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Autor Thema: Route von Grand Canyon nach Seattle (danach dann Alaska)  (Gelesen 2440 mal)

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Exil-Schwabe

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Hi,

Werde ab Mitte Mai 2011 von Grand Canyon aus per Motorrad nach Seattle fahren & anschliessend nach Alaska. Anfang Juli wollte ich in Fairbanks sein.
Mit Fotografie als Hobby geht es mir generell mehr um schöne Natur & Nationalparks. Ausserdem möchte ich so viel wie möglich campen.

Meine geplante Route:

1   Anreise zum Grand Canyon Desert View Campground
2   Grand Canyon South Rim (Tagesausflug/Besichtigung)
3   Grand Canyon Desert View Campground -> Toroweap Point (N Rim Grand Canyon)   (400 km)
4   Toroweap Point (N Rim Grand Canyon) -> White House Trail Head (200 km)
5   Coyote Buttes (Tagesausflug/Besichtigung)
6   White House Trail Head   Page (50 km)
7   Antelope Canyon (Tagesausflug/Besichtigung)
8   Page   Monument Valley (200 km)
9   Monument Valley -> Moab (250 km)
10   Arches NP (Tagesausflug/Besichtigung)
11   Moab -> Canyonlands NP (110 km)
12   Canyonlands NP (Tagesausflug/Besichtigung)
13/14 Canyonlands NP -> Bryce Canyon NP (520 km, 2 Tage Anreise über Scenic Route UT-12)
15   Bryce Canyon (vormittags Tagesausflug/Besichtigung) -> Zion (200 km)
16   Zion (vormittags Tagesausflug/Besichtigung) -> Las Vegas (250 km)
17   Las Vegas (Tagesausflug/Besichtigung)      
18   Las Vegas -> Seligman (Route 66, 300 km)
19   Seligman -> Zabriskie Point (Death Valley) (600 km)
20   Death Valley (Tagesausflug/Besichtigung)
21   Zabriskie Point (Death Valley) -> Yosemite NP (500 km)
22   Yosemite NP (Tagesausflug/Besichtigung)
23   Yosemite NP (Tagesausflug/Besichtigung)
24   Yosemite NP -> San Francisco (300 km)
25   San Francisco (Tagesausflug/Besichtigung)
26   San Francisco -> Crater Lake NP (650 km)
27/28   Crater Lake NP -> Seattle (720 km, 2 Tage Anreise)

Was meint Ihr dazu? Machbar? Würdet Ihr irgendwas austauschen / umtauschen? Zeitdruck habe ich eigentlich keinen – ausser  dass ich Anfang Juli eben in Alaska sein wollte. Auf dem Weg zurück von Alaska wollt ich dann Glacier NP, Yellowstone usw mitnehmen. Fürs erste gehts erst einmal um den Südwesten, damit ich mich für die Coyote Buttes um das Permit & für Yosemite um das Camping-Permit kümmern kann...

Vielen Dank!

Scooby Doo

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Re: Route von Grand Canyon nach Seattle (danach dann Alaska)
« Antwort #1 am: 29.12.2010, 10:59 Uhr »
Hallo und :welcome: in unserem Forum.

mal eine Frage vorweg - wie kommst du denn eigentlich zum Grand Canyon? Wo übernimmst du das Motorrad oder kommst du mit deiner eigenen Maschine schon von irgendwoher?

5   Coyote Buttes (Tagesausflug/Besichtigung)

Du weißt, dass du hier unbefestigte Pisten befahren musst, um dahin zu kommen?

9   Monument Valley -> Moab (250 km)
10   Arches NP (Tagesausflug/Besichtigung)
11   Moab -> Canyonlands NP (110 km)
12   Canyonlands NP (Tagesausflug/Besichtigung)

Diesen Teil verstehe ich nicht ganz. Wenn du viel campen möchtest, dann übernachte doch nicht in Moab, sondern gleich im Arches NP, so wie du es anscheinend auch später im Canyonlands vorhast. Wie du auf die 110km an Tag 11 kommst, wird mir allerdings dennoch ein Rätsel bleiben.

18   Las Vegas -> Seligman (Route 66, 300 km)
19   Seligman -> Zabriskie Point (Death Valley) (600 km)

Stop, das hier ist zuviel, besonders mit dem Motorrad. Seligman liegt in der völlig falschen Richtung und wenn du dir unbedingt diesen Ort ansehen wolltest, dann lieber auf einem Tagesausflug vom Grand Canyon aus. Und wenn du unbedingt die Route 66 fahren möchtest, auch dann ist dieser Umweg sinnlos, denn zwischen Kingman und Seligman ist die Route 66 heute eine gut ausgebaute fast schnurgerade Landstraße, wo kein wirkliches Flair beim Fahren aufkommt. Wenn du auf die Route 66 abzielst, dann fahr von Las Vegas aus nur bis Kingman und dann über den Pass nach Oatman. Hier ist die Straße klein, kurvig und ruhiger.

21   Zabriskie Point (Death Valley) -> Yosemite NP (500 km)

In meinen Augen, wieder zu viel. Am besten fährt man über Lee Vining und den Tioga Pass und gerade letzterer braucht man seine Zeit, weil der unheimlich schön ist. Da würde ich lieber einen Besichtigungstag vom Yosemite "opfern", weil der Tioga Pass, das heißt die Anfahrt zum Yosemite Valley, schon ein Besichtigungstag an sich ist.

26   San Francisco -> Crater Lake NP (650 km)
27/28   Crater Lake NP -> Seattle (720 km, 2 Tage Anreise)

So eine schöne Landschaft und einfach nur so durchrauschen?  :cry: Außerdem finde ich, wieder viel zu viele km pro Tag.

Warst du schon mal in den USA? Hast du eine Ahnung von den Dimensionen des Landes?
Fährst du in Deutschland auch Motorrad? Wie viele km pro Tag reißt du da vom Hocker?
Du schreibst, dein Hobby sei die Fotografie. Ich denke, da wirst du an vielen Orten länger brauchen als nur mal eben den Aussichtspunkt anfahren, Standardfoto und weiter.
Viele Grüße, Markus

http://www.historic-route66.de

BeateR

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Re: Route von Grand Canyon nach Seattle (danach dann Alaska)
« Antwort #2 am: 29.12.2010, 11:30 Uhr »
Hallo,

noch eine Idee dazu:
Falls Du in Deutschland auch Motorrad fährst, wirst Du es wahrscheinlich gewohnt sein, keine Geschwindigkeitsbegrenzung zu beachten (zumindest kenne ich dies von den Motorradfahrern hier).
Aber in USA geht das nicht. Da wirst Du sehr schnell aus dem Verkehr gezogen und hast ein paar geruhsame Tage hinter Gittern.
Und die Geschwindigkeitsbegrenzungen in USA sind relativ niedrig: also über 65 mh fast nie, meistens nur 55 mh und bei auch nur etwas engeren Strassen dann gleich mal 45 mh.

Gruss Beate

Exil-Schwabe

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Re: Route von Grand Canyon nach Seattle (danach dann Alaska)
« Antwort #3 am: 29.12.2010, 12:03 Uhr »
Hallo Scooby Doo,

Vielen Dank für die Antwort. Zu Deinen Fragen:
Mit dem Motorrad komm ich von Mittel-/Südamerika. Bin also lange Strecken gewohnt. Erster Anlaufpunkt in den USA ist meine Verwandtschaft in Texas (nähe Grenze zu Oregon). Der Grand Canyon ist der erste "Touristen-Punkt".
Unbefestigte Pisten sind kein Problem, solange es sich nur um Wellblech / Schotter handelt. Hatte ich in Australien auch zur Genüge (Birdsville/Oodnadatta Track) und macht Spass. Das Motorrad ist geländetauglich, aber wegen Gepäck eben auch schwer. Nur SAND fahr ich nicht gerne alleine(!)
Den Reifendruck (Schlauchreifen) lass ich meistens nur um 10% ab (=weniger Pannen), aber zur Not hab ich natürlich auch Flickzeug & Ersatzschlauch dabei.

Tag 11: von Moab zum Ende der "Grand View Point Road" im Canyonlands NP sind es laut Google Maps 44 meilen.

Guter Tip bzgl Route 66. Da werd ich mir das Telstück von Kingman bis Seligman sparen!

Tag 21: Da wollt ich einfach mal schauen wie's läuft. Wenn ich früh losfahre, sind 500 km drin. Aber mit vielen Fotostops eben auch nicht – da bin ich aber flexibel. Ich werd auf jeden Fall mal einen extra Anfahrt-Tag einplanen.

Das mit der schönen Landschaft & "durchrauschen" versteh ich nicht so ganz... Also das Motorradfahren alleine gibt mir schon recht schöne Eindrücke & das Gefühl von Freiheit. Je nach Landschaft & Strecke mache ich alle 1-2 Stunden eine Pause, um Landschaft auf mich wirken zu lassen oder was zu trinken. Und wenn sich Aussichtspunkt an Aussichtspunkt reiht auch mal alle 5 oder 10 Minuten.
Ja, ich fotografiere gerne. Aber zwischen 9 Uhr morgens und 3 Uhr Nachmittags ist oft sowieso kein wirklich gutes Licht, so dass mir ein "Schnappschuss" normalerweise reicht. (An den 12 Apostles in Australien's Great Ocean Road habe ich hingegen 4 Tage auf dem Zeltplatz auf das Aufbrechen der Wolken bei Sonnenuntergang gewartet...)

Und natürlich habe ich eine Ahnung von den Dimensionen des Landes. Ist in Australien / Argentinien / Patagonien auch nicht anders. Deswegen mach ich mir ja die Mühe mit der Streckenplanung :)
Andere Motorrad/Weltreisende gehen da etwas naiver an die Sache. Ich für meinen Teil weiss eben, dass ich Mitte Juli in Prudhoe Bay sein möchte, und dann Mitte/Ende September in New York. Gesamtstrecke wäre im Moment 22000 km.

Exil-Schwabe

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Re: Route von Grand Canyon nach Seattle (danach dann Alaska)
« Antwort #4 am: 29.12.2010, 12:08 Uhr »
Falls Du in Deutschland auch Motorrad fährst, wirst Du es wahrscheinlich gewohnt sein, keine Geschwindigkeitsbegrenzung zu beachten

Na das ist ja mal ne schöne Unterstellung, vielen Dank. Aber jetzt mal ohne Witz: Meinen letzten Strafzettel hab ich vor 10 Jahren bekommen. Und das war wegen Falschparken.
Das mit dem "sich nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten" kenn ich eher von so manchem Autofahrer (die auf der Autobahn auch gerne mal auf 2 Meter an Motorräder "heranfahren"... da frag ich mich oft, was wohl passiert wenn dem Motorradfahrer die Kette reißt oder der Reifen platzt... da kommt der Autofahrer wenn's dumm ausgeht wegen Totschlag in den Knast).
Zwischen Motorradfahrern gibt es oft gewaltige Unterschiede. Um nur 2 zu nennen: Die "Raser" (oft jung/unerfahren, mit Rennmaschine oder "Joghurtbecher" unterwegs). Und die "Tourer".
Ich für meinen Teil bin auf den letzten 80000 km meiner Weltreise in etwa mit nem 60er oder 70er Schnitt gefahren (Schätzung). Auf geteerten Geraden schon mal bis 110 km/h. In den Bergen / bei viel Verkehr dementsprechend langsamer.

Und mehr als 120 bin ich mit meiner Maschine noch NIE gefahren. Höchstgeschwindigkeit ist 160, aber ich möcht ja auch das mir die Möhre lange erhalten bleibt. Im Moment hat der Motor 120000 km runter, ohne Probleme und das ist ganz schön viel für einen Einzylinder.

PS: Ich hab mal Motorradfahrtraining mit der Polizei gemacht. Die meinten, es sei ganz interessant: Wenn man den Durchschnitts-Autofahrer fragt, was denn der gemeine "Motorrad-Raser" so fährt, kommt als Antwort meistens "ne Harley". Als Motorradfahrer lacht man sich da kaputt.... Da wird wohl Lautstärke mit Geschwindigkeit gleichgesetzt. Nur mal soviel zum Thema "Wahrnehmung".


dragoner05

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Re: Route von Grand Canyon nach Seattle (danach dann Alaska)
« Antwort #5 am: 29.12.2010, 12:19 Uhr »
Hi,

eine kleine Anmerkung:

Der Grand Canyon North Rim passt so nicht in deine Route!
Besser so:
GC South Rim - Page - Monument Vally- Arches - Bryce - GC North Rim - Zion usw.

Vermeidet lästige Doppelfahrten!

BeateR

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Re: Route von Grand Canyon nach Seattle (danach dann Alaska)
« Antwort #6 am: 29.12.2010, 12:27 Uhr »
Falls Du in Deutschland auch Motorrad fährst, wirst Du es wahrscheinlich gewohnt sein, keine Geschwindigkeitsbegrenzung zu beachten

Na das ist ja mal ne schöne Unterstellung, vielen Dank.

Hallo,

entschuldige bitte, ich wollte Dich wirklich nicht beleidigen. Aber, auch wenn Du in Deutschland schon lange kein Ticket mehr bekommen hast, heisst das ja nicht, dass Du alle Verkehrsregeln einhälst, sondern nur, dass Du nicht erwischt wurdest.

Und das Erwischen passiert halt in USA wesentlich schneller und öfter, weil eben auch wesentlich mehr Highway Patrol unterwegs ist. Du hast fast keine Chance nicht erwischt zu werden.

Gruss Beate

Exil-Schwabe

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Re: Route von Grand Canyon nach Seattle (danach dann Alaska)
« Antwort #7 am: 29.12.2010, 12:28 Uhr »
Hmm... aber dann hätt ich ja ne Doppelfahrt von Page zur Wave. Und Bryce -> GC North -> Zion ist auch ein bissl "zickzack", wenn ich danach nach Las Vegas möchte...

dragoner05

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Re: Route von Grand Canyon nach Seattle (danach dann Alaska)
« Antwort #8 am: 29.12.2010, 12:36 Uhr »
Tja, wenn der North Rim unbedingt dabei sein soll, dann lassen sich ZickZack-Fahren oder Doppelfahrten nicht vermeiden ...wobei die Doppelfahrt Page - Wave (hast du schon Permits?) wesentlich kürzer als die Alternative bei deinem Entwurf.

Exil-Schwabe

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Re: Route von Grand Canyon nach Seattle (danach dann Alaska)
« Antwort #9 am: 29.12.2010, 12:39 Uhr »
Du hast fast keine Chance nicht erwischt zu werden.
Ich hab so viel Gepäck am Motorrad, da macht's auf nem Einzylinder gar keinen SPASS schneller als 100-110 zu fahren. Und wenns die Regeln dann auf 90 begrenzen, ist auch gut.
Ich bin ja nicht im Rennen oder auf der Flucht & möchte eigentlich auch die Landschaft geniessen und mal zur Seite schauen. Und das geht mit dem Motorrad bei höheren Geschwindigkeiten schon mal gar nicht... ich hab meine Beine eigentlich ganz gerne ;)
Wer nicht zu schnell fährt, kann auch nicht erwischt werden.

Aber zurück zum Thema: Für Routen-Vorschläge / Sehenswürdigkeiten, die ich in der Ecke vergessen habe, wär ich Euch dankbar!

Exil-Schwabe

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Re: Route von Grand Canyon nach Seattle (danach dann Alaska)
« Antwort #10 am: 29.12.2010, 12:44 Uhr »
Tja, wenn der North Rim unbedingt dabei sein soll, dann lassen sich ZickZack-Fahren oder Doppelfahrten nicht vermeiden ...wobei die Doppelfahrt Page - Wave (hast du schon Permits?) wesentlich kürzer als die Alternative bei deinem Entwurf.

Ich werds mal durchrechnen. Die Permits für die Wave hab ich noch nicht, werd mich aber im Januar auf die Verlosungsliste (für Mai) eintragen.

EasyAmerica

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Re: Route von Grand Canyon nach Seattle (danach dann Alaska)
« Antwort #11 am: 29.12.2010, 13:55 Uhr »
3   Grand Canyon Desert View Campground -> Toroweap Point (N Rim Grand Canyon)   (400 km)
Hallo,
mit deiner Tour habe ich mich nicht im einzelnen beschäftigt, aber mir ist dieser Abschnitt "unangenehm" aufgefallen. Das ist
1. zu weit (auch für Hardcore-Motorradfahrer) und
2. - und viel wichtiger - fährst du praktisch ohne Halt durch eine der schönsten Gegenden der gesamten USA.

Da du ja offenbar ein sehr erfahrener Back Road Fahrer bist, empfehle ich dir, ein paar Tage in der Gegend (GSENM) zu bleiben und z. B. folgende Strecken in deine Tour einzubauen:
- Cottonwood Canyon Road und/oder
- Smokey Mtn Rd. und/oder
- Houserock Valley Rd und/oder
- zum Alstrom Pt. und/oder
- Hole in the Rock Rd. und/oder
- Burr Trail.

EDIT
Ich sehe gerade, du willst vom Toroweap Point noch mal Richtung Page zurück!  :o Da gibt es aber bestimmt elegantere Lösungen.
Viele Grüße
Heinz

DocHoliday

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Re: Route von Grand Canyon nach Seattle (danach dann Alaska)
« Antwort #12 am: 29.12.2010, 14:25 Uhr »
Mit dem Motorrad um die Welt?

Klingt klasse!

Bei den Tageskilometern will ich Dir nicht reinreden. Klingt, als hättest Du mehr als genug Erfahrung, einzuschätzen, was Du Dir zumuten kannst bzw. ab wann es zur reinen KM-Fresserei wird oder der Hintern wund ist.

Zum Routenverlauf:
Um Zickzack-Fahrten weitgehend zu vermeiden würde ich die Route etwas umstellen:

Grand Canyon South Rim - Page - Monument Valley - Moab - (danach fehlen mir die San Rafael Swell, das Grand Staircase NM und der Capitol Reef NP, da würde ich über 2 bis 3 Tage zusätzlich nachdenken) - Bryce - Zion - Toroweap Point - (Valley of Fire nicht vergessen) - Las Vegas - usw.

Im Death Valley und auf der Fahrt zum Yosemite hast Du auch etwas wenig Zeit. Alabama Hills, Ancient Bristlecone Forest, Mammoth Lakes, June Lake, Mono Lake, Bodie und die Tioga Road haben mehr Zeit verdient.

Mein Neid wird Dich auf jeden Fall begleiten! ;)
Gruß
Dirk

Exil-Schwabe

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Re: Route von Grand Canyon nach Seattle (danach dann Alaska)
« Antwort #13 am: 29.12.2010, 16:01 Uhr »
Um Zickzack-Fahrten weitgehend zu vermeiden würde ich die Route etwas umstellen:

Grand Canyon South Rim - Page - Monument Valley - Moab - (danach fehlen mir die San Rafael Swell, das Grand Staircase NM und der Capitol Reef NP, da würde ich über 2 bis 3 Tage zusätzlich nachdenken) - Bryce - Zion - Toroweap Point - (Valley of Fire nicht vergessen) - Las Vegas - usw.

Habs gerade durchgerechnet. Stimmt, Deine Route ist etwa 40-50 meilen kürzer. Außerdem ist dann auch die Etappe zum Grand Canyon North Rim (vom Zion NP aus) um einiges kürzer und in etwa 4-5h zu machen (150 meilen, etwa 60 davon Schotterpiste).

Das einzig wichtige im Moment ist, die Wave relativ früh in die Route einzubauen (wegen der Vorreservierung/Lotterie). Falls es danach dann die eine oder andere Verzögerung gibt, ist das nicht so schlimm.

Naja – Motorradweltreise klingt natürlich für viele "supi", aber es hat auch seine Nachteile. So hab ich z.B. nicht viel Platz für Wasser/Essen, und auch einen ausgewachsenen Wanderrucksack hab ich nicht dabei. Nur nen Foto-Tank-Rucksack. Deswegen kann ich auch nicht so eben mal auf ne Wanderung mit Zelt-Übernachtung (Grand Canyon) losziehen...

Aber dennoch – ich kann mich nicht beklagen :)

DocHoliday

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Re: Route von Grand Canyon nach Seattle (danach dann Alaska)
« Antwort #14 am: 29.12.2010, 17:20 Uhr »
Naja – Motorradweltreise klingt natürlich für viele "supi", aber es hat auch seine Nachteile. So hab ich z.B. nicht viel Platz für Wasser/Essen, und auch einen ausgewachsenen Wanderrucksack hab ich nicht dabei. Nur nen Foto-Tank-Rucksack. Deswegen kann ich auch nicht so eben mal auf ne Wanderung mit Zelt-Übernachtung (Grand Canyon) losziehen...

Aber dennoch – ich kann mich nicht beklagen :)


Mir ging es mehr um die Weltreise an sich, weniger um das Verkehrsmittel.

Wie macht man so was? Sabbatjahr? Rente? Lottogewinn?

Gruß
Dirk