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Zusammenfassung

Autor: Wilder Löwe
« am: 11.02.2009, 21:44 Uhr »

Wir haben 2006 mit Kindern eine WoMo-Tour an der Ostküste gemacht, bei der das Wetter bedeutend schlechter war, als wir uns das vorher gedacht hatten. Wir hatten auch das Problem, dass wir nicht wie geplant draußen grillen und essen konnten, sondern sich das Campingleben weitgehend im WoMo abspielen musste. Ich würde das nicht wieder machen. Eine WoMo-Tour mit Kind macht sicher Spaß, aber ich würde gezielt wärmere Gefilde aufsuchen, also nördlich maximal bis Bryce Canyon gehen, diesen aber dann möglichst ans Ende der Tour legen. Schlafen mit Heizung im WoMo ist auch nicht unbedingt eine Wohltat, da die Heizung nachts mehrmals äußerst geräuschvoll anspringt und läuft.

Solltet Ihr trotzdem in kältere Zonen fahren wollen, nehmt unbedingt einen Schlafsack für Euer Kind mit. Die von den Vermietern ausgegebenen Decken sind nicht so besonders toll und ein kleines Kind strampelt sich ja auch schnell mal frei. Es wird wirklich a...kalt in dieser schlecht isolierten Blechkiste.

Katrin
Autor: mrh400
« am: 11.02.2009, 15:20 Uhr »

Hallo,
ich habe nochmal eine Nacht drüber geschlafen und will nun doch etwas zum Kleinkind und Yellowstone sagen (meine Tochter ist 18 Monate alt). In den Yellowstone würde ich mit ihr auf gar keinen Fall fahren, warum ? Was soll ich dort mit ihr anfangen? Wandern ? geht nicht, zu weit, zu gefährlich , zu anstrengend usw. Die meisten Trails in den Vulkangebieten sind mit Plankenwegen und somit für Kleinkinder absolut ungeeignet. Ein Schritt daneben und es ist passiert. Überall lauern Gefahren, Geysire, heiße Quelllen, Schlammtöpfe usw. Dann die "normalen" Wanderwege, meist viel zu weit oder zu anstrengend für ein Kleinkind, dazu häufig nicht geeignet für einen Kinderwagen. Dann gibt es noch jede Menge reißende Flüsse und Bäche (meist eiskalt) und noch ein paar ordentliche Canyons, ebenfalls absolut ungeeignet für Kleinkinder. Zuletzt dann noch die Möglichkeit einem "wilden" Tier recht nah zu kommen, z.B. Bison oder Wapiti.  Mir wäre das nichts ständig und überall auf mein Kind zu achten und selbst kaum etwas unternehmen zu können. Deshalb fliegen wir die nächsten Jahre auf Mallorca. Dort erstreckt sich das "gefährliche" Gebiet auf den Weg vom Hotel zum Strand und fertig, ganz zu schweigen vom 2 Stunden Anflug. 
Gruß O.S.
bis auf die letzten zwei, drei Sätze ist damit eigentlich alles Wichtige gesagt. Yellowstone mit Kleinstkindern ist keine Frage der Temperaturen am Lagerfeuer vor dem WoMo, sondern die Frage, was kann man dort einem Kleinkind wirklich bieten, nachdem man ihnen praktische keinen freien Auslauf gewähren kann. Alles, was neben den befestigten Wegen ist, ist (im Wortsinne) brandgefährlich; die Bisons gehen auch mal zwischen den Cabins durch, sind aber als Streicheltiere denkbar ungeeignet usw.

Deswegen muß man aber nicht unbedingt auf USA verzichten (wenngleich ich persönlich es tun würde). Es gibt dort viele andere Gegenden, wo man mit Kindern sehr viel mehr anfangen kann (z.B. Great Sand Dunes, White Sands, Aquarium in Monterey, Pool an den Lower Escalante Falls - um nur ein paar Stichworte zu nennen).
Autor: Canyoncrawler
« am: 11.02.2009, 14:54 Uhr »

Hallo,

wir waren jetzt 2x im Yellowstone (1x Ende Juni/ Anfang Juli) und 1x Mitte September.

Wir haben uns nicht davon abhalten lassen entsprechend eingemummelt beim Zelt zu sitzen.

Richtig kalt war es z.B. auf dem Grant Village CG beim Yellowstone Lake, da ziemlich hoch gelegen.
Wärmer ist m.E. z.B. der Campground bei Mammoth Hot Springs und vor allem die beiden Campgrounds im Lamar Valley.
Im Lamar Valley war es Mitte Sept. Abends noch so angenehm, dass wir ohne Mütze und Handschuhe draussen sitzen konnten und dass sogar mit grösserem Abstand zum Feuer.  :wink:
Daher würde ich bei zu kalten Temperaturen den Camgpround wechseln oder einfach näher ans Feuer heranrücken.

Grand Teton war auch wärmer als der Yellowstone, hier hatten wir keinen Nachtfrost.

An Probleme mit Mücken im Juli im Yellowstone kann ich mich nicht erinnern, die hatten wir dann 1 Jahr später in den kanadischen Rockies im August.  :(
Autor: O.S.
« am: 10.02.2009, 19:35 Uhr »

ich habe nochmal eine Nacht drüber geschlafen und will nun doch etwas zum Kleinkind und Yellowstone sagen (meine Tochter ist 18 Monate alt). In den Yellowstone würde ich mit ihr auf gar keinen Fall fahren, warum ? Was soll ich dort mit ihr anfangen? Wandern ? geht nicht, zu weit, zu gefährlich , zu anstrengend usw. Die meisten Trails in den Vulkangebieten sind mit Plankenwegen und somit für Kleinkinder absolut ungeeignet. Ein Schritt daneben und es ist passiert. Überall lauern Gefahren, Geysire, heiße Quelllen, Schlammtöpfe usw. Dann die "normalen" Wanderwege, meist viel zu weit oder zu anstrengend für ein Kleinkind, dazu häufig nicht geeignet für einen Kinderwagen. Dann gibt es noch jede Menge reißende Flüsse und Bäche (meist eiskalt) und noch ein paar ordentliche Canyons, ebenfalls absolut ungeeignet für Kleinkinder. Zuletzt dann noch die Möglichkeit einem "wilden" Tier recht nah zu kommen, z.B. Bison oder Wapiti.  Mir wäre das nichts ständig und überall auf mein Kind zu achten und selbst kaum etwas unternehmen zu können. Deshalb fliegen wir die nächsten Jahre auf Mallorca. Dort erstreckt sich das "gefährliche" Gebiet auf den Weg vom Hotel zum Strand und fertig, ganz zu schweigen vom 2 Stunden Anflug. 
Gruß O.S.
Autor: O.S.
« am: 09.02.2009, 23:03 Uhr »

Hallo,

für das Kind im WOMO ist es sicher nicht zu kalt, aber für die Eltern draußen. Sowohl 2005 Ende Mai als auch 2006 Ende Juni war es im Yellowstone Nachts ordentlich kalt.Im Mai hat es noch geschneit und im Juni war es am Lake Yellowstone mehrfach unter 0 Grad.  Logisch bei 2000 bis 2500 m Höhe. Trotzdem gab es zumindest tagsüber jede Menge "fliegende Raubtiere". Sollte es also abends mal wärmer sein, dann hat man diese auf dem Hals und nur mit ordentlich Off oder im Rauch des Lagerfeueres wäre es zu ertragen. Also mit entspannter Lagerfeueratmosphäre wird es nicht so viel werden. Ich habe jeden Abend die Ritzen in der Tür in den Lake Lodge Cabins abgedichtet, damit die Mücken nicht reinkamen und es waren an allen Fenstern Moskitonetze. Nicht umsonst.
Gruß O.S.
Autor: Anne
« am: 09.02.2009, 19:00 Uhr »

Hi Wolfgang,
unsere Kids haben im Wohnmobil USA-Urlaube miterlebt, seit sie 14 bzw 16 Monate alt waren. (gemütliche Fahrten mit viel Zeit zum Spielen, Steinchen werfen, Sandschaufeln, Cityparkplaygrounds....)
Bei Startpunkt Salt Lake City würde ich zu einer Schleife zuerst in Richtung Südutah tendieren (Bryce ist kalt (CG auf dem tieferen Kodachrome State Park, sonst aber Moab z.B. schon fast zu heiß :wink:) und am Ende der Reise als nördlichsten Punkt den Yellowstone anfahren gegen Ende Juni. Die Frühbucherspecials gehen oft auch noch in den Anfang Juli als Abgabetermin, ich würde jeden Tag nach hinten schieben, der halt möglich ist. Wenn Euch dann mal einige Nächte im Yellowstone draußen zu kalt werden sollten, würde ich das für solch ein Ziel gene in Kauf nehmen.  :D
Gute Schlafsäcke für alle mitnehmen, dann braucht man die Heizung nur morgens beim Aufstehen und Duschen.

Viel Spaß
Karin
Autor: EasyAmerica
« am: 09.02.2009, 12:43 Uhr »

Hallo Wolfgang,
deine Fragen sind sicher berechtigt, aber du musst dir keine Sorgen machen. Im WoMo gibt es eine Heizung und draußen am Lagerfeuer zu sitzen wird bei etwas Kälte doch erst so richtig schön.  :wink: Wenn man sich richtig kleidet bzw. bettet, ist es überall angenehm. Selbst Eskimos haben Kinder.  :wink:
Autor: michaels-pictures
« am: 09.02.2009, 11:36 Uhr »

Hier noch mal ein Auszug von der Parkwebseite was das Wetter im Yellowstone anbelangt:
Zitat
At any time of year, be prepared for sudden changes. Unpredictability, more than anything else, characterizes Yellowstone’s weather. Always be equipped with a wide range of clothing options. Be sure to bring a warm jacket and rain gear even in the summer

Der vollständige Text findet sich hier:
http://www.nps.gov/yell/planyourvisit/weather.htm
Autor: USAflo
« am: 09.02.2009, 11:28 Uhr »

Sorry, m.E. sollte man mit einem Kind in diesem Alter erst mal den Schwarld oder aehnliches erforschen.

Sorry, aber diese Frage muss ja nun jeder für sich beantworten und auf eine solche Grundsatzfrage zielte die Frage von Wolfgang ja auch nicht ab.

Außerdem wurde dieses Thema ja auch schon mehrfach diskutiert.
Ich hatte hier ja schonmal eine entsprechende Debatte ausgelöst (wir haben uns übrigens erstmal gegen eine solche Rundreise entschieden, unser Kind ist jetzt 21 Monate alt und fliegen erstmal zum "Test" im März in ein Ferienhaus in Florida).

http://forum.usa-reise.de/index.php?topic=30853.0

Es gibt auch noch viele weitere Threads zum Thema Reisen mit Kleinkind. Z.B.:
http://forum.usa-reise.de/index.php?topic=6502.msg81582#msg81582

Vielleicht findest du ja auch zu deiner Frage noch was in der "Suche". Ich würde im Zweifel sagen, fahrt lieber etwas später in den Nordwesten (Mitte August bis Anfang September), da dürfte es etwas wärmer sein. Genau vorhersagen kann das aber niemand.

Wenn ihr noch keine Flüge gebucht habt, auf den Mai/Juni angewiesen seit und nicht unbedingt in den Westen müsst, würde ich vielleicht auch mal an den Südosten denken (dort ist es im Juni sicher schon angenehm warm). Z.B. mit Start in Atlanta und dann über Great Smokey Mountains und dann an die Küste runter bis Nordflorida und zurück nach Atlanta (vielleicht auch noch über Orlando bzw. New Orleans, je nach Lust und Laune). Da hättet ihr für die Kleine auch noch ein wenig Beach dabei und mit z.B. Savannah, Charlston usw. auch einiges an Südstaatenflair (Und der Flug wäre auch nicht so lang!!!). Dazu gibts hier schöne Routenvorschläge:

http://forum.usa-reise.de/index.php?topic=11522
http://forum.usa-reise.de/index.php?topic=21546

Tschau
Autor: Duc1098
« am: 09.02.2009, 10:01 Uhr »

Hallo Wolfgang

Hier stellt sich ja wiederum die Grundsatzfrage, soll ich überhaupt mit einem  20 monatig alten Kind überhaupt so eine Reise unternehmen?
Für mich/uns Schweizer ist es eigentlich klar, dass die Temperaturen auf über 2000m Höhe zu dieser Jahreszeit ordentlich "kühl" ausfallen können.
Da muss man sich darauf einstellen können.
Daher ist der Juni temperaturmässig für den Yellowstone generell mit oder ohne Kind nicht zwingend ideal.
Was Kinder gerne haben, sind ja Spielplätze, vieleicht ein Pool, wo sie plantschen können.
Da sind die KOA Campingplätze prädestiniert.


Gruss

Duc1098

Autor: michaels-pictures
« am: 09.02.2009, 08:26 Uhr »

Hi,

im Yellowstone hatten wir im Juli schön kalte Nächte. Allerdings sollte das im Womo gehen, denn es gibt auch eine Heizung.

Das war auch mein erster Gedanke als ich den Threadtitel gelesen habe. Aber es geht dem Wolfgang weniger um die Temperatur im Wohnmobil als um die davor. :wink:

@Wolfgang76: Insgesamt wollt Ihr ja 4 Wochen unterwegs sein. Aber für wie lange solls denn in den Yellowstone gehen?

Wenn Du sicher sein möchtest, daß Du abends gemütlich draußen sitzen kannst, dann solltest Du Deine Tour weiter südlich planen.
Autor: playmaker11
« am: 09.02.2009, 07:52 Uhr »

Hi,

im Yellowstone hatten wir im Juli schön kalte Nächte. Allerdings sollte das im Womo gehen, denn es gibt auch eine Heizung.
Autor: Primo7899
« am: 08.02.2009, 17:09 Uhr »

Hallo Wolfgang,

wir waren 2000 im Yellowstone und sin an 3 von 4 tagen vor dem WoMo am Grill gesessen, hätten wir in D nie gemacht. Kleinere Wanderungen sind bestimmt möglich, auch mit Kinderwagen dort wo die Stege sind, Aber das Wetter in Yellowstone ist nicht voraussagbar bei zwei Jahreszeiten Winter und Juli.

Man kann WoMo -Urlaub auch Kindgerecht gestalten, Freunde von Uns sind mit ihrer Tochter jedes Jahr mit dem WoMo in den USA unterwegs. Im ersten Urlaub der Kleine war sie 4 Monate alt.

Gruß Martin
Autor: Kauschthaus
« am: 08.02.2009, 16:05 Uhr »

Bei uns war es sogar Mitte August zu kalt, um abends länger draußen zu sitzen. Im Juni könnt ihr das mit allergrößter Wahrscheinlichkeit vergessen.

Viele Grüße, Petra
Autor: DocHoliday
« am: 08.02.2009, 15:43 Uhr »

Bei mir war das Wetter zwar Mitte Juni 2004 etwas besser aber auch bei Sonnenschein und 20° tagsüber war es nachts sehr frisch (um den Gefrierpunkt). Zum abends draußen sitzen sicherlich die falsche Zeit (außer für ganz hartgesottene).