Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada

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*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #30 am: 16.01.2015, 08:11 Uhr »
Schöne Erinnerungen an den Olympic NP ... als wir da waren (Mitte August), war ja auch immer tolles Wetter (leider - will den Regenwald so gerne mal im Regen/Nebel) ... wir hatten aber auch mit der Küste Glück ... war zwar einmal auch total neblig als wir ankamen, aber zum Sonnenuntergang und zur blauen Stunde hat sich der Nebel dann plötzlich aufgelöst und wir hatten Sonnenuntergangsglück pur.

So und nun freue ich mich auf den MT Rainier.

Im Juli und August hat man dort eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen sonnigen Aufenthalt (Wenn man die Klimaaufzeichnungen ansieht). Am Mount Rainier war das Wetter genauso schön  :).

Viele Grüße
Inge und Frank

*neoprenfisch

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #31 am: 16.01.2015, 08:46 Uhr »
Ich wuerde gerne noch mit einsteigen. Wir haben uns wohl auch nur "knapp" verpasst - waren bis Anfang Juli in der selben Ecke unterwegs. Ist ja nun zwar n halbes Jahr her, aber ich habe schon wieder Sehnsucht und moechte das gerne nochmals sehen. :lol:

Aber troestet Euch, uns ging es am Rialto Beach genauso. In Forks noch super Wetter und dann Nebel so weit das Auge reicht. Enttaeuscht wieder abgezogen. :?

Bin aber etwas erstaunt dass Ihr Port Angeles als "netten" Ort bezeichnet? Ich fand den reichtlich trostlos, gefiel mir gar nicht. Dafuer aber die Hurricane Ridge umso mehr, und da gings uns auch so wie Euch - was bloss als erstes angucken, die Hirsche oder die Berge? :D

*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #32 am: 16.01.2015, 11:10 Uhr »
Mal ne blöde Frage... Bugspray? Wirklich notwendig und habt ihr das immer verwendet?

In den Städten und "waldfreien Zonen" braucht man es nicht, aber abends im Yellowstone, oder in den Nationalparks Kanadas war es ganz hilfreich. Die Mücken stechen sogar durch dünne Shirts. Da Sarah und ich ziemliche "Flatschen" von den Stichen bekommen war das eine gute Sache. Allerdings helfen Mittel aus "good old Germany" nicht weiter. Wir hatten "OFF!" und haben noch die halbe Dose mit heim genommen. In Kanada empfahl man uns das Kinderspray. Wenn man dort die unbekleideten Beine der Menschen dort sieht, sind die alle ziemlich zerstochen.

Viele Grüße

Frank

*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #33 am: 16.01.2015, 18:18 Uhr »
Ich wuerde gerne noch mit einsteigen. Wir haben uns wohl auch nur "knapp" verpasst - waren bis Anfang Juli in der selben Ecke unterwegs. Ist ja nun zwar n halbes Jahr her, aber ich habe schon wieder Sehnsucht und moechte das gerne nochmals sehen. :lol:

Aber troestet Euch, uns ging es am Rialto Beach genauso. In Forks noch super Wetter und dann Nebel so weit das Auge reicht. Enttaeuscht wieder abgezogen. :?

Bin aber etwas erstaunt dass Ihr Port Angeles als "netten" Ort bezeichnet? Ich fand den reichtlich trostlos, gefiel mir gar nicht. Dafuer aber die Hurricane Ridge umso mehr, und da gings uns auch so wie Euch - was bloss als erstes angucken, die Hirsche oder die Berge? :D

Herzlich willkommen, uns geht es genau so. Wir wollen nicht vorgreifen, aber Seattle hat uns schon besonders gut gefallen. Die Nationalparks dort sind einfach nur toll und sehenswert.

Bei Port Angeles wollten wir kein vernichtendes Urteil erteilen, da wir diesen Ort wirklich nur rauf und wieder runter gefahren sind. Er war weder besonders hässlich noch besonders hübsch.
Viele Grüße

Inge und Frank

*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #34 am: 18.01.2015, 13:59 Uhr »
6. Tag, 17.07.2014

Centralia - Morton


„Of all the five mountains which like beacons, once blazed along the Pacific Coast, Mount Rainier is the noblest” – John Muir

Beim Aufstehen denken alle: hoffentlich ist das Wetter gut! Mount Rainier ist unser Tagesziel. Ein Blick nach draußen zeigt, es ist zwar noch etwas bewölkt, aber die Sonne ist auch schon zu sehen. Nach einem schnellen Frühstück im Hotel machen wir uns auf den recht unspektakulären Weg. Unterwegs hat man ab und zu freie Sicht auf den majestätischen Gipfel des Mount Rainier.




Das ist nicht verwunderlich, schließlich ist er hoch genug (4392 m). Je näher wir kommen, umso beeindruckender wird der Blick auf den Berg. In der Nähe gibt es keinen anderen größeren Berg, Mount Rainier ist vulkanischen Ursprungs.

Vor dem Eingang in den Park (Nisqually Entrance) gibt es eine Baustelle, die uns etwa eine halbe Stunde aufhält, dann haben wir es geschafft.



Beim ersten Boxenstopp (für die Frauen) gibt der Berg noch wenig von sich preis, doch je näher wir kommen, umso mehr kann man sehen. Wir überqueren den Nisqually River und machen einen kurzen Fotostopp.

Ein pyroklastischer Strom, oder eine Moräne?




Dann – nach wenigen Straßenwindungen – liegt der Gipfel vor uns. Er zeigt sich bei strahlend blauem Himmel von seiner besten Seite.





Es geht weiter und immer höher, bis wir tatsächlich die Schneegrenze erreichen. Es taut zwar um uns herum, es ist ja schließlich Juli, aber es gibt überall große Schneeflächen, in denen Schneeballschlachten veranstaltet werden.







Nach einer Ehrenrunde finden wir einen Parkplatz in der Nähe des Visitor Centers in Paradise. Wir haben schon wieder Hunger und gönnen uns einen kleinen Snack aus der Kühlbox, den wir direkt am Auto verdrücken. Dann begeben wir uns auf den Skyline Trail zu den Myrtle Falls.











Da wir zuvor nur sehr kurz in einer Höhe über 1500 m unterwegs waren, fällt uns der Aufstieg nicht ganz leicht. Bis zu den Falls sind noch recht viele Menschen unterwegs, danach nicht mehr, da der Weg immer wieder von Schneefeldern überdeckt wird. Wir wollen aber noch ein bisschen höher gehen. Auf dem Schnee zu laufen ist gar nicht so leicht, aber man darf ja den Weg nicht verlassen, es sind irgendwie immer Ranger da, die einen sehr bestimmt daran erinnern. Trotzdem haben wir sehr viel Spaß, da wir immer wieder spielende Murmeltiere beobachten können.







Auf einmal hören wir ein dumpfes Krachen – unterhalb des Gipfels ist eine Lawine zu sehen. Da wir sehr weit weg sind, können wir nicht erkennen, ob es sich um Schnee oder Geröll handelt, es sieht aber sehr beeindruckend aus und hört sich bedrohlich an.







Schließlich wird der Weg immer unwegsamer und wir entscheiden uns zur Rückkehr.





Wir kommen gut voran und sind noch eine Treppenstufe vom Visitor Center entfernt, als Inge auf der nassen Stufe ausrutscht und plötzlich in der Pfütze sitzt. Zum Glück ist nichts passiert, nur die Hose ist nass und alle lachen sich halb tot. Zum Abschluss geht es noch schnell in den Gift Shop, ein paar Andenken kaufen.



Auf dem weiteren Weg durch den Park erreichen wir Reflection Lakes, leider ist es zu windig für ein wirklich gutes Foto. Eine asiatische Familie hat Probleme bei der Bedienung ihrer D 600 von Nikon und bittet Frank um Hilfe. Der hilft natürlich gern weiter, allerdings erst nachdem er es geschafft hat, das Menü von koreanisch auf deutsch umzustellen.



Leider vergisst er dabei seine Sonnenbrille im Gebüsch, so dass wir vor einer Weiterfahrt erstmal ein bisschen suchen müssen. Zum Glück finden wir sie nach einiger Zeit und es geht am Stevens Canyon vorbei. Das ist eine ganz schön lange Fahrt, deshalb schaffen wir es nicht mehr in den nördlich gelegenen Teil des Parks (Sunrise).

Am späten Nachmittag erreichen wir unsere Unterkunft in Morton (Seasons Motel) und sind ziemlich kaputt. Es scheint ein beliebtes Motel für Biker zu sein, man sieht viele große Motorräder. Die Dame am Empfang ist sehr nett, lebt aber wohl noch immer in den Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts. Sie hätte aus dem Stand in „Hair“ mitspielen können. Die von ihr empfohlene Pizzeria entpuppt sich als Pub (The Bucksnort Pub), gut dass Inge ohne Sarah gefahren ist, um Pizza zu holen, die hätte nicht mir rein gehen dürfen. Die Pizza ist aber wirklich lecker und wird im Zimmer schnell verdrückt. Dann schlafen alle in Erwartung des für den nächsten Tag geplanten Highlights (Mount St. Helens) glücklich ein.
   
Gefahrene Meilen: 170

Hotel: Seasons Motel

98,- € für eine Nacht (ohne Frühstück)

*sil1969

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #35 am: 18.01.2015, 16:34 Uhr »
Da ist es aber schön am Mt. Rainier! Den hatten wir 2012 zugunsten vom Olympic NP gestrichen. Wieder ein Grund, nochmal den Nordwesten zu besuchen.  :)
LG Silvia

*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #36 am: 19.01.2015, 07:46 Uhr »
Da ist es aber schön am Mt. Rainier! Den hatten wir 2012 zugunsten vom Olympic NP gestrichen. Wieder ein Grund, nochmal den Nordwesten zu besuchen.  :)

Geht uns genauso, wenn wir irgendetwas nicht gesehen haben, oder zu wenig Zeit an einem schönen Ort verbracht haben, freuen wir uns auf ein Wiedersehen.  :)

Viele Grüße

inge und Frank

*neoprenfisch

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #37 am: 19.01.2015, 15:30 Uhr »
Danke fuers Mitnehmen! :D

Wir waren knapp 2 Wochen zuvor am Mt Rainer. Die Baustelle gabs auch schon, ruhte aber zum Glueck an diesem Tag. Dafuer lag bei uns noch soviel Schnee, dass alle Wege ab Paradise noch komplett unter Schnee waren. Es gab nur einen einzigen Weg den wir begehen durften, das muesste der Nisqually View Trail gewesen sein. Zum Glueck sind unsere Wanderschuhe wasserdicht, so hatten wir ein rechtes Vergnuegen im Schnee den Trail zu laufen. War aber anstrengend! Interessant zu sehen dass 2 Wochen spaeter schon viel mehr moeglich war. 8)

*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #38 am: 20.01.2015, 07:53 Uhr »
Danke fuers Mitnehmen! :D

Wir waren knapp 2 Wochen zuvor am Mt Rainer. Die Baustelle gabs auch schon, ruhte aber zum Glueck an diesem Tag. Dafuer lag bei uns noch soviel Schnee, dass alle Wege ab Paradise noch komplett unter Schnee waren. Es gab nur einen einzigen Weg den wir begehen durften, das muesste der Nisqually View Trail gewesen sein. Zum Glueck sind unsere Wanderschuhe wasserdicht, so hatten wir ein rechtes Vergnuegen im Schnee den Trail zu laufen. War aber anstrengend! Interessant zu sehen dass 2 Wochen spaeter schon viel mehr moeglich war. 8)

Die Dame im Seasons Motel in Morton sagte uns, dass es bis vor kurzem geschneit hätte. Das Tauwetter hatte wohl kurze Zeit vor unserer Ankunft erst begonnen. Die Wanderung war schon beschwerlich, da man immer wieder durch den Schnee durchbrach bis in das Tauwasser hinein. Trotz guter Wanderschuhe war das schon anstrengend. Aber bei solch einem Blick ist es das allemal wert.  :)

Viele Grüße

Inge und Frank

*neoprenfisch

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #39 am: 20.01.2015, 11:59 Uhr »
Trotz guter Wanderschuhe war das schon anstrengend. Aber bei solch einem Blick ist es das allemal wert.  :)

Auf alle Faelle! Fand bzw. finde Mt. Rainier sehr beeindruckend! Ihr habt ja auch klasse Wetter gehabt am Berg!  :groove: Wir uebrigens auch. :hand:

*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #40 am: 20.01.2015, 18:00 Uhr »
7. Tag, 18.07.2014

Morton - Troutdale


„Dixie, let us go home” – Aufschrift auf einem Auto, dessen Insassen 1980 aus der roten Zone am Mount St. Helens evakuiert werden mussten. Gerichtet war die Aufschrift an die damalige Gouverneurin Dixie Lee Ray.

Heute geht es zum Mount St. Helens. Also stehen wir früh auf, frühstücken im Zimmer aus der Kühlbox und fahren los. Wir werden das Geld, das wir durch den Condor-Flug „gespart“ haben, in einen anderen Flug investieren. Genauer gesagt haben wir bereits von zu Hause aus einen Helikopterflug bei Mount St. Helens Helicopter Tours vorgebucht. Dafür brauchen wir natürlich gutes Wetter. Leider sehen wir auf unserer Fahrt zunächst überwiegend Wolken.



Alle sind ein bisschen missmutig, aber je weiter wir fahren, desto besser wird das Wetter. Wir erreichen den „Airport“ rechtzeitig und können vor dem Flug bereits erste Blicke auf den Berg werfen.

Bevor es losgeht, gibt es natürlich eine Menge Sicherheitshinweise per Video. Dann besteigen wir ziemlich nervös den Helikopter, da nur Frank schon einmal mit einem geflogen ist. Wir sind allein mit dem Piloten, deshalb darf Frank vorn sitzen. Eine weitere Person zwischen Inge und Sarah zu quetschen wäre auch etwas schwierig, da ist kaum noch Platz. So sitzt zum Glück jeder am Fenster. Zunächst fliegen wir in geringer Höhe über die Reste des pyroklastischen Stroms bis zum Berg.




Der Lieblingsverein immer dabei

















Dort geht es immer höher bis an den beeindruckenden Krater. Man sieht, wie immer noch Gase austreten, jedoch erscheint das nicht dramatisch.







Wenn man in die Ferne blickt sieht man einen weiteren Vulkan, Mount Adams.





Außerdem kann man Spirit Lake gut erkennen, einen großen See, der übersät ist mit den Stämmen der beim Vulkanausbruch entwurzelten Bäume. Die Stämme treiben, je nach Wind und Wetter, auf dem See hin und her, man weiß nie, an welchem Ufer sie sich gerade befinden, erklärt der Pilot.







Leider geht es schon bald zurück zum Airport, diesmal auf Gipfelhöhe, dadurch hat man einen besseren Rundumblick.



Wieder auf der Erde sind sich alle einig, das Geld für den Flug war gut investiert. Näher als mit einem Hubschrauber kommt man nicht an den Krater heran.

Um uns weiter zu informieren, fahren wir noch bis zum Johnston Ridge Observatory. Der Zugang zu diesem Visitor Center ist wegen unserer Nationalparkkarte kostenlos, wie schön. Von dort hat kann man die Explosion aus dem Jahr 1980 gut nachvollziehen. Man sieht den weggesprengten Krater und die durch die Druckwelle von Bäumen „befreiten“ umliegenden Berge. Noch heute hat sich die Natur nicht vollständig erholt.





Im Visitor Center gibt es eine sehenswerte Ausstellung über die damaligen Geschehnisse, da bleiben wir gerne noch etwas.



Das Wetter wird immer besser und wir machen ein paar Fotos bei strahlendem Sonnenschein.



Dann müssen wir uns vom Mount St. Helens trennen, denn wir haben Sarah versprochen, am Tagesziel Troutdale mit ihr in einem Outlet Vans zu kaufen.

Der Weg führt uns Richtung Portland. Als wir den Columbia River überqueren, sehen wir einen weiteren Vulkan aus der Landschaft ragen, Mount Hood. Auch er bietet ein beeindruckendes Bild. Portland selbst lassen wir „rechts“ liegen und fahren direkt weiter zu unserem Hotel in Troutdale.





Dort checken wir nur schnell ein, dann müssen wir los zum Outlet. Tatsächlich, dank guter Vorbereitung finden wir den Vansstore sofort (das Outlet ist auch sehr überschaubar) und Sarah findet tatsächlich zwei Paar Schuhe zu einem sehr günstigen Preis. Frank und Inge stöbern noch etwas in den anderen Läden, finden aber so recht nichts, was ihnen direkt gefällt.

Irgendwie ist auch zu wenig Zeit und die Läden schließen. Also geht es weiter, auf Restaurantsuche. In der Nähe der Hauptstraße finden wir ein Family Restaurant, das aber wohl eher von Truckern besucht wird. Macht aber nichts, die Bedienung ist sehr nett, auf die vegetarischen Wünsche von Sarah reagiert sie mit einem: „natürlich geht das, ich bin heute Abend der Boss“ und das Essen ist reichhaltig und lecker. Sie will uns sogar noch eine Cola für den Weg „einpacken“. Das ist wirklich nicht nötig, denn wir sind schon total satt. Nach diesem ereignisreichen Tag schlafen wir im Hotel sehr schnell ein.
   
Gefahrene Meilen: 210

Hotel: Comfort Inn Columbia Gorge Gateway, 76,- € für eine Nacht (mit Frühstück)

*neoprenfisch

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #41 am: 21.01.2015, 10:27 Uhr »
Was fuer ein Blick auf Mt St. Helen! Hammer! Und dann auch noch das Wetter! Was kostet denn so ein Flug? Wir sind "nur" zum Observatory gefahren und haben ein paar kleine Wanderungen unternommen. Aber der Blick in den Kegel hinein von oben ist ueberwaeltigend! In 3 D sicher noch viel spannender!

*usa2008

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #42 am: 21.01.2015, 17:55 Uhr »
Der Preis für den Heliflug interessiert mich auch und das Fluggefühl.
Ich bin bisher einige Male kleine Cessnas geflogen, ist das vergleichbar oder sollte man das lieber lassen,
wenn der Magen nicht so ganz stabil ist und der Gleichgewichtssinn auch ab und an Schwierigkeiten bereitet  :oops:

*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #43 am: 21.01.2015, 18:26 Uhr »
Was fuer ein Blick auf Mt St. Helen! Hammer! Und dann auch noch das Wetter! Was kostet denn so ein Flug? Wir sind "nur" zum Observatory gefahren und haben ein paar kleine Wanderungen unternommen. Aber der Blick in den Kegel hinein von oben ist ueberwaeltigend! In 3 D sicher noch viel spannender!

Ja der Blick war schon super. Der Blick in den Kegel ist schon interessant. Teilweise steigen noch Gase am und im Krater hoch. Man sieht dort auch den neuen Lavadome, der kurze Zeit nach der Explosion 1980 entstanden ist.

Es gibt unterschiedliche Touren die angeboten werden (http://www.mtsthelenshelicoptertours.com/). Wir hatten die Crater Tour für 180$ plus Steuer pro Person (zusammen 604$, damals 446,50€) Wir waren zu dritt und hatten den Heli für uns. Meine beiden Schißbacken hatten ein wenig Fracksausen, waren aber tapfer :lol:.

Viele Grüße
Frank

*finge42

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Re: Northern Experience - 27 Tage durch den Nordwesten und Kanada
« Antwort #44 am: 21.01.2015, 18:37 Uhr »
Der Preis für den Heliflug interessiert mich auch und das Fluggefühl.
Ich bin bisher einige Male kleine Cessnas geflogen, ist das vergleichbar oder sollte man das lieber lassen,
wenn der Magen nicht so ganz stabil ist und der Gleichgewichtssinn auch ab und an Schwierigkeiten bereitet  :oops:

Es gibt unterschiedliche Touren die angeboten werden (http://www.mtsthelenshelicoptertours.com/). Wir hatten die Crater Tour für 180$ plus Steuer pro Person (zusammen 604$, damals 446,50€). Ich hatte vor langer Zeit mal das "Vergnügen" mit der British Army in einem Hubschrauber bei offener Tür im "Kampfmodus" mitzufliegen. Der flog sehr niedrig und vor jedem Hochspannungsmast stieg er hoch und fiel danach wie ein Stein wieder runter. Das war interessant, aber nicht so unangenehm wie es sich anhört.

Hier war der Pilot sehr vorsichtig, die Thermik war auch sehr ruhig. Ich persönlich steige lieber in einen Helikopter als in ein Kleinflugzeug. Allerdings habe ich auch nur eine geringe Flugerfahrung mit solchen Maschinen. Ich kann es nur empfehlen. No risk, no fun!

Viele Grüße

Frank

 

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