Leben in den USA ?

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*Hannes

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #45 am: 30.01.2005, 12:43 Uhr »
... Trotzdem ist es mein erklärtes Ziel, meinen Lebensabend in USA zu verbringen. Hab mir schon ein Haus ausgesucht... direkt am Highway one in L.A. und direkt neben dem Flughafen. Obs was wird ? Nun ja der Mensch muß Träume haben...
one day I`ll be there forever

[

*Matze

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #46 am: 30.01.2005, 13:11 Uhr »
Zitat von: Hannes
... Trotzdem ist es mein erklärtes Ziel, meinen Lebensabend in USA zu verbringen. ...


Hi, den Lebensabend in :usa: zu verbringen, war auch mal unser Traum und es ist ja nicht mehr ganz so lange bis dahin! Wir hatten die Vorstellung, ein großes WoMo zu kaufen und damit durch das ganze Land zu fahren! Beispiel war für uns, Rentnerpaare die wir auf Campgr. trafen! Also fast das ganze Jahr dort und nur ganz sporadisch zurück nach Deutschland!
Wir haben aber weniger bedacht, dass es doch Dinge und vor allem Menschen hier gibt, die man nicht nur kurze Zeit wiedersehen will! Und dass wurde deutlich, als unsere Enkeltochter geboren wurde :baby:
Und deshalb sieht unser Traum jetzt so aus: Einmal im Jahr nach :usa:, aber länger, so 2 oder 3 Monate! Und dann wieder nach Hause!
Und so schön so ein Traum ist, Voraussetzung bleibt, dass man noch gesund und fit genug ist!!;-)
Gruß Matze




San Francisco!!

*Florian

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #47 am: 14.02.2005, 02:17 Uhr »
Zitat von: Michel
LEBEN in den USA?  

Wäre oder ist es für Euch erstrebenswert in den USA zu leben ?


Mit absoluter Überzeugung und dem Bewusstsein aller Konsequenzen: Ja.  Und irgendwann ist es so weit : )


Viele Grüße - Florian

*Harhir

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #48 am: 14.02.2005, 04:43 Uhr »
Welche Konsequenzen?  :verwirrt:  :verwirrt:  :verwirrt:

Gruss aus Texas
Stefan

*Mortisha

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #49 am: 18.11.2005, 03:55 Uhr »
ich denke man kann nicht sagen,das Land...oder Das Land ist besser....ich muss zugeben,das man schon oftmals toleranter sein muss,es ist eben anders hier...und dabei meine ich ANDERS...und hier gilt auch...JEDER ist SEINES GLUECKES SCHMIED

*IkeaRegal

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #50 am: 18.11.2005, 08:56 Uhr »
Ich werde im Frühjahr 06 das erste Mal in die USA reisen. Ich freu mich shcon wahnsinnig darauf. Dort leben? Der Sohn von einem guten Freund von mir lebt in den USA als Professor an einer Uni. Daher war auch eher desöfteren schon drüben. Seine Erfahrungen zeigen mir auf, dass es schon einen Unterschied gibt zwischen Urlaub machen und dort leben.

Ich hab hier eine geregelte Arbeitszeit, genug Zeit um meinen Glauben, meine Freizeit auszuleben und hab hier gute Freunde und Familie, was mich sicherlich davon abhält wirklich mal ernsthaft drüber nachzudenken auszuwandern.
Wer träumt nicht davon? Aber auch bei mir gilt: Wäre es finanziell möglich, wäre ich sicherlich desöfteren drüben. Aber nicht vorwiegend.

Mein Ziel ist es die ganze Erde zu bereisen um mir von allen Kulturen und allen schönen Flecken der Erde ein Bild zu machen. Dazu reicht zwar mein kurzes Leben nicht aus, aber ich möchte es genießen.

Mit den USA fange ich jetzt.

*America_Crazy

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #51 am: 18.11.2005, 21:17 Uhr »
@ IkeaRegal:

Es wird auf jeden Fall eine Erfahrung sein in die USA zu reisen und ein wenig das Land kennenzulernen. Mir geht es wie dir, ich möchte auch möglichst viele verschiedene Länder in der Welt sehen, wobei ich immer in die USA zurückreisen möchte, da es mein Nr. 1 Reiseziel ist und werden bleibt.

Reisen und Leben sind wie schon häufig gesagt, natürlich zwei unterschiedliche Dinge. Erst heute Abend haben wir beim Abendessen mal wieder darüber gesprochen.

Im Hinterkopf ist schon irgendwie der Traum irgendwann mal in den USA zu leben, aber mit der Möglichkeit auch immer wieder nach Deutschland zurückzukommen, da ich auf D auch nicht vollkommen verzichten möchte, aber mit dem nötigen Geld kann man in den USA ein super schönes Leben haben. Aber so lange ich jedes Jahr einmal in die USA reisen kann, bin ich schon happy genug und bis zu diesem Zeitpunkt plane und ja ich gebe es zu träume ich auch  :D



*Jule

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #52 am: 23.01.2006, 22:08 Uhr »
Hi,
ich bin ein riesen USA Fan, war zwar leider noch nicht drüben, hab aber Verwandte dort und mein Cousin war auch schon 3 mal dort. wenn ich 18 bin hol ich das aber sofort nach. Vor ca. einem Jahr war es mein größter Traum irgendwann nach Amrika, in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, auszuwandern, aber nachdem ich mich jetzt intensiv, mit Kultur,Wirtschaft, Infrastruktur, Politik etc. befasst habe, muss ich sagen ich will dort nicht leben. Urlaub auf jedenfall immer und so oft wie es geht aber auswandern ist nichts für mich.
Gruß Jule

*Davidc

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #53 am: 24.01.2006, 20:00 Uhr »
Leben kann man in den USA dann gut, wenn man (sehr) viel Geld hat, dann ist man dort besser dran, als in D.

Ansonsten: Nein, Danke.

Das Rechtssystem gefällt mir nicht, die politische Situation nicht, die oberflächliche Art nicht, die Unfähigkeit, über den eigenen Tellerrand - sprich Kontinent - hinauszudenken. Das würde mich dort sehr nerven und schließlich das TV-Programm. Selbst Amerikaner halten das trotz Digital TV für eine Schande.

*Crimson Tide

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #54 am: 24.01.2006, 22:09 Uhr »
Hallo, Allerseits!

Bei vielen Kommentaren, die ich mir mal spaßeshalber alle angesehen habe, ob man nun in den USA leben könnte oder nicht, fällt mir auf, daß die, (ich sag mal gaanz vorsichtig): merkwürdigsten Antworten von Leuten kommen, die keine oder nur sehr wenig Erfahrung  haben.

Die Kulturen in D. und in den USA sind oft so verschieden, daß es mit Sicherheit viele subjektive Antworten, oder solche, gespickt mit Sterotypen, sprich, Vorurteilen auf beiden Seiten geben kann, oder eben die Urlaubs-rosaroten -Brillen-Erfahrungen!

Oft werde ich gefragt: "Wo gefällt es mir besser, hier,(USA), oder in Detuschland?
Da antworte ich so, wie ich persönlich es wirklich empfinde:

Viele Dinge gefallen mir hier besser, und andere Dinge sind in Deutschland "besser". Wenn die jeweiligen Bewohner ihrer Kultur, ob Deutsche oder Amis doch nur mal Kritik- und Vorurteilsfrei aufeinander zugehen könnten, Erfahrungen austauschen würden,ohne zu vergleichen, ("Wir machen das aber so"), sondern
einfach mal nur mit offenen Augen akzeptieren würden: "Aha, so geht das auch", könnten alle was voneinander lernen!

Ich konnte hier in den USA angekommen, bemerken, .....trotz aller Vorbereitungen auf den Auslandsaufenthalt, und trotz Schulungs-Seminares, wo wir auf Unterscheide in den Kulturen aufmerksam gemacht wurden,
.....daß man doch leicht vergißt, daß man als Gast kommt.

Wir Deutschen wollen immer alles gründlich, genau, möglichst präzise in Angriff nehmen, aber natürlich noch alles vorher durchplanen und durchsprechen bis ins kleinste Detail! Wir machen bei Problemen manchmal aus einer Mücke einen Elefanten (oft mit viel Pessimismus :wink: )

Die Amis wollen gleich anfangen, mit der Faust auf den Tisch hauen, wenns dann schief gegangen ist, versuchen sie es in die nächste Richtung, sollte es wieder schief gehen, sind sie Weltmeister im Improvisieren!
Also, ab durch die Katastrophen mit viel Optimismus!
Auch noch so kleine Erfolgs- "Mücken" werden präsentiert, als wären es super Elefanten!  :wink:

Da prallen voll die Kulturen aufeinander! Und nun soll man das unter einen Hut bringen!

Will man sich hier integrieren, muß man sich von zuviel Kritik über Politik, Weltgeschehen usw. verabschieden und es so hinnehmen, wie es kommt, dann kann man sich mit dem Gedanken vertraut machen, für immer hierzubleiben! Hier ist auch das Individuelle nicht so gefragt wie man das gewöhnt ist, eher das große Gesamte! In den Schulen, bei der Arbeit, in den Kirchen ist so ein unglaubliches Wir-Gefühl vorhanden, das ist schon wahnsinnig, (und ich weiß auch nicht, ob ich das für immer wollte, da sind wir einfach anders erzogen geworden, und es ist schwer, sich da umzustellen.
Das mag altersbedingt sein! Junge Leute sind vielleicht eher dazu bereit!

Und dann natürlich der Stolz, zu ihrer Nation zu gehören, Stolz auf ihre Fahne, ihre Hymnen, DAS ist bei uns nicht mehr gefragt seit einem Herrn mit Bärtchen. (Und ich kann mich auch immer noch nicht daran gewöhnen, daß unsere Mädchen jeden Morgen auf die Fahne schwören in ihrer Highschool)

Der Begriff "Freiheit" ist hier, wie auch in Deutschland, ganz verschieden definiert!

Komischerweise erlebe ich da immer wieder, wenn Deutsche mit Amis darüber diskutieren, daß sich da beide Kulturen gegenseitig drum beneiden, um die Freiheiten in ihrem Land! Dann wird einem erst klar, wie verschieden Freiheit aufgefaßt werden kann! Und wir möchten ja immer das haben, was wir nicht kriegen können!  :lol:

Im August komme ich zurück nach Deutschland, jedenfalls als Pendler, da mein Mann wohl noch einmal 18 Monate dableibt!  :?

Wir haben dann drei wundervolle Jahre gehabt, drei der besten Jahre unseres bisherigen Lebens, die uns keiner mehr nehmen kann, mit Erfahrungen im Job, Urlaub, Freundschaften, Enttäuschungen, (wer wirklich Freund bleibt in Deutschland und wer nicht, interessant und überraschend! :shock: ).
Ach ja, und die Frage: Leben in den USA, oder nicht, tjaaaa, .....jetzt freue ich mich erstmal auf Deutschland, aaaaaber....ich weiß schon von drei Familien, die nach ein-oder zwei Jahren Heimweh nach Alabama hatten, und für immer "zurück" -gekommen sind!....Wer weiß...... :?:  :?:

Erstmal kriege ich ja wieder drei Freiflüge zu meinem Mann....bis Ende 2007, dann sehen wir weiter!

L.G. Monika

*Matze

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #55 am: 24.01.2006, 23:20 Uhr »
Zitat von: Davidc
Leben kann man in den USA dann gut, wenn man (sehr) viel Geld hat, dann ist man dort besser dran, als in D.

Ansonsten: Nein, Danke.

Das Rechtssystem gefällt mir nicht, die politische Situation nicht, die oberflächliche Art nicht, die Unfähigkeit, über den eigenen Tellerrand - sprich Kontinent - hinauszudenken. Das würde mich dort sehr nerven und schließlich das TV-Programm. Selbst Amerikaner halten das trotz Digital TV für eine Schande.


Du mußt ja nicht dort leben! Ich könnte mir schon vorstellen, in USA zu leben!
Das Rechtssystem sagt mir zu, mit einigen Abstrichen! Dort weiß ich aber, dass ein Schwerverbrecher nicht nach 15 oder 20  Jahren wieder frei kommt, da heißt Lebenslang auch Lebenslang!
Was Du oberflächlich nennst, nenne ich eine gewisse Lockerheit zu haben, dass Leben nicht so bierernst zu nehmen, wie wir Deutschen! Und ich weiß auch nicht, ob wir immer alle Länder unterstützen müssen, die größten Geldgeber der EU sein müsssen; und im eigenem Land bekommen die Rentner immer weniger, werden immer mehr Arbeitsplätze "eingespart" oder ins billigere Ausland verlegt!
Auch die deutsche Verbissenheit alles gründlich zu machen, zu kontrollieren, zu reklementieren und zu zerreden!
Wir haben Super-Erfindungen, aber zerreden es so lange, bis sie Andere bauen/nutzen, z.B. Magnetschwebebahn, die jetzt in China fährt!
Ein paar Besserwisser und Selbstdarsteller sind dabei, die WM zu zerreden, usw. usw.
Und meinst Du ernsthaft, unser TV ist qualitativ besser??? Wiederholungen, seichte Serien, dumme Shows am Nachmittag und Abend (Big Brother usw.!)
Natürlich gibt es negative Aspekte, aber auch hier in Dt.
Gruß Matze




San Francisco!!

*Crimson Tide

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #56 am: 24.01.2006, 23:36 Uhr »
Ach, ich wollte gerade meinen Bericht etwas umändern, und schon war eine Antwort dazwischen!

Ich kopiere ihn deshalb hier in verbesserter Form noch einmal hin, Entschuldigung!

Hallo, Allerseits!

Bei vielen Kommentaren, die ich mir mal spaßeshalber alle angesehen habe, ob man nun in den USA leben könnte oder nicht, fällt mir auf, daß die, (ich sag mal gaanz vorsichtig): merkwürdigsten Antworten von Leuten kommen, die keine oder nur sehr wenig Erfahrung  haben.

Die Kulturen in D. und in den USA sind oft so verschieden, daß es mit Sicherheit viele subjektive Antworten, oder solche, gespickt mit Sterotypen, sprich, Vorurteilen auf beiden Seiten geben kann, oder eben die Urlaubs-rosaroten -Brillen-Erfahrungen!

Oft werde ich gefragt: "Wo gefällt es mir besser, hier,(USA), oder in Detuschland?
Da antworte ich so, wie ich persönlich es wirklich empfinde:

Viele Dinge gefallen mir hier besser, und andere Dinge sind in Deutschland "besser". Wenn die jeweiligen Bewohner ihrer Kultur, ob Deutsche oder Amis doch nur mal Kritik- und Vorurteilsfrei aufeinander zugehen könnten, Erfahrungen austauschen würden,ohne zu vergleichen, ("Wir machen das aber so"), sondern
einfach mal nur mit offenen Augen akzeptieren würden: "Aha, so geht das auch", könnten alle was voneinander lernen!

Ich konnte hier in den USA angekommen, bemerken, .....trotz aller Vorbereitungen auf den Auslandsaufenthalt, und trotz Schulungs-Seminares, wo wir auf Unterscheide in den Kulturen aufmerksam gemacht wurden,
.....daß man doch leicht vergißt, daß man als Gast kommt.

Wir Deutschen wollen immer alles gründlich, genau, möglichst präzise in Angriff nehmen, aber natürlich noch alles vorher durchplanen und durchsprechen bis ins kleinste Detail! Wir machen bei Problemen manchmal aus einer Mücke einen Elefanten (oft mit viel Pessimismus :wink: )

Die Amis wollen gleich anfangen, mit der Faust auf den Tisch hauen, wenns dann schief gegangen ist, versuchen sie es in die nächste Richtung, sollte es wieder schief gehen, sind sie Weltmeister im Improvisieren!
Also, ab durch die Katastrophen mit viel Optimismus!
Auch noch so kleine Erfolgs- "Mücken" werden präsentiert, als wären es super Elefanten!  :wink:

Da prallen voll die Kulturen aufeinander! Und nun soll man das unter einen Hut bringen!

Will man sich hier integrieren, muß man sich erstmal im Voraus freimachen davon, wie man sich es hier vorstellt,nach Erzählungen, gehörter Stories, oder etwa von zuviel voreingenommener Kritik über verschiedene Politik, Weltgeschehen usw., und es erst einmal so hinnehmen, wie es kommt,mit offenen Augen und "openminded" für alle Neue, nur dann kann man sich mit dem Gedanken vertraut machen, für immer hierzubleiben!
Hier ist zum Beispiel das Individuelle nicht so gefragt wie man das gewöhnt ist, eher das große Gesamte.
In Bereichen wie Schulen, bei der Arbeit, in den Kirchen ist so ein unglaubliches Wir-Gefühl vorhanden, das ist schon wahnsinnig, ( ich weiß zwar nicht, ob ich das für immer wollte, da sind wir einfach anders erzogen geworden, und es ist schwer, sich da umzustellen, aber man sollte es akzeptieren.)
Es mag altersbedingt sein, daß ich mich manchmal "bevormundet "fühle, oder nicht verstehe, wenn Einzelne sich garnicht auflehnen gegen irgendetwas,was von "Oben" kommt, wo in Deutschland Zeter und Mordio geschrien würde!
Junge Leute sind vielleicht eher dazu bereit, mitzuziehen, weil sie sich noch mehr für Neuerungen begeistern können, oder weil sie es von Klein auf so gewöhnt sind!

Und dann natürlich der Stolz der Amis, zu ihrer Nation zu gehören, Stolz auf ihre Fahne, ihre Hymnen, DAS ist bei uns nicht mehr gefragt seit einem Herrn mit Bärtchen. (Und ich kann mich auch immer noch nicht daran gewöhnen, daß unsere Mädchen jeden Morgen auf die Fahne schwören in ihrer Highschool)

Der Begriff "Freiheit" ist hier, wie auch in Deutschland, ganz verschieden definiert!

Komischerweise erlebe ich da immer wieder, wenn Deutsche mit Amis darüber diskutieren, daß sich da beide Kulturen gegenseitig drum beneiden, um die Freiheiten in ihrem Land! Dann wird einem erst klar, wie verschieden Freiheit aufgefaßt werden kann! Und wir möchten ja immer das haben, was wir nicht kriegen können!  :lol:

Im August komme ich zurück nach Deutschland, jedenfalls als Pendler, da mein Mann wohl noch einmal 18 Monate dableibt!  :?

Wir haben dann drei wundervolle Jahre gehabt, drei der besten Jahre unseres bisherigen Lebens, die uns keiner mehr nehmen kann, mit Erfahrungen im Job, Urlaub, Freundschaften, Enttäuschungen, (auch wer wirklich Freund bleibt in Deutschland und wer nicht, ist  interessant und überraschend! :shock: ).
Ach ja, und die Frage: Leben in den USA, oder nicht, tjaaaa, .....jetzt freue ich mich erstmal auf Deutschland, aaaaaber....ich weiß schon von drei Familien, die nach ein-oder zwei Jahren Heimweh nach Alabama hatten, und für immer "zurück" -gekommen sind!....Wer weiß...... :?:  :?:

Erstmal kriege ich ja wieder drei Freiflüge zu meinem Mann....bis Ende 2007, dann sehen wir weiter!

L.G. Monika

*Stefan M.

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #57 am: 24.01.2006, 23:41 Uhr »
Sehe ich auch ähnlich. Wohne oft privat bei meinem Freund in Philly - dadurch habe ich einen kleinen Einblick, wie das "normale" Leben abläuft. Natürlich gibt es Dinge, die in Deutschland besser sind - dafür aber auch viele, die schlechter sind. Aber warum immer auf die schlechten Dinge sehen?

Ich picke mir halt überall die Dinge heraus, die im jeweiligen Land besser sind. Man wäre ja blöd wenn man es nicht so machen würde.  8)
"Mit des Weißbiers Hochgenuss, wächst des Bauches Radius..." (unbekannter Autor)


*ratlady

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #58 am: 25.01.2006, 03:57 Uhr »
@Crimson Tide -

hast Du sehr schoen zusammengefasst und dargestellt! Kompliment...  :D

Aus meiner persoenlichen Sicht kann ich evtl. noch hinzufuegen... "Leben in USA" ist fuer meine Begriffe eigentlich schon wieder etwas "pauschalisiert"... Ich lebe ja nun auch "in USA" - allerdings, nur weil ich mich hier - hier vor Ort, in meiner Gegend und Umgebung - pudelwohl und wirklich "zu Hause" fuehle, heisst das nicht, dass ich - waere ich woanders "gelandet" - nicht evtl. doch eher anders empfunden haette bzw. eben eher nicht "in den USA" leben wollen wuerde... (hoffe, das ist einigermassen verstaendlich ausgedrueckt...  :oops: ) Und nur weil ich mich "hier" grundsaetzlich "wohler" fuehle als in D, heisst das nicht, dass ich jetzt alles, was "in USA" ablaeuft, auch gut und in Ordnung finde... ebensowenig wie ich jemals Deutschland fuer "undesirable" erklaeren wuerde. Es hat halt beides seine Vor- und Nachteile, die je nach der eigenen Einstellung/Situation/Persoenlichkeit hier oder dort ueberwiegen...  :wink:

Es war eigentlich auch nie meine "Absicht", nun unbedingt "in den USA" zu leben, eher im Gegenteil... und ich hatte durchaus auch einige "Vorurteile" sowie einiges "Deutschtum" (was selbst nach einigen Jahren Australien und Lateinamerika offensichtlich immer noch vorhanden war) abzulegen... und auch heute noch "ertappe" ich mich immer mal wieder dabei... nur  (wie Crimson Tide sinngemaess schon sagte) wer hier "nach deutschen Masstaeben misst", wird logischerweise auf einige "Schwierigkeiten" stossen...

Wie gesagt, eine generelle Aussage laesst sich hier nicht machen (waer ja auch schlimm  :wink: ) - dass allerdings ein Unterschied zwischen "Urlaub USA" und "Leben USA" ist, duerfte wohl kaum zu bestreiten sein - nicht zuletzt bedeutet "Leben in USA" i.d.R. auch deutlich weniger "Urlaub in USA"...  :wink:  :(

*Crimson Tide

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Re: Leben in den USA ?
« Antwort #59 am: 25.01.2006, 04:39 Uhr »
Zitat von: Stefan M.
Natürlich gibt es Dinge, die in Deutschland besser sind - dafür aber auch viele, die schlechter sind. Aber warum immer auf die schlechten Dinge sehen?

Ich picke mir halt überall die Dinge heraus, die im jeweiligen Land besser sind. Man wäre ja blöd wenn man es nicht so machen würde.  8)


GENAU so meinte ich das, nur SO kann man über pro oder Kontra (Leben in USA oder nicht) überhaupt nachdenken, (Wobei man sich das ja eigentlich sowieso nicht wirklich aussuchen kann, es sei denn, man hat eine Greencard oder kriegt einen kleinen Ami als Baby, oder Ehemann/frau  :wink:), aber es geht nur, wenn man offen ist, positiv denken kann. Wenn man mal eine längere Zeit drüben war, kann man erst abschätzen, ob man überhaupt geeignet ist, als Expatriat zu leben!
Ich kriege immer Bauchschmerzen, wenn so ganz junge Leute voller Begeisterung irgendwas über die USA ufgeschnappt haben, und nun UNBEDINGT für immer dahin wollen, in das Land der
"unbegrenzten Möglichkeiten", und womöglich Schule, Ausbildung, Job einfach hinschmeißen wollen.
Hier wartet ganz  bestimmt niemand (mehr) auf Einwanderer, und hier erwarten einen genau die gleichen wirtschaftlichen Probleme, nur in anderer Form, 45 Mio Menschen sind nicht krankenversichert, viele Arme,ohne Lobby---- viele Reiche,(will eigentlich auch keiner ändern, genau wie in D! :cry: ),und, und, und...

Sicher, in Deutschland ist so eine schreckliche Negativstimmung,(Politikverdrossenheit, Wirtschaft,usw), da will man auch am liebsten weglaufen, aber hier habe ich auch das Gefühl, daß die Situation genauso verfahren ist in vielen Bereichen,
 bloß hier kommt eben wieder diese Fähigkeit zum Tragen, alles etwas gelassener zu sehen, und optimistischer, und alles einfach etwas zu verpacken, damit es nach außen gaaaanz toll aussieht! Das kann einerseits Wunder bewirken, da kann man auch ganz schön mit auf den Boden der Tatsachen fallen, wenn man hier ist.
However, es wird immer wieder für Viele eine Herausforderung sein und eine Chance kommen, hier mal leben zu können, für kurze Zeit, oder für immer!
Wünsch Allen viel Glück dabei!

L.G. Monika

 

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