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Autor Thema: Auswirkungen auf eure USA - Reisen durch Trump ?  (Gelesen 39674 mal)

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miwunk

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Antw: Auswirkungen auf eure USA - Reisen durch Trump ?
« Antwort #120 am: 03.01.2026, 18:37 Uhr »
Ich bin ja normalerweise mit Dir einig.
Aber findest Du diesen Satz hier wirklich keine Beleidigung:
"""Stelle doch mal zur Abwechslung fest, dass ausschließlich du hier in alle Richtungen deine gehässigen Giftpfeile abfeuerst."""
Aber auf meine Bitte hin, doch klarzustellen, welche "gehässigen Giftpfeile" (keine Beleidigung???) ich abgefeuert habe, habe ich leider keine Antwort bekommen. Was verständlich ist.


Tinerfeño

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Antw: Auswirkungen auf eure USA - Reisen durch Trump ?
« Antwort #121 am: 04.01.2026, 01:23 Uhr »
Bei Jack Black (Gott habe ihn selig) waren die Streitereien wenigstens noch interessant...
USA: '06, '08, '09, '10, '13, '14, '15, '17, '18 , '19, '20, '21, '22, '23, '24, '25
Kanada: '08, '10, '14, '16/'17, '19, '22, '24, '25
Australien: '16, '17, '24/'25, '25

partybombe

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Antw: Auswirkungen auf eure USA - Reisen durch Trump ?
« Antwort #122 am: 04.01.2026, 10:29 Uhr »
Da hoffte ich mal auf eine Diskussion und finde…….NICHTS 🤦‍♀️😫🤔🥶

Smokey-the-Bear

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Antw: Auswirkungen auf eure USA - Reisen durch Trump ?
« Antwort #123 am: 04.01.2026, 13:08 Uhr »
Vielleicht könnte man ja sagen:

Jegliche Diskussion oder Meinungsverschiedenheit ist allemale wohl noch "interessanter" als Morgengrüße, Temperatur- oder Wettermeldungen und Bilderrätsel.

Ist es ungefähr das??

Der Ursprung der hiesigen Meinungsverschiedenheit war ja noch in einem sachlichen Kontext zum Thread-Thema zu finden.

Also mir fehlt in diesem Forum seit längerem das Thematische. Aber das ist ja nicht neu.

Für "Belanglosigkeiten" ohne einen echten Kontext zum Foren-Thema würde ich hingegen eher Facebook (o.ä.) wählen, wenn mir daran gelegen wäre, was jedoch nicht der Fall ist.

Aber:
Lassen wir das . . .
Viele Grüße
  Frank

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Smokey-the-Bear

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Antw: Auswirkungen auf eure USA - Reisen durch Trump ?
« Antwort #124 am: 05.01.2026, 19:31 Uhr »

Ich konnte mir etwas "Erleicherung" verschaffen, was einen wieder denkbaren 2026er USA-Aufenthalt angeht :

 1. Obwohl ich noch ein bis gegen Ende 2026 gültiges ESTA habe, habe ich gestern ein neues ESTA (noch mit altem Fragen-Umfang) abgeschlossen. Mir war zuvor nicht bekannt, dass man das kann/darf, wenn man noch ein laufendes ESTA hat. Man kann/darf. Damit wird das "alte" ESTA quasi ungültig.

 2. Ich habe noch einen bis inkl. September gültigen N.P.-Jahrespasse ("America the beautiful").

Somit rückt eine 2026er-Reise doch wieder näher . . .

Angesichts der aktuellen, durch die US- Administration iniierten Aktionen und Absichten (Stichworte: Maduro, Kolumbien, Grönland/Dänemark) stellt sich - auch jemandem wie mir - die Frage, ob jetzt nicht doch bald das Maß erreicht ist, in dem man Abstand von einer USA-Reise nehmen MUSS.

Spätestens nämlich dann wenn auch Europa in Form von Grönland angegriffen bzw. annektiert würde. Spätestens dann ist Amerika kein Freund mehr.

Schlichtweg unglaublich, was heutzutage in der Welt los ist und welche Ungeheuerlichkeiten in den Bereich des Möglichen kommen!

Vorerst wird es von meiner Seite keine Buchung gegeben. Ich werde den Entwicklungen der kommenden Monate abwarten.
Viele Grüße
  Frank

  aka: Smokeybear

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partybombe

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Antw: Auswirkungen auf eure USA - Reisen durch Trump ?
« Antwort #125 am: 06.01.2026, 12:24 Uhr »

Ich konnte mir etwas "Erleicherung" verschaffen, was einen wieder denkbaren 2026er USA-Aufenthalt angeht :

 1. Obwohl ich noch ein bis gegen Ende 2026 gültiges ESTA habe, habe ich gestern ein neues ESTA (noch mit altem Fragen-Umfang) abgeschlossen. Mir war zuvor nicht bekannt, dass man das kann/darf, wenn man noch ein laufendes ESTA hat. Man kann/darf. Damit wird das "alte" ESTA quasi ungültig.

 2. Ich habe noch einen bis inkl. September gültigen N.P.-Jahrespasse ("America the beautiful").

Somit rückt eine 2026er-Reise doch wieder näher . . .

Angesichts der aktuellen, durch die US- Administration iniierten Aktionen und Absichten (Stichworte: Maduro, Kolumbien, Grönland/Dänemark) stellt sich - auch jemandem wie mir - die Frage, ob jetzt nicht doch bald das Maß erreicht ist, in dem man Abstand von einer USA-Reise nehmen MUSS.

Spätestens nämlich dann wenn auch Europa in Form von Grönland angegriffen bzw. annektiert würde. Spätestens dann ist Amerika kein Freund mehr.

Schlichtweg unglaublich, was heutzutage in der Welt los ist und welche Ungeheuerlichkeiten in den Bereich des Möglichen kommen!

Vorerst wird es von meiner Seite keine Buchung gegeben. Ich werde den Entwicklungen der kommenden Monate abwarten.

Diese beiden Beiträge zeigen das Dilemma in welchem sich so Manche befinden ganz gut auf: Die Staaten sind ein wunderschönes Land, doch hat sich vieles völlig verschoben und das Ende der Veränderung ist nicht absehbar, Undenkbares möglich.
Wenn ich eine Reise mache, suche ich manch Neues, auch mal etwas Abenteuerliches. Schon deshalb organisieren wir unsere Reisen auf eigene Faust und - vor allem vor Jahren - auch recht spontan oftmals im Detail vor Ort. Südamerika, Honduras, Sri Lanka, Kambodscha, China, Laos, der Ostblock, aber auch Syrien oder der Jemen waren Diktaturen, sie hatten alle ihre Probleme und doch fanden wir es beherrschbar, denn der Kompass war genordet , man hatte sich darauf eingestellt. Ist dagegen der Weg völlig unbekannt und kein Kompass vorhanden, warten wir ab.

Smokey-the-Bear

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Antw: Auswirkungen auf eure USA - Reisen durch Trump ?
« Antwort #126 am: 07.01.2026, 17:19 Uhr »
Es doch schlimm:

Da sind wir doch über viele Jahrzehnte hinweg mit dem Bild des "amerikanischen Freundes/Verbündeten" sozialisiert worden. Amerika, als Land der Freiheit, der unbegrenzten Möglichkeiten und Trends.

Und nach ein paar Monaten unter der aktuellen Administration scheint das in Frage gestellt?

Schräg und gleichzeitig natürlich schade.

Ich bin tatsächlich gespannt, wie nachhaltig die aktuelle (Fehl-) Entwicklung sein wird.

Die Midterms im kommenden Jahr werden wahrscheinlich den entsprechenden Trend aufzeigen.

Allerdings dauert das noch und bis dahin (und bis zum Ende der aktuellen Präsidentschaft bestehen noch mehr als ausreichend Möglichkeiten, weiteres Porzellan zu zerschlagen. Zerschlagen geht auch schneller, als das Ganze vielleicht wieder zu reparieren.

Andere Ziele? Ja. Grundsätzlich gibt es die.

Aber will ich das wirklich? Ich muß vielleicht

Ich bin zwar entfernt davon zu behaupten, alles schon gesehen zu haben. Aber ich habe schon viel gesehen. Von daher kann ich auch sagen, was ich nicht will. Was keine echte Alternative zum "alten Amerika" ist. Für mich.
Viele Grüße
  Frank

  aka: Smokeybear

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miwunk

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Antw: Auswirkungen auf eure USA - Reisen durch Trump ?
« Antwort #127 am: 07.01.2026, 17:49 Uhr »
Appr. "midterms". Verlaßt Euch lieber nicht drauf. In einem anderen, sehr politischen Reiseforum mußte ich heute lesen, dass T. damit liebäugelt, dir midterms abzuschaffen. Er scheint also wirklich Befürchtungen zu haben, dass diese midterms nicht zu seinen Gunsten ausgehen.
Aber wenn er das schafft, dann braucht es überhaupt keine Wahlen mehr in Amerika.
Wer eine Alternative zu Amerika sucht, dem kann in Kanada sehr empfehlen.


Smokey-the-Bear

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Antw: Auswirkungen auf eure USA - Reisen durch Trump ?
« Antwort #128 am: 07.01.2026, 20:01 Uhr »
Das inzwischen auch "Undenkbares" inzwischen möglich ist, haben die letzten Wochen und Monate gezeigt. Ja.

Trotzdem:

Ich verbiete mir die "Ganz-Tiefdunkel-Schwarzmalerei", weil ich sonst auch ins Auge fassen könnte, dass ich im nächsten Moment tot umfallen.

Das bringt nichts. Wenigstens bringt es mir nichts.

Lieber ein Funken Hoffnung . . .
Viele Grüße
  Frank

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Habicht57

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Antw: Auswirkungen auf eure USA - Reisen durch Trump ?
« Antwort #129 am: Heute um 07:57 »
Auch wenn ich grundsätzlich eher das halb volle als das halb leere Glas sehe, so sehe ich keinerlei Hinweise, die (mir!) Anlass für selbst geringfügigen Optimismus geben.
Allein der Widerspruch der gestrigen Aussagen von Mr. Trump und Mrs. Noem zu den Videos aus Minneapolis ist in meinen Augen nur ein weiterer Beleg für die Dreistigkeit und Skrupellosigkeit, mit denen Wahrheit und Recht  verdreht und gebrochen werden.
"Ich lebe ständig über meine Verhältnisse, aber noch lange nicht standesgemäß!"

Smokey-the-Bear

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Antw: Auswirkungen auf eure USA - Reisen durch Trump ?
« Antwort #130 am: Heute um 09:01 »
Ich war in 2025 2x in den Staaten.

Meinem subjektiven Eindruck nach "ticken" die Leute dort mehrheitlich "normal".

Auch wenn man Ihnen nicht ansehen kann, ob es T.-Wähler waren, so wird doch sicher auch der eine oder andere mit dabei gewesen sein.

Und man sollte zudem berücksichtigen, dass längst nicht jeder T.-Wähler mit demjenigen auch nur annähernd einverstanden ist, was jetzt gerade abgeht. Viele haben ihn insbesondere deswegen gewählt, weil er der Kandidat der Republikaner war und man traditionell republikanisch wählt.

Auch wenn niemand eine Glaskugel hat, so halte ich es für wahrscheinlich, dass die R. - und damit auch T. - zu den Midterms eine spürbare Quittung bekommen.

Was ich aber eigentlich zum Ausdruck bringen will:
DERZEIT ist es noch ganz primär T. und seine Administration, die für diese Lage veranwortlich sind. Nicht das gemeine US-Volk inkl. auch vieler Derjeniger die T. bei der letzten Wahl gewählt haben.

Eine nächste Wahl, so diese unter regulären Bedingungen stattfindet, wird wohl deutlich anders ausgehen. Zumindest dann, wenn es bei den Demokraten eine echte Alternative gibt, die derzeit noch nicht wirklich auszumachen ist.

Leider ist es aber auch so, dass - je länger die aktuelle Administration im Amt bleibt - das eine oder andere aus ihrem Handeln auf Teile der Bevölkerung "abfärbt".
Viele Grüße
  Frank

  aka: Smokeybear

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partybombe

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Antw: Auswirkungen auf eure USA - Reisen durch Trump ?
« Antwort #131 am: Heute um 12:43 »
Ich bin mir einerseits nicht so sicher, dass nächste Wahl soviel anders ausgehen wird, weil sich stimmungsmässig einiges verschoben hätte. Meinen Erfahrungen nach sind die Gespräche „auf der Strasse“ zur Thema deutlich zurückhaltender, belangloser oder unverbindlicher als z.B. im Familienkreise und damit weniger aussagekräftig. Wir spüren dies insbesondere bei Gesprächen mit texanischen Familienmitgliedern aller politischen Richtungen.
Gefährlich könnten danach für die Republikaner sowohl die militärischen Einsätze - vor allem bei Misserfolgen, hohen Kosten bzw. Verlusten einschließlich Verletzten und Toten - sowie insbesondere mangelnde Erfolge in Wirtschaftsfragen z.B. der Inflation werden. Inzwischen wird in Gesprächen zumindest gefühle Abkehr von America First deutlich beklagt und auch die Zollpolitik als kontraproduktiv kritisiert; man hat für sich persönlich irgendwie „mehr Verbesserung“ erwartet. Ein wenig denkt Amerika trotz aller Unterschiede diesbezüglich gerade nach Wahlen wie Europa oder auch speziell Deutschland; irgendwie tröstlich.

Die Glaskugel ist noch etwas milchig und doch tippe ich auf einen kleinen (!)  Denkzettel bei den Midterms. Die Präsidentschaftswahl dagegen ist noch weit. Bei den Republikanern muss man sehen, was passiert. Auf der anderen Seite scheint bei den Demokraten bisher keine echte Alternative gesehen zu werden.

Bandito1011

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Antw: Auswirkungen auf eure USA - Reisen durch Trump ?
« Antwort #132 am: Heute um 19:22 »
Mich wundert es, wie wenig man hier in Deutschland derzeit von Kritik US-amerikanischer Prominenter an der aktuellen US-Regierung hört. Gerade weil Stimmen aus den USA sonst oft schnell aufgegriffen werden, fällt diese Zurückhaltung auf. Ein Blick zurück auf die Amtszeit von George W. Bush macht den Unterschied besonders deutlich. Damals äußerten sich viele bekannte Künstler sehr offen und deutlich. Der Dokumentarfilmer Michael Moore griff Bush immer wieder scharf an, vor allem wegen des Irakkriegs, und seine Aussagen waren regelmäßig Thema in deutschen Medien. Die Sängerin Pink veröffentlichte 2006 den Song Dear Mr. President, eine direkte Abrechnung mit Bush und das äußerst unverblümt usw.

Solche Beispiele gab es damals zahlreich, und deutsche Medien griffen sie gerne auf. Kritik aus Hollywood oder der Musikszene wurde fast automatisch weiterverbreitet und als Beleg dafür genommen, dass selbst in den USA Widerstand gegen die eigene Regierung existierte.

Heute wirkt das anders. Entweder äußern sich US-Prominente weniger deutlich, oder ihre Kritik findet hier kaum noch Beachtung. Das ist überraschend, denn sonst veröffentlichen deutsche Medien sehr gerne kritische Stimmen aus den USA. Genau dieser Umstand lässt mich ein wenig ratlos zurück.

Vielleicht unterschätzen wir die Unterstützung für Trump auch einmal mehr. Der einfache Bürger sieht die Billionen, die angeblich die Zollpolitik eingebracht hat, er sieht die vielen Ausweisungen von Migranten, er sieht das die USA wieder durchgreifen, eine "harte Hand", Kosten für die Ukraine die komplett auf die EU geschoben wurden... Kann mir schon vorstellen das der ein oder andere "America first" eher positiv bewertet. Um ehrlich zu sein sind wir hierzulande an einem Punkt wo sowas auch nicht mehr komplett unvorstellbar wäre in Deutschland. Von daher ist das alles schwer einzuschätzen was die Zukunft betrifft. Und man darf nicht vergessen, dieser Trump wurde tatsächlich 2x gewählt!! Und das nach dem Capitol Sturm. Eigentlich ist das alein schon unfassbar.

miwunk

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Antw: Auswirkungen auf eure USA - Reisen durch Trump ?
« Antwort #133 am: Heute um 19:37 »
Bandito, das ist ein Punkt, den ich auch nicht verstehe. Gerade wenn ich die Bedrohungen durch T. gegen Grönland sehe. WO ist denn die Stimme Deutschlands, und WO ist die Stimme der EU??? Schlafen die alle, oder haben sie die Hosen voll??? Da wird Dänemark mit diesem Problem ganz allein gelassen, nur die nordischen Länder wagen einen Widerspruch.
Gerade wir in Deutschland sollten doch wirklich alarmiert sein, Deutschland hat dasselbe ja schon mal erlebt. (Und steht genauso kurz vor der Wiederholung. Wir haben auch nichts gelernt)
Trotzdem: Wo sind denn die Demokraten in Amerika?? Sind sie ausgestorben?? Haben sie interne Probleme??
Anscheinend hat die große Öffentlichkeit in Amerika aufgegeben, sind müde. Aber gerade DAS ist saugefährlich.