Ich konnte mir etwas "Erleicherung" verschaffen, was einen wieder denkbaren 2026er USA-Aufenthalt angeht :
1. Obwohl ich noch ein bis gegen Ende 2026 gültiges ESTA habe, habe ich gestern ein neues ESTA (noch mit altem Fragen-Umfang) abgeschlossen. Mir war zuvor nicht bekannt, dass man das kann/darf, wenn man noch ein laufendes ESTA hat. Man kann/darf. Damit wird das "alte" ESTA quasi ungültig.
2. Ich habe noch einen bis inkl. September gültigen N.P.-Jahrespasse ("America the beautiful").
Somit rückt eine 2026er-Reise doch wieder näher . . .
Angesichts der aktuellen, durch die US- Administration iniierten Aktionen und Absichten (Stichworte: Maduro, Kolumbien, Grönland/Dänemark) stellt sich - auch jemandem wie mir - die Frage, ob jetzt nicht doch bald das Maß erreicht ist, in dem man Abstand von einer USA-Reise nehmen MUSS.
Spätestens nämlich dann wenn auch Europa in Form von Grönland angegriffen bzw. annektiert würde. Spätestens dann ist Amerika kein Freund mehr.
Schlichtweg unglaublich, was heutzutage in der Welt los ist und welche Ungeheuerlichkeiten in den Bereich des Möglichen kommen!
Vorerst wird es von meiner Seite keine Buchung gegeben. Ich werde den Entwicklungen der kommenden Monate abwarten.
Diese beiden Beiträge zeigen das Dilemma in welchem sich so Manche befinden ganz gut auf: Die Staaten sind ein wunderschönes Land, doch hat sich vieles völlig verschoben und das Ende der Veränderung ist nicht absehbar, Undenkbares möglich.
Wenn ich eine Reise mache, suche ich manch Neues, auch mal etwas Abenteuerliches. Schon deshalb organisieren wir unsere Reisen auf eigene Faust und - vor allem vor Jahren - auch recht spontan oftmals im Detail vor Ort. Südamerika, Honduras, Sri Lanka, Kambodscha, China, Laos, der Ostblock, aber auch Syrien oder der Jemen waren Diktaturen, sie hatten alle ihre Probleme und doch fanden wir es beherrschbar, denn der Kompass war genordet , man hatte sich darauf eingestellt. Ist dagegen der Weg völlig unbekannt und kein Kompass vorhanden, warten wir ab.