Dober dan, zu Besuch in den kroatischen Wasserwelten

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*paula2

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Re: Dober dan, zu Besuch in den kroatischen Wasserwelten
« Antwort #15 am: 21.05.2013, 10:41 Uhr »
das sieht wirklich wie im Südwesten der USA aus! Erinnert mich an den Bighorn Canyon (obwohl ich dort noch gar nicht war, aber die Fotos sind total ähnlich). Die Winnetou Filme habe ich vor ewigen Zeiten gesehen und kann mich gar nicht mehr richtig erinnern, aber die Landschaft ist wirklich schön! Nur vor den Landminen hätte ich echt Angst, solche Gebiete würde ich wohl nicht anfahren.

*Angie

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Re: Dober dan, zu Besuch in den kroatischen Wasserwelten
« Antwort #16 am: 21.05.2013, 10:54 Uhr »
Hallo Heimo,


vielen Dank für deine Aufmerksamkeit, dass Wetter wird bis zum letzten Tag perfekt sein.

http://www.usa-reise.net/galerie/albums/userpics/14189/normal_Kroatien39.jpg

nun ist das Bild sichtbar, danke für die URL. Perfektes Wetter bis zum letzten Tag - was wünscht man sich im Urlaub mehr :D


LG, Angie
Viele Grüße,
Angie

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Re: Dober dan, zu Besuch in den kroatischen Wasserwelten
« Antwort #17 am: 23.05.2013, 06:45 Uhr »
Nur vor den Landminen hätte ich echt Angst, solche Gebiete würde ich wohl nicht anfahren.

Die Minen sind noch ein Problem in dieser Region des ehemaligen Yugoslawien. Es gibt eine Homepage der kroatischen Regierung, die genau über die Lage und Räumfortschitt Auskunft gibt.


Sonntag 28.04.2013 (Teil 3)

Es war nun mittlerer Nachmittag. Wir fuhren weiter nach Zadar um die Stadt zu erkunden. Auf unserem Rückweg kamen wir wieder auf die Landesstraßenbrücke über den Velebit-Kanal. Hier wagte gerade eine junge Frau einen Bunge-Jump. Das ließen wir uns nicht entgehen.
In Zadar parkten wir das Auto bei der Bastion. Wir schlenderten durch die teilweise engen Gassen.
 


Unübersehbar waren die vielen Einschusslöcher in den Wänden. Hier in der Kirche Sveti  Simun.



Interessant ist die im 9 Jh. erbaute Kirche Sveti  Donat.



Eine Rundkirche, deren Fundament mit Resten der römischen Bauten errichtet wurden.



Heike besichtigte die Kirche auch von innen. Vor allem die Kuppel wirkt von innen sehr imposant.







Daneben befinden sich die Relikte des alten römischen Forums. Wir spazierten den Kai entlang und gelangten zur Meeresorgel. Durch das Ein- und Ausströmen des Meerwassers durch die Wellen entstehen harmonische Klänge, ähnlich einer Orgel. Mutig hebt hier, zwischen Fahrrädern und Passanten, Jonas für uns einen Geocache.
 


Zurück gingen wir über das Stadtzentrum vorbei an der Kathedrale Sveti  Stosija.



Noch ein paar Eindrücke aus Zadar.







Zum Abschluss gingen wir noch auf die Bastion.

Zurück im Hotel nahmen wir unser Abendessen ein, das in der Zusammensetzung ähnlich war wie gestern. Gleiche Suppen und Nachspeise. Nur bei den Hauptspeisen wurde etwas variiert. Nach dem  Essen gingen die Kinder gleich ins Zimmer. Wir blieben noch etwas und tranken noch das eine oder andere Bier auf der Hotelterrasse. Es gab ja Selbstbedienung.
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Re: Dober dan, zu Besuch in den kroatischen Wasserwelten
« Antwort #18 am: 23.05.2013, 11:14 Uhr »
Nur vor den Landminen hätte ich echt Angst, solche Gebiete würde ich wohl nicht anfahren.

Die Minen sind noch ein Problem in dieser Region des ehemaligen Yugoslawien. Es gibt eine Homepage der kroatischen Regierung, die genau über die Lage und Räumfortschitt Auskunft gibt.


ah das ist eine gute Info, diese Hilfe braucht man wirklich!
Zadar ist ja ein sehr schöner Ort. So rein von den Fotos her hätte ich auf Italien getippt, vor allem der Innenhof mit Säulen (ein Kreuzgang?) gefällt mir gut.
Gleiche Suppe wie am Vortag klingt ein bisschen lieblos. Wie war das Essen insgesamt in Kroatien? Eher italienisch? Man kennt von kroatischen Lokalen ja vor allem gegrilltes Fleisch in Massen und immer der gleichen Reis oder Pommes und eher wenig gesundes Gemüse und Salat...

*Heike & Heimo

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Re: Dober dan, zu Besuch in den kroatischen Wasserwelten
« Antwort #19 am: 24.05.2013, 20:02 Uhr »
Montag 29.04.2013

Nach dem Frühstück, fuhren wir Richtung Sibenik zum Nationalpark Krka. Einen Stopp legten wir bei der großen Brücke über die Krka vor der Mündung ins Meer ein.





Beim Haupteingang in Lozovac kauften wir uns die Eintrittskarten. Spontan entschlossen wir uns aber, weiter zum mittleren Eingang Roski Slap zu fahren. Wenn man in die Schlucht einfährt sieht man schon den Wasserfall im Tal.



Roski Slap ist einer der zentralen Schauplätze von Winnetou I. Die Brücke über die Krka in Roski Slap ist ein Erlebnis für sich. Sie ist sehr schmal,  gerade für ein Fahrzeug geeignet.



Zuerst ein erster Ausblick auf die Kaskaden.



Danach taucht man in einen grünen Wald ein, der von Rinnsalen und kleinen Bächen durchzogen wird. Gleich nach der Brücke ist der kleine Parkplatz. Ein paar Autos stehen hier. Wir werden sofort freundlich empfangen und umfassend in die Besonderheiten der Umgebung eingeführt. Beim Parkhäuschen kaufen wir auch gleich Karten für die Bootsfahrt in die Krka-Schlucht.

Wir hatten noch einiges an Zeit, bis zu unserer Bootsfahrt, deshalb gingen zum Wasserfall der sich in den Vicovacer See stürzt.





Winnetou paddelte vor diesem Wasserfall mit Old Shatterhand. Im Bereich des Landungssteges der Boote, gibt es einige Mühlen, die noch immer funktionsfähig sind.



Das Innere der Mühlen kann besichtigt werden. Mais wird hier zu Maismehl  gemahlen.





Ein sehr idyllisches Plätzchen. Unzählige Bächlein um- oder durchspülen die Gebäude, die im satten Grün stehen.



Die kroatische Waschmaschine



Nach einer halben Stunde machten wir uns auf den Weg zur Bootsanlegestelle. Der Weg führt an einem der Seitenarme der Krka vorbei.







Über viele Stufen führt ein Holzweg zu einem Aussichtspunkt.



Von hier gibt es einen hervorragenden Ausblick auf die Kaskaden, der die ganze Schönheit offenbart.







An der Bootsanlegestelle machen wir unsere obligate Mittagspause, mit Ausblick auf ein wunderbares Panorama.


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Re: Dober dan, zu Besuch in den kroatischen Wasserwelten
« Antwort #20 am: 25.05.2013, 21:15 Uhr »
Wunderschöne Bilder. Ihr hattet ja ein Glück mit dem Wetter.


*Heike & Heimo

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Re: Dober dan, zu Besuch in den kroatischen Wasserwelten
« Antwort #21 am: 26.05.2013, 08:12 Uhr »
Montag 29.04.2013 (Teil 2)

Nach der Jause gehen wir zum Boot. Wir sind bis jetzt die einzigen Gäste, die auf die Abfahrt warten. Ruhig liegt der Fluss vor uns.





Nach einer viertel Stunde kommt der Bootsführer und sagt uns, dass wir noch warten müssten, da noch 3 Mitfahrer schon längst da sein sollten. Eine weitere viertel Stunde später war es auch ihm zu viel. Wir legten ab. So hatten wir nun eine Exklusivfahrt. Gleich nach dem Ablegen verengte sich der Flusslauf zu einer Schlucht.
 


Bunte Felswände und Gebilde steigen steil auf.





Gämsen beobachten uns bei unserem Weg durch die Schlucht.



Nach kurzen Erweiterungen immer wieder neue Verengungen.







Nach mehr als einer Stunde weitet sich der Flusslauf und mit Blumen übersäte Wiesen werden sichtbar.





Landwirtschaftliche Flächen und ein Gebäude sind zu sehen. Bald darauf legten wir an und bekamen Eintrittskarten in die Hand gedrückt. Wir haben eine halbe Stunde Zeit, das sich hier befindliche Krka Kloster zu besichtigen.



Das orthodoxe Kloster wurde im byzantinischen Stil errichtet und liegt beschaulich in der Schlucht. Über einen schönen Innenhof gelangt  man zu einer kleinen Kirche. Die Kirche ist innen bunt bemalt. Wenn man in der Mitte steht beginnen die vielen goldenen Heiligenscheine  zu leuchten. Mit dem kräftigen Blau der Wände ergibt das ein mystisches Bild. Beim Altar sind einige Ikonen zu sehen.  Da die Jungs im Garten des Klosters warteten hatten wir die Kirche für uns und konnten die Stille genießen. Leider durfte innerhalb des Klosters nicht fotografiert werden. Oberhalb des Klosters war auch Winnetou unterwegs.
Bevor unser Boot wieder ablegte, schlenderten wir am Ufer entlang und beobachteten die Schafe.







Nach diesem Zwischenstopp fuhren wir weiter flussaufwärts.





Als eine einzelne Kaskade auftauchte wendeten wir. An dieser Stelle sind zwei Burgruinen auf beiden Seiten der Krka zu sehen.



Zurück durch die Schlucht taten sich wieder neue Eindrücke auf.







Vom Bootsanlegeplatz gingen wir den Rundweg über die Kaskaden weiter.



Aufgrund des hohen Wasserstandes strömte von überall her Wasser durch das Gebüsch.



Auf der anderen Seite war der Beckenaufbau der Kaskaden schön zu sehen.







Wir erreichten wieder die schmale Brücke über die Krka.
 


Über die Brücke marschierten wir zum Parkplatz.



Auf der Brücke musste man vorsichtig sein, da durch das Rauschen des Wassers Fahrzeuge nicht zu hören waren. Links und rechts der Brücke leuchtete das Grün in allen Farben.





Wir fuhren zurück nach Skradin nahe dem Haupteingang. Hier genehmigten sich die Kinder eine Pizza. Auch die obligatorischen Einschusslocher durften hier nicht fehlen.

Auf dem Rückweg nach Biograd hielten wir noch bei einem Strand bei  Drage. Die Kinder spielten in den kleinen Meerwasserbecken und wir genossen die Abendsonne. In das Wasser konnten wir die Kinder nicht lassen, da alles mit Seeigeln  verseucht war.



Am Abend gab es wieder das gleiche Programm wie gestern. Gleiche Vor- und Nachspeise, Hauptspeise etwas variiert. Gott sei Dank sind wir keine All-Inklusiv-Gäste, die sich kulinarisch auf das Hotel beschränken müssen.
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Re: Dober dan, zu Besuch in den kroatischen Wasserwelten
« Antwort #22 am: 27.05.2013, 11:14 Uhr »
Diese Kaskaden sehen wirklich toll aus, das ist etwas ganz besonderes! Ich finde es auch sehr schön, dass so wenig Touris unterwegs sind, da wirkt so eine Idylle noch viel mehr.

*Heike & Heimo

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Re: Dober dan, zu Besuch in den kroatischen Wasserwelten
« Antwort #23 am: 28.05.2013, 20:44 Uhr »
Dienstag 30.04.2013

Das Frühstück war schnell erledigt und wir bald auf dem Weg zu den Plitvica jezera (Plitwitzer Seen). Die Autobahn windet sich den Velebit hinauf. Gut vorstellbar, dass hier die Bora große Probleme bereiten kann. Beim Parkplatz Marune, kurz vor dem Tunnel Sveti Rock durch den Velebit Gebirgszug, halten wir an und genießen noch einmal die Aussicht.



Schön zu sehen ist der Zrmanja-Canyon.



Bei Gornja Ploca verlassen wir wieder die Autobahn. Entlang der Hauptstraße Richtung Plitvice sind immer wieder große Seen in den Ebenen zu sehen. Ganze Landstriche sind überflutet. Ein Überbleibsel der heuer extrem starken Niederschläge im Winter und der Schneeschmelze.

Bei den Plitvicer Seen sind haben wir gleich beim Eingang 2, das ist der Erste von Süden kommend, das Auto geparkt. Hier muss sogar für das Parken extra bezahlt werden. Die Plitvicer Seen sind Kaskaden aus Kalksinterablagerungen, nur viel, viel größer als bei Roski Slap.



Ein kurzer Fußweg führt zur mittleren Bushaltestelle im Park. Schon am Hinweg sieht man in der Ferne erste Wasserfälle. Mit dem Bus sind wir zur oberen Endstation gefahren. Hier beginnt der obere, breite und eher flachere Bereich. Über Holzwege geht es in einer Schleife zu den ersten Kaskaden.



Sogar Schnee gibt es noch und das in einer Seehöhe von knapp 700m. Es ist gleich zu sehen, dass durch die Schneeschmelze sehr viel Wasser fließt. Über kleine Bächlein und Gerinne gehen wir die Holzwege hinab.



Vorbei an ersten Wasserfällen.



Wasser ist überall zu sehen, es fließt in unzähligen Wegen über die Hänge und Kaskaden.





Über lange Flanken stürzt das Wasser von einem See zum nächsten.





Ein Weg ist zwar noch gesperrt, aber das scheint niemanden zu stören. Ein paarmal müssen wir Überflutungen ausweichen, sonst gibt es keine größeren Probleme. Besonders imposant ist dieser Wasserfall.





Generell ist zu sagen, dass es wieder ein Vorteil war, dass die Vegetation hier noch weit hinten ist. Die Bäume waren zwar schon alle grün, aber das Laub noch sehr klein, so konnten wir alle Wasserfälle und auch viele kleine Rinnsale erkennen, die sonst sicher zugewachsen sind.

Teilweise sind die Wege spektakulär angelegt und führen direkt an die Wasserfälle.







Eine Kalksintermauer im Detail.



Auf dem Weg zur Bootsanlegestelle kamen wir wieder an imposanten Wasserspielen vorbei.









Bei der Bootsanlegestelle am großen See stiegen wir in das Fährboot, das den See der Länge nach durchfährt. So konnten wir uns einiges an Fußweg ersparen.





Bei der Raststation an der Anlegestelle nahmen wir ein Essen ein. Für einen Nationalpark, waren die Burger, Würstchen und Getränke relativ billig. Nach dieser Rast wanderten wir weiter zum unteren Teil, dem Canyonbereich des Nationalparks.  Hier ist es wesentlich enger und Seen wechseln sich mit Wasserfällen ab.







Bei einem Wasserfall zweigt ein Weg zu einer Höhle ab. Wie sich später herausstellen wird, eine eingestürzte Doline. Die ganze Gegend ist von Dolinen überseht.



Über hohe Stufen gelangt man zu einer Seitenhöhle. Der Schatz vom Silbersee lässt grüßen.





Viele Stufen durch die Doline führen zum Rand des Canyons.



Hier gibt es einen spektakulären Ausblick auf die darunter liegende Kaskade. Dazu aber morgen mehr.

Wir spazierten entlang des Randes zum unteren Busparkplatz. Von etlichen Aussichtsplätzen gab es spektakuläre Einblicke in die Schlucht.





Von hier nahmen wir den Bus zur Ausstiegsstelle unseres Parkplatzes.

Wir fuhren nun Richtung Norden, um unsere Unterkunft zu suchen. Über eine kleine Seitenstraße ging es entlang des Flusses hinauf zu einem Ort. Auch hier waren kleine Kaskaden im grünen Fluss zu sehen. Von einem Hinweisschild wurden wir zu unserer Unterkunft geleitet. Bei der Nummer 12 hielten wir an. Skeptische Blicke der Hausbesitzer trafen uns. Wir gaben unsere Buchung der Tochter  des Hauses, die etwas Englisch sprach.  Mit unseren Unterlagen verschwand sie im Haus. Nach ein paar Minuten, inzwischen wurden wir skeptisch von den Herren der Familie beobachtet,  kam sie wieder. Wir sind hier bei der falschen Nummer 12. Zum richtigen  Haus müssen wir wieder knapp einen Kilometer zurück fahren, der Hausherr versicherte uns noch, dass er der Bruder unseres Vermieters wäre. Schon komisch, dass zwei Brüder in einem Ort die gleiche Hausnummer haben. Wir waren auch froh hier nicht wohnen zu müssen. Es sah nicht besonders einladend aus.
Bei der richtigen Nummer 12 wurden wir gleich freundlich empfangen. Der Hausherr sprach etwas Deutsch und führte uns gleich in die sehr schöne Unterkunft. Wie alle Häuser hier, lag auch dieses unmittelbar neben einer Doline. Nachdem wir die Unterkunft bezogen hatten, fuhren wir zur Hauptstraße und gingen in ein Lokal etwas essen. Essen und Trinken waren billig (z.B. 1/2l Bier 2€).

Den Abend ließen wir mit einem lokalen Bier bei unser Unterkunft ausklingen.
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*paula2

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Re: Dober dan, zu Besuch in den kroatischen Wasserwelten
« Antwort #24 am: 29.05.2013, 21:49 Uhr »
Diese kaskadenartigen Wasserfälle sind ja total genial! So richtig spektakulär. Waren da sehr viele Leute unterwegs oder verläuft es sich im Park? Gibt es nur diese Holzstege oder gibt es auch "normale" Wanderwege?
Ich habe meinem Freund gerade die Bilder gezeigt, er findet es auch toll  :D

*Heike & Heimo

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Re: Dober dan, zu Besuch in den kroatischen Wasserwelten
« Antwort #25 am: 30.05.2013, 08:01 Uhr »
Diese kaskadenartigen Wasserfälle sind ja total genial! So richtig spektakulär. Waren da sehr viele Leute unterwegs oder verläuft es sich im Park? Gibt es nur diese Holzstege oder gibt es auch "normale" Wanderwege?
Ich habe meinem Freund gerade die Bilder gezeigt, er findet es auch toll  :D

Bei uns hielt sich der Menschenandrang in Grenzen. Wir waren auch von der Jahreszeit sehr früh im Park. An den Wochenenden, besonders an den Verlängerten und in der Urlaubszeit ist hier viel los. Es staut sich dann auf den Stegen.

Bei den Wasserfällen gibt es hauptsächlich Stege. Normale Wanderwege führen um die Wasserfälle. Hier sollen auch Bärensichtungen möglich sein. Abseits der Wanderwege, nicht im Park, soll noch eine geringe Minengefahr bestehen. Das Gebiet war zu Ostern 1991 hart umkämpft. So können für den Tourismus fein hergerichtet Hauser neben einem zerschossenen stehen.


Schönen Tag
Heimo

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*Heike & Heimo

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Re: Dober dan, zu Besuch in den kroatischen Wasserwelten
« Antwort #26 am: 31.05.2013, 13:35 Uhr »
Mittwoch 01.05.2013

Als wir um halb acht aufstanden, stand das Frühstück schon vor der Tür bereit. Nach dem Frühstück fuhren wir gleich zum Eingang 1. Vom Platz nach dem Eingang hat man schon einen schönen Ausblick auf den höchsten Wasserfall der Plitvicer Seen.





Wir gingen entlang des Randes zum Eingang der Doline von gestern. Wieder war der Ausblick fulminant.






Über die Doline gingen wir zum Grund des Canyons.





Unten angekommen führt ein Holzsteg zu jener Kaskade, die wir von oben schon so schön gesehen hatten.





Der Weg führt direkt am Wasserfall vorbei.





Vor dem großen Wasserfall überflutet das Wasser den Steg.



Vom, zum Glück nicht besonders tief überfluteten Aussichtpunkt, gibt einen großartigen Einblick in das Felsbecken.



Der Weg führt nun zum großen Wasserfall. Wir waren zum optimalen Zeitpunkt hier. In der Gischt ergab sich ein Regenbogen.





Die Gischt durchnässte uns. Das Fotografiren war schwierig. Zurück ging es wieder über eine Kaskade.



Am Ende des Steges geht es in Serpentinen zum Rand des Canyons hinauf. Es gab immer wieder Aussichtspunkte.









Ob angekommen, waren wir schon in der Nähe des Eingang 1. Wir wollten auch den unteren Teil begehen. Dieser ist gesperrt bzw. wie es scheint nicht mehr in Betrieb. Es war nun fast Mittag. Wir beschlossen, zu unserem Auto zu gehen und die Heimreise anzutreten. So hatten wir zuhause noch etwas Zeit alles zu verstauen und keine überstützten Vorbereitungen für den morgigen Schultag treffen zu müssen.

Abschließend kann gesagt werden, dass die Plitvicer Seen ein Nuturjuwel sind, das seinesgleichen sucht.
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*Doreen & Andreas

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Re: Dober dan, zu Besuch in den kroatischen Wasserwelten
« Antwort #27 am: 31.05.2013, 15:44 Uhr »
Ein sehr schöner Bericht.
Kroatien war letztes Jahr auch unser Reiseziel, allerdings mit Pula in einer anderen Gegend.
Viele Innenstädte haben aber wirklich Mittelmeerflair und erinnern an Italien. Oftmals gibt es auch noch Sehenswürdigkeiten aus der Römerzeit.
Bei Euern Bildern und den entsprechenden Eräuterungen kam tatsächlich ab und an die Erinnerung an die Karl-May-Verfilmungen hoch, die wir in den Achtzigern natürlich auch gesehen haben  8) Die Region hat wirklich etwas Ähnlichkeit mit den Weiten Nordamerikas und die Felsen erinnern ebenfalls zum Teil an die Heimat der Apachen. Nicht umsonst wurde die Region damals als Filmkulisse benutzt.
Bei einigen Bildern von den Schluchten fühlten wir uns aber auch an Südfrankreich erinnert, vieles ähnelt der Gorge de la Nesque oder der Fontaine de Voclouse. Immerhin sind beide Regionen jeweils Karstgebirge...
Begeistert war ich von den Bildern der Plitvitzer Seen. Das ist ja für Wasserfallfans und Hobbyfotografen ein wahres El Dorado. So detaillierte Bider, wie in Euerm Bericht, habe ich aber bisher noch nie gesehen. Liegt sicher auch an der noch nicht so üppigen Vegetation und dem zu diesem Zeitpunkt noch gemäßigten Tourismus.
Also, ganz herzlichen Dank!
Viele Grüße,
Andreas
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Re: Dober dan, zu Besuch in den kroatischen Wasserwelten
« Antwort #28 am: 01.06.2013, 07:31 Uhr »
Vielen Dank für´s Mitfahren. Ja, die Plitvicer Seen haben uns ganz besonders beeindruckt. Vor allem die schiere Masse an großen, kleinen und kleinsten Wasserfällen hat uns überrascht. Obwohl wir bereits vorher Bilder gesehen hatten, haben wir damit nicht gerechnet. Die Plitvicer Seen sind definitiv einen Besuch wert.

lg, Heike
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*SusanW

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Re: Dober dan, zu Besuch in den kroatischen Wasserwelten
« Antwort #29 am: 01.06.2013, 12:51 Uhr »
Hi,

habe den Reisebericht erst jetzt entdeckt und bin euch schnell hinterher gefahren. Die Karl-May-Filme waren auch mit unser Motiv nach Kroatien zu fahren  :wink: Interessant, die Gegend jetzt mal im Frühjahr zu sehen.

Besonders gefallen mir die Eindrücke vom Zrmanja Canyon, dahin kommen wir mit unserem WoMo wohl leider nicht.  :? Und auch bei den Plitvicer Seen ist es ja wundervoll leer. Letzten Sommer haben die Leute sich da auf den Holzstegen schon sehr gedrängt.

Wirklich tolle Bilder !
Liebe Grüße 
Susan

 

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