US-Städte welche gefallen euch und warum?

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*elcabanyal

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US-Städte welche gefallen euch und warum?
« am: 07.02.2021, 10:40 Uhr »
Hello together,

In welchen der Städte wart Ihr schon und was mich vorallem interessiert wie gefährlich ist Cleveland wirklich?

Was gefällt Euch an Boston und was an Miami? Ich mag in Miami die relaxte Atmosphäre die Strandbars und natürlich Wasser Wasser Wasser.

Bei Cleveland ist es der industriecharme.

In Boston und Washington war ich bislang noch nicht.

*miwunk

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Antw: US-Städte welche gefallen euch und warum?
« Antwort #1 am: 07.02.2021, 14:59 Uhr »
Wieso sollte Cleveland besonders gefährlich sein? Ich habe bisher noch keine Statistik gefunden in der Cleveland unter den gefährlichsten 10 Städten der USA aufgeführt gewesen wäre.

*Scooby Doo

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Antw: US-Städte welche gefallen euch und warum?
« Antwort #2 am: 07.02.2021, 17:49 Uhr »
Wo ich bisher war und was mir dort recht gut gefallen hat:
- Boston
Die geschichtlich interessanten Orte in der Stadt, die man entlang des Freedom Trails abklappern kann. Für amerikanische Verhältnisse wunderschöne Altstadt.
- New York
Am meisten gefallen haben mir bisher die diversen Brücken über den East River (Brooklyn Bridge, Manhattan Bridge, Queensborough Bridge) und der Central Park
- Philadelphia
auch wieder eine nette Altstadt
- Washington DC
Die Washington Mall und Georgetown
- Pittsburgh
Die Seilbahnen am South Shore und dann Ausblick auf die Stadt am Zusammenfluss von Alleghney und Ohio River
- Buffalo
Hier erinnere ich mich jetzt nicht an irgendetwas herausragendes, warum man unbedingt einmal hinfahren müsste. Ich kam halt auf dem Weg zu den Niagara Fällen vorbei.
- Cleveland
Hier war ich 1997 mal als Austauschschüler gewesen, daher verbinde ich manch nette Erinnerung mit der Stadt, aber würde ich jetzt auch keinem Touristen als must-see ans Herz legen
- Chicago
Als Eisenbahnfan ganz klar, ich mag die Hochbahn.
- St.Louis
Die Brücke über den Mississippi der ehemaligen Route 66 und der Gateway Arch mit Blick auf die Stadt
- Dallas
Auch wieder aus der Sicht des Eisenbahnfans die historische Straßenbahnlinie und natürlich die ganzen Drehorte der Fernsehserie Dallas
- Denver
Region um das Capitol und die 16th Street Mall
- Las Vegas
die klassischen Themenhotels (nicht die neumodischen Designerschuppen), allen voran die Bellagio Fountains
- Salt Lake City
Region um den Mormonentempel herum, der Ensign Peak und diverse alte Bahnhöfe
- San Diego
Soll angeblich sehr schön sein, aber der Funke ist auf mich noch nicht übergesprungen. In meinen Augen also überbewertet.
- Los Angeles
Hier scheiden sich ja bekanntlich die Geister. Die einen lieben sie, die anderen hassen sie. Ich kann der Stadt auch nicht sehr viel abgewinnen. Ist mir zu weitläufig und selbst mit dem Auto zu doof zu erkunden (Parkplatzmangel). Was ich mag sind die Strandpromenade von Santa Monica nach Venice.
- San Francisco
Cable Cars, Golden Gate Bridge - aber leider insgesamt sehr überlaufen
- Portland
Rose Garden, Ausblick auf die Stadt von der Vista Avenue Bridge und die Steel Bridge über den Willamette River
- Seattle
Space Needle, die Monorail und die Geschichte, dass sie die Stadt einmal um eine ganze Etage angehoben haben und die Relikte der Zeit davor, siehe Seattle Underground Tour
- New Orleans
Das French Quarter und die historischen Straßenbahnen

Unsicher fühlen kann man sich in jeder Stadt, je nach Vierteln. Ich hatte schon in San Francisco am hellichten Tag in mancher Straße ein mulmiges Gefühl und in der nächsten Querstraße war alles wieder in Ordnung, genausogut kann man in anderen Städten mit vielleicht zweifelhaften Ruf sich auch mal sicher fühlen. Wahrscheinlich entwickelt man selbst irgendwann einen Blick dafür, welche Region einem als sicher erscheint und welche nicht.

*elcabanyal

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Antw: US-Städte welche gefallen euch und warum?
« Antwort #3 am: 08.02.2021, 14:01 Uhr »
Ich persönlich mag auch sehr gerne die Bahnen in St.Louis



Und ich mag auch sehr gerne die U-Bahn in Cleveland


*carmel

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Antw: US-Städte welche gefallen euch und warum?
« Antwort #4 am: 10.02.2021, 11:47 Uhr »
Boston finde ich sehr schön, insb. der Park Boston Common und die Straßenzüge dahinter (entgegengesetzt zur Innenstadt).

Seattle ist eine meiner Lieblingsstädte, trotz des Highways, der mitten durch die Stadt verläuft. Gerade am Wasser ist es total entspannt. Mir gefällt auch sehr gut, dass die Stadt nicht ganz so "herausgeputzt" ist und daher oft authentisch wirkt.

LA ist m. E. spannend und es gibt soooo viel zu entdecken. Wir waren bereits öfters dort und bemerken immer wieder Veränderungen (zum positiven).

San Diego finde ich auch überbewertet. Die Stadtteile am Meer sind natürlich schön, die Innenstadt selbst finde ich nicht so toll bzw. eher nicht sehenswert. Wir sind immer in La Jolla...


*Jack Black

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Antw: US-Städte welche gefallen euch und warum?
« Antwort #6 am: 11.02.2021, 12:31 Uhr »
Ich denke, dass der ÖPNV in St.Louis auch sehr gut ausgebaut ist

Mit absoluter Sicherheit NICHT. ÖPNV in den USA ist ein Fremdwort. Mache doch mal einen Test, klicke mal in Google Maps irgendeinen populären Ort an, dazu einen zweiten Ort und dann läßt Du Google nach öffentlichen Verkehrsmitteln suchen (der Bus oben in der Menuleiste). Ich habe mal willkürlich "Missouri Botanical Garden" und den Flughafen St. Louis International geklickt. Suchergebnis: "Die Route von "Missouri Botanical Garden, 4344 Shaw Blvd, St. Louis, MO 63110, Vereinigte Staaten" nach "Lambert-Saint Louis International Airport" mit öffentlichen Verkehrsmitteln konnte nicht berechnet werden."

Dann gehe mal nach Deutschland, ich habe den Krefelder Zoo geklickt und dazu den Düsseldorfer Flughafen. Innerhalb einer Sekunde bekomme ich zighundert Verbindungen zu allen möglichen Uhrzeiten genannt, mit Umsteigeoptionen und allem pi pa po. Ok, tauschen wir Flughafen Düsseldorf gegen Flughafen Köln (deutlich weiter). Klick - und weider zighundert Verbindungen.

Das ist der ÖPNV in den USA - den gibt es so gut wie nicht. Kann man auch bei Youtube schön sehen, wenn Amerikaner ihre Begeisterung über den ÖPNV in Deutschland mitteilen. Wir als Deutsche sind da total verwöhnt und jammern nur über Verspätungen. Ein Amerikaner freut sich ein Loch in den Bauch, weil er so  einfach von A nach B kommt.

*freddykr

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Antw: US-Städte welche gefallen euch und warum?
« Antwort #7 am: 11.02.2021, 12:45 Uhr »
Mit absoluter Sicherheit NICHT. ÖPNV in den USA ist ein Fremdwort.
Wobei Du wieder hier ziemlich verallgemeinerst.

Klar, in wahrscheinlich über 90% der Orte hast Du mit Sicherheit Recht.

Aber in Städten wie New York, Chicago oder San Francisco gibt es durchaus brauchbaren ÖPNV. Und selbst Autostädte wie Los Angeles haben dazu was gemacht, so dass man nicht für alles mehr ein Auto braucht (je nachdem wo man ist und was man machen will).
Viele Grüße,
Danilo


*elcabanyal

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Antw: US-Städte welche gefallen euch und warum?
« Antwort #8 am: 11.02.2021, 13:51 Uhr »
Ich habe den ÖPNV in Mineapolis auch in guter Erinnerung die Straßenbahnen gefallen mir nach wie vor sehr gut



Die Stadt ist auch sehr schön

Das Stadtzentrum wird von Megahochhäusern gesäumt

https://www.google.com/maps/place/Nicollet+Mall/@44.9785783,-93.2699344,3a,75y,90t/data=!3m8!1e2!3m6!1sAF1QipPANsQSavafGPzeUxLh7m9Y6JDIgYIL3OBIhAW2!2e10!3e12!6shttps:%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipPANsQSavafGPzeUxLh7m9Y6JDIgYIL3OBIhAW2%3Dw203-h158-k-no!7i3381!8i2641!4m13!1m7!3m6!1s0x52b333909377bbbd:0x939fc9842f7aee07!2sMinneapolis,+Minnesota,+USA!3b1!8m2!3d44.977753!4d-93.2650108!3m4!1s0x52b3329a5d05602f:0xdf442d6bfdee3f7a!8m2!3d44.9785779!4d-93.2699347

Hier ist ein wunderbarer Park zum Spazierengehen

https://www.google.com/maps/place/50th+St+-+Minnehaha/@44.912487,-93.210159,3a,80.9y,90t/data=!3m8!1e2!3m6!1sAF1QipPqpFzDixNoknz5j8gHEsT_rM8Bbb3OnKk3tPTr!2e10!3e12!6shttps:%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipPqpFzDixNoknz5j8gHEsT_rM8Bbb3OnKk3tPTr%3Dw152-h86-k-no!7i1920!8i1080!4m13!1m7!3m6!1s0x52b333909377bbbd:0x939fc9842f7aee07!2sMinneapolis,+Minnesota,+USA!3b1!8m2!3d44.977753!4d-93.2650108!3m4!1s0x87f62905d1bf14af:0x9f87667f1e80a2e1!8m2!3d44.9124287!4d-93.210163

Auch das Kongresszentrum kann sich sehen lassen

https://www.google.com/maps/place/Minneapolis+Convention+Center/@44.9697663,-93.275312,3a,75y,90t/data=!3m8!1e2!3m6!1sAF1QipPAzvKjv0eHK3kPLYwyGzwcMz9FPBpusJ0Zbnzp!2e10!3e12!6shttps:%2F%2Flh5.googleusercontent.com%2Fp%2FAF1QipPAzvKjv0eHK3kPLYwyGzwcMz9FPBpusJ0Zbnzp%3Dw203-h135-k-no!7i5969!8i3979!4m13!1m7!3m6!1s0x52b333909377bbbd:0x939fc9842f7aee07!2sMinneapolis,+Minnesota,+USA!3b1!8m2!3d44.977753!4d-93.2650108!3m4!1s0x52b332bc30c778c9:0x8540ba721d736498!8m2!3d44.9688571!4d-93.2757121





*Jack Black

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Antw: US-Städte welche gefallen euch und warum?
« Antwort #10 am: 11.02.2021, 18:50 Uhr »
Aber in Städten wie New York, Chicago oder San Francisco gibt es durchaus brauchbaren ÖPNV. Und selbst Autostädte wie Los Angeles haben dazu was gemacht, so dass man nicht für alles mehr ein Auto braucht (je nachdem wo man ist und was man machen will).

Ne, mag sein, dass Du das so empfindest. Als Tourist kennt man ja auch nichts anderes. Aber im Vergleich (beispielweise) zum VRR hier im Rheinland ist das ein Scherz. Für Touris ganz brauchbar, weil die innerstädtisch ganz nett herumkommen. Zur Golden Gate Bridge kommt man.  Sicher, wenn man Glück hat, gehört man zu den wenigen, die halbwegs vernünftig von A nach B kommen. Aber das ist kein Netz, das sind vereinzelte Linien. Touris nehmen auch einfach, was es gibt. Aber ein wirklich funktionierendes Netz ist etwas anderes. Und zwar komplett anders.

Und die konkrete Anfrage nach St. Louis habe ich bei Google Maps ausprobiert - ein absolutes Trauerspiel. Und das liegt NICHT daran, dass Google etwa ein deutsches deutschfreundliches Unternehmen wäre...

Aus meiner Sicht bist Du es, der pauschaliert. Du nimmst pauschal an, weil Du als Touri ein paar nette Linien kennengelernt hast, dass das schon ein feines ÖPNV ist. Du unterschätzt ganz offensichtlich gewaltig, welche Ressourcen man dafür wirklich braucht. Mache doch einfach mal auch den Test mit Google Maps, es wird Dich enttäuschen.

P.S.: By the way finde ich auch die Betrachtung ziemlich schräg, dass Du zwar non-chalant einräumst, dass ich "in über 90% aller Orte" Recht hätte (also sehr viel mehr geht ja kaum noch), aber im wilden Widerspruch zu diesen über 90% der Meinung bist, ich würde "verallgemeinern". Wie geht denn so etwas? Wenn etwas zu über 90% zutrifft, dann ist das doch der Normalzustand - und nicht die verbleibenden weniger als 10%.  Die sind dann allenfalls eine Ausnahme, was aber immer noch zu beweisen wäre. Wie gesagt, wer deutsche Verhältnisse gewöhnt ist, wird das in den USA nicht vorfinden. Dass es dort natürlich auch bessere und schlechtere Möglichkeiten gibt, steht ja gar nicht zur Debatte, aber insgesamt gibt es im Vergleich zu Deutschland nichts, was mit unserem öffentlichen Netz vergleichbar wäre.

*elcabanyal

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« Antwort #11 am: 18.02.2021, 06:57 Uhr »
War jemand von Euch schonmal in Norfolk?



Die Stadt sieht ja auch sehr interessant aus am Wasser gelegen

*Tashville

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Antw: US-Städte welche gefallen euch und warum?
« Antwort #12 am: 20.02.2021, 00:21 Uhr »
Ich schließe mich (weitgehend) Scooby Doo an,  zumindest für die Städte auf der Liste die schon besucht habe. Vielleicht auch mit anderer Gewichtung. Ich liebe Städte am Meer.

Insofern, ganz oben auf der Liste:

San Francisco

...und danach lange nichts. Ich glaube, über die Stadt ist alles gesagt worden, und doch nie genug. Sie hat eine ganz eigene, mir sehr angenehme Atmosphäre. Highlights für mich sind der Bereich um die Golden Gate Bridge, der Golden Gate Park, der Zoo, Cable Cars, historische Trams, das Cable Car Museum & Workshop,  das Musée Mécanique, das Cartoon Art Museum, das Exploratorium, Twin Peaks, Alcatraz, China Town, einfach nur durch die Stadt laufen in zerissenen... Wobei, war nur eine gerissene Gürtelschlaufe, zählt das?

Seattle

Atmosphäre wie San Francisco, aber erwachsener. Die Space Needle ist ganz nett, sollte man einmal besucht haben, aber das reicht auch. Direkt nebenan das Museum of Pop Culture (formals: EMP Museum) mit Dauer- und Wechselausstellungen zu popkulturellen Themen ist Pflicht für jeden Musik- und SciFi-Fan. Seattle Center generell. Monorail, Olympic Sculpture Park, Downtown, Arboretum, Japanischer Garten, Pike Place Market. Und gottseidank ist das Alaskan Way Viaduct inzwischen abgerissen und die WA 99 in einen Tunnel verlegt worden.

New York City

Eine ganz eigene Welt, und das Ziel meiner ersten Amerika-Reise mit 4 Jahren 1976. Wenn ich dort bin, fühle ich mich daheim. Ich habe wenige Empfehlungen. Klar, zur Lady Liberty schippern (nehmt die englische Audiotour), Brooklyn ist toll, Central Park ohne sich Gedanken darüber zu machen was da früher war ist auch interessant. One World Trade Center, einfach nur weil ich auf dem ursprünglichen WTC eine meiner frühesten Kindheitserinnerungen ist, ansonsten doch arg teuer. The Battery. Die Restaurants in Little Italy. High Line.

Pittsburgh

Nicht am Meer, aber am Zusammenfluss von Alagheny River und Monongahela River zum Ohio River. Eine Liebe, die über viele Jahre gewachsen ist. Die Pittsburgher habe ich als unglaublich herzliche Menschen kennengelernt. Downtown ist ein Architekturmuseum. Ein kurzer Spaziergang vom DLCC zum Three River Heritage Trail zur Point State Park Fountain ist immer eine Freude. Sehr gute gehobene aber noch bezahlbare Gastronomie. Klar, die beiden Inclines (Standseilbahnen) sind toll, und man hat von oben eine tolle Aussicht auf den Zusammenfluss der zwei Flüsse und den Springbrunnen.

Soweit meine absoluten Favoriten. Bemerkenswert finde ich auch:

Boston

Drei Städte in einer, Hafenstadt, und die am europäischten wirkende amerikanische Großtstadt. Eine reiche Geschichte, der Feedom Trail führt entlang fast aller historisch relevanten Orte. Boston Commons und Umgebung. Den Humor der Bostoner muss man einfach lieben. Die Stadtbahn-Linien werden etwas außerhalb des inneren Zentrums zur Straßenbahn. Muss ich definitiv noch mal hin.

San Diego

Etwa gleich auf in meinem persönlichen Ranking, aber ganz anders. Southern California wie man es sich vorstellt. Wir waren im Air & Space Museum, das Gaslight Quarter fand ich etwas enttäuschend, der Zoo ist toll. Old Town San Diego kann sehr lehrreich sein wenn man sich von dem Touri-Nepp fernhält. In der Nachbarschaft gibt es die Mormon Battalion Historic Site. Soweit ich das recherchieren konnte, ist alles was die einem über Mormonen und wie es zu deren Verwicklung in den Mexikanisch-Amerikanischen Krieg erzählen, soweit korrekt. Man sollte aber anschließend nachlesen, was sie dabei unter den Tisch haben fallen lassen...  Aber es ist das ein Blickwinkel, den man braucht um den Old  West und dessen Nachwirkung bis heute zu verstehen. Und auch andere Museen zur US-Geschichte erzählen einem selten die ganze Wahrheit. Bleiben wir bei den Mormonen:

Salt Lake City

Temple Square, schöne Aussicht vom Capitol auf die Stadt, Berge im Osten, Salzsee im Westen, City Creek Canyon (großer Stadtpark), viele kleinere Parks über Downtown verteilt. Bahngeschichte. Ich bin gerne mal einen Tag da, aber am Ende hält mich da aber nichts länger.

Chicago

Atmet immer noch seine Geschichte, im Guten wir im Schlechten. Schöne Wanderwege am Ufer des Lake Michigan. Lincoln Park und Lincoln Park Zoo. Pizza. Immer wieder gerne da.

Providence

Auf den Spuren von Edgar Allan Poe. Viele historische Gebäude, eine Shoppingmall am Rande der Innenstadt, ganz netter Park entlang des Providence River. Doch, hat gefallen.

Philadelphia

Macht einen lebenswerten Eindruck. Viel, sehr viel über amerikanische Geschichte zu erfahren. Auch hier ist interessant, was gerne mal ausgelassen wird. Aber es gibt wirklich viel zu entdecken. Muss ich nochmal hin.

Denver

Bislang nur einmal für einen Tag dagewesen. Bin ich in der kurzen Zeit nicht ganz warm geworden mit. Schönes historisches Bahnhofsgebäude mit Gastronomie und kleinen Läden. Der Flughafen ist Baukunstwerk und Kunstgalerie in einem. Fußgängerzone (16th St Mall), kennt man im Westen ja sonst gar nicht. Commons Park am South Platte River ist im Spätsommer super entspannend.

Soweit zu den Städten die mir gefallen haben.

Zu Cleveland: ja, da war ich, aber wenn man sich nicht für ein überteuertes Museum interessiert, in dem sich die Musikindustrie selbst feiert, bleibt eigentlich nur die Gegend rund um den Public Square, die durchaus nett ist. Wir sind lieber zum Cuyahoga Valley National Park weiter gefahren. Wenn man Glück hat, sieht man brütende Weißkopfseeadler. Wer Zeit hat, fährt die historische Eisenbahn durch den Park. Lohnt sich.
Von der höheren Rate an Gewaltverbrechen bekommt man in den Touristen-Ecken in der Stadt übrigens nichts mit.

Durch Miami bin ich lediglich mit dem Auto durchgefahren, keine Beschreibung der Stadt deckt sich auch nur ansatzweise mit meinen Interessen.
Is it that things really change? Or does the outside rearrange?
Is perception genuine? Or does truth lie deep beneath the skin?
— Alexander James Adams, Blood and Passion

*U2LS

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Gruß
Lothar

I work bloody hard at work so that I can get home early

http://www.traumzielamiland.de/


*Bobby Dan

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Antw: US-Städte welche gefallen euch und warum?
« Antwort #14 am: 27.02.2021, 19:53 Uhr »
Los Angeles

Kultur, Sport, Freizeit und Gastroangebote. Der Hammer.
Leben/ wohnen wollte ich dort aber nicht. Nur urlauben :)

 

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