Aus persönlichen, (traurigen) Gründen konnte ich die letzten Jahre nicht in die USA reisen.
Am Anfang der Trump-Jahre hätte ich ebenfalls geantwortet, die Politik des Reiselandes interessiert mich weniger, (obwohl sie mich sehr interessiert, aber als Reisender nicht).
Für mich stand immer das Erlebnis im Vordergrund, ob die Golden Gate in San Francisco oder das Buffet in Las Vegas.
Als ehemaliger Mitarbeiter der US Berlin Brigade stehen die USA für mich als Verteidiger der Freiheit, der Freiheit von West Berlin, der individuellen Freiheit, Reisefreiheit, Meinungsfreiheit...
Der Zusammenbruch der DDR hat dieses Gefühl deutlich verstärkt.
Das hat mich auch zum Fan der USA werden lassen, Fan der Landschaften, vieler Städte und der MENSCHEN, die oft sehr höflich und entgegenkommend sind.
Trump verändert dieses Bild sehr und die Entwicklungen (Ukraine, Minneapolis, Grönland) brechen mit dem Bild, dem Gefühl, das ich für die USA über Jahrzehnte entwickelt habe. Es bricht zusammen...
Aber genau diese MENSCHEN, die ihre Meinung sagen, die die Lügen von Trump erkennen (z.B. Stellungnahme zum minneapolis shooting), geben mir Hoffnung: die USA werden sich wieder wandeln.
Und dann komme ich wieder!