Kanada/USA Reise

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*miwunk

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Antw:Kanada/USA Reise
« Antwort #105 am: 26.04.2019, 16:57 Uhr »
Silke, willst Du schon wieder Streit haben? Wenn die Gebühren wirklich an die Stadt gingen (hier wie auch in anderen Städten) dann wären die Städte nicht so dahinter her, diese Praxis zu unterbinden.


*motorradsilke

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Antw:Kanada/USA Reise
« Antwort #106 am: 26.04.2019, 19:28 Uhr »
Silke, willst Du schon wieder Streit haben? Wenn die Gebühren wirklich an die Stadt gingen (hier wie auch in anderen Städten) dann wären die Städte nicht so dahinter her, diese Praxis zu unterbinden.
Manche Städte sind dahinter her, weil dort Wohnraum knapp ist, und durch Airbnb teilweise Wohnraum zweckentfremdet wird.

*miwunk

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« Antwort #107 am: 26.04.2019, 19:35 Uhr »
Vielleicht für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, bei AirBnB zu mieten. Schaut Euch evtl. mal diesen Report an:
https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTg2ZTA3NjUxLWMzNGYtNGU3Ny1hMWRlLWEwYTIxYjlmYmU1NA/

Wer dann immer noch der Meinung ist, ihm geht das nichts an, dem kann ich nur sagen: Klar, Geiz ist geil und Verantwortung???? was ist das????


*chrisi007

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Antw:Kanada/USA Reise
« Antwort #108 am: 27.04.2019, 08:28 Uhr »
Vielleicht für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, bei AirBnB zu mieten. Schaut Euch evtl. mal diesen Report an:
https://www.ardmediathek.de/ard/player/Y3JpZDovL3dkci5kZS9CZWl0cmFnLTg2ZTA3NjUxLWMzNGYtNGU3Ny1hMWRlLWEwYTIxYjlmYmU1NA/

Wer dann immer noch der Meinung ist, ihm geht das nichts an, dem kann ich nur sagen: Klar, Geiz ist geil und Verantwortung???? was ist das????

Wo ist denn die Verantwortung bei den Hoteliers wenn die Preise innerhalb von 4 Jahren sich verdoppelt haben? Mit Modernisierungsmaßnahmen, Inflation oder Steuern hat das nichts zu tun. Es geht einzig und allein um Gewinnmaximierung. Wir haben bei bestimmten Parks immer unsere Standard-Hotels zu denen wir fahren.
Das Extrembeispiel ist eine Preissteigerung von 140% in 5 Jahren.

Das ist also die "Verantwortung" von der du hier schwafelst? Airbnb ist auch deshalb so erfolgreich, da es eine der letzten Möglichkeiten ist, noch zu vertretbaren Kosten Urlaub zu machen.
Meine erste USA Reise vor 7 Jahren hat mich für 20 Tage 1200$ Hotels gekostet. Mittlerweile bin ich froh, wenn ich das für 2500-2800$ hin bekomme.

Und was passiert denn in Städten wie Jackson wenn Airbnb verboten ist? Die Hotels erhöhen die Preise weiterhin, weil sie das Monopol auf kurze Übernachtungen dort haben. Und irgendwann kippt das ganze und die Leute können oder wollen sich das schlicht nicht mehr leisten. Und dann ist das Geschrei groß.

*miwunk

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« Antwort #109 am: 27.04.2019, 09:24 Uhr »
Mit "Verantwortung" meinte ich natürlich nicht die Verantwortung der Hotels. Sondern die Verantwortung von jedem einzelnen von uns. Leider ist "Verantwortung" nicht mehr in, jeder schaut nur auf seinen persönlichen Gewinn. Aber das muss jeder selber entscheiden.
Ich jedenfalls werde Steuerhinterziehung und Vertreibung der Einheimischen aus ihrer eigenen Stadt durch solche Geschäftsgebahren wie AirBnB nicht unterstützen. Ich könnte das mit meinem Gewissen nicht vereinbaren. Vielleicht bin ich dazu zu gut erzogen und zu altmodisch.

Und was die Preise der Hotels betrifft: hier gilt "Angebot und Nachfrage". (Dasselbe System siehst Du ja auch seit Jahren bei den Goldpreisen oder bei den Aktien)
Seitdem die Asiaten die USA und Kanada überschwemmen und bereit sind, jeden, aber wirklich jeden Betrag zu zahlen, wäre es von den Hotels doch blöd, wenn sie diese Preise nicht verlangen würden. Dass dann wir, die wir diese Preise nicht zahlen können/wollen die Dummen sind, das dürfte einem Hotelmanager egal sein.


*motorradsilke

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« Antwort #110 am: 27.04.2019, 17:39 Uhr »
Dein gedankliches Problem ist, dass du alle über einen Kamm scherst, dass du ohne eigene Erfahrungen Medienberichte und Berichte von Leuten, die schlechte Erfahrungen gemacht haben, nachplapperst.
Klar gibt es die schwarzen Schafe bei Airbnb, aber das sind bei Weitem nicht Alle.
Ich habe schon bei der alleinstenden Frau in Norwegen übernachtet, die Gesellschaft haben möchte. Und bei der Studentin in Norwegen, die ein Zimmer vermietet, um über die Runden zu kommen. Und bei dem Familienvater in Deutschland, der sein Gartenhaus vermietet in einer Stadt, wo keine Wohnungsnot herscht.
Was ist daran verantwortungslos?
Man sollte immer differenzieren.

*miwunk

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« Antwort #111 am: 27.04.2019, 18:22 Uhr »
Natürlich, differenzieren, da hast Du Recht. Und die von Dir genannten Unterkünfte scheinen ja auch in Ordnung.
Aber sei mal ehrlich: hier in diesem Forum geht es um Unterkünfte in den Städten der USA. Und da ist die Situation völlig anders. Es geht hier auch den Meisten nur darum, ein paar Dollar zu sparen, weil da die Hotel zu teuer sind.

Aber ich habe es aufgegeben, an die Verantwortung der einzelnen hier zu appelieren. Soll jeder so machen, wie er für sich mit gutem Gewissen verantworten kann. Und ich hoffe für jeden, dass er nicht eines Tages zu denen gehört. die die eigenen Wohnung nicht mehr bezahlen können, weil AirBnB die Preise kaputt gemacht hat.


*motorradsilke

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« Antwort #112 am: 27.04.2019, 21:20 Uhr »
Stimmt, hier geht es um Unterkünfte in den USA. Aber auch da ist zu differenzieren. In Städten wie SFO und LA wird es viele illegale Angebote geben und da sollte man tatsächlich überlegen, ob man das macht bzw. die Angebote genau prüfen (auch dort kann man m.E. ein Angebot nutzen, bei dem nur ein Zimmer einer Wohnung vermietet wird, und der Wohnungsinhaber mit in der Wohnung wohnt, was ja eigentlich das Ursprungskonzept von Airbnb ist). Aber in Orten wie Jackson gibt es vermutlich kein Wohnungsproblem, da kann man das m.E. unproblematisch nutzen.

*gbaplayer

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Antw:Kanada/USA Reise
« Antwort #113 am: 29.04.2019, 07:48 Uhr »
Ich habe mir für Jacksonhole überlegt im Elk Refuge Inn unterzukommen?
Sieht ganz nett aus, liegt zwar 3 Minuten außerhalb, aber denke mal das ist kein Problem.

*Raigro

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« Antwort #114 am: 29.04.2019, 07:59 Uhr »
Kleines Update:
Ich hatte die Parkverwaltung angeschrieben nachdem ich ein Problem auf deren Reservierungsseite festgestellt hatte. Im Gespräch ließen sie fallen, dass pro Jahr nur 3317 reservierbare Plätze zur Verfügung stehen. Damit ist es wahrscheinlicher, ein Ticket für die berühmte Wave als für den Lake O'Hara zu bekommen, denn zur Wave können pro Tag (falls es zwischenzeitlich nicht geändert wurde) 20 Tickets (10 online, 10 vor Ort), also 7300 pro Jahr, also mehr als doppelt so viele.

Bei der Wave ist aber das ganze Jahr Saison, was wohl beim Lake O'Hara nicht zutrifft. Dann ist die Chance auf ein Permit pro Tag wieder bei beiden Destinationen vergleichbar (gering).  :D
Gruß aus München

Rainer

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*kroeti

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« Antwort #115 am: 29.04.2019, 21:02 Uhr »
Wir werden im Juni wieder im Ranch Inn in Jackson sein, waren wir schon mal. Ordentliches Motel mitten in der Stadt.


*gbaplayer

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« Antwort #116 am: 21.05.2019, 10:25 Uhr »
Meint ihr es macht mehr Sinn von Vancouver aus mit dem Auto zum Olympic Nationalpark zu fahren oder mit Auto/Fähre?

*Duc1098

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« Antwort #117 am: 21.05.2019, 20:52 Uhr »
Denk an die Kosten:
Ferry nach VI kostet dich ca. $100.-- 2 Personen und PKW bis 18ft
Ferry Victoria-Port Angeles nochmals $100.--
Interessant und entspannt sind natürlich dte Ferry Fahrten; braucht aber auch Zeit!

Duc 1098

*gbaplayer

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Antw:Kanada/USA Reise
« Antwort #118 am: 22.05.2019, 07:36 Uhr »
Also doch lieber mit dem Auto? So hatte ich es eigentlich auch eingeplant. :)
Gibt es eigentlich auf meiner Route irgendwie eine schöne alte Westernstadt zu bestaunen?
Ich habe die Cody Old Trail Town entdeckt aber die liegt vom Yellowstone ca. 2-3 Std. entfernt, meint ihr das lohnt?

*miwunk

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« Antwort #119 am: 22.05.2019, 09:34 Uhr »

Gibt es eigentlich auf meiner Route irgendwie eine schöne alte Westernstadt zu bestaunen?


Ich habe jetzt Eure Strecke nicht im Kopf. Aber schau mal nach Virginia City / Nevada City in Montana, am Hwy. 287. Dort kannst Du sogar in einem Uralt-Hotel übernachten.