Mietwagen-Versicherungen via KK

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*miwunk

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Mietwagen-Versicherungen via KK
« am: 13.07.2019, 16:46 Uhr »
Jaja, aber ich sehe da keinen Horror. Alaska ist halt mal nicht Kalifornien. Du kannst das nicht vergleichen. Du würdest doch auch in Deutschland nicht die Preise in Stuttgart oder München mit denen in MeckPom vergleichen????


*Raigro

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Antw: Mietwagen-Versicherungen via KK
« Antwort #1 am: 13.07.2019, 17:24 Uhr »
Also wir kommen gerade aus Alaska . Sind mit Condor nach Anchorage geflogen, allerdings Premium Eco, das war ok. Klar gibt es auch bessere, aber es kommt halt darauf an, was man will.

Ich bin 2017 auch mit Condor von Frankfurt nonstop nach Anchorage geflogen, allerdings in der Business. Ich konnte keinen Flug finden, der mich vergleichbar schnell nach Anchorage gebracht hätte, denn um 16 Uhr Ortszeit war ich dort. Und an der Business hatte ich bei dem Preis nichts auszusetzen.
Gruß aus München

Rainer

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*Thomas

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Antw: Mietwagen-Versicherungen via KK
« Antwort #2 am: 13.07.2019, 18:08 Uhr »
Passend zum Thema noch mal 10 Tipps für Anchorage im Video. Muss doch selbstlos das neue YouTube Plugin testen und bewerben (einfach den Youtube-Link posten, den Rest macht das Forum):

Viele Grüße,

Thomas (webmaster@usa-reise.de)
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*Gina

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Antw: Mietwagen-Versicherungen via KK
« Antwort #3 am: 17.07.2019, 13:22 Uhr »
nochmal zum Thema Mietwagen. Nicht nur das sie in Alaska viel teurer sind, es kommt auch auf die Bedingungen an. Wir wollten u.a den Top of the World Highway fahren und der ist bei den deutschen Mietwagenfirmen bei denen wir geschaut haben, ausgeschlossen! Deswegen "Horror"
Wir hatten dann einen kleinen amerikanischen Verleih und das war super
Gruß
Gina


*miwunk

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« Antwort #4 am: 17.07.2019, 19:34 Uhr »
"super", bestimmt. Aber wahrscheinlich nur mit der amerikanischen Mindest-Versicherung? Hast Du Dir schon mal überlegt, wie TEUER es im Falle eines Falles werden könnte:
https://www.carinsurance.com/Articles/minimum-liability-car-insurance-requirements-by-state.aspx


*motorradsilke

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Antw: Mietwagen-Versicherungen via KK
« Antwort #5 am: 18.07.2019, 05:36 Uhr »
"super", bestimmt. Aber wahrscheinlich nur mit der amerikanischen Mindest-Versicherung? Hast Du Dir schon mal überlegt, wie TEUER es im Falle eines Falles werden könnte:
https://www.carinsurance.com/Articles/minimum-liability-car-insurance-requirements-by-state.aspx
Es gibt ja Kreditkarten, bei denen eine Kfz-Versicherung enthalten ist.

*Jack Black

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Antw: Mietwagen-Versicherungen via KK
« Antwort #6 am: 18.07.2019, 13:03 Uhr »
Jaja, aber ich sehe da keinen Horror. Alaska ist halt mal nicht Kalifornien. Du kannst das nicht vergleichen. Du würdest doch auch in Deutschland nicht die Preise in Stuttgart oder München mit denen in MeckPom vergleichen????

Die Preise in Stuttgart und München sind für Mietwagen nicht drei mal so hoch wie in Mecklenburg  Vorpommern. Immobilien, Grundstücke und Mietwohnungen sind (eben auf Grund ihre "Immobilität") ortsgebunden im Preis. Das sind Mietwagen aber nicht und in Stuttgart und München sind auch die statistischen Lebenskosten nicht drei mal so hoch wie in Mecklenburg Vorpommern. Auch die Gehälter nicht. Sicherlich gibt es Unterschiede und sicherlich auch im zweistelligen Prozentbereich, aber Faktor drei (und das ist definitiv in Anchorage das Problem) ist schon Horror. Das ist abartig.

*Jack Black

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Antw: Mietwagen-Versicherungen via KK
« Antwort #7 am: 18.07.2019, 13:14 Uhr »
Es gibt ja Kreditkarten, bei denen eine Kfz-Versicherung enthalten ist.

Sagen wir es im SIngular: es gibt (nur noch) EINE Kreditkarte, die eine Mietwagenversicherung (Haftpflicht und Vollkasko) inkludiert. Allerdings auch nur im Ausland (was hier aber natürlich ausreicht) und die Mietwagenmiete MUSS mit dieser Karte bezahlt werden. Die KK ist die "Barclay Double Platinum", man bekommt also zwei Karten (VISA und MASTERCARD), die Karte ist im ersten Jahr kostenlos, danach 99,-€ pro Jahr. Bis zu 3 Partnerkarten sind frei.

Deswegen habe ich diese Karte auch seit einem Jahr. Die Haftpflichtversicherung leistet bis 1.000.000,-€, die Vollkasko leistet bis 100.000,-€ (klingt im ersten Moment wenig, aber Vollkasko deckt ja nur das eigene Fahrzeug und da sind 100.000,-€ dann doch eine ordentliche Hausnummer).

Ich habe für nächstes Jahr definitiv eine ALAMO Buchung mit "gesetzlicher Haftpflicht" (das sind in den USA je nach Staat nur ca. 15.000$) und die große Deckung muss die Barclay KK leisten. Die 99,-€ Jahresgebühr hat man da in Nullkommanichts heraus, das ist bei ALAMO die "Standard" Angebotsklasse, die nächsten Klassen (Master, Gold usw.) kosten über 240€ mehr.

Die KK leistet aber auch noch eine ganzjährige Reiserücktrittsversicherung(!) inkl. Reiseabbruch mit einem Reisewert bis zu 10.300,-€(!), das ist alleine schon ein paar Hundert Euro wert. Und die Reise muss nicht einmal (wie oben der Mietwagen) mit der Karte bezahlt werden. Außerdem ist eine Auslandskrankenversicherung inklusive, der Einsatz im Ausland ist gebührenfrei (die meisten KK verlangen bis zu 2% vom Betrag, wenn man beispielsweise in USD bezahlt). Ich finde die Karte super.

*motorradsilke

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« Antwort #8 am: 18.07.2019, 15:41 Uhr »
Genau diese Karte meinte ich. Ich hab mich nicht so intensiv damit beschäftigt, hätte aber gedacht, dass es noch mehr Karten mit solchen Leistungen gibt. Ich meine, ich hab hier im Forum schon davon gelesen. Aber das ändert sich ja auch.
Der einzige Nachteil in meinen Augen ist, dass man theoretisch wegen jedem kleinen Schaden zur Polizei muss. Hast du den Wagen ohne Selbstbeteiligung gebucht, ist eine kleine Schramme egal. Wenn ich das über die Kreditkartenversicherung abrechnen will, braucht man ein Polizeiprotokoll. Keine Ahnung, wie penibel die bei kleinen Sachen in der Hinsicht sind.

*Jack Black

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« Antwort #9 am: 18.07.2019, 20:54 Uhr »
Genau diese Karte meinte ich. Ich hab mich nicht so intensiv damit beschäftigt, hätte aber gedacht, dass es noch mehr Karten mit solchen Leistungen gibt. Ich meine, ich hab hier im Forum schon davon gelesen.

Das war auch mal so. Es gab ein paar wenige KKs mit dieser Leistung (u.a. die ADAC Gold), aber die sind alle nach und nach eingeknickt. Die Barclay Double Platinum ist die einzige KK, die jetzt noch übrig geblieben ist.

Wenn ich das über die Kreditkartenversicherung abrechnen will, braucht man ein Polizeiprotokoll. Keine Ahnung, wie penibel die bei kleinen Sachen in der Hinsicht sind.

Theoretisch.

Praktisch sieht es zum Glück so aus, dass die Vollkasko  (resp. der "Lost Damage Waver") bei ALAMO auch im Standard Tarif  inkludiert ist. Ohne Selbstbeteiligung. Die KK brauche ich eigentlich nur für die erweiterte Haftpflicht und den Katastrophenfall eines fetten Unfalls, wo ich schuldig andere verletze. Eine kleine Schramme am gegnerischen Fahrzeug zahlt die gesetzliche Haftpflicht in den USA, dafür reichen die 15.000$ locker aus. Und Selbstbeteiligung bei Haftpflicht gibt es sowieso nicht.

*motorradsilke

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« Antwort #10 am: 18.07.2019, 21:22 Uhr »
Ja, das mag jetzt in deinem Fall in den USA so sein. Ich habe über die KK einen Mietwagen in Thailand gebucht, und da habe ich eine Selbstbeteiligung in der Kasko. Mal gucken, wie das läuft. Zum Glück ist die SB nicht sehr hoch, notfalls zahl ich da auch was selbst, immer noch billiger als einen Mietwagen mit Vk ohne SB zu buchen.

*Jack Black

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« Antwort #11 am: 19.07.2019, 12:10 Uhr »
Zum Glück ist die SB nicht sehr hoch, notfalls zahl ich da auch was selbst, immer noch billiger als einen Mietwagen mit Vk ohne SB zu buchen.

SB ist leider ein zusätzliches Problem, unabhängig davon, ob Du via KK oder direkt beim Vermieter versichert bist. Der Vermieter wird dann immer genauer nachschauen, weil ja jeder kleine Kratzer auf DEINE Rechnung geht. Wenn Du also sowieso SB hast, dann kannst Du auch via KK versichern, das macht dann eigentlich nichts mehr aus.

Wenn man keine SB hat, erst dann ist es ein Unterschied, ob der Vermieter selbst den Schaden übernimmt (wie in den USA mit den typischen Wavern), oder ob Deine KK zahlt. Von daher ist eine KK auch in Thailand für Dich sinnvoll, wenn Du Geld damit sparen kannst. Darüber hinaus hast Du dann aber keine SB, selbst wenn ein Schaden gefunden wird, die KK begleicht ihn vollständig. Von daher würde ich entweder beim Vermieter OHNE SB versichern, oder via KK. Aber nicht MIT SB beim Vermieter. Das ist die schlechteste Kombination und kann nur durch deutlich günstigere Konditionen gerechtfertigt werden.

P.S.: Ich habe jetzt schon mehrfach in Deutschland einen Wagen gemietet (wo die KK leider nicht "zieht"), da hatte ich zwar beim Vermieter eine SB in der Vollkasko, aber die wurde gedeckt durch Ersatz über den Vermittler (beispielsweise "CarDelMar"). Das ist ein recht gängiges Konstrukt, dadurch hebeln die Vermittler die überzogenen Preisvorstellungen der Vermieter für Kasko ohne SB aus und als Kunde hast Du die Sicherheit, dennoch im Schadensfall nicht auf irgendwelchen Kosten sitzen zu bleiben. Bei billiger-mietwagen.de ist das ein recht verbreitetes Konstrukt, geht das vielleicht auch für Dich in Thailand?

*miwunk

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« Antwort #12 am: 19.07.2019, 12:31 Uhr »
Hmh, eigenartigerweise haben wir eine ANDERE Kreditkarte, die eine Vollkasko (ohne Limit) und eine Haftpflichtversicherung nach Deutschem Recht anbietet. Und die haben wir immer noch und die ist immer noch gültig.
Es gibt also nicht nur EINE.

Im übrigen war mein Einwand oben wegen der zu geringen Versicherung in USA für die Sparfüchse hier gedacht. Denn die haben bestimmt keine solch teuere Kreditkarte.

*Jack Black

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« Antwort #13 am: 19.07.2019, 14:08 Uhr »
Hmh, eigenartigerweise haben wir eine ANDERE Kreditkarte, die eine Vollkasko (ohne Limit) und eine Haftpflichtversicherung nach Deutschem Recht anbietet. Und die haben wir immer noch und die ist immer noch gültig.

Altverträge haben bisweilen noch Gültigkeit, darum geht  es hier aber nicht. Nenne doch die mal die Karte und wir schauen nach, ob die auch JETZT noch mit Mietwagenversicherung angeboten wird. Die allermeisten sind meines Wissens nach eingeknickt (hatte ich oben schon geschrieben). Und selbst bei Altverträgen würde ich zwei mal nachschauen, bevor Du doch ohne Versicherung dastehst.

Ob "Sparfüchse" so eine Kreditkarte haben und eben genau nicht, kann ich nicht beurteilen, aber man damit viel Geld sparen und das ist doch genau das, was Sparfüchse auszeichnet?! Was kostet diese Karte denn? Bei welchen Bedingungen (können wir nachschauen)?

Und was verstehst Du unter "Deutschem Recht"? Wenn ich in den USA mit ALAMO einen Mietvertrag nach amerikanischem Recht abschließe und auf amerikanischen Boden mit amerikanischem Verkehrsrecht fahre, wo findet das Deutsche Recht Anwendung? Recht in welcher Sache?

Und insgesamt, wieso betonst und schreibst Du immer wieder Dinge wie "Einen Mietwagen bucht man doch sowieso schon von Deutschland aus, denn bei Buchung in USA hat man keine oder nur lächerlich niedrige Haftpflichtversicherung keine Kasko.", wenn Du doch weißt, dass das nicht stimmt, wenn man bei der Buchung eine entsprechende KK benutzt? Auf einmal hast Du seit vielen Jahren so eine Kreditkarte, mit der man sehr wohl in den USA buchen kann UND Haftpflicht und Vollkasko keinesfalls lächerlich niedrig hat? Das ist doch wirklich eigenartig?!

*Thomas

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Antw: Mietwagen-Versicherungen via KK
« Antwort #14 am: 19.07.2019, 15:50 Uhr »
Altverträge haben bisweilen noch Gültigkeit, darum geht  es hier aber nicht. Nenne doch die mal die Karte und wir schauen nach, ob die auch JETZT noch mit Mietwagenversicherung angeboten wird. Die allermeisten sind meines Wissens nach eingeknickt (hatte ich oben schon geschrieben). Und selbst bei Altverträgen würde ich zwei mal nachschauen, bevor Du doch ohne Versicherung dastehst.

Jetzt hast Du mich nachdenklich gemacht, nachdem ich vor einigen Monaten auf die Amex Business Gold downgegraded habe, vorher war ja komplett alles dabei, da ich die Karte viele Jahre lang hatte. Aber ich meine, es schaut immer noch ganz gut aus (Mietwagen zahle ich sowieso immer mit dieser Karte):
Zitat
Mietwagenleistungen: Diebstahl, Kasko und Haftpflichtversicherung:

Der Kunde muss bei Mietwagen keine zuätzlichen oder optionalen Versicherungen abschließen, die folgendes beinhalten:

– Verzicht auf Ansprüche wegen Unfallschäden (CDW) und Verlustschäden (LDW)
– Wegfall/Reduzierung  der Selbstbeteiligungen
– Diebstahlschutz (TP)
– Voraussetzung ist, dass das Fahrzeug über die Business Card bezahlt wird. 

Versicherungssumme EUR 75.000,–.
Selbstbehalt je Versicherungsfall EUR 200,– des erstattungsfähigen Schadens.
Viele Grüße,

Thomas (webmaster@usa-reise.de)
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