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Was ich noch zum Haus am Strand von Naples sagen wollte: Ich möchte jetzt noch nicht verkaufen, musst dich nach einem anderen umsehen :zwinker:
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Mist, dann müssen wir doch das direkt am Strand nehmen :wink:
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So, nachdem wir ja bereits seit Donnerstag wieder zu Hause sind, mussten wir uns erst einmal zwei Tage um Katze und Garten kümmern. Aber jetzt geht es weiter...
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Sonntag, 20.03.2011
Florida City – Key West
Nach dem Aufstehen holte ich mir einen Kaffee an der Rezeption und als wir fertig waren checkten wir aus und fuhren erneut zu Publix, um uns Cinnamon Twists und Bagels zu holen. Danach noch einen Stopp bei Mc Donalds für die Latte und los ging es Richtung Key West.
Unterwegs legten wir kurz nach der Isla Morada einen Stopp bei Anne's Beach ein. Allerdings lud es uns hier nicht zum Verweilen ein. Überall lag Müll und andere „menschliche Ausscheidungen“ rum. Weshalb wir beschlossen, weiter zu fahren.
Irgendwann sahen wir eine schöne Picknick Area auf der linken Seite direkt am Wasser und beschlossen, dort unser Mittagessen zu uns zu nehmen. Es gab Bagels, Wurst, Tomaten. Allerdings stürmte es ganz schön heftig, weshalb wir uns auch hier nicht lange aufhielten.
Wir fuhren also direkt weiter durch bis Key West. Die Strecke zieht sich ganz schön, trotz vieler Brücken und schöner Aussichten auf die Keys.
(http://i1.rym.de/i/m/g/27571/compp10301493C3MU.jpg)
Auf Key West angekommen, suchten wir zuerst unser Motel auf. Leider war unser Zimmer noch nicht fertig. Allerdings konnten wir unser Auto stehen lassen. So gingen wir also erst einmal auf Erkundungstour. Der erste Punkt, den wir ansteuerten, war der Southernmost Point, der nur unweit von unserem Hotel war. Am südlichsten Punkt der kontinentalen USA, von wo aus es noch 90 Meilen bis Kuba sind, war die Hölle los. Es gab eine lange Schlange, an der man sich anstellen musste, wenn man vor der Statue posieren möchte. Wir wollten das nicht und machten ein Foto ohne Menschen, was zugegebenermaßen nicht einfach war, genau im richtigen Moment abzudrücken ;)
(http://i5.rym.de/i/m/g/27572/compdsc2144HAKTK.jpg)
Banach schlenderten wir die Straße entlang, vorbei an den wunderschönen bunten Häusern:
(http://i2.rym.de/i/m/g/27573/compdsc21555KUQY.jpg)
und am Lighthouse:
(http://i3.rym.de/i/m/g/27574/compdsc2159D84DO.jpg)
Das Hemingway Haus schauten wir nur von außen an. Leider konnte man kein Foto machen, da geschickterweise ein Netz über der Mauer gespannt war.
Ein paar Häuser weiter fanden wir dann diesen schönen Hinweis:
(http://i4.rym.de/i/m/g/27575/compdsc2168N2QHU.jpg)
Tatsächlich ging auch die passende Spur vom Zaun weg ;)
Ein kurzer Abstecher zum Post Office musste noch sein, schließlich brauchten wir noch Briefmarken für unsere Postkarten. Da es Sonntag war, war dieses jedoch geschlossen. Wie praktisch, dass es einen Automaten gab, wo man die entsprechenden Briefmarken mit Kreditkarte kaufen konnte.
Weiter ging es vorbei am Kino, wo eine Marilyn Monroe davor poste ;)
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vorbei am „Strand-Haus“
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Danach gingen wir zurück zum Motel, um einzuchecken. Das Blue Marlin Motel bot mal wieder eine positive Überraschung. Wir haben dieses auf Empfehlung von Stefan Wernthaler gebucht und es hat sich gelohnt. Wunderschön neu renovierte Zimmer mit einem für amerikanische Motels außergewöhnlichem Bad. Danke Stefan für diesen Tipp :)
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Nachdem wir ein wenig relaxt hatten, machten wir uns auf den Weg zu Higgs Beach. Dieser ist zum baden aber relativ ungeeignet, da miefig und nicht sehr einladend. Wir beschlossen deshalb, die Duval Street entlang zu bummeln. Eigentlich ein sehr schönes Sträßchen, bis auf die Menschenmassen.
Dort findet man auch ein Plagiat von Ricks Café. Wer allerdings schon mal das Original auf Jamaika besucht hat, wird uns zustimmen, dass diese Location bei weitem nicht mithalten kann.
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Am Mallory Square herrschte bereits buntes Treiben, obwohl es noch ein wenig bis zum Sonnenuntergang hin war. Viele Menschen, Musiker, Feuerspucker, Komiker und Jongleure. Am Kai lag das Disney Kreuzfahrtschiff, die Magic:
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Nachdem wir ein wenig umhergeschledert sind und dem einen oder anderen Gaukler zugeschaut haben, ging es auch schon los mit dem Sonnenuntergang:
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Nachdem die Sonne dann vollends untergegangen war, schlenderten wir wieder die Duval Street zurück. Vorbei an Sloppy Joe's
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Selbst das Hard Rock Café hat auf Key West das passende Aussehen:
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Gegen 22 Uhr waren wir dann zurück am Motel:
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Insgesamt hat uns das Ambiente von Key West ganz gut gefallen. Allerdings war uns alles ein wenig zu touristisch. Aber man muss auf jeden Fall einmal da gewesen sein, um es mit eigenen Augen gesehen zu haben.
Highlight: Bunte Häuservielfalt
Lowlight: Menschenmassen
gefahrene Meilen: 126
Wetter: gefühlte 30° ;)
Hotel: Blue Marlin Motel (180 $ incl. Tax direkt über Hotelseite). Sehr schönes, offensichtlich neu renoviertes Motel.
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Ein paar Häuser weiter fanden wir dann diesen schönen Hinweis:
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:lachen5:
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Das Schild fordert ja fast zu Aktionen auf :wink:
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der Spur nach, die vom Zaun wegging wurden diese Aktionen auch durchgeführt :shock:
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Bei uns stand damals ein Weihnachtsbaum neben dem "Southernmost Point" (wir waren um die Weihnachtszeit dort - 1995). Das sieht auf dem Foto - konnte man noch ohne anstehen machen - lustig aus. Schöne Sonnenuntergang-Fotos.
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Montag, 21.03.2011
Key West – Miami Beach
Nach einer ausgiebigen Dusche im herrlichen Bad des Motels und dem üblichen Kontinentalen Frühstück – welches wir mangels Sitzgelegenheiten mit aufs Zimmer nahmen – machten wir uns auf den Weg. Heute war es bewölkt und stürmisch. Als erstes Ziel für heute hatten wir den Bahia Honda State Park auf dem Plan. Auf Grund des schlechten Wetters – es sah nach Regen aus – hatten wir keine rechte Lust und beschlossen, direkt nach Miami Beach zu fahren. Auf der nicht enden wollenden Fahrt über die Keys haben wir immerhin mindestens drei Regentropfen abbekommen ;) . Das einzige Highlight auf der Fahrt war der riesen Eimer Erdbeershake von Dairy Queen :) .
Gegen 13 Uhr erreichten wir bereits unser Hotel. Leider war das Zimmer noch nicht fertig, weshalb wir beschlossen einen Abstecher zum Bayside Marketplace zu machen. Wir schlenderten eine ganze Weile umher aber alles in allem war uns das ganze zu touristisch. Wahrscheinlich die ideale Touri-Abzockzentrale für die Passagiere der anlegenden Kreuzfahrtschiffe. Unsere Einkäufe beschränkten sich auf einen Magneten.
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Noch einen kurzen Blick auf Downtown Miami:
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Und dann fuhren wir zurück zum Hotel und bewunderten die Kreuzfahrtschiffe und die schicken Häuser entlang der Strecke.
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Wir checkten ein, bezogen unser Zimmer und freuten uns, dass man zum Preis eines Hotelzimmers eine Zwei-Zimmer-Wohnung bekommt: Wohnzimmer, Schlafzimmer, Bad, Küche :) . Danach machten wir einen kurzen Abstecher an den Strand.
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Die Lage des Hotels direkt am Strand war wirklich perfekt: nur 50 Meter südlich der 5th – da ab der 5th nordwärts der Hotspot des Ocean Drives ist, wohnt man abseits des Trubels und ist doch mittendrin.
Weil wir schon Hunger hatten, beschlossen wir direkt zu TGI Friday's, der praktisch schräg gegenüber von unserem Hotel war, essen zu gehen. Da wir auch hier noch nie gewesen sind, waren wir gespannt, was uns erwartet. Hoffentlich kein so kulinarisches Fiasko wie bei Cracker Barrel :( . Yvonne bestellte sich Chicken Parmiggiano mit Tortellini und ich einen Jack Daniels Burger. Beides war sehr lecker, Yvonnes Portion allerdings etwas klein.
Anschließend schlenderten wir den Ocean Drive entlang
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und entdeckten in einer Querstraße ein öffentliches Parkhaus, in dem wir unser Auto für 20 statt wie im Hotel für 30 Dollar pro Tag parken können hätten. Außerdem wäre es dort nicht den ganzen Tag in der prallen Sonne gestanden. Aber egal, jetzt steht es schon auf dem Hotelparkplatz. Zum Abschluss unseres Bummels statteten wir Walgreens noch einen Besuch ab, mir gelüstete es nach M&Ms und Yvonne nach „Nüsse zum aufklappen mit Salz“ (ihr fiel das Wort für Pistazien nicht ein). Mit einer Feierabendlatte traten wir den Rückweg zum Hotel an.
Highlight: Lage unseres Hotels
Lowlight: Endlose Fahrt über die Keys
gefahrene Meilen: 170
Wetter: 24,4°, stürmisch, vormittags bewölkt
Hotel: The Savoy Hotel (248,80 $ inkl. Tax für 2 Nächte über Hotwire + 30 $ + Tax Parken pro Tag). Etwas in die Jahre gekommenes aber altehrwürdiges Hotel, Lage direkt an der Oceanfront.
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„Nüsse zum aufklappen mit Salz“ (ihr fiel das Wort für Pistazien nicht ein).
:lachroll: Eine herrliche Umschreibung! :daumen:
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Hallo,
wir folgen Euch im Juli diesen Jahres.
14 Tage auf fast der gleichen Route.
Tolle Berichte weiter so und viel Spass im Sonnenstaat!
Gruss aud der Heimat
Glorya
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Deine Bilder machen mir echt mal wieder Lust auf Florida :groove:. Toller Bericht :applaus:.
Seit Jahren hat uns aber der Südwesten fest im Griff :grins:.
LG,
Ilona
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Hallo,
wir folgen Euch im Juli diesen Jahres.
14 Tage auf fast der gleichen Route.
Tolle Berichte weiter so und viel Spass im Sonnenstaat!
Gruss aud der Heimat
Glorya
Wir sind ja zwischenzeitlich wieder zu Hause :( Aber euch viel Spaß und hoffentlich berichtest Du dann auch?
Deine Bilder machen mir echt mal wieder Lust auf Florida :groove:. Toller Bericht :applaus:.
Seit Jahren hat uns aber der Südwesten fest im Griff :grins:.
LG,
Ilona
Ob das bei uns auch so ist, erfährst Du dann im Fazit ;)
Gleich kommt der nächste Tag...
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Dienstag, 22.03.2011
Miami Beach
Heute steht unser letzter ganzer Tag in Florida an. Und das sollte ein reiner Erholungstag am Strand werden. :urlaub:
Beim morgendlichen Duschen habe ich wahrscheinlich den weltweiten Rekord bei der Dauer des Einstellens der Wassertemperatur gebrochen. Es war wieder so ein Teil „je weiter man dreht, desto heißer wird es“. Erschwerend kam hinzu, dass dieses Teil ein wenig marode war.
Nachdem dies geschafft war und wir wieder sauber waren ;) gingen wir ins Restaurant des Hotels zum Frühstück. Da kann man mal nicht meckern: 7,99 $ für Eier, Bacon, Toast, Marmelade, Kaffee und O-Saft. Und das direkt an der Oceanfront auf der Terasse am Pool. So kann der Tag beginnen :) .
Danach ging es direkt ab an den Strand. In der Resort-Fee sind die Liegen und Sonnenschirme am Strand inklusive. Ein netter Mann, brachte diese an die von uns ausgewählte Stelle.
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Es war schon bruzzlig warm und nach einer Weile in der Sonne, dachte ich mir: Einmal sollte ich in Florida schon im Meer gebadet haben. Nach der kalten Erfahrung in St. Pete hatte wir ja keinen weiteren Versuch unternommen :oops: . Also los! Mal den ersten Zeh reingehalten und siehe da: fühlt sich warm an! Endlich angenehm warmes Meerwasser – da war ein ausgiebiges Plantschen angesagt :) .
Nachdem wir eine weile rumgelümmelt haben, beschlossen wir, am Strand entlang zum South Point Park zu laufen. Ein schöner Spaziergang in der Sonne, vorbei an den schönen bunten Häuschen der Life Guards und der Skyline von Miami Beach. Wirklich schöne Ausblicke hat man hier ;) :
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(http://i5.rym.de/i/m/g/27830/compp1030198FYGHT.jpg)
Vom South Point Park hat man einen schönen Blick auf Fisher Island und die Skyline von Downtown Miami.
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Danach ging es zu Fresh on 5th gegenüber des Hotels, um einen Sandwich zu vertilgen. „Build your own“ ist hier das Motto. Sowohl für die Sandwichs, als auch für den Salat. Man füllt einen Bestellzettel aus, auf dem man alles ankreuzen kann, was man möchte. Brotsorte, Wurst, Gemüse, Senf... :essen: Auf jeden Fall war er tierisch lecker. Zum Nachtisch gab es noch ein original italienisches Eis und eine Latte.
Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg zum Strand. Eine Mutter kam gerade mit ihrem schreienden Kind aus dem Wasser. Das kleine Mädchen hatte so ein Sonnenschutz-T-Shirt an. Offensichtlich hat sich darunter ein Jelly Fish verirrt. Die kleine hatte am ganzen Oberkörper rote Flecken, weshalb sie sich gleich zum Lifeguard aufmachten. Die arme! :( . Am Strand lag auch das eine oder andere Exemplar:
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Es war herrlich so faul am Strand unter dem Sonnenschirm zu liegen, mit musikalischer Umrahmung aus dem iPod. Einfach nur relaxen. Von den gefühlten 30° ;) war hier auf Grund der kühlen Brise nichts zu spüren. Wir wunderten uns, dass wir gar nicht rot wurde, obwohl wir doch noch ganz weiß waren...
Gegen 16 Uhr beschlossen wir, zurück aufs Zimmer zu gehen, wo uns eine böse Überraschung erwartete. Obwohl ich mich aller Kleider entledigt hatte, trug ich eine weiße Badehose und ein knallrotes T-Shirt!! :shock: Unter meiner weißen Badehose, musste sich offensichtlich noch eine ebenso knallrote Strumpfhose befinden! :shock: Nun hatte uns also der Sonnenbrand doch gnadenlos erwischt. So rot waren wir in unserem ganzen Leben noch nicht. Wir fragten uns, warum wir das weder gesehen, noch gespürt hatten, während wir am Strand waren. Normalerweise merkt man ja, wenn es zu viel wird. Muss wohl an der kühlen Brise gelegen haben...
Nach ausgiebiger Körperpflege machten wir uns erneut auf zu TGI Fridays. Hier hatten wir noch zwei Gerichte entdeckt, die wir noch testen wollten. Nachdem es heute nicht stürmte, setzten wir uns draußen hin und genossen unser Essen. Dieser Genuss wurde leider abrupt beendet, als sich am Nebentisch 5 völlig zugedröhnte junge Leute setzten und rumgröhlten. Ich glaube ihr Wortschatz umfasste nur zwei Wörter: abwechselnd f**k und a*s. :angst:
Nachdem es aus mit der Ruhe war, suchten wir das weite und gingen zurück ins Hotel um ein wenig zu relaxen.
Nach Sonnenuntergang schlenderten wir nochmal die Duval-Street entlang. Schließlich wollte ich ja noch ein paar Nachtfotos machen. Ein paar schöne sind auch dabei rausgekommen. Auf Grund der vielen Menschen, die vorbei liefen, packte ich mein Stativ aus, um diese mittels Langzeitbelichtung aus dem Bild zu bekommen.
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Nachdem wir vorhin auf der Strandseite die Straße hoch liefen, wechselten wir die Straßenseite, um auf der Seite mit den Hotels und Restaurants zurück zu laufen. Dieses Unterfangen entwickelte sich aber schnell zu einem Spießrutenlauf, da man in jedem Restaurant vollgelabert wird, man bekäme hier alles umsonst ;) und jeder zwang einem seine Flyer auf. Erinnerte uns irgendwie an die Herrschaften in Las Vegas mit den Karten von den leicht bekleideten Damen ;) . Eigentlich hatten wir ja vor, noch einen Absacker in einem der Lokale zu trinken. Doch der ganze Terror nervte uns, worauf wir beschlossen, wieder die Straßenseite zu wechseln, um unsere Ruhe zu haben. Statt einem Absacker, holten wir uns nochmal ein Eis im Fresh of 5th und setzten uns dort nach draußen. Südlich der 5th hat man halt seine Ruhe ;)
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Anschließend ging es zurück aufs Zimmer, wo wir noch ein wenig TV schauten. Unser Sonnenbrand hatte zwischenzeitlich ein Stadium erreicht, dass den Namen „Brand“ verdiente, denn es brannte höllisch. Hoffentlich wird es bis morgen besser, sonst wird das ja ein spannender Heimflug :(
Highlight: Relaxen am Strand
Lowlight: Sunburner
gefahrene Meilen: 0
Wetter: gefühlte 30° ;)
Hotel: The Savoy Hotel (248,80 $ inkl. Tax für 2 Nächte über Hotwire + 30 $ + Tax Parken pro Tag). Etwas in die Jahre gekommenes aber altehrwürdiges Hotel, Lage direkt an der Oceanfront.
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Wir hatten damals Unmengen von den bläulichen Quallen am Strand von Miami. Aus diesem Grunde habe ich mich dort nie ins Wasser gewagt :D.
LG,
Ilona
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Wir waren ein paar mal im Wasser und sind Gott sei Dank verschont geblieben. Ich hab die mal gegoogelt, die scheinen gar nicht so ungefährlich zu sein...
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Mittwoch, 23.03.2011
Heimreise
So, der Tag des Abschieds ist gekommen. Nach ausgiebigem Ausschlafen – es war eine unruhige Nacht, da wir nicht so richtig wussten, wie wir liegen sollten, ohne dass uns der Sonnenbrand schmerzte :( - gingen wir erneut im Hotel zum Frühstück. Wieder war es sehr lecker. Da die Sonne schon wieder erbarmungslos vom Himmel und durch die Klamotten auf die Haut brannte, setzten wir uns gezwungener maßen innen an einen Tisch, was die Bedienung so gar nicht verstehen konnte ;) .
Und dann ging es aufs Zimmer, Koffer packen. Gegen 11.30 Uhr checkten wir aus und machten uns auf den Weg zur Mall of Americas. Diese hatten wir auf Grund ihrer Nähe zum Flughafen ausgewählt. Leider gefiel es uns dort überhaupt nicht und Yvonne wollte unbedingt noch mal zu Victoria's Secret, was es hier nicht gab. Also beschlossen wir weiter zur Dolphin Mall zu fahren, die nur ein kurzes Stück weiter weg war. Hier gefiel es uns deutlich besser. Yvonne wurde auch bei VS fündig :)
Gegen 13.30 Uhr traten wir dann unsere letzte Fahrt zum Rental Car Return an. Die Rückgabe verlief schnell und problemlos. Vom Shuttle wurden wir dann zum Terminal gefahren, wo wir erst einmal eincheckten und die Koffer abgaben. Nach ausgiebigem Rauchen ;) gingen wir durch die Security, wo es absolut Null Wartezeit gab. Reinlaufen, drankommen. Das Terminal ist ähnlich übersichtlich aufgebaut, wie in Las Vegas – nur etwas größer.
Nach der Security ging es in den Duty Free, wo zwei Stangen Zigaretten zu je 24 $ den Besitzer wechselten. Leider gab es Yvonnes Parfum – wie schon im letzten Jahr – wieder nicht. Das Parfum, das sie für eine Kollegin mitbringen sollte war dort teurer als in good old Germany :verwirrt: .
Danach aßen wir uns noch bei den goldenen Arches satt, da ich keine Lust auf Flugzeug-Fraß hatte. Ich freute mich tierisch, dass es eine illy espressamente Espressobar gab. Leider musste ich aber feststellen, dass sie dennoch keine Tassen, sondern nur Pappbecher hatten. Einen Espresso aus dem Pappbecher brauche ich dann doch nicht, morgen gibt es genügend aus der Tasse :)
Nachdem wir noch ein Weilchen herum gebummelt sind – es war mittlerweile 16.45 Uhr – beschlossen wir zum Gate zu laufen. Ich ging allerdings noch mal kurz nach draußen, um meinen Nikotin-Spiegel drastisch zu erhöhen :) . Auch hier in Miami ist das kein Problem, da der Weg nach draußen kurz ist und es keine Warteschlangen an der Security gibt. Eigentlich hatte ich vor dem Boarding noch vor, einen Bericht zu schreiben, da es im Flughafen WiFi gibt. Leider habe ich ihn aber nicht mehr fertig bekommen, da pünktlich um 17.15 Uhr das Boarding begann.
Im Flieger statteten wir uns mit Zeitschriften aus. Es ist schon ein Vorteil, wenn man mit Lufthansa fliegt, da gibt es noch ausreichend Zeitschriften, vor allem in Deutsch. Bereits um 17.30 Uhr kam die Durchsage „Boarding komplett“ und das Flugzeug begann sich 15 Minuten vor dem Zeitplan auf die Fahrt zur Startbahn.
Der Flug verging recht schnell. Die Schmerzen, die die Hose auf unserem Sonnenbrand verursachte, waren unerträglich :( . Das Inseat-Entertainment wurde genutzt und das widerlich anmutende Beef Teriaki wurde verschmäht. Mit dem Schlafen klappe es allerdings nicht so richtig. Als ich gerade mal eine Stunde schlief, ging das Licht an und Frühstück wurde serviert. Entsprechend gerädert kamen wir 45 Minuten früher als geplant in München an.
Passkontrolle, Zoll und Gepäckausgabe gingen zügig über die Bühne und dann waren nur zwei Dinge wichtig: 1. Brezel und 2. Rauchen :) So standen wir kauend und rauchend (also ich) an der Bushaltestelle und warteten auf unseren Shuttleservice. Dieser brachte uns zu unserem Auto und gut 1,5 Stunden später warfen wir wieder zu Hause. Trautes Heim, Glück allein :) Aber nur, um kurz das Gepäck auszuladen, schließlich mussten wir vor 12 Uhr in der Katzenpension sein, um unseren kleinen Tiger abzuholen. Der freute sich mächtig, uns wieder zu sehen, somit konnte es endlich nach Hause gehen.
Highlight: zügiger Flug
Lowlight: Schmerzen vom Sonnenbrand
gefahrene Meilen: 30
Wetter: gefühlte 30° ;) in Miami, 17° in D
Hotel: Home Sweet Home ;)
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Warum müssen die Rückflüge nur immer so unangenehm sein :kratz:? Zum einen ist der Urlaub vorüber, dann noch das widerliche Essen (dem USA LSG-Catering gehört mal ein Kochkurs verpasst :zwinker:) und dann noch dein Sonnenbrand.
Dennoch war ich gerne mit euch in Florida. :dankeschoen: für den tollen Reisebericht :applaus:.
LG,
Ilona
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Ja, ich finde auch, dass das Essen auf dem Rückflug immer widerlich ist (http://www.smileygarden.de/smilie/Kotzen/33.gif) aber trotz aller Widrigkeiten empfanden wir den Flug dieses mal als erträglich.
Danke für die Blumen!
Ich tippe gerade noch ein Fazit, dann kann hier der Daumen nach oben vergeben werden...
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Fazit
Am Ende der Reise ist es Zeit, alles noch mal Revue passieren zu lassen...
Was sind die Eindrücke unserer ersten Florida-Reise? Schließlich sind wir ja bisher West-Junkies gewesen. Hat sich daran etwas geändert? Die Antwort darauf ist definitiv NEIN...
Florida ist mit Sicherheit ein super schönes Fleckchen Erde und hat uns sehr gut gefallen. Allerdings übte es zu keiner Zeit auch nur annähernd die Faszination auf uns aus, wie es im Westen der Fall ist.
Wir freuten uns über die sommerlichen Temperaturen im März, es war schön, dem kühlen Deutschland zu entfliehen. Wir waren begeistert von den Tieren und den Stränden. Doch woran liegt es dann, dass wir nicht so fasziniert wie vom Westen waren? Für uns gab es da im wesentlichen drei Gründe:
1. Eintönigkeit der Landschaft. Wenn wir so von A nach B in Florida gefahren sind, sah es jeden Tag gleich aus. Flach und grün. Im Westen hingegen durchqueren wir auf einer Tour ständig wechselnden Landschaften. Berge, Täler, Wälder, Wüsten... Dort ist für uns oft der Weg das Ziel. In Florida langweilten uns die Fahrstrecken schnell.
2. Stärkere Besiedelung. Man ist irgendwie nie so einsam auf der Strecke, wie es manchmal im Westen der Fall ist. Eigentlich ist auf jeder Strecke viel Verkehr und man passiert viel städtisches Gebiet. Im Westen genießen wir gerne einfach die Einsamkeit. Der viele Verkehr ging uns stellenweise einfach auf den Geist.
3. Touristische Ausprägung. Alles in Florida ist irgendwie touristischer als im Westen. Selbst in Städten wie LA oder San Francisco wirkt der Tourismus nicht so aufdringlich wie in Florida.
Insgesamt müssen wir sagen, dass diese 10-tägige „Orientierungsfahrt“ genau richtig für uns war. Wir wollten immer mal nach Florida, hatten aber immer schon das Gefühl, dass das nicht unser Amerika ist. Was auch immer wir gelesen oder gehört haben, es hat sich bestätigt. Viele haben uns für verrückt gehalten: „Was, wegen 10 Tagen fliegt ihr nach Florida?“, „das wird doch Stress pur“. Da wir ja selbst doch ein bisschen von der Reise überrumpelt wurden, konnte auch im Vorfeld nicht so ausgiebig recherchiert werden wie sonst. Deshalb hatten wir irgendwann selbst Zweifel, ob das was wird. Bei ausgiebiger Recherche wären wir sicherlich auch nicht zur Spring Break Zeit gefahren.
Doch wenn man unsere Zielsetzung, mal einen Eindruck von Florida zu bekommen und das wesentliche zu sehen, als Maßstab nimmt, müssen wir sagen, es war goldrichtig. Wir haben die für uns wichtigen Dinge gesehen und wissen nun:
Es war sehr schön, aber wir werden wohl nicht wiederkommen...
Mit einer Ausnahme vielleicht: Sollte es uns jemals wieder nach einem Badeurlaub sein – was im letzten Jahrzehnt irgendwie nicht der Fall war – dann könnten wir uns vorstellen, den in Florida zu verbringen. Hier hat man den Vorteil der schönen Strände und dennoch ist man in den USA. Allerdings müsste sich Florida dann erst einmal gegen Jamaika durchsetzen ;)
Was ist uns noch so aufgefallen:
Die Leute kamen uns unfreundlicher vor.
Das Fahren auf den Highways war nicht so entspannt wie im Westen. Raser oder Drängler waren an der Tagesordnung...
Wir waren permanent müde. Lag es daran, dass wir es nicht gewöhnt sind, uns im März bei solchen Temperaturen aufzuhalten? Lag es an der Luft? Keine Ahnung...
Mit Sizzler und TGI Friday's haben wir zwei neue Family-Diners entdeckt, die wir dann gerne auch mal im Westen aufsuchen werden.
Alles in allem haben wir uns gut erholt und haben die Wärme genossen. Unser Programm empfanden wir als abwechslungsreich, die Strecken überschaubar und nichts hatte auch nur annähernd den Hauch von Stress.
Was waren unsere Highlights?
1. Royal Palm in den Everglades
2. Kennedy Space Center
3. Sanibel Island
4. Myakka River State Park
Was war nicht so der Renner?
1. Key West
2. Universal Island of Adventure – The Wizarding World of Harry Potter mal ausgenommen
3. Rest der Everglades
Zum Schluß müssen wir auch noch unsere Meinung bezüglich Fliegen mit der Lufthansa revidieren. Nach unserem letzten Flug mit der LH im Jahr 2004 hatten wir uns geschworen, diese Gesellschaft zu meiden. Enge Sitze, schlechter Service, unfreundliche Flugbegleiter. Jetzt, 7 Jahre später, haben wir festgestellt, dass es sehr gut war. Viel mehr Beinfreiheit als bei BA, guter Service, freundliches Personal, deutsches Inseat-Entertainment und Pünktlichkeit – die scheint es jabei der BA nur selten zu geben ;) . Einzig zu eng waren die Sitze. Somit steht einem weiteren Flug mit der LH nichtsmehr im Wege :)
Wir hoffen, es hat euch Spaß gemacht, mit uns zu fahren! Vielleicht bis Bald!
:dankeschoen: und :winke:
Yvonne und Tom
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@Yvonne und Tom
Danke für den Reisebericht.
Eurem Fazit kann ich mich anschließen, mit Ausnahme von Key West, was uns sehr gut gefallen hat. :D
Grüße
Tissi
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Wundert mich, dass sie an dem Hemingway piss Schild noch kein DNA testing gemacht haben, ob das auch stimmt. :lol: :lol:
Danke für diesen schönen Reisebericht
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@Yvonne und Tom
Danke für den Reisebericht.
Eurem Fazit kann ich mich anschließen, mit Ausnahme von Key West, was uns sehr gut gefallen hat. :D
Grüße
Tissi
Bitte!
Ja, zu Key West war unsere Meinung auch gespalten. Es ist sicherlich ein nettes Örtchen mit den schönen Häusern usw. Aber alles in allem war uns das einfach zu Touri-Mäßig. Ein Touri-Laden am anderen usw. Auch die Menschenmassen nervten aber das lag halt an der Zeit. Und die Anfahrt ist schon etwas langatmig. Es fällt bei uns unter die Rubrik "ganz nett es mal gesehen zu haben aber einen zweiten Besuch nicht wert".
Wundert mich, dass sie an dem Hemingway piss Schild noch kein DNA testing gemacht haben, ob das auch stimmt. :lol: :lol:
:lolsign:
Danke für diesen schönen Reisebericht
Bitte!
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Schöne Bilder von Eurem Kurztrip.
Wir waren im Oktober da zum Baden. Unsere Eindrücke sind zum Teil ähnlich gewesen. Um dem deutschen Winter zu entfliehen, würde ich aber wieder hin fliegen. Mit dem Westen und Osten kannst Du es halt nicht vergleichen.
Viele Grüße
Steffi
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Danke schön für das fast LIVE mitfahren lassen. Euer Fazit bestätigt eigentlich mein Vorurteil über Florida. Es gibt schöne Ecken und Sanibel Island war wirklich schön, aber Strandurlauberin bin ich nun wirklich nicht. Also muss Florida wahrscheinlich bis zur Rente warten :grins: Für Springbreak war ich glaube ich schon immer zu alt...
Gut gefallen hat mir auch eure NASA-Tour; ein Shuttle-Start wäre bestimmt auch irre gewesen, aber die Zeiten sind ja erst mal vorbei. Da freuen sich die Allis... Endlich Ruhe!
Bis bald und liebe Grüße,
Andrea
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Auch von mir Danke fürs mitnehmen in die Sonne. Florida übt auch auf mich nicht die Anziehungskraft des Westens aus. Aber: Ich war einmal im Dezember vor Weihnachten (und damit vor der Hochsaison) dort und würde um diese Jahreszeit immer wieder hinfliegen. Und Key West empfand ich durchaus als "anders". Sehenswert allemal, Flair hat es auch. Wir hatten allerdings auch super Wetter bei An- und Abfahrt.
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Gut gefallen hat mir auch eure NASA-Tour; ein Shuttle-Start wäre bestimmt auch irre gewesen, aber die Zeiten sind ja erst mal vorbei. Da freuen sich die Allis... Endlich Ruhe!
Wenn Du Dich beeilst, schaffst Du den nächsten Start am 18.4. noch ;)
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Auch von mir Danke fürs mitnehmen in die Sonne. Florida übt auch auf mich nicht die Anziehungskraft des Westens aus. Aber: Ich war einmal im Dezember vor Weihnachten (und damit vor der Hochsaison) dort und würde um diese Jahreszeit immer wieder hinfliegen. Und Key West empfand ich durchaus als "anders". Sehenswert allemal, Flair hat es auch. Wir hatten allerdings auch super Wetter bei An- und Abfahrt.
Ich denke Du hast recht, vor Weihnachten ist bestimmt die bessere Zeit. Konnte ich ja auch dem Bericht von EDVM96 entnehmen.
Anders ist Key West definitiv und wie gesagt, man muss es mal gesehen haben. Aber so toll, dass ich unbedingt noch mal hin muss auch wieder nicht. Und in der Nebensaison ergibt sich vielleicht ein anderes Flair als das des Massentourismusses...
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Auch von mir als stille Mitleserin ein :dankeschoen: für den schönen Reisebericht
War mal eine Ecke der USA, die wir bisher vernachlässigt haben, auf ihre Weise interessant. Aber solange es noch so vieles im Westen zu sehen gibt, wird Florida wohl noch lange auf unseren Besuch warten müssen :pfeifen:
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Vielen Dank für den schönen Bericht. Soviel Sonne und Strand im März ist schön....
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Vielen Dank fürs Mitnehmen! Die Wärme hat gut getan :)
An dieser Stelle möchte ich aber doch noch eine Lanze für Florida brechen ...
Ich war bisher 7 Mal im Sunshinestate und habe dabei festgestellt, dass Florida einfach kein "Rundreisestaat" ist!
Aber: wenn Du zum ersten Mal Urlaub in Naples am schneeweißen Vanderbuilt Beach in einem 3800 sqf Luxus-Penthouse im 17. Stock mit Blick über Golf und Turquoise Bay sowie Private Beach Club Access verbracht hast, willst Du immer wieder dorthin - ehrlich :lol:
... unabhängig davon, dass er (bzw. "sie" :)) inzwischen ihr Herz ans Rote-Steine-Land verloren hat :lol:
LG
Anne
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Vielen Dank fürs Mitnehmen! Die Wärme hat gut getan :)
An dieser Stelle möchte ich aber doch noch eine Lanze für Florida brechen ...
Ich war bisher 7 Mal im Sunshinestate und habe dabei festgestellt, dass Florida einfach kein "Rundreisestaat" ist!
Aber: wenn Du zum ersten Mal Urlaub in Naples am schneeweißen Vanderbuilt Beach in einem 3800 sqf Luxus-Penthouse im 17. Stock mit Blick über Golf und Turquoise Bay sowie Private Beach Club Access verbracht hast, willst Du immer wieder dorthin - ehrlich :lol:
... unabhängig davon, dass er (bzw. "sie" :)) inzwischen ihr Herz ans Rote-Steine-Land verloren hat :lol:
LG
Anne
Nicht wirklich. Mit Strandurlaub kannst Du mich nicht locken und schon gar nicht mit Private Beach Club Access. Mal abgesehen, dass man sich das Luxus-Penthouse erst mal leisten können muss. Und selbst wenn ich es könnte, wäre mir mein Geld für sowas zu schade, da wüsste ich besseres, sorry.
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Es kommt zwar spät, aber es kommt :lol: : Vielen Dank für den Reisebericht. :dankeschoen:
Ich finde, man muss Florida mal gesehen haben; auch wenn sich bei einigen Reisenden das Vorurteil bestätigen sollte, dass es nicht das Amerika ist wie z. B. der goldene Westen. Ist es ja auch nicht! Wir waren 2009 im Südwesten, 2010 in Florida und in ein paar Tagen geht es wieder in den Südwesten. Ich würde aber auch immer wieder gern nach Florida - nicht nur, aber vielleicht aller 2-3 Jahre wäre es okay und wir sind auch keine Strand- und Badeurlauber. Sondern müssen immer auf Achse sein. Dein Fazit über eure Floridareise konnte man schon erahnen, wenn man deinen Bericht aufmerksam gelesen hat; da sprang der Funke zwischen Florida und euch nicht rüber. Hoffe aber, dass ihr die 2 Wochen nicht als vertane Zeit empfindet.
Liebe Grüße
Daniela
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Dein Fazit ist interessant. Beim ersten Mal dachte ich auch noch so 8) Inzwischen war ich drei Mal in FL und ich werde wiederkommen. Jede Ecke in den USA seinen Reiz. Man darf nicht den Fehler machen den Südwesten für "Amerika" zu halten. Das gilt auch nicht für Florida. Es ist die Mischung aus allem.
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Dein Fazit ist interessant. Beim ersten Mal dachte ich auch noch so 8) Inzwischen war ich drei Mal in FL und ich werde wiederkommen. Jede Ecke in den USA seinen Reiz. Man darf nicht den Fehler machen den Südwesten für "Amerika" zu halten. Das gilt auch nicht für Florida. Es ist die Mischung aus allem.
Oh ja - das kann ich uneingeschränkt bestätigen ...
Ich war jetzt sieben Mal in FL - und obwohl ich inzwischen den Südwesten heiß und innig liebe, freue ich mich doch darauf, irgendwann wieder nach Fl kommen.
Es ist halt eine ganz andere Art von Urlaub ...
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Dein Fazit über eure Floridareise konnte man schon erahnen, wenn man deinen Bericht aufmerksam gelesen hat; da sprang der Funke zwischen Florida und euch nicht rüber. Hoffe aber, dass ihr die 2 Wochen nicht als vertane Zeit empfindet.
Nein, der Funke ist definitiv nicht übergesprungen. Es hat uns einfach nicht so angefixt wie der Westen. Aber als vertane Zeit sehen wir es überhaupt nicht. Im Gegenteil, es war sehr schön und wir haben viele interessante Dinge gesehen. Schon allein das ganze Wildlife oder das Kennedy Space Center.
Man darf nicht den Fehler machen den Südwesten für "Amerika" zu halten. Das gilt auch nicht für Florida. Es ist die Mischung aus allem.
Das tun wir auch nicht. Aber es ist halt einfach nicht "unser" Amerika. :wink:
Ich war jetzt sieben Mal in FL - und obwohl ich inzwischen den Südwesten heiß und innig liebe, freue ich mich doch darauf, irgendwann wieder nach Fl kommen.
Es ist halt eine ganz andere Art von Urlaub ...
Wir haben es ja auch nicht ausgeschlossen, wieder zu kommen. Allerdings dann mit anderen Voraussetzungen. Aber wie gesagt, im Moment können wir es uns nicht vorstellen, dass das so schnell eintritt. Da gibt es im Westen noch so viel, was wir sehen wollen, da verschwenden wir derzeit keinen Gedanken daran, wieder nach Florida zu fliegen.
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Leider hat der Dienst, bei dem ich die Fotos hochgeladen hatte, zum 01.05.11 seinen Dienst eingestellt. Wer den Bericht mit Bildern lesen möchte, kann das auf unserer Homepage unter
http://tom2go.piranho.de/Tom2go_-_Reiseberichte_USA/Bericht2011-1.html
tun...
Da ist jetzt auch die ausführliche Fotogalerie online.