Island – Land der Regenbögen, Wasserfälle und Vulkane

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*Heike & Heimo

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Nicht nur bei der isländischen Währung, auch bei den Reiseberichten über Island ist, wie es scheint, die Inflation eingetreten. Nach unserem Hitzeschock im letzten Jahr in Las Vegas, verlangte dieses Jahr eine Abkühlung. Island war schon immer ein Wunschziel und kam uns dieses Jahr, aufgrund des günstigen Wechselkurses, sehr gelegen.

Die ersten drei Nächte verbrachten wir in vorgebuchten Hotels. Danach 14 Tage in Sommerhäusern und zwar alle par Tage in einer anderen Region (Westen, Norden, Osten, Süden.). Die Sommerhäuser wurden bei TUI-WOLTERS gebucht. Als Fahrzeug wurde ein Mittelklassewagen bei Sunny Cars für 17 Tage gebucht. Eines kann ich euch sagen, die Sommerhäuser und vor allem das Fahrzeug sind, im Verhältnis zu den anderen Kosten und Ländern sehr teuer.

Einen Überblick über unsere Rundreise entnehmt dem Plan unten.



Vorweg genommen kann gesagt werden, dass dieses Land nicht für den Homo Hurgardus oder Jesolous ist.
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*Heike & Heimo

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Re: Island – Land der Regenbögen, Wasserfälle und Vulkane
« Antwort #1 am: 06.11.2009, 20:25 Uhr »
20.09.2009

Wien – Keflavik


Das Flugzeug startet erst am späten Nachmittag, so hatten wir noch genug Zeit das Haus für die Abwesenheit vorzubereiten und die letzten Dinge zu packen. Wir versuchten nur das Notwendigste mitzunehmen, damit wir das gesamte Gepäck später im Leihauto unterbringen. Aber für 2 Erwachsene und 2 Kinder war es unter 3 Koffern und einem Rucksack nicht zu machen. Vor allem die vielen warmen Sachen benötigten viel Platz.

Um halb zwei kam Dietmar um uns mit dem Auto nach Wien zu bringen. Es war ein herrlicher Sommertag, bei knapp über 30°C. Am Flughafen checkten wir bei Air Berlin ein, die sind da schon recht präsent, mit eigner Abfertigungshalle, aber wenigen Gästen für die vielen Schalter. Mit dem Bus ging´s zum Flugzeug, das pünktlich um 17:00 Uhr Richtung Düsseldorf abhob. In Düsseldorf war es drückend schwül bei 35 °C. Der Transferbereich ist zwar ein Festplatz für jeden Alkoholiker, soviel Schnaps und Wein gibt es zum Kaufen. Für Leute die nur normales Wasser trinken wollen, ist es fast unmöglich etwas zu finden (ein Automat und eine kleine Verkaufsstelle). Während wir warteten wurde das Wetter um Düsseldorf immer interessanter. Immer mehr Blitze zuckten durch die Dämmerung. Der Flug nach Keflavik sollte um 21:20 starten. Unsere Maschine kam aber mit etwas Verspätung. Sie wurde eiligst hergerichtet. Bis alle eingestiegen waren und irgendetwas im Cockpit repariert wurde, es sah so aus als ob es Probleme mit dem Sitz des Piloten gegeben hat, starteten wir erst gegen 22 Uhr.

Im Steigflug waren einige spektakuläre Blitze zu sehen. Zuerst flogen wir ca. 15 Minuten Richtung Berlin, dann ein Stück zurück, um geradewegs nach Keflavik einzuschwenken. Der Copilot erzählte uns später, dass sie zuerst die Gewitterfront entlang geflogen sind um eine passende Lücke zum Durchfliegen zu finden. Im Nordmeer waren viele Lichtpunkte zu sehen, die laut Copilot Bohrinseln sind. Eine weitere Besonderheit des Fluges ist, dass es beim Start in Düsseldorf finster ist, aber während des Fluges immer heller wird. Man fliegt quasi dem Tag hinterher und holt ihn aufgrund der Nordkomponente ein Stück ein.

In Keflavik landeten wir um ca. 23 Uhr (Im Sommer 2 Stunden Zeitunterschied, da keine Sommerzeit). Island ist Schengen-Mitgliedsstaat, daher gibt es auch keine Passkontrollen. Nur strenge und viele Zöllner, die es aber nur auf Isländer abgesehen haben.

Heike geht zum Bankomaten, um Geld abzuholen. In Österreich können keine Isländischen Kronen (ISK) eingetauscht werden, da der Währungshandel mit Island ausgesetzt ist. Ich warte bei Budget auf unser Auto. Als ich an der Reihe war sagte die Dame am Schalter sofort zu mir, dass ich ein Free Upgrade für ein 4x4 Fahrzeug haben kann. Ich fragte nochmals ungläubig nach, ob wirklich free? Nach einem Nicken stimmte ich natürlich sofort zu. Diese Fahrzeuge sind in Island unverschämt teuer bei der Anmietung. Ca. mal 3-4 gegenüber den USA. Nach dem üblichen Papierkram bekam ich die Schlüssel.

Unser Fahrzeug, ein Hyundai Santa Fe, für die nächsten 2 ½ Wochen, samt Freuden strahlender Fahrerin, die hier eine neue Leidenschaft entdeckt hat.



Als wir den Flughaben verließen, blies uns ein stürmischer Nordwind bei 6 °C ins Gesicht. Die Kinder versteckten sich hinter dem Gepäckswagen und ich holte das Auto. Ich sperrte es mit dem Schlüssel auf und wollte starten. Sofort ging das Gehupe der Alarmanlage los. Auch starten ließ sich das Auto nicht. Noch ein Versuch, wieder nur lautes Gehupe. Am Schlüsselbund war eine Fernbedienung. Ich drückte die Aufsperrtaste. Das Gehupe verstummte sofort und das Auto ließ sich nun starten. Zu meiner Freude hatte es ein Automatikgetriebe. Die Kinder schnell ins Auto und für die Koffer war nun natürlich genügend Platz.

Unsere erste Unterkunft hatten wir in einem Bed & Breakfast in den ehemaligen Unterkünften der amerikanischen Soldaten beim Flughafen gebucht. Es war finster und es waren viele gleiche Gebäude im angegebenen Bereich. Nach einigem umherirren, riefen wir bei der Unterkunft an. Er lotste uns zum Gebäude. Die 4-Bettzimmer waren schön und sauber. Müde gingen wir gleich schlafen.

Gefahrene Kilometer:    7
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*Easy Going

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Re: Island – Land der Regenbögen, Wasserfälle und Vulkane
« Antwort #2 am: 06.11.2009, 21:44 Uhr »
Hallo Heike & Heimo,
da wir auch dieses Jahr nach unserem Trip im Juni zu richtigen Islandfans geworden sind, werde ich Euren Bericht mit großem Interesse verfolgen.
Nächstes Jahr geht's wieder hin. :D
 
Gruß Easy


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*Susan26

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Re: Island – Land der Regenbögen, Wasserfälle und Vulkane
« Antwort #3 am: 07.11.2009, 10:38 Uhr »
Wie schön, dass es noch einen Island-Bericht gibt. Da bin ich dabei, obwohl 6 Grad nicht wirklich toll klingen, aber was tut man nicht alles für tolle Landschaften ;-)
Susan
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*Heike & Heimo

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Re: Island – Land der Regenbögen, Wasserfälle und Vulkane
« Antwort #4 am: 07.11.2009, 14:20 Uhr »
21.08.09   
Halbinsel Reykjanes


Am morgen regnete es etwas aber es kam gleich die Sonne hervor. Die Temperatur lag bei etwa 5 °C. Gegen halb 9 sind wir frühstücken gegangen. Wenn man so will kann man es Frühstücksbuffet nennen. Das Essen war eher lustlos hingeworfen und die Dame die alles wegräumt  und nachlegt war sehr verschnupft und nieste ständig in ihre Handschuhe. Wir sahen nicht hin und aßen uns aber trotzdem satt. Das Wasser, das im ganzen Land bedenkenlos getrunken werden kann, ist hier gewöhnungsbedürftig. Vor allem das warme Wasser riecht und schmeckt nach Schwefel. Vulkaninsel eben.

Nach dem Frühstück fuhren wir gleich los. Nun da es hell war sahen wir auch, wie einfach es gewesen wäre die Unterkunft zu finden. Es gibt nämlich bei den meisten Straßen die von der Hauptstraße abzweigen große Tafeln mit Plänen auf denen jedes Haus eingezeichnet ist.

Zuerst fuhren wir zur Niederlassung von VIATOR. Hier bekamen wir unsere Bettwäsche und Handtücher für die Ferienhäuser.

Danach fuhren wir über die Straße 41 vorbei am netten Örtchen Hafnir zur Brücke zwischen den Kontinenten. Mitten durch Island läuft der Atlantische Rücken. Eine Kontinentalspalte, die eurasische und amerikanische Platte bewegen sich hier voneinander weg. Island wächst also immer mehr in die Breite, das meiste wird aber vom Meer wieder weg gefressen.



Jonas steht daher mit einem Bein in Europa und mit dem anderen in Amerika. Wir erkunden noch etwas die Umgebung.



Heike und die Kinder spazieren in der Spalte.

Nachdem wir nun wieder in Kontinentaleuropa sind bleiben wir auch gleich dort und fahren durch abstruse Lavafelder die eine Augenweide sind, Richtung Grindavik. Hier versuchten wir etwas zum Essen zu finden. Außer einem herunter gekommenen Netto (entspricht Aldi bzw. Hofer bei uns) hat der Ort nicht viel zu bieten.

Nördlich von Grindavik liegt die bekannte Blaue Lagune. Ein Abwassersee aus einem Geothermalkraftwerk in dem gebadet werden kann. Der See reicht teilweise bis an die Straße.



Der Eintritt ist aber geschmalzen. 47 € für einen Erwachsenen, zuzüglich Bademantel 8 €. Die Kinder zahlen die Hälfte. Wir beschränkten uns auf einen Rundgang außerhalb des Badebereiches. Der hat auch einiges zu bieten.



Der Kontrast ist phänomenal. Hier eine kleine Touristeninformation. Hier besorgte ich mir eine genauere Karte von der Halbinsel. Wir wollten noch zum Geothermalgebiet von Gunnuhver an dem wir am Vormittag ungewollt vorbei gefahren sind. Auf der Karte ist eine Offroad Strecke eingezeichnet die genau dorthin führt. Heike war nicht mehr zu halten sie muss diese Strecke fahren. Gesagt, getan. Fahrerwechsel und los geht’s. Bei einer Weggabelung sind wir falsch abgebogen und so zu einer Geothermalquelle gelangt. Wenigstens ein guter Ausblick über das Lavafeld.



Zurück zur Gabelung und weiter auf der Straße. Sie wurde immer schlechter. Vor allem die größeren Steine auf der Strecke umrundet man besser, da Lavasteine sehr scharfe Kanten und Spitzen haben. Die Landschaft für Freunde des Lavagesteins ist super.

Im Geothermalfeld von Gunnuhver ist die Zufahrt verboten. Die heißen Quellen und Schlammtöpfe haben sich ein Stück von der Straße und den alten Parkplatz geholt.



Der Gestank nach Schwefel ist umwerfend. Generell raucht und dampft es an allen Ecken und Enden der Halbinsel.



Im Hintergrund ist wieder ein Abwassersee einer Entsalzungsanlage zu sehen.

Gleich daneben liegt ein Leuchtturm samt vorgelagerter Klippe in schöner Lage.



Zurück in Grindavik irrten wir im Ort umher um etwas Essbares zu finden. Die meisten Örtlichkeiten haben geschlossen oder haben schon bessere Zeiten gesehen. Wir landeten wieder beim Netto und kauften uns Zutaten für eine notdürftige Jause. Beim Brot haben wir daneben gegriffen, das war nicht zu essen.

Es war erst mittlerer Nachmittag deshalb beschlossen wir zum Thermalfeld von Krysuvik zu fahren. Die Landschaft entlang der Küste war spitze.



Dann gings wieder durch ein Lavafeld.



Bis wir vor Krysuvik zu einem Kratersee namens Graenavatn (Grüner See) kamen.



Links ist schon das Thermalfeld von Krysuvik zu sehen. Das Wetter war nach wie vor hervorragend. Temperaturen 10 – 11 °C.

Beim Thermalfeld natürlich wieder Dampf, brodelnde Schlammlöcher und unvermeidlicher Gestank nach Schwefel.



Der Rundgang dauert wenn man sich Zeit lässt 30 Minuten.





Besonders die Farbenpracht bei der tief stehenden Sonne ist Spitze.



Auf schöner Strecke entlang des Kleifarvatn und des Kapelluhraun, Hraun ist das isländische Wort für Lavafeld, geht’s Richtung Hafnarfjördur bis zum riesigen Aluminium-Werk von Alcan. Strom kostet ja nichts in Island. Auf der einzigen doppelspurigen Überlandstraße fuhren wir zurück nach Kevlavik. Kurz vor dem Ort kommt so eine Art Einkaufszentrum mit einem Subway. Auch eine Bäckerei gabs, die hatte aber schon geschlossen.  Na endlich etwas ordentliches zum Essen. Schnell zwei Thunfischsandwiches gekauft, die wir uns in unserer Unterkunft gemütlich schmecken ließen.

Von den vielen Eindrücken gesättigt gingen wir früh schlafen.


Gefahrene Kilometer:    193
Unterkunft                                  Bed & Breakfast Keflavik Airport
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*Angie

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Re: Island – Land der Regenbögen, Wasserfälle und Vulkane
« Antwort #5 am: 07.11.2009, 23:40 Uhr »

Hallo!

Nachdem ich - wie viele wissen - ein unverbesserlicher Lava-Fan bin, bin ich mehr und mehr von Island begeistert :D. Die Landschaft hat was, das sehe ich schon auf den Bildern :daumen:. Nur die Temperaturen passen meiner besseren Hälfte (noch :wink:) nicht, aber ich arbeite daran :wink:.

Ich bin schon auf den nächsten Tag gespannt :D.


LG, Angie

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Angie

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*Heike & Heimo

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Re: Island – Land der Regenbögen, Wasserfälle und Vulkane
« Antwort #6 am: 08.11.2009, 10:10 Uhr »
Naja, kalt und nass war´s schon, aber mit der richtigen Kleidung war´s nicht so schlimm. Und die Jungs sind sowieso begeisterte Herumgatscher :lol:, also perfekt.

lg, Heike
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*Heike & Heimo

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Re: Island – Land der Regenbögen, Wasserfälle und Vulkane
« Antwort #7 am: 08.11.2009, 12:36 Uhr »
22.08.2009
Keflavik – Reykjavik – Hveragerdi - Geysir – Gullfoss - Fludir

Im Bett hörten wir schon wie immer wieder Regenschauer durchzogen. Als wir aufstanden war es zwar sonnig, aber es sah nicht beständig aus. Wir nahmen wieder unser Frühstück ein, diesmal mit einer etwas appetitlicheren Servicedame. Nach dem Packen fuhren wir wieder zum Einkaufszentrum. Das Lebensmittelgeschäft, Bonus, öffnet erst um 10 Uhr. Wenigstens die Bäckerei hatte schon auf. Wir versorgten uns mit gutem, frischem Brot.

Bis Reykjavik wurde das Wetter immer schlechter. Wir wollten nicht in die Stadt und nahmen den direkten Weg zur Ringstraße mit der Nummer 1. Auf der Umfahrungsstrecke kamen wir wieder an einem Bonus, ebenfalls ein Lebensmitteldiskonter, vorbei, bei dem sich ein IKEA befand. Im Bonus versorgten wir uns mit Lebensmittel.

Als wir auf die Ringstraße Richtung Osten kamen, begann es richtig zu schütten. Die Dampfsäulen die neben der Ringstraße aus den heißen Quellen aufstiegen, waren richtig gespenstisch. Wir durchquerten ein stark vermoostes Lavafeld.



Als wir nach Hveragerdi hinunter fuhren besserte sich das Wetter. In Hveragerdi besorgten wir uns eine Pizza für alle und besuchten die Touristeninformation. Das Büro liegt genau auf einer Erdbebenspalte, die von einem Glasboden mitten im Büro eingesehen werden kann. Nach dem Essen sind wir weiter zum Parkplatz des Wanderweges zu den heißen Quellen von Hengill. Den Beginn des Weges sind wir noch hinauf zu ein paar brodelnden Töpfen.



Etwas Vorsicht ist nicht schlecht. Heißwasserbecken befinden sich unter dünnen Felsdecken. Löcher kommen oft unvermutet. Für den gesamten Weg würden 4-5 Stunden benötigt. Nach dem ersten Anstieg sind wir umgedreht und zurück zum Auto. Rund um Hveragerdi dampft es aus den Berghängen.

Über Selfoss sind wir weiter Richtung Geysir. Beim Kratersee von Kerid legten wir eine Pause ein.



Das Wetter wir immer besser. Die Temperatur ist schon auf heiße 14°C gestiegen. Wir umrundeten den See bzw. kletterten zu ihm runter.

Die Fahrt bis Geysir führt durch eher unspektakuläre Landschaft. In Geysir ist relativ wenig los. Als erstes gingen wir zum Namensgeber aller Geysire dieser Erde, dem Geysir.



Der bricht aber nur sehr selten aus. Besser ist da schon der Strokkur (Butterfass) - Geysir der alle paar Minuten mit schöner Fontäne ausbricht.



Einzigartig ist die mächtige Wasserkuppel, die sich vor jedem Ausbruch aufwölbt.



In ihr sind die emporsteigenden Dampfblassen schön zu sehen.







Mit dem Yellowstone ist dieses Geysirfeld nicht zu vergleichen. Eher mickrig und ungepflegt. Vorteilhaft ist aber, dass man ganz an die Geysire und Quellen heran kann. Beim Strokkur steht man schon so gut wie unter der Fontaine. Nur die Besucher wissen sich nicht immer zu benehmen.



So ist auch hier leider oft die Unart zu sehen, dass in jede Pfütze Geld geworfen werden muss. Immer und immer wieder bricht der Strokkur aus. Jedesmal sagen wir uns dann, einen warten wir noch ab. Nach fast zwei Stunden reißen wir uns endlich los und fahren zum Gullfoss, der quasi ums Eck liegt.

Schon von weitem ist die Gischt des Gullfoss (Goldener Wasserfall) zu sehen. Das Wetter ist jetzt perfekt. Sonnig mit ein paar Wolken.



Der Wasserfall präsentiert sich in seiner vollen Pracht im Postkartenmotiv und macht seinen Namen alle Ehre mit dem .Regenbogen in der Gischt. Der Gletscherfluss Hvita ergießt sich über zwei Kaskaden im rechten Winkel insgesamt 32 m in eine Schlucht Der ist wirklich fulminant und das Beste ist, man kann wie fast bei jeder Sehenswürdigkeit ganz heran gehen. Die Absperrungen sind eher nur pro forma da.



Die Gischt treibt im kräftigen Wind ihr Spiel.



Immer wieder entstehen neue Regenbögen in unterschiedlicher Intensität.




Gegen Abend fuhren wir nach Fludir zum Icelandair Hotel, das sehr sauber mitten im Ort liegt. Wir studierten noch den Reiseführer. Wenn wir schon einen 4x4 Wagen haben, dann können wir ja auch eine Hochlandpiste befahren. In Hveravellier soll es das schönste Thermalgebiet Islands geben. Hin und retour sind das aber 160 km Schotterstraße. Wir beschlossen das morgen zu entscheiden, je nachdem, wie das Wetter ist. In jedem Fall schlafen wir diese Nacht wieder in Europa.

Gefahrene Kilometer:    208
Unterkunft                                  Icelandair Hotel, Fludir
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*Dania

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Re: Island – Land der Regenbögen, Wasserfälle und Vulkane
« Antwort #8 am: 10.11.2009, 16:00 Uhr »
Hallo!

Auch bei diesem Reisebericht über Island bin ich natürlich dabei, bei uns waren es ja nur 3 Tage dort, aber es war superinteressant.

Lg Dania

*Angie

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Re: Island – Land der Regenbögen, Wasserfälle und Vulkane
« Antwort #9 am: 13.11.2009, 00:04 Uhr »

Ich frag' mich schon die längste Zeit, wie ich meiner besseren Hälfte Island schmackhaft machen könnte :think:. Mich würde es ja enorm reizen, ich würde sogar Kälte in Kauf nehmen, aber er möchte 30° und nur Sonnenschein. Schwierig-schwierig :kratzen:.

Vielleicht gelingt es mir trotzdem eines Tages. Als Trost, bis es vielleicht soweit ist, genieße ich euren Reisebericht mit den fantastischen Fotos :daumen:.


LG, Angie

Viele Grüße,
Angie

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*Heike & Heimo

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Re: Island – Land der Regenbögen, Wasserfälle und Vulkane
« Antwort #10 am: 13.11.2009, 15:48 Uhr »
23.08.2009
Fludir – Hveravellir – Pingvellir – Mosfellsbaer – Ölver


In der Früh war es windig und es gingen Regenschauer nieder. Der Mann an der Rezeption, meinte aber, dass das Wetter sich bessern wird. Wir beschlossen, nach Hveravellir zu fahren. Nach dem Tanken, eher billiger als bei uns, gings los. Vorbei am Gullfoss sind die ersten Kilometer der F35 noch asphaltiert. Bald beginnt aber die Schotterstraße, die einmal besser einmal schlechter ist. Waschbrett wechselt mit Schlagloch. Lästig sind die größeren, scharfkantigen Lavasteine die immer wieder auf der Straße liegen. Um über diese Straßen so richtig drüber fahren zu können ist unser 4x4 doch noch etwas zu klein, vor allem die Reifen zu schmal. Heike will unbedingt die Schotterstraße selber fahren.



Nach ein paar Kilometern wechselten wir. Ein wenig später ein Auto mit Reifenschaden. Die Strecke an sich ist sehr interessant.





Öde Schotterwüste flankiert von Gletschern und durchschnitten von Gletscherflüssen und Bächen. Obwohl Island einer der niederschlagreichsten Länder ist, besteht die Insel zum größten Teil aus Schotterwüste vulkanischen Ursprungs, zermalmt von den Gletschern. Für die 80 km nach Hveravellir benötigten wir ca. 2 ½ Stunden. Hveravellir selbst ist auf Grund der Heißenquellen ein grüner Farbfleck in mitten der Steinwüste.


Das einzige Geräusch, das zu hören war, ist ein pfauchender Fumarol.



Gleich beim Parkplatz war ein öffentlich zugänglicher Hotpot (Badestelle mit warmen Wasser). Hier wollten wir aber nicht hinein. Es standen einige Leute herum, die nur beobachteten ob es einer wagt oder nicht. Wir besichtigten das Thermalfeld, es gab einiges zu sehen.



Eine gelbe „Teufelsfratze“ neben dem Weg.



Wir gingen noch über die Wiese, zu einigen Dampfsäulen.





Im Hintergrund mächtige Gletscherauslässe.



Die Stille war hier wieder beeindruckend. Absolute Ruhe. Kein Geräusch, nichts. Außer dem leisen Tinitus, den wir bei den Hintergrundgeräuschen zuhause gar nicht mehr hören. In weiter Ferne  ein einsamer Lienenbus der sich mit hoher Geschwindigkeit über die Schotterpiste quält.



Die Kinder kletterten auf den erkalteten Lavablasen herum.



Von denen gibt’s hier jede Menge. Nach etwa 2 Stunden traten wir den Rückweg an.



Wieder mit einmaligen Schotter – Gletscher Panorama. Diesmal wollte ich fahren. Nach einigen Kilometern meinte Heike, dass ich viel schneller fahre als sie. Ein paar Minuten später ein lautes Klopfen rechts vorne. Gleich darauf nochmals und gleich wieder. Ich blieb stehen und Heike bestätigte meine Befürchtungen. Der Reifen vorne rechts gab sein letztes Pfeifen von sich. Nun hieß es alles auspacken, den Reservereifen  herunter kurbeln und Reifenwechseln.



Zum Glück standen wir auf einer halbwegs ebenen Fläche. Nach einer halben Stunde konnte es wieder weiter gehen. Jetzt wesentlich vorsichtiger als zuvor. Als wir 2 Stunden später wieder auf die Asphaltstraße kamen war ich heilfroh. Noch ein Patschen und wir hätten große Probleme mitten im Nirgendwo gehabt. Diese Straße kann laut Reiseführer auch mit normalem PKW befahren werden. Das ist aus meiner Sicht aber nur etwas für Hartgesottene.

Wir fuhren weiter über Pingvellir. Bei einem Zwischenstopp kam mir vor, als ob der Reservereifen wenig Luft hätte. Wir fuhren nach Mosfellsbaer. Hier kauften wir wieder Lebensmittel, Pizza und Subway-Weckerl gegen den Hunger. Der Reifen beunruhigte mich immer mehr.

Gegen 18 Uhr kamen wir bei unserem ersten Gästehaus in Ölver an. Es liegt unweit der Ringstraße mit Meerblick bis zum Snaefellsjökull. Ich hatte so meine Bedenken was die Sauberkeit der Häuser betrifft. Die jeweiligen Vormieter mussten das Haus einer Vollreinigung unterziehen. Ich hatte die verdreckten Wohnmobile von Cruise America in Erinnerung. Zu meiner Verwunderung war das Haus in hervorragendem Zustand. Die Räumlichkeiten waren schnell bezogen. Einzig die alten elektrischen Heizkörper waren direkt an die Holzwände montiert. Die Bretter waren schon ganz schwarz von der Hitze und der Kühlschrank war ohne Lüftung für die Abluft eingebaut. Wir schalteten diese Geräte über Nacht einfach aus.


Gefahrene Kilometer:    356
Unterkunft                                  Ferienhaus Ölver Solbreaker von Viator
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*Susan26

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Re: Island – Land der Regenbögen, Wasserfälle und Vulkane
« Antwort #11 am: 13.11.2009, 15:55 Uhr »
Die isländischen "Hot Tubes" könnten mir gefallen! Das muss doch toll sein, wenn es kalt und ungemütlich ist und man hockt da in so einem natürlichen Loch und lässt es sich gut gehen. Da macht dann der isländische Sommer wieder Sinn - was will man bei 30 Grad in einem Hot Tube?! ;-)
Susan
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*Heike & Heimo

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Re: Island – Land der Regenbögen, Wasserfälle und Vulkane
« Antwort #12 am: 15.11.2009, 09:04 Uhr »
24.08.2009
Ölver – Glymurfoss – Ölver


In der Nacht begann es wieder stärker zu regnen und heftiger Wind setzte ein. In der Früh war es ziemlich stürmisch. Nach dem Frühstück war mein erster Weg zum Auto um den Reifen zu kontrollieren. Es war, wie ich befürchtet hatte. Die Luft war nahezu ausgegangen. Es blieb mir nichts anderes übrig als bei Budget anzurufen. Die nahmen sich, nach meiner Schilderung der Dinge, sofort meiner Probleme an. In ca. 20 Minuten wird jemand kommen und uns helfen. Ich schlug vor bei der Einfahrt von der Ringstraße auf ihn zu warten. Tatsächlich kam nach ca. 20 Minuten ein Mann von einer Reifenfirma mit einem kleinen Lieferwagen. Er montierte den Reservereifen ab und nahm beide mit.



Nach dem Mittagessen, so gegen halb zwei, werde er wieder kommen.

Wir spazierten in der Zwischenzeit vom Sturm angetrieben Richtung Meer. Am Fuße dieser Vulkanberge liegt unser Ferienhaus.



Bei der ersten Abbruchkante angekommen, war es noch ein schönes Stück bis zum Strand und die Jungs wurden fast vom Wind verblasen. Wir drehten wieder um und kämpften uns gegen den Wind zurück zum Haus. Pünktlich zur angegeben Zeit kam der Mann wieder und montierte den Reifen. Das Wetter hatte sich wesentlich gebessert. Es war nun sonnig und der Wind war nur noch leicht. Wir beschlossen daher zum Glymurfoss zu fahren, der nicht weit entfernt ist. Von unserem Wanderreiseführer wurde die Strecke  als schwierig eingestuft, ob wir das mit den Jungs schaffen können?. Die Beschreibung klang aber sehr interessant, daher entschieden wir uns es darauf ankommen zu lassen und zu schauen wie weit wir kommen. Der Weg zum Parkplatz führt entlang des Fjordes Hvalfjördur.



Die nun scheinende Sonne ergab ein tolles Panorama.



Der Parkplatz liegt am Ende des Fjordes. Zuerst geht es eine Zeit lang durch eine Art Gestrüpp, das immer wieder von kleinen Rinnsalen durchzogen wird, deren Überquerung für die Kinder stets ein Abenteuer ist. Die Abbruchkante der Schlucht durch die der Botnsa-Fluss fließt, kommt unvermutet. Von hier ergibt sich ein schöner Ausblick zurück in den Fjord.



Schön zu sehen das Trogtal, das von den urzeitlichen Gletschern ausgeräumt wurde.

Um in Tal zu gelangen, muss man durch eine Art Höhle klettern.





Im Südwesten der USA wurde man von einem Doublearch sprechen. Im Tal geht’s wieder durch Gestrüpp bis zu einem Baumstamm der über einen Fluss führt. Zum Anhalten ist ein Stahlseil gespannt. Die Kinder wollten zwar unbedingt hinüber aber mir war das zu gefährlich, da der Bach doch ziemlich reißend aussah und der Aufstieg auf der anderen Seite schien steil zu sein. Nach kurzer Beratung entschlossen wir, dass Heike zuerst zum Aussichtspunkt hoch steigen soll. Ich blieb bei den Kindern. Wir beschäftigten uns mit Steine in den Bach werfen. Nach gut einer halben Stunde kam Heike zurück. Mit ihrem „ausgezeichneten Orientierungssinn“ verfehlte sie den optimalen Weg zum Abstieg. Sie ging zu weit und musste so durch unwegsames Gelände nach unten klettern.

Nun war ich an der Reihe. Der erste steile Anstieg war schnell geschafft. Oben angekommen geht es entlang der Abbruchkante der Schlucht weiter bis zu einer Rinne, von der aus es einen ersten schönen Ausblick auf Islands höchsten Wasser gibt.



Die Botnsa stürtzt hier rund 200 m in die Tiefe. Etwas mehr ins Detail mit angedeutetem Regenbogen.



Hier heroben blies der Wind wieder sehr stark. Entlang der Rinne musste man auf einem Grat gehen, der Wind blies in Böen so stark, dass ich mich manchmal kaum auf den Beinen halten konnte. Als die Rinne zu queren war wurde es mir zu gefährlich. Ich drehte um.  Am Rückweg ist die Höhle auf der gegenüberliegenden Felswand schön zu sehen.



Der Einstieg ist links oben, von hier aber nicht zu erkennen.

Beim Bach angekommen waren Heike und die Kinder schon weg. Übrigens, Heike hat mit den Kindern doch den Bach überquert. Wie es scheint, kann man ihnen doch mehr zutrauen als man glaubt.





Die waren natürlich ganz begeistert. Als wir bei unserem Ferienhaus ankamen, hat der Wind wieder ordentlich zugelegt und leichter Regen setzte ein.


Gefahrene Kilometer:    86
Unterkunft                                  Ferienhaus Ölver Solbreaker von Viator
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*Kauschthaus

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Re: Island – Land der Regenbögen, Wasserfälle und Vulkane
« Antwort #13 am: 16.11.2009, 10:36 Uhr »
Hallo Heike und Helmo,

diese Wanderung wäre auch genau nach dem Geschmack unserer Kinder gewesen.

Ich bin aber ganz froh, dass eure Reisezeit wegen der Schulferien für uns nicht in Frage käme.  :lol:
Oder ist es im August genauso kalt?

Viele Grüße, Petra
Wenn DAS die Lösung ist, dann will ich mein Problem zurück!

*Heike & Heimo

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Re: Island – Land der Regenbögen, Wasserfälle und Vulkane
« Antwort #14 am: 16.11.2009, 19:18 Uhr »
25.08.2009
Ölver – Hraunfoss – Pingvellir – Ölver


In der Früh regnete es natürlich wieder. Unser erster Weg führte uns nach Borganes, ein paar Brötchen kaufen und tanken. Wir blieben zuerst auf der 1 und wechselten dann auf die 518. Bei Deildartunguhrer legten wir eine Pause ein. Hier befindet sich die angeblich ergiebigste Heißwasserquelle der Welt (behaupten die in Thermopolis das nicht auch?).



Ist jedenfalls sehr interessant. Vor einem farbenfrohen Felsen sprudelt und kocht es aus jedem Loch.



Die Quelle versorgt Orte die bis zu 80 km entfernt sind mit Heißwasser.

Das Wetter hat sich nun gebessert, es war nun heiter. Ein paar Kilometer weiter erreichten wir den Hraunfoss. Hraun ist das isländische Wort für erkalteten Lavafluss, hier fließt das Wasser unter einem Lavafeld und tritt an einem wasserundurchlässigen Felsen hervor und stürzt in die Hvita.



Das heißt, dass Wasser kommt auf einer Länge von ca. 1 km mitten aus der Felswand hervor.



Etwas oberhalb ist der Barnafoss.



Der Sage nach soll sich hier über dem Wasserfall ein Steinbogen befunden haben. An einem Sonntag ließ die Mutter von einem nahen Hof ihre Kinder allein zu Hause um zur Messe zu gehen. Als sie zurück kam waren sie verschwunden. Spuren im Schnee führten zum Steinbogen. Aus Schmerz ließ sie den Steinbogen zerstören um ein weiteres Unglück zu verhindern.

Eigentlich wollten wir heute keine Hochlandstrecke fahren. Irgendwie verschlug es uns aber zum Beginn der F550. In Heikes Augen blitze schon die Vorfreude auf. Fahrerwechsel, da ich beschlossen habe dies meiner Frau zu überlassen, die scheinbar ein besseres Händchen für diese Strecken hat. Vorbei am breiten Schwemmland eines Gletscherflusses.



Zuerst kommt man bei einem Gletscherfluss vorbei, der sich seinen Weg durch den Basalt geschnitten hat.



Die Strecke führt den Langjökull entlang durch eine spektakuläre Steinwüste.



Regenschauer setzten ein, die den Felsen in der trotzdem scheinenden Sonne glänzen ließ.



Natürlich darf ein Regenbogen nicht fehlen. Durch den Regen entstanden Lacken, die beim Durchfahren hoch aufspritzen (leider nicht optimal erwischt).



Zur Freude der begeisterten Lenkerin.



Immerwieder entstanden neue Regenbögen. Einer schöner als der andere.



Die F 550 ist auch mit einem normalen PKW ohne größere Probleme zu befahren. Nach der Kreuzung mit der 52 wurde die Schotterstraße wesentlich besser. Dafür das Wetter immer schlechter. Es begann wieder mehr zu regnen. Beim Visitorcenter von Pingvellir legten wir eine Pause ein. Um zum alten Thingplatz zu gelangen, mussten wir fast bis zum Ort. Von hier aus geht ein gut befestigter Wanderweg zum Oxalfoss.



Er wurde von den Wikingern künstlich angelegt um den Thingplatz mit Trinkwasser zu versorgen.



Pingvellir liegt am nördliche Teil des nordatlantischen Rückens.





Wie befinden uns nun quasi am Beginn des amerikanischen Kontinents. Hier ist das ganze Tal, mit dem unvermeidlichen Regenbogen, der Grabenbruch.




Zurück nach Ölver fuhren wir über Mosfellsbaer zum Lebensmitteleinkauf. Da Jonas keiner ist der aufgibt, fand unser Elektrofreak am Abend zu seiner Freude im hintersten Winkel des Ferienhauses einen Dreifachstecker. Nun konnte er Leitungen in alle Richtungen bauen. Ach ja, wir schlafen zurzeit auf dem amerikanischen Kontinent.

Gefahrene Kilometer:    251
Unterkunft                                  Ferienhaus Ölver Solbreaker von Viator
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