Call of the wild - Yukon und Alaska

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*finge42

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Antw:Call of the wild - Yukon und Alaska
« Antwort #30 am: 30.01.2019, 19:40 Uhr »
8. Tag: 19.08.2018      

„Gib´ jedem Tag die Chance, der Schönste deines Lebens zu werden.“ – Mark Twain

Anchorage

Für heute ist Regen angesagt – das soll in Alaska schon mal vorkommen. Also schlafen wir aus und gucken dann beim Frühstück etwas Fernsehen. Dabei sehen wir im Lokalsender einen Bericht darüber, dass im nahegelegenen „Potter Marsh“ – eigentlich einem besonders für Vogelbeobachtungen gepriesenen Gebiet – tatsächlich Grizzly Bären gesichtet wurden. Das wollen wir uns nicht entgehen lassen. Da es noch nicht zu sehr regnet, machen wir uns auf den Weg dorthin. Es gibt hölzerne Stege, die über eine von Bächen durchzogene Marschlandschaft führen. Wir sehen Vögel und relativ viele tote und lebendige Lachse in den Bächen. Von den Grizzlies ist jedoch weit und breit nichts zu sehen.  :(











Außerdem zieht sich der Himmel immer mehr zu. Trotzdem fahren wir noch zu einem Aussichtpunkt (Point Woronzof), von dem aus man bei guten Wetter sicherlich einen schönen Blick über den Knik Arm Richtung Downtown Anchorage und die dahinter liegenden Berge hat. Leider sieht heute alles eher aus wie Allerheiligen auf dem Friedhof.  :shit:






Alles Jammern hilft nichts, vielleicht hilft ja eine Shopping Tour, die Laune zu heben? Wir fahren in die Innenstadt – inzwischen regnet es wie aus Kübeln. Zum Glück gibt es ein Shopping Center, das neben uns auch viele Einheimische besuchen. Dabei fällt uns auf, dass diese Menschen den Sommer (nennen wir ihn mal so) auch dann genießen, wenn es mal regnet. Bei Temperaturen von 10 – 12 Grad tragen die meisten Damen Flipflops und die Herren kurze Hosen. Nur die richtig harten Kerle laufen offensichtlich immer in Gummistiefeln rum (auch bei Victorias Secret). Die Stadt hat schon einen sehr besonderen Charme.





Wir lassen uns treiben, "bewundern" staunend die vorhandenen Angebote und kaufen Souvenirs.









Am späten Nachmittag decken wir uns mit weiteren Vorräten ein. Auf dem Parkplatz am Supermarkt steht dieses „historische“ Exemplar eines Wohnwagens.





Langsam verzieht sich auch der ganz schlimme Regen und wir entdecken diese schöne Bärenskulptur. Das erinnert uns an die Tierskulpturen in vielen Städten in Deutschland.





Als es auf den Abend zugeht, kann man die Berge schon fast wieder sehen.





Wir begeben uns zurück ins Hotel und hoffen auf den nächsten Tag.

Aptel Studio Hotel
Gefahrene Meilen: 23

*partybombe

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Antw:Call of the wild - Yukon und Alaska
« Antwort #31 am: 31.01.2019, 11:31 Uhr »
Das Wetter war ja nun wirklich bescheiden :roll:


*Raigro

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Antw:Call of the wild - Yukon und Alaska
« Antwort #33 am: 01.02.2019, 18:49 Uhr »
Das Wetter war ja nun wirklich bescheiden :roll:

Yep!
Kommt mir bekannt vor. War bei mir 2017 im Aug/Sept mindestens die Hälfte der Zeit so :(.
Gruß aus München

Rainer

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*finge42

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Antw:Call of the wild - Yukon und Alaska
« Antwort #34 am: 01.02.2019, 19:10 Uhr »
Das Wetter war ja nun wirklich bescheiden :roll:

Yep!
Kommt mir bekannt vor. War bei mir 2017 im Aug/Sept mindestens die Hälfte der Zeit so :(.

Ich will nicht vorgreifen, aber wir hatten mehr Glück  :wink:

*finge42

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Antw:Call of the wild - Yukon und Alaska
« Antwort #35 am: 03.02.2019, 18:52 Uhr »
8. Tag: 19.08.2018      

„Ich grüße Sie.“ – Data, nachdem auf ihn geschossen wurde, im Film „Star Trek, der erste Kontakt“

Anchorage - Homer

An diesem Tag geht die Fahrt von Anchorage auf die Kenai Halbinsel - als „Alaskas Playground“ wird für sie geworben. Endstation ist Homer an der Katchemak Bay.





Leider setzt nach dem Frühstück erneut Regen ein, der uns noch ein bisschen begleitet. Je näher wir dem Meer bzw. dem Turnagain Arm kommen, desto dicker wird zusätzlich der Nebel. Die wunderbare Aussicht, die es dort eigentlich gibt (wir kommen an einem anderen Tag noch dazu) ist heute leider so gar nicht vorhanden.





Da wir während der letzten Woche noch keine großen Tiere gesehen haben, entschließen wir uns, die Fahrt am Alaska Wildlife Conservation Center zu unterbrechen. Hier werden verletzte oder verwaiste Tiere aufgepäppelt. Ganz amerikanisch wählen wir die drive-through-Variante und halten dort, wo es uns gefällt. Die Tiere sind gut zu sehen, wir machen eine Menge Fotos und ignorieren den strömenden Regen und die matschigen Wege.














Gegen Mittag lässt der Regen etwas nach und wir fahren weiter. Zunächst geht es über den Seward Highway, an der Tern Lake Junction biegen wir auf den Sterling Highway ab. Die Landschaft wirkt mit den tiefhängenden Wolken verwunschen.








Irgendwann ist uns die Fahrt auf dem Highway doch etwas zu eintönig und wir biegen auf die Skilak Lake Loop Road ab, laut The Milepost eine „good gravel raod“. Von dem vielen Regen ist sie aber etwas aufgeweicht und es gibt ganz schön viele Schlaglöcher. Den Trail zum Upper Kenai River trauen wir uns nicht zu laufen, da wir ganz allein sind und ein großes Schild vor Grizzlies warnt. Nach etwa 5 weiteren Meilen sehen wir hinter einer Kurve etwas über die Straße laufen. Der erste Gedanke ist: „Was für ein großer Hund!“, der zweite: „Das ist ja ein Bär, nein sogar zwei!!!!“. Frank kann gerade noch die Kamera hochreißen und den zweiten Bären aufnehmen.








Die Begegnung dauert nur ein paar Sekunden, dann sind beide auch schon ziemlich geschmeidig im Gestrüpp neben der Straße verschwunden. Wir können unser Glück nicht fassen und warten noch ein wenig im Auto an der Stelle, doch die beiden kommen leider nicht zurück. Wir sind trotzdem nachhaltig beeindruckt und fahren zufrieden weiter. Sofern die Gegend von den Wolken frei gegeben wird, halten wir an und machen einige Fotos.








Nach einiger Zeit erreichen wir Ninilchik und die „Holy Transfiguration of Our Lord Russian Orthodox Church“, ein trotz Sauwetter schönes Fotomotiv.











Es gibt auch wieder lustige Schilder, …
ohne Einschusslöcher wohl ungültig...




… an die sich keiner hält, …





… was vielleicht daran liegt?





Auf dem Hügel oberhalb von Homer machen wir nochmal Halt, die Aussicht ist getrübt, allerdings ziemlich beeindruckend.








Homer ist nach dem Ortseingangsschild...





Unsere Vermieterin hat allerdings einen anderen Beruf. Wer kann ihn erraten?  :lol:





Die Unterkunft gefällt uns auf Anhieb und wir bekommen einen Restauranttipp auf dem Homer Spit, einer Landzunge, die sich tief in die Katchemak Bay zieht. An ihrem Ende liegen der Hafen sowie einige Restaurants und kleine Geschäfte.





Das Essen im Captain Pattie`s ist wirklich sehr lecker. Wir legen noch einen kleinen Verdauungsspaziergang ein und fotografieren die Idylle.











Dann zieht es uns zurück in die Unterkunft, in der wir sehr gut schlafen.



Rangeview Bed and Breakfast, 255,50 € für zwei Nächte
Gefahrene Meilen: 246

*partybombe

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Antw:Call of the wild - Yukon und Alaska
« Antwort #36 am: 04.02.2019, 10:43 Uhr »
Wetter bescheiden, Tiere gut zu sehen

*finge42

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Antw:Call of the wild - Yukon und Alaska
« Antwort #37 am: 11.02.2019, 18:13 Uhr »
10. Tag: 21.08.2018      

„Ein Künstler ist jemand, der Dinge herstellt, die die Menschen gar nicht brauchen“  - Andy Warhol


Homer

Wir wachen bei Dauerregen auf und können aus dem Fenster nicht einmal bis zum Meer gucken, geschweige denn, darüber hinaus. Also machen wir es uns erstmal gemütlich. Irgendwann halten wir es aber nicht mehr aus und fahren trotz des Regens los.





Unser Plan war eigentlich, mit einem Wassertaxi über die Katchemak Bay zu fahren und auf der anderen Seite ein wenig zu wandern. Das fällt schon mal gründlich ins Wasser. Stattdessen nehmen wir die East End Road Richtung Ende der Bay und hoffen das Beste. Es wird aber nicht besser.











Wer sich dafür interessiert, wie schön die Landschaft in und um Homer bei gutem Wetter sein kann, kann z.B. auf Dicovery die Serie „Alaska, am Rande der Zivilisation“ ansehen.

Wir geben irgendwann auf und fahren zurück nach Homer. Dabei stellen wir fest, dass hier sehr viele ihr Boot im Vorgarten parken.








Manchmal ist es aber auch ein „Auto“.





Und manche Häuser würden in Deutschland vermutlich keine Bauabnahme bekommen.





Einige Fischer haben offensichtlich zu viele Bojen mit nach Hause gebracht.





Als wir das Ende des Homer Spit erreichen, sehen wir ein Kreuzfahrtschiff vor Anker.





Dann fällt uns ein Seeotter in der Hafeneinfahrt auf. Er dümpelt auf dem Wasser herum. Frank holt sein Tele und macht einige ganz nette Fotos.








Nach einiger Zeit kommen die ersten Fischerboote zurück und der Otter schwimmt ihnen nach. Warum nur, denken wir. Die Lösung ist einfach, der Beifang wird über Bord geworfen und bietet reichlich Auswahl, ohne dass der Otter sich anstrengen muss. Nach einiger Zeit ist der Hafen wieder gut mit Booten gefüllt und der Otter satt.








Es ist ganz schön windig. Wir haben das Gefühl, dass es hier auch den Bienen und den Blumen eigentlich zu kalt ist.





Also wärmen wir uns durch einen kleinen aber leckeren Snack in der Two Sisters Bakery auf. Danach stellen wir fest, dass das Wetter aufklart. Das wollen wir nutzen. Zunächst geht es zum Aussichtspunkt am Ortseingang.





Dort bemerken wir, dass man Mount Iliamna, einen Vulkan des Aleutengebirges auf der anderen Seite des Cook Inlet hervorragend sehen kann.





Das wollen wir uns nicht entgehen lassen und fahren weiter bis nach Anchor Point und dort bis ans Meer, zum „westlichsten Punkt des nordamerikanischen Festlands, der über ein zusammenhängendes Straßensystem erreicht werden kann“. Der Blick ist einfach überwältigend.
Frank baut bei sommerlichen Temperaturen von 12 Grad und einer leichten bis mittelschweren Brise das Stativ auf. Dann macht er Unmengen von Fotos und wir kommen unter anderen mit Sean ins Gespräch über `Photography Nerds`. Für alle, die es interessiert, die Instagram-Seite von Sean (w_o_l_f_y) ist wirklich toll.











Als die Sonne untergegangen ist sind wir durchgefroren, aber glücklich. Jetzt fehlt uns nur noch ein warmes Essen. Für einen Restaurantbesuch ist es leider zu spät, also geht es an die Wärmetheke im Safeways. Wir finden noch Rippchen und Kartoffelsalat – nicht gerade ein Amuse Gueule, aber wir sind ja auch nicht auf einer Gourmetreise.



Rangeview Bed and Breakfast
Gefahrene Meilen: 123

*partybombe

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Antw:Call of the wild - Yukon und Alaska
« Antwort #38 am: 12.02.2019, 11:48 Uhr »
Trotz 12 Grad und Wolken ein schöner Tag

*NähkreisSteffi

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Antw:Call of the wild - Yukon und Alaska
« Antwort #39 am: 13.02.2019, 19:48 Uhr »
So, jetzt bin ich wieder auf dem Laufenden.

Wirklich beeindruckende Bilder. Am Wetter kann man ja sowieso nichts ändern, also habt ihr das Beste draus gemacht.

*finge42

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Antw:Call of the wild - Yukon und Alaska
« Antwort #40 am: 17.02.2019, 19:39 Uhr »
11. Tag: 22.08.2018      

„The home fire`s burning, the kettle`s almost boiling, but the master of the house is far away“ - Thick as a brick, Jethro Tull


Homer - Seward


Bei wunderschönem Sommerwetter verabschieden wir uns von Kathy und ihrem lecken Rhabarberkuchen, den wir zum Frühstück verdrückt haben.





Die Fernsicht ist überragend, so dass wir uns nochmals lange am Anchor Point aufhalten. Mount Iliamna und Mount Redoubt auf der anderen Seite des Cook Inlet strahlen in der Morgensonne um die Wette.











Irgendwann reißen wir uns los und fahren weiter. Am Anchor River sieht es total friedlich aus.





Anschließend geht es auf den Highway, doch auch von dort aus gibt es viele weitere Aussichtspunkte, die wir allesamt anfahren. Oftmals können wir ganz allein die beeindruckende Kulisse in prallem Sonnenschein bestaunen.








Außerdem sehen wir unterwegs einige Tiere …








… und außergewöhnliche Gebäude.








In Soldotna biegen wir vom Sterling Highway ab und fahren bis zum Bluff Viewpoint in Kenai. Auch das lohnt sich fototechnisch sehr.











Dann muss es weitergehen, denn der Weg ist noch lang. Trotzdem fahren wir nochmals über die Skilak Lake Road. Heute zeigen sich leider keine Bären, dafür ist die Aussicht auf den Skilak Lake aber wesentlich besser.








Den Kenai Lake erreichen wir über ein kurzes Stück der Quarz Creek Road.





An der Tern Lake Junction fahren wir Richtung Süden auf die andere Seite der Kenai Halbinsel, nach Seward.

Nach längerer Fahrt halten wir wieder an, um am Liliy Pad Lake nach Elchen Ausschau zu halten. Leider umsonst, aber die Landschaft entschädigt.








Endlich erreichen wir die Adresse unserer Unterkunft und freuen uns schon auf das Sofa. Vor Ort steht ein Pkw mit geöffneter Heckklappe auf dem Hof, die Schlüssel stecken in der Haustür und wir hören Musik aus dem Innern. Es gibt keine Klingel, also klopfen und rufen wir. Rein trauen wir uns nicht, über „Private Porperties“ gibt es ja so allerlei Geschichten. Unser Kopfkino ist an, das Handy funktioniert nicht und wir wissen nicht weiter. Vielleicht gibt es nebenan Hilfe? Wir trauen uns auf ein „Guests only“-Gelände mit kleinen Hütten und klopfen dort, wo es nicht nach Touristen aussieht. Ein netter junger Mann, noch im Angleroutfit und vielleicht ein bisschen angetrunken oder high, kann uns nicht helfen, weiß aber, wen er fragen muss. Die nächste Tür geht auf und wir können einen kurzen Blick hineinwerfen. Uns wird Angst und Bange, als wir den echten Alaska-Style erkennen. Frank war es als „Kolonieblag“ aus dem Ruhgebiet gewohnt, in ungeheizten Zimmern aufzuwachsen, aber diese Hütte ist noch ein bisschen einfacher, kleiner und dunkler. Heraus kommt jedoch ein sehr netter älterer Herr, Cliff. Er erklärt sich sofort bereit unseren Vermieter, Terry, anzurufen. Terry behauptet, uns informiert zu haben und gibt uns die Details für die Unterkunft. Wir sollen ruhig schon mal rein gehen, er sei noch fischen. Bevor wir uns zurück zu unserer Unterkunft begeben, unterhalten wir uns noch ein wenig mit Cliff, vollständig Captain Cliff Chambers, über das Leben und die Jahreszeiten in Alaska: Winter und "construction time“. Wieder mal hatten uns der erste Eindruck und das Äußere getäuscht! Trotz aller Geschichten und Warnschilder sind die Menschen unglaublich hilfsbereit und freundlich. Zum Abschied gibt uns Cliff noch seine Karte: Für den Fall, dass wir doch noch eine andere Unterkunft brauchen, stünden seine „Misty "C" Cabins“ bereit. Wir sind richtig verlegen.
Danach beziehen wir endlich unsere Unterkunft. Dort finden wir auch Terrys Nachricht, nämlich am Kühlschrank. Kaum haben wir alles verstaut, ist Terry auch schon da und gibt uns noch einen Restauranttipp gleich um die Ecke. Dort beschließen wir den Abend.








Zum Abschluss gibt es noch ein Foto der umliegenden Berge im letzten Sonnenlicht.







Resurrection River Rentals, 320 € für zwei Nächte
Gefahrene Meilen: 220

*Marthe

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Antw:Call of the wild - Yukon und Alaska
« Antwort #41 am: 19.02.2019, 00:22 Uhr »
Wunderschöne Bilder  und ein sehr interessanter Bericht, ich fahre sehr gerne weiter mit :)

LG
Marthe

*partybombe

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Antw:Call of the wild - Yukon und Alaska
« Antwort #42 am: 19.02.2019, 16:06 Uhr »
Ich bin auch noch immer dabei

*finge42

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Antw:Call of the wild - Yukon und Alaska
« Antwort #43 am: 20.02.2019, 07:13 Uhr »
Ich bin auch noch immer dabei

Wunderschöne Bilder  und ein sehr interessanter Bericht, ich fahre sehr gerne weiter mit :)

LG
Marthe

Schön, dass Ihr noch dabei seid. Es geht bald weiter.  :)

*finge42

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Antw:Call of the wild - Yukon und Alaska
« Antwort #44 am: 04.03.2019, 19:02 Uhr »
12. Tag: 23.08.2018      

„Darauf zu warten, dass der passende Zufall eintritt, ist deswegen so problematisch, weil es nicht funktioniert.“ - Douglas Adams: Einmal Rupert und zurück


Seward

Als wir aufwachen, ist das Wetter wie erwartet umgeschlagen. Also lassen wir den Tag ruhig angehen, frühstücken und trödeln ein bisschen herum. Allerdings liegt uns das nicht wirklich, so dass wir am späten Vormittag zum nahe gelegenen Exit Glacier im Kenai Fjords Nationalparkt fahren.





Vielleicht können wir das Wetter ja zwingen und doch noch den Trail zum Harding Icefield gehen.





Leider erfüllen sich unsere Wünsche nicht, es nieselt immer weiter. Es bleibt uns also nur der relativ kurze Weg zur Abbruchkante des Exit Glacier.








Trotz des schlechten Wetters ergeben sich einige schöne Ausblicke auf die Berge und den Gletscher.








Die Abbruchkante selbst kann man nicht erwandern, sondern man erreicht nur einen Aussichtspunkt. Hier halten wir uns einige Zeit auf.











Schließlich ist alles fotografiert und wir machen uns auf den Weg zurück zum Visitor Center. Wir finden, das Schönste an diesen Centern sind oftmals die plastischen Modelle der Gegend, die verständlich zeigen, welche Größe die Parks haben und wie sie angelegt sind.





Da sich das Wetter nicht bessern will, fahren wir anschließend nach Seward. Natürlich gibt es auch auf dem Weg noch Fotostopps.











In Seward schauen wir uns ein bisschen in den kleinen Läden und netten Cafés um.





Das Meer sieht gar nicht freundlich aus und lädt nicht zum Verweilen am Strand ein. Auf ein Boot wünscht man sich schon gar nicht.





Am späten Nachmittag entscheiden wir uns für eine Pizza, die wir in der Cabin verspeisen. Dann lernen wir noch den Text von „Take me out to the ball game“ bevor es früh ins Bett geht – wir haben morgen noch einen Termin!

Resurrection River Rentals
Gefahrene Meilen: 63