Unbefestigte Pisten sind kein Problem, solange es sich nur um Wellblech / Schotter handelt. Hatte ich in Australien auch zur Genüge (Birdsville/Oodnadatta Track) und macht Spass. Das Motorrad ist geländetauglich, aber wegen Gepäck eben auch schwer. Nur SAND fahr ich nicht gerne alleine(!)
Ok, dann wird die Piste bei gutem Wetter wohl kein Problem für dich sein. Wollte das halt nur mal zur Sprache bringen, weil ich ja nicht wusste, welche Vorraussetzungen du so mitbringst.
Tag 11: von Moab zum Ende der "Grand View Point Road" im Canyonlands NP sind es laut Google Maps 44 meilen.
Richtig, 44 Meilen, aber das sind nicht 110km. Ich hatte jetzt so verstanden, dass du auch im Canyonlands planst, die Nacht auf dme Campingplatz zu verbringen und nicht wieder nach Moab zurück zu fahren, also kein zweites Mal die 44 Meilen. Das ist ja das, was ich nicht ganz verstanden habe, wann du wo übernachten möchtest.
Guter Tip bzgl Route 66. Da werd ich mir das Telstück von Kingman bis Seligman sparen!
Mal ein Vergleich:
Zwischen Seligman und Kingman
http://image22.webshots.com/23/3/21/37/205132137MMUEOA_fs.jpgZwischen Kingman und Oatman

Übrigens, ebenfalls schöne Teile der Route 66 befinden sich auch in Texas oder New Mexico, wo viele die Route 66 eigentlich schon für tot glauben. Gerade weil diese Stücke aus der Erinnerung verschwindn, sind sie abgelegen und ruhig und seit Jahrzehnten nicht ausgebessert worden, also noch recht Original.
Tag 21: Da wollt ich einfach mal schauen wie's läuft. Wenn ich früh losfahre, sind 500 km drin. Aber mit vielen Fotostops eben auch nicht – da bin ich aber flexibel. Ich werd auf jeden Fall mal einen extra Anfahrt-Tag einplanen.
Wie gesagt, einfach einen Besichtigungstag mit zur Anfahrt rüber nehmen, dann passt das, denn die Anfahrt ist ab Lee Vining ja auch gleichzeitig Besichtigung.
Und wenn dir Schotterstraßen nichts ausmachen, wenige Meilen nördlich von Lee Vining liegt die Geisterstadt Bodie. Früher blühende Bergwerkssiedlung, ist die Stadt heute Ausflugsziel. Mein Fazit: lohnenswert
Das mit der schönen Landschaft & "durchrauschen" versteh ich nicht so ganz... Also das Motorradfahren alleine gibt mir schon recht schöne Eindrücke & das Gefühl von Freiheit. Je nach Landschaft & Strecke mache ich alle 1-2 Stunden eine Pause, um Landschaft auf mich wirken zu lassen oder was zu trinken. Und wenn sich Aussichtspunkt an Aussichtspunkt reiht auch mal alle 5 oder 10 Minuten.
Ok, ich präzisiere. Für den Südwesten nimmst du dir mehrere Tage und Wochen Zeit und fährst ja auch Umwege, um bestimmte Straßen und Sehenswürdigkeit anzufahren, dagegen von San Francisco bis Seattle sind es plötzlich nur noch 3 Tage. Dabei wird man natürlich vieles links liegen lassen. Ich kenne diese Gegend zwar noch nicht so gut, aber ich plane gerade dafür irgendwann mir mal 2-3 Wochen Zeit zu nehmen. Ich höre immer wieder, dass man alleine für die wunderschöne Küste Oregons mehr als 3 Tage einplanen sollte und ich würde halt gerne auch noch die Nationalparks im Hinterland mitnehmen, so wie du ja auch einen Besuch am Crater Lake planst.
Und natürlich habe ich eine Ahnung von den Dimensionen des Landes. Ist in Australien / Argentinien / Patagonien auch nicht anders. Deswegen mach ich mir ja die Mühe mit der Streckenplanung 
Andere Motorrad/Weltreisende gehen da etwas naiver an die Sache. Ich für meinen Teil weiss eben, dass ich Mitte Juli in Prudhoe Bay sein möchte, und dann Mitte/Ende September in New York. Gesamtstrecke wäre im Moment 22000 km.
Ok. Wer in Australien unterwegs war, klar, der kennt sich mit Entfernungen aus. Aber glaub mir, es gibt halt sehr viele USA-Neulinge, die sich halt von den Reisekatalogtouren leiten lassen und diese dann noch mit weiteren Zielen ausschmücken und sich gar nicht bewusst sind, wie lange man zwischen den einzelnen Orten unterwegs ist. Ich bitte um Verständnis, wollte halt nur vorab offen über alles sprechen.
Übrigens, bin selber auch Motorradfahrer, aber auch von der Tourenfahrer-Fraktion.
Ich erkläre mir unser negatives Image bei den Autofahrern immer damit, dass die Kamikaze-Raser ständig auffallen. Man ärgert sich darüber, wie die einen riskant überholen, die tauchen immer plötzlich von hinten auf, man erschrickt sich leicht etc, kurzum, man regt sich über diese Fahrer auf. Die Tourenfahrer dagegen schwimmen im Verkehr mit und sind recht unauffällig. Macht euch mal den Spaß, im nächsten Frühjahr bewusster darauf zu achten und ihr werdet feststellen, es gibt viele Motorradfahrer, die anständig fahren.