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Nordamerika => Routenanalyse und Routenerfahrungen: Der Weg ist das Ziel! => Thema gestartet von: NickMUC am 14.05.2009, 10:20 Uhr
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Ihr Lieben,
gestern habe ich ich recht spontan (man kommt ja sonst zu nix) zwei Flüge gebucht, die uns am 16. Oktober von München nach Houston bringen werden. Bei der Gelegenheit auch gleich die ESTA erledigt - Genehmigung war in Zehntelsekunden da.
So. Und nun wäre ich für ein paar Tipps dankbar, welche Highlights wir an unserer Route nicht verpassen sollten bzw. ob die Route mit dem einen oder anderen Schlenker versehen besser würde. Wir haben drei Wochen Zeit. Die Strecke habe ich nicht wirklich durchgeplant, sondern nur ein paar grobe Stationen angedacht - erfahrungsgemäß halte ich mich eh' nicht wirklich dran.
Unsere Interessen oszillieren zwischen Kunst und Kultur einerseits und schrägen Örtlichkeiten, wilden Kneipen, spannenden Städten und interessanten Landschaften andererseits. Wir sind nicht die ganz großen Naturfreaks oder Wandervögel.
Hier mal eine erste Strecken-Idee:
Tag 1 Houston, Ankunft Nachmittag
Tag 2 Houston
Tag 3 Houston - Baton Rouge
Tag 4 Baton Rouge – New Orleans
Tag 5 New Orleans
Tag 6 New Orleans – Mobile
Tag 7 Mobile – Memphis
Tag 8 Memphis
Tag 9 Memphis – Tulsa
Tag 10 Tulsa – Oklahoma City
Tag 11 Oklahoma City – Amarillo
Tag 12 Amarillo – Albuquerque
Tag 13 Albuquerque
Tag 14 Albuquerque – El Paso
Tag 15 El Paso
Tag 16 El Paso – Alpine
Tag 17 Alpine – Laredo
Tag 18 Laredo – Port Isabel (Padre Islands) - Corpus Christi
Tag 19 Corpus Christi – Galveston
Tag 20 Galveston – Houston
Tag 21 Houston
Tag 22 Rückflug
Ideen, Anregungen, Tipps?
Dankbar für jeden Hinweis...
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Wenn Du von Corpus Christi nach Galveston fährst, nimm auf jeden Fall den "Brazos Bend State Park" mit, wenn Du Alligatoren haut nah erleben willst.
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Danke, Danilo!
Das ist schon mal ein Tipp, den ich gerne annehme. Ist notiert!
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Ich empfehle dir, die Tagesetappen zu verlängern, dann siehst du etwas mehr Gegend und hast weniger Gelegenheit, Land und Leute kennenzulernen.
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Wenn Du damit meinen solltest, die eine oder andere Etappe sei ein bisserl lang: stimmt. Das kann sich auch durchaus noch verschieben.
Mir geht's im ersten Schritt mehr um die Gesamtrunde - und da sehe ich mit rund 3.500 Meilen in 21 Tage nicht so ein Problem.
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Irgendwie wuerde ich San Antonio TX einbauen wenn du schon mal in Texas bist. San Antonio ist meine absolute Lieblingsstadt in Texas. Auch der Mission Trail dort ist etwas Zeit wert.
Ich weiss das passt nicht ganz in deine Route, aber vielleicht einen Gedanken wert.
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Stimmt, San Antonio wäre eigentlich einen Schlenker wert. Ich war da 2004, hat mir gut gefallen.
Danke, Palo!
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Hallo Nick,
wenn Du an Landschaften und der Tierwelt interessiert bist, solltest Du einen Abstecher in die Wichita Mountains in Oklahoma machen. Bei Lawton liegt dieses Schutzgebiet mit vielen Seen, bizarren Granitfelsen und Bisons, Longhorns, Wapitis und vielen Vogelarten.
Bei Amarillo im Texas Panhandle liegt der Palo Duro Canyon, auch Grand Canyon von Texas genannt und der Caprock Canyon State Park mit erodierten Felsspitzen und der staatlichen Bisonherde von Texas.
Bei Fredericksburg liegt der Enchanted Rock, ein grosser Granitmonolith und bei El Paso der Big Bend National Park und der Big Bend Ranch State Park. Im Grenzgebiet zu New Mexico die Guadelupe Mountains und auf halben Weg zwischen Big Bend und Guadelupe Mountains die Davis Mountains.
Das sind alles Ziele die wir für die eigene Tour im Sept. eingeplant haben, ich kann daher noch keine Aussage treffen, ob ein Besuch lohnend ist.
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Hallo Nick,
wie freue ich mich, dass ich auch mal aus ziemlich frischer Erfahrung meinen Senf dazu geben kann - also lege ich mal los ;)
Alsooo:
Ich habe es in umgekehrter Richtung geschafft, an einem Tag von New Orleans fast bis nach Houston zu fahren. Ich vermute mal, Baton Rouge hast du ausgesucht, weil du dann an den Plantagen vorbei nach New Orleans fahren kannst? Ich würde eher in Lafayette übernachten und von dort aus weiter nach New Orleans fahren.
Um Lafayette herum gibt es einiges Sehenswertes, von dem ich mir leider nur ein paar Punkte herausgepickt habe. Du kannst dir Avery Island ansehen (Tabasco-Fabrik und einen angelegten Jungle Garden mit Alligatoren), es gibt in der Ecke zwei "Heimatmuseen", die das Leben der Acadians darstellen, weiterhin kannst du dir eine Reismühle ansehen. Daher würde ich eher dort Station einlegen als in Baton Rouge. Die weitere Strecke ist dann bis New Orleans nicht unbedingt mit Attraktionen reich beschenkt, sodass du dann von dort direkt nach New Orleans weiterfahren könntest.
Bis nach Mobile würde ich hingegen nicht fahren, wenn dir dort nicht irgend etwas ganz Spezielles wichtig ist. Ich hatte eine Nacht das zweifelhafte Vergnügen im furchtbaren Biloxi und auch sonst habe ich dort nicht sehr viel Attraktives entdecken können. Honey Island Swamp Tours durch die Bayous östlich von New Orleans ist schön, aber das kannst du auch von New Orleans aus problemlos erreichen.
Statt dessen würde ich von New Orleans aus direkt in Richtung Natchez fahren und mir unterwegs einige Plantagen ansehen.
Ich hatte zwei Plantagen von innen besichtigt. In Houmas House lebt heute noch der Besitzer. Tagsüber sitzt er wohl im Obergeschoss und arbeitet, während du unten sein Schlafzimmer und die Fotos von der Hochzeit seiner Hunde betrachten kannst. Ansonsten war es für uns Europäer nicht so spannend, während die Amis das Interieur beautiful und nice fanden, das du aber in jedem Schlösschen in Deutschland auch ebenso bewundern kannst. Der Garten hingegen war sehr schön und liebevoll angelegt.
Dann habe ich Laura Plantation besichtigt. Dort hat mir gefallen, dass es sehr viele Infos zu den Creolen gab, zum alltäglichen Leben auf der Plantage und zu damaligen sozialen Verhältnissen inkl. Leben der Sklaven. Dort war es bunt und bodenständig.
Auf den Plantagen kannst du auch einfach so herumlaufen, wenn du keine Führung willst und sooo viele Besichtigungen braucht man nicht. Viel interessanter ist z. B. einmal die Eichenallee auf der Oak Alley Plantation entlangzulaufen. Ich war mir übrigens nicht sicher, ob man dort gut fahren kann mit Flussüberquerungen und winzigen Straßen zu den Plantagen. Das war aber kein Problem, weil einfach nicht viel los ist.
Dann würde ich direkt durchfahren bis Natchez, eine sehr niedliche verschlafene Stadt, die irgendwie vergessen wirkt. Sehr schön zum Spazierengehen. Du kannst dort Südstaatenvillen knipsen, einen Cocktail in einer der wenigen Kneipen trinken, auf den Mississippi gucken, die Baumwollplantage Frogmore auf der anderen Mississippi-Seite besichtigen. Ich habe im Natchez Eola gewohnt: In die Lobby kann man mal schauen (etwas düster), ansonsten ist es nicht so spannend wie es der Selbstadarstellung des Hotels zu entnehmen ist. Das Country Inns and Suites direkt am Mississippi hat hingegen einen sehr guten Eindruck gemacht.
Ich würde lieber von dort nach Memphis fahren als über Mobile - wie gesagt, nur wenn du kein spezielles Interesse an Mobile hast.
Über Memphis scheiden sich offenbar die Geister. Ich selbst fand es sehr angenehm. Graceland ist für mich einfach zum "Abhaken" gewesen. Irgendwie wirkte das auf mich ebenso tot wie Elvis. Die Innenstadt hingegen wirkte auf mich sehr sympathisch. Man merkte, dass dort vieles passiert ist um die Stadt attraktiver zu gestalten und die Menschen dort mag ich. Es gibt viel unterschiedliches zu sehen zu den Themen Südstaatenkultur, Bürgerkrieg und Musik, sodass ich im Zweifel auf Graceland verzichten und mich anderen Sehenswürdigkeiten widmen würde.
Gibt es einen Grund so viel Zeit für Houston einzuplanen? Geht´s um Shopping? Falls du dir überlegst doch San Antonio einzubauen, würde ich da lieber in den beiden benachbarten Outlets in San Marcos zuschlagen: Das ist echt das ultimative Outlet-Paradies und der Ort, an dem ich mir dann doch noch eine zweite Reisetasche kaufen musste ;)
Zu den anderen Orten weiß ich leider nichts, aber ich beneide dich jetzt schon. Ich denke, dass ich bei meiner Tour zu viele Städte abgegrast habe. Das machst du ja anders. Ich finde, du hast dir ein sehr schönes kontrastreiches Programm gebastelt!
Viele Grüße
Birgit
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Wenn Du damit meinen solltest, die eine oder andere Etappe sei ein bisserl lang: stimmt. Das kann sich auch durchaus noch verschieben.
Mir geht's im ersten Schritt mehr um die Gesamtrunde - und da sehe ich mit rund 3.500 Meilen in 21 Tage nicht so ein Problem.
Ich hatte die 3500 Meilen in Texas und den Südstaaten in 17 Tagen. Selbst wenn man keine Interstate unter den Rädern hat, sind die Straßen meistens gerade, leer und gut ausgebaut, nur wenige Orte, in denen man durch Ampeln und Geschwindigkeitsbeschränkungen aufgehalten wird. Ich hatte manch lange Etappe, sodass ich abends ziemlich KO war, aber es war machbar, selbst mit ein bisschen weniger Zeit.
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Hallo,
ich fahre ab Montag durch die Bundesstaaten Missouri, Arkansas, Louisiana westlich des Mississippis, Oklahoma das Panhandle Texas' und das östliche Texas. Dabei fahre ich in sechs Wochen ungefähr 7000 Meilen, manchmal mehr als 300 Meilen am Tag. Dann gibt es dort aber auch nicht viel zu sehen.
Beispiel: Ich habe vor an einem Tag von New Orleans nach Alexandria, La zu fahren. Unterwegs will ich mal wieder die Oak Alley Plantation und die Laura Plantation, letztere zum ersten mal, anschauen. Das sind ohne Fahrt ca. vier Stunden Aufenthalt. Jetzt kannst du natürlich das Tageslicht ausnutzen und noch acht Stunden fahren, aber bringt das wirklich was? Du willst beispielsweise von Mobile, Al bis nach Memphis, Tn in einem Rutsch fahren. Das geht, aber du rauscht durch einen Bundesstaat, der, wie meine Vorredner bereits erwähnt haben, sehr viel zu bieten hat. Weniger ist mehr - und wenn du etwas nicht schaffst, ist das doch ein guter Grund, nochmal dahin zu fahren.
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Gibt es einen Grund so viel Zeit für Houston einzuplanen? Geht´s um Shopping?
Ich denke mal Nick will uns dann in unserem Laden in Katy besuchen :think: (und natürlich auch fleissig dort shoppen) :dance:
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Wichita Mountains in Oklahoma
Palo Duro Canyon, auch Grand Canyon von Texas genannt und der Caprock Canyon State Park
Big Bend National Park und der Big Bend Ranch State Park.
Hi Kate, Danke für die Tipps: Big Bend war schon eingeplant, die beiden anderen nicht - und daher werde ich noch mal genauer an meiner Routenskizze feilen. Super!
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Ich vermute mal, Baton Rouge hast du ausgesucht, weil du dann an den Plantagen vorbei nach New Orleans fahren kannst? Ich würde eher in Lafayette übernachten und von dort aus weiter nach New Orleans fahren.
Bis nach Mobile würde ich hingegen nicht fahren, wenn dir dort nicht irgend etwas ganz Spezielles wichtig ist. Ich hatte eine Nacht das zweifelhafte Vergnügen im furchtbaren Biloxi und auch sonst habe ich dort nicht sehr viel Attraktives entdecken können. Honey Island Swamp Tours durch die Bayous östlich von New Orleans ist schön, aber das kannst du auch von New Orleans aus problemlos erreichen.
Statt dessen würde ich von New Orleans aus direkt in Richtung Natchez fahren und mir unterwegs einige Plantagen ansehen.
Dann habe ich Laura Plantation besichtigt. Dort hat mir gefallen, dass es sehr viele Infos zu den Creolen gab, zum alltäglichen Leben auf der Plantage und zu damaligen sozialen Verhältnissen inkl. Leben der Sklaven. Dort war es bunt und bodenständig.
Auf den Plantagen kannst du auch einfach so herumlaufen, wenn du keine Führung willst...
Dann würde ich direkt durchfahren bis Natchez, eine sehr niedliche verschlafene Stadt, die irgendwie vergessen wirkt. Sehr schön zum Spazierengehen. Du kannst dort Südstaatenvillen knipsen, einen Cocktail in einer der wenigen Kneipen trinken, auf den Mississippi gucken, die Baumwollplantage Frogmore auf der anderen Mississippi-Seite besichtigen. Ich habe im Natchez Eola gewohnt: In die Lobby kann man mal schauen (etwas düster), ansonsten ist es nicht so spannend wie es der Selbstadarstellung des Hotels zu entnehmen ist. Das Country Inns and Suites direkt am Mississippi hat hingegen einen sehr guten Eindruck gemacht.
Ich würde lieber von dort nach Memphis fahren als über Mobile - wie gesagt, nur wenn du kein spezielles Interesse an Mobile hast.
Über Memphis scheiden sich offenbar die Geister. Ich selbst fand es sehr angenehm. Graceland ist für mich einfach zum "Abhaken" gewesen. Irgendwie wirkte das auf mich ebenso tot wie Elvis.
Gibt es einen Grund so viel Zeit für Houston einzuplanen?
Hallo Birgit,
Baton Rouge einzuplanen, hatte keinen expliziten Grund - lag nur einfach so halbwegs auf der Strecke. Lafayette ist als Alternative notiert!
Selbiges gilt für Mobile.
Eine Plantage würde ich mir gerne anschaune - gerade, wenn es die Möglichkeit gibt, sich dort frei zu bewegen. Danke speziell für diesen Hinweis.
Memphis hat (do erzählte man mir) eine sehr lebendige Musikszene - deshalb würde ich da gerne einen Abend verbringen (Graceland steht definitiv nicht auf dem Programm...).
Houston.... naja, den letzten Tag verbringe ich immer gerne ain Rufweite zum Flughafen ;-) - ansonsten habe ich da nix Besonderes Vor. Vielleicht streichen wir einfach den ersten Tag dort.
Der einzige wirkliche Fixpunkt ist El Paso, weil da ein Freund von mir lebt, den ich wenigstens alle paar Jahre mal heimsuchen möchte.
Danke für Deine Tipps!
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...........Jetzt kannst du natürlich das Tageslicht ausnutzen und noch acht Stunden fahren, aber bringt das wirklich was? Du willst beispielsweise von Mobile, Al bis nach Memphis, Tn in einem Rutsch fahren. Das geht, aber du rauscht durch einen Bundesstaat, der, wie meine Vorredner bereits erwähnt haben, sehr viel zu bieten hat. Weniger ist mehr - und wenn du etwas nicht schaffst, ist das doch ein guter Grund, nochmal dahin zu fahren.
Hi Edmund,da ist sicher was dran - wie gesagt: meine Tour war nur eine ganz grobe Skizze, die die möglichen Stationen zeigt. Ich werde das sicher noch modifizieren. Danke Dir!
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Memphis hat (do erzählte man mir) eine sehr lebendige Musikszene - deshalb würde ich da gerne einen Abend verbringen (Graceland steht definitiv nicht auf dem Programm...).
Mir hat es in Memphis super gefallen. Und das stimmt: Viele, viele Kneipen voll der guten Musik - spontan und mit Spaß vorgetragen. Im W.C. Handy Park kannst du dich setzen und der Jam Session lauschen. Übrigens gehört die Innenstadt von Memphis zu den Bereichen, in denen du auf der Straße ein Bier oder einen Cocktail trinken kannst.
Gewohnt habe ich im Comfort Inn. Das hatte ein vernünftige Preis-Leistungs-Verhältnis und Parken kostet nur USD 5,- / Tag. Von dort kannst du mit dem Main Street Trolley oder zu Fuß alles erreichen. Auch nachts habe ich mich sicher gefühlt. Die Trolleyfahrer sind übrigens ebenso gut drauf wie die Fahrer der Cable Cars in SF.
Das Lorraine Motel, wo Dr. Martin Luther King erschossen wurde, ist super interessant, auch die Sun Studios haben das gewisse Etwas. Dann kannst du dir noch je nach Interessenlage eines der anderen vielen Museen ansehen (z. B. das Baumwoll-Museum oder die Music Hall of Fame) und schon ist der Tag vorbei. Das Mississippi-Museum (Open Air auf der Mud Island) wird im November bestimmt wieder geschlossen haben. Schade, ich habe es auch nicht gesehen. Als ich dort war, war es noch geschlossen.
Und die Enten im Peabody-Hotel ... na ja ... ganz witzig halt. In das Hotel kann man auch durchaus zu anderen Uhrzeiten mal einen Blick werfen, man kommt ohnehin permanent daran vorbei.
Viel Spaß bei der Reiseplanung!
Birgit
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Übrigens gehört die Innenstadt von Memphis zu den Bereichen, in denen du auf der Straße ein Bier oder einen Cocktail trinken kannst.
Da bleibe ich einfach 3 Wochen!
;-)
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Ist auch viel weniger stressig... :lol:
Und über die anderen Sachen kannst Du auch hier im Forum was lesen, wozu den teuren Sprit vergeuden.... :)
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Übrigens gehört die Innenstadt von Memphis zu den Bereichen, in denen du auf der Straße ein Bier oder einen Cocktail trinken kannst.
Da bleibe ich einfach 3 Wochen!
;-)
Und dann bleibst du nochmal 3 Wochen in New Orleans, da kannste das nämlich auch. Als ich nachgefragt habe, ob´s OK ist den Cocktail mitzunehmen, wurde mir geantwortet, dass ich in New Orleans auch nackt durch die Straßen laufen könnte, ohne dass es jemanden stört. Also falls du einen Hang zum Nudismus hast, tu dir keinen Zwang an... ;)
In Nashville hingegen wurde ein Pärchen von so einem Einlasstypen ziemlich grob zurückgezerrt, als die mit ihrem Bier in der Hand losmarschierten. Was ihnen denn einfiele, sie sollten gefälligst das Bier austrinken oder da lassen.
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Ich würde außerdem Albuquerque durch Santa Fe ersetzen - hat uns viel besser gefallen. In Albuquerque ist eigentlich nur die Old Town "ganz nett" (aber nichts gegen die Innenstadt von Santa Fe), ansonsten eine recht flächige Großstadt ohne nennenswerte Highlights.
Oder willst Du gezielt zur Balloon Week (die ist da auch irgendwo im Oktober - da solltest Du dann allerdings Hotels vorbuchen)?
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Ich würde außerdem Albuquerque durch Santa Fe ersetzen - hat uns viel besser gefallen. In Albuquerque ist eigentlich nur die Old Town "ganz nett" (aber nichts gegen die Innenstadt von Santa Fe), ansonsten eine recht flächige Großstadt ohne nennenswerte Highlights.
Oder willst Du gezielt zur Balloon Week (die ist da auch irgendwo im Oktober - da solltest Du dann allerdings Hotels vorbuchen)?
Oupps... guter Hinweis mit der Balloon Week - da könnte es mörderisch voll sein.
Ich kenne Albuquerque (und mag es eigentlich recht gerne, ohne zu wissen wieso) und ich kenne auch Santa Fé (was immer einen Schlenker wert ist - schon wegen meines Lieblingsbuchladens: Photo Eye).
Momentan überlege ich, ob ich NM nicht komplett knicke, um die Route zu straffen und mich wirklich auf Texas und den Südosten zu konzentrieren.
Danke, Rainer!
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Ich nuckele in Gedanken schon an einer fetten Havanna. :wink:
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Ich nuckele in Gedanken schon an einer fetten Havanna. :wink:
Richtig!
Das muss ich ja auch noch einplanen ;-)
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Ich habe jetzt mal recherchiert, selbst Du wenn nach Albuquerque führest (das ist mal ein Deutsch, wow!), bräuchtest Du das Balloon Festival nicht zu fürchten, denn es findet bereits vom 03. - 11.10.2009 statt.
Das Festival gilt als das "am meisten fotografierte Fest weltweit". Wie auch immer man so etwas mißt!?
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Wie auch immer man das messen mag - es ist bestimmt einer der meistfotografierten Events. Sehr eindrucksvoll übrigens: hunderte von Fesselballons, die am ordungsgemäß blitzblauen Himmel schweben, sehr toll!
Und: Danke für's Termin nachschauen!
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Ich denke die Route ist an sich etwas ungluecklich. Insbesondere weil der interessanteste und schoenste Teil von Texas, das Hill Country, fehlt.
Wenn man Musik und Honkytonk mag, kommt man eigentlich nicht an den Saloons und lokalen Festen vorbei.
Luckenbach (http://www.luckenbachtexas.com/), 11th St Cowboy Bar (http://www.11thstreetcowboybar.com/), Arkey Blue's Silver Dollar Saloon (beide Bandera) und mit Glueck ein Rodeo, ein paar Heimatfeste oder Halloween Partys koennten da auf der Liste stehen. Aber sowas findet man kaum, wenn man jeden Tag "unterwegs" ist.