Kanadisch-Hawaiianisches Inselfieber 2014

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*freddykr

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Re: Kanadisch-Hawaiianisches Inselfieber 2014
« Antwort #15 am: 16.10.2014, 08:07 Uhr »
Willkommen den neuen Mitfahrern.  :D

09.09.2014 Vancouver - Qualicum Beach

Nach einem sehr guten Frühstück (die Betreiber scheuten keine Mühen) starteten wir in den Tag. Die Sonne schien; perfekt.
Doch Moment; wir waren gerade aus der Auffahrt raus, fällt mir ein: “Mist, wo ist eigentlich mein Portemonaie?”  :hilfe: Auto durchwühlt, nix. Ok, zurück ins Zimmer … da finde ich auch erst mal nichts. Bis ich dann hinterm Stuhl meine Jacke in der Ecke liegen sehe, die ich gestern Abend an hatte. Und Bingo, da wars drin.  :oops:

Unser erster Weg führte uns zu den Little Qualicum Falls in den gleichnamigen Provincial Park. Zu bestaunen sind hier auf einem kurzen Rundweg die Upper und die Lower Falls.
Begonnen haben wir mit den Lower Falls, welche sich über knapp 5m nach unten stürzen.





Wir brauchten schon eine Zeit, bis wir die für uns passenden Einstellungen an den Cams fanden und da hier der Fotostandort auf einer Brücke war, mussten wir immer warten, bis niemand darauf lief, sonst war alles wieder verwackelt.

Weiter entlang dem Fluß spielte Anja ein bisschen mit den Verwirbelungen im Fluß.


Auch ein Specht gab uns die Ehre.


Weiter ging es zu den Upper Falls, die hier 17m zu überwinden haben.


Jetzt gibt es hier nicht nur Wasser, sondern auch Wald und somit hier noch ein paar Impressionen aus welchem dieser:
Harz:






Nach dem vielen Wasser fuhren wir zum “North Island Wildlife Recovery Association” nach Errington. Diese versorgen kranke, verletzte oder sonstig benachteiligte wilde Tiere. Wenn möglich soweit, dass sie wieder ausgewildert werden können.
Der Eintritt kostet 8$ plus Tax und zuerst werden einem in einem schon ausgestatteten großen Raum alle Tierarten (ausgestopfte Modelle) vorgestellt, die es hier auf Vancouver Island gibt.
Weiter geht es zu einer großen Halle, wo Weißkopfseeadler gepflegt und auf ihre Auswilderung vorbereitet werden. Um sie nicht an den Menschen zu gewöhnen, kann man nur durch kleine Gucklöcher hinein schauen.
Da es relativ dunkel war, ist fotografieren nahezu unmöglich. Das hier eines junges Adlers (bis ins Alter von vier Jahren sind Weißkopfseeadler braun) ist noch am besten gelungen:


Anschließend gelangt man zu Knut, dem Schwarzbären. Dieser lag aber nur da und schnarchte einen weg.  :schlafen:

Weiter auf dem Gelände kommt man zu verschiedenen Volieren, wo Vögel sind, die nicht mehr ausgewildert werden können. Dies sind meist Tiere, die bei Menschen aufgewachsen sind und zurückgelassen oder mißhandelt wurden, oder Tiere, die zu schwer verletzt sind.
Bei jedem steht seine persönliche Geschichte dabei und da fragt man sich schon, was dies teils für Menschen sind, die sowas Tieren antun.

Chris oder Banji; es waren zwei und ich weiß nimmer welcher:



Dieser zerzauste Kerl ist Sandor:



Alle drei Adler kamen mit mehrfachen Flügelbrüchen zu denen und sind nicht mehr auswilderbar.

Nicht wirklich heimisch, aber an einem Teich dort vorhanden, ein paar Turtles:


Auf dem Rückweg schlief Knut immer noch und so gingen wir ohne Bärenfoto (man sah so gut wie nix von ihm).
Der Besuch hier lohnte sich wirklich. Man erfährt viel über die Arbeit mit den Tieren und wer möchte, kann auch eines adoptieren.

Da wir heute noch kein Wasser hatten, fuhren wir weiter zu den “Englishman River Falls”; hier ebenfalls mit Upper und Lower Falls auf einem kurzen Rundweg zu erkunden.

Upper Falls:






Auf Grund des wenigen Wassers versteckten sich die Lower Falls hinter diesem Stein:


Weiter ging es zum “Rathtrevor Beach”, wo wir pünktlich zum Einsetzen der Flut kamen.


Es war sehr interessant zu beobachten, wie das Wasser ganz schön schnell den flachen Strand in Besitz nahm.

Impression vom Strand:


Ein paar Kanadagänse im Vorbeiflug:


Fürs Abendessen holten wir uns Sandwiches und Salat aus dem örtlichen Supermarkt und fuhren wieder zu der Landzunge von gestern Abend zum Sonnenuntergang.



Übernachtung: Charm of Qualicum Bed & Breakfast (http://www.charmofqualicum.com/) - 130CAD
Gefahrene Strecke: 87km
Map: https://goo.gl/maps/gY8mz
Viele Grüße,
Danilo


*sil1969

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Re: Kanadisch-Hawaiianisches Inselfieber 2014
« Antwort #16 am: 16.10.2014, 09:04 Uhr »
Bei dem Schreck in der Morgenstunde konnte es ja nur besser werden!

Traumhaft!  :D
LG Silvia

*freddykr

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Re: Kanadisch-Hawaiianisches Inselfieber 2014
« Antwort #17 am: 17.10.2014, 22:57 Uhr »
10.09.2014 Qualicum Beach - Coal Harbour

Heute ging die Fahrt wieder weiter; es geht ganz in den Norden von Vancouver Island.
Nach der Pflicht an der Zapfsäule bestand die Frage “Inter Island Highway” oder “Coastal Highway” bis Campbell River. Wir entschieden uns heute für den “Inter Island Highway”, da wir die Strecke zwischen Campbell River und Qualicum Beach noch einmal fahren müssen.

Wie die großen Highways nun mal so sind: man kommt sehr gut voran, aber sie sind stink langweilig.
In Campbell River ging es dann auf die #28 Richtung Strathcona Provincial Park/Gold River; wir wollten wenigsten ein bisschen was machen und nicht den ganzen Tag nur im Auto sitzen. Schon bei der Planung habe ich gemerkt, dass ich gerne mehr in dem Park hätte machen wollen, aber es ging nichts mehr rein. Schade.

Der erste Stop war bei den “Lady Falls” geplant. Ein kurzer Trail führt den Hügel hoch, bis man zu einer kleinen Aussichtsplattform kommt; der Wasserfall genau gegenüber.



Vielmehr gabs hier nicht zu tun und wir gingen wieder zurück. auf dem Rückweg lief uns noch dieses Schneggsche über den Weg. Wenigstens etwas Wildlife. ;-)


Der nächste Stop war großmündig als “Elk Viewing irgendwas” auf der Karte ausgezeichnet, aber wir fanden nur den “Elk Viewing Trail”. Also nix mit Viewing und weiter.

In Gold River genehmigten wir uns erst mal ein Eis, bevor wir nach Norden aufbrachen. Wir entschieden uns für die Nimpkish Rd., die als Gravelroad durch das Hinterland wieder auf den “Inter Island Highway” führt.

Die Straße ist von der Beschaffenheit ganz ok, sie wird allerdings auch von Holztransportern genutzt. Dementsprechend vorsichtig sollte man fahren.
Sie führt die ganze Zeit durch Wald; mehr oder weniger langweilig ist die Fahrt.

Einen Stop machten wir am “Muchalat Lake”:




Es war ziemlich idyllisch; da könnte ich mir auch mal eine Nacht als Camper vorstellen.

Weiter ging es nach Norden, aber viel zu sehen war nicht. Selbst an Seen gab es nur wenig Möglichkeiten mal anzuhalten, denn es waren immer ein paar Baumreihen zwischen der Straße und dem See. Wenn sie schon hier überall alles abholzen, hätten sie die paar Bäume gleich mit machen können.
So eine Möglichkeit des direkten Zugangs war mal die Ausnahme.


Ansonsten war es sehr staubig und es waren auch einige LKWs unterwegs.

Auch der folgende “Inter Island Highway” war nicht wirklich interessant und so erreichten wir am frühen Nachmittag Port Hardy.
Nur kurz am ATM halten und weiter nach Coal Harbour, was ein paar Kilometer außerhalb liegt. Der Ort ist wirklich am Arsch der Welt und wirkt auch ziemlich verlassen. Da ist wirklich nix los.

Wir hatten hier ein kleines schnuckeliges B&B gefunden (http://www.dolphinhouse.ca/); zwar nur mit “shared Bath”, aber das geht schon mal.
Empfangen wurden wir von einem älteren rüstigen Herrn, der uns gleich alles zeigte. Natürlich war er früher in Deutschland und kann auch noch sehr gut deutsch.
Das B&B hat direkten Zugang zum Wasser und so sind wir gleich mal runter und genossen die Stille.


“Stellar Jay” - Diademhäher


Abundzu wurde diese allerdings durch Wasserflugzeuge unterbrochen, die hier ebenfalls verkehrten.


Später fuhren wir wieder zurück nach Port Hardy zum Essen, da es in Coal Harbour nichts gibt; aber auch wirklich gar nichts; außer einem Supermarkt, der immer geschlossen hatte, wenn wir vorbei fuhren.

In Port Hardy fielen uns auch gleich die springenden Lachse im Hafen auf; faszinierend.
Wir hatten aber Hunger und entschieden uns für “The Sport Bar & Grill”. Die Schnellsten waren sie in der Bedienung nicht, aber das Essen war gut.

Während Anja in den letzten Bissen war, sah sie 2 Weißkopfseeadler in der Nähe des Ufers sitzen. Wer weiß, wie lange die dort sitzen und so ging Anja schon mal los und ich wartete auf die Bedienung zum Bezahlen, welche sich allerdings viel Zeit nahm. *grml*
Als ich dann das Ufer erreichte, machten die beiden Adler die Flatter. War ja klar…









Jetzt wurde es auch schon dunkel und so sind wir noch schnell etwas Proviant für morgen einkaufen gewesen und zum Tanken.
Und bewieß sich mal wieder, Chevron wird nicht mein Freund. Kann ich bei nahezu allen anderen Tankstellen direkt draußen mit Kreditkarte bezahlen, akzeptiert Chevron dies bei mir nicht. Also rein, drinnen bezahlen und dann draußen tanken. Wie umständlich…

Bei der Rückfahrt lief uns dann noch ein kleiner schwarzer Knuddelbär vors Auto, aber verschwand gleich im Gebüsch.

Zurück in der Unterkunft löffelten wir noch unser gekauftes Eis, da das Dessert im Restaurant wegen den Adlern ausfiel.

Übernachtung: Dolphin House B&B (http://www.dolphinhouse.ca/) - 80CAD
Gefahrene Strecke: 441km
Map: https://goo.gl/maps/zZVQT
Viele Grüße,
Danilo


*Anne

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Re:
« Antwort #18 am: 18.10.2014, 08:09 Uhr »
Hi Freddy,
Ich lese begeistert mit.
Ich mag allerdings Weißkopfseeadler bedeutend lieber als Schnecken. ..

Und auch nur vorbeihuschende Bären sind toll. 
Ich bin mal gespannt, ob noch mehr Bären zu sehen sind.
Tschüß und danke
Karin

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*FIrishFan

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Re: Kanadisch-Hawaiianisches Inselfieber 2014
« Antwort #19 am: 18.10.2014, 14:46 Uhr »
Hi,

ich fahre auch noch mit.

Vancouver Island ist klasse. Bei mir hat es in diesem Jahr nur zu Victoria und den Butchart Gardens gereicht (als Tagesausflug von Port Angeles). Ich würde mir aber ein paar Ideen / Ziele für 2016 'borgen' wollen, wenn ich darf. Danke  :D.

Und danke für den quasi Tipp Vancouver Aquarium. Gleich mal Google befragt und für gut befunden. Habe ich mir gleich mal notiert. Und einen botanischen Garten gibts da auch noch. Super. Ich liebe ja Aquarien und Gärten aller Art.

Upps, fast vergessen. Toller Bericht, tolle Bilder.

*freddykr

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Re: Kanadisch-Hawaiianisches Inselfieber 2014
« Antwort #20 am: 29.10.2014, 08:14 Uhr »
Sorry für die Pause, aber heute geht es mal wieder etwas weiter...

11.09.2014 Coal Harbour

Am Morgen machte sich Anja erst mal auf für ein paar Bilderchen vom Sonnenaufgang. Nett ist es geworden:




Nach einem sehr guten Frühstück und einem kleinen Schwätzchen mit dem Herrn des Hauses machten wir uns auf die Socken für unseren Tagestrip zur San Josef Bay.
Eigentlich wollte ich ja die Coal Harbour Main Rd/Wanokano Rd (Logging Roads) fahren, aber leider ist diese an Wochentagen für den allgemeinen Durchschnittstouri gesperrt.

Also doch außen rum und zuerst wieder bis Port Hardy und dann auf die Holberg Rd. Schon kurz nach dem Abzweig verabschiedet sich der Teer von uns und vor uns liegen gut 60km staubige Schotterstraße.
Auch diese ist als Forststraße ausgezeichnet, aber hier darf jeder fahren; Kurvenschneiden ist aber eine blöde Idee, denn jederzeit können Holzlaster kommen. Sie fahren allerdings recht langsam und heizen nicht um die Kurven.
Die Straßenbeschaffenheit ist sehr gut. Im Notfall sollte es auch mit einem normalen PKW gehen, aber ein SUV ist natürlich von Vorteil.

Einen ersten kurzen Stop machten wir am “Nahwitti Lake”. Da es doch noch recht schattig war, gab es nur ein paar weniger Fotos.


Humor haben die Jungs Holzfäller ja  :lol::




Weiter ging die Fahrt bis wir nach insgesamt gut 2h den Parkplatz für den Trail zur San Josef Bay erreichten.
Wir packten unsere Sachen und machten uns auf die 2,5km bis zur Bucht. Der Weg ist nahezu eben und somit faktisch für jedermann zu gehen. Man läuft immer durch Wald mit einer schönen Pflanzenwelt. Wie immer entschieden wir uns, jetzt einfach erst mal zu laufen und rückzu machen wir Bilder…
Naja, ein paar gabs dann doch noch:


Wir kamen gut voran und schon bald erreichten wir die Bucht, die hier wie jede andere Meeresbucht aussieht.




Unser Ziel lag aber auf der rechten Seite, wo die “Sea Stacks” liegen.




Bei Ebbe kann man auch noch zu dieser Insel laufen, aber bei uns hat die Flut schon eingesetzt, so dass wir darauf verzichtet haben. Wir wollten dort ja nicht die nächsten 6h verbringen. ;-)


Nachdem wir ein paar Bilder gemacht haben, war erst mal Pause angesagt. Die “Sea Stacks” sollen bei Flut unter Wasser stehen und dies wollten wir sehen.
Das Wasser stieg mit der Zeit immer höher und erreichte irgendwann die Felsen.




Konnte man am Anfang noch trockenen Fußes dazwischen laufen, war am Ende alles mit Wasser voll; aber so flach, dass das Laufen ohne Probleme möglich war. Allein, es war schweinekalt.

Irgendwann sind wir dann wieder aufgebrochen und traten den Rückweg an.
Wir waren kaum vom Strand weg; ich etwas vor Anja, die ein paar Bilder von den Pflanzen machte, als es plötzlich neben mir im Gebüsch wackelte. In dem Moment dachte ich “das wird doch kein Bär sein...”. Ich zu Anja zurück und in dem Moment kommt so ein riesiger Schwarzbär aus dem Busch; Entfernung keine 10m. Nicht so ein kleiner Teddybär wie gestern, nein so ein richtig großes ausgewachsenen Ding. Vor Schreck haben wir nicht mal ein Foto gemacht.  :shock:
Ich versuchte noch laut zu sein, man soll ja auf sie einreden, aber irgendwie machten dies den Bären noch neugieriger auf uns. :help:
Also dann doch mal langsam den Rückweg angetreten; vielleicht kommen noch andere.
Wir hörten dann schon, wie scheinbar von der anderen Seite ein paar Leute kamen und versuchten den Bären zu verscheuchen und wir begegneten dann auch noch vier Leuten mit zwei Hunden. Zu sechst ging es dann an der Stelle vorbei. Den Großen sahen wir nicht mehr, aber dafür zwei kleine, die sich auf die Bäume machten. Das war wohl dann Mutter mit zwei Cubs. Ich möchte mir nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn die Cubs hinter uns raus gekommen und wir somit zwischen Mutter und Kindern gewesen wären.

Für den Kleinen hat so im Vorbeigehen auch noch kurz ein Foto gelangt.


Um die Erfahrung reicher, auf die wir liebend gern hätten verzichten können, machten wir uns wieder zurück zum Auto. Auf Fotostops hatten wir jetzt keine Lust mehr.
Ich muss ja sagen, man liest vorher viel, wie man sich im Fall der Fälle verhalten soll. Wenn es dann passiert, sind es aber nur noch Reflexe, die die Handlung beeinflussen.

Auf der Rückfahrt nach Port Hardy sahen wir dann noch mal einen kleinen Bär am Straßenrand. Aber auch dieser machte sich recht schnell wieder ins Gebüsch.

In Port Hardy wollten wir uns dann die springenden Lachse noch mal anschauen und dann sahen wir sie; eine Armada von Weißkopfseeadlern. Über 10 Stück saßen verteilt auf den kleinen Inselchen und abundzu erhoben sie sich für einen kleinen Rundflug.

Ein fliegender Lachs:


Und jetzt zu den Adlern; Foto auf Serienbild gestellt und Feuer frei.












Irgendwann rissen wir uns dann los, zumal es auch dunkler wurde und die Verschlusszeiten beim Fotografieren zu lang.
Wir holten uns heute vom Subway zwei Sandwiches, die wir dann im B&B bei noch schönem Blick auf die Bucht verspeisten … nachdem wir noch eine Whale Watching Tour für morgen gebucht haben.

Zum Abschluss noch zum Sonnenuntergang runter ans Wasser.


Übernachtung: Dolphin House B&B (http://www.dolphinhouse.ca/) - 80CAD
Gefahrene Strecke: 184km
Map: https://goo.gl/maps/SwT1D
Viele Grüße,
Danilo


*voljon

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Re: Kanadisch-Hawaiianisches Inselfieber 2014
« Antwort #21 am: 29.10.2014, 08:55 Uhr »
Hallo,

lese auch heimlich mit  :oops:

Tolle Bilder, tolle Stimmungen , da bekommt man richtig Lust auch mal wieder nach Vancouver Island zu fahren  :D

gruß

voljon

*Soulfinger

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Re: Kanadisch-Hawaiianisches Inselfieber 2014
« Antwort #22 am: 29.10.2014, 08:58 Uhr »
Sensationelle Bilder!! Freue mich schon auf Hawaii!!
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*sil1969

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Re: Kanadisch-Hawaiianisches Inselfieber 2014
« Antwort #23 am: 29.10.2014, 12:55 Uhr »
Wunderschön!!
LG Silvia

*Palo

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Re: Kanadisch-Hawaiianisches Inselfieber 2014
« Antwort #24 am: 29.10.2014, 16:00 Uhr »
Das war ein schoener Tag!

Zu deiner Baerengeschichte:

In Baerengebieten habe ich eine, vor vielen Jahren fuer 1.50 erstandene, Trillerpfeife um den Hals haengen, denn in solchen Gebieten sind die Baeren schon so an menschliche Stimmen und Geschrei gewoehnt, dass sie gar nicht mehr darauf reagieren. Auch das teuere Bear-Spray hilft nur bedingt, aber eine Trillerpfeife wirkt immer. Natuerlich soll man nur kurz trillern nicht laufend trillern, sonst entgeht einem zu viel.

Gruß

Palo

*freddykr

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Re: Kanadisch-Hawaiianisches Inselfieber 2014
« Antwort #25 am: 30.10.2014, 20:54 Uhr »
Schön, dass ein paar mitfahren. Auch wenn es nicht klappt mit jeden Tag ein Tag... ;-)


12.09.2014 Coal Harbour - Port McNeill

Beizeiten verabschiedeten wir uns von unserem Bed & Breakfast. Es ist wirklich eine Empfehlung wert, wenn man mal hier im Norden ist.

Die Fahrt ging es direkt auf dem Highway wieder nach Süden bis Port McNeill. Interessante Dinge gab es auf der Strecke nicht. Es ging immer mitten durch Waldgebiete; rechts Bäume, links Bäume; nach 5 Meilen sieht dann eh alles gleich aus.

In Port McNeill checkten wir bei “Mackay Whale Watching” ein, hatten aber noch etwas Zeit und liefen somit noch ein bisschen am Hafen entlang...



...bevor wir unser Boot, die “Naiad Explorer” bestiegen.



Dann ging es auch schon raus aufs Meer auf der Suche nach Orcas und Humpbacks.
Schon bald kamen die ersten Orcas in Sicht, aber noch zu weit weg, um gute Fotos zu machen.
Somit gibts zum Einstand ein paar Vögel:


Dann näherten sich die Orcas und das “Blitzlichtgewitter” ging los. Ich lasse da jetzt einfach mal die Bilder sprechen.









Leider nur in einiger Entfernung:


Nach dem Mittag, welches aus einer recht leckeren Suppe bestand, gab es auch mal einen Buckelwal:




Und noch mal ein paar Orcas:







Später kamen wir an einer Stelle vorbei, wo sich sehr viele Vögel aufhielten. Der Skipper meinte, dies ist ein Zeichen, dass in naher Zukunft hier ein Buckelwal hoch kommt. Wir warteten etwas, aber es passierte leider nicht. Erst als wir schon wieder weiter weg waren, kam er:



Danach noch ein paar Orcas zum Abschied:




Auf der Rückfahrt gab es noch einen kleinen Stop an einer Seelöwenkolonie:







Und ein letzter Buckelwal sagte “Good Bye”


Insgesamt waren wir gut 5h unterwegs; geplant waren 4h. Es hat sich richtig gelohnt. :)

Wieder zurück in Port McNeill fuhren wir zuerst zu unserer heutigen Unterkunft; dem “Cedar Park Ressort & Golfing”.
Wir bekamen eine nette kleine Hütte mit Blick aufs Meer. Sehr schön.
Anschließend überlegten wir, was wir noch machen sollten und bekamen den Tip, zum “Cluxewe Ressort” zu fahren. Die hätten einen netten Strand, wo man Lachse sehen kann und außerdem ein gutes Restaurant.
Lachse gab es dort, aber sonst v.a. Angler. War ganz nett, aber nach einigen Minuten langweilig. Das Restaurant war für den heutigen Abend auch schon voll.
Auf der Rückfahrt meinte dann Anja zu mir: “Du hast Dir schon die Bestätigung von Tiderip bzgl. der Bärentour durchgelesen?” “Ähm, ja, vielleicht, ähm, wieso?” “Weil man da bis 17:00Uhr am Vortag vorbeikommen oder anrufen soll. Und jetzt ist es 16:45Uhr!” “F.ck”.
Ok, bis Telegraph Cove schaffen wir es nicht, also zurück zur Unterkunft und dort ein Telefon suchen. Telefon wurde gefunden und bei Tiderip war auch noch jemand im Büro (gegen 17:10Uhr). Ich hab alles geklärt; morgen gehts 8:30Uhr los. Perfekt. Schwein gehabt, das hätte ziemlich in die Hosen gehen können.

Zum Abendessen fuhren wir wieder nach Port McNeill rein und entschieden uns fürs “Northern Lights Restaurant”. Das Essen war gut, nur die Bedienung nicht die Schnellste. Irgendwie waren die Damen etwas unkoordiniert, als das Haus voll wurde.

Trotzdem haben wir es noch pünktlich zum Sonnenuntergang geschafft:





Übernachtung: Cedar Park Ressort & Golfing (http://www.cedarparkresort-rv.com/) - 96€
Gefahrene Strecke: 112km
Map: https://goo.gl/maps/rNiSB
Viele Grüße,
Danilo


*Anne

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Re:
« Antwort #26 am: 01.11.2014, 22:45 Uhr »
Hi,
Unglaublich, was Ihr alles erlebt, so viele Tiere, tolle Fotos, danke! !
Tschüß
Karin

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*Saguaro

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Re: Kanadisch-Hawaiianisches Inselfieber 2014
« Antwort #27 am: 02.11.2014, 09:50 Uhr »
Bin auch noch klammheimlich zugestiegen :dance:. Wieder ganz tolle Aufnahmen  :applaus:.

LG

Ilona
Liebe Grüße

Ilona

"Man muss viel laufen. Da man, was man nicht mit dem Kleingeld von Schritten bezahlt hat, nicht gesehen hat." (Erich Kästner)


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Re: Kanadisch-Hawaiianisches Inselfieber 2014
« Antwort #28 am: 02.11.2014, 13:46 Uhr »
Tolle Wal-Tour!
LG Silvia

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Re: Kanadisch-Hawaiianisches Inselfieber 2014
« Antwort #29 am: 03.11.2014, 15:15 Uhr »
Wir bleiben auf dem Wasser...

13.09.2014 Port McNeill - Telegraph Cove

Kurz nach 7:00Uhr mussten wir heute Morgen unsere Zelte abbrechen, denn um acht sollten wir in Telegraph Cove am Büro von Tiderip sein.
Die Fahrt dauerte knapp 45 Minuten; sollte man somit einplanen, wer außerhalb von Telegraph Cove übernachtet.
Die Parkplätze sind hier alle kostenpflichtig, aber mit 6$ relativ günstig. Bezahlen kann man dies allerdings nur im Office des Ressorts, welches natürlich erst um 8:00Uhr öffnet. Bei uns war dies kein Problem, was aber jemand macht, der vor 8:00Uhr schon mit Tiderip raus fährt, hat sich uns nicht erschlossen.

Am Tiderip-Office wurden die Teilnehmer kurz auf die Anwesenheit gecheckt und dann ging es auch schon bald aufs Boot. Diese Touren sind relativ klein; mit 12 Personen ist hier Ende und unsere Tour war ausgebucht.

Nach einer ausführlichen Sicherheitsunterweisung ging es dann endlich los. Da es auf Vancouver Island nahezu keine Grizzlies gibt, erfolgt die Bootsfahrt rüber aufs Festland. Dementsprechend lang dauert die Fahrt.
Während der Fahrt gab es immer wieder interessante Informationen über die Gegend oder die Tierwelt, so dass die Fahrt dann doch relativ kurzweilig war. Dazu konnte man jederzeit raus und sich den Fahrtwind um die Nase wehen lassen.



Ein Weißkopfseeadler am Wegesrand:


Inselwelt:


Nach etwas über 1h entdeckten wir einen Schwarzbären am Ufer. Dadurch, dass das Boot sehr klein war, konnte unser Captain recht nah ans Ufer ran:


Gegen Mittag erreichten wir dann diesen schönen Wasserfall…




… und in einer nahen ruhigen Bucht konnten wir uns Wraps und Sandwiches nach Lust und Laune belegen.



Jetzt war endlich Zeit und wir konnten zur “Glendale Cove”, wo es endlich Grizzlies geben sollte. Hier liegt auch die “Knight Inlet Lodge”; für die, die öfters auf Bärenbeobachtung gehen wollen.
In der Bucht wechselten wir dann auf einen kleinen Kahn mit sehr niedrigem Tiefgang und los ging es.
Kaum näherten wir uns dem Ufer sahen bereits eine Bärenfamilie, die sichtlich Spaß im Wasser hatte.













Immer weiter ging dann die Fahrt den Fluß entlang; musste aber immer wieder stoppen, bis die Flut für mehr Wasser unterm Kiel sorgte.

In allen Richtungen waren jetzt Bären zu entdecken. Da Lachse nach dem Laichen sterben, treiben die Kadaver wieder flussabwärts, sind aber immer noch ein sehr guter Fettlieferant für die Bären.







An einer Engstelle war dann erst mal Endstation, da sich dort drei Bären im Schatten eines Baumes im Wasser vergnügten. Durch den Schatten war an Fotografieren leider nicht zu denken.
Irgendwann verschwanden sie aber und wir konnten noch etwas flussaufwärts fahren. Ein paar Bären verschwanden später direkt wieder im Gebüsch als wir kamen und so drehten wir wieder um. Plötzlich sah Anja hinter uns erneut Bären und wieder drehten wieder zurück. Bei einer Biegung konnten wir sie dann sehen; eine Mutter mit drei Jungen vergnügten sich im Wasser und ließen sich die Lachse schmecken.



Wer kommt denn hier gefahren?




Geschwisterliebe:











Wir hätten hier ewig bleiben können, aber unsere Guides musste dann doch irgendwann wieder los.
An der Flußmündung sahen wir dann noch mal eine Familie beim Tollen im Wasser:










Schade, dass wir jetzt schon wieder los müssen, aber die Rückfahrt dauert wieder gut 3h. Das nächste Mal wird die Knight Inlet Lodge gebucht. Da bekommt man öfters an die Bären ran.

Auf der Rückfahrt sahen wir dann noch dieses Gefährt. So werden hier also Häuser geliefert:



Am späten Nachmittag erreichten wir wieder Telegraph Cove. Die tagestour mit Tiderip hat sich richtig gelohnt und war jeden Cent wert. Die Kosten sind nicht wenig; 299CAD pro Person plus Tax.
Wir konnten jetzt unser Hüttchen beziehen und ich startete erst mal eine Sicherung der Bilder. Das war heute eine richtig reichhaltige Ausbeute.

Zum Abendessen gingen wir ins ortansässige Restaurant. Die Waitress war etwas muffelig, als wir meinten, wir hätten keine Reservierung, aber einen Tisch gabs trotzdem. Das Essen war ganz ok; nichts Besonderes, aber eine andere Wahl, außer selbst kochen, gibts hier nicht.

Normalerweise herrscht hier im Ressort Nachtruhe ab 22:00Uhr. Leider fand eine Hochzeit statt, die mir doch einiges an Schlaf raubte. Erst weit nach Mitternacht war die Musik aus.

Übernachtung: Telegraph Cove Ressort (http://www.telegraphcoveresort.com/lodging.html) - 199CAD
Gefahrene Strecke: 25km
Map: https://goo.gl/maps/tGfPZ
Viele Grüße,
Danilo


 

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