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Nordamerika => Routenanalyse und Routenerfahrungen: Der Weg ist das Ziel! => Thema gestartet von: Barschti am 08.01.2013, 20:04 Uhr

Titel: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 08.01.2013, 20:04 Uhr
Hallo :)
Habe mich schon durch einige Themen geklickt und finde dieses Forum eigentlich sehr schön und die Leute sehr nett, deswegen mache ich jetzt meinen eigenen Thread auf ;)

Ein Freund und ich (beide männlich und 22/24 Jahre alt) sind vom 8.3. bis 3.6. in den USA unterwegs. Flug ist schon gebucht, der Rest in Planung aber noch nix sicher, hier hoffe ich auf eure Unterstützung ;) Wir wollen uns ziemlich sicher einen Jucy Champ (http://www.jucyrentals.com/vehicles/jucy-champ.aspx) für die gesamte Dauer der Reise mieten. Dann haben wir ein Auto UND eine ständige Übernachtungsmöglichkeit. Hier kommen gleich meine ersten Fragen:
Ist es möglich, dass wir uns mit dem Auto einfach auf einen Hotelparkplatz oder Ähnliches stellen und dort übernachten? Alle Fenster im hinteren Bereich kann man mit Rollos verschließen, sodass man von außen nicht hineingucken kann. Kann mir nicht vorstellen, dass es da Probleme gibt. Wir werden natürlich keine Campingstühle auspacken oder anfangen zu grillen. Einfach nur die Nacht stehen bleiben und am nächsten Tag weiterfahren. Einziges Problem sind dann nur die Toilettengänge und Duschen... ^^
Ach ja, wir sind beide sehr genügsame Studenten ^^ Das heißt, wir brauchen nicht jeden Tag in Restaurants essen gehen oder halt morgens und Abends duschen.
Kommen wir zur Route (http://goo.gl/maps/XbaIa)... Sie sieht ziemlich groß aus und wir sind uns nicht sicher ob sie in 85 Tagen machbar ist ^^
Fast 10'000 Meilen und 144 Fahrstunden ist schon eine ziemliche Hausnummer, aber wir sind zwei Autofahrer und haben fast 3 Monate Zeit. Daher denke ich, das es machbar ist, würde mich aber sehr über eure Meinung freuen, ob es nicht doch ganz schön viel wird. Wir wollen eigentlich Hauptsächlich eine Städtereise machen (SF, LA, Miami, NY) und nehmen nur gegen Ende ein paar Nationalparks mit (Grand Canyon, Zion, Yosemite).
Zum Thema Verpflegung. Alle anderen großen Ausgaben (Flug, Mietauto, Benzin) kann man ziemlich gut planen, beim Rest fällt es uns deutlich schwieriger.
Wie gesagt, wie sind nicht verwöhnt, wir wollen Land und Leute kennenlernen und nicht verhungern ^^ Wir haben einen Kühlschrank, ich stelle mir unsere Verpflegung also im großen und ganzen als Brot mit Belag vor ^^ Ob man jetzt auch noch Würstchen oder was auch immer kauft, würde ich von den Preisen abhängen. Und alle 2 Tage vllt einen Apfel gegen Skorbut :P Nein natürlich nicht so krass^^, aber ich sage das nur, weil in vielen Foren Preisangaben um die 20$ pro Person und Tag angegeben werden und ich echt nicht weiß wie das so viel werden kann. Wenn hier jetzt jemand aus erster Hand weiß, ein Weißbrot kostet 5$ und eine Packung Würstchen 10$ wäre das ziemlich krass, aber ich hoffe es einfach mal nicht ^^ Wie teuer wird ungefähr für die Verpflegung pro Tag und Person?
Ansonsten... Kennt ihr große billige Einkaufsketten à la Aldi, Lidl und co. in den USA nach denen man Ausschau halten kann?
Und denkt ihr es gibt Probleme mit der Polizei, wenn wir auf einem normalen Parkplatz übernachten? (von außen nicht sichtbar)
Wieviele Tage sollte man in den großen Städten einplanen?
Denke, das wars erstmal, ich bin über jeden Kommentar sehr dankbar :)
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: O.S. am 08.01.2013, 20:25 Uhr
Hallo, mutig, mutig und auch ziemlich sportlich diese Route !! aber bevor hier viele Antworten stehen noch ein paar Fragen offen.
1. Kriegt man so ein Auto wirklich 3 Monate am Stück ohne umzutauschen ?
2. Habt Ihr Winterreifen dabei (Spass, natürlich nicht, weil es keine gibt), aber Euch ist schon klar, dass man im Westen zumindest bei Route S bis O teilweise voll in den Winter fährt ! Durch den Yellwostone kommt Ihr vor Mitte Mai gar nicht durch zumindest, wenn Ihr aus Süden und durch den Grand Teton kommt !

Die Route ist natürlich schaffbar, Verpflegung mit Brot (wo gibt es dass, was wir Brot nennen ??) und Würstchen ist ggf. teuer als MC Don..
Schreibt bitte nochmal Eure Zeitvorstellungen in die Route rein. Übernachten könnt Ihr auf jedem Walmart Parkplatz ggf. dort fragen.

Gruß O.S.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 08.01.2013, 20:46 Uhr
Automiete ist kein Problem.
Und auch das wir beide noch U25 sind stört nicht, da dieser relativ neue Anbieter extra für junge Leute gemacht ist.

Wirklich noch so kalt im Yellowstone? Dachte vllt ein bisschen kühler, aber mit Schnee habe ich nicht gerechnet...^^ Nungut dann müssen wir uns das nochmal angucken. Dann fahren wir vielleich etwas südlicher und gleich Richtung Las Vegas.

Zeitvorstellungen haben wir noch kaum welche... Wollen halt schon in LA, Miami, New York ne Woche oder so bleiben,  wohingegen zwischen Chicago und dem Yellowstone mir nichts ins Auge springt, sodass man die Strecke auch mal an 2 Tagen runterheizen könnte.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Duc1098 am 08.01.2013, 22:54 Uhr
Zitat
wohingegen zwischen Chicago und dem Yellowstone mir nichts ins Auge springt, sodass man die Strecke auch mal an 2 Tagen runterheizen könnte.
Datum/Zeit: Heute um 20:25

Ich denke, du hast noch keinen Reiseführer durchgelesen. :roll:

Zitat
Verpflegung mit Brot (wo gibt es dass, was wir Brot nennen ?

Richtiges Brot gibt es z.B. im Safeway,nur das hat seinen Preis ca.$4.--. Auch für ein paar essbare Würstschen zahlst du schnell einmal $3-4.--
Das Auto einfach so hinstellen, auch im Walmart funktioniert nicht, das immer eine Erlaubnis nötig! Sonst kann es nämlich vorkommen, dass ihr mitten in der Nacht von den Cops weggewiesen werdet.
$ 20.-- braucht Ihr zu zweit nur für die Trinksame pro Tag, ohne Bier!


Duc1098
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Wolfgang am 08.01.2013, 23:46 Uhr
Hi,

stellt euch die Übernachtung am "Straßenrand" im Land der unbegrenzten Möglichkeiten nicht so einfach vor. Jeder Bundesstaat, jedes County und jede Stadt hat hierzu ihre eigenen Gesetze und Regelungen. Oftmals ist das nicht gestattet. Zumal du mit L.A., S.F., NY und Miami nicht gerade die Städte aufgezählt hast, wo ich mich nachts bedenkenlos hinstellen und schlafen würde.

Bei Walmart musst du immer nachfragen, denn nicht jeder Walmart erlaubt die Übernachtung auf dem Parkplatz.

Auf den Parkplätzen der Interstates ist die Übernachtung meist untersagt. Bei Parkplätzen an Highways richtet es sich nach den Regelungen des jeweiligen Staates oder ist ggf. ausgeschildert.

Auch Hotels werden nicht begeistert sein, euch auf dem Parkplatz zu sehen. Einige Hotels haben nachts Security, die über den Parkplatz geht bzw. fährt. Zwar gut für die Sicherheit, aber evtl. schlecht für euch, wenn ihr von denen vertrieben werdet.

In Nationalparks ist die Übernachtung außerhalb von Campgrounds grundsätzlich verboten. Dafür dürft ihr auf BLM Land abseits der Straße fast immer übernachten.

Schau mal im Internet nach dem Begriff "Boondocking". Unter dem Begriff gibt es viele Infos zum kostenlosen Campen und wo entsprechende Plätze zu finden sind.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: brigi am 09.01.2013, 01:23 Uhr
Hi,
kenne zwar jetzt nicht Dein Budget fürs Essen, aber alle Tage nur Brot solls wohl nicht sein?
Ich versuche es mal mit ein paar Spartipps:

Bei Supermärkten wie z.B. Saveway, Albertson, Ralphs, etc. gibt es Kundenkarten. Einfach danach fragen, werden kostenlos ausgestellt und gelten i.d.R. im ganzen Land im jeweiligen Markt - wobei manche Ketten nicht überall sind. Damit kann man schon mal günstige Angebote nutzen.

20 Dollar pro Tag nur für Getränke halt ich schon für übertrieben. Man kann die Getränke (Wasser, Cola usw.) auch in größeren Gebinden kaufen. Da sind sie billiger als bei uns. Kühlschrank ist ja im Auto.
Wenn man Sparen muß, begnügt man sich vielleicht auch mit dem einfacheren Brot :wink:, wobei fast 3 Monate US-Brot/Semmeln kann schon nerven.

Es gibt unterwegs auch immer wieder sogenannte Dollar-Shops. Auch dort ist es recht günstig. Haben allerdings kein großes Angebot an Getränken/Lebensmittel, aber Raviolli oder so eine Art 5Minuten Terine für 1 Dollar, geht schon mal für zwischendrin.

Preiswert Essen kann man auch bei oft in den Buffet-Restaurants (All you can eat) - Chinese Buffet, Hometown, Golden Corral etc. Mittagessen ist günstiger als das Dinner. Bei den Getränken gibt es dort kostenloses Refill.

Hauptproblem sehe ich bei Eurem Unternehmen wegen der Körperpflege. Beim Wild-campen dürfte es sicher keine Duschen geben? Bin allerdings Motel-Reisende und hab da keine Ahnung von.

Die Benzinkosten sind nicht ganz zu vernachläßigen, da Ihr ja doch große Strecken zurücklegt. Denkt bei der Budgetplanung auch an Parkgebühren, teilw. Straßen-/Brückengebühren. Gerade diese "Kleinigkeiten" läppern sich.

P.S. Denkt auch an die Auslandskrankenversicherung - und achtet darauf, daß die für die ganze Reise gültig ist. Die meist günstigen Angebote sind i.d.R. für max.42 Tage.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 09.01.2013, 08:27 Uhr
Hey, erstmal vielen Dank für die viel Antworten :)

@Duc1098
Welche Orte würdest du denn sagen, dass sie einen größeren Besuch verdienen, wenn man dafür einen Tag weniger in Chicago oder dem Yellowstone ist?
Hier in Deutschland trinken wir beide den Tag über viel Wasser, wie sind da die Preise in den USA? Denn wenn man mal hoch ansetzt mit 3 Liter pro Tag trinken wären man ja bei über 3$ pro Liter, was ich mir nicht vorstellen kann.

@Wolfgang
Das das übernachten am Straßenrand verboten ist, haben wir auch schon herausgefunden. Die Sache ist, das man von außen nicht sieht, dass da jemand drin schläft. Man sieht vorne 2 leere Sitze und dahinter, sowie an allen Fenster sind Abdeckungen. Das heißt von außen sieht es aus wie ein leeres Auto. Wir haben auch nicht vor da eine große Sache draus zu machen. Alle Aktivitäten (Nochmal auf die Toilette, Zähneputzen etc.) machen wir vorher. Wir fahren nur hin, und legen uns hinten rein. Ich weiß halt nicht, wie konsequent die Polizei der USA ist, also ob sie auch an ein Auto das sie nicht einsehen können, näher unter die Lupe nehmen, um zu gucken ob da jemand drin ist.
Uns ist auch klar, das sich das ganze am Rande der legalität abspielt, aber wir wollen nunmal nicht in den Städten 20$ pro Nacht ausgeben, nur damit wir unser Auto parken können.

@brigi
Vielen Dank, das sind genau die Tipps die ich suche :)
Und du hast recht, die größten Probleme die ich auch sehe sind die Hygienischen.
Vielleicht hat da hier ja jemand Erfahrung? Wie sieht es mit Duschen an den großen Stränden aus? In Spanien gab es die ja immer ziemlich viel, um sich das Salzwasser abzuspülen. Und wie sieht es mit öffentlichen Toiletten aus? Zur Not muss man eben ins McDonalds, oder eine andere große Kette mit Toiletten. Ein Kleines Becken inclusive Wasser und Brauchwassertank haben wir ja im Auto, fürs Zähneputzen zb.
Benzinkosten der Strecke sind eingeplant, wir sind nur noch am überlegen wieviel wir noch zusätzlich brauchen (Ausflüge, Umwege und wenn wir in den Städten auf der Suche nach einem Parkplatz für die Nacht sind).
Krankenversicherung ist schon da, Langzeit-Ausandsversicherung vom ADAC
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: captsamson am 09.01.2013, 08:44 Uhr
@Wolfgang
Das das übernachten am Straßenrand verboten ist, haben wir auch schon herausgefunden. Die Sache ist, das man von außen nicht sieht, dass da jemand drin schläft. Man sieht vorne 2 leere Sitze und dahinter, sowie an allen Fenster sind Abdeckungen. Das heißt von außen sieht es aus wie ein leeres Auto. Wir haben auch nicht vor da eine große Sache draus zu machen. Alle Aktivitäten (Nochmal auf die Toilette, Zähneputzen etc.) machen wir vorher. Wir fahren nur hin, und legen uns hinten rein. Ich weiß halt nicht, wie konsequent die Polizei der USA ist, also ob sie auch an ein Auto das sie nicht einsehen können, näher unter die Lupe nehmen, um zu gucken ob da jemand drin ist.
Uns ist auch klar, das sich das ganze am Rande der legalität abspielt, aber wir wollen nunmal nicht in den Städten 20$ pro Nacht ausgeben, nur damit wir unser Auto parken können.

Die Jucy's sind doch so knallig grün mit Aufschrift. Der ein oder andere Cop hat davon doch bestimmt schonmal gehört/gesehen dass das ein Campingmobil ist.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Kauschthaus am 09.01.2013, 09:31 Uhr

@Duc1098
Welche Orte würdest du denn sagen, dass sie einen größeren Besuch verdienen, wenn man dafür einen Tag weniger in Chicago oder dem Yellowstone ist?


Hallo Barschti,

zunächst willkommen hier im Forum.

Wenn ihr einen Road Trip macht und im wesentlichen nur die Städte länger besuchen wollt, reicht die Zeit sicherlich aus.
Auf eurer Route gibt es so viel aufzuzählen, was einen Stopp lohnt, dass 1-2 Tage weniger woanders nur ein Staubkorn im All wären.  :wink:

Ist jetzt nicht böse gemeint, aber es wäre doch viel einfacher für euch, zwischen den großen Städten zu fliegen oder Greyhound zu fahren und dann in ein Hostel zu gehen. Im Vergleich zur Automiete kann das kaum teurer sein.
Im Westen bei den Nationalparks könntet ihr ja dann für 2-3 Wochen ein Auto mieten.

Das mit dem Übernachten halte ich für eine sehr schlechte Idee. Ihr müsstet euch super organisieren und erkundigen, wo genau ihr halten dürftet und wo es auch einigermaßen sicher ist. Gerade in den großen Städten, auch wenn sie für "normale Touristen" sicher sind, hätte ich da größte Bedenken.

Und ehrlich, wenn ich dazu noch das mit dem Essen lese, dann frage ich mich, ob euer Budget reicht. Wenn man derartig sparen muss, kann jede unvorhergesehene Ausgabe zu Problemen führen.

Mich würde mal interessieren, wie viel ihr für was kalkuliert. Also Verpflegung/Tag, Unterkunft, Eintritte, Sprit usw.
Und spart ja nicht an der Auslandskrankenversicherung für den gesamten Zeitraum, denn die Behandlung vor Ort ist sauteuer selbst bei "Kleinigkeiten". Und denkt daran, dass ihr das vorlegen müsstet und erst zu Hause rückerstattet bekommt. Eine Kreditkarte wäre also nicht verkehrt.

Viele Grüße, Petra

Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Duc1098 am 09.01.2013, 09:41 Uhr
Du willst ja ausschliesslich  Städte besuchen, genau dort wird es ausserordentlich schwierig, einen "Gratis-Platz zu finden, vorallem noch mit deinem farbenfrohen Van!!
Am günstigsten schläft ihr ausserhalb der Städte auf einem Campingplatz; das kostet euch ca.$30.-- , da sind auch oft die Duschen dabei.
Dass Ihr als Studenten finanziell nicht auf Rosen gebettet seid,kann ich ja noch nachvollziehen, aber in den Ferien jeden Dollar zweimal umdrehen, na ja....,  :shock:
Wasser trinken macht ja Sinn on Tour, aber abends einmal in ein Pub oder dann ein/zwei Bier auf dem CG, oder liegt denn das nicht drin?
Was siehst du auf dem Weg ab Chicago:
Sturgis/ Badlands/Mt Rushmore/Devil Tower/Cody etc.

Duc1098
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Tinerfeño am 09.01.2013, 09:48 Uhr
Ist es möglich, dass wir uns mit dem Auto einfach auf einen Hotelparkplatz oder Ähnliches stellen und dort übernachten?

Was mir bei vielen Motels und Hotels aufgefallen ist: Sie notieren sich die Kennzeichen ihrer Gäste beim Check-In. Inwieweit die dann tatsächlich den Parkplatz abgehen, weiß ich nicht. Ich würde bei eurer Übernachtungsmethode jedenfalls kein Auge zukriegen. Fahrt lieber Campgrounds an und investiert ein paar Dollar. Manchmal haben die auch Duschen etc.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Kauschthaus am 09.01.2013, 10:21 Uhr
Unsere letzte Campingreise in USA liegt zwar schon 2,5 Jahre zurück, aber 30 $ haben wir höchst selten gezahlt. Im Schnitt eher um die 20 $.
Allerdings mag das auf eigentlich für Womos vorgesehenen Plätzen in Stadtnähe natürlich ganz anders aussehen. Ich würde einfach mal bei evtl. in Frage kommenden CGs nach den Preisen schauen.

Ich denke immer noch, dass der Trip schwierig ist, wenn 15-20 $ Übernachtung pro Nase ein Problem sind.

Viele Grüße, Petra
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: utahfan am 09.01.2013, 10:55 Uhr
Hallo

ich sehe bei Euch nicht nur ein Finnanzproblem, sondern auch ein logistisches Problem, denn Jucy-champ bietet doch nur Las Vegas, San Francisco und Los Angeles als Mietstation an, wie wollt Ihr da New York und Miami einbinden, oder wollt Ihr erst nach Osten und dann wieder komplett nach Westen fahren?
außerdem laut deren Rechnung kommt Ihr auf 2800 Us $ nur für das Auto für 87 Tage, da ist ja schon mal ein horrende Batzen geld weg, den man eigentlich auch in einige Inlandflüge hätte stecken können;
Wenn Ihr wirklich soooo sparsam dort leben wollt, empfehle ich, wartet und spart nochmal 1-2 JAhre, denn das wird kein schöner Urlaub mit den Vorgaben, die Ihr Euch selbst macht

VG
Utahfan
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 09.01.2013, 11:20 Uhr
Der Plan erst im Osten und dann Inlandsflug in den Westen war auch kurz da, wurde dann aber verworfen da er teurer und unflexibler ist als mit dem Auto unterwegs zu sein. Unsere Finanzen sehen bis jetzt so aus: Flug-700€, Auto-2300€, Benzin-700€. Wir haben beide ein Budget von bis zu 7000, was wir aber eigentlich nicht komplett ausreizen wollen. Also im Ernstfall hätten wir noch 45$ Pro Tag und Person übrig. Ich denke mir nur, wenn ich eigentlich alles habe was ich brauche, warum muss ich dann für 20$ die Nacht auf ein Campground? Das sind insgesamt 2000$ die man sparen könnte.
Und ja unsere Route geht 2x durch die USA: http://goo.gl/maps/XbaIa (http://goo.gl/maps/XbaIa)
Wir haben uns halt gesagt, wenn wir uns den Camper holen, brauchen wir Mietwagen und Übernachtung in einem und sparen uns die Übernachtungskosten. Sollte es eine Nacht wirklich nicht gehen können wir auch in ein Hostel oder Motel gehen. Genauso wie mit dem Essen, wenn wir Lust haben, sollte es kein Problem sein mal Essen zu gehen anstatt Weißbrot und Würstchen.

Hab übrigens 2 interessante Seiten gefunden, die auf das Übernachten und die Hygiene eingehen.
http://cheaprvliving.com/wheretopark.html (http://cheaprvliving.com/wheretopark.html)
http://www.frugal-rv-travel.com/showers-and-laundry-when-boondocking.html (http://www.frugal-rv-travel.com/showers-and-laundry-when-boondocking.html)

Und danke @Tinerfeño, werde ich mir auf jedenfall merken.
@Kauschthaus du kannst ja mal bitte schreiben, welche Ziele du auf unserer Route vorschlägst, die wir definitiv besuchen müssen. Krankenversicherung ist klar, Kreditkarte haben wir auch, ESTA ist auch schon durch, daran solls nicht scheitern ;)
und @Duc1098 vielen Dank für die Vorschläge, werde mich da nochmal genauer informieren
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: utahfan am 09.01.2013, 11:36 Uhr
Hallo Barschti

also das mit Deiner Vorüberlegung kann nicht aufgehen, es gibt im Osten keine Anmietstation für Jucy Champ, also müßt Ihr von z.B. Las Vegas erst komplett in den Osten und Miami und dann wieder zurück in den Südwesten; wie Ihr das mit 700 € Spritkosten schaffen wollt ist mir ein Rätsel, denn dafür bekommt Ihr etwa 300 Liter Benzin und kommt damit höchstens 4000 km weit, wollt aber 16000 km fahren + etwa 15 % die man immer aufschlagen kann
das wird sich soc nicht ausgehen

VG
Utahfan
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 09.01.2013, 13:36 Uhr
Die 700€ sind pro Person, also insgesamt 1400€ insgesamt. Haben glaube ich auch mit 16000km, 12l/100km und 0,7€ pro Liter gerechnet. Und du hast recht, da es keine Station im Osten gibt müssen wir (grob) LA-Miami-NY-LA. Siehe meine gepostete Route.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Detritus am 09.01.2013, 13:39 Uhr
Na ja 300 Liter ist wohl etwas knapp gegriffen, aktuell kostet ein Liter Sprit ca. 0,75 Cent je Liter, da bekommt man schon rund 900 Liter raus - je nachdem wie viel so ein Ding "säuft" also um die ca. 9.000 km. Fehlt zwar immer noch das Benzin für die restlichen 7000 km plus X..

EDIT:
Ok 1.400,- € für knapp 18.000km sollten dann schon passen

Mich beschleicht auch das Gefühl, dass die Geschichte noch nicht so ganz durchdacht ist. Warum 20 $ für den Campground zahlen - weil wie schon mehrfach erwähnt es eben auch in den USA nicht so einfach ist sich irgendwo zur Übernachtung hinzustellen nur weil man ein Auto mit Schlafgelegenheit hat.

Und bitte auch dran denken: Es kann euch sehr gut passieren (relativ jung, langer Aufenthalt) dass ihr bei der Immigration gefragt werden wie ihr das ganze Unterfangen denn finanzieren wollt. Da sollte man noch genug in Reserve haben und dies auch nachweisen können, nicht das die euch gleich am Flughafen wieder zurückschicken weil die einer "Brot und Wurst"-Kalkulation nicht über den Weg trauen.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Kauschthaus am 09.01.2013, 14:58 Uhr
Okay, wenn ihr das Geld im Prinzip habt, aber nur möglichst nicht ausgeben wollt, dann ist das sicher entschärft.

Der für den Camper geplante Betrag ist pro Person? Und ihr habt eine Vollkasko und erweiterte Haftpflicht eingerechnet? Die Basis Versicherung reichen nämlich im Falle eines Falles hinten und vorne nicht.

Ich denke mir nur, wenn ich eigentlich alles habe was ich brauche, warum muss ich dann für 20$ die Nacht auf ein Campground? Das sind insgesamt 2000$ die man sparen könnte.

Ja, aber man hat auch 3 Monate lang Parkstress, teils sicher extreme Unbequemlichkeit (Wetter nicht vergessen) und ist gebunden an boondocking Möglichkeiten oder wenn das nicht geht, dann steht man nur eine Stufe über dem Pennerdasein (mal etwas drastisch ausgedrückt  :lol: ).
Aber mein Hauptargument ist die Sicherheit. Ich halte es für tendenziell gefährlich.
Aber es ist auch klar, dass ein leidensfähiger junger Student das anders sieht.  :wink:


@Kauschthaus du kannst ja mal bitte schreiben, welche Ziele du auf unserer Route vorschlägst, die wir definitiv besuchen müssen.

Mach ich, komme ich aber erst am Abend dazu.

Viele Grüße, Petra
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Duc1098 am 09.01.2013, 15:02 Uhr
Hallo

Zitat
Ich denke mir nur, wenn ich eigentlich alles habe was ich brauche, warum muss ich dann für 20$ die Nacht auf ein Campground? Das sind insgesamt 2000$ die man sparen könnte.
Wenn Du so denkst, solltest du eigentlich keine solche Reiseart und Destination wählen. Ein Uebernachtungsplatz gehört doch einfach dazu wenn man mit Camper/RV eine Reise in den USA plant. Sicher gibt es Boondocking Sites,(z.T. Gratis) diese sind aber eher in freier Natur und nicht in Stadtnähe. Diese haben aber weder Tisch noch Duschen/Pit-Toilets!
Dise müssen aber auch zuerst auf deiner Reiseroute liegen!!

siehe hier: http://www.freecampgrounds.com

Ich denke, ihr hättet besser das ganze um die Hälfte gekürzt, euch für eine Region entschieden, Osten resp.Westen, da würde sicher auch ein "gescheiter" Camper/Vermieter drinliegen und könntet euch auch etwas leisten!

Duc1098
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Tinerfeño am 09.01.2013, 15:13 Uhr
Ich denke mir nur, wenn ich eigentlich alles habe was ich brauche, warum muss ich dann für 20$ die Nacht auf ein Campground? Das sind insgesamt 2000$ die man sparen könnte.

Ich weiß ja nicht. Die Übernachtungskosten waren bei allen meinen USA-Reisen bisher die Kosten, die den Reisepreis am meisten in die Höhe beeinflusst haben. Wenn das mit dem Camper so einfach wäre, hätte ich das bestimmt auch angedacht, aber man darf nunmal in den USA nicht einfach irgendwo wild übernachten.

a) Sicherheitsrisiko
b) Es ist in der Öffentlichkeit verboten
c) Wo wascht ihr euch/geht zur Toilette?
d) Wo entsorgt ihr Müll?

Mich persönlich würden diese Punkte davon abhalten, so eine Reise zu starten.

Bei derartigen Engpässen im Budget sage ich mir immer: Lieber noch etwas sparen oder die Reisezeit verkürzen. Was bringen drei Monate, wenn man dann an allen Ecken und Enden sparen muss, weil irgendwas nicht klappt, was man sich vorher anders ausgerechnet hat? Dann lieber auf 4-5 Wochen beschränken und in Motels unterkommen/evtl. campen auf Campgrounds; dafür dann aber die Reise genießen.

P.S.: Was mir gerade noch einfällt. Eventuell könnte man ja in den jeweiligen Receptionen der Motels/Hotels nachfragen, ob es theoretisch möglich wäre, gegen eine geringe Gebühr dort auf dem Hotelparkplatz zu übernachten, wenn noch viele Plätze frei sind. Ungefragt würde ich da absolut von Abstand halten. Bei 3 Monaten würdet ihr mit Sicherheit irgendwann einmal erwischt werden...
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: thorsti am 09.01.2013, 20:27 Uhr
RESCHPECKT! Das nenne ich mal eine Reiseroute! Dagegen sind wir anderen hier im Forum ja blutige Amateure :D
Wenn ihr eure Reise wie geplant durchzieht, dann wird das auf jeden Fall ein Erlebnis, dass ihr euer ganzes Leben nicht vergessen werdet!

Aber wie alle anderen hier habe auch ich ein paar Bedenken. Selbst den von Dir genannten Ernstfall von 45$/Tag und Nase finde ich bei einer so langen Reisedauer sehr gewagt.

Was ist mit Eintrittsgeldern? Wenn man schon in NYC ist, dann will man doch zumindest Mal aufs Empire State Building oder an den Niagara Fällen will man doch auch mal mit der "Maid of the Mist" fahren. Solche Dinge gibt es auf eurer Reise viele und Eintrittsgelder sind in den USA manchmal ganz schön heftig!

Für die Nationalparks holt ihr euch den Nationalparkpass. Der ist ein Jahr gültig, kostet nicht viel und man kommt in alle NPs rein. ABER: viele tolle Dinge sind keine Nationalparks sondern State Parks oder gehören den Indianern und das kostet dann extra (zum Bsiepsiel das Monument Valley).

Was ihr außerdem komplett vergessen habt sind Mautgebühren, insbesondere im Osten ist das weit verbreitet. Da ihr viel in großen Städten unterwegs seid, werdet ihr auch um Parkgebühren kaum herumkommen. Das sind immer nur ein paar Dollar aber Kleinvieh macht auf Dauer eben auch einen großen Haufen Mist!

Ich kann mir auch nicht vorstellen, wie man drei Monata lang von Wasser und Wurstbroten leben will.

Um es kurz zu machen: euer Budget ist verdammt knapp und ihr habt vieles nicht kalkuliert! Ein Zahnarztbesuch (eure Reise ist zu lang um Schmerzen auszuhalten, bis man wieder in D ist) und ihr seid pleite!
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: thorsti am 09.01.2013, 20:45 Uhr
Da fällt mir noch eine eigene Erfahrung ein!

Zu Beginn dieses Jahrtausends (lang ist es her!) bin ich zwischen dem Ende meines Studiums und dem Beginn meiner Berufstätigkeit mit einem Freund 6 Wochen durch Australien gereist.
Da ich eine ziemlich gut bezahlte Diplomarbeit gemacht hatte, betrug mein Maximalbudget (also mein gesamtes Vermögen) für diese Reise 11.000 DM. Wir haben nur ein kleines Auto gemietet und haben nicht gecampt, aber immer nur in den billigsten Motels übernachtet.

Als ich wieder zu Hause war, hatte ich noch 1.200 DM. Das hat mich sehr überrascht, weil wir wirklich kaum Geld aus dem Fenster geschmissen haben. Ich weiss bis heute nicht, wo die ganze Kohle geblieben ist!

Natürlich ist ein Flug nach Australien teurer, aber das waren damals auch "nur" 1500 DM, daran lags also nicht.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 09.01.2013, 23:08 Uhr
Zitat
Aber es ist auch klar, dass ein leidensfähiger junger Student das anders sieht. :wink:
Vollkommen richtig! :D Habe ja so langsam gemerkt, dass die Idee auf Parkplätzen zu übernachten wirklich nicht gut ankommt, aber wenn ich mir sowas in den Kopf gesetzt habe werd ich das nur ganz schwer wieder los :P Ich vermute mal wir werden es ausprobieren und gucken wenns klappt. Schlimmstenfalls werden wir gleich in der 1. Nacht erwischt, aber dafür können die uns doch auch nicht in den Knast stecken... oder? ^^ Wenns halt nicht geht müssen uns unsere Eltern halt bissl was überweisen und dann übernachten wir auf Campgrounds oder ähnlichem.
@Tinerfeño die Idee einfach bei einigen Hotels zu fragen ob man die Nacht auf dem Parkplatz bleiben kann ist echt nicht schlecht, wenns klappt ist man auf der sicheren Seite und wenn nicht guckt man sich woanders um.
@thorsti Zahnarzt steht definitiv noch ganz oben auf der Liste solange wir noch in Deutschland sind. ^^ Und mit dem Tagesgeld muss man gucken, wir sind ja auch zu 2. also sind Mautgebühren, Parkgebühren etc ja schonmal immer halbiert. Und wenn Geld alle ist, ist halt alle ^^ Dann "muss" man sich die Niagarafälle eben von oben angucken, gibt schlimmeres ;) Wir werden schon nicht verhungern, wenn (warum auch immer) plötzlich unser ganzes Geld weg wäre, könnten wir auch noch was von Eltern, Großeltern bekommen. Wäre zwar nicht so schön, aber die Option ist da.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Yaphi am 10.01.2013, 15:46 Uhr
Da jetzt ja schon einiges zum Pro und Contra eurer Reise gesagt wurde, halte ich mich da raus und sage nur, was mir bei der Route aufgefallen ist, bzw. was man vielleicht noch reinnehmen könnte.

1 Houston: Dürfte kein großer Umweg sein. Viertgrößte Stadt der USA, NASA und so, gibt es vielleicht noch 1-2 Sachen zu sehen.
2 Savannah und Charleston: Sollte man zumindest kurz halten und einmal Südstaatenfeeling aufnehmen, auch Beides nicht so der Umweg.
3 Ottawa: Ist von Montreal nicht weit weg und mMn eine nette Stadt, die einiges an guten (und kostenlosen) Sehenswürdigkeiten hat.

Das nur auf den allerersten Blick ;)
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: blueswallow am 10.01.2013, 15:54 Uhr
Nach meinen Berechnungen auf der Seite Jucy Camper kostest das Teil in 87 Tagen über 5000$ und da bin ich mit noch nicht sicher ob alles an Versicherungen drin ist. Ist das so? Wenn ja recht heftig.

Campen kann man im Übrigen auch auf fast allen Walmart Parkplätzen kostenlos. Aber will man das. ist nicht auch Sinn von campen in der Natur zu sein? Und dann kommt teils noch die CG Gebühr zu den Kosten für das Auto. Wäre die Frage ob ihr mit einem SUV (wo man drin pennen kann) aus D gemietet nicht billiger weg kommt. Da sind  dann auch alle Versicherungen mit drin.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Tinerfeño am 10.01.2013, 16:19 Uhr
Campen kann man im Übrigen auch auf fast allen Walmart Parkplätzen kostenlos.

Selbst wenn das tatsächlich möglich ist (was ich im Übrigen dennoch als ziemlich unsicher empfinde)... ich kann an einer Hand abzählen, wann mir mal zufällig ein Wal-Mart auf meiner Route untergekommen ist.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Jack Black am 10.01.2013, 17:08 Uhr
Nach meinen Berechnungen auf der Seite Jucy Camper kostest das Teil in 87 Tagen über 5000$ und da bin ich mit noch nicht sicher ob alles an Versicherungen drin ist. Ist das so? Wenn ja recht heftig.

Und ich komme auf noch deutlich mehr...

Das ist nämlich kein Komplettpaket und man muss alles extra zahlen - nicht einmal unlimited Miles ist inklusive. Eine Probebuchung mit 91 Nächten (ist eine Nacht zu viel, aber ich bin zu faul neue Daten einzugeben) wird so aufgeschlüsselt:

a) pro Nacht 38,08$ Miete
b) pro Nacht 18$ Versicherungskosen
c) pro Nacht 25$ für unlimited Miles (da gibt es zwar auch andere Pakete, aber bei geplanten 10.000 Meilen kommt man da auch auf ca. 2400,-$, nimmt sich nicht viel)

Ergibt (abgerundet) 80$ pro Nacht Gesamtmiete. Ergibt bei 90 Tagen mindestens 7.200$ Mietkosten. Dazu kommen noch die Spritkosten, die werden bei so einer Karre und den geplanten Meilen ca. 1.600,- - 2.000,-$ ausmachen, also kostet nur die "Beweglichkeit" 9.000$.

Und dann hat man noch nicht geduscht und stinkt nach zwei Tagen wie ein Iltis...

Zum Vergleich: ich habe aktuell eine Minivan Buchung (ist ja als Basis das gleiche Auto), 3 Wochen ab/bis Houston komplett 647,-€, macht ca. 850$ bzw. 280$ pro Woche (also ca. 40$ pro Nacht). Nun bekommt man zwar nicht unbedingt für jede Nacht ein Motel für 40$, aber wenn jetzt noch ein Campingplatz mit 20$ zu Buche schlägt, dann wüßte ich ganz sicher, dass ich allemal lieber für 60$ im Motel6 übernachte (billig aber in Ordnung) mit sanitären Anlagen und bequemem Bett, als in einem engen, stickigen Van.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Kauschthaus am 10.01.2013, 17:34 Uhr

Zum Vergleich: ich habe aktuell eine Minivan Buchung (ist ja als Basis das gleiche Auto), 3 Wochen ab/bis Houston komplett 647,-€, macht ca. 850$ bzw. 280$ pro Woche (also ca. 40$ pro Nacht). Nun bekommt man zwar nicht unbedingt für jede Nacht ein Motel für 40$, aber wenn jetzt noch ein Campingplatz mit 20$ zu Buche schlägt, dann wüßte ich ganz sicher, dass ich allemal lieber für 60$ im Motel6 übernachte (billig aber in Ordnung) mit sanitären Anlagen und bequemem Bett, als in einem engen, stickigen Van.

40 $ fürs Auto pro Nacht + 20 $ für CG ergibt zwar 60 $ fürs Hotel, aber dann hat man noch kein Auto. :think:  :wink:

Die zusätzlich nötigen Versicherungen habe ich gesehen, aber nicht dass noch Meilen dazu kommen.  :shock:
Das ist in der Tat dann heftig teuer.

Barschti, ich glaube da müsst ihr noch mal Alternativen überlegen, wenn das so ist. Vielleicht geht sich ja für weniger Geld ein Auto plus eine billige Campingausrüstung vom Walmart (ist da echt sehr preiswert) aus plus CG Gebühren.

Grüße, Petra

@ Barschti: Nein, ich habe das nicht vergessen mit den Highlights, ich hatte gestern nur keine Zeit.
Schau doch auch mal in unsere Highlights Maps.

Welchen Flug habt ihr eigentlich gebucht? Hin/rück Los Angeles?

Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Tinerfeño am 10.01.2013, 17:52 Uhr
Und dann hat man noch nicht geduscht und stinkt nach zwei Tagen wie ein Iltis...

Gutes Stichwort!
Im Südwesten/Arizona - allgemein also in den sehr warmen Gegenden - ist es meiner Meinung nach definitiv notwendig, zumindest abends noch einmal zu duschen, wenn man sich denn nicht die ganze Zeit in klimatisierten Räumen aufgehalten hat. Wanderungen am Tag in der Wüste und dann abends nicht duschen?  :?  :wink:
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: motorradsilke am 10.01.2013, 18:02 Uhr
Campen kann man im Übrigen auch auf fast allen Walmart Parkplätzen kostenlos.

Selbst wenn das tatsächlich möglich ist (was ich im Übrigen dennoch als ziemlich unsicher empfinde)... ich kann an einer Hand abzählen, wann mir mal zufällig ein Wal-Mart auf meiner Route untergekommen ist.

TE fährt aber nicht deine Route. Er möchte viele große Städte besuchen, und da gibt es doch genügend Walmart - Märkte. Wir haben dort auch schon öfter Camper stehen sehen.

Und man kann sich im Übrigen auch waschen, man muss nicht immer zwingend duschen. Wasser gibt es ja wohl in den Autos. Und wenn nicht, hat Walmart auch Toiletten und demzufolge Waschbecken.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Jack Black am 10.01.2013, 18:20 Uhr
40 $ fürs Auto pro Nacht + 20 $ für CG ergibt zwar 60 $ fürs Hotel, aber dann hat man noch kein Auto. :think:  :wink:

Deswegen (Du solltest zu Ende lesen vor dem Posten!) hatte ich ja ergänzt:

Zum Vergleich: ich habe aktuell eine Minivan Buchung (ist ja als Basis das gleiche Auto), 3 Wochen ab/bis Houston komplett 647,-€, macht ca. 850$ bzw. 280$ pro Woche (also ca. 40$ pro Nacht). Nun bekommt man zwar nicht unbedingt für jede Nacht ein Motel für 40$, aber wenn jetzt noch ein Campingplatz mit 20$ zu Buche schlägt, dann wüßte ich ganz sicher, dass ich allemal lieber für 60$ im Motel6 übernachte (billig aber in Ordnung) mit sanitären Anlagen und bequemem Bett, als in einem engen, stickigen Van.

Beide Rechnungen ergeben 100$ pro Tag für Auto plus ggf. Motel bzw. Campingplatz.

P.S.: Ich glaube, Du bist über die doppelte 40 gestolpert - das ist einmal der Preis meines Mietwagens pro Tag/Nacht, aber beim zweiten Mal (die Bemerkung mit dem Motel) ist das Differenz (auch 40$) zu den 80$ Mietkosten pro Tag/Nacht für den Jucy Camp.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Flicka am 10.01.2013, 18:23 Uhr
Ich würde auch einfach mal eine Gegenrechnung aufmachen: Was kostet das ganze mit einem kleinen Auto und einer günstigen Campingausrüstung bzw. mit Übernachtungen in Hostels in den Städten?

Als Möglichkeit für kostengünstige (kostenfreie?) Übernachtungen gibts auch noch Couchsurfing. Würde ich selbst zwar nicht machen, wäre für euch aber vielleicht eine Alternative zum Übernachten auf dem Walmart-Parkplatz.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Duc1098 am 10.01.2013, 18:36 Uhr
Hallo

Würde sicher auch einmal so eine Variante anschauen:

Zitat
Ich denke, ihr hättet besser das ganze um die Hälfte gekürzt, euch für eine Region entschieden, Osten resp.Westen, da würde sicher auch ein "gescheiter" Camper/Vermieter drinliegen und könntet euch auch etwas leisten!
Sowie es aussieht hat der Threadsteller ja den Flug bis/ab LA gebucht! Da hat er ja die Freiheit eine erweiterte Südwesttour zu unternehmen.

Duc1098
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Leviathan am 10.01.2013, 18:42 Uhr
Von Student zu Studenten
Ich finde das ganze sehr ambitioniert aber weniger von der Zeit her, vielmehr vom Budget.
So ziemlich alles kostet etwas und ihr wollt ja sicher auch etwas sehen wenn ihr schon dort seid. Ob es in Großstädten Parkplätze sind oder State Parks, Museen, Vergnügungsparks, Diskotheken usw. alles kostet was und das nicht zu wenig. Vom Essen wollen wir mal gar nicht reden.
Wenn man schon überlegt ob es reichen wird ist es meist leider zu wenig. Und was macht ihr wenn euch vorzeitig das Geld ausgeht? Sind Familie, Freunde oder andere Personen bereit da schnell auszuhelfen?

Auch die Entfernungen sind nicht zu unterschätzen, wenn ihr auch an einigen Orten bleiben wollt dann wird das ein Urlaub im Motorhome auf den Interstates...
(9300 Meilen x 1,2 Umwegfaktor x 1,609 Meilenkonstante) / 85 Tage ~ 212 km pro Tag   aber ihr werdet wohl kaum jeden Tag fahren, erst Recht nicht mit so vielen interessanten Großstädten und Nationalparks in der Route.

Als Student ist man es doch gewohnt Informationen zu sammeln und daraus Schlüsse zu ziehen! Ich würde auf die Ratschläge hier hören und das Ganze auf ein "entspanntes" Maß anpassen.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Kauschthaus am 10.01.2013, 18:57 Uhr
Deswegen (Du solltest zu Ende lesen vor dem Posten!) hatte ich ja ergänzt:

Zum Vergleich: ich habe aktuell eine Minivan Buchung (ist ja als Basis das gleiche Auto), 3 Wochen ab/bis Houston komplett 647,-€, macht ca. 850$ bzw. 280$ pro Woche (also ca. 40$ pro Nacht). Nun bekommt man zwar nicht unbedingt für jede Nacht ein Motel für 40$, aber wenn jetzt noch ein Campingplatz mit 20$ zu Buche schlägt, dann wüßte ich ganz sicher, dass ich allemal lieber für 60$ im Motel6 übernachte (billig aber in Ordnung) mit sanitären Anlagen und bequemem Bett, als in einem engen, stickigen Van.

Beide Rechnungen ergeben 100$ pro Tag für Auto plus ggf. Motel bzw. Campingplatz.

P.S.: Ich glaube, Du bist über die doppelte 40 gestolpert - das ist einmal der Preis meines Mietwagens pro Tag/Nacht, aber beim zweiten Mal (die Bemerkung mit dem Motel) ist das Differenz (auch 40$) zu den 80$ Mietkosten pro Tag/Nacht für den Jucy Camp.

Ich habe es sogar 2 x gelesen. Und jedes mal verstanden, dass ein Minivan ca. 40 $ pro Nacht kostet, ein CG 20 $, und dass ein Motel für 60$ besser wäre.
Dass die zweiten 40 $ sich auf was anderes beziehen habe ich tatsächlich nicht gecheckt.

Klar konnte das so nicht gemeint sein, deshalb habe ich ja das :think: Zeichen dahinter gesetzt. Aber jetzt ist ja alles klar.

Viele Grüße, Petra
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 10.01.2013, 19:00 Uhr
Da hat sich ja heute eine ganze Menge getan ^^
Also wir haben einen Preis von 4200€ insgesamt, also pro Person 2100. Für den Jucy Camper vom 9.3. bis 1.6. also 84 Miettage. Plus 1500 € Benzin sind wir bei 6700€ gesamt, also ca 80€ pro Tag, was 40€ pro Tag und Person bedeutet. Und dafür habe ich noch kein Mietauto und Übernachtung gefunden...
Darin enthalten sind: 10'000 Freimailen, 1 Kochausrüstung, Vollkaskoversicherung (VIP-Insurance), Null-Selbstbehalt Versicherung, Zusatz-Haftpflichtversicherung 2 Mio.,Infopaket inklusive Rucksack, Straßenatlas, Reiseführer, Adapterstecker. Und das ist keine ungefähre Angabe, sondern ein Angebot was wir definitiv so annehmen können.
Duschen wäre zwar eine sehr schöne Annehmlichkeit, aber ich denke wie motorradsilke schon gesagt hat, die Möglichkeit zum normalen waschen ist immer vorhanden. Auch Haare waschen wäre möglich, wir sind Studenten mit geringen Ansprüchen ^^
Couchsurfing haben wir auch auf dem Plan. Sind uns aber noch nicht ganz sicher, wieviel Glück wir da als "Neueinsteiger" ohne viele Bewertungen und zu 2. haben, das müssen wir dann spontan sehen. Vielen dank auch an alle die Routenvorschläge geschrieben haben. Werden wir sicher berücksichtigen :)
Ganz anders Thema: Was könnt ihr über Mautgebühren sagen? Haben uns jetzt bissl informiert und gesehen, dass es verschiedene gibt (Sunpass, E-ZPass..). Auf der Jucy Seite sehe ich nicht, das dir irgendwie dabei sein. Wo kann man die beantragen/kaufen? Wieviel kostet das? Welche Straßen kosten Maut? Kann man die umfahren oder ist das nur schwer möglich? Vielleicht habt ihr darüber ja schon ein Thema oder Sticky, ansonsten wären alle Infos die ihr habt sehr nett :)
Und ja ob die Route nicht zuviel ist sind wir auch am überlegen... aber der großteil der Diskussion geht ja darum, dass unsere Übernachtungspläne nicht so ganz hinhauen ^^
Wie ich schon geschrieben habe, im Notfall könnten wir uns ohne große Probleme Geld leihen, auch wenn wir das eigentlich nicht hoffen wollen.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: thorsti am 10.01.2013, 19:28 Uhr
Bei Juicy wirst Du zum Thema Maut nichts finden, da Maut an der Ostküste mehr verbreitet ist.
Guck mal hier:

http://en.wikipedia.org/wiki/E-ZPass#United_States

Da siehst Du schön welche Straßen mautpflichtig sind.
Ich bin nicht sicher, ob man den Transponder als Tourist uberhaupt mieten kann. An der Ostküste gibts den ja optional dazu, wenn man ein Auto mietet

Allerdings kann man 99% der Straßen auch mit Bargeld befahren. Einige ganz wenige aber auch nicht!
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Kauschthaus am 10.01.2013, 19:37 Uhr
Ich habe aus dem 9.8. den 9.3. gemacht. Ich nehme an, dass das gemeint war.

Okay, wenn es euch nichts ausmacht, jeden Abend zu überlegen, wo man parken und übernachten könnte, euch in Walmart Waschbecken zu waschen und ihr fast nichts zum Leben braucht, dann ist das ja geklärt.  :lol:
Unbedingt beachten müsst ihr, dass Urinieren in der Öffentlichkeit in den USA ein absolutes nogo ist. Das gilt sogar theoretisch für irgendwelche abgelegenen Straßen hinterm Strauch oder Baum.

Evtl. Mautgebühren haben wir immer an dem entsprechenden Kassenhäuschen bezahlt. Es gibt Spuren für Passinhaber, und welche für bar oder KK Zahler.
Manche Autovermieter bieten auch Pässe an, die dann nach Verbrauch abgerechnet werden. Aber bei eurer Route habe ich keine Ahnung, ob dieser ganz USA weit gilt. Ich vermute nicht.

Viele Grüße, Petra
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: thorsti am 10.01.2013, 20:07 Uhr
Okay, wenn es euch nichts ausmacht, jeden Abend zu überlegen, wo man parken und übernachten könnte, euch in Walmart Waschbecken zu waschen und ihr fast nichts zum Leben braucht, dann ist das ja geklärt.  :lol:
Unbedingt beachten müsst ihr, dass Urinieren in der Öffentlichkeit in den USA ein absolutes nogo ist. Das gilt sogar theoretisch für irgendwelche abgelegenen Straßen hinterm Strauch oder Baum.

Außerdem muss man immer drauf achten, immer zu tanken, wenn gerade eine billige Tankstelle am Wegesrand steht. Wenn der Ölpreis ein bisschen steigt oder der Euro ein bisschen schwächelt sind schon 2 Tage Nahrung weg :-)

Was ist eigentlich mit Kreditkarten? Bei einem so knappen Budget sollte man schon drauf achten, dass die Auslandseinsatzgebühr möglichst niedrig ist, sonst sind schon wieder 2 Tage Nahrung weg :-)
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Lees am 10.01.2013, 21:56 Uhr
Wie schon Vorredner geschrieben haben: Reise auf den Westen und auf Natur konzentrieren. In Grosstaedten ist ein Camper hinderlich. In NY City kann man ihn garantiert nur im Parkhaus abstellen, falls er ueberhaupt von der Hoehe her reinpasst. Auf dem Walmartparkplatz in unserer Kleinstadt in Florida steht ein grosses Schild: keine Uebernachtungen erlaubt. Das wird nicht der einzige Walmart sein, der es verbietet. In Florida kann man in manchen Stateparks gegen Gebuehr uebernachten, ausserdem kostenlos auf Autobahnraststaetten der I-95.

Autos darf man in vielen Staedten und Staedtchen der gesamten USA nicht ueber Nacht in den Strassen abstellen. Sie muessen auf einem Driveway stehen, wenn sie nicht in der Garage sind. Einfach auf einen Hotelparkplatz kann man sich nicht hinstellen, ohne dass die Security eingreift. Man kann aber auf Lastwagenraststaetten uebernachten, wo es auch Duschen gibt (Gebuehren), aber die Fahrer lassen die ganze Nacht ihre Motoren laufen, ruhig ist es also nicht.

Ich wuerde einen der Links durchstudieren, die kostenloses Campen beschreiben und die Route dementsprechend kuerzen und anpassen. Das ist besser, als von der Polizei aufgegriffen werden, bei Widerstand im Kittchen landen und dann des Landes verwiesen werden.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Jack Black am 10.01.2013, 22:24 Uhr
Also wir haben einen Preis von 4200€ insgesamt, also pro Person 2100.

Da wir alle über den gleichen Link verfügen, würde mich Deine Rechnung interessieren, denn ich komme auf der Seite bei genau diesen Daten auf ca. 5.100,-€.

Meine Rechnung:

Miete von 9.3. - 1.6.: $3,117.24

Versicherung (Collision Damage Waiver & Supplementary Liability Insurance (Bond $500)): 84 x 18$ = 1.512$

Unlimited Miles:

a) 84x25$ = 2.100$

oder (bei 10.000 Meilen)

b) 20x500 Meilen = 20x120$ = 2,400$

Fall a) ist günstiger, ergibt für mich:

Total = 3.117 + 1.512 + 2.100 USD = 6.729$
Beim aktuellen Kurs von 1,32$ pro Euro ergib das 6.729/1,32 = 5.097€

Das macht einen Schnitt von (wie oben auch schon berechnet) ca. 80$ pro Tag/Nacht und dafür kann man durchaus ein preiswertes Auto plus preiswertes Motel buchen. Und dann wird dieses Auto (da reicht ja ein Intermediate Car) auch deutlich weniger Sprit benötigen.

Wie hast Du Deinen Preis ausgerechnet?
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Jack Black am 10.01.2013, 22:30 Uhr
hat Walmart auch Toiletten und demzufolge Waschbecken.

Wo man sich wenigstens mal die Hände waschen kann...

An den ekligen Rest will ich gar nicht denken (wo die Sonne selten hinscheint), wie das nach ein paar Wochen vor sich hinstinkt... (ein Jucy Camp hat kein Wasser, das ist ein VAN mit Bett, sonst nichts).

*Würg*!!
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: winki am 10.01.2013, 23:24 Uhr
Na ja, das Feeling in freier Natur zu Übernachten, versteht da nur der "Echte" Zeltcamper und bei einigen Campingplätzen in State Parks, gab es auch nicht mehr als Toilette und Waschgelegenheit...   :lol:

Die Jungs sollten es einfach mal so machen wie sie sich das Vorgestellt haben...  Vieles werden sie dann schon unter Erfahrung abhacken...  Nur so lernt man für's leben und nicht von guten Ratschlägen die man so wie so nicht befolgt...
Auf alle Fälle können sie dann mehr erzählen als von einer Kreuzfahrt in Mittelamerika und ist außerdem erheblich billiger.

Als ich noch jung war, habe wir Kumpels das mit Rucksack und wenig Geld auch gemacht, dabei war die "braune" Unterhose das geringste Problem, da wir nichts zu beißen hatten gab es auch nicht viel zum kacken...   :wink:

Wobei es auf den zahlreichen Truckstops (FlyingJ, Pilote etc.) mietbare Duschkabinen für wenig Geld zu haben gibt...   :P

Geld von Muttern gab es damals nicht, da musste schon mal gearbeitet werden. Leider ist das nun nicht mehr so einfach....

Nur so mein persönlicher Ratschlag am Rande, ein Blick in eine Amerikanische Straßenkarte, gepaart mit etwas Geografiekenntnisse und den ordinären Dreisatz aus der Mathematik dazu ein Reisebuch aus der Reise KnowHow Serie, sowie Vorstellungen was man so als Tagesbedarf an Essen und Getränke benötigt, neben Spritverbrauch des angestrebten Mietwagens,  würde das Vorhaben  ungemein erleichtern…… :wink:
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Kauschthaus am 10.01.2013, 23:47 Uhr
Na ja, ich gehe davon aus, dass die Jungs schon irgendwelche Waschgelegenheiten finden werden. Sich 3 Monate nur Hände und Gesicht waschen werden sie kaum vorhaben.  :dusche:

Wobei es auf den zahlreichen Truckstops (FlyingJ, Pilote etc.) mietbare Duschkabinen für wenig Geld zu haben gibt...   :P

Das scheint mir eine gute Idee zu sein.

Nur so mein persönlicher Ratschlag am Rande, ein Blick in eine Amerikanische Straßenkarte, gepaart mit etwas Geografiekenntnisse und den ordinären Dreisatz aus der Mathematik ...

Ich habe beim Karten lesen noch nie Dreisatz gerechnet.  :shock: Ist das irgend so ein Männer Ding? :nixwieweg:

Als ich noch jung war, habe wir Kumpels das mit Rucksack und wenig Geld auch gemacht, dabei war die "braune" Unterhose das geringste Problem, da wir nichts zu beißen hatten gab es auch nicht viel zum kacken...   :wink:

:lachroll: You made my day!

Viele Grüße, Petra



Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Tinerfeño am 10.01.2013, 23:52 Uhr
TE fährt aber nicht deine Route. Er möchte viele große Städte besuchen, und da gibt es doch genügend Walmart - Märkte. Wir haben dort auch schon öfter Camper stehen sehen.

Woher weißt du denn, welche Route ich meine? Vielleicht war das auch etwas ungeschickt formuliert. Ich wollte damit sagen, dass die Wal-Marts nicht auf meiner gewünschten Route lagen und man seine Route dann entsprechend der Lage der Wal-Marts anpassen müsste. Man richtet sich dann nicht nach den eigenen Interessen, sondern wird sozusagen von den Wal-Marts zu einer bestimmten Strecke "gezwungen".
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Tinerfeño am 11.01.2013, 00:14 Uhr
Ganz anders Thema: Was könnt ihr über Mautgebühren sagen? Haben uns jetzt bissl informiert und gesehen, dass es verschiedene gibt (Sunpass, E-ZPass..). Auf der Jucy Seite sehe ich nicht, das dir irgendwie dabei sein. Wo kann man die beantragen/kaufen? Wieviel kostet das? Welche Straßen kosten Maut? Kann man die umfahren oder ist das nur schwer möglich?

Meiner Meinung nach sind Mautgebühren in den USA Gebühren, die man vernachlässigen kann. Gemessen an den Kilometern, die man darauf zurücklegt, sind die absolut billig. Mach dir da mal keinen Kopf. Das ist kein Vergleich mit Frankreich und außerdem gibt es genug Ausweichstrecken. Ihr habt ja auch genug Zeit...
Im Westen gibt es diese Straßen so gut wie gar nicht.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Floriana am 11.01.2013, 02:36 Uhr
Wobei es auf den zahlreichen Truckstops (FlyingJ, Pilote etc.) mietbare Duschkabinen für wenig Geld zu haben gibt...   :P

Fuer Uebernachtung im Camper und Dusche wuerde ich ebenfalls Truck Stops wie Pilot Travel Centers vorschlagen: http://www.pilotflyingj.com/complete-locations

Daneben sind meistens Fast-Food-Restaurants, bei denen man sich fuer wenig Geld etwas zu Essen holen kann. Momentan gibt es bei McDonalds einen McDouble oder einen McChicken fuer $ 1.
http://www.mcdonalds.com/us/en/food/meal_bundles/dollar_menu.html

Floriana
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: motorradsilke am 11.01.2013, 08:19 Uhr
hat Walmart auch Toiletten und demzufolge Waschbecken.

Wo man sich wenigstens mal die Hände waschen kann...

An den ekligen Rest will ich gar nicht denken (wo die Sonne selten hinscheint), wie das nach ein paar Wochen vor sich hinstinkt... (ein Jucy Camp hat kein Wasser, das ist ein VAN mit Bett, sonst nichts).

*Würg*!!

Das stimmt so nicht, siehe hier: http://www.jucyrentals.com/vehicles/jucy-champ.aspx. Der hat schon etwas Wasser dabei.
Und ich habe in meiner Kindheit noch gelernt, mich mit einem Seiflappen und einer Schüssel Wasser zu waschen. Es gab tatsächlich mal Zeiten, in denen nicht jeder Haushalt über eine Dusche verfügte.

@Tinerfeno:
Nein, ich kenne deine Route nicht. Ich wollte damit nur sagen, dass wir auf unseren Routen bisher in (fast) jeder Stadt einen oder mehrere Walmart - Märkte hatten, die Verbreitung dieser anscheinend sehr groß ist.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 11.01.2013, 08:33 Uhr
Also in NY werden wir wahrscheinlich außerhalb parken und dann täglich mit der Metro rein. Oder wir suchen uns eine Übernachtungsmöglichkeit. Da haben wir ja dann schon einen guten Eindruck von unseren Finanzen.
Und ich frage mich, wie man sich so sehr am Mietwagenpreis aufhängen kann... ^^ Wir haben nicht direkt bei jucyrentals gemietet, sondern über CanUSA und bevor man Informationen über den Jucy Champ schreibt, die unseren widersprechen, sollte man erstmal überprüfen welche Version richtig ist...
FlyingJ, Pilote etc. klingt nach einer sehr guten Idee, werden mal gucken wie oft es sowas auf unserer Route und deren näherer Umgebung gibt :)
Es kommt hier auch sehr viel "Grundsatzdiskussion"... Wir sind uns sehr sicher, dass wir unsere Reise so oder so ähnlich machen wollen und werden. Flug und Camper sind schon gebucht. Also lohnt es nicht, daüber zu diskutieren wie wir auf den Preis des Campers gekommen sind (außer jemand plant ähnliches, dann darf er natürlich gerne fragen :)). Falls sich etwas ändert (Todesstrafe auf übernachten im Auto ;)) würde uns das dennoch sehr interessieren, aber was wir eigentlich mit diesem Thread erreichen wollen sind Informationen wie: Wo gibt es kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten? Welche Ziele liegen auf unserer Route? Wie wieviel Zeit würdet ihr überalle wo wir vorbeikommen einplanen? Welche Möglichkeiten zum Duschen gibt es, von Hotels etc mal abgesehen? Gibt es sonst noch Dinge auf die wir speziell in Amerika achten müssen? Es gab schon sehr viele Informationen, die sehr nützlich waren und wie wir auch verwenden werden. Es wurde aber deutlich mehr über die Machbarkeit und Nebensächlichkeiten diskutiert. Wir sind Studenten die ihre eigenen Erfahrungen machen müssen und wenn wir in den Knast kommen und des Landes verwiesen werden, dann werden wir euch das genauso erzählen, wie wenn unser Geld wirklich gut gereicht hat, wir viele Erfahrungen gesammelt und noch mehr Spaß auf unserer Reise gehabt haben. Ich will natürlich nicht, dass der Thread jetzt ausstirbt, weil sich niemand mehr traut was zu sagen... ^^ Als schreibt was euch einfällt, ich wollte nur mal sagen, was mir so vorschwebt :P
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Anti am 11.01.2013, 09:26 Uhr
Als ich in eurem Alter war habe ich Interrail gemacht. Wie bestimmt viele von uns. Wir sind in den Zug gestiegen und hatten grob eine Idee, wo wir hin wollten. Fast nichts davon hat geklappt, aber wir haben viele tolle Leute kennen gelernt und die Freiheit haben wir sehr genossen. Zum Beispiel: Wir wollten nach Madrid. Nachts auf irgendeinem Dorfbahnhof in Frankreich haben wir ein anderes Paar kennengelernt, die nach Porto wollten. Okay, dann eben erst nach Porto! War super! Wir haben eine zuschlagfreie Verbindung heraus gesucht, die uns wirklich ins absolute Hinterland führte. Mit Pendlern sind wir gefahren, sind auf winzigen Bahnhöfen gestrandet. Das war schon aufregend und ein tolles Erlebnis und letztlich erinnere ich mich jetzt - 20 Jahre später - gerne daran.

Macht eure Tour. Ihr werdet schon merken, was geht und was nicht. Sie wird so oder so unvergesslich bleiben und wenn eure Eltern im äußersten Notfall noch helfen können, dann werdet ihr auch immer was zum Ka..en haben.  :lol:

... und zu erzählen erst recht. Viel Spaß!

LG Anti
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Detritus am 11.01.2013, 09:37 Uhr
Wo gibt es kostenlose Übernachtungsmöglichkeiten?

Wurde bereits beantwortet, hier einfach mal in Eigenregie die entsprechenden Links studieren.

Zitat
Welche Ziele liegen auf unserer Route? Wie wieviel Zeit würdet ihr überalle wo wir vorbeikommen einplanen?

Hierzu wäre es wohl zunächst angeraten ihr werft einen Blick in die Higlightdatenbank vom Forum und schaut euch die entsprechenden Reiseberichte an. Dann macht ihr selbst eure grobe Routenplanung mit den von euch gewünschten Zielen und der jeweiligen Aufenhaltsdauer. Wenn ihr dass dann soweit fertig habt stellst Du eure Planung hier rein und sofern dann noch in Einzelfällen Finetuning an der ein oder anderen Ecke benötigt wird gibt es dafür dann sicherlich auch den entsprechenden Input.

Das Forum ist schließlich kein Ersatz für ein Reisebüro wo einem die komplette Planung abgenommen wird ;) Und einfach nur zu sagen "Wir fahren von A bis Z und nun sagt mir mal bitte was ich mir alles auf dieser Route ansehen kann/soll" ist ein bißchen zu mager - auch für sonst genügsame Studenten ;)


Zitat
Welche Möglichkeiten zum Duschen gibt es, von Hotels etc mal abgesehen?

Auch dazu gab es schon die passenden Antworten. Und noch eine Bitte: Denkt insbesondere wenn ihr in Gebieten mit anderen Menschen seid daran, dass diese evtl. etwas höhere Ansprüche an Hygiene und Geruch haben. Schön wenn euch die Katzenwäsche reicht, aber bitte auch an die Mitmenschen denken  :lol:

Zitat
Gibt es sonst noch Dinge auf die wir speziell in Amerika achten müssen?

Auch dazu einfach mal die Forensuche bemühen, hierzu gibt es auch schon verschiedene Themenstränge.

Zitat
Wir sind Studenten die ihre eigenen Erfahrungen machen müssen und wenn wir in den Knast kommen und des Landes verwiesen werden, dann werden wir euch das genauso erzählen, wie wenn unser Geld wirklich gut gereicht hat, wir viele Erfahrungen gesammelt und noch mehr Spaß auf unserer Reise gehabt haben.

Da spricht ja auch nichts gegen, nur sei Dir halt auch immer im klaren darüber dass in derartigen Foren eben auch durchaus mal kritische Stimmen kommen wenn der Eindruck entsteht der Fragesteller geht seine Planung relativ unbedarft und naiv an. Das ist in den meisten Fällen ja auch nicht böse gemeint, aber es kommen halt immer wieder solche Geschichten "Habe nur XY € will aber unbedingt dieses und jenes machen/sehen..." wobei sich die Kosten dann regelmäßig schön gerechnet werden oder sich manch einer dann von Sprühkäse ernährt. Und da kann es nicht schaden wenn man auch mal die ein oder andere kritische Stimme und Anregung bekommt.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Jack Black am 11.01.2013, 10:27 Uhr
Es gab tatsächlich mal Zeiten, in denen nicht jeder Haushalt über eine Dusche verfügte.

Ja, das hat meine Oma vor vierzig Jahren auch immer erzählt. Es gibt auch heute noch massig verarmte Menschen, die sich kein fließend Wasser leisten können.

Nur reden wir hier über den Besuch zwei junger Leute in einem der hochentwickelsten Länder der Welt mit einem der höchsten Sanitätsstandard, die zudem auch noch bereit sind, umgerechnet ca. 10.000,-DM allein für die Fahrerei auszugeben (eine Summe, bei der mir im gleichen Alter schwindelig geworden wäre). Und dann ist das definitiv völlig verkorkst und daneben, sich auf so armselige Weise "pflegen" zu wollen.

Wir reden hier über absoluten hyperteuren Superluxusurlaub, der lediglich daran krankt, dass er ggf. zu lang geplant ist und dann Einschränkungen in Kauf genommen werden, die nicht angemessen sind. Ist aber nicht mein Problem, ich fände es definitiv widerlich. Und deswegen werde ich so etwas ganz sicher auch nicht machen.

Ich habe auch ganz klein angefangen, mein erster "eigener" Urlaub waren 4 Wochen Südfrankreich, das hat mich damals (ok, heute würde es das gleiche in Euro kosten) 600,-DM gekostet (fand ich damals in Ordnung). Da habe ich dennoch selbstverständlich jeden Tag geduscht. Also das kann mir keiner erzählen, dass das bei so einem Wahnsinnsbudget nicht geht. Es ist nur falsch geplant.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: McC am 11.01.2013, 10:34 Uhr
So viel zur körperlichen Pflege: http://www.sueddeutsche.de/wissen/dermatologen-warnen-zuviel-waschen-ist-ungesund-1.603741
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Flicka als Gast am 11.01.2013, 10:42 Uhr
Ich schließe mich Detritus voll und ganz an und möchte noch folgendes ergänzen:

Seid froh, wenn ihr auch kritische Stimmen zu eurem Vorhaben kommen. Besser ihr bekommt hier ein wenig Gegenwind und seid auf die Probleme, die vor Ort auftreten können, vorbereitet, als dass euch jeder zu eurem Vorhaben beglückwünscht und ihr dann vor Ort von den Problemen überrascht werden.

Gerade bei solchen Touren, die ziemlich aus dem Rahmen des üblichen fallen, weiß man nie, ob der Fragesteller die ganze Sache durchdacht hat oder ob die Planung auf Wunschdenken beruht. Bei euch bin ich mir da echt nicht sicher: Einerseits habt ihr ein erstaunlich hohes finanzielles Polster, die Flüge und das Fahrzeug sind offenbar schon gebucht und die Eckpunkte der Reise sind zumindest machbar.

Andererseits müsst ihr schon zugeben, dass ihr eine Tendenz habt, alle möglichen Probleme einfach zu übergehen. Von Schwierigkeiten wie Erkankungen, Arztbesuchen usw. mal abgesehen: Es kann durchaus sein, dass ihr an vielen Zielen keinen Walmart findet, der euch übernachten lässt. Es kann sein, dass ihr aus dem Tiefschlaf gerissen werdet und euch euch nachts um zwei einen neuen Stellplatz suchen müsst. Es kann sein, dass ihr euch an den Zielen, die ihr besucht, nichts leisten könnt. Und wenn all das passiert, und zwar nicht nur einmal oder zweimal, sondern regelmäßig und die Stimmung schlecht ist, weil ihr unausgeschlafen seid oder weil ihr euch ärgert, dass ihr ständig auf etwas verzichten müsst oder auch einfach, weil ihr euch nach sechs Wochen aufeinanderkleben nicht mehr riechen könnt, dann müsst ihr euch trotzdem weiter zusammenraufen und die Reise fortsetzen. Mal eben so wie beim Interrail in den Zug steigen und wieder nach Hause fahren wird nicht funktionieren.

Macht euch das einfach klar. Drei Monate sind halt keine zwei Wochen. Zähne zusammenbeißen funktioniert eine gewisse Zeit lang, aber irgendwann ist der gute Wille aufgebraucht.

Und irgendwie hat Jack Black auch recht: Mit so einem Budget kann man sich tatsächlich einen tollen Urlaub leisten mit Aktivitäten, die im Gedächtnis bleiben. Warum es dann drei Monate unter Dschungelcamp-Bedingungen sein müssen, leuchtet mir auch nicht so recht ein. Und auch hier liegt ein deutlicher Unterschied zum Interrail-Fahren: Das war günstig, man hatte mit kleinem Budget die Möglichkeit, einiges von der Welt zu sehen, und deshalb konnte man Einschränkungen auch in Kauf nehmen.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Jack Black am 11.01.2013, 10:55 Uhr
So viel zur körperlichen Pflege: http://www.sueddeutsche.de/wissen/dermatologen-warnen-zuviel-waschen-ist-ungesund-1.603741

Im Prinzip stimmt das ja auch und in Zeiten, wo die meisten Menschen quasi regungslos vor Computern sitzen, ist auch die Schweißproduktion entsprechend übersichtlich.

Aber das kann man eben nicht verallgemeinern und es gibt Lebensumstände, da geht es leider nicht anders - und da gehört ein anstrengender Wandertag o.ä. im Rahmen eines USA Urlaubs sicher dazu. Während frischer Schweiß auch keinen eigenen Geruch aufweist, zerfällt er durch bakterielle Tätigkeit innerhalb weniger Stunden in die verschiedensten Bestandteile, darunter die gefürchtete "Buttersäure".

Und wenn die einmal in den Klamotten ist, dann wirst Du schon begrüßt, bevor man Dich überhaupt sehen kann.... (ich hatte mal einen Kollegen, da konnte man beim Betreten der Firma schon riechen, ob er schon da ist oder noch nicht.).

Wir haben nicht direkt bei jucyrentals gemietet, sondern über CanUSA und bevor man Informationen über den Jucy Champ schreibt, die unseren widersprechen, sollte man erstmal überprüfen welche Version richtig ist...

Ne, muss man gar nicht. Du hast doch den entsprechenden Link hier reingesetzt, da brauchst Du Dich nicht zu wundern, im Gegenteil, Du bittest doch um Kostenkalkulationen, dann ist es doch wohl das normalste der Welt, dass wir Deinen von Dir vorgegebenen Informationen folgen. Hättest Du gleich auf CanUSA verwiesen, wäre diese Diskussion doch gar nicht erst aufgekommen?! So allwissend ist das Forum auch nicht, dass man alles und jedes Angebot kennt und gerade so Jucy Champ werden hier extrem selten gebucht. Die meisten buchen entweder gleich einen RV oder fahren mit PKW bzw. SUV und übernachten in Motels (oder auch auf Campingplätzen o.ä.).

Flug und Camper sind schon gebucht.

Und das ist genau das Problem, was ich nie verstehen werde: entweder frage ich gar nichts, oder ich frage, bevor ich irgendetwas buche. Jetzt habt ihr Euch diese "Zwangsjacke" schon angezogen, das Forum soll jetzt dabei helfen, sie wieder zu lockern. Hättet ihr gleich gefragt, statt irgendetwas zu buchen, dann hätte man sicherlich auch andere Optionen empfehlen und durchrechnen können. So ist das doch nur noch Flickwerk.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: motorradsilke am 11.01.2013, 11:01 Uhr
Es ist nur falsch geplant.

Es ist anders geplant.
Was ist denn in dem Zusammenhang falsch? Nur weil du der Meinung bist, man muss jeden Tag duschen, müssen das nicht alle anderen auch sein. Man kann auch die entsprechende Körperhygiene anders sicherstellen.

TE möchte eben seinen Urlaub so machen, das ist doch o.k.
Ich stimme da winki und Anti voll zu: einfach machen und sehen, was dabei rauskommt.
Klar wird einiges nicht so funktionieren, wie sie es geplant haben. Aber das ist doch nicht schlimm. Wenn sie keinen Walmart oder anderen kostenlosen Übernachtungsplatz finden, gibt es doch immer die Alternative Campground. Es ist ja nicht so, dass sie das Geld nicht haben, sie möchten es nur nicht ausgeben (was ich voll verstehen kann).

Zur Routenplanung kann man leider ohne wenigstens eine Grobplanung nichts weiter sagen. Nehmt euch doch hier mal die Highlightdatenbank und einige Reiseberichte vor uns seht euch an, was euch interessiert. Plant danach eure Route mal im Groben und stellt sie hier ein. Dann kann man gezielt Tipps dazu geben.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Jack Black am 11.01.2013, 11:14 Uhr
Es ist anders geplant.

Eigentlich ist es gar nicht geplant - sonst gäb es diesen Thread nicht.

Was ist denn in dem Zusammenhang falsch?

Die Blauäugigkeit, vollkommen planlos so eine (im Grundgerüst) teure Reise anzutreten und für essentielle Bedürfnisse (dazu gehört nicht nur die Dusche, man muss auch mal auf die Toilette, auch mal am frühen Morgen oder späten Abend) nicht ansatzweise eine Lösung zu haben. Jedenfall löst man diese Probleme nicht, in dem man auf der Straße übernachtet.

Nur weil du der Meinung bist, man muss jeden Tag duschen, müssen das nicht alle anderen auch sein. Man kann auch die entsprechende Körperhygiene anders sicherstellen.

Es ist nicht nur duschen (s.o.). Es ist das vollständige Fehlen jeglicher Sanitärmöglichkeiten. Es ist die qualvolle Enge in einem Van (der nicht einmal mit einem Queenbett zu vergleichen ist und das finde ich für zwei Personen schon eng), es ist die fehlende Möglichkeit der Klimatisierung, so dass auch nicht ausgeschlossen werden, dass man auch morgens "schweißgebadet" aufwacht. Ich könnte das definitiv so nicht "planen" und schon gar nicht durchziehen - und das ist einfach meine Meinung und wenn Deine Meinung anders ist, darf sie das sein, aber es ändert meine Meinung nicht. Ich würde es geschenkt(!) nicht so machen.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: motorradsilke am 11.01.2013, 11:25 Uhr
es ist die fehlende Möglichkeit der Klimatisierung, so dass auch nicht ausgeschlossen werden, dass man auch morgens "schweißgebadet" aufwacht.

Leider schon wieder falsch. Die Dinger haben eine Klimaanlage. Du müsstest nur den von mir geposteten Link mal lesen: http://www.jucyrentals.com/vehicles/jucy-champ.aspx

Zitat

Ich könnte das definitiv so nicht "planen" und schon gar nicht durchziehen - und das ist einfach meine Meinung und wenn Deine Meinung anders ist, darf sie das sein, aber es ändert meine Meinung nicht. Ich würde es geschenkt(!) nicht so machen.

Das ist ja o.k., wenn deine Meinung so ist. Aber warum muss man dann versuchen, solch eine Reise anderen auszureden oder zu vermiesen?

Und geplant finde ich die Reise schon. TE hat ja offensichtlich Flüge und den Camper gebucht. Ich gehe davon aus, dass er sich also Gedanken darum gemacht hat, was er will. Nun geht es eben an die Umsetzung. Und unter diesen Bedingungen (Flug und Camper schon gebucht) macht es m.M. nach wenig Sinn, TE zu sagen, was alles nicht geht, sondern ihm Tipps zu geben, was geht.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Tinerfeño am 11.01.2013, 11:32 Uhr
@Tinerfeno:
Nein, ich kenne deine Route nicht. Ich wollte damit nur sagen, dass wir auf unseren Routen bisher in (fast) jeder Stadt einen oder mehrere Walmart - Märkte hatten, die Verbreitung dieser anscheinend sehr groß ist.

Wenn die toll liegen, ist das natürlich eine schöne Sache, wenn das so geht. Nur erlauben das denn auch zentral gelegene Wal-Marts? Ich erinnere mich, dass zum Beispiel an einigen Supermärkten in Los Angeles - und noch nicht einmal in einem "interessanten" Viertel - Parken nur für Kunden und für eine begrenzte Zeit erlaubt wurde.

Aber grundsätzlich hast du natürlich Recht. Für "abends ankommen und morgens direkt weiterfahren" wäre das in der Tat eine Möglichkeit, mit der man sich arrangieren kann. Nur sollte eben immer noch Geld für Alternativen und Notlösungen da sein.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Tinerfeño am 11.01.2013, 11:37 Uhr
Leider schon wieder falsch. Die Dinger haben eine Klimaanlage. Du müsstest nur den von mir geposteten Link mal lesen: http://www.jucyrentals.com/vehicles/jucy-champ.aspx

Ach du meine Güte! Ist das etwa der besagte Van? Ich hätte jetzt mindestens an so etwas wie einen VW-Bus gedacht. Meiner Meinung nach würde sowas doch schon nach ein paar Tagen zur Qual werden (zu zweit).

Die Klimatisierung wird vermutlich nicht nachts laufen. Das hatte JackBlack gemeint. In Motels mache ich die allerdings auch nachts immer aus, selbst in Florida - weil die meist einfach zu laut sind.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Jack Black am 11.01.2013, 11:43 Uhr
Leider schon wieder falsch. Die Dinger haben eine Klimaanlage. Du müsstest nur den von mir geposteten Link mal lesen: http://www.jucyrentals.com/vehicles/jucy-champ.aspx

Und mit welcher Energie soll die Nachts betrieben werden, wenn man (wie gewünscht) unauffällig an Straßenrand steht und es so aussehen soll, dass niemand im geparkten Auto schläft?
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: yra_Gast am 11.01.2013, 11:53 Uhr
Leider schon wieder falsch. Die Dinger haben eine Klimaanlage.

Ach du meine Güte! Ist das etwa der besagte Van? Ich hätte jetzt mindestens an so etwas wie einen VW-Bus gedacht. Meiner Meinung nach würde sowas doch schon nach ein paar Tagen zur Qual werden (zu zweit).

Die Klimatisierung wird vermutlich nicht nachts laufen. Das hatte JackBlack gemeint. In Motels mache ich die allerdings auch nachts immer aus, selbst in Florida - weil die meist einfach zu laut sind.

Na ja, was Komfort angeht, hat wohl jeder seine eigenen Vorstellungen. Wir haben in Australien viele Work&Traveller getroffen, die in ihrem Station Wagon (langem Kombi) übernachtet haben - allerdings fast immer auf (preiswerten StatePark-) Campingplätzen wg. Hygiene, Koch- und Sitzmöglichkeiten.

Aber das mit der Klimaanlage solltet Ihr nochmal genau hinterfragen: Bei vielen Fahrzeugen läuft die nur, wenn man nen HookUp (also externe Stromversorgung) hat. UNd selbst wenn die kleine Sekundär-Batterie Euch ne Stunde am Abend den Wagen kühlt (oder im Yellowstone heizt), wird sie das nicht die ganze Nacht durch schaffen! Und der Kühlschrank etc. hat dann auch keine Energie mehr ...
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: McC am 11.01.2013, 12:05 Uhr
Ich habe einige Male in einem Standard-SUV übernachtet. Da war der Platz alleine schon grenzwertig... versteh NIE wie man darin zu Zweit übernachten kann!

Aber 3 Monate in dieser Enge... keine ebene Fläche, es sei denn man ist nur 150 cm groß :o

(http://images.canusa.de/img/camper/usa/jucy-rentals/champ/interior-bett.cr4000x2660-0x159.800x.jpg)
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Anti am 11.01.2013, 12:11 Uhr
Klimaanlage? Kühlschrank? Ihr habt wohl noch nie im Sommer im Zelt geschlafen, geschweige denn eine Backpackertour gemacht. Klar sind kalte Getränke angenehm  und wenn die Temperatur nur um die 20 Grad beträgt, schläft es sich ganz gut. Aber das heißt doch nicht, dass anderes unmöglich ist! Der von vielen Usern genutzte Campground Devils Garden im Arches NP hat beispielsweise keine Duschen und nur 2 winzig kleine Waschbecken. Durchgeschwitzt und mit Sand paniert echt doof. Also wird ein Kanister Wasser genommen und der grobe Dreck in Badebekleidung abgeduscht. Der Rest dann mit Seife am Waschbecken. Wo bitte ist das Problem?

Toiletten zu finden ist auch nicht soo schwer. Es gibt in den NPs immer die Plumsklos, bei Fastfoodläden ist es auch kein Problem, an Tankstellen auch nicht und ebenso in vielen Geschäften. Da sollte doch Hygiene möglich sein. Waschsalons gibt es auch in einigen Orten, also muss nicht mal die Handwäsche herhalten.

Also: In NPs und Stateparks gibt es Campingplätze zumindest mit minimaler Ausstattung für $20-30 pro Nacht. Auf BLM-Land auch noch primitivere Plätze oft ohne Bezahlung. Dann sind da noch ein paar Walmart-Parkplätze und außerdem darf es ja durchaus auch mal ein Motel sein. Schaut also mal bei Super 8, Days Inn oder Motel 6. Die sind meist auch bezahlbar.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Detritus am 11.01.2013, 12:36 Uhr
Klimaanlage? Kühlschrank? Ihr habt wohl noch nie im Sommer im Zelt geschlafen, geschweige denn eine Backpackertour gemacht. Klar sind kalte Getränke angenehm  und wenn die Temperatur nur um die 20 Grad beträgt, schläft es sich ganz gut. Aber das heißt doch nicht, dass anderes unmöglich ist!

Natürlich ist es möglich, es ist und bleibt aber nun mal ein deutlicher Unterschied, ob ich das mal für 1 oder 2 Tage während eines 3 wöchigen Urlaubs mache und am nächsten Tag mit Sicherheit wieder eine Dusche und sanitäre Anlagen habe, oder ob man sich derartige Bedinungen für 3 Monate am Stück antun möchte wo dann eben die Dusche eher zur Ausnahme als zur Regel wird.

Und hier ist es ja offensichtlich nicht der Fall das gespart werden muss weil das Geld schlicht nicht vorhanden ist, sondern das Budget einen stressfreien und unter hygienischen Gesichtspunkten tollen Urlaub zu verbringen wäre vorhanden - allein hier soll aus Sicht von vielen schlicht an der falschen Stelle gespart werden und auch sonst sind die Vorstellungen des TE hinsichtlich der zu erwartenden Kosten und der sonstigen Planung wohl eher als indifferent zu bezeichnen.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Jack Black am 11.01.2013, 12:49 Uhr
Klimaanlage? Kühlschrank? Ihr habt wohl noch nie im Sommer im Zelt geschlafen

Aber selbstverständlich (s.o.) - da habe ich dann aber für 4 Wochen ein paar hundert DM ausgegeben. Dann nehme ich das in Kauf (wobei ich noch nie einen Campingplatz besucht habe, der keine Duschen besitzt).

Toiletten zu finden ist auch nicht soo schwer. Es gibt in den NPs immer die Plumsklos, bei Fastfoodläden ist es auch kein Problem, an Tankstellen auch nicht und ebenso in vielen Geschäften.

Und da soll man dann nachts hinfahren, weil man vielleicht mal ein Sixpack Bier zuviel weggehauen hat und leider zwei mal in der Nacht raus muss? Und an Durchfall (den ich leider auch schon in den USA heftig hatte), denke ich jetzt einfach nicht...

Das ist genau das, was ich meine: das ist zu ungeplant. Ich habe bestimmt 20 Jahre lang regelmäßig Campingurlaub gemacht. Aber nicht am Straßenrand, auf einem Supermarktparkplatz oder einem dreckigen Staubplatz ohne sanitären Anlagen. Sondern auf normalen, gepflegten, meistens recht schattigen Campingplätzen in irgendwelchen Pinienwäldern. Und das ganze dennoch sehr preiswert.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Tinerfeño am 11.01.2013, 12:50 Uhr
Klimaanlage? Kühlschrank? Ihr habt wohl noch nie im Sommer im Zelt geschlafen, geschweige denn eine Backpackertour gemacht.

Ein Zelt ist aber in der Regel besser durchlüftet als ein abgeschlossenes Auto. Offen darf man es ja aus den bekannten Gründen nicht lassen. Ein Auto wird in der Sonne doch fast so heiß wie ein Backofen.

Schaut man sich allerdings die Reisezeit an, sehe ich da (mit leichten Abstrichen im Süden Arizonas oder Kaliforniens) keine Bedenken.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Flicka am 11.01.2013, 12:53 Uhr
Und unter diesen Bedingungen (Flug und Camper schon gebucht) macht es m.M. nach wenig Sinn, TE zu sagen, was alles nicht geht, sondern ihm Tipps zu geben, was geht.

Gerade das finde ich jetzt schon ziemlich komisch. Am 8.1., abends um acht, als der Thread eröffnet wurde, war nämlich noch nicht die Rede davon, dass der Camper schon gebucht sei. Da hieß es, dass die Buchung beabsichtigt ist. Und schon am selben ABend wurden von Wolfgang durchaus fundiert Bedenken gegen die geplanten Überachtungen außerhalb von Campgrounds geäußert.

Drei Tage später, nämlich heute morgen, teilt der TE mit, der Camper sei ohnehin schon gebucht.

Was stimmt denn jetzt? Oder wurde fröhlich der Camper gebucht, während hier diskutiert wurde, ob das ganze überhaupt sinnvoll und machbar ist?
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: motorradsilke am 11.01.2013, 13:27 Uhr
Klimaanlage? Kühlschrank? Ihr habt wohl noch nie im Sommer im Zelt geschlafen, geschweige denn eine Backpackertour gemacht.

Ein Zelt ist aber in der Regel besser durchlüftet als ein abgeschlossenes Auto. Offen darf man es ja aus den bekannten Gründen nicht lassen. Ein Auto wird in der Sonne doch fast so heiß wie ein Backofen.

Dann bist du noch nie in ein Zelt gegangen, was den ganzen Tag über in der prallen Sonne stand. Das lässt man ja auch nicht offen, wenn man nicht da ist.
Und das Auto kann man vor dem Schlafen gehen ja genauso durchlüften. Oder eben die vorhandene Klimaanlage mal ne halbe Stunde laufen lassen. Dann sollte jedes Auto kalt genug zum schlafen sein.
Und nachts, wenn man schläft, scheint ja selten die Sonne.  :wink: Ich kann mir jedenfalls nur wenige Destinationen in den USA vorstellen, wo ich in einem Auto nachts eine Klimaanlage brauchen könnte (selbst im Death Valley haben wir es im Zelt ohne Klimaanlage ausgehalten).


Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Tinerfeño am 11.01.2013, 13:39 Uhr
Dann bist du noch nie in ein Zelt gegangen, was den ganzen Tag über in der prallen Sonne stand. Das lässt man ja auch nicht offen, wenn man nicht da ist.

Ein Zelt besteht aus Stoff und hat einen wesentlich besseren Durchzug als ein Auto.

Ich kann mir jedenfalls nur wenige Destinationen in den USA vorstellen, wo ich in einem Auto nachts eine Klimaanlage brauchen könnte (selbst im Death Valley haben wir es im Zelt ohne Klimaanlage ausgehalten).

Theoretisch bräuchte man die in Florida zu bestimmten Zeiten. In den dortigen Motels hatte ich sie nachts aus und bin dann entsprechend schweißgebadet aufgewacht.

Mal ganz davon abgesehen weiß man aber ja auch gar nicht, inwieweit der TE überhaupt beabsichtigt, warme Gegenden zu besuchen. Für den Norden sehe ich da überhaupt kein Problem und März bis Juni ist auch für den Südwesten nicht gerade die wärmste Reisezeit.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 11.01.2013, 13:48 Uhr
Also das hier nichts geplant ist würde ich so definitiv nicht stehen lassen. Wir haben eine (noch grobe) Route, wir planen alle Kosten die uns einfallen und fragen beim Rest nach. Es ist ja auch nicht so, das wir kein Geld hätten. Das ist ja theoretisch vorhanden und wir haben auch eine nette große Familie, die uns im Ernstfall ohne wenn und aber unterstützen würde. Wir WOLLEN das Geld nur nicht ausgeben, da wir der Meinung sind, einen so hohen Lebensstandart wie eine tägliche Dusche, eigene Betten oder ausgewogenes Essen für die Dauer der Reise nicht zu benötigen. Sollten wir allerdings während der Reise doch aus gegebenen Gründen unsere Meinung ändern wollen, wäre das auch möglich. Und ich denke nicht das wir nachts das Auto laufen lassen müssen. Es hat 2 Batterien, also sollte ein bisschen saft täglich vorhanden sein. Nachts ist es auch wenn dann zu kalt, und dann holen wir uns halt eine Decke zusätzlich im Walmart. Am Tag sind wir entweder im Auto unterwegs, da kann die Klimaanlage laufen, oder wir sind am Strand, in der Stadt oder sonstwo, da ist es uns ziemlich egal wie warm es im Auto ist. Und wenn der Kühlschrank die Nacht nicht durchhält (was ich sehr verwunderlich fände, denn wer würde denn die ganze Nacht das Auto anlassen?) müssen wir halt versuchen ohne ihn auszukommen. Allgemein gilt, wenn irgendwas nicht klappt so wie wir uns das vorstellen, dann werden wir versuchen das zu ändern und wenn wir dadurch mehr Geld ausgeben müssen ist das halt so, aber der Ausgangsplan ist definitiv minimalistisch. Sollten wir stellen finden an denen man regulär campen kann haben wir ja auch noch das "Penthouse". Das ist der Kasten auf dem Auto der ausgefahren werden kann und nochmal max. 2 Personen Platz zum schlafen bietet. Damit wäre es nicht mehr so eng. Aber das ist auf enem normalen Parkplatz natürlich schwer möglich.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Kauschthaus am 11.01.2013, 13:56 Uhr
Wir müssen das ja nicht machen oder nachvollziehen, wenn die beiden das so wollen, und wir sie einfach nicht umstimmen können, kann es uns ja eigentlich wurscht sein.

Barschti, Du hättest uns einige Recherchen und Überlegungen erspart, wenn Du gleich erwähnt hättest, dass nicht nur der Flug sondern auch der Camper fest gebucht ist. So dachte jeder, dass man noch Alternativen überlegen könnte. :kloppen:

Zur Strafe "verurteile" ich dich kraft meines Amtes als Moderatorin dazu, hier im Thread später darüber zu berichten, was ihr so alles erlebt habt, und wie das mit dem Camper funktioniert hat.  :wink:
Ich halte es nach wie vor in den Städten für schwierig und stressig, aber vielleicht habt ihr ja Glück und findet immer was Passendes. Kann ja auch passieren. :zuck:

Mir fällt da eine Geschichte ein, die ein User hier in einem Reisebericht aus Nevada erzählt hat. Der wurde auf einer Landstraße irgendwo in der Pampa vom Sheriff angehalten. Auf seine Frage, warum er angehalten wurde, meinte der Sheriff nur lapidar, dass er nur mal sehen wollte, wer da durch sein Territorium fährt, weil das Kennzeichen auswärtig ist.  8)
Das ist das Land in das ihr reist.  :wink:

Viele Grüße, Petra
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: utahfan am 11.01.2013, 14:02 Uhr
. Wir haben eine (noch grobe) Route, wir planen alle Kosten die uns einfallen und fragen beim Rest nach.

Hallo barschti

es wäre wirklich interessant, diese grobe Route mal reinzustellen, denn nur darauf könnte man gezielt antworten; nahezu alle anderen Punkte sind ja nicht mehr änderbar oder Ihr zeigt Euch etwas beratungsresistent;
daß soviele Euch eine deutlich genauere Vorplanung ans Herz legen und von etlichen wichtigen Punkten deutlich abraten, sollte ein wenig zu denken geben;
speziell in den ländlichen, landschaftlich meist sehr schönen Gebieten, haben die Sheriffs ein waches Auge, wie im letzten Post geschrieben

VG
Utahfan
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 11.01.2013, 14:10 Uhr
Kann die Route nochmal posten: http://goo.gl/maps/OWfu9
Da Google nur 26 Punkte maximal zulässt, sind das nicht alle Punkte bei denen wir auch übernachten wollen. Aber wir planen wenn wir zwischen Punkten fahren an denen wir bleiben wollen, auch mal 5-6h Fahrtzeit ein. Wir sind zu 2. und haben schon genug Autoerfahrung für diese Dauer. In den USA soll ja das fahren auch angenehmer sein als hier. Und das ich mich im Eingangspost etwas unglücklich ausgedrückt habe tut mir leid, aber ich werde definitiv nach der Reise etwas schreiben oder auf den Blog verlinken, sofern wir einen machen :)
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 11.01.2013, 14:13 Uhr
Hallo,
nun melde ich mich auch mal zu Wort :) Ich bin der 2. Mitfahrer auf dieser Abenteuerreise!
Erstmal recht herzlichen Dank für die vielen Infos und Ratschläge! Sehr nett von einigen, uns ihre Erfahrung mitzuteilen.

Nun ich möchte nicht auf jeden einzelnen Artikel eingehen. So viel sei gesagt: Ich merk wieder mal, dasa sich manche nicht alles genau durchlesen bevor sie hier was schreiben. Zum einen bin ich der Meinung, dass 14.000 Euro insgesamt für 2 Personen und einen 90 Tage Urlaub reicht! Keine Ahnung was der ein oder hier für Luxustouren macht aber das ist ja jeden sein Ding ;) Wir sind auch sehr anständige Leute und benehmen uns natürlich auch! Der guten Erziehung sei Dank ;) Einiges ist natürlich Logisch das wir dies und das nicht machen können. Wir fahren ja nicht einfach Blind hin! Wir Planen das genau, belesen uns viel und Informieren uns soweit es geht. Deswegen nutzen wir ja auch dieses Forum.

@Jack Black: Wenn man direkt bei einen Anbieter bucht dann ist dies meist immer um einiges teurer. Wir haben es so gemacht das wir uns bei http://www.trans-amerika-reisen.de und bei http://www.canusa.de/wohnmobilvermieter-usa-und-kanada/jucy-campervans.html jeweils ein Angebot machen lassen. Daraufhin haben wir jeweils beide Angebote verglichen und den teuren von beiden haben wir dann mit den Preis des anderen angeschrieben und gefragt ob Sie nicht unter diesen Preis kommen und voilà da waren wir bei 4200 Euro für 2 Personen mit dem kompletten Paket wie es Barschti schon oben geschrieben hat.

Zur Allgemeinheit: Wir haben das Geld nicht von Mama und Papa oder so. Dies kam bei den ein oder anderen anscheinend so rüber :) Wir haben uns das Geld vor und während des Studiums erarbeitet. Desweiteren ist es klar das wir uns nicht in Wal-Mart oder sonstwo die Zähne putzen ;) oder da wo wir schlafen Müll hinterlassen. Wir haben tatsächlich einen Wassertank im Auto wo man sich auch mal Waschen kann. Es gibt ja Waschlappen, Feuchttücher, uvm. für die Hygiene. So wie bei meinen Auslandseinsatz wird es nicht werden und da ging es auch ;) Verhungern werden wir auch nicht. Als alternative gibt es ja noch die recht günstigen Fastfood Restaurants, wobei ich in den USA nicht wie ein Kloß aufgehen will^^

Was so eine Reise angeht habe ich ja auch recht gut Erfahrung. Unter anderen 4 Wochen Backpacker in Thailand (@ Anti bei 30 Grad+ ohne Klima im Dschungel und ich habe überlebt!) aber nicht in Touristen-Gebiet und auch nicht mit Hotelbuchung. Flug und Planung wo es hingehen soll. Das funktionierte auch perfekt und es gab in keinster weise eine Überraschung. Vielleicht nicht vergleichbar mit 90 Tage USA aber eine Ähnlichkeit hat es ja.
Desweiteren wird nach dem Prüfung das ganze natürlich exakt geplant und auf das iPad geschoben. Wo was ist, wie und wohin, Aufenthalt +/- Tage, Alternative Routen falls was schief geht uvm...

Zu den allgemeinen Fragen auf die wir eigentlich hinaus wollen und die auch zum teil schon echt lieb beantwortet wurden :) Dankeschön!

- Maut im Osten, besonders Florida? Umfahren ggf. möglich?
- Wo Übernachten mit Jucy Car? CG vorher buchen? Besonders Nationalparks? Gefährliche Gegenden werden dabei gemieden. Wie z.b. der Osten von L.A. oder Bronx^^
(I know, NY ist tabu mit dem teil sowie gesperrte Parkplätze und co.)
- Brauchen wir noch was besonderes, wie Visum oder so für die einreise nach Kanada?
- Nationalparks Mitte April - Mai? Gemeint sind die im Westen!
- Wo kann man ggf. Sparen?
- Und die allgemeinen Dinge, die Barschti schon aufgezählt hat.

Ich hoffe, ich hab mit meinen oberen Abschnitt keinen persönlich angegriffen. Ich wollte dies nur nochmal klar stellen. Sollte es doch so sein, dann bitte ich um Entschuldigung.
Natürlich werden wir ausführlich über den Urlaub danach berichten. :)

Alternative wäre eigentlich nur Couchsurfing...was den Preis angeht...Bedenkt wir sind unter 25! d.h. Mitwagen Aufpreis von teils 30$ pro Tag!
Ich bezweifel das wir mit Zug, Flug und der daraus resultierenden Unterkunft billiger weggekommen wären. Wenn ich mich Irren sollte dann belehrt mich bitte eines besseren.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Yra-Gast am 11.01.2013, 14:29 Uhr


Ich kann mir jedenfalls nur wenige Destinationen in den USA vorstellen, wo ich in einem Auto nachts eine Klimaanlage brauchen könnte (selbst im Death Valley haben wir es im Zelt ohne Klimaanlage ausgehalten).

Theoretisch bräuchte man die in Florida zu bestimmten Zeiten. In den dortigen Motels hatte ich sie nachts aus und bin dann entsprechend schweißgebadet aufgewacht.

Definitiv!
Wir haben mal auf Sanibel Island gezeltet - das war eine schlimmere Nacht als bei -30C im Zelt in Schweden. Denn in der Kälte hatten wir immerhin warme Schlafsäcke, gegen die Hitze im Zelt und die schwüle Luft an der Golfküste kann man kaum etwas machen ...
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Detritus am 11.01.2013, 15:22 Uhr
Kann die Route nochmal posten: http://goo.gl/maps/OWfu9


Wenn hier von der groben Route gesprochen wird, dann ist damit nicht gemeint einfach nur eine (x-beliebige) Schleife aufzuzeichnen, sondern dass Ihr euch wenigstens schon mal darüber Gedanken macht wann ihr wo sein wollt (und vor allem auch was ihr sehen wollt) und wie lange ihr da grds. zu bleiben gedenkt. Das muss bei der Dauer der Tour jetzt nicht auf den Tag genau sein, aber wenigstens solltet ihr schon eine Planung auf Wochenbasis mit entsprechenden Zielen ausgearbeitet haben (oder ihr fahrt halt einfach drauf los was natürlich auch immer geht).

Aber ihr könnt vom Forum jetzt nicht erwarten, dass wir euch die Route incl. Aufenthaltsdauer für die komplette Tour zusammenbasteln - da muss erstmal mehr an Eigeninitative her. ;)
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 11.01.2013, 15:43 Uhr
@Detritus

Desweiteren wird nach dem Prüfung das ganze natürlich exakt geplant und auf das iPad geschoben. Wo was ist, wie und wohin, Aufenthalt +/- Tage, Alternative Routen falls was schief geht uvm...

Deine Antwort ist Nonsens!
Das meinte ich mit: "erst lesen und dann schreiben" ;)

Der 2. Mitfahrer...Florian
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Detritus am 11.01.2013, 16:04 Uhr
Nach was für einer Prüfung? Sorry -aber da ist eher das was Du so hier gerade zusammenschreibst Nonsens...

Fahrer 1 wollte Tips was man sich anschauen kann/sollte und wie lange man für bestimmte Sachen planen sollte etc. - und das ist genau die Vorarbeit die ihr selbst eben im groben schon mal leisten müsst bevor man hier sinnvollen Input liefern kann ob und wie man an der von euch geplanten Tour noch was optimieren kann. Bislang habt ihr diesbezüglich nichts geliefert außere einem großen Kreis auf der Landkarte der USA - sorry da kann (und will) man euch beim besten Willen nicht weiterhelfen.

Schaut mal in den Bereich "Routenanalyse" rein - dort seht ihr was ich eigentlich genau gemeint habe bzw. wie ihr das aufarbeiten müsstest um hier auch ein entsprechendes Feedback zu bekommen.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 11.01.2013, 16:06 Uhr
Auch wenn Florian jetzt meinen Account übernommen hat, da seiner nicht Freigeschaltet ist, ahbe ich mal eine Route entworden. Bei der haben wir jetzt noch fast 1 Monat Luft, also noch genug Platz für alles was uns einfällt ^^

Tage/Wo wir sind, was wir machen
3   Los Angeles
1   nach Flagstaff
1   Grand Canyon
1   nach Albuquerqe
1   nach Lubbock
1   nach Dallas
1   nach New Orleons
1   New Orleans
1   nach Talahassee
1   nach Tampa
1   nach Naples
1   nach Miami
7   Miami
1   nach Key West
1   Key West
1   nach Miami
1   nach Orlando
1   nach Savannah
1   nach Wilmington
1   nach Washington
5   Washington
1   nach New York
10   New York
1   nach Boston
3   Boston
1   nach Montreal
1   nach Ottawa
1   nach Toronto
1   nach Buffalo
1   Niagarafälle
1   nach Detroit
1   nach Chicago
2   Chicago
1   nach Minneapolis
1   nach Bismark
1   nach Billings
1   Nach Yellowstone
2   Yellowstone
1   nach Idaho Falls
1   nach Salt Lake City
1   Salt Lake City
1   nach Zion
1   Zion NP
1   nach Las Vegas
2   Las Vegas
1   nach Sequoia NP
1   nach Yosemite NP
1   Yosemite NP
1   nach San Francisco
5   San Franciso
1   nach Santa Maria
1   nach Los Angeles
5   Los Angeles

Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Detritus am 11.01.2013, 16:18 Uhr
So langsam kommen wir der Sache nun schon näher - geht doch ;)

Fällt z.B. auf den ersten Blick auf das ihr die Gegend um Moab und Page komplett bislang außen vor lasst. Zeit genug habt ihr ja, schaut euch mal Arches NP & Co. ob es sich nicht lohnen würde da auch noch einen Schlenker einzubauen.

Gibt es für die 7 Tage Miami und 10 Tage New York einen bestimmten Grund? Auch wenn ihr keinen Zeitstress habt, 7 Tage Miami können da sehr schnell Langweilig sein und klar kann man sich auch durchaus lange in New York aufhalten und hat immer noch nicht alles gesehen, aber was hattet ihr euch dort vorgestellt? Denn zum "abhängen" ist New York jetzt nicht unbedingt die beste Stadt.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: utahfan am 11.01.2013, 16:25 Uhr
Hallo
@ Detritus

bevor Du wieder des Nichtlesens bezichtigt wirst, "die beiden Studenten wollen eine Städtereise machen und nur am Ende noch 3 NPs mitnehmen",
ich glaube, wir sollten sie lassen

VG
Utahfan
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Flicka am 11.01.2013, 16:32 Uhr
Wenn ihr Tips speziell zur Reiseroute haben wollt bzw. für die weitere eigene Planung schlage ich vor, dass ihr die Route in Segmente unterteilt und euch z.B. vornehmt, nach zwei Wochen in New Orleans anzukommen, nach weiteren zwei Wochen in Key West anzukommen usw. Entsprechend macht ihr das weiter für die folgenden Reiseziele. Dann habt ihr unterwegs immer wieder einen Anknüpfungspunkt.

Vielleicht eröffnet ihr speziell für die Routenplanung nochmal einen eigenen Thread, evtl. sogar für Teilsegmente. Aber wie oben schon mal geschrieben: Da ist erst mal eure eigene Planungsarbeit gefragt. Holt euch Reiseführer, holt euch Kataloge von den USA, lest die Reisebericht hier im Forum und die Routenvorschläge, schaut auf der Highlight-Karte, wo ihr vorbeikommt und was es dort gibt und bastelt euch dann eine Route, mit der ihr alles verbindet. Dann lasst ihr euch in jedem ca. zweiwöchigen Segment ein paar Tage Luft für spontane Unternehmungen, und fertig ist euer Gesamtplan.

Ansonsten finde ich eure Ermahnung "erst lesen, dann schreiben" schon ziemlich frech. Ich werde mir künftig das Lesen ersparen - und euch meine Anworten. Das nennt man dann vermutlich eine Win-Win-Situation.  :wink:
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Tinerfeño am 11.01.2013, 16:39 Uhr
Bei der haben wir jetzt noch fast 1 Monat Luft, also noch genug Platz für alles was uns einfällt ^^

Wow, also in diesem Fall würde ich AUF JEDEN FALL eine größere Südwestschleife mit einbauen. Zu Beginn der Reise würde auf dem Weg nach Westen unbedingt Südarizona mitnehmen mit den Saguaro Nationalparks und dann Richtung New Mexico (Grob: LA - Joshua Tree - evtl. Yuma - Phoenix - Tucson...). Am Ende der Reise dann eine der typischen Südwestschleifen (Grob hinter Salt Lake City: Moab - Monument Valley - erst dann Grand Canyon - Page - Bryce - Zion - Las Vegas - Death Valley - ... SF). Alles nur grobe Richtungen und die Reihenfolge kann man noch anpassen.

Ich fänds ein wenig merkwürdig, den klassischen Südwesten zu Beginn einmal kurz mit dem Grand Canyon anzureißen, um dann später nochmals in diese Gegend zu fahren. Lieber den Südwesten wie oben beschrieben durch zwei teilen und jeweils etwas intensiver bereisen.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 11.01.2013, 16:46 Uhr
Ja ich muss zugeben, der etwas... "direkte" Beitrag von meinem Mitfahrer kam auch für mir etwas unerwartet ^^ Aber bitte nicht eure Mitarbeit einstellen! Wir sind sehr dankbar über jeden Kommentar :) Und auch wenn wir uns manchmal wiederholen müssen, da jemand nicht alle 6 Seiten durchliest ist das auch nicht schlimm, ich hätte bei einem fremden Thread dazu auch nicht immer Lust ^^ Dann lieber kurz seine Meinung posten und gut ist, besser zuviel als zu wenig :) Ansonsten ein paar sehr gute Ideen Flicka, werden wir so machen. Und ein paar Nationalparks wollen wir natürlich auch mitnehmen, Aber wir wollen eben auch gerade im Osten die ganzen großen Städte erleben. Ich denke in 3 Monaten kann man da einen guten Kompromiss machen :) Moab und Page wurde abgespeichert, gucken wir mal, ob wir das mit einbauen.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: thorsti am 11.01.2013, 17:07 Uhr
Zum Thema Südwesten wurde schon einiges gesagt. Auch ich würde da einige Dinge einbauen.

Vorteil: die Kosten! Mit dem Nationalparkpass kommt ihr ja sowieso in jeden Nationalpark rein. Außerdem halte ich es im Südwesten für eher wahrscheinlich, dass man sich mit seinem Auto irgendwo verstecken kann, um zu übernachten.

Was an eurer Route noch auffällt, sind die 2 Tage Yellowstone. Wenn man soviel Zeit hat wie ihr, dann sollte man dem Yellowstone etwas mehr Zeit gönnen! Schon alleine wegen der Dimensionen - der Park ist riesig!!!!

10 Tage New York erscheinen mir dagegen sehr viel (aus finanziellen Gründen). Zwar gibt es auch einige tolle Sachen die nix kosten (Staten Island Fähre, Brooklyn Bridge, Central Park), aber die Stadt ist teuer und man wird da schon zum Geld ausgeben animiert :-) Selbst wenn ihr es in NYC finanziell dann etwas lockerer angehen lasst, erscheinen mir 10 Tage etwas lang.

Für Las Vegas gilt dasselbe, aber auch wenn man den Verlockungen widersteht, erscheinen mir bei eurem Zeitbudget 2 Tage etwas kurz. Gucken kostet nichts und dort gibt es viel zu sehen!

Im Yosemite würde ich eventuell auch etwas mehr Zeit einplanen. Der Park ist auch sehr groß und ich kann stundenlang am Glacier Point sitzen und mir die Gegend angucken.

An den Niagarafällen würde ich einen Abend einplanen. Die Wasserfälle sind nachts beleuchtet - das sieht unheimlich schön aus.

Was wollt ihr 5 Tage am Schluss in LA? Die Stadt bietet echt nicht viel. Der Hollywood Boulevard (mit dem Walk of Fame) ist zwar umsonst, aber da ist man in ein paar Stunden durch.
Ansonsten gibts da nur die Freizeitparks, aber das mus einem gefallen und es ist halt auch teuer!


 
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: thorsti am 11.01.2013, 17:28 Uhr
Und gleich nochmal ich :-)

Ich glaube, dass es auf eurem Weg nicht wichtig ist, schnell von einem Ort zum anderen zu kommen, sondern möglichst interessante Straßen zu fahren. Dann habt ihr vielleicht am Ende ein paar Kilometer mehr, aber dafür ziemlich preiswert viel gesehen.

Mir fielen da zum Beispiel die Highways in Nevada ein (6, 50, 375 etc). Die Gegend ist super einsam! Vielleicht gibt es in den USA keine einsamere Gegend!

Auch im südlichen Utah gibt es klasse Landschaften durch die man fahren kann - oder auch in Colorado in den Rocky Mountains.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: winki am 11.01.2013, 17:39 Uhr
Ich dachte immer Positiv denken ist nur was für jüngeres Semester, ich als "Alter" Knacker kann da bei so vielen negativen Einwänden nur den Kopf schütteln..  Außerdem musste ich mich, in einige Threads belehren lassen, Klimaanlage ist doch nur was für Warmduscher jenseits des Rentenalters...   :wink:

Was mich immer verwundert sind es meist Subjektive Eindrücke die hier als gutgemeinte Ratschlag, als der Weisheit letzter Schluss angepriesen werden. Bei all meinen Reisen habe ich nur eines gelernt, dass meine Vorlieben einfach nicht Übertragbar sind...

So als Beispiel LA für 5 Tage.... Nun nicht jeder, schon gar nicht 23 jährige Studenten werden Beverly Hills oder den Walk of Frame als das unbedingte Highlight eines LA Besuches betrachten, dafür aber die Partymeilen um Long Beach, Sunset Strip, Marina de Rey um einige zu nennen...

Lasst Euch nicht von den vielen negativen Ratschlägen verwirren, um zu Reisen und dabei Spass zu haben ist nicht immer Komfort nötig. Zieht es einfach durch, außerdem seid ihr durch die Art zu reisen, flexibel genug alles abzuändern...  :lol:
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 11.01.2013, 17:49 Uhr
Okay, irgendwie hab ich mich bei meinem "fast noch 1 Monat luft" Kommentar etwas verrechnet  :oops:
Hab jetzt mal alle Ratschläge in einer neuen Route zusammengefasst... und musste schon ziemlich kürzen um auf unsere 85 Tage zu kommen ^^
3   Los Angeles
1   nach Joshua Tree NP
1   nach Yuma
1   nach Phoenix
1   nach Tucson
1   nach Las Cruces
1   nach San Antonio
1   nach Houston
1   nach New Orleons
1   New Orleans
1   nach Talahassee
1   nach Tampa
1   nach Naples
1   nach Miami
5   Miami
1   nach Key West
1   Key West
1   nach Miami
1   nach Orlando
1   nach Savannah
1   nach Wilmington
1   nach Washington
3   Washington
1   nach New York
6   New York
1   nach Boston
3   Boston
1   nach Montreal
1   nach Ottawa
1   nach Toronto
1   nach Buffalo
1   Niagarafälle
1   nach Detroit
1   nach Chicago
2   Chicago
1   nach Minneapolis
1   nach Bismark
1   nach Billings
1   Nach Yellowstone
3   Yellowstone
1   nach Idaho Falls
1   nach Salt Lake City
1   Salt Lake City
1   nach Moab
1   nach Monument Valley
1   nach Grand Canyon
1   nach Page
1   nach Zion NP
1   nach Bryce NP
1   nach Las Vegas
5   Las Vegas
1   nach Death Valley NP
1   nach Sequoia NP
1   nach Yosemite NP
2   Yosemite NP
1   nach San Francisco
5   San Franciso
1   nach Santa Maria
1   nach Los Angeles
2   Los Angeles
1   nach Leipzig

weiß jetzt nicht, ob wir dann nicht lieber den ein oder anderen Park im Westen weglassen (das sind jetzt doch ne ganze Menge geworden^^) und dafür lieber in interessanten Städten noch eine Nacht länger bleiben, bei denen wir momentan nur auf Durchfahrt sind. Phoenix, Houston, Orleando, Toronto... Nur um mal die zu nennen die mir bekannt vorkommen. Und ja, Los Angeles klingt was man so aus Serien, Filmen und Fernsehen mitbekommt eigentlich auch zum "Abhängen am Strand" eigentlich ziemlich gut ^^
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Tinerfeño am 11.01.2013, 18:24 Uhr
weiß jetzt nicht, ob wir dann nicht lieber den ein oder anderen Park im Westen weglassen (das sind jetzt doch ne ganze Menge geworden^^) und dafür lieber in interessanten Städten noch eine Nacht länger bleiben, bei denen wir momentan nur auf Durchfahrt sind.

Ich bin auch ein Städtefan, aber ich muss sagen, dass es in den USA eigentlich nur sehr wenige wirklich "interessante" Städte gibt. Viele ähneln sich auch: Downtown Phoenix und Tucson finde ich extrem austauschbar :lol:. Diese beiden Städte hatte ich eher als Ausgangspunkt angedacht. Gerade wenn ihr im Osten wart und New York gesehen habt, wird euch eine mittlere Großstadt im Westen kaum vom Hocker hauen.

Meine ganz persönliche Meinung: NYC, Washington, Chicago, Seattle, Portland/OR, San Francisco, Los Angeles, San Diego, Las Vegas, Miami/Key West und Orlando sind Städte, die wirklich eine Reise wert sind. Diese habe ich bereits besucht.

Ansonsten sind vermutlich noch Philadelphia, Boston und New Orleans sehenswert und stehen auf meiner Besuchsliste.

Aber wegen irgendwelcher anderer Kaffs die Nationalparks auslassen? ->>>> Nogo :)
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: thorsti am 11.01.2013, 18:39 Uhr
So als Beispiel LA für 5 Tage.... Nun nicht jeder, schon gar nicht 23 jährige Studenten werden Beverly Hills oder den Walk of Frame als das unbedingte Highlight eines LA Besuches betrachten, dafür aber die Partymeilen um Long Beach, Sunset Strip, Marina de Rey um einige zu nennen...

Lasst Euch nicht von den vielen negativen Ratschlägen verwirren, um zu Reisen und dabei Spass zu haben ist nicht immer Komfort nötig. Zieht es einfach durch, außerdem seid ihr durch die Art zu reisen, flexibel genug alles abzuändern...  :lol:

Meine letzten beiden Beiträgen waren wirklich nur hilfreich gemeint! Sollten diese Ratschläge negativ angekommen sein, dann tut mir das leid!
Ich habe mich bemüht kostenlose/preiswerte Möglichkeiten aufzuzeigen!

Nun war ich ja auch nicht immer ein alter Sack und bei meinem ersten Los Angeles Besuch war ich auch noch in meinen 20ern :-) Meine Meinung über die Stadt hat sich seit dem sogar verbessert!! Das liegt aber auch hauptsächlich daran, dass ich heute mehr Geld habe. Ich kann in einen Club gehen und Party machen (so ein richtig alter Sack bin ich dann doch noch nicht :-))
Das kostet aber Geld und in Los Angeles oder New York kann sowas richtig teuer werden - auch wenn man nicht in die Schicki Micki Clubs geht.

Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: brigi am 11.01.2013, 18:45 Uhr
Hi,
dann geb ich meinen Senf auch noch dazu :wink:

San Antonio gehört zu meinen Favoriten :wink:, wobei ich in den Städten immer interessantes und auch unterschiedlich fand. (Bin aber hier wohl die Ausnahme)

in Georgia hat mir Charleston sehr gut gefallen (fast besser als Savannah) und in Florida lohnt m.E. auch der Besuch von St. Augustine - wenn es auf dem Weg liegt.

Ach da sieht man mal, auch bei einem wirklich großzügigen Reisezeitraum fällt einem soviel ein, daß am Ende wieder der Rotstift angesetzt werden muß :wink:
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Jack Black am 11.01.2013, 19:12 Uhr
Ich bezweifel das wir mit Zug, Flug und der daraus resultierenden Unterkunft billiger weggekommen wären. Wenn ich mich Irren sollte dann belehrt mich bitte eines besseren.

Der Flug ist ja in beiden Modellen der gleiche und Vergleichsrechnungen, wonach ihr für PKW plus günstiges Motel nicht nennenswert teurer weggekommen wärt (wenn überhaupt), sind ja schon vorgetragen worden. Die Ersparnis bei der Wagenmiete und auch (nicht zu verachten) beim Spritverbrauch hätte sicher für Motels gereicht. Und wenn nicht durchgehend, hätte man ja mehr oder minder abwechselnd auch auf Hostels (u.a. in New York beispielsweise) oder auch auf Campingplätze (mit Zelt) ausweichen können. Aber es gibt bisweilen auch (nicht einmal schlechte) Hotels für 20$ pro Nacht (beipielsweise in Laughlin).

Nur: das ist jetzt Hornberger Schießen, da ihr ja schon gebucht habt. Ihr hättet mit der Buchung abwarten sollen, bis ihr alle Übernachtungsmöglichkeiten und Alternativen kennt, da hätte sicherlich dieser oder aus dem Forum konstruktive Tipps gehabt (ich denke da u.a. an "In-Tim" und ähnliche Teilnehmer, die ihrerseits auch durchaus preiswerte Urlaubskonstrukte hier vorgestellt haben).

Inwiefern dagegen die schlaumicheligen Durchhalteparolen offensichtlich stets ungepflegter Altherren wirklich hilfreich sind, kann man dagegen sehr schlecht beurteilen. Außer den gewohnten Plattitüden kann ich da jedenfalls keinerlei verwertbaren Informationsgehalt erkennen.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: McC am 11.01.2013, 19:20 Uhr
in Georgia hat mir Charleston sehr gut gefallen (fast besser als Savannah)

South Carolina
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Kauschthaus am 11.01.2013, 19:39 Uhr
Hallo Barschti, (du hast nicht zufällig einen Vornamen, damit man nicht immer den Nick anreden muss?)  :wink:

ich habe auf meinem Schreibtisch einen großen Rand McNally Road Atlas liegen und habe angefangen mir zu überlegen, was ich alles empfehlen möchte.
So wie das am Anfang bei dir klang, dachte ich, ihr hättet bei der Route einfach nur die Städte verbunden, ohne allzu viel Augenmerk auf den Inhalt zwischendurch zu legen.

Nun sehe ich, dass ihr euch schon viele Überlegungen gemacht habt. Es wäre echt nett, wenn die Infos von dir nicht so häppchenweise kämen, so dass die Überlegungen von uns Usern nicht manchmal einfach ins Leere laufen.
Da müsst ihr jetzt aber einiges nach der Reise berichten, um das wieder gut zu machen. :kloppen:  :wink:

Ganz allgemein gesagt: Bitte habt Verständnis für manche Reaktionen hier. Zum einen klang das am Anfang nicht so wahnsinnig durchgeplant, zum anderen hatten wir hier schon öfter Postings nach dem Motto "Hey, ich habe mir überlegt mit einem Kumpel ein paar Monate einen Roadtrip in Amerika zu machen. Dachte wir kaufen einfach ein Auto dort und pennen unterwegs irgendwo. Was muss man denn gesehen haben? Habt ihr Tipps?"  :roll: :lol:

Nun möchte ich dein Anfangsposting nicht damit vergleichen, wirklich nicht. Aber natürlich hat bei uns erst mal der Tippfinger gezuckt, der den "naiven jungen Traveller" mal auf ein paar Realitäten hinweisen möchte.
Nun hat sich aber herausgestellt, dass ihr euch ja doch viele Gedanken gemacht habt und entschlossen seid, eure Vorstellungen von diesem Urlaub zu verwirklichen, oder das zumindest zu versuchen.

Und so viel Entschlossenheit nötigt ja auch Respekt ab.

Was mir an eurer angedachten Route als erstes aufgefallen ist, sind die Entfernungen. Da sind oft 5-7 Stunden reine Fahrtzeit täglich dabei, und das von google maps per Interstate berechnet. Und da sind keine Essen-, Foto- oder Pinkelpausen dabei, geschweige denn Entdeckungen abseits der Autobahn. Insofern ist die Etappeneinteilung von Flicka ein echt guter Tipp. Das hilft den Überblick zu bewahren und sich nicht in Einzelheiten zu verzetteln. Dann ist einfach klar (jetzt rein fiktiv gesprochen), wenn ich nicht in 3 Wochen in Florida bin, dann muss ich woanders kürzen.

Ich bin mal von Chicago nach LA, also entlang der Route 66 in 12 Tagen gefahren. Und habe wegen ständigem Regenwetter im Osten noch Zeit übrig gehabt, einen Abstecher (2 Übernachtungen) nach Tombstone, AZ, zu machen. Das geht alles, aber ich hatte (soweit ich mich erinnere) nicht so heftige Strecken hintereinander wie ihr. Gut, ihr seid zu zweit, aber die Wege sind trotzdem lang, die ihr plant.
Aber das Gute ist, dass ihr völlig flexibel auf irgendwelche Zeit-, Lust- oder sonstige Abweichungen reagieren könnt.

Ich habe die Route bisher nur grob überschlagen. Aber an eurer Stelle würde ich die Extremabweichung nach Kanada rein sausen lassen. Aber auch das könnt ihr ja spontan unterwegs entscheiden.

Was mich jetzt noch interessieren würde: Was habt ihr eigentlich so in den Städten vor? Feiern wohl eher nicht, das würde nicht zum "spartanischen Leben" passen.

Und es sind längst nicht alle Städte interessant. Ich wüsste z.B. nicht, was einen jetzt unbedingt nach Phoenix ziehen würde. Wenn, dann fahrt lieber nach Tombstone weiter, um ein kleines bisschen (konservierte) Western Atmosphäre zu schnuppern.

Hier kommen ja viele Vorschläge, was man gesehen haben muss, ich gucke auch noch mal über die Route.

Und wenn die Kommunikation hier weiter klappen soll, dann kann ich nur raten: "Spill the beans at once!" Also nicht hier munter planen und raten lassen, sondern gleich erzählen, was für euch Sache ist.

Viele Grüße, Petra

Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Kauschthaus am 11.01.2013, 20:03 Uhr

Inwiefern dagegen die schlaumicheligen Durchhalteparolen offensichtlich stets ungepflegter Altherren wirklich hilfreich sind, kann man dagegen sehr schlecht beurteilen. Außer den gewohnten Plattitüden kann ich da jedenfalls keinerlei verwertbaren Informationsgehalt erkennen.

Doch, ich schon. Nämlich einfach mal machen und sich nicht immer in Bedenken verlieren. Hat durchaus Charme, diese Sichtweise. Und als Zelterin, die sich auch schon 2-3 Tage nur mit Wasserkanister und Waschlappen behelfen musste, kann ich dir versichern, dass das geht, ohne dass die Mitmenschen die Nase rümpfen.
Und nein, nicht deswegen weil man es selbst nicht riecht aber die anderen. Ganz sicher nicht.

Viele Grüße, Petra

Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 11.01.2013, 20:15 Uhr
Soo... habe nochmal bissl geplant. Das am Anfang nicht alles gesagt wurde tut mir leid. Habe versucht so viel wie möglich Infos in den Eingangstext zu packen, aber irgendwas geht immer unter ^^ Die Tour über Kanada nimmt sich echt nicht viel, das sind insgesamt vielleicht 100km. Da man nur den Schlenker von Boston nach Montreal macht, dafür spart man etwas Zeit, da man auf der Kanadischen Seite nicht über Cleveland muss. Und sone Information wie "über Tombstone fahren" sind Gold wert. Darauf wären wir wahrscheinlich nur mit Glück beim durchblättern von Katalogen gekommen. Werden unsere Route vielleicht noch dementsprechend anpassen. Hier jetzt nochmal die aktuelle Route, das sind 75 Tage, da ist dann noch etwas Platz für Spontanitäten. Bei 0 Tagen fahren wir nur durch und übernachten im nächsten Punkt.
Ach ja, ihr könnt mich Basti nennen ;)

2   Los Angeles   
0   nach Joshua Tree NP   
1   nach Phoenix   
1   nach Las Cruces   
1   nach San Antonio   
1   nach Houston   
1   nach New Orleons   
1   New Orleans   
1   nach Talahassee   
1   nach Tampa    
1   nach Miami   
5   Miami    
1   nach Key West   
1   Key West   
1   nach Miami   
1   nach Orlando   
1   nach Savannah   
1   nach Wilmington   
1   nach Washington   
2   Washington   
1   nach New York   
4   New York   
1   nach Boston   
2   Boston   
1   nach Montreal   
1   nach Ottawa   
1   nach Toronto    
0   nach Buffalo   
1   Niagarafälle   
1   nach Detroit   
1   nach Chicago   
2   Chicago   
1   nach Minneapolis   
1   nach Bismark   
1   nach Billings   
1   Nach Yellowstone   
3   Yellowstone   
1   nach Idaho Falls   
1   nach Salt Lake City   
1   Salt Lake City   
1   nach Moab   
1   nach Monument Valley   
1   nach Grand Canyon   
1   nach Page   
1   nach Zion NP   
1   nach Bryce NP   
1   nach Las Vegas   
3   Las Vegas   
1   nach Death Valley NP   
1   nach Sequoia NP   
1   nach Yosemite NP   
2   Yosemite NP   
1   nach San Francisco   
3   San Franciso   
1   nach Santa Maria   
1   nach Los Angeles   
2   Los Angeles      
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: captsamson am 11.01.2013, 21:49 Uhr
Holla die Waldfee - gleich zu Beginn in 8 Tagen von LA nach Miami (mit 1 Tag Stop in New Orleans).
Das sind mit den genannten Zwischenstopps 2842 Meilen (4573 Kilometer), ein Tagespensum im Schnitt von 355 Meilen (571 Kilometer). An einem Tag wollt ihr beinahe 600 Meilen fahren.
Und das ist wirklich nur immer Zentrum zu Zentrum gerechnet - normalerweise kann man sogar ohne viel Sightseeing meistens 10% Meilen drauftun. Essen, Einkaufen, Tanken und in Eurem Fall auch günstigen/Kostenlosen Parkplatz finden. Mit Sightseeing entsprechend noch mehr Meilen dazu, wollt Ihr Euch auf der Strecke was anschauen? Was ausser dem Joshua Tree wo ihr nur wenig Zeit haben werdet wenn ihr noch nach Phoenix wollt?

Gemeinhin sagt man hier im Forum meistens so ab 300 Meilen ist es ein Fahrtag wo man kaum noch was anschauen wird.
So ein Fahrtag ist ja auch eigentlich kein Problem aber so viele am Stück und ich befürchte die Route geht so weiter...
Das sieht fast aus wie nach LA fliegen weil halt dort der Juicy übernommen wird und dann mal 5000km fahren weil man die Route eigentlich in Miami beginnen mag und dann eben noch 1 Tag New Orleans mit nimmt - mal von ein paar Stunden in den anderen Städten abgesehen.

Vielleicht schreibt Ihr Euch mal hinter jede Zeile die Entfernung, dann bekommt ihr mal ein Gefühl dafür, ich machs mal exemplarisch für die erste Etappe:

2   Los Angeles   
0   nach Joshua Tree NP   
1   nach Phoenix   414 Meilen
1   nach Las Cruces  388 Meilen
1   nach San Antonio   598 Meilen
1   nach Houston   197 Meilen
1   nach New Orleons   348 Meilen
1   New Orleans   
1   nach Talahassee   385 Meilen
1   nach Tampa    274 Meilen
1   nach Miami   279 Meilen

Solange ihr nicht mehr als 24h am Tag Auto fahrt weiss jeder halbwegs ausgebuffte Mathematiker dass das möglich ist, das bezweifel ich auch gar nicht - aber ist das Urlaub?

Die restliche Route habe ich noch nicht angeschaut, in Florida kenne ich mich auch gar nicht aus. Vielleicht steige ich um New York und im Westen nochmal mit Feedback ein :-)
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Jack Black am 11.01.2013, 22:02 Uhr
Hat durchaus Charme, diese Sichtweise.

Sagen wir so: hätte es haben können, sicherlich. Aber es ist leider so dermaßen von der (allerdings schon gewohnten) großklumpigen Kotze durchsetzt, dass es (wie schon sehr lange und auch nicht wirklich überraschend) weniger wie eine ernsthafte Empfehlung, als eine (wie immer mißratene) Selbstdarstellung herüberkommt.

Das mag man anders sehen, aber das würde wahrscheinlich bereits den Autor irritieren. Also sehe ich es so, wie es sich darstellt. Großkotzig - as usual.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: captsamson am 11.01.2013, 22:04 Uhr
Tipps zum Angucken die mir einfallen auf der Strecke...

Was ist mit San Diego? Das ist ne wunderschöne Stadt.
Anschauen kann man sich dort auch was, z.B. das Gaslamp Quarter, Flugzeugträger USS Midway, Sea World oder einfach an einem der schönen Strände relaxen.
Nicht ganz so protzig wie LA...man nennt SD auch die "sauber Schwester von LA".

Vielleicht interessiert Euch das Yuma Prison? Ist nahe der Grenze zu Mexiko zwischen LA und Phoenix.

Nahe Las Cruces: White Sands National Monument

Zwischen Las Cruces und San Antonio gibts noch den Big Bend National Park, den fährt man "normalerweise" an wenn man schonmal in der Region ist - zumindest was man sonst so im Forum hier hört - inwiefern Euch der interessiert müsst ihr wie bei allem selbst entscheiden. Aber ich nenn mal auch Natur weil sonst könntet ihr echt von Stadt zu Stadt fliegen.
Sind aber eben nochmal 200 Meilen mehr als nur Interstate.
Achja und der Carlsbad Caverns National Park ist da auch irgendwo :-)

In oder um Houston gibts sicher irgendwas von der NASA...

In Tampa gibts die Busch Gardens falls ihr auch Achterbahnen steht - hab den Park in einem Reisevideo hier im Forum gesehen und fand ihn ganz interessant.

Joa und in Florida gibts dann noch den Everglades National Park - keine Ahnung ob ihr den an den 5 Tagen von Miami aus plant.

Alles vorangenannte ist aber nur möglich wenn ihr mehr als die bisherigen 8 Tage einplant.

Achja und schaut Euch mal generell mal die Highlight Maps an - ist ja nicht so dass hier auf der Seite/Forum nicht schon viele Infos zusammengetragen worden sind die man auch abgreifen kann ohne dass man sie immer und immer wieder im Forum rezitieren muss :-)
Schön pro Staat in einer Map angezeigt da könnt ihr gucken wo ihr eh vorbeikommt bzw. was mit kleinen Umwegen zu realisieren ist: http://www.usa-reise.de/planung/maps.html
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 11.01.2013, 22:08 Uhr
Ja, zu Beginn sind es doch immer ziemlich lange Etappen... Haben uns auch schon in Excel eine Liste gemacht wo die Länge der einzelnen Etappe und Zeit drin steht, wollte das nochmal durchgehen bevor ich es hier poste. Wir wollten schon möglichst schnell nach Miami um dann nach hinten etwas mehr Zeit zu haben. Auf dem Weg sind auch (unserer bisherigen) Ansicht nach keine Orte wo sich längeres Verweilen lohnt. Dann holt man in den ersten Tagen lieber 1-2 Tage raus die man im Rest dann mehr Zeit hat. Wenn wir aber merken, das wir nach 5h Fahrt beide keinen Bock mehr haben oder schon morgens keine Lust den ganzen Tag wieder im Auto zu verbringen, dann machen wir einen Tag pause oder die Tagestour kürzer. Aber wir dachten uns, wir planen am Anfang eher etwas enger, denn Zeit lassen macht mehr Spaß als schneller als geplant unterwegs sein zu müssen, weil man sich verkalkuliert hat.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Anti am 11.01.2013, 22:10 Uhr
Da ich von Florian direkt angesprochen wurde: Da habe ich mich unverständlich ausgedrückt. Von euch wollte ich keine Backpacker-Erfahrung ausgewiesen haben, nur war ich der Meinung, dass einige der hier Postenden (Antwortenden) noch nie wirklich gecampt haben und dann mit "guten Ratschlägen" für euch um die Ecke kommen. Heute würde ich so eine Tour auch nicht mehr unbedingt in Angriff nehmen. Mit 22 dagegen schon. Man kann in dem Alter einfach mehr aushalten und macht sich nicht über alles (teilweise unnötige) Sorgen. Mag sein, dass ich auch naiv war und bin...  :wink:

Ach ja: Wenn es um "schöne Strecken" geht, könnt ihr auch mal hier schauen: www.byways.org
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Jack Black am 11.01.2013, 22:13 Uhr
nur war ich der Meinung, dass einige der hier Postenden (Antwortenden) noch nie wirklich gecampt haben und dann mit "guten Ratschlägen" für euch um die Ecke kommen.

Da müßte ich doch mal ganz gemein nachfragen, woher Du das weißt und an wen konkret Du da so denkst? Wie erkennt man so etwas?
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: captsamson am 11.01.2013, 22:16 Uhr
Ich würde mich am Ende sehr über einen Reisebericht freuen - und das ist nicht sarkastisch gemeint!

Für mich wäre das wie gesagt nichts aber ich würde gerne erfahren wie es sich für Euch ausgegangen ist. Vielleicht haben wir dann auch mal ein Beispiel hier im Forum dass es "eben doch geht" und jemand der Ähnliches plant sieht dass/ob es möglich ist und mit welchen Einschränkungen zu leben ist, was aber auch für Vorteile entstehen (z.B. Flexibilität/Preis) - Was gut gelaufen ist und was nicht usw. Wieviel Zeit effektiv für Sightseeing übrig war oder ob meist "der Weg das Ziel war". Welche Etappen ihr im Nachhinein betrachtet so nicht mehr machen würdet und wo ihr auch mal mehr gefahren seid als geplant weil die Planung zu defensiv war.

//Edit:
Falls ihr das nicht hier im Forum macht - vielleicht habt ihr ja sowieso einen Blog für Freunde und Bekannte während der Reise und verlinkt ihn hier?

Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Kauschthaus am 11.01.2013, 22:28 Uhr
Ich würde mich am Ende sehr über einen Reisebericht freuen - und das ist nicht sarkastisch gemeint!

Für mich wäre das wie gesagt nichts aber ich würde gerne erfahren wie es sich für Euch ausgegangen ist. Vielleicht haben wir dann auch mal ein Beispiel hier im Forum dass es "eben doch geht" und jemand der Ähnliches plant sieht dass/ob es möglich ist und mit welchen Einschränkungen zu leben ist, was aber auch für Vorteile entstehen (z.B. Flexibilität/Preis) - Was gut gelaufen ist und was nicht usw. Wieviel Zeit effektiv für Sightseeing übrig war oder ob meist "der Weg das Ziel war". Welche Etappen ihr im Nachhinein betrachtet so nicht mehr machen würdet und wo ihr auch mal mehr gefahren seid als geplant weil die Planung zu defensiv war.

//Edit:
Falls ihr das nicht hier im Forum macht - vielleicht habt ihr ja sowieso einen Blog für Freunde und Bekannte während der Reise und verlinkt ihn hier?



Würde mich ebenso brennend interessieren.

Viele Grüße, Petra
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 11.01.2013, 22:33 Uhr
Der 2. Mitfahrer Florian hier :)

Wollte auch nochmal sagen das es echt nicht böse gemeint war. Sollte sich - wie gesagt - jemand angegriffen fühlen, so tut es mir leid. @Anti: Okay da hab ich das missverstanden :) Aber das Gefühl wie du hatte ich halt auch ;)

Natürlich werden wir einen "Live-Block" machen mit aktuellen Bildern und wo wir sind und was wir an den Tagen erlebt haben. Alles in allen wird das dann über eine Internetseite von uns laufen, damit auch die Familie und Freunde und auch Ihr einen Einblick in unseren Urlaub habt.

Edit: Die Adresse wird dann gegen Ende Februar mitgeteilt da wir die Internetseite erst nach unseren Prüfung (Mitte Februar) erstellen.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: brigi am 11.01.2013, 22:38 Uhr
Hi,

so wie die Planung jetzt aussieht, habt Ihr in Phoenix/Scottsdale eigentlich keine Zeit was anzusehen.
Vielleicht wäre es da günstiger von LA - San Diego (ist wirklich eine sehr schöne Stadt, aber da braucht man halt auch ein bißchen Zeit) - Yuma (Yuma Territorial Prison State Park) - in Richtung Tucson (sehr schön der Saguaro National Park) zu fahren.

Wenn Ihr Nahe La Cruces seid, ist das White Sands NM m.E. einen Besuch wert. Hier mal ein paar Bilder, dann könnt Ihr ja entscheiden ob Euch das nicht gefallen könnte.
http://deschner-usa.de/Url2007Mai/tag12.htm

P.S. Also die NASA in Houston fand ich eher enttäuschend - wenn daran Interesse besteht würde ich auf jedenfall das Kennedy Space Center in FL vorziehen. Allerdings kosten beide ganz schön Eintritt.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Flame98 am 11.01.2013, 23:02 Uhr
1   nach Moab   
1   nach Monument Valley   
1   nach Grand Canyon   
1   nach Page   
1   nach Zion NP   
1   nach Bryce NP   
1   nach Las Vegas   

Also falls das wirklich die Reihenfolge ist wie ihr fahren wollt dann würd ich die nochmal überdenken ;-) Ihr fahrt zickzack.
Besser wäre Moab - Bryce - Zion - Page - Monument Valley -  Grand Canyon - Las Vegas

Wenns geht baut bei euch irgendwie noch San Diego ein. Eine sehr geile Stadt mit richtig netten Stränden.

Und fahrt von Moab nach Bryce die UT 24 und UT 12. Die UT 12 ist die wohl schönste Strecke im ganzen Südwesten.
Und wenn ihr Zeit und Bock habt, verbringt einen Tag mehr in Moab ;-) Dort in der Ecke gibt es wahnsinnig viel Natur, die es lohnt zu sehen. Auch wenn ihr mehr auf Städte steht.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 11.01.2013, 23:18 Uhr
Florian hier:
bisher wurde mein Account immer noch nicht frei geschalten :( Wer weis.

Sehr schöne und interessante Infos. Danke! Jetzt schwärmt ihr gerade so sehr von San Diego das ich überlege einfach San Francisco wegzulassen obwohl man das glaube nicht auslassen sollte :)
Vielen dank für die Empfehlung http://www.usa-reise.de/planung/maps.html. Sehr schöne Seite. Werden wir morgen mal zusammen durchgehen.

Ohha Brigi, Wahnsinn was ich schon alles von den USA gesehen habt. Sehr schön. Ich hoffe ihr seht noch die euch fehlenden Bundesstaaten. Atemberaubend... Der weise Sand ist echt genial...ach man es gibt doch so viel zu sehen. Naja, nochmal alles in ruhe durchgehen wo und wie und wann.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Flame98 am 11.01.2013, 23:29 Uhr
San Francisco auslassen  :shock: Seid ihr wahnsinnig?  :lol:
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Tinerfeño am 11.01.2013, 23:48 Uhr
1   nach Moab   
1   nach Monument Valley   
1   nach Grand Canyon   
1   nach Page   
1   nach Zion NP   
1   nach Bryce NP   
1   nach Las Vegas   

Also falls das wirklich die Reihenfolge ist wie ihr fahren wollt dann würd ich die nochmal überdenken ;-) Ihr fahrt zickzack.
Besser wäre Moab - Bryce - Zion - Page - Monument Valley -  Grand Canyon - Las Vegas

Oder: Moab-Natural Bridges-Monument Valley-Grand Canyon-Page-Bryce-Zion-Las Vegas. Man kann doch von Moab wunderbar die US-191 über Blanding ins Monument Valley fahren und dann sogar noch einen Abstecher über Natural Bridges N.M. machen. Doppelstrecken lassen sich eh nicht vermeiden. Zum Schluss nimmt man dann die I-15 vom Zion/Hurricane nach Las Vegas.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Tinerfeño am 11.01.2013, 23:52 Uhr
Sehr schöne und interessante Infos. Danke! Jetzt schwärmt ihr gerade so sehr von San Diego das ich überlege einfach San Francisco wegzulassen obwohl man das glaube nicht auslassen sollte :)

Wie wärs denn, San Diego gleich an den Anfang zu setzen:

LA-San Diego ... und dann wie gehabt nach Osten. Dann könntet ihr euch südlich orientieren; über Yuma-Organ Pipe National Monument-Tucson (Saguaro National Park) etc.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Flame98 am 11.01.2013, 23:53 Uhr
da magst du recht haben, dein Vorschlag sind sogar weniger Meilen. Das nächste mal schau ich vorher bei Maps  :roll: die UT 12 würd ich aber jedem empfehlen zu fahren, der dort auf der Ecke ist.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: winki am 12.01.2013, 01:00 Uhr

Inwiefern dagegen die schlaumicheligen Durchhalteparolen offensichtlich stets ungepflegter Altherren wirklich hilfreich sind, kann man dagegen sehr schlecht beurteilen. Außer den gewohnten Plattitüden kann ich da jedenfalls keinerlei verwertbaren Informationsgehalt erkennen.

Dass hier wieder einer Deiner arroganten und überheblichen Sprüche kommt ist schon klar noch dazu außer der Hinweis zu ungewaschenen Unterhosen, auch nicht viel Verwertbares zu erfahren war.

Wenn Du nicht immer hyper- ventilierend schreiben würdest, das Du in verschiede Threads immer wieder unter Beweis stellst, wäre Dir nicht entgangen dass ich auf Komfort und damit Sauberkeit entscheidenden Wert lege, und die in meinem Trailer im Gegensatz zu deinen billigen Motels mit Sicherheit, besser vorhanden sind.

Ich mir aber keinesfalls Anmaße ein Vorhaben, sei es auch nicht perfekt geplant aber durchaus in dieser Form durchführbar von vornherein abwerte. Denn falls Du so ein großartiger Kenner der USA wärest, wäre Dir mit Sicherheit aufgefallen sein dass mehrere junge Amerikaner auf ähnliche Weise in SUV oder Autos reisen...  Aber wer wie Du nur in Motels absteigt, bekommt natürlich davon nichts mit...

Ob sie im Auto in den amerikanischen Städten übernachten können, werden sie schnell selber feststellen, außerdem steht ihnen eine preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit  immer in den zahlreichen YMCA Jugendherbergen zur Verfügung... Auf der anderen Seite, fallen Sie mit ihrem Auto auch wenn eine auffallende Schrift vorhanden ist, bei WalMart Supercenter, bei denen Übernachtung verboten ist, kaum auf und werden in der Regel, wenn sie sich entsprechend verhalten, auch kaum aufgefordert weiter zufahren.

Da ich aber die ganze Tour nicht wirklich Ernst nehme (San Francisco weglassen aber dafür San Diego, das noch dazu ohne Geld, vorziehen), muss ich sie auch nicht mit meinen Vorschlägen penetrieren um sie zu überzeugen..

Bei zwei 23 Jährigen Studenten kann ich voraussetzten, dass sie sich mit der im Internet  vorhandenen Möglichkeit, Routenplaner als Testversion für 60 Tage oder billige USA Routenplaner beschaffen, bewaffnet mit einem Reisehandbuch, ihre Route auf Plausibilität prüfen und damit ihre Kosten zu planen... Wenn diese Grundvoraussetzung schon nicht gegeben ist, beschränkte ich mich auf wie Du glaubst Altherrendurchhalteparolen und überlasse es Dir, noch schlauere Ratschläge belehrend zu verbreiten.

Im Übrigen, hast Du nicht einer Deiner Dummen Jungen vor Dir, unterlasse also zukünftig Deine ständigen persönlichen Pöbeleien….


Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Lees am 12.01.2013, 01:17 Uhr
- Maut im Osten, besonders Florida? Umfahren ggf. möglich?
 

Den FloridaTurnpike vermeiden, I-95 oder I-75 von Norden nach Sueden bzw. umgekehrt nehmen oder die Landstrasse 27. Manchmal gibt es Brueckenzoll zum Strand hin, steht aber vorher dran (Toll Bridge) und kann mit Cash bezahlt werden. Strassen, die turnpike heissen, haben meist Gebuehren, sind aber nicht wahnsinnig teuer und koennen bar bezahlt werden. In solchen Faellen Kleingeld bereithalten (keine Pennies!), das man meist abgezaehlt einwerfen kann. Fuer Florida ist diese Seite gut: http://www.floridastateparks.org/ Manche der Parks machen abends dicht, andere haben Campingplaetze. Reservierungen werden empfohlen, aber es geht sicher auch ohne unter der Woche. Auf der 27 in Lake County (zwischen Clermont und Leesburg) gibt es eine Informationsstelle fuer das ganze County, wo mir der total gelangweilte aeltere Herr - Volontaer - kostenlose Wasserflaschen gegeben hat. Ist ausgeschildert. In Florida gibts im Supermarkt Publix leckere Sandwiches am Deli Counter.

Irgendwann fallt ihr sicher dem Sheriff auf, immer schoen freundlich bleiben, ihn mit Officer und Sir anreden, nicht aussteigen und die Haende sichtbar am Steuerrad lassen. Ein Freund - inzwischen Familienvater - hat gerade zufaellig heute eine seiner Geschichten von genauso einer Reise wie eure durch die USA gepostet. Seine Begleiterinnen behaupteten, kein Englisch zu koennen und landeten im Polizeiauto, aber alles klaerte sich auf, als er das Touristenvisum zeigen konnte. Ein freundliches Gesicht hilft viel, nicht nur bei Polizisten.

Alle Wege nach Manhattan sind kostenpflichtig. Einer jungen Bekannen haben wir damals ein Picknick (Apfel, Sandwich, Wasserflasche) mitgegeben, weil in NYCity alles teuer war. Da gibts aber auch Information fuer kostenlose Attraktionen, musst mal googeln. Fuer die Besichtigung des neuen World Trade Center Komplexes muss man sich online anmelden. Macht das noch vor der Abreise.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 12.01.2013, 01:19 Uhr
Florian hier:

@ winki: Gerne würde ich mehr Information von dir Erfahren zumal du ja Schon sehr gut in den USA rum gekommen bist.

Das mit San Francisco war ja eher nur ne Überlegung und mehr Ironisch gemeint. Ist schon klar das man mal die Golden Gate Bridge sowie die Trams und vllt auch Alcatraz mal gesehen haben sollte wenn man schon mal in der nähe ist. Man merkt schon sehr das man auf keinen Fall bei so einer Tour auf alles eingehen kann. Das ist klar. man muss halt Abstriche machen und das ein oder andere mal später wiederholen. Nichts desto trotz möchten wir halt in den 90 Tagen soviel wie möglich sehen und erleben. Auch wenn es vllt an den ein oder anderen Tag nicht wir Urlaub sein sollte kann man doch mal abschalten und einfach nur das ganze genießen. Das schöne ist, das bisher nur wenige so eine Tour gewagt haben und es etwas ist das nicht jeder macht. Das reizt mich persönlich sehr. Die Herausforderung vor allem!

Danke für die hilfreichen Information Lees :) Ohja, das mit den Polizisten in den USA haben wir schon gehört. Aber ist wie überall. Immer nett und freundlich sein das hilft auf jeden Fall weiter.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Floriana am 12.01.2013, 03:05 Uhr
Strassen, die turnpike heissen, haben meist Gebuehren, sind aber nicht wahnsinnig teuer und koennen bar bezahlt werden. In solchen Faellen Kleingeld bereithalten (keine Pennies!), das man meist abgezaehlt einwerfen kann.

In Miami-Dade County kann man die Maut auf der Turnpike nur noch elektronisch bezahlen. Entweder mittels Sunpass oder Toll-By-Plate.

Floriana
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: winki am 12.01.2013, 05:29 Uhr
Florian hier:

@ winki: Gerne würde ich mehr Information von dir Erfahren zumal du ja Schon sehr gut in den USA rum gekommen bist.

Das mit San Francisco war ja eher nur ne Überlegung und mehr Ironisch gemeint. Ist schon klar das man mal die Golden Gate Bridge sowie die Trams und vllt auch Alcatraz mal gesehen haben sollte w



Dann mal Butter bei den Fischen... Euer Problem ist das nicht zu unterschätzende Budget, das Ihr bereit seid auszugeben... Auch als Junger Mensch lässt sich nicht mit 90 Tage nur von Brot und Wurst leben...  Eine der kostengünstigen Lösung, wären die zahlreichen "All you can eat" Chinabuffets die aber auch pro Tag ca. $7,5 pro Nase kosten, oder die Mitnahme "Menüs" bei Supermarktketten, wie Walmart etc. die aber auch so um die $6-9 etwa kosten. Immer im Auto schlafen wird nicht funktionieren, so muss man schon mal n billige Motel ab $30 etc bezw. Großstädte in Jugendherbergen oder entsprechende Campingplätze, ausweichen...  Campingplätze haben fast alle in der Regel Spezialpreise für Autotouristen...  

Selbstredend dass ihr eine Kreditkarte, für die Anmietung und als Zahlungsmittel benötigt. Bei Eurem Unterfangen würde ich mich nicht nur auf Bargeld (aus Sicherheitsgründen) oder Reisechecks verlassen. Kreditkarten können mit Limits versehen werden....

Mautstrecken sind bis auf ein paar Brücken etc, Vermeidbar, werden aber aufgrund eines Pkw kaum eine Rolle spielen. Dazu empfehle ich ein Notebook das über einen DC Caradapter und einer GPS - Maus mit entsprechender Software z.b. DeLorme Street Atlas 2013 $39 nicht nur eine Routenplanung sondern auch noch eine  Navigation zulässt. Overlaymaps (z.b. Walmart Supercenter (Übernachten erlaubt/nichterlaubt, Welcomme center der einzelnen Bundesstaten mit Übernachtung, Restareas, Tankstop etc., Nationalparks, Casinos zum freien Übernachte)  praktisch alle Reiseinfo die für USA/Kanada benötigt werden findet man unter  Map Overlay USA  (http://www.discoveryowners.com/cginfo.htm). Diese lassen sich unter DeLorme Street Atlas, MS Street& Trip, Garmin etc. leicht einbauen, so dass man bei Überlandfahrten sich durchaus an Walmart oder sichern Übernachtungsmöglichkeiten orientieren kann. Alle US Wohnmobilisten tun das...  Die meisten Kurzurlauber (3 - 4 Wochen) die hier schlaue Ratschläge geben haben davon wie US Wohnmobilbesitzer reisen keine Ahnung... Ihr habt zwar kein Wohnmobil aber entsprechenden Handlungsbedarf.

Apropos Entfernungen, nur so als kleines Beispiel, vom Osten (New York) über Great Lakes, South Dakota der USA bis in den Westen San Francisco sind es 5200km, davon gerade mal 450km Mautstrecke. also eine Strecke vom Nordcap  nach Lissabon, wobei diese Strecke zu 80% aus Mautstrassen besteht. Und ich darf Euch verraten, davon sind mit Sicherheit, weite Strecken mit ätzender Langeweile dabei, denn um an den Touristen Hotspots zu kommen, stehen viele langweilige Asphaltkilometer an, die es abzureiten gilt. Hier nun mein Einwand, doch lieber einmal eine Landkarte oder einen Routenplaner auf ein Notebook zu rate ziehen...

Ich bin nun schon mehrere Jahre in den USA mit Unterbrechungen mit einem Trailer und Pickup unterwegs.. Polizei ist dabei sofern man sich im Straßenverkehr unauffällig bewegt kein Thema... Habe auch meine Lektion gelernt, zu schnelles Fahren wird hier empfindlich bestraft...  Todsünden gleich wenn es in einer Schulzone passiert oder man einen haltenden Schulbus ignoriert...
Ein Blick in die im Internet für Touristen erhältlichen Amerikanischen Verkehrsregeln schadet da nicht.  

Ich habe mich in den USA, besonders in Großstädte, auch in den entsprechenden Partymeilen besonders Abends, nie Unsicher gefühlt, man bleibt dabei aber zur eigenen Sicherheit in den bekannten Besuchermeilen... Zahlreiche Bars mit Liveband kosten nicht die Welt sofern man sich ein Bierchen leisten kann...  

Unabdingbar ist eine USA Krankenauslandversicherung (Langzeit für die USA), denn im Fall eines Falles könnte eine Krankheit zu einem Finanziellen Risiko werden...  

Feste Planung ist nur als Grobplanung zu verstehen, ihr müsst immer damit rechnen Flexibel auf Alternativen reagieren zu können.
Denn bei so einer Wegstrecke ist immer mit unvorhersehbare Ereignisse zu rechnen....

Einige US Großstädte sind ein Muss, die meisten kann man vergessen, denn gleiche Erwartungen wie man an Europas Vielfalt der Städte kennt darf man hier nicht erwarten. Bis auf ein paar Highlights gibt es in den Städten nicht zu sehen.   Wobei San Francisco für mich ein Muss darstellt, bei San Diego bin ich mir persönlich nicht so sicher, da ich mir durchaus vorstellen kann, dass man mit 23 einen anderen Fokus auf Interessante Punkte liegen hat..

Aber alles ist ja bekanntlich Geschmacksache und hinterher ist man so wie so schlauer….
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Kauschthaus am 12.01.2013, 09:14 Uhr
Florian hier:
bisher wurde mein Account immer noch nicht frei geschalten :( Wer weis.


Unter welchem Nick hast Du dich registriert? Ich sehe bei den Nicks, die auf Freischaltung warten, nur Namen die höchstwahrscheinlich Spammer sind.
Oder es hat schon jemand freigeschaltet, probiere es doch noch mal.

Viele Grüße, Petra
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Duc1098 am 12.01.2013, 11:16 Uhr
Hallo

Habe dem Threadsteller eigentlich einen sinnvollen Alternativvorschlag schon vorgestellt. Ich glaube einfach, dass weitere Tipps und Tricks bei ihm abprallen und er doch "seine" Tour" so durchziehen will. Daher macht es aus meiner Sicht keinen Sinn mehr, sich an diesem ellenlangen hin und her noch weiter zu beteiligen.
Doch noch ein kleiner Hinweis:
 Sein Limit auf der KK wird bei uns(CH) aufgrund des monatlichen Einkommens oder der Bonität des Kunden festgesetzt.
Er wird ja den Flug und den Camper noch bezahlen müssen, da wird der Kontostand zwecks Ermittlung auch nicht grösser. Ich weiss nicht wie sein Camper-Vermieter die Wartung der Fahrzeuge händelt; bei allfälligen Pannen etc. muss der Mieter meistens die Reperatur selber vorschiessen. Dadurch wird seine Limite doch auch immer knapper!

Any Way

Gruss
Duc1098
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: captsamson am 12.01.2013, 11:25 Uhr
Er könnte das Geld was für den Urlaub angespart wurde zuvor beim Kreditinstitut einzahlen dann sollte es kein Problem mit dem Limit gehen - solange natürlich das Ersparte ausreichend ist.
Weiß aber nicht ob das bei jeder KK so geht (Guthaben-Einzahlung).
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: winki am 12.01.2013, 12:32 Uhr
Er könnte das Geld was für den Urlaub angespart wurde zuvor beim Kreditinstitut einzahlen dann sollte es kein Problem mit dem Limit gehen - solange natürlich das Ersparte ausreichend ist.
Weiß aber nicht ob das bei jeder KK so geht (Guthaben-Einzahlung).

Doch genau diese (Guthaben-Einzahlung) geht bei den meisten KK. Wird gerne von Eltern benutzt deren Kinder reisen, um eine KK Benutzung sicherstellen und trotzdem eine Kostenkontrolle darüber behalten.  :wink:
Damit kann man Außerdem den eigenen Verfügungsrahmen der KK entsprechend des eingezahlten Betrages erhöhen.
Mache ich immer so, wenn ich meinen  Verfügungsrahmen, erhöhen will, da einige größere Zahlungen eventuell anstehen könnten... 
Man kann sogfern man ein Online-KK Konto hat, eigene Limits, wie die Höhe der Barauszahlung, Zeitrahmen der ATM- Abhebung  etc. zusätzlich setzten um sich so vor Diebstahl oder Missbrauch der Karte zu schützen.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Jack Black am 12.01.2013, 13:16 Uhr
Doch genau diese (Guthaben-Einzahlung) geht bei den meisten KK

Das ist maßlos übetrieben - es geht bei "manchen", lange nicht meisten. Von unseren 5 verschiedenen Kreditkarten (Advanzia Mastercard Gold, Mastercard Gold Raiffeisenbank, Barcley Visacard New, TUI Card Classic, ADAC Visacard) geht es gerade mal bei der letzten. Es geht u.a. bei allen Karten, die von der Berliner Landesbank geführt werden (das ist u.a. ADAC; AirBerlin).

Bei sehr vielen Karten geht es nicht, insbesondere nicht bei den Karten, die kein eigenes Konto dafür eingerichtet haben. Die meisten Karten der Hausbank (s.o. Raiffeisenbank) lassen eine Einzahlung nicht zu, da wird der Transfer über ein Dienstleistungsunternehmen abgewickelt, die kein eigenes Girokonto für die Karte einrichten. Und auf das Girokonto einzuzahlen bewirkt da nichts.

Das sollte man also in jedem Fall überprüfen, statt sich blind drauf zu verlassen, dass es "bei den meisten" geht.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: McC am 12.01.2013, 13:22 Uhr
Doch genau diese (Guthaben-Einzahlung) geht bei den meisten KK.

Funktioniert über die MasterCard u. Visa (ausgegeben von meiner Bank) problemlos.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Jack Black am 12.01.2013, 13:34 Uhr
Funktioniert über die MasterCard u. Visa (ausgegeben von meiner Bank) problemlos.

Wenn es DKB Visa ist, geht es. Aber da Du die Bank nicht nennst, nutzt das sowieso niemandem etwas.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: winki am 12.01.2013, 16:36 Uhr
Funktioniert über die MasterCard u. Visa (ausgegeben von meiner Bank) problemlos.

Wenn es DKB Visa ist, geht es. Aber da Du die Bank nicht nennst, nutzt das sowieso niemandem etwas.

Wenn wir schon beim Ebsenzählen sind und man sich an das Wörtchen "die meisten" stört....

...geht für (VISA + MASTER)  bei der Postbank,  Delta Visa, Deut.Bank.....  um ein paar zu nennen....

aber bei den meisten Karten der Hausbank die ein eigenes KK Konto dafür einrichten können....

Außerdem gehe ich davon aus dass man sich bei so einer "langen" Reise eh im Vorfeld erkundigt, welche Zahlungsmittel egal ob KK, EC, Reisechecks oder Barmittel benötigt werden...   :lol: :lol:
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 12.01.2013, 16:40 Uhr
Ja, haben das auch schon abgeklärt und ist auch alles geregelt :) haben uns für eine KK bei der DKB entschieden, da man dort weltweit kostenlos bargeld abheben kann.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: McC am 12.01.2013, 18:12 Uhr
...geht für (VISA + MASTER)  bei der Postbank,  Delta Visa, Deut.Bank.....  um ein paar zu nennen....

Füge die Commerzbank, Hypo Vereinsbank und Sparda hinzu  :wink:
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Jack Black am 12.01.2013, 18:16 Uhr
Füge die Commerzbank, Hypo Vereinsbank und Sparda hinzu  :wink:

Ich hatte bis vor zwei Jahren auch eine Commerzbank Karte, damit ging es nicht.

Könntest Du Deine Behauptung für alle Filialen in D beweisen, oder überhaupt mal irgendetwas belegen?
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: McC am 12.01.2013, 18:31 Uhr
Punkt 7
https://www.commerzbanking.de/P-Portal1/XML/IFILPortal/cms/de/GB/submenues/services/formularcenter/renderform/files/Commerzbank_Kreditkartenbedingungen_R4.pdf
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Kauschthaus am 12.01.2013, 19:10 Uhr
Ja, haben das auch schon abgeklärt und ist auch alles geregelt :) haben uns für eine KK bei der DKB entschieden, da man dort weltweit kostenlos bargeld abheben kann.

Hier in der Routenanalyse muss nichts mehr belegt werden. 
Unsere Studenten haben das alles schon geklärt.

Könntet ihr eure Nebenkriegsschauplä... äh KK Diskussion bitte woanders hin verlegen?  :roll:

Viele Grüße, Petra
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Jack Black am 12.01.2013, 19:24 Uhr
Punkt 7
https://www.commerzbanking.de/P-Portal1/XML/IFILPortal/cms/de/GB/submenues/services/formularcenter/renderform/files/Commerzbank_Kreditkartenbedingungen_R4.pdf

Das ist die falsche Richtung - die Verfügung von etwaigen Guthaben auf dem Kartenkonto. Das kann ich auch, Guthaben entsteht auch bei PayPal Anweisungen, durch Stornierungen von Hotels, Mietwagen usw.

Es geht um das gezielte Einzahlen von Guthaben auf das Kreditkartenkonto, um (wie beispielsweise beim ADAC) Bargeld kostenlos am ATM zu erhalten. Oder um gezielt der Verfügungsrahmen zu erhöhen. Davon steht aber nix in diesen AGB.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 07.03.2013, 22:34 Uhr
soo... bei uns gehts los, wer will kann ja mal reingucken ;)
usa.bknoop.de
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: captsamson am 08.03.2013, 10:07 Uhr
Danke für die Info, werde ab und an mal reinschauen.
Guten Flug!
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: gast 123 am 08.03.2013, 12:37 Uhr
... da bin ich mal gespannt auf dieeee Tour  !!    :P :P :P  Ich reise als Gast bei Euch mit.  Wünsche eine tolle Zeit.
Wenn nix geht in Sachen Übernachtung, kauft Euch im Walmart für 50 Dollar ein Zweimannzelt und pennt eben für 10...20 Dollar auf einem Zeltplatz, da kann man auch duschen.Wärmer wird es jetzt auch, es wird schließlich Sommer ! In Eurem Alter hätte ich mir deswegen keine Platte gemacht  :P

Grüüüüüße
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: chrilla am 08.03.2013, 18:54 Uhr
dkb kk bietet auflademöglichkeit

habe ich auch in USA genutzt-> funzt ohne probs

finde die idee supergeil, würds nur anstatt camper mit hotels machen weil ich das einfach gemütlicher finde, klar ists teuere^^
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: In-Tim am 08.03.2013, 21:54 Uhr
Bitte löschen
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 23.11.2013, 13:59 Uhr
Wer Lust und Zeit hat, ich habe eine Timelapse unserer Fahrstrecke erstellt ;)
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: captsamson am 23.11.2013, 17:19 Uhr
D.h. Ihr seid wohlbehalten zurück? :-)
Hatte mich schon gewundert als der Blog offline war und nie wieder kam. Gibt es den Blog noch an anderer Stelle? Habe immer interessiert mitgelesen.

Habe mal ein bisschen durch den Timelaps geklickt, auf jeden Fall mal Respekt dafür das wirklich so durchgängig zu filmen. Ich wäre da irgendwann zu faul für geworden.
Und hola...19.000 Meilen in knapp 3 Monate  :shock:

Euer Vorhaben wurde hier im Forum ja auch etwas belächelt wobei keiner gesagt hat dass es unmöglich ist sondern viele (auch ich) konnten sich nicht vorstellen wie sowas Spaß machen soll.

Kannst Du ein wenig von der Reise berichten v.a. in Bezug auf die hier geäusserten Bedenken?
Könnte sicher für den ein oder anderen Nachahmer interessant sein.

Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Barschti am 17.04.2016, 19:13 Uhr
Gerade durch Zufall nochmal auf den alten Beitrag gestoßen.
Falls es noch irgendjemanden interessieren sollte, kurze Info.

Uns hat es sehr gefallen. Wir haben viel von Land und Leute kennengelernt.
Gekostet haben uns die 3 Monate je 5000€ pro Person. Für alles. Inklusive Flug, Mietauto, Benzin, Essen, etc.

Ich muss aber auch zugeben, dass wir wirklich sehr sparsam waren ^^ Was für uns beide aber nichts negatives war.
Geschlafen haben wir so gut wie nie auf Campingplätzen. Viel auf Walmart-Parkplätzen oder Unis. Manchmal auch einfach so am Straßenrand. Natürlich immer gucken welche Gegend ;) Probleme gab es da nie. Nur als wir das in den Nationalparks gemacht haben, klopfte morgens um 6 dann der Ranger an unsere Scheibe :D

Geduscht haben wir entweder an Truck-Stops für 6$ oder an Campingplätzen. Im Süden manchmal auch einfach am Strand ^^
Essen hab es meistens von einem der Bruger Läden (Wendys, Taco Bell, Carls Junior, etc) oder aus dem Supermarkt.

Der Blog musste leider dicht gemacht werden... tut mir leid.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: McC am 17.04.2016, 19:28 Uhr
Gekostet haben uns die 3 Monate je 5000€ pro Person. Für alles. Inklusive Flug, Mietauto, Benzin, Essen, etc.

Supi... das Budget reicht mir gerade mal für 8, 9 Tage :wink:
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: Flicka am 17.04.2016, 20:25 Uhr
Gekostet haben uns die 3 Monate je 5000€ pro Person. Für alles. Inklusive Flug, Mietauto, Benzin, Essen, etc.

Supi... das Budget reicht mir gerade mal für 8, 9 Tage :wink:

Was, so lange?  :wink:

Gerade durch Zufall nochmal auf den alten Beitrag gestoßen.
Falls es noch irgendjemanden interessieren sollte, kurze Info.

Uns hat es sehr gefallen. Wir haben viel von Land und Leute kennengelernt.
Gekostet haben uns die 3 Monate je 5000€ pro Person. Für alles. Inklusive Flug, Mietauto, Benzin, Essen, etc.

Ich muss aber auch zugeben, dass wir wirklich sehr sparsam waren ^^


Für mich wäre diese Art zu reisen ja nix, aber es erinnert mich irgendwie an den Bericht übers Interrail-Reisen, der gestern irgendwo im Fernsehen kam. Pennen in Zügen, Essen aus Dosen, aber Spaß gemacht hat es offenbar trotzdem, zumindest denen, die interviewt wurden. Dafür muss man aber wohl einfach gemacht sein.
Titel: Re: 3 Monate USA Rundreise
Beitrag von: In-Tim am 17.04.2016, 22:57 Uhr
Super! Ich finde so toll was ihr gemacht habt und dass ihr euch nicht habt beirren lassen.