Alternative zu Hotel, Hostel und B&B: Zelten?

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*wanderratte

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Alternative zu Hotel, Hostel und B&B: Zelten?
« am: 30.07.2019, 09:26 Uhr »
Hi zusammen,

hier mal eine kleine Anregung, ich hoffe, das Thema passt hierhin, @Admins: Bitte sonst gerne verschieben!

Bitte aber unbedingt auch das ABER ganz unten lesen!

Normalerweise nutzen wir unser Zelt als Mittel zum Zweck bei Mehrtageswanderungen, z. B. hier im Denali:



Zelten ist im Denali kostenlos zzgl. Parkeintritt und ggf. Busfahrt.

Es lässt sich aber auch eine Menge Geld an den Orten sparen, in denen man normalerweise 250 USD/Nacht für ein mittelschlimmes Zimmer zahlt, wie hier in der Nähe von McCarthy (20 USD/Nacht, inkl. Ganztagesparkticket):



ABER: Selbstverständlich muss man sich dort überall an die Regeln zum Zelten in "bear country" halten, ignorieren oder glauben, dass nichts passieren kann, wäre völlig falsch! Mehr Infos dazu siehe hier: https://www.nps.gov/dena/planyourvisit/safety.htm

Hinzu kommt in den meisten Nationalparks noch eine entsprechende EInweisung zu den Besonderheiten, um eine ofizielle Erlaubnis zum Zelten zu bekommen, in einigen Parks gibt es eine Art "Prüfung" in Form eines 1:1-Ranger-Talks.

Hält man sich an die Regeln, kann Zelten in USA und Kanada ein wirklich grandioses Naturerlebnis sein!

*miwunk

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Antw: Alternative zu Hotel, Hostel und B&B: Zelten?
« Antwort #1 am: 30.07.2019, 09:31 Uhr »
Ich stehe da mehr auf eine noch andere Alternative: Campen im Wohnmobil  :lol:
Damit kann man auch mitten in der Wildnis stehen, oft sogar völlig kostenlos, und ich fühle mich mit festen Wänden rundum sicherer. Wir hatten schon Bärensch..... morgens vor dem Womo!  :shock:

*partybombe

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« Antwort #2 am: 31.07.2019, 11:53 Uhr »
Wir machen es auch mit RV und haben ebenfalls direkt vor diesen Bären gesichtet. Laut Ranger sollte man in der Nacht auch nicht das Plumsklo benutzen: wer weiß, wer sich dort bzw. In der Nähe aufhält

*wanderratte

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« Antwort #3 am: 31.07.2019, 19:17 Uhr »
Klar gibt es da überall Bären, wir haben unsere Nachbarsfamilie im Denali (Mutter Grizzly mit 2 Jungen) am nächsten Tag bei der Abholung vom Bus aus gesehen. Dass dort Bären leben, muss niemanden von Aktivitäten anhalten, man sollte sich aber unbedingt an die Regeln halten. Zum Thema WoMo werden wir uns aber für den nächsten Trip informieren. :)

*miwunk

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« Antwort #4 am: 31.07.2019, 20:40 Uhr »
Zum Thema WoMo werden wir uns aber für den nächsten Trip informieren. :)

Da helfe ich Dir dann gerne weiter  :D


*motorradsilke

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« Antwort #5 am: 01.08.2019, 07:07 Uhr »
Zum Thema WoMo werden wir uns aber für den nächsten Trip informieren. :)

Da helfe ich Dir dann gerne weiter  :D
Ich bin zwar nicht Wanderratte, aber vielleicht magst du mir auch helfen.
Wir wollen im Oktober 2020 das erste Mal mit dem WoMo in den USA Urlaub machen.
Jetzt stellt sich die Frage, wann buche ich den Camper? Vermutlich so bald wie möglich? Ich wollte es im September machen, ist das ok?
Wo buche ich am günstigsten?
Und welches WoMo ist für 3 Leute (Ehepaar und Freundin) zu empfehlen, wenn man auf keinen Fall im Alkoven schlafen möchte?

*partybombe

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« Antwort #6 am: 01.08.2019, 11:39 Uhr »
Wir haben bei diversen Anbietern gebucht, am meisten bei Canusa und Camperboerse, man muss halt die Preise vergleichen.

Bezüglich dem Wohnmobilanbieter vor Ort haben wir die besten Erfahrungen mit Apollo gemacht, die hatten zuletzt den aus unserer Sicht qualitativ besten Hersteller des  Wohnmobilaufbaus mit Winnebago. Früher war Roadbear auch hervorragend, ich finde die haben nachgelassen - wir hatten mal mit einem Neufahrzeug! 6 Kontakte mit dem Reparaturservice in 4 Wochen, da war Roadbear anschließend finanziell sehr kulant und senkte unsern Mietpreis.

Wir fuhren meist ab Mitte Mai für 4 Wochen - die feste Buchung erfolgte immer spätestens bis Ende Januar, wegen diverser Rabatte. Anfragen Ende Dezember bis Anfang Januar, dann Preisvergleich.
Für September würde ich bis spätestens März, besser ist wohl da auch der Januar oder früher, sobald die Preise feststehen.

Kein Pauschalpaket für alles buchen, ist viel zu teuer.
Meilenberechnung für Meilenkauf nach Googleroute plus 18%.
Wir nehmen unsere als Decke nutzbare Schlafsäcke in Fliegerkabine mit, Laken und 2 Bezüge in Reisetasche, Kopfkissen kaufen wir im Walmart und verschenken diese vor Rückflug - damit ist schon mal ein RV-Paket gespart. Wir würden auch sämtliche Töpfe usw. Vorort bei Walmart (gibt es RV Sets) kaufen, da der RV-Preis für die Leihe hierfür eine Frechheit ist - meist aber im Januarpreis  enthalten.
Generator würden wir nach Stunden abrechnen.
Keine Stühle oder Tische leihen, sondern im Walmart kaufen und später verschenken.

Ich würde als Silke ein RV mit festem Bett im Heck, plus Couch an der Seite nehmen, dann könnt  ihr den Sitzplatzbereich belassen und müsst nicht nachts umbauen und habt noch eine Sitzgelegenheit. Alkoven würden wir nicht zum Schlafen für 4 Wochen nutzen. Der Alkoven ist gut als Ablage für Jacken, Hüte, Wanderstöcke, Rucksäcke usw. nutzbar, da die Schränke schon etwas be§chränkt sind. Aussenstauraum gibt es genug. Schaue mal bei RV27.
Oft sind größere Fahrzeuge nicht teurer, manchmal sogar billiger. Fahrtechnisch ehr unproblematisch. Einschränkungen gibt es bei manchen Straßen, z.B. Mesa Verde und natürlich auf den Campground im NP (je kleiner, desto mehr, da man ja auch große Plätze nutzen kann.

So das waren meine ersten Gedanken......

*miwunk

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Antw: Alternative zu Hotel, Hostel und B&B: Zelten?
« Antwort #7 am: 01.08.2019, 14:21 Uhr »
Ich bin zwar nicht Wanderratte, aber vielleicht magst du mir auch helfen.


Natürlich helfe ich auch Dir gerne  :D

Einige gute Ideen hast Du ja schon von Partybombe bekommen.
Mein Vorschlag:
Lass Dir von allen bekannten Anbietern die Newsletter zuschicken. Dann bekommst Du schon mal evtl. Sonderangebote schnell mit. Wir buchen immer über Trans-Amerika-Reisen oder USA-Reisen.de. Aber es gibt da noch CU-Camper, Camperdays, ADAC, auch Canusa (aber mit deren Kundendienst und Auskünften waren wir nie zufrieden).
Bei allen diesen Anbietern kannst Du die Pläne der Wohnmobile anschauen und auch die Bettengrösse nachlesen. Das dritte Bett ist wirkliche ein Problem, denn meistens sind die Betten im Wohnteil zu kurz für einen Erwachsenen. Der/die würde wirklich besser im Alkoven schlafen.
Die Grösse (Länge) des Womos hängt ganz von Eurem Geschmack ab. Wir buchen immer das kleinste, also 21 - 23 ft, allerhöchstens mal 25 ft. Denn diese kleinen Womos bieten dasselbe wie die grösseren, sind aber einfacher zu fahren und einzuparken, brauchen weniger Sprit. Und je grösser das Womo ist, desto mehr Einschränkungen hast Du bei der Suche nach einem Campingplatz oder auch schon bei verschiedenen Strassen.

Seid Ihr Euch darüber im Klaren, dass die jeweils dritte Person immer hinten sitzen muss, angeschnallt, auf den doch recht unbequemen Sitzen am Tisch? Und vor allem mit kaum Aussicht nach draussen, denn meistens sind hinten die Fenster nicht besonders gross.

Was die Womo-Vermieter betrifft, die sind eigentlich alle gleich gut. Der einzige, der bei uns wirklich rausfällt, ist Cruise America. Deren Womos sind meistens sehr alt und dementsprechend schlecht. Auch mit dem von vielen Seiten so gelobten "Apollo" hatten wir letztes Jahr so richtig Pech. Erst das dritte angeschaute Womo war einigermassen in Ordnung. Also sowas kann Dir bei jedem Anbieter passieren.

Im Gegenteil zu Partybombe nehmen wir immer die angebotenen Kits. Mir wäre es viel zu umständlich und würde zuviel Urlaubszeit kosten, wenn ich erst noch den ganzen Krempel einkaufen müsste. Und was Decken, Bettwäsche, Kopfkissen etc. betrifft, da bin ich etwas eigen: in diesen Sachen ist soviel Chemie, dass das alles erst  einmal gewaschen werden müsste. Denn so lasse ich das nicht an meine Haut.
Wenn Du die Sonderangebote nutzt, sind auch die Pakete der Womo-Vermieter nicht zu teuer.

Auch wenn Du erst im Oktober fährst, kann ich Dir nur empfehlen, die Campingplätze zu reservieren, vor allem in den Nationalparks und sonstigen Hotspots. In den letzten Jahren ist in USA und Kanada der Teufel los. Wir haben schon im November keinen CG mehr im Zion und Grand Canyon bekommen. OK, war für uns nicht so das Problem, wir kennen uns inzwischen dort so gut aus, dass wir wissen, wo wir legal "wild" übernachten können. Aber wenn man das nicht weiss, fährt man schnell mal viele Meilen umsonst, bis man einen freien Platz findet. Und jede Meile kostet ca. 35 Cent! plus Benzin.
Wir sind z.B. heuer Ende September im Rocky Mountains NP und haben schon bei Buchung im März keinen Stellplatz mehr bekommen. Erst vor ein paar Tagen gabs eine Stornierung, die wir durch Zufall gesehen haben.

Für die Nationalparks gibts für diese Reservierungen "Buchungsfenster", für jeden NP andere Termine. Und bereits Sekunden nach Öffnung des Buchungsfensters sind alle Stellplätze weg und man kann nur noch auf Stornierungen hoffen.

Wohin soll es denn gehen? Und wie lange habt Ihr Zeit?







*motorradsilke

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« Antwort #8 am: 01.08.2019, 15:31 Uhr »
Danke erst mal für eure Tipps.
Dann werde ich mich mal für die Newsletter anmelden.
Dass die 3. Person hinten sitzen muss lässt sich ja vermutlich nicht vermeiden, oder? Gibt es einen Camper mit 3 Plätzen vorn?
Oder was ist die Alternative?
Die Route steht noch nicht genau fest. Hängt auch davon ab, ob die 3.Petdon mitkommt.
Eine Variante wäre LV-DV-Zion-Bryce-Moab-MV-GC-LV
Oder von LV in den Süden, Richtung Phoenix, White Sands, Santa Fe.
Zeit haben wir insgesamt 3 Wochen, davon sollen aber min. 3 - 4 Tage für LV sein. Und die sind nicht verhandelbar.
Schlafsäcke, Tische und Stühle mitnehmen oder kaufen möchte ich eigentlich nicht. Ist mir auch zu umständlich und da bin ich genauso wie Beate, was an die Haut kommt muss erst gewaschen werden.
Vorbuchen ist klar, mach ich eh immer und überall.

*miwunk

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« Antwort #9 am: 01.08.2019, 15:47 Uhr »
Leider gibt es für die 3. Person keine Alternative. Alle Wohnmobile, die ich kenne, haben vorne nur 2 Sitze und dazwischen den Durchgang nach hinten.
In Kanada gibts noch den 4-sitzer Truck-Camper, den gibts aber nicht in USA.

Deine erste geplante Variante ist gut zu machen. Du solltest aber vorab bei den Womo-Vermietern nachschauen, ob und ab wann sie die Durchfahrt durchs DV erlauben. Das differiert je nach Anbieter.

Die zweite Variante finde ich zu weit für die verfügbare Zeit. Ich weiss nicht, inwieweit Du informiert bist: Am Tag der Übernahme bekommst Du das Womo frühestens gegen Mittag, meistens später, wenn Ihr nicht den sauteueren Early-Bird bucht. Nach der Übernahme müsst Ihr auch noch einkaufen. So könnt Ihr am ersten Tag nicht mehr viel fahren. Wir fahren dann meistens nur noch zum Valley of Fire, das liegt aber fürs DV zu abseits. (OK, könnt Ihr aber als Tagesausflug von LV machen).
Am letzten Tag müsst Ihr das Womo vormittags abgeben, meistens bis 10.30 h. Da muss es geputzt sein, gedumpt und getankt. Also bleibt für die letzte Nacht nur ein Campingplatz nahe der Vermietstation.

Bei 21 Tagen Reisezeit, 4 Tagen LV habt Ihr 17 Miettage fürs Womo, aber nur effektiv 15 Tage zum Fahren.


*motorradsilke

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« Antwort #10 am: 01.08.2019, 16:59 Uhr »
Ich denke, mit dem, was man pro Tag fahren möchte, finden wir Beide keine Übereinstimmung;).
Aber ich plane das nochmal taggenau, wenn ich wirklich weiss, ob meine Freundin mitkommt und ich die Flugzeiten kenne.
Wir würden vermutlich early bird buchen. Und der letzte Tag wäre dann schon der 1. Tag LV, da man ja früh abgibt.
Durchfahrt durchs DV ist im Oktober kein Problem.

*miwunk

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« Antwort #11 am: 01.08.2019, 17:13 Uhr »
Wegen DV musst Du aufpassen. "erlaubt" ist der Oktober schon, aber auf eigene Gefahr:

Apollo und Star RV schreiben:
In der übrigen Zeit erfolgt das Befahren auf eigenes Risiko des Mieters. Der Mieter ist dann für etwaige Bergungs- oder Reparaturkosten verantwortlich

Das heisst, wenn Du nur einen Plattfuss hast, wird das schon sehr teuer.




*motorradsilke

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« Antwort #12 am: 01.08.2019, 17:42 Uhr »
Danke für den Hinweis. Dann muss ich mal bei den anderen gucken. DV ist unbedingt gesetzt, da will ich 3 Nächte bleiben.

*miwunk

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« Antwort #13 am: 01.08.2019, 17:59 Uhr »
Die anderen Vermieter haben keine Beschränkung ab Mitte September.


*motorradsilke

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« Antwort #14 am: 01.08.2019, 19:02 Uhr »
Dann muss ich einen der Anderen nehmen. Danke.

*partybombe

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« Antwort #15 am: 01.08.2019, 19:51 Uhr »
Den meisten Tipps stimme ich voll zu.
Ich kenne kein RV mit 3 Plätzen vorne.
Zu zweit reicht ein 23 bis 25 RV locker, wir machen es vom Bett abhängig. Zu Dritt - ohne Umbau Tag/Nacht - würde ich ab 25 nehmen. Wie gesagt es gibt RV mit Schlafcouch.
DV würde ich nur reinfahren, wenn erlaubt, Reifenschäden können schon passieren (wir hatten bisher 2x einen Plattfuß bzw. mehr und bräuchten Hilfe (Reparatur bzw. Neuen Reifen - Wechsel selbst ist kaum möglich).

Bezüglich der meiner Ausstattung liegt vielleicht ein Missverständnis vor oder wir haben nach gut 20 RV- Anmietungen eine andere Meinung oder Erfahrungen:
Auch wir haben gewaschene Wäsche, wie Laken und Bezüge, dabei. Unsere tollen Schlafsäcke nutzen wir im Flieger zu reinkuscheln und ziehen diese der rauen (Pferde-)Decken des Verleihers vor - vielleicht hätten wir auch einfach Pech. Wir kaufen ja einzig die Kissen und die wasche ich nicht vor der ersten Nutzung, kommt ja mein eigener Bezug drüber.
Die gleichen Stühle kosten beim Vermieter als Leihe mehr als beim Walmart. 2018 in Vegas sollten wir Stühle mitbekommen, die - wie beim ersten Check sichtbar - kaputt waren; wenn du Pech hast zahlst du die Stühle dann bei Rückgabe. Wenn ich die Zeit beim Check beim Verleiher vergleiche, geht der Einkauf schneller - wir machen immer direkt einen Grosseinkauf für so 5 Tage. Ähnlich beim Geschirr, ist aber eh meist dabei. In Vegas ist der Walmart fast gegenüber den Verleihern, da würde ich auf jedenfall einkaufen wenn ich in LV wäre.

*motorradsilke

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« Antwort #16 am: 01.08.2019, 20:18 Uhr »
Den meisten Tipps stimme ich voll zu.
Ich kenne kein RV mit 3 Plätzen vorne.
Zu zweit reicht ein 23 bis 25 RV locker, wir machen es vom Bett abhängig. Zu Dritt - ohne Umbau Tag/Nacht - würde ich ab 25 nehmen. Wie gesagt es gibt RV mit Schlafcouch.
DV würde ich nur reinfahren, wenn erlaubt, Reifenschäden können schon passieren (wir hatten bisher 2x einen Plattfuß bzw. mehr und bräuchten Hilfe (Reparatur bzw. Neuen Reifen - Wechsel selbst ist kaum möglich).

Bezüglich der meiner Ausstattung liegt vielleicht ein Missverständnis vor oder wir haben nach gut 20 RV- Anmietungen eine andere Meinung oder Erfahrungen:
Auch wir haben gewaschene Wäsche, wie Laken und Bezüge, dabei. Unsere tollen Schlafsäcke nutzen wir im Flieger zu reinkuscheln und ziehen diese der rauen (Pferde-)Decken des Verleihers vor - vielleicht hätten wir auch einfach Pech. Wir kaufen ja einzig die Kissen und die wasche ich nicht vor der ersten Nutzung, kommt ja mein eigener Bezug drüber.
Die gleichen Stühle kosten beim Vermieter als Leihe mehr als beim Walmart. 2018 in Vegas sollten wir Stühle mitbekommen, die - wie beim ersten Check sichtbar - kaputt waren; wenn du Pech hast zahlst du die Stühle dann bei Rückgabe. Wenn ich die Zeit beim Check beim Verleiher vergleiche, geht der Einkauf schneller - wir machen immer direkt einen Grosseinkauf für so 5 Tage. Ähnlich beim Geschirr, ist aber eh meist dabei. In Vegas ist der Walmart fast gegenüber den Verleihern, da würde ich auf jedenfall einkaufen wenn ich in LV wäre.
Das kann ich mir ja noch überlegen. Einkaufen müssen wir ja eh. Und bei Walmart kann man ja vorher bestellen.
Ich nehm eh immer mein eigenes Kopfkissen mit.
Danke erstmal für die Tipps.

*miwunk

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« Antwort #17 am: 02.08.2019, 13:43 Uhr »
Ja, mit den geliehenen Stühlen hatten wir auch schon mal Pech. Seitdem werden die Stühle immer ausgepackt und aufgestellt. Und wenn die nicht in Ordnung sind, werden sie noch bei der Übernahme des RV umgetauscht.
Wenn man diese Stühle kauft, läuft man halt auch Gefahr, dass die günstigen Stühle gerade nicht am Lager sind und dann bezahlt man leicht mal 20 Dollar oder mehr für einen Stuhl. Das wäre mir zu unsicher. Ausserdem hat man mit den Stühlen bei der Womo-Übernahme eine gute Verhandlungsbasis, falls mal was im Womo nicht so ganz zur Zufriedenheit ist. Man kann dann doch immer noch sagen "dafür bekomme ich aber die Stühle umsonst"  :D

Noch zum Walmart: ich weiss ja, dass alle Deutschen davon reden, aber wahrscheinlich nur , weil das halt der einzige Supermarkt ist, der in Deutschland bekannt ist. Wir kaufen unsere Lebensmittel lieber dort ein, wo es eine grössere und bessere Auswahl gibt: z.B. bei Safeway, Vons, Whool Foods wer bio kauft.
Aber der erste Einkauf bei uns ist immer im Dollar-Tree, es gibt davon einige Filialen in LV.
https://www.dollartree.com/locations/nv/north-las-vegas/7070/

Dort bekommt man wirklich alles für 1 Dollar, also z.B. auch im RV fehlende Teile wie Besen, Schaufel, evtl. Geschirr und Besteck, etcetc. und viele Marken-Knabbereien sind auch mit 1 Dollar wesentlich billiger als im Supermarkt.

Für Seafood- und Fisch-Liebhaber gibts in LV einen ganz tollen Supermarkt:
http://www.seafoodcity.com/store-locations/las-vegas/

So, jetzt reichts mit den Tips. Weitere kommen nur auf spezielle Nachfrage. :lol: :lol: :lol:



*partybombe

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« Antwort #18 am: 02.08.2019, 18:47 Uhr »
Es ist richtig, dass Stühle und Tische - auch bei uns - ab und an Verhandlungsmasse sind. Zum Einkauf fährt man eh erst nach der Übernahme des RV.  Daher würde ich auch nichts vorbestellen, Walmart hat in all unseren Einkäufen immer die Stühle für unter 10 $ gehabt.
Vons ist etwas weiter weg und kleiner. Safeway gibt es  glaube ich keinen mehr in Vegas.
Da ich oft auch längere Zeit in Vegas wohne, kenne ich natürlich auch Dollar Tree; ist sehr günstig, hat aber nicht alles - ist ehr was für den Zukauf. Der Walmart ist z.b. keine 2 mi ebenfalls am Boulder Hwy von Apollo ( die anderen sind in der Nähe), da gibt es bei guten Parkmöglichkeiten praktisch alles. Wir kaufen wirklich alles dort für etwa 5 - 6 Tage, frieren die Hälfte (als Reserve) ein und kaufen nach etwa 3 Tagen - deutlich weniger- wieder ein. Dauert zwar ne Weile ( ist halt größer als bei uns), aber nach knapp 90 Minuten sind wir wieder am Wagen und es geht direkt auf breiten Straßen raus aus der Stadt. Ist übrigens sogar gar nicht so schlecht. Wir hatten mal mit dem Kühlschrank Probleme, was erst nach dem Einkauf auffiel (kühlte nicht richtig mit Gas) und sind - nach dem Einkauf - direkt zurück zu Roadbear zur schnellen Reparatur.

Zu Safeway fällt mir noch ein, dass du am Empfang eine kostenlose Kundenkarte bekommst und durch Geld sparen kannst - besondere Kundenpreise halt. Karte behält ihre Gültigkeit auch Fr Niere Jahre. Safeway ist auch recht groß.

*partybombe

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« Antwort #19 am: 02.08.2019, 19:07 Uhr »
Zur Reiseroute hätte ich natürlich auch Tipps auf Nachfrage, wenn mehr feststeht.
Ich empfehle hierzu jetzt vorab möglichst im NP zu übenachten, dann kann sogar meist dass RV dort stehen bleiben.
Zion gaaaan früh sofort reservieren, Bryce ist ein wenig einfacher zu reservieren,, Fruita ist nicht reservierbar (morgens  kommen), Arches wieder ganz früh, Mesa Verde meist kein Problem, allerdings manche Parkwege nur bis etwa RV23 (für 3 Nächte reicht aber das Angebot auch mit RV32), Grand Canyon ist meist einfach zu reservieren, da Großanlage. Letzter Platz in Vegas am Boulder Hyw beim RV-Abgaabe, z.b. Sams Town - Reservierung nicht notwendig. Dann könnte man von GC in 6 Stunden Fahrzeit direkt hinfahren, ggf. Route 66 noch etwas mitnehmen. Hotel in Vegas frühzeitig mit Stornomöglichkeit, gibt bessere Preise als warten. Den Rest würde ich nicht reservieren bzw du müsstest mir die Route sagen.

*partybombe

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« Antwort #20 am: 02.08.2019, 19:18 Uhr »
MV könnte ja auch Monument Valley sein :)
Da haben wir vor etwa 10 Jahren dort direkt auf ein3m Art Parkplatz  ( The View) ohne Service für 10$ in toller Lage übernachtet.
Inzwischen ist der Preis wohl massiv gestiegen, der Platz nicht besser. Ob man wohl reservieren kann? Keine Ahnung! Wenn man dort hin möchte muss man es wohl.
Ich kann dies aber nur vom lesen hier mitteilen, keine eigene Erfahrung.

*miwunk

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« Antwort #21 am: 02.08.2019, 20:05 Uhr »
Hallo Partybombe,
ja, mit MV meinte ich Monument Valley. Leider sind dort die Zeiten der billigen (und schönen) Übernachtung vorbei. Inzwischen wurde alles für das Hotel "the View" umgebaut. Der Campingplatz ist nur noch eine asphaltierte Fläche, allerdings mit sehr schönem Blick. Kostet aber dafür 42 Dollar, ohne Service. Ob darin der Eintrittspreis enthalten ist, (20 dollar) weiss ich leider nicht.



*motorradsilke

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« Antwort #22 am: 02.08.2019, 21:28 Uhr »
Ich meinte mit MV auch das Monument Valley.
Wir gehen eigentlich gern zu Walmart. Aber vielleicht probier ich die anderen auch mal.
Die genaue Route steht noch nicht, ich brauchte erst mal Tipps zum WoMo. Wobei das mit den Stühlen schon eine Überlegung wert ist, das muss man ja schon mitbuchen. Na, mal sehn, was es kostet.
Danke erst mal für alle Tips.

*motorradsilke

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« Antwort #23 am: 02.08.2019, 21:45 Uhr »
Was haltet ihr von Best Time Jeep und Trailer? Damit hätten wir das Problem des 3. Sitzplatzes gelöst und vor Ort ein separates Auto. Klingt für mich interessant.

*partybombe

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« Antwort #24 am: 03.08.2019, 11:42 Uhr »
Hallo Partybombe,
ja, mit MV meinte ich Monument Valley. Leider sind dort die Zeiten der billigen (und schönen) Übernachtung vorbei. Inzwischen wurde alles für das Hotel "the View" umgebaut. Der Campingplatz ist nur noch eine asphaltierte Fläche, allerdings mit sehr schönem Blick. Kostet aber dafür 42 Dollar, ohne Service. Ob darin der Eintrittspreis enthalten ist, (20 dollar) weiss ich leider nicht.
Die asphaltierte bzw. planierte Fläche gab es schon vor 10 Jahren, Superlage inklusive (wir standen allerdings in der ersten Reihe). Beim RV brauchst du ja nicht mehr. Wenn die erste Reihe garantiert wäre, würde ich die Übernachtung dort für 42 $ sogar wiederholen. Das ist aber nicht der Fall.
 Ich bin sicher, dass der Eintrittspreis nicht enthalten ist, denn sonst wäre der Preis ok.

*partybombe

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« Antwort #25 am: 03.08.2019, 11:49 Uhr »
Was haltet ihr von Best Time Jeep und Trailer? Damit hätten wir das Problem des 3. Sitzplatzes gelöst und vor Ort ein separates Auto. Klingt für mich interessant.
Kenne ich nur von Bildern. Es gab, meine ich, hier im Forum schon mal eine Diskussion darüber.
Ich würde es, wenn der Preis stimmt, mit in die Überlegungen einbeziehen. Aber auch bedenken: Das Gespann ist sicherlich länger als ein RV (könnte beim CG wichtig werden), der Platz wohl kleiner. Vorteil ist natürlich, dass man ohne den Hänger Ausflüge auch in schwieriges Gelände (Z.B. MV) machen kann.Fahrtechnisch sollte es in den USA keine Probleme geben.

*miwunk

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« Antwort #26 am: 03.08.2019, 13:42 Uhr »
Was haltet ihr von Best Time Jeep und Trailer? Damit hätten wir das Problem des 3. Sitzplatzes gelöst und vor Ort ein separates Auto. Klingt für mich interessant.

Im speziellen Wohnmobil-Forum sind alle begeistert davon. Da man mit dem Jeep auch ungeteerte Strassen fahren darf, bietet sich das an, um mal legal wirkliche backroads zu fahren. Das Gespann ist allerdings schon etwas länger als ein Womo und wahrscheinlich auch anders zu fahren. Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert.

*motorradsilke

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« Antwort #27 am: 03.08.2019, 20:19 Uhr »



In Kanada gibts noch den 4-sitzer Truck-Camper, den gibts aber nicht in USA.


Ich habe mal ein bißchen recherchiert: bei Cruise America gibt es auch einen Truck Camper, ab Las Vegas ist der auch zu mieten.

 

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