Alaska - WOW-Effekt

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*Duc1098

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Antw:Alaska - WOW-Effekt
« Antwort #30 am: 06.12.2018, 10:19 Uhr »
Du willst ja nur AK besuchen; d.H. Anmiete in Anchorage!
Driving Force hat die Stationen nur in CN.
Anmietungen in AK z.B. SUV bekomme ich keinen unter 3000.-- Euro für 3 Wochen. Nur Driving Force und Go North erlaubt Fahrten auf Gravel Roads inkl. Vers. schutz., ausser du ignorierst das und bezahlst bei einem Schaden das aus eigenem Portemonnaie.
Und noch was, wenn es so weiter geht, eröffne einen eigenen Thread ! Ein Admin kann sicher deine Post umswitchen.

Duc

*Ypsi

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Antw:Alaska - WOW-Effekt
« Antwort #31 am: 06.12.2018, 10:23 Uhr »
Es steht auch Yukon auf dem Plan. Ob wir Whitehorse oder Anchorage anfliegen würden, hängt von den Kosten ab. Flug + Auto oder WoMo.

Ich hab ja bereits gefragt, ob man meinen Teil nicht einfach aus dem Thread rauslösen kann.

*miwunk

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Antw:Alaska - WOW-Effekt
« Antwort #32 am: 06.12.2018, 11:07 Uhr »
Hallo Ypsi,
also ich frage mich, wie Du auf dies Idee kommst, ein Wohnmobil hätte eine Chemie-Toilette? Das stimmt nicht, die haben alle ein ganz normales WC. Ich hab Dir ja schon geschrieben, es ist alles da, vom Gasherd über Kühlschrank, Gefrierschrank, Dusche, WC, alles was in einer normalen Wohnung auch ist.
Lass Dir doch mal Angebote von verschiedenen Anbietern geben:
CU-Camper, Trans-Amerika-Reisen, ADAC, da gibts Dutzende im Netz. Nur damit kannst Du gut vergleichen.

Und zum Preis: wie geschrieben, musst Du auch das teuere Essengehen dazu rechnen. Im Womo versorgst Du Dich selbst für ca. 10 Dollar/Tag, ein Abendessen kostet ca 20-30 Dollar, zuzüglich Getränke, Steuer, Trinkgeld.


*Ypsi

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Antw:Alaska - WOW-Effekt
« Antwort #33 am: 06.12.2018, 11:17 Uhr »
Miwunk, wer ist denn dein Lieblings Anbieter nach so vielen Reisen in Bezug auf Preis / Leistung?

Wir würden wahrscheinlich auch beim WoMo essen gehen, wenn halbwegs gute Restaurants zur Verfügung stehen ;-)

*miwunk

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« Antwort #34 am: 06.12.2018, 14:25 Uhr »
Ich buche schon seit vielen Jahren die Womos über Trans-America-Reisen (bzw. für Kanada dann über Trans-Canada-Touristik, ist dieselbe Firma). Der Womo-Vermieter für Kanada ist dann für uns Fraserway mit dem Truck-Camper. In USA gibts verschiedene gute, da kommts immer auf das jeweilige Angebot an. Da nehmen wir immer den 21-23 feet, das ist der kleinste.

Lass Dir doch von den verschiedenen Anbietern den Newsletter schicken, dann bekommst Du die Sonderangebote sehr schnell mit.

Und noch zum Essen-Gehen: das wird in Alaska etwas schwierig werden. Wenn, dann evtl. Mittags irgendwo auf dem Weg. Aber abends gibts kaum ein Restaurant nahe dem Campingplatz, höchstens mal wenn Du auf einem CG in der Stadt übernachtest, aber das ist ja nicht schön, dafür macht man keinen Womo-Urlaub.


*finge42

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Antw:Alaska - WOW-Effekt
« Antwort #35 am: 06.12.2018, 14:45 Uhr »
Du willst ja nur AK besuchen; d.H. Anmiete in Anchorage!
Driving Force hat die Stationen nur in CN.
Anmietungen in AK z.B. SUV bekomme ich keinen unter 3000.-- Euro für 3 Wochen. Nur Driving Force und Go North erlaubt Fahrten auf Gravel Roads inkl. Vers. schutz., ausser du ignorierst das und bezahlst bei einem Schaden das aus eigenem Portemonnaie.
Und noch was, wenn es so weiter geht, eröffne einen eigenen Thread ! Ein Admin kann sicher deine Post umswitchen.

Duc

Die Versicherungen bei PKW`s sind schon ein wesentliches Kriterium. In den USA kann man eigentlich einen umfänglichen Schutz auch auf Schotterpisten nur durch Go North erhalten und das ist nicht billig. Für uns war die direkte Flugverbindung Frankfurt-Whitehorse durch Condor einmal wöchentlich von Ende Mai bis Ende September entscheidend. Die einzige Vertretung im Yukon von Driving Force ist in Whitehorse mit zusätzlichem Schalter am Flughafen Whitehorse. Man muss sich allerdings bei Driving Force die zu fahrenden Schotterpisten vorher genehmigen lassen! Wie bereits erwähnt, wir hatten einen Reifenschaden und einen Riss in der Windschutzscheibe, es ist nicht soooo selten. Ach ja, falls man nach Kanada fliegt und über den Landweg in die USA einreist braucht man zwar nicht die ESTA, aber sie erleichtert den Grenzübertritt. Man muss sonst an der Grenze die Einreiseformalitäten erledigen, die man sonst bequem von zu Hause aus machten kann.

*Duc1098

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« Antwort #36 am: 06.12.2018, 18:28 Uhr »
Zitat
Ach ja, falls man nach Kanada fliegt und über den Landweg in die USA einreist braucht man zwar nicht die ESTA, aber sie erleichtert den Grenzübertritt. Man muss sonst an der Grenze die Einreiseformalitäten erledigen, die man sonst bequem von zu Hause aus machten kann.
Ist sicher einen Möglichkeit, aber bei u/ Borderwechsel hat das Prozedere nie länger als 10 Min. gekostet; nun die Zeit haben wir uns immer genommen, wir haben ja Ferien. :wink:
Reifenplatten/Steinschläge hatten wir auch schon; diverse mit dem Camper, das sollte man wissen wenn man in CN/AK unterwegs ist. Kann auch auf paved Routen passieren, die Trucks rauschen im Schnellzugstempo an einem vorbei, da werden oft die Steine im Profil der Reisen hochgeschleudert. Wenn ich solche Dinger sehe, wird das Tempo auf kleines Tempo reduziert!
Für das schliesse ich ja die zusätzliche  Vers. ab.!

Duc

*Ypsi

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« Antwort #37 am: 07.12.2018, 10:15 Uhr »
Mal ne Frage an die WoMo Erfahrenen: MUSS ich auf einen Campingplatz? In Alaska ist doch wildcampen erstmal grundsätzlich erlaubt oder? Ich brauche dann doch quasi nur eine Dumpingstation oder? Ich meine diese Stationen zB in Norwegen relativ oft gesehen zu haben und das nicht auf Campingplätzen. Strom und Heizung läuft doch über die Batterie des Fahrzeugs oder? Wenn ich also genug fahre, lädt die Batterie sich doch selbst wieder auf oder muss man trotzdem zwischendurch das Auto an Strom anschließen?
Wie teuer sind denn eig die Gebühren für so einen Campingplatz? Sollte man im Herbst vorbuchen? Dann hab ich ja auch keine Flexibilität... Hm?
Gibt's Internet an den Campingplätzen oder sollte man sich ne mobile Karte kaufen? Gibt es überhaupt gutes Netz oben im hohen Norden?

*miwunk

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Antw:Alaska - WOW-Effekt
« Antwort #38 am: 07.12.2018, 10:17 Uhr »
Reifenplatten/Steinschläge hatten wir auch schon; diverse mit dem Camper, das sollte man wissen wenn man in CN/AK unterwegs ist. Kann auch auf paved Routen passieren,

So bei uns passiert: nach über 1000 km auf unpaved roads quer durch NWT kamen wir wieder auf geteerte Strasse und kaum 10 km traf ein Stein unsere Windschutzscheibe. (auf ungeteerten Strassen fährt jeder langsamer, eben wg. der Möglichkeit eines Steinschlages, auf geteerten Strassen denkt da keiner dran).

Wir hatten keine Versicherung, haben damals die Scheibe für 30 Dollar reparieren lassen und hatten uns eigentlich schon darauf eingestellt, eine hohe Summe zahlen zu müssen. Als wir den Schaden bei der Abgabe bei Fraserway erzählt haben, war die Reaktion: was wollt Ihr denn, Ihr habts doch reparieren lassen!!! Fanden wir toll!

*miwunk

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Antw:Alaska - WOW-Effekt
« Antwort #39 am: 07.12.2018, 10:26 Uhr »
Mal ne Frage an die WoMo Erfahrenen: MUSS ich auf einen Campingplatz? In Alaska ist doch wildcampen erstmal grundsätzlich erlaubt oder? Ich brauche dann doch quasi nur eine Dumpingstation oder?

Ja, in Kanada und Alaska musst Du nicht auf einen Campingplatz. Wild campen ist erlaubt, aber Du musst die Regeln kennen:

- nicht im Nationalpark
- nicht am Strassenrand
- nicht an Restplätzen auf denen die Zeit begrenzt ist
- vor allem nicht auf Privatland (die Indianer sind da sehr wütend)
- und nicht, wo ein Schild es verbietet

Mit einem normalen Womo hast Du wahrscheinlich Probleme, in die Feldwege zu kommen. Mit einem Truck-Camper kommst Du überall rein, musst nur auf die Höhe (Äste!) aufpassen.

Heizung läuft auf Batterie, wenn man am nächsten Tag wieder fährt ist alles ok. Wir waren auf ca. 20 Womo-Reisen noch nie an einem hook-up gestanden!!

Dumpstations gibts kostenlos an den meisten CG, also auch an denen wo es keinen hook-up gibt. Dumping ist ja auch nicht an jedem Tag notwendig.

Ein Campingplatz in einem Provincial-Park oder State Park kostet zwischen 8 und 15 Dollar/Nacht. Vorbuchen nicht nötig. Nur wenn man auf einen der CG im Denali NP möchte, da ist vorbuchen dringend notwendig, und zwar so frühzeitig wie möglich.

Internet!??? Ha, da muss ich schon lachen!! Gibts zwar an div. sauteuren Campingplätzen in Städten. Aber auf den schönen CG in PP oder SP hast Du nicht einmal eine Handy-Abdeckung. Eine Simcard nützt Dir also gar nichts. Aber es gibt kostenloses Internet in fast allen Visitor-Information und in allen öffentlichen Bibliotheken (public library)


*Ypsi

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Antw:Alaska - WOW-Effekt
« Antwort #40 am: 07.12.2018, 10:33 Uhr »
Mit den ganzen Einschränkungen klingt es ja fast schon sehr schwierig einen Platz zu finden zum wild campen, wenn so viel ausgeschlossen ist?
Würdest du einen Truck Camper einem WoMo vorziehen?
Wenn dumpen kostenlos ist, wo bekommt man denn wieder frisches Wasser her?
Ist die Dichte der Campingplätze besser als die der Motels / Hotels?

*miwunk

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« Antwort #41 am: 07.12.2018, 11:35 Uhr »

Würdest du einen Truck Camper einem WoMo vorziehen?


Immer! Ich habe ja oben schon geschrieben, der Truck-Camper ist (für uns) das einzig mögliche Auto dort oben. Aber schau Dir's an, er ist nicht nur teuerer, er ist auch wahnsinnig schnell ausgebucht.

Frischwasser bekommst Du an jeder Dumpstation. D.h. erst dumpst Du, dann fährst Du 10 meter weiter, dort ist dann der Frischwasser-Anschluss. Und wenn Du mal weder das eine noch das andere findest, dann geht beides problemlos an den meisten Tankstellen. Einfach VOR dem tanken fragen, dann tanken, dann kostenlos dumpen und Wasser auffüllen.
Ausserdem gibts im Netz auch eine Seite, auf der alle anderen Dumpstation aufgeführt sind, musst mal etwas googeln.

Alle Campingplätze findest Du im Netz, auf Papier-Strassenkarten, bei I-Overländer, Wiki-camps, und vielen anderen.

Wild campen geht z.B. mit dem TC sehr gut: vor und nach Brücken sind oft Feldwege runter zum Fluss/Bach. Dort stehen die Einheimischen zum Fischen. Und dort kann man z.B. gut übernachten. Oder auch am Ufer von Seen. Aber zu beiden Stellen kommt man mit dem normalen Womo nicht hin, da würde man den Unterboden beschädigen.
Es gibt schon viele Möglichkeiten, man muss halt die Augen offen halten.




*Duc1098

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Antw:Alaska - WOW-Effekt
« Antwort #42 am: 07.12.2018, 13:55 Uhr »
Wenn ich das lese,

Zitat
Ich muss auch ehrlich sagen, das ich im Urlaub nicht wirklich Lust habe mich selbst zu versorgen.
:

dann muss man eigentlich nicht mehr über die Variante Camper/WoMo diskutieren; das schein die ehrliche Antwort zu sein.!
@miwunk
zu deinem Statement, die GGs hätten meist eine Dumpstation.
Da muss ich doch widersprechen, im Yukon hat kein Gov. CG eine Dumpstation, das gilt auch für AK Rec. Sites.

Noch was für den TO: In einem TC 10 hast du nur ein kleines Kabäuschen zum duschen, kann mir nicht vorstellen dass das nach deinem Gusto ist.
Schau die Truck_Camper einmal auf der Fraserway Seite an und schau dir die Innenmasse an!!
TC 10 ist sicher auch für uns immer das Auto, aber Yukon/AK kann man gut und gerne auch mit einem MH Modell bis 30ft besuchen; Gravel Roads sind auch dort nie zwingend!!


Duc1098

*Raigro

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Antw:Alaska - WOW-Effekt
« Antwort #43 am: 07.12.2018, 14:33 Uhr »
Ich war letztes Jahr auch mit Truck-Camper mit 4x4 von Mitte August bis Mitte September unterwegs. Da ich alleine unterwegs bin, fände ich ein größeres WoMo schon etwas daneben, aber ich wollte den Camper auch, weil ich keine Einschränkungen beim Straßennetz haben wollte. So war ich auch auf dem Dalton Highway bis zur Prudhoe Bay unterwegs, was zwar auch mit PKW ginge, aber wohl nicht erlaubt ist. Die (wenigen) entgegen kommenden Trucks fuhren übrigens immer sehr rücksichtsvoll, d.h. sie fuhren weitmöglichste rechts ran und reduzierten das Tempo - Steinschlag gab es keinen.

Allerdings muss ich Duc1098 recht geben, dass z.B. die "Dusche" eine arge Notlösung ist. Der Truck-Camper ist sicherlich nicht für Leute geeignet, die eine möglichst komfortable WoMo-Reise machen wollen.

Vorgebucht hatte ich ein paar Fähren (dringend anzuraten) und den Canmpground im Denali NP, sowie eine Shuttlebus Tour zum Wonder Lake. Ansonsten ist Vorbuchen von Campgrounds wohl nicht notwendig, und ab Mitte September werden sowieso schon die Gehsteige hochgeklappt.
Gruß aus München

Rainer

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*Ypsi

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Antw:Alaska - WOW-Effekt
« Antwort #44 am: 07.12.2018, 14:39 Uhr »
Ein paar Fähren und Shuttles zu buchen führt aber trotz allem dazu, das man nicht mehr so flexibel ist. Da ist dann die Frage, was der Vorteil eines WoMos ist.
Hier schreiben ja auch viele von erlaubten gravel roads. Sind diese eher bei WoMo Anbietern erlaubt als bei Pkws?
Von meinen letzten USA Kanada Reisen kann ich mich noch gut daran erinnern, wie oft bestimmte Wege für WoMos gesperrt waren...
Ist das in Alaska etwa anders rum?
Danke für die Hinweise zum TC. Ist denn ein WoMo wirklich so viel komfortabler was zB die Dusche angeht?