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Autor Thema: Amerika stürzt von der Klippe  (Gelesen 3537 mal)

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mrh400

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Re: Amerika stürzt von der Klippe
« Antwort #15 am: 02.01.2013, 09:22 Uhr »
So, ihr koennt euch alle abregen.

Alles vorbei, alles unterschrieben.
nix ist vorbei - nachdem das Thema Schuldengrenze nicht gelöst ist, geht das Trauerspiel in spätestens zwei Monaten weiter.
Gruß
mrh400

missy

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Re: Amerika stürzt von der Klippe
« Antwort #16 am: 02.01.2013, 14:23 Uhr »
Das das Trauerspiel weitergeht war doch schon letztes Jahr klar. Ich persoenlich wache jeden Morgen auf, schweissgebadet weil ich mal wieder vom fiscal cliff und vom debt ceiling getraeumt habe und schmeisse dann auch gleich den Fernseher an ,was mich noch mehr aufregt.Was  kann ich tun? Ich bin voellig gestresst , es gibt nur eine Moeglichkeit.... Auswandern!

winki

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Re: Amerika stürzt von der Klippe
« Antwort #17 am: 02.01.2013, 16:22 Uhr »
Das das Trauerspiel weitergeht war doch schon letztes Jahr klar. Ich persoenlich wache jeden Morgen auf, schweissgebadet weil ich mal wieder vom fiscal cliff und vom debt ceiling getraeumt habe und schmeisse dann auch gleich den Fernseher an ,was mich noch mehr aufregt.Was  kann ich tun? Ich bin voellig gestresst , es gibt nur eine Moeglichkeit.... Auswandern!


....aber doch nicht etwa nach Deutschland.... :shock:   Unsere Sozialsysteme sind doch durch die zahlreichen "Heimkehrer" eh schon genug strapaziert   :oops:

Oder aber Du bleibst und läst Dir Dein Vermögen von Warren oder GS verwalten...   :lol:

McC

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Re: Amerika stürzt von der Klippe
« Antwort #18 am: 02.01.2013, 16:25 Uhr »
Unsere Sozialsysteme sind doch durch die zahlreichen "Heimkehrer" eh schon genug strapaziert   :oops:

Echt? Deutschland soll froh sein, wenn es genug Einwanderer gibt (die hier arbeiten wollen) um in Zukunft den Wettbewerbsfähigkeit/Wohlstand zu sichern.

winki

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Re: Amerika stürzt von der Klippe
« Antwort #19 am: 02.01.2013, 16:26 Uhr »
Unsere Sozialsysteme sind doch durch die zahlreichen "Heimkehrer" eh schon genug strapaziert   :oops:

Echt? Deutschland soll froh sein, wenn es genug Einwanderer gibt (die hier arbeiten wollen) um in Zukunft den Wettbewerbsfähigkeit/Wohlstand zu sichern.

.....och Claus, hier steht  "Heimkehrer" !!!!!!

missy

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Re: Amerika stürzt von der Klippe
« Antwort #20 am: 02.01.2013, 18:11 Uhr »
Heimkehren? Nach Deutschland? Oh nee... Muss nicht sein und wird nicht passieren.^^

Matze

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Re: Amerika stürzt von der Klippe
« Antwort #21 am: 02.01.2013, 19:26 Uhr »
Ach ist das schön, wenn die "Schwarz- und Negativseherei" nicht eingetroffen ist ... :D :D

http://de.nachrichten.yahoo.com/usa-vermeiden-sturz-fiskalklippe-043525274.html



Gruß Matze




San Francisco!!

Jack Black

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Re: Amerika stürzt von der Klippe
« Antwort #22 am: 02.01.2013, 22:50 Uhr »
Ach ist das schön, wenn die "Schwarz- und Negativseherei" nicht eingetroffen ist ... :D :D

http://de.nachrichten.yahoo.com/usa-vermeiden-sturz-fiskalklippe-043525274.html

Wenn man ehrlich ist, gibt es nichts Positives daran zu sehen. Es ist (wie immer wieder) nur ein kurzfristiger Kompromiss, ein Gefrickel für den Moment, aber keine Lösung. Keine Lösung für das riesige Problem der hoffnungslos zu hohen Neuverschuldung.

Es gibt keinen Lösungsansatz für das wirkliche Problem, wirklich nichts, kein gar nichts. Es ist nur das vorübergehende Beilegen einer Streitigkeit. Es gibt keinen Hoffnungsschimmer, keinen adäquaten Vorschlag, wie diese tödliche Spirale in den Griff zu kriegen ist. Diese Spirale bedeutet, eine Verdoppelung(!) der Verschuldung ca. alle 12 Jahre. Es ist illusorisch zu glauben, dass das nicht irgendwann zur Katastrophe auswächst. Ungewiss ist lediglich der Zeitpunkt, nicht jedoch der Fakt an sich.

Und das ist das eigentlich unbefriedigende an dieser Rumfrickelei - alle schieben sich über Kreuz die Schuld an der Misere in die Schuhe, aber einen Lösungsansatz gibt es nicht. Und schon gar nicht bei diesen verhärteten Fronten, wobei ich persönlich die Hauptschuld bei den Republikanern sehen, die romantisch verklärte Sichtweise, man müsse nur genügend reiche Menschen haben, um damit die Wirtschaft anzukurbeln und die Schulden zu drücken, ist nicht zeitgemäß und zudem egoistisch. Als Millionär entscheidet es sich leicht, dass Millionäre nicht viele Steuern zahlen sollen.

Wir werden sehen wie es ankommt, wenn im Jahr 2020 die Staatsverschuldung die 200%-Grenze des Bruttoinlandprodukts knackt und vielleicht werden wir auch noch sehen, wie im Jahr 2032 die 400% Grenze geknackt wird. Wobei ich nicht glaube, dass der ganze Apparat nicht vorher schon mit viel Getöse in sich zusammenbricht.

winki

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Re: Amerika stürzt von der Klippe
« Antwort #23 am: 02.01.2013, 23:33 Uhr »
Schön wenn man spöttisch auf die USA blicken kann.... Da bei verliert man leicht den Blick für das wesentliche... 

Nur so zur Erinnerung, Staatsverschuldung von Deutschland 80,5% nach BIP (2114 Mrd. €)

Wobei Deutschland bisher nur Glück durch die guten Konjunkturdaten hatte....

Noch ein Blick auf die USA,  das Nettovermögen von etwa zehn Billionen Euro der Deutschen sind ebenfalls ähnlich der USA verteilt.
Die unteren 50% der Bevölkerung teilen sich mittlerweile 1% der Vermögen, während die oberen 10% mehr als die Hälfte des Nettovermögens aller Deutschen ihr Eigen nennen.

Ähnlich wie die USA wird man diesen Schuldenberg nur durch Geldentwertung wieder los..... Was ja bereits durch Niedrigzinspolitik der EZB geschieht....  Deutschland sollte sich schon mal auf höhere Steuern, Autobahnmaut etc. nach der nächsten Wahl vorbereiten...

Jack Black

  • Gast
Re: Amerika stürzt von der Klippe
« Antwort #24 am: 03.01.2013, 00:38 Uhr »
Nur so zur Erinnerung, Staatsverschuldung von Deutschland 80,5% nach BIP (2114 Mrd. €)

Und Staatsverschuldung USA: 107% nach BIP

Und Neuverschuldung 2012:

Deutschland 0%(!) - ausgeglichener Haushalt
USA ca. 4,7% BIP

Prognose für Deutschland 2013, 2014 ff.

Plus(!) 0,5%

Prognose für USA: keine Änderung, womit auch?!

In Deutschland gibt es nicht nur den Ansatz, sondern auch die konkrete Umsetzung der sog. "Schuldenbremse", die (verfrüht) schon ab diesem Jahr für einen ausgeglichenen und zukünftig positiven Haushalt sorgt. In den USA gibt es nichts vergleichbares, es gibt gar nichts, kein Konzept, nichts. Nur Streit, sonst nichts. Das ernsthaft gleichsetzen zu wollen ist mehr als ignorant.

Wobei Deutschland bisher nur Glück durch die guten Konjunkturdaten hatte....

Die gute Konjunktur als "Glück" zu bezeichnen, ist fern jeder Realität. Da braucht man natürlich nicht zu diskutieren, wenn man fundamentale politische und wirtschaftliche Entscheidungen und deren Erfolg als "Glück" abtut. Und die USA hat dann wohl Pech, Kriege führen ist eben Glückssache und es ist Pech, dass sie teuer sind. Schräg.

Noch ein Blick auf die USA,  das Nettovermögen von etwa zehn Billionen Euro der Deutschen sind ebenfalls ähnlich der USA verteilt.
Die unteren 50% der Bevölkerung teilen sich mittlerweile 1% der Vermögen, während die oberen 10% mehr als die Hälfte des Nettovermögens aller Deutschen ihr Eigen nennen.

Auch vollkommen falsch. Sowohl bei der Vermögensverteilung wie auch bei der Einkommensverteilung liegt der Gini-Koeffizient der USA empfindlich höher als der von Deutschland. Bei der Einkommensverteilung sogar so drastisch, dass die USA sich mit 46,6 (Deutschland: 28,3) Punkten im gleichen Segment befindet wie Puerto Rico und den Philippinen. http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Einkommensverteilung

Ähnlich wie die USA wird man diesen Schuldenberg nur durch Geldentwertung wieder los..... Was ja bereits durch Niedrigzinspolitik der EZB geschieht....  Deutschland sollte sich schon mal auf höhere Steuern, Autobahnmaut etc. nach der nächsten Wahl vorbereiten...

Die USA wird den Schuldenberg sicherlich (wenn überhaupt) nur durch Geldentwertung los. Bei Deutschland sehe ich das nicht. Autobahnmaut ist ein Tropfen auf dem heißen Stein und ist nicht einmal einer Erwähnung wert. Und höhere Steuern halte ich für absolut angemessen, im Jahr 1990 war der Spitzensteuersatz bei 53%, warum nicht heute auch? Unnötige Steuergeschenke der CDU dürfen gerne rückgängig gemacht werden. Aber Steuern und Geldentwertung haben nichts miteinander zu tun, Geldentwertung heißt Inflation und die liegt aktuell wieder deutlich unter 2%. Damit wird man wohl kaum Schuldenberge abbauen können.

winki

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Re: Amerika stürzt von der Klippe
« Antwort #25 am: 03.01.2013, 03:33 Uhr »
...   kein Konzept, nichts. Nur Streit, sonst nichts. Das ernsthaft gleichsetzen zu wollen ist mehr als ignorant.

Alle Achtung vor sooo viel google - Wissen,  da muss man echt passen. Aber vielleicht zitierst Du mal zur Abwechslung ein paar Meinungen einschlägiger Wirtschaftsinstitute (zb. DIW) die nämlich zu ganz anderen Einschätzungen kommen.

Durch Inflation von 2% wird man die Schulden nun sicher nicht los, aber durch die Niedrigzinspolitik, bei Sparkonten etc. oder einer Wärungsreform….

Die einzige fundamentale politische und wirtschaftliche Entscheidung, die mir bekannt sind, ist dass Deutschland mittlerweile das Land mit den niedrigsten Löhnen und dem höchsten Anteil von Mitarbeiter Zeitverträge hat und dass das Realeinkommen in Deutschland auf dem Niveau von 1997 liegt.....  Durch diese Entwicklung Steuerprognosen für die Zukunft deshalb absurdum geführt werden. Auch nur zur Erinnerung, Steuereinnahmen 2012 ca, 600 Milliarden,  2013 schon nach Berechnungen ca. 200 Milliarden weniger…. Davon etwa 52% der Einnahmen für Pensionen/Gehalter Staatsbeamte und Politiker Tendenz steigend, google doch mal…..

Ach auch nur so am Rande, wenn es Herrn Schröder nicht zufällig in den Wahlkram gepasst hätte und angenommener weise Angela schon die Regierung gebildet hätte, wäre Deutschland ebenfalls im Irak gewesen...
 
Klar für Dich eine weitsichtige fundamentale politische Entscheidung wie man ja am Beispiel Afghanistan (geschätzte 38 Milliarden) sehen kann.

Dass Du Dich natürlich wie üblich durch Dein google und wiki Wissen profilieren willst ist ja hinreichend bekannt, nur unterlassen Deine persönlichen Angriffe oder zumindest Dein unangebrachten Unterstellungen, denn mein Vergleich Deutschland mit den USA wurde gar nicht angestrebt…  obwohl Parallelen durchaus zu diskutieren wären. 

Kauschthaus

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Re: Amerika stürzt von der Klippe
« Antwort #26 am: 03.01.2013, 14:58 Uhr »
Ich bin ganz sicher, ihr könnt auch ohne persönliche Angriffe und Unterstellungen schreiben. Wobei ich die in den letzten Postings nur von einer Seite gelesen habe.
Das Kabbeln zwischen US Deutschen und Hiesigen mal außen vor gelassen.  :lol:

Grüße, Petra
Wenn DAS die Lösung ist, dann will ich mein Problem zurück!

captsamson

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Re: Amerika stürzt von der Klippe
« Antwort #27 am: 04.01.2013, 21:32 Uhr »
Zitat
Wegen ihrer ausufernden Verschuldung stecken die USA seit geraumer Zeit mit einem Bein im Staatsbankrott. Nun macht ein irrwitziger Plan die Runde, wie das Finanzministerium seine Sorgen um die Schuldengrenze auf einen Schlag lösen könnte: Eine Super-Münze aus Platin mit einem geprägten Wert von sage und schreibe einer Billion US-Dollar.

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Der-billionenschwere-Muenztrick-article9892496.html

 :lol:
2010 NY,NV,AZ,CA
2011 NY,WY,UT,AZ,NV
2011 NY,DC
2012 NV,AZ,CO,UT
2014 WY,MT,AB,BC,WA
2015 WA,OR,CA,NV

Davidc

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Re: Amerika stürzt von der Klippe
« Antwort #28 am: 04.01.2013, 21:58 Uhr »
Ach, das Problem ist doch ganz einfach lösbar: Lasst uns eine nette Münze prägen und der Spuk hat sich erledigt:

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Der-billionenschwere-Muenztrick-article9892496.html

Sind wir schon in Disneyland angekommen? ^^

wolfi

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Re: Amerika stürzt von der Klippe
« Antwort #29 am: 04.01.2013, 22:13 Uhr »
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass ein paar Leute wie Bill Gates oder Warren Buffett z. B. so eine Münze kaufen - die haben ja genug Geld dafür ...
 
Lustig wäre es dann, wenn sie damit einkaufen gehen und das Wechselgeld in kleinen Scheinen haben wollen ...
 
PS:
 
Es gibt ja ohnehin nur "kleine Scheine" in USA, 100 $ sind ja so gut wie nix. :D :D :D