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Nordamerika => Routenanalyse und Routenerfahrungen: Der Weg ist das Ziel! => Thema gestartet von: Jana93 am 18.05.2014, 18:28 Uhr
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Hallo liebe USA-Experten,
Vielleicht bin ich noch ein bisschen früh, aber die Vorfreude und Planungsfreude ist einfach zu groß! Für meine Semesterferien im Sommer 2015 plane ich meine erste USA-Rundreise, die ich vermutlich auch alleine antreten werde.
Den Flug möchte ich Ende diesen Jahres buchen, wenn hoffentlich bis dahin alles soweit geklappt hat und ich den Großteil des Geldes zusammen habe!
Ich habe schon viele Stunden hier im Forum verbracht und quergelesen und viele tolle Informationen erhalten! Ich hoffe der ein oder Andere hat trotzdem Lust mir ein paar Ratschläge und Tipps zur allgemeinen Route zu geben, aber ich werde euch mit Sicherheit auch im Laufe der Zeit mit vielen, vielen weiteren Fragen bombadieren :D
Die Reisezeit wird August oder Semptember 2015 sein und ich rechne mit etwa 3 Wochen (so könnte ich eventuell den ein oder anderen Tag dazwischen schieben falls ihr meint es passt sonst nicht mit der Route, aber um das Budget zu erhalten sollte es nicht viel länger gehen..leider ;-))
Folgendes habe ich mir für die 3-3,5 Wochen bisher vorgestellt:
- Las Vegas
- Death Valley
- Mono Lake
- Yosemite NP
- San Francisco
- Monterey
- Santa Barbara
- Los Angeles (+ Disneyland, ganz wichtig :D)
- San Diego (inkl. SeaWorld)
- Phoenix
- Grand Canyon
- Page
(- Bryce Canyon? / Monument Valley?)
- Zion NP
- Hoover Dam
- Las Vegas
Das müssten insgesamt 2299 Meilen (=3700 km) sein.
Ist das machbar, oder besser gefragt: sinnvoll? V.a. da ich auch alles alleine fahren muss.
Wenn die Route steht, an welchen Orten plane ich am besten wie viele Übernachtungen und vorallem wo? :kratzen:
Ansonsten stehen auf meiner ToDo-List noch Dinge wie:
- gültigen Reisepass
- Visum/ESTA/Secure Flights/APIS
- Flug
- Mietwagen
- wichtige Unterkünfte vorbuchen
- Kreditkarte besorgen
- Internationaler Führerschein (?)
- Karten/Infomaterial für alle Fälle besorgen
- Nationalparkpass
- Große Unternehmungen vorbuchen
Finanziell betrachtet rechne ich in der Zeit mit maximal 4000-4500 Euro für alles, ist das realistisch alleine?
Ich habe jetzt nicht vor an jeder Station im Nobelhotel zu übernachten, also alles eher durchschnittlich :)
Ich bin über jegliche Hinweise und Vorschläge, egal welcher Art, sehr dankbar!
Liebe Grüße
Jana
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Hallo Jana,
hier ein paar erste Geistesblitze :wink: zu Deinen Fragen.
Ich würde die letzte Augustwoche anvisieren, da vorher wegen der Hauptsaison die Flugpreise voraussichtl. recht heftig sein werden.
Des weiteren würde ich mich mit Events, Feiertags- und Conventiontermine beschäftigen, denn wenn Du an solchen Daten in Las Vegas, den Nationalparks etc. bist, können die Preise schnell explodieren.
Wenn Du Dich auf möglichst ein oder zwei Motel oder Hotelketten festlegst, kannst Du die eine oder andere Nacht vielleicht durch Punktesammeln umsonst bekommen.
Rate ich, sobald Deine Route steht, Übernachtungen zu buchen, die Du jederzeit kostenlos stornieren kannst, denn dann hast Du schon von Anfang an einen guten Überblick, wie hoch alleine die Übernachtungskosten werden. Bei manchen Ketten kann man bis zum Tag der Anreise kostenlos stornieren, so bleibt man auch gut flexibel.
Unterschätze nicht die hohen Spritkosten, wenn Du so viele Meilen fahren willst.
Aufpreis bei Anmietung, wenn unter 25 Jahre fällig ?
Ich persönlich würde Dir gerne abraten, die Reise alleine zu machen. Ist es nicht doch möglich, dass Du eine
Freundin oder jemanden Verwandtes findest, wo auch gerne diese Reise machen möchte?
Z.B. wenn ein Unfall passiert (hoffentlich natürlich nicht), aber dann hättest Du auch einen Zeugen, Unterstützung etc.. Das gleiche auch bei Krankheit oder überhaupt, es werden wahnsinnig viele neue und meiner Meinung nach wundervolle Eindrücke erlangt werden und die zu teilen macht normalerweise schon deutlich mehr Spaß.
Abgesehen davon, würden sich die Mietwagen, Sprit - und Übernachtungskosten halbieren und Dein Budget wäre nicht so knapp.
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Finanziell betrachtet rechne ich in der Zeit mit maximal 4000-4500 Euro für alles, ist das realistisch alleine?
Für 3 Wochen sollte es mit dem Budget gerade so reichen.
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Hallo Jana,
nun gut, alleine ist auch sehr schön. Aber es wird auf jeden Fall teuerer. Du musst schon mal die Kosten für den Mietwagen alleine tragen. Und Einzelzimmer gibts auch nicht. D.h. Du zahlst meistens im Hotel alleine genausoviel wie zu zweit. Das nur ganz nebenbei.
De Tip, sich auf eine Hotel/Motelkette zu spezialisiseren ist auch nicht gerade praxistauglich. Denn gerade in den NP gibts keine Ketten, da musst Du nehmen was es gibt.
In Prinzip ist Deine geplante Route ganz gut. Nur Phoenix kannst Du weglassen. Die Stadt selbst bringt nicht viel und für die durchaus interessante Umgebung bräuchtest Du 2-3 Tage, die Du nicht hast. Da wäre es wirklcih besser von San Diego über Joshua Tree NP (Übernachtung) direkt zum Grand Canyon zu fahren.
Wenn es irgendwie geht, dann plane Deine Übernachtungen direkt in den jeweiligen Nationalparks. Ist evtl. ein paar Dollar teuerer, aber Du sparst Dir damit eine Menge Zeit, Fahrerei und Spritkosten.
Zu Deiner To-do-Liste:
Intern. FS wird nicht unbedingt verlangt, aber es ist doch besser, wenn man ihn hat.
Visa brauchst Du als EU-Citizen nicht, dafür aber ESTA. Rechtzeitig, am besten vor der Flugbuchung ausfüllen.
Flug buchen ist meistens so ca. 1/2 Jahr vorher am günstigsten. Aber vorher die Preise immer wieder vergleichen
Kreditkarte ist sehr wichtig. Ohne geht fast nichts.
Den Nationalpark-Pass kannst Du auch ganz einfach bei Deiner ersten Einfahrt in den ersten NP kaufen, da musst Du vorher nichts machen.
Grosse Unternehmungen: da kommts drauf an, was Du darunter verstehst. Viele dieser Unternehmungen kann man ganz einfach wetterabhängig vor Ort buchen
Dein geplantes Budget würde bei einer Reise zu zweit und 3 Wochen gut für beide Personen ausreichen, incl. Flug, Auto, Essen etc.
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Ich persönlich würde Dir gerne abraten, die Reise alleine zu machen. Ist es nicht doch möglich, dass Du eine
Freundin oder jemanden Verwandtes findest, wo auch gerne diese Reise machen möchte?
Z.B. wenn ein Unfall passiert (hoffentlich natürlich nicht), aber dann hättest Du auch einen Zeugen, Unterstützung etc.. Das gleiche auch bei Krankheit oder überhaupt, es werden wahnsinnig viele neue und meiner Meinung nach wundervolle Eindrücke erlangt werden und die zu teilen macht normalerweise schon deutlich mehr Spaß.
Ich persönlich würde dir eindeutig zuraten, diese Reise alleine zu machen. Natürlich gibt es immer wieder Situationen, in denen man zu zweit vielleicht schlauer oder besser dran ist als alleine, das kann man gar nicht abstreiten. Aber gerade diese Tour und gerade zu dieser Reisezeit ist mit wenig Risiko verbunden. Es werden außer dir noch viele andere Menschen unterwegs sein, die dir im Falle eine Falles helfen könnten. Anders würde ich die Sache sehen, wenn es um eine Wandertour durch wenig frequentiertes Gebiet gehen würde. Tja, und was die Unfallgefahr (mit dem Auto) angeht: Das könnte zuhause genauso passieren.
Ob du jemand bist, der alleine unterwegs sein kann, hast du ja wahrscheinlich schon für dich selbst überlegt und positiv entschieden. Und Eindrücke teilen kann man auch in Telefonaten nach Hause. Ich persönlich finde es immer wichtig, bei Alleinreisen einen Draht nach Hause zu haben und kläre im Vorfeld ab, wie ich mich günstig zu Hause melden kann, um auch mal ein wenig über den Tagesablauf zu erzählen.
Also, nur Mut! :D
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Wenn es irgendwie geht, dann plane Deine Übernachtungen direkt in den jeweiligen Nationalparks. Ist evtl. ein paar Dollar teuerer, aber Du sparst Dir damit eine Menge Zeit, Fahrerei und Spritkosten.
Das ist unlogisch. Wenn man auf dem Weg zu einem Nationalpark bereits 50km vorher übernachtet, kostet es weder Zeit, Fahrerei noch Spritkosten. Es verschiebt sich einfach nur alles eine Stunde in den nächsten Tag. bei all den geplanten Zielen wird wohl bei kaum einem Nationalpark mehr als eine Übernachtung drin sein, so dass ein Zurückfahren nicht in Frage kommt. Eher eine Übernachtung vorr und eine hinter dem NP.
Wir haben bisher - mit Ausnahme Monument Valley - ausschließlich außerhalb der Nationalparks übernachtet. Und wenn das Budget, insbesondere bei Studenten, eine wichtige Rolle spielt, rate ich eher dazu: Such dir Hotels bis zu 50 km außerhalb der Nationalparks und steh ne Stunde früher auf. Dabei wirst du in den drei Wochen sicherlich mehrere Hundert Euro sparen können.
LG
Maumann
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:verwirrt:
Best Western Kette , Choice Motels etc. gibt es fast überall an den NP's. Übernachtungen in den Parks finde ich zu teuer. Da fährt man oft nur wenige Meilen (20-30 Min.). Kommt meiner Meinung nach für junge Menschen deutlich günstiger.
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Wenn es irgendwie geht, dann plane Deine Übernachtungen direkt in den jeweiligen Nationalparks. Ist evtl. ein paar Dollar teuerer, aber Du sparst Dir damit eine Menge Zeit, Fahrerei und Spritkosten.
Das ist unlogisch. Wenn man auf dem Weg zu einem Nationalpark bereits 50km vorher übernachtet, kostet es weder Zeit, Fahrerei noch Spritkosten. Es verschiebt sich einfach nur alles eine Stunde in den nächsten Tag. bei all den geplanten Zielen wird wohl bei kaum einem Nationalpark mehr als eine Übernachtung drin sein, so dass ein Zurückfahren nicht in Frage kommt. Eher eine Übernachtung vorr und eine hinter dem NP.
Wir haben bisher - mit Ausnahme Monument Valley - ausschließlich außerhalb der Nationalparks übernachtet. Und wenn das Budget, insbesondere bei Studenten, eine wichtige Rolle spielt, rate ich eher dazu: Such dir Hotels bis zu 50 km außerhalb der Nationalparks und steh ne Stunde früher auf. Dabei wirst du in den drei Wochen sicherlich mehrere Hundert Euro sparen können.
LG
Maumann
Geschmackssache.
Ich bin nur der Meinung: wenn ich schon so viel Geld ausgebe, für Flug, Mietwagen etc. Warum soll es dann an 20 $ scheitern.
Z.B . Grand Canyon ist am schönsten bei Sonnenuntergang oder Sonnenaufgang. Aber nach Sonnenuntergang noch mindestens 1 1/2 Stunden nach Flagstaff, oder 1 Stunde nach Williams zu fahren???? Bei Wildwechsel etc.
Genauso Yosemite: wenn man da ausserhalb übernachtet, bleibt wirklich nur die "Durchfahrt". Für mehr reicht die Zeit nicht, oder man fährt am nächsten Tag wiede 1 Stunde rein.
Ich habe das Thema angesprochen. Was der TO damit macht, bleibt ihm überlassen.
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Ich verstehe nicht, wieso hier aufgrund der Kosten von einer Alleinreise abgeraten wird. Sie hat über 4000 Euro als Budget für die 3 Wochen angegeben. Was gibts denn da noch zu hinterfragen? Das ist mehr, als ich auf meiner letzten großen Tour in Florida und im Nordwesten gebraucht habe. Und hier war ich fast 4 Wochen unterwegs und habe nicht gerade gespart. Auch der Mietwagenpreis unter 25 hält sich in Grenzen. Das sind vielleicht 200 Euro mehr, wenn überhaupt.
Ich finde es toll, dass du die Reise allein machen willst. Ist zwar deutlich anstrengender, aber dafür hast die viel mehr Freiheiten. Auch fördert es die Selbstständigkeit. Merke ich auch jetzt gerade wieder während meinem dreimonatigen Studienaufenthalt in Kanada.
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Ich bin nur der Meinung: wenn ich schon so viel Geld ausgebe, für Flug, Mietwagen etc. Warum soll es dann an 20 $ scheitern.
20 USD? Wenn das mal wirklich so wäre, wäre es schön. 50 bis 100 Dollar Unterschied sind bei vielen Nationalparks völlig normal.
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Ich halte es da ganz klar mit miwunk: Wenn irgendwie möglich würde ich immer in den NPs übernachten. Wahrscheintlich würde ich auch nicht unbedingt 100 $ mehr ausgeben, habe ich persönlich aber bisher auch noch nicht erlebt (wobei das nicht bedeuten soll. dass es das nicht geben mag). Muss also am Ende jeder für sich selbst abwägen, wie viel ihm dieses tolle Erlebnis und die Entspannung dabei wert ist, sollte er aber bei der Buchung unbedingt berücksichtigen.
Beispiel Grand Canyon: Da müsste man ja erst reinfahren für den Sonnenuntergang, dann zu seiner Übernachtungsmöglichkeit kurven (die u.U. ne Stunde weg ist), am kommenden Morgen früh aufstehen und wieder reinfahren für den Sonnenaufgang. Entsprechend ist es ja tatsächlich so, dass man mehr fährt, mehr Sprit braucht und mehr Stress hat. Oder man muss halt auf gewisse Erlebnisse verzichten und nimmt nur entweder Untergang oder Aufgang mit.
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Ich bin nur der Meinung: wenn ich schon so viel Geld ausgebe, für Flug, Mietwagen etc. Warum soll es dann an 20 $ scheitern.
20 USD? Wenn das mal wirklich so wäre, wäre es schön. 50 bis 100 Dollar Unterschied sind bei vielen Nationalparks völlig normal.
Dann schau Dir mal diese Seite an:
http://www.grandcanyonlodges.com/lodging/bright-angel/
Da bekommst Du ein Zimmer direkt am Canyon ab 83 Dollar!
Ich denke mir, recht viel billiger wirst Du in Flagstaff auch nicht wegkommen (halt die erwähntsen 20 $ :D)
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Ich bin nur der Meinung: wenn ich schon so viel Geld ausgebe, für Flug, Mietwagen etc. Warum soll es dann an 20 $ scheitern.
20 USD? Wenn das mal wirklich so wäre, wäre es schön. 50 bis 100 Dollar Unterschied sind bei vielen Nationalparks völlig normal.
Dem schließe ich mich an. Hätte ich dieses Jahr in den Nationalparks gebucht (Yosemite, Bryce, Grand Canyon), wären wir bei 3 Nächten rund 250 Euro teurer gewesen. Natürlich sollte man bei den Hotelpreisen auch das meist inklusive Continental Breakfast der Kettenhotels mitberücksichtigen, das es in diversen Lodges im Paqrk nicht gibt. Dort muss man dann noch ein Frühstück dazubuchen, was sicher mal 10-15 Doller pro Person sind (wenn überhaupt vorhanden!).
Es ist halt im wesentlichen davon abhängig, wann und wo man bucht. Zu gleichen Preisen würde ich wohl auch IN die Nationparks gehen, das habe ich allerdings bisher noch nicht erlebt. Und wenn ich von SFO kommend zum Yosemite fahre, übernachte ich lieber in Sonora, gehe ne Stunde früher ins Bett und steh ne Stunde (oder 1 1/2) früher auf. Dann habe ich rund 100 Euro gespart und komme zur gleichen Zeit im Park an, und bin dabei keinen Kilometer mehr gefahren.
LG
Maumann
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Ich bin nur der Meinung: wenn ich schon so viel Geld ausgebe, für Flug, Mietwagen etc. Warum soll es dann an 20 $ scheitern.
20 USD? Wenn das mal wirklich so wäre, wäre es schön. 50 bis 100 Dollar Unterschied sind bei vielen Nationalparks völlig normal.
Dann schau Dir mal diese Seite an:
http://www.grandcanyonlodges.com/lodging/bright-angel/
Da bekommst Du ein Zimmer direkt am Canyon ab 83 Dollar!
Ich denke mir, recht viel billiger wirst Du in Flagstaff auch nicht wegkommen (halt die erwähntsen 20 $ :D)
dann sollte man aber auch erwähnen, daß es sich bei dem erwähnten Preis um ein Zimmer ohne eigenes Bad handelt!
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dann sollte man aber auch erwähnen, daß es sich bei dem erwähnten Preis um ein Zimmer ohne eigenes Bad handelt!
Stimmt. Dann ist halt die Frage, was dauert länger: 2 Minuten über den Flur ins Bad zu kommen, oder 1 Stunde Autofahrt um ins Hotel zu gelangen.
Abgesehen davon war das ein Beispiel. Es gibt dort ja auch noch einige andere Hotels. Die kann der TO ja sicher selber abfragen.
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Wäre es nicht besser, zu dem Thema Übernachtung innerhalb oder außerhalb der Nationalparkgrenzen eine Pro-und-Contra-Grundsatzdiskussion zu eröffnen?
Hier geht es ja erst mal um die geplante Route, und die liegt bisher nur in groben Zügen vor. Die Frage hier ist im Moment eher, ob der Grand Canyon besucht wird, ob ggfs. irgendwo am Grand Canyon übernachtet wird und wenn ja wie oft. Ob die Fragestellerin im Grand Canyon Village, in Tuyasan oder in Flagstaff übernachtet, ist eine Frage der Feinjustierung, und so weit ist die Sache hier bei weitem noch nicht durchdacht.
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Folgendes habe ich mir für die 3-3,5 Wochen bisher vorgestellt:
- Las Vegas
- Death Valley
- Mono Lake
- Yosemite NP
- San Francisco
- Monterey
- Santa Barbara
- Los Angeles (+ Disneyland, ganz wichtig :D)
- San Diego (inkl. SeaWorld)
- Phoenix
- Grand Canyon
- Page
(- Bryce Canyon? / Monument Valley?)
- Zion NP
- Hoover Dam
- Las Vegas
Wenn die Route steht, an welchen Orten plane ich am besten wie viele Übernachtungen und vorallem wo? :kratzen:
Versuchen wir es mal ganz grds.:
- Las Vegas - 1.Tag Ankuft
- Death Valley 2. Tag fahrt von LV durch DV - ÜN: bspw. Lone Pine oder Bishop (was schon relativ weit wäre)
- Mono Lake 3.Tag Fahrt von Lone Pine über Mono Lake nach Yosemite NP
- Yosemite NP 4+5 Tag Yosemite
- San Francisco 6.Tag Fahrt nach SF, 7 (ggf. 8 Tag) SF
- Monterey 8.Tag Fahrt von SF nach Monterey (oder weiter)
- Santa Barbara 9.Tag Fahrt von Monterey nach SB
- Los Angeles
(+ Disneyland, ganz wichtig :D) 10. Tag Fahrt nach LA, nachmittags LA, 11+12 Tag LA
- San Diego (inkl. SeaWorld) 13. Tag Fahrt von LA nach SD, nachmittags SD, 14 Tag SeaWorld
- Phoenix 15. Tag Fahrt von SD nach Phoenix (reiner Fahrtag - ist Phoenix ein "Muss"? Alternativ über Joshua Tree Richtung Grand Canyon)
- Grand Canyon 16. Tag von Phoenix über Flagstaff nach GC - nachmittags GC
- Page 17. Tag GC morgen, Weiterfahrt nach Page (MV wäre mir zuweit ab vom Schuss), Nachmittags Page
18. Tag Page und Umgebung, ggf. Weiterfahrt nach Kanab
(- Bryce Canyon? / 19. Tag Bryce Cancon, fahrt zum Zion
Monument Valley?)
- Zion NP 20. Tag Zion, ggf. Fahr Richtung LV (ÜN: St. George)
- Hoover Dam 21. Tag Fahrt über Valley of Fire nach LV, ggf. noch Hoover Dam
- Las Vegas 22.+23. Tag LV - Heimflug
Du siehst es geht, ist aber schon recht eng, wenn man in den Städten nicht nur 1 Tag verbringen möchte. Bei 28 Tagen hättest Du dann noch genügen Puffer oder gewichtest das ganze etwas anders um es zu "entzerren".
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Ich bin nur der Meinung: wenn ich schon so viel Geld ausgebe, für Flug, Mietwagen etc. Warum soll es dann an 20 $ scheitern.
20 USD? Wenn das mal wirklich so wäre, wäre es schön. 50 bis 100 Dollar Unterschied sind bei vielen Nationalparks völlig normal.
Dann schau Dir mal diese Seite an:
http://www.grandcanyonlodges.com/lodging/bright-angel/
Da bekommst Du ein Zimmer direkt am Canyon ab 83 Dollar!
Ich denke mir, recht viel billiger wirst Du in Flagstaff auch nicht wegkommen (halt die erwähntsen 20 $ :D)
In Flagstaff habe ich im Motel 6 für umgerechnet ca. 30 EUR inkl. Steuer übernachtet. Ich will auch nicht grundsätzlich vom Übernachten im NP abraten, sondern wollte nur klarstellen, dass 20 USD wirklich etwas sehr optimistisch sin. Vielleicht kann ein Mod mal die Beiträge tatsächlich nach Pro und Contra verschieben.
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Hallo
da Du ja sehr lange im Voraus für 2015 buchen kannst, bekommt man sicher ein gutes Zimmer unter 100 US $ auch am GC
VG
Utahfan
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Wow, erstmal danke an alle die sich das durchgelesen haben und ihre Empfehlungen oder Meinungen geschrieben haben :daumen:
Ende August als optimale Reisezeit hört sich doch ganz gut an. Californien ~20-25°, LA ~25°, Las Vegas ~35-40°, GC 15-30° wären doch ganz gute Temperaturen (die Google mir ausgespuckt hat..)
Zu der Geschichte wegen dem Alleinreisen:
Ich habe auch eine Weile überlegt. Ursprünglich war der Plan mit einem Freund zu fliegen, aber da es halt finanziell schon sehr "krass" ist, fürchte ich, alleine zu fahren. Es ist gar nicht so einfach in meinem Bekannten-/Freundeskreis (der nunmal hauptsächlich aus Studenten/Azubis und jüngeren Leuten besteht) jemanden zu finden, der mal eben über 4000,- für einen Urlaub ausgeben kann/will. Und ganz ehrlich, bevor ich mit jemandem zusammen fahre um Hauptsache nicht alleine fahren zu müssen, und derjenige mir nach 2 Tagen schon auf die Nerven geht...ich glaube da fahr' ich lieber alleine. Zumal ich mir die positiven Aspekte gerne vor Augen halte, gerade was die Selbstständigkeit oder das Kennenlernen von neuen Leuten und ich denke auch von mir selber, betrifft.
Gedanken mache ich mir über Sachen wie Unfälle, Krankheit oder Pannen etc. Was wenn ich irgendwo im Nirgendwo auf einsamer Straße mit dem Auto liegenbleibe? Als 21 (ok, dann 22) -jährige, kleine, blonde, deutsche Frau. Meine Eltern machen sich da natürlich auch Gedanken drum. Aber andererseits, ich will keine Trampertour starten. Ich habe ein eigenes Auto, werde mich Nachts nicht durch dunkle Gegenden treiben und versuche einfach achtsam zu sein. Ich werde ja hoffentlich nicht die Erste sein die sowas überleben möchte?!
Großer Punkt ist, da stimme ich auf jeden Fall zu, das Geld. Zu zweit würde es mir sehr viel einfacher gemacht werden. Aber wenn keiner da ist der mitkommt, soll ich dann darauf verzichten und hoffen dass es in 10 Jahren vielleicht klappt? Wer weiß was dann ist.
Ein größeres Budget zu haben wäre natürlich toll. Aber ich spare mir dieses schon mühsam an. Laut Tinerfeño scheint es ja möglich sein, damit auszukommen. MacClaus ist da schon kritischer, ich fürchte wenn die Route steht kann man wahrscheinlich genauer vorrechnen, gerade bzgl. der notwendigen Übernachtungen.
Deswegen ist glaube ich zunächst erstmal die Routenplanung am Wichtigesten, hier ein Dankeschön an Detritus!
Versuchen wir es mal ganz grds.:
- Las Vegas - 1.Tag Ankuft
- Death Valley 2. Tag fahrt von LV durch DV - ÜN: bspw. Lone Pine oder Bishop (was schon relativ weit wäre)
- Mono Lake 3.Tag Fahrt von Lone Pine über Mono Lake nach Yosemite NP
- Yosemite NP 4+5 Tag Yosemite
- San Francisco 6.Tag Fahrt nach SF, 7 (ggf. 8 Tag) SF
- Monterey 8.Tag Fahrt von SF nach Monterey (oder weiter)
- Santa Barbara 9.Tag Fahrt von Monterey nach SB
- Los Angeles
(+ Disneyland, ganz wichtig :D) 10. Tag Fahrt nach LA, nachmittags LA, 11+12 Tag LA
- San Diego (inkl. SeaWorld) 13. Tag Fahrt von LA nach SD, nachmittags SD, 14 Tag SeaWorld
- Phoenix 15. Tag Fahrt von SD nach Phoenix (reiner Fahrtag - ist Phoenix ein "Muss"? Alternativ über Joshua Tree Richtung Grand Canyon)
- Grand Canyon 16. Tag von Phoenix über Flagstaff nach GC - nachmittags GC
- Page 17. Tag GC morgen, Weiterfahrt nach Page (MV wäre mir zuweit ab vom Schuss), Nachmittags Page
18. Tag Page und Umgebung, ggf. Weiterfahrt nach Kanab
(- Bryce Canyon? / 19. Tag Bryce Cancon, fahrt zum Zion
Monument Valley?)
- Zion NP 20. Tag Zion, ggf. Fahr Richtung LV (ÜN: St. George)
- Hoover Dam 21. Tag Fahrt über Valley of Fire nach LV, ggf. noch Hoover Dam
- Las Vegas 22.+23. Tag LV - Heimflug
Du siehst es geht, ist aber schon recht eng, wenn man in den Städten nicht nur 1 Tag verbringen möchte. Bei 28 Tagen hättest Du dann noch genügen Puffer oder gewichtest das ganze etwas anders um es zu "entzerren".
Ich finde es wahnsinnig schwer ohne bisherige USA-Kenntnisse abzuschätzen was in der Realität wirklich am sinnvollsten ist.
Ich denke auch dann lasse ich Phoenix weg und fahre von San Diego über den Joshua Tree NP zum Grand Canyon. Ich dachte das wäre eventuell ein Umweg wenn ich von San Diego das Stück wieder direkt da hoch fahre.
Ist es empfehlenswert den Bryce Canyon auf der Strecke von Page kommend mitzunehmen? Oder ist das ein zusätzlicher Umweg der aufgrund der knapperen Zeit eher gemieden werden sollte? Oder doch unbedingt empfehlenswert? :verquer:
In welchen NP's sind denn besonders die Sonnenaufgänge und in welchen die Sonnenuntergänge oder sogar beides etwas, das man nicht verpassen darf? Dann wäre es einfacher zu entscheiden wo ich wie lange bleiben möchte.
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Hallo
am GC ist Aufgang und Untergang sehenswert, am Bryce Canyon nur der Sonnenaufgang, da nach Westen bereits höhere Berge die Sonne verdecken;
also so einsame Strecken hast Du nicht drin, daß Dich da nicht jemand auflesen würde; grundsätzlich würde ich bei Dämmerung und Dunkelheit in Wald und wildreichen Gebieten nicht fahren, erstens ist es extrem dunkel ohne Streulicht von Ortschaften, zweitens ist der Wildwechsel deutlich höher als bei uns( spreche aus Erfahrung) und drittens sind die Lichter an de USA Autos nicht immer sehr lichtstark;
VG
Utahfan
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Wegen dem Liegenbleiben: Die heutige Generation und da wirst Du wohl keine Ausnahme sein ist ja mobil ausgestattet - mit einer USA Prepaid Karte kann man auch verhältnismäßig günstig drüben telefonieren. Insofern solltest Du keine Probleme haben Dir Hilfe zu holen - wenn Du liegenbleibst. Und wenn Du im Funkloch liegenbleibst, dann würde Dir auch ein Reisebegleiter wenig helfen. Von daher - Du scheinst Dir das ja überlegt zu haben mit dem Alleinreisen und ich würde Dich nur bestärken das zu machen. Die Erfahrungen - gute oder schlechte - wirst Du auf keinen Fall bereuen. Das Budget dürfte auch passen, darfst halt nicht jeden Abend ins teure Restaurant oder teure GC Heliflüge buchen, aber ich vermute mal als Studi/Azubi bist Du es von daheim auch gewohnt aufs Geld zu achten. Sinnvoll wäre es vielleicht über Eltern oder sowas einen Puffer zu haben wo Du bei Bedarf dann nochmal nen Tausender oder so abrufen kannst. Wer weiß, was passieren kann.
Empfehlen würde ich Dir mal den Reisebericht von tinkerbell88 anzuschauen, die ist - zwar weniger freiwillig - auch alleine in der gleichen Gegend unterwegs gewesen. Vielleicht kannst Du das was mitnehmen:
http://forum.usa-reise.de/index.php?topic=62139.0
Dann zu Unterkünften würde ich Dir neben Hotels auch mal AirBnB (https://www.airbnb.com/tell-a-friend?airef=1evhhz260c5zz5) empfehlen. Preislich kann der Dienst durchaus mithalten, mal billiger mal teurer, aber der große Vorteil ist, dass Du auch ein bißchen "Anschluss" bekommst und so abends immer mal jemanden hast mit dem Du die Erlebnisse des Tages auch teilen kannst. Wir haben damit immer sehr gut Erfahrungen gemacht.
Und zu guter Letzt: In Deiner Auflistung fehlt noch die Auslandskrankenversicherung. Die solltest Du Dir auf jeden Fall zulegen.
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Ein größeres Budget zu haben wäre natürlich toll. Aber ich spare mir dieses schon mühsam an. Laut Tinerfeño scheint es ja möglich sein, damit auszukommen. MacClaus ist da schon kritischer, ich fürchte wenn die Route steht kann man wahrscheinlich genauer vorrechnen, gerade bzgl. der notwendigen Übernachtungen.
Das liegt einfach an den unterschiedlichen Ansprüchen ;)
Normalerweise sollte man alleine mit 4.000 € locker auskommen.
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Ich fahre nicht mit Navi, aber ich habe immer Leute dabei, die Karte lesen. (Man merkt, das ich Senior bin :wink:). Trotzdem, auf jeden Fall
frühzeitig mit Navi fahren üben und sich mit den Verkehrsregeln in Amiland dringend vertraut machen.
Die ersten deutschen Unfallfahrer, die ich erlebt habe, kamen nur wenige 100 Meter von der Autovermietung weit. Dann hat es gekracht. In
Amiland fährt man NICHT bis an die Ampel ran. Tut man das, steht man mitten in der Kreuzung oder hat bereits einen Zusammenstoß. Kannst
Du mit Automatikwagen fahren ?
Stopschilder ! Hier kenne ich es nur, dass die Amis sich da rigoros dran halten, wer wann fahren darf. Und
dann die Ausschilderung -- Richtung North, South etc......, aber ich fahre nicht mit Navi und da muss ich immer genau wissen, wo mein Ziel liegt.
Ich persönlich hoffe für Dich, dass Du genug Zeit finden wirst, aus dem Wagen auszusteigen und in den Städten rumzulaufen, also Sightseeing zu
machen und vor allem auch wie z.B. im Joshua Tree NP mal eine kurze Wanderung zu machen (trotz Hitze).
Will nicht Deine Mama auch mal unbedingt den Westen, wie man ich aus dem TV kennt kennenlernen und mitkommen ? Klar, nicht dasselbe wie ein
Freund oder eine Freundin, aber dafür eine vertraute Person.
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am GC ist Aufgang und Untergang sehenswert, am Bryce Canyon nur der Sonnenaufgang, da nach Westen bereits höhere Berge die Sonne verdecken;
:dankeschoen:
Wegen dem Liegenbleiben: Die heutige Generation und da wirst Du wohl keine Ausnahme sein ist ja mobil ausgestattet - mit einer USA Prepaid Karte kann man auch verhältnismäßig günstig drüben telefonieren. Insofern solltest Du keine Probleme haben Dir Hilfe zu holen - wenn Du liegenbleibst. Und wenn Du im Funkloch liegenbleibst, dann würde Dir auch ein Reisebegleiter wenig helfen. Von daher - Du scheinst Dir das ja überlegt zu haben mit dem Alleinreisen und ich würde Dich nur bestärken das zu machen. Die Erfahrungen - gute oder schlechte - wirst Du auf keinen Fall bereuen. Das Budget dürfte auch passen, darfst halt nicht jeden Abend ins teure Restaurant oder teure GC Heliflüge buchen, aber ich vermute mal als Studi/Azubi bist Du es von daheim auch gewohnt aufs Geld zu achten. Sinnvoll wäre es vielleicht über Eltern oder sowas einen Puffer zu haben wo Du bei Bedarf dann nochmal nen Tausender oder so abrufen kannst. Wer weiß, was passieren kann.
Empfehlen würde ich Dir mal den Reisebericht von tinkerbell88 anzuschauen, die ist - zwar weniger freiwillig - auch alleine in der gleichen Gegend unterwegs gewesen. Vielleicht kannst Du das was mitnehmen:
http://forum.usa-reise.de/index.php?topic=62139.0
Dann zu Unterkünften würde ich Dir neben Hotels auch mal AirBnB (https://www.airbnb.com/tell-a-friend?airef=1evhhz260c5zz5) empfehlen. Preislich kann der Dienst durchaus mithalten, mal billiger mal teurer, aber der große Vorteil ist, dass Du auch ein bißchen "Anschluss" bekommst und so abends immer mal jemanden hast mit dem Du die Erlebnisse des Tages auch teilen kannst. Wir haben damit immer sehr gut Erfahrungen gemacht.
Und zu guter Letzt: In Deiner Auflistung fehlt noch die Auslandskrankenversicherung. Die solltest Du Dir auf jeden Fall zulegen.
Danke!! Den Bericht von Tinkerbell hatte ich mir auch schon ganz genau durchgelesen und er hat mir ziemlich Mut gemacht.
Gibt es in den USA irgendwas ähnliches wie den ADAC oder was macht man wenn wirklich irgendwas ist?
Dass meine Eltern mir ein Notpuffer zur Verfügung stellen für den Notfall denke ich schon, das ist ihnen selber sehr wichtig dass ich im Notfall handeln kann.
Die Reise an sich möchte ich grundsätzlich aber selber zahlen. Ich denke dass ich mit über 4000,- doch auch hinkommen werde, auf so großem Fuße muss ich nicht leben oder reisen ;)
BobbyDan, ja Automatik fahre ich eh seit ich meinen Führerschein habe, eins mit Schaltung würde ich gar nicht wollen :lol:
Über die Verkehrsregeln muss ich mich auf jeden Fall auch noch richtig informieren, da möchte ich auch besten Gewissens losfahren können!
Mit Navi möchte ich auf jeden Fall fahren (mache ich auch hier zu Hause viel wenn ich wo hinmuss), ich denke das wird mir sehr helfen. Kartenmarterial werde ich aber so oder so für alle Gebiete parat haben, für den Notfall.
Ich persönlich hoffe für Dich, dass Du genug Zeit finden wirst, aus dem Wagen auszusteigen und in den Städten rumzulaufen, also Sightseeing zu
machen und vor allem auch wie z.B. im Joshua Tree NP mal eine kurze Wanderung zu machen (trotz Hitze).
Will nicht Deine Mama auch mal unbedingt den Westen, wie man ich aus dem TV kennt kennenlernen und mitkommen ? Klar, nicht dasselbe wie ein
Freund oder eine Freundin, aber dafür eine vertraute Person.
Ich hoffe auch, dass mein Zeitplan am Ende so aussehen wird, dass ich auch Zeit haben werde diese Dinge zu machen. Stundenlang wandern habe ich jetzt nicht vor, aber ein bisschen die NP's erkunden und mich an verschiedenen ViewPoints umsehen möchte ich schon, ebenso die Städte besichtigen. Darauf möchte ich auch bis zum Aufstellen meiner endgültigen Route achten.
Meine Eltern fahren leider nicht mit, habe sie auch schon gefragt, aber da sie in dem Jahr selber zur silbernen Hochzeit verreisen (nicht in die USA...) fällt das leider flach. Meine Schwester ebenso.
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Zu deiner Tour selbst will ich mich nicht äußern, aber ich fliege in 2 Wochen ebenfalls alleine in den Westen und kann dir deshalb eine halbwegs gute Preisaussage geben.
Bei mir hat sich bisher folgendes angesammelt:
Flüge: 1280 € (hier kommst du deutlich günstiger weg, ich habe Gabelflug + 2 Inlandsflüge)
Mietautos: 580 €
Unterkünfte: 1570 € (23 Nächte in Motels/Hotels, teilweise direkt im NP)
Einreiseantrag: 10 €
Zwischenstand: 3440 €
Hinzu kommt dann noch Benzin, Essen, Nationalparkpass (60€) und co.
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... nur mal so zum drüber nachdenken: Wäre Campen eine Option ? Übernachtung auf einem RV - Park je nach Lage 10 ... 50 Dollar pro Nacht, und 1 Nacht kommst Du immer unter, da mußt Du nicht vorbuchen und bleibst flexibel. Zelt bei Walmart 50 Dollar, nach 20x Aufbauen ist das Teil zwar Schrott, aber was soll's. Isomatte 10 Dollar, einfacher Schlafsack (es ist ja noch ziemlich warm) um die 50 Dollar. Propan-Kocher bei Walmart 15 Dollar.
Alternativ 1 Nacht im Motel6, was so ziemlich die billigste Kette ist, die einigermaßen Standards bzgl. Sauberkeit hat, um die 60 Dollar aufwärts.
Vielleicht liegt ja die Wahrheit in der Mitte. Campen und ab und zu ins Motel in ein richtiges Bett.
... und wegen dem Alleine-Fahren. Mach Dir keinen Kopf, das ist ein zivilisiertes Land und nicht der brasilianische Busch. Und bei Wanderungen einfach nur Hirn einschalten und die Natur und Entfernungen nicht unterschätzen. Und sich selber nicht überschätzen...
Versuche mal, tageweise eine Detailplanung.
Grüße gast
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Ein größeres Budget zu haben wäre natürlich toll. Aber ich spare mir dieses schon mühsam an. Laut Tinerfeño scheint es ja möglich sein, damit auszukommen. MacClaus ist da schon kritischer, ich fürchte wenn die Route steht kann man wahrscheinlich genauer vorrechnen, gerade bzgl. der notwendigen Übernachtungen.
Das liegt einfach an den unterschiedlichen Ansprüchen ;)
Normalerweise sollte man alleine mit 4.000 € locker auskommen.
Genau.
Nimm MacClaus bloß nicht als Maßstab. Er ist einer der wenigen hier im Forum, für den Geld keine Rolle spielt und auch häufig in extrem guten Hotels übernachtet + sehr viel Wert drauf legt, 1A Essen zu gehen.
Oben schreibst du, dass es nicht leicht ist, jemanden zu finden, "der mal eben 4000 EUR" für einen USA-Urlaub ausgeben kann/will. Du musst bedenken, dass sobald du mit jemandem zusammen fährst, sich die Kosten für die Unterkünfte, Mietwagen und Benzin halbieren! Das kann einiges ausmachen.
Man kommt mit 4000 EUR bei 25 Tagen auf jedenfall aber auch alleine aus! Da kann selbst jede Nacht 120 USD kosten und du hast noch genug übrig für Flug, Essen und Auto. Shopping zähle ich übrigens grundsätzlich nicht zu Urlaubskosten...
Hier mal eine Grobrechnung für einen typischen Motelurlaub im Südwesten der USA (25 Tage):
Unterkünfte: 25 * US$ 80= US $2000 = 1460 EUR
Mietwagen LAS-LAS: 800 EUR (Alamo Jungfahrerpaket Beispiel 1.9.-26.9.14 (Compact)) http://www.alamo.de/Hotdeals/732/de/alde_jungfahrerpaket?iata_code=AL021238 (mit Internationalem Studentenausweis)
Essen: 30 USD/Tag = 750 USD = 547 EUR
Flug: 800 EUR
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insgesamt 3607 EUR
400 EUR wirst du für Benzin nicht brauchen und auch wirst du nicht jeden Tag für 30 Dollar essen (müssen).
Bezüglich Pannen:
Ich bin mal in der Nähe des Zion auf einer nicht ganz so stark befahrenen Straße im Schnee steckengeblieben. Es hat keine 10 Minuten gedauert, bis jemand da war, der mich mit seinem größeren SUV befreit hat. Es gibt zwar einsame Strecken, aber der Südwesten ist - gerade im Sommer - immerhin noch so beliebt, dass immer mal wieder jemand vorbeikommt.
Ich finde es wahnsinnig schwer ohne bisherige USA-Kenntnisse abzuschätzen was in der Realität wirklich am sinnvollsten ist.
Klar, das ist völlig normal. 100 %ig wird es sowieso nicht klappen, wie man es sich vorstellt. Wenn man noch nie da war, kann man die Fahrzeiten und Entfernungen noch nicht so gut einschätzen und wird sicher den einen oder anderen "Fehler" machen. Na und? Zum ersten Mal USA gehört meiner Meinung nach auch ein wenig "ausprobieren". Und wenn es nicht perfekt war - was soll's?
Ich erinnere mich noch an meine erste USA-Tour - da war ich mit einem Freund unterwegs. Wir hatten so eine dämliche Route, bei der jeder den Kopf schütteln würde. Das lag auch daran, dass wir vieles spontan gemacht haben:
-3 Tage Chicago und dann mal eben 900 km zu den Niagarafällen und wieder zurück.
-9 Tage Kleine "Südwestrundreise": San Francisco-Lake Tahoe-Death Valley-Las Vegas (im Super 8 Motel statt in einem schönen Hotel!!!!)-Los Angeles-San Diego-Los Angeles... Wirklich intensiv gesehen haben wir nichts. Alles nur angerissen, aber das hat dennoch zu einer gewissen USA-Erfahrung (Sprichwort: Entfernungen, Dimensionen) verholfen.
Bezüglich Alleinreisen darfst du dir auch gerne mal meinen Reisebericht 09/2010 (siehe Signatur) durchlesen. Da war ich 24, also auch auf U25-Angebote angewiesen. Bin zwar männlich, aber Alleinreisen ist meiner Meinung nach Alleinreisen.
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Hallo. Nochmal was zum Budget:
Sparen kann man, wenn man darauf achtet, ein Hotel mit Fruehstueck zu buchen. Die Qualitaet ist zwar oft, na ja reden wir nicht drueber, aber Geld spart es schon.
Und beim Budgetplan die Eintritte / Aktivitaeten nicht vergessen. Der Nationalparkpass mit seinen 80 Dollar ist da ja ein Schnaeppchen, aber wenn die Parks wie Sea World und Disney auf dem Plan stehen, sind schnell mal einige hundert Dollar weg.
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sind schnell mal einige hundert Dollar weg.
Ca. 170 USD, wenn ich richtig rechne (bei jeweils 1 Tag Aufenthalt).
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Aber für die meisten dieser Parks gibt es Online Coupons mit denen man z.B. bei Sea World schon 20 Dollar sparen kann. Da würde ich nach solchen Specials Ausschau halten.
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Ich arbeite gerade etwas genauer an der Route, was meint ihr? Phoenix habe ich gestrichen und fahre anstatt dessen wie von euch geraten über den Joshua Tree NP zum Grand Canyon.
Tag 1: Frankfurt -> Las Vegas; Mietwagen abholen
Tag 2: Direkt morgens Las Vegas -> Death Valley -> Lone Pine (360km)
Tag 3: Lone Pine -> Mono Lake -> Yosemite NP (215km)
Tag 4: Yosemite NP
Tag 5: Yosemite NP -> Morgens los nach San Francisco (281 km)
Tag 6: San Francisco
Tag 7: San Francisco -> Nachmittags Monterey (190 km)
Tag 8: Monterey -> Santa Barbara (378 km)
Tag 9: Santa Barbara -> Morgens los nach Los Angeles (153 km)
Tag 10: L.A
Tag 11: L.A -> Disneyland Anaheim -> San Diego (insg. 194 km)
Tag 12: Sea World + San Diego
Tag 13: San Diego -> Joshua Tree NP (243 km)
Tag 14: Joshua Tree NP -> Kingman (302 km)
Tag 15: Kingman -> Grand Canyon (272 km)
Tag 16: Grand Canyon -> Nachmittags Page (170 km)
Tag 17: Page -> Bryce Canyon NP (242 km)
Tag 18: Bryce Canyon -> Zion NP (117 km)
Tag 19: Zion NP -> Valley of Fire-> Hoover Dam (292 km) -> Las Vegas (74 km)
Tag 20: Las Vegas
Tag 21: Las Vegas -> Frankfurt
Das wären jetzt exakt 3 Wochen. In welchen Städten / NP's sollte ich noch einen Tag länger verweilen? 2-3 Puffertage sind da denke ich noch drin die untergebracht werden könnten...
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Für SF oder/und LA würde ich noch einen weiteren Tag empfehlen. Eventuell auch für San Diego, denn Sea World ist ein Ganztagesbesuch, sodass du da vermutlich nur noch den Abend in der Stadt hast.
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In welchen Städten / NP's sollte ich noch einen Tag länger verweilen? 2-3 Puffertage sind da denke ich noch drin die untergebracht werden könnten...
Wenn Dir Städte wichtig sind... je ein Tag zusätzlich L.A. und SF. Natur: ein Tag mehr in Page und ein Tag im Zion NP.
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Hallo,
da hat Google einen Fehler, bin schon ein paarmal drüber gestoplert:
Wenn Du Lone-Pine - Yosemite eingibst, dann zeigt Google Dir die Strecke bis zum Parkeingang. D.h. der gesamte Tioga Pass (das zeitraubenste aber schönste Stück der Strecke) wird nicht gerechnet.
Also: Lone-Pine - Mono Lake - Yosemite VALLEY (zentrum des NP) sind 330 km und ca. 4 1/2 - 5 Stunden Fahrzeit.
Monterey - Sta. Barbara geht natürlich an einem Tag. Nur: das ist das schönste und interessanteste Stück des Highway 1. Wenn Ihr da irgendetwas sehen wollt, dann solltet Ihr Euch etwas länger Zeit lassen und weiter nördlich übernachten (St. Louis Obispo, oder sogar Pismo Beach).
Zion - VoF - Hoover Dam -LV ist zuviel für einen Tag. Ich würde den Hoover Dam lieber am nächsten Tag als Tagesausflug machen.
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Monterey - Sta. Barbara geht natürlich an einem Tag. Nur: das ist das schönste und interessanteste Stück des Highway 1. Wenn Ihr da irgendetwas sehen wollt, dann solltet Ihr Euch etwas länger Zeit lassen und weiter nördlich übernachten (St. Louis Obispo, oder sogar Pismo Beach).
Zustimmung. Ich habe da letztes Jahr noch eine Übernachtung zwischendrin eingebaut (San Simeon). So hat man Zeit und Ruhe, sich die ein oder andere Küstenstadt genauer anzusehen.
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Monterey - Sta. Barbara geht natürlich an einem Tag. Nur: das ist das schönste und interessanteste Stück des Highway 1. Wenn Ihr da irgendetwas sehen wollt, dann solltet Ihr Euch etwas länger Zeit lassen und weiter nördlich übernachten (St. Louis Obispo, oder sogar Pismo Beach).
Zustimmung. Ich habe da letztes Jahr noch eine Übernachtung zwischendrin eingebaut (San Simeon). So hat man Zeit und Ruhe, sich die ein oder andere Küstenstadt genauer anzusehen.
Und die Seelöwen :D
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Danke, genau solche Hinweise sind goldwert!
Ich arbeite weiter dran :wink:
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Und die Seelöwen :D
...und natürlich Seeelefanten! :)
Wenige Kilometer vor San Simeon von Norden kommend!