Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005

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*Anette

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Reisebericht Florida vom 03.03.2005 bis 13.03.2005

Nach dem doch sehr "ruhigen" Urlaub in Alaska im vorigen Jahr, durfte es  dieses Jahr etwas "lauter" sein. Der Mittelpunkt unserer Reise war die Bike Week in Daytona, die zeitgleich zum Iditarod am ersten Wochenende im März beginnt und eine Woche dauert.

Donnerstag, 03.03.2005
Auf dem Hinflug sind wir von Frankfurt mit United nach Chicago geflogen
(den Satz habe ich mir aus meinem Las Vegas Reisebericht kopiert, jaja, das verletzt das Copyright..) Die Flugzeit war mit 8 Stunden und 35 Minuten sehr kurz. Und dabei wollten wir doch unseren Freiflug mal so richtig geniessen. United verlangte nun, wie viele andere Fluggesellschaften auch, 4 bzw. 5 Dollar für alkoholische Getränke. Im Dezember gab es sie noch kostenlos. Nach der Immigration hatten wir bis zum Weiterflug noch 3 Stunden Zeit. Wir sind ins Hilton Airport Hotel und haben es uns in der dortigen Sports Bar gemütlich gemacht. Bei einem Bier und doch sehr scharfen Chicken Wings ist die Zeit schnell vergangen.
Die Flugzeit von Chicago von Orlando betrug 2 Stunden 10 Minuten. Obwohl ich lange Zeit im Voraus diesen Freiflug gebucht habe, war die Strecke Frankfurt - Washington - Orlando ausgebucht. Deshalb diese "Hin- und Zurückroute" über Chicago. An allen Autovermietschaltern in Orlando am Flughafen war es leer, nur bei Alamo, wo auch wir hin mussten, standen sehr viele Leute an. Wir haben bestimmt 30 Minuten gewartet, bis wir an der Reihe waren. Wir haben eine Chevy Equinox Allrad genommen. Mal was ganz anderes, wie sonst der übliche Trail Blazer.
Gut gelaunt sind wir ins Quality Plaza am International Drive gefahren. Als
ich einchecken wollte, bemerkte die Dame an der Rezeption, dass wir mit
unserem Gutschein im falschen Hotel sind. Wir hatten im Quality Inn
International, auch am International Drive, reserviert. Bei soviel Quality
und soviel International kann man ja schon mal nach so langer Flugzeit durcheinander kommen. Im richtigen Hotel angekommen haben wir unser Zimmer bezogen und nach dem Auspacken haben wir es uns in der Topsy Turvey Lounge ein Glas Bass Bier gegönnt. Das Wetter war allerdings gar nicht Florida-mäßig. Es  regnete in Strömen bei starkem Wind und es war kalt (10°C).

*Anette

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #1 am: 10.05.2005, 17:49 Uhr »
Freitag, 04.03.2005
Zwischen den Frühstücksräumen im Quality Plaza und Inn besteht kaum ein Unterschied. Sowohl von der Einrichtung als auch bei der Büffetauswahl, merkt man nicht, in welchem Quality Hotel man sich aufhält. Die Regenwolken hatten sich verzogen und die Sonne strahlte.

Unser erstes Ziel heute war das Örtchen Celebration. Celebration ist ein kleines Städtchen mit ca. 2000 Einwohnern und wurde vom Disney Konzern gegründet. Das Städtchen wurde in 6 verschiedenen Baustilen errichtet, die perfekt nebeneinander harmonieren. Man kann zwischen Wohnungen, Häusern und Apartments wählen, die
z. B. im mediterranen, im klassischen oder auch im viktorianischen Stil erbaut wurden. Eine der vielen Vorschriften besagt, dass die Gardinen zur Straße hin weiß sein müssen. Celebration ist ein sauberes, sicheres und perfektes Örtchen. Es gibt eine Warteliste, um sich dort ein Haus/Apartment/Wohnung kaufen zu können. Im Ort gibt es einen künstlich angelegten See, am Ufer schließt sich ein großer Park an. Am Seeufer entlang stehen keine Holzbänke zum Ausruhen, das ist ja viel zu unbequem und für einen solchen Ort nicht schicklich, sondern wunderschöne Holzliegestühle. Im See gibt es wie fast überall in Florida, so auch in Celebration, Alligatoren und Schildkröten. Welche „Aufnahmekriterien“ die Tiere zu erfüllen haben, weiß ich leider nicht.
Das örtliche Kino erinnert eher an einen typischen amerikanischen Bau der 60er Jahre. Dabei ist zu bemerken, dass der Ort erst 1994 gegründet wurde. Nachdem uns das doch recht gut gefallen hat, die „Truman Show“ lässt grüßen, möchten wir bei unserem Urlaub im August im Norden Floridas auch Seaside besuchen.

Danach kehrten wir in die Wirklichkeit zurück und sind auf dem Weg nach Maitland in den Bass Pro Shop, Orlando. Dieser Laden ist im Gegensatz zu dem in Las Vegas etwas kleiner, die Auswahl an Outdoorartikeln wie immer überwältigend.

In Maitland haben wir das Audubun Birds of Prey Center besucht, ein kleines Reha Center. Bis zum heutigen Tag wurden im Jahr 2005 68 Vögel gesund gepflegt, im Jahr 2004 waren es insgesamt 268 und seit Bestehen des Centers 1979 wurden an die 600 Weißkopfseeadler aufgepäppelt. Viele wurden wieder zurück in die Freiheit entlassen, einige wenige sind im Reha Center geblieben. Wie üblich in solchen Centern, wurde natürlich ein Tier herumgetragen und den Leuten vorgestellt. Es handelte sich um eine Ohreneule. Erstaunlich war, die Eule hatte genau die gleiche Ohrenform wie wir, natürlich nur im Miniformat. Die Eule hatte nur ein Auge. Als sie ins Reha Center gebracht wurde, war nicht bekannt, dass die Eule falsch geprägt war. Sie wurde zu anderen Eulen gesetzt und im Nu war ein Kampf zugange, bei dem sie ein Auge verlor. Natürlich kann sie nie mehr zurück in die Freiheit.
Hier die genaue Bezeichnung und die Anfahrtsbeschreibung, falls jemand hinfahren möchte. Zeitdauer zum Besuch des Centers ca. 1 Stunde.
Audubon of Florida, National Center for Birds of Prey. 1101 Audubon Way in Maitland, geöffnet Di – So von 10 – 16 Uhr
Orlando, go north I 4 to Lee Road, turn right/east, and at the 1st light (Wymore Road) go left, then right/east at the next light (Kennedy Blvd). Continue 0.5 mit to East Ave, turn left and go to the stop sign at Audubon Way, turn left, center is on the right.

Nächster Stopp auf dem Weg nach Daytona war der Blue Springs State Park. Im Winter ist diese Quelle, deren Wasser immer 22°C hat, die Heimat von Manatees. Es stand zwar überall geschrieben, die beste Tageszeit um Manatees zu sehen, sei morgens, aber auch am Nachmittag waren sehr viele zu sehen. Teilweise konnte man vom Steg bis auf wenige Zentimeter an sie heran. Die Tiere ließen sich von den Besuchern überhaupt nicht stören. Wir sind noch den kleinen Boardwalk bis zum Ursprung der Quelle gewandert. Das Wasser war sehr klar und es gab jede Menge Fische. Besonders gut haben uns die Fische mit dem Namen Gar gefallen, ein gefleckter, schmaler Fisch mit langer „Schnauze“.
Auf einer Schautafel am Beginn eines Wanderweges konnten wir lesen, dass es in diesem Gebiet sehr viele Florida Schwarzbären gibt. Bis dahin wussten wir nicht, dass es in Florida überhaupt welche gibt. Gebiete, in denen sie in Florida auch noch häufig vorkommen, ist die Gegend um Ocala und im Big Cypress. Da es schon später Nachmittag war, konnten wir den Trail nicht mehr gehen. Leider haben wir während unseres Aufenthaltes in Florida keinen Bären gesehen.

Wenn wir schon keine Schwarzbären gesehen haben, so haben wir auf der Fahrt vom Blue Springs SP nach Daytona auf dem Grünstreifen neben der I 4 Armadillos gesehen. Und es waren nicht wenige, die hier nach Nahrung suchten.

Daytona war an diesem Nachmittag schon voller Motorräder. Die Main Street war über das Wochenende für Autos gesperrt. In die Nebenstraßen durfte man weder mit Motorrad noch Auto, die waren nur für die Anlieger freigegeben. Wir hatten das Super 8 direkt am Strand gebucht. Das war das schlechteste Super 8, in dem wir jemals gewohnt haben und auch das teuerste. Aber zu Bike Week-Zeiten gelten andere Gesetze bzw. Preise. Einziger Vorteil dieses Motels, man kann zu Fuß in die Main Street. Einen Parkplatz für eine Auto in Daytona während der Bike Week zu finden, ist fast unmöglich. Da hat man schon Probleme mit dem Motorrad, an ein Auto gar nicht zu denken. Wir hatten den ganzen Tag außer dem Frühstück nichts gegessen und hatten keine Lust, in ein Restaurant zu gehen. Also sind wir unverzüglich in die Main Street. Was dort los war, an Motorrädern, Menschen, Musik, kaum vorstellbar. Wir haben schon viele, überhaupt in USA, „abgedrehte“ Veranstaltungen erlebt, aber das setzte dem ganzen die Krone auf. Überall Live-Musik, die Saloons und Biergärten knallvoll, Motorräder in Massen, in Worten ist diese Atmosphäre nicht zu beschreiben. Wir holten uns an einem Stand etwas zum Essen, beschlossen nach 2 Bissen, dass das eigentlich ungenießbar ist. Naja, so ein Diättag hat auch was für sich. Dafür haben wir im Full Moon Saloon ein leckeres Bud getrunken und uns die Band angehört. Leider gab es an Bier nur die Auswahl zwischen Bud und Bud light. ....aber ist ja Bike Week..... und ein Bud gehört nunmal dazu.
Dass nachts während der Bike Week nicht mit Totenstille zu rechnen ist, war klar. Dass es allerdings so laut zuging, übertraf doch unsere Ruheerwartungen. Unser Zimmer lag im Untergeschoß des Hotels. Das Untergeschoß hatte den Nachteil, daß das Fenster des Zimmers auf gleicher Höhe mit dem Parkplatz des Ocean Deck Restaurants, nebem dem Super 8, befand. Am frühen Abend standen viele Motorräder auf dem Parkplatz, die standen auch noch um Mitternacht. Und wenn man eine HD startet, dann Motor anlassen, im Leerlauf Gas geben, Gas wegnehmen, Gas geben und das mind. 10 Minuten lang; mulipliziert mit der Anzahl der Motorräder... Einfach beschrieben, es war total ätzend. Selbst Watte im Ohr hat nicht geholfen. Es war ungefähr 3 Uhr bis es endlich Ruhe gab und wir einige Stündchen ohne Geknatter im Ohr schlafen konnten.

*Utah

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #2 am: 10.05.2005, 19:39 Uhr »
Hi Anette!

Als du angefangen hast über Celebration zu schreiben kam mir auch gleich die Truman Show in den Sinn.
Mal sehen wie es weiter geht, will weiter  :lesend:
Viele Grüße
Utah



Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.

*Easy Going

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #3 am: 10.05.2005, 20:37 Uhr »
Ah -  ein neuer Bericht - bin schon gespannt wo Ihr überall im einzelnen auf Euerem Trip wart.  :D
Gruß Easy


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*Anette

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #4 am: 11.05.2005, 16:08 Uhr »
Easy, es wird noch 2 Tage mit Bike Week weitergehen  :D

Samstag, 05.03.2005
Ausgeschlafen waren wir an diesem sonnigen Morgen überhaupt nicht. Nach dem gestrigen Diättag gestern fuhren wir zu Ihop und frühstückten ausgiebig. Erstaunlicherweise war das Restaurant um 9 Uhr schon sehr gut besucht. Das Publikum natürlich zu 100 % Biker und hier auf dem Parkplatz nur Stellplätze für Motorräder. Die Bike Week ist das weltgrößte Motorradtreffen, wobei nur ganz wenige deutsche und japanische Motorräder zu sehen waren. Dagegen ist das Treffen in Sturgis, South Dakota, ein reines HD Treffen. Das geht soweit, dass einmal am Tag ein japanisches Motorrad „gehängt“ wird.

Nach dem Frühstück kaufte ich mir das offizielle Bike-Week Kopftuch und band es mir um. Nun war ich endlich „ordentlich“ und Bike Week-gerecht angezogen und wir konnten zum Ausstellungs- und Festgelände in der Beach Street aufbrechen. Auf der Beach Street war schon mächtig viel los. Das Ausstellungsgelände war gut besucht und auf der Straße fuhren schon viele ihre Runden. Main Street, über die Brücke, entlang der Beach Street Richtung Süden und über die nächste Brücke wieder zurück nach Daytona Beach. Und das unzählige Male. Von Stunde zu Stunde wurde es voller und gegen Mittag war es schon schwierig, mit dem Motorrad einen Parkplatz entlang der Straße zu finden. Wir schauten uns die verschiedensten Stände an, von S.I.C Choppers bis hin zu Arlen Ness war alles vorhanden. Ob es sich um Zubehör, Ersatzteile, Kleidung, Beleuchtung oder Maschinen drehte, es gab nichts, was es nicht gab. Customized Bikes ist in Daytona bzw. ganz USA natürlich ein riesengroßes Thema. Besonders originell fand ich eine Maschine, an der kein Seiten- bzw. Hauptständer angebracht war, sondern die mittels Hydraulik abgesenkt wurde und auf dem Rahmen stand. Ob das praktisch ist oder nicht, sei dahingestellt. Ein Aussteller aus Hockenheim hatte auch ein Ständchen dort.
Mich würde interessieren, wie viel Prozent des Umsatzes von HD „Merchandise“ ist. Von den Besuchern der Bike Week war kaum jemand zu sehen, der kein HD T-Shirt trug, von weiteren Kleidungsstücken und Schnickschnack ganz zu schweigen. Selbst für Hunde hat Harley ein Outfit, eine kleine Kappe und ein Mäntelchen. Das wurde von zwei Besucherhunden sogar getragen. Allerdings hatten wir den Eindruck, dass die Vierbeiner die Kappe eher als störend empfanden.
Viele der Motorräder waren mit Totenköpfen verziert bzw. bemalt und es war zwischendurch erfrischend, mal eine Maschine in einem anderen Design zu sehen, z.B. Rosenmuster. Aber ob das zur Harley passt? Ich möchte keine Rosenranken auf meinem Motorrad haben....zurück zu den Totenköpfen......
Die größten Motorräder sind die berühmten Boss Hoss. Diese Teile haben einen Corvette Motor. Für das Cruisen auf den Interstates mag das ok sein, ich möchte eine dieser Maschinen gerne auf einer kurvigen Strecke hier zulande sehen.
Auf dem Festgelände war eine Motorrad Stunt Show. Die Show war super gut. Drei Männer fuhren mit ihren Maschinen in einem Steel Ball. Erstaunlich, welche Kunststücke die Stuntman auf einem solchen engen Raum zeigten.
Natürlich wie bei uns auf Festen, kommt auch auf der Bike-Week das Essen und Trinken nicht zu kurz, mit Live Musik, versteht sich von selbst.
Hat zwar nichts mit Motorrädern zu tun, aber nicht minder beeindruckend war ein Auto, welches ausgestellt wurde. Da blieben keine Fragen offen. Es war ein Ford F 350 Super Duty Tonka V8 Turbo Diesel, geworben wird dafür mit „meet the beast“.

Am Nachmittag sind wir zurück ins Super 8, nicht ohne uns zuvor bei 7/11 mit Donuts und Kaffee versorgt zu haben. Bevor wir uns ins abendliche Getümmel stürzten, mussten wir eine Ruhepause einlegen. Die Besucher des Oceans Decks waren wohl noch auf der Ausstellung, schliefen noch oder polierten ihre bikes, zumindest an diesem Nachmittag war es ruhig.

Noch ein paar Worte zum Super 8. Das Zimmer, in dem wir wohnten, war echt renovierungsbedürftig und jedes Motel 6 ist besser ausgestattet. Badewanne oder Duschwanne gab es keine, das Duschbecken war einfach gemauert. Die „Duschmauer“ war ungefähr 0.5 cm hoch, dafür hörte der Duschvorhang 80 cm über dem Boden auf. Bereits wenige Millisekunden nach Aufdrehen der Dusche stand das Bad total unter Wasser. Die Handtücher hatten immerhin die Dicke von, na sagen wir, 2 Blätter Papier, richtig schön flauschig und es gab genau 1 Handtuch pro Person. Gesaugt wurde der Teppichboden des Zimmers während unseres Aufenthaltes überhaupt nicht und die Müllbeseitung ließ zu wünschen übrig.

Zum Abendessen gingen wir ins Hilton. Das Hotel konnten wir zu Fuß erreichen und mussten nicht mit dem Auto fahren. Im Hilton hätten wir vielleicht einen Parkplatz bekommen, aber nie mehr wenn wir ins Super 8 zurück gekommen wären. Da wir nach dem Abendessen gleich weiter in die Main Street zogen, hatten wir uns zum Dinner nicht besonders schick angezogen. Wir überlegten schon, wo wir hingehen, wenn wir in unserem Outfit nicht ins Hilton Restaurant können. Es war kein Problem, selbst hier: „Bikers Welcome“. Das Restaurant im Hilton war eine Oase der Ruhe  :D .

Nach dem Abendessen gingen wir in die Main Street  Und was dort am Samstag abend los war, das haben wir überhaupt noch nie erlebt bzw. gesehen. Am Rande der Straße parkten Hunderte von Motorrädern, die Bürgersteige waren rappelvoll von Menschen und auf der Straße fuhren die Jungs und Mädels mit ihren Maschinen.
Die Luft war gesättigt mit Abgasen und Benzin. Und immer wieder: im Leerlauf Gas geben. Wir bummelten durch die Straße und fotografierten fleißig. Eine Bemalung und der Ständer eines Motorrades hat mir ausgesprochen gut gefallen. Es war ganz mit Bald Eagles bemalt und der Seitenständer war in Form eines Adlerfußes. Ziemlich cool. Wir besuchten 2 Saloons, den berühmten Boothill und den Full Moon Saloon. Im Boothill spielte Big Engine und im anderen Crash. Natürlich Rockmusik vom Feinsten. Wir sahen noch die Ankündigung, dass Molly Hatchet während der Bike Week spielt. Die hätten wir uns gerne angehört, das Konzert war erst am nächsten Wochenende und zu diesem Zeitpunkt weilten wir nicht mehr in Daytona.
Die Mädels, die sich tagsüber noch mit HD Leder BH und knappstem Höschen auf den Motorrädern einen Sonnenbrand holten, hatten zu dieser späten Stunde wegen der Kälte ein Jäckchen bzw. lange Hosen übergezogen.
Zurück im Hotel war das gleiche am Laufen bzw. Gas geben wie in der vorigen Nacht. Der Höhepunkt zu später Stunde waren einige burn outs  :twisted:

*Utah

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #5 am: 12.05.2005, 10:09 Uhr »
Zitat von: Anette

 Das geht soweit, dass einmal am Tag ein japanisches Motorrad „gehängt“ wird.


Sorry, bin kein Biker, aber da wird richtig ein japanisches Motorad aufgehängt ???

Zitat von: Anette

Die Mädels, die sich tagsüber noch mit HD Leder BH und knappstem Höschen auf den Motorrädern einen Sonnenbrand holten...


Hier würden Bilder sicher deinen Bericht etwas anschaulicher machen ... 8) :lol:
Viele Grüße
Utah



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*Easy Going

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #6 am: 12.05.2005, 11:10 Uhr »
@Utah
aber Vorsicht sonst kriegen wir wieder eine Serverlastspitze  :lol:
Gruß Easy


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*Anette

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #7 am: 12.05.2005, 19:53 Uhr »
Utah, das ist in Sturgis beim HD Treffen ein Gag. Eine japanische Zwiebacksäge wird an einem Baum hochgezogen, gehängt eben!! Bei der Bike Week in Daytona gibt es so was ähnliches, haben wir nicht gesehen. Da wird ein japanisches Motorrad, hier allerdings im Gegensatz zu Sturgis kein echtes sondern eins aus Pappe, angezündet.

Anette

*Anette

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #8 am: 12.05.2005, 19:55 Uhr »
Sonntag, 06.03.2005
Da uns hier im Forum ein Besuch der Stadt St. Augustine sehr empfohlen wurde, sind wir an diesem Vormittag nach St. Augustine gefahren. Dieses ist die älteste permanent bewohnte Stadt der USA. Don Juan Ponce de Leon betrat als erster Europäer Florida. Ein Denkmal steht genau der Bridge of Lions gegenüber.
St. Augustine besitzt einen sehr schönen alten Stadtkern und vielen restaurierte Häusern, die teilweise noch aus der spanischen Kolonialzeit stammen. Geparkt haben wir am Visitor Center, wo wir uns auch eine Karte für das Bähnchen gekauft haben, welches durch die Altstadt fährt. Das ehemalige Hotel Ponce de Leon gehört nun zum Flagler College.
Da wir bisher noch nichts gefrühstückt hatten, legten wir einen Essenstopp im Casa Marion Hotel ein. Als nächsten Punkt hatten wir uns das Old St. Augustine Village Museum ausgesucht, ein aus neun Häusern bestehender Freilichtmuseumskomplex. Im Gegensatz zum Spanish Quarter handelt es hier um die Originalgebäude und nicht um Rekonstruktionen. Leider öffnete dieses Museum erst am Nachmittag. Wir haben uns noch das älteste Haus der USA in der St. Francis Straße angesehen und beim Bummel durch die Fußgängerzone sind wir an einem alten Schulhaus vorbeigekommen.
In der Nähe des Visitors Center ist das ehemalige Gefängnis von St. Augustine. Die Tour für dieses Museum war in unserer Bähnchenfahrt enthalten. Die Führung im Gefängnismuseum war super. Sie wurde von der Frau des Sheriffs, dem Vertrauensmann der Gefangenen und der Köchin des Gefängnisses durchgeführt. Alle waren natürlich entsprechend kostümiert und die Sprüche von den dreien waren klasse. Bemerkenswert: Von der Todeszelle aus konnte man direkt auf den Galgen schauen.
Wir sind am frühen Nachmittag wieder Richtung Daytona gefahren. Allerdings wie am Morgen nicht über den Highway 1, sondern über die A1A, eine Empfehlung von Heinz. Und es hat sich wirklich gelohnt, an der Küste entlang zu fahren.
Eine kleine Wanderung hatten wir heute noch im Plan. Ob sich der Bulow Woods Trail nun im Bulow Creek State Park oder an der Bulow Plantation Ruins State Historic Site befindet, weiß ich nicht. Wir haben am Ende der Plantation Road geparkt und sind ca. eine Stunde gewandert. Der Trail ist insgesamt 7 Meilen lang und uns war klar, dass wir das am Nachmittag nicht mehr schaffen. Der Weg führt durch einen Wald und nach ca. 45 Minuten raschelte es im Gebüsch und was entdeckten wir? Drei Armadillos beim Essen. Um Nahrung zu finden, schieben sie mit der Schnauze das Laub weg. War schon witzig, die lustigen Gesellen beim Essen zu beobachten. Sie ließen sich durch uns überhaupt nicht stören.
Auf dem Weg nach Daytona legten wir einen Stopp im legendären Iron Horse Saloon in Ormond Beach ein. Ist ein typischer Motorradtreff mit Bretterbuden, sehr rustikal. Hier war es am frühen Sonntagabend, wie nicht anders erwartet, brechend voll. Natürlich mit
Live Musik und Bud.
Es war schon dunkel, als wir wieder in Daytona ankamen. Besonders beeindruckend und gut aussehend, waren die Beleuchtung, die einige Biker an ihren Motorrädern hatten. Eine blaue Beleuchtung, die sich im Chrom spiegelt, sieht schon obercool aus. Kurz vor der Ankunft am Hotel dachte ich, ich sehe nicht recht, ist nun James Bond hier oder was ist los? Ich bildete mir ein, aus dem Auspuff eines Motorrades seien Flammen gekommen. Na ja, nach 3 Tagen Bike Week kann man schon mal solche Phänomene sehen. Aber halt, da war es schon wieder! Es wird Gas in den Auspuff eingespritzt, welches sich dann entzündet und die Flammen werden „ausgespritzt“. Der Flammenwerfer ist somit perfekt. Das müsste man mal hier in Deutschland praktizieren...............
Sehr oft haben wir auf der Ausstellung gesehen, dass Lachgas in den Brennraum eingespritzt wird. Dieses dient zur Leistungsteigerung.
Nach dem Abendessen, welches wir wieder im Hilton einnahmen, ging wir wieder in die Main Street. Am Sonntag Abend war aber wesentlich weniger los. Man konnte ganz bequem auf dem Bürgersteig laufen, die Saloons waren leerer als am Freitag und Samstag. Die Bands spielten nach wie vor klassische Rockmusik. Im Dirty Harrys war allerdings das Bud ausverkauft und wir mussten uns mit Bud light zufrieden geben. Zum Glück war das Getränk wenigstens eiskalt und somit einigermaßen genießbar.
Die Nacht war sehr ruhig und wir konnten ohne das typische Geknatter der Harleys und ohne den Lärm von burn outs schlummern.

Das war unser Besuch in Daytona auf der Bike Week. Für uns war es ein absolutes Highlight, welches wir bestimmt nicht zum letzten Mal besucht haben.
Ursprünglich war geplant, dass wir uns zwei Motorräder mieten und natürlich mit dem Motorrad zur Bike Week fahren. Dieses Vorhaben wurde allerdings ganz schnell zu den Akten gelegt, als wir die Preise für die Anmietung von Motorrädern zu Zeiten der Bike Week erhielten. Eine Harley hätte für 3 Tage 1100 Dollar gekostet und das war es uns nun doch nicht wert.

Ab morgen geht es dann zur Kurzrundreise durch Florida.

*Heiner

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #9 am: 12.05.2005, 20:20 Uhr »
Hallo Anette!
Herzlichen Dank für den Bericht von St. Augustine. Die A1A haben wir auch im Programm.
Ich bin auf deinen weiteren Bericht schon sehr gespannt.
Gruß Heiner


Wat mutt, dat mutt

*Westernlady

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #10 am: 14.05.2005, 20:29 Uhr »
Anette, bin schon sehr, sehr gespannt auf Euren weiteren Reiseverlauf. Wahrscheinlich werde ich mir noch in den A.... beißen, weil ich nun bestimmt noch Infos finde, die ich noch hätte mit einbauen können.

Ich freue mich schon auf die nächste Etappe  :D

*Anette

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #11 am: 17.05.2005, 18:45 Uhr »
Die nächste Etappe:

Montag, 07.03.2005
Wie viele andere Bike Week-Besucher haben wir Daytona heute morgen verlassen. Die Fahrt ging zum Juniper Springs State Parks im Ocala National Forest. Gefrühstückt haben wir kurz vor der Abzweigung zum State Park in einem kleinen Restaurant, Natalie, oder so ähnlich, den genauen Namen habe ich mir nicht notiert. Das Western Omlett schmeckte jedenfalls super und der Orangensaft in Florida war der beste, den wir bisher getrunken haben.
In Juniper Springs angekommen sind wir sofort ins Rangerbüro und haben uns ein Kanu gemietet. Da Montag und nicht  Wochenende war und die Reservierung für ein Kanu ohnehin nur bis 10 Uhr bestehen bleibt, hatten wir keine vorgenommen, aber es waren noch genügend Kanus zum Ausleihen vorhanden. Wir wurden in der Rangerstation drauf aufmerksam gemacht, dass diese 11 km lange Kanustrecke kein Trip für Anfänger sei. Auch wurde ein Film mit den technischen Gegebenheiten und den Naturhighlights der Strecke gezeigt. Ich kann jedem, der diese Tour macht, diesen Film sehr empfehlen. Nachdem wir Kanu Nr. 8 mit einem Handkarren von der Aufbewahrungsstelle zum Fluss gefahren, konnte die Aktion „Wet´n Wild“ losgehen. Verabschiedet wurden wir von einem Waschbär, der sich das Geschehen unter dem Schutz des Parkschildes angesehen hat. Während des ersten Drittels der Fahrt war der Fluss zwar eng, zum Glück die Strömung nur sehr geringfügig und vor allen Dingen, was noch wichtiger war, es lagen keine umgefallenen Bäume in Kopfhöhe über dem Fluss. Dieses änderte sich jedoch bereits im mittleren Teil der Fahrt. Die Strömung nahm zu, wobei von einer starken Strömung zu sprechen sehr übertrieben ist. Und proportional zur verstärkten Strömung erhöhte sich die Anzahl der Bäume, die quer über dem Flussu lagen. Kopf einziehen war einige Male an der Tagesordnung. Aber nicht alle Bäume lagen so hoch über dem Wasser. Wir sind keine sehr erfahrenen Kanuisten und es kam, was kommen musste: wir kenterten. Damit hatten gar nicht gerechnet und natürlich waren Foto und Videokamera bei der Bootsfahrt dabei. Die technischen Geräte waren im Rucksack verstaut. Der Rucksack war zum Glück ziemlich leer und damit leicht, deshalb ging er nicht unter und Wolfgang hat ihn sofort ans Ufer geworfen. Wir standen bis zu den Knien im Schlamm, das Kanu war voll  Wasser und wir wären gerne wieder eingestiegen, um unsere Fahrt fortzusetzen. Zum Glück kamen zwei Kanus angepaddelt. Die Leute stiegen aus ihren Kanus aus und halfen uns, das Kanu zu entleeren. Und so ein Kanu kann ganz schön schwer sein...... Dann wurde mir geholfen, dass ich wieder ins Boot kam, unser Kanu von den beiden anderen eingeklemmt und Wolfgang konnte sich ins Boot ziehen. Rucksack wieder eingeladen und total verschlammt setzten wir unsere ganz persönliche Jungle Cruise fort.
Der letzte Teil der Fahrt verlief zum Glück ohne weitere nasse Zwischenfälle. Wenn auch die Strömung blieb, hörte das mit den querliegenden Bäumen bald auf. Dafür gab es jede Menge Sandbänke, auf denen wir uns ab und zu festgefahren hatten.
Insgesamt benötigten wir für die 11 km ohne größere Pause, von den 10 Min. Zeitverlust beim Kentern abgesehen, ca . vier Stunden. Es war eine tolle Fahrt, die Landschaft beeindruckend schön und an Tieren haben wir einen Alligator und jede Menge Schildkröten gesehen. Um halb fünf Uhr wurden wir mit dem Transferbus an der Aussteigestelle abgeholt und zurück zum State Park gefahren.
Wir haben dann frische Hosen aus dem Koffer gezurrt und uns umgezogen. Die Klamotten waren zwar inzwischen getrocknet, die Matsch- und Schlammkruste war in ihrer vollen Pracht noch vorhanden. Also alles in einen Müllsack gesteckt und ab damit in den Kofferraum. Abermals wurde wir bei dieser Aktion von einem Waschbären beobachtet. Nun war es aber Zeit, dass wir weiter fuhren.
Unser heutiges Übernachtungsziel war das Best Western in Crystal River. Ich hatte diesen Ort ausgesucht, weil überall Werbung damit gemacht wurde, dass man hier genauso wie in Homosassa Manatees sehen kann. Als wir ankamen war es ohnehin schon dunkel.
Waschmittel eingepackt und ab mit der Wäsche in die hoteleigene Wäscherei. Und wie sollte es anders sein, von den drei vorhandenen Waschmaschinen ging keine einzige. Mittlerweile war es kurz vor 21 Uhr, wir mussten uns schnellsten auf den Weg machen, um noch etwas zum Essen zu bekommen. Seit dem Frühstück haben wir nichts mehr zu uns genommen, außer jeder Menge Saft und Wasser.
Gegessen haben wir im örtlichen Seafood Restaurant Charlie´s. Wir waren die letzten Gäste, denn um 21 Uhr wurden die Türen verschlossen. Das ist für Florida-Verhältnisse sogar ziemlich spät. In Fort Myers wurde in dem Restaurant, welches wir besucht haben, die letzte Essensbestellung für diesen Abend um 19.30 aufgenommen. Um halb neun Uhr wurde geschlossen.
An diesem Abend sind wir frühzeitig und todmüde ins Bett gefallen.
Eine Anmerkung zum Auto unserem Chevy: Die Fernbedienung hatte Wolfgang in der Hosentasche stecken. Die Fernbedienung war mehrere Minuten beim Kentern voll im Wasser und man sehe und staune, trotz dieses ausgiebigen Bades funktionierte sie einwandfrei!!

*Filou

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #12 am: 17.05.2005, 21:25 Uhr »
Hallo Anette,

Wow, Alligatoren im Wasser und Ihr paddelt (und kentert) hindurch. Ganz schön mutig.  :respekt:

Danke für den schönen Reisebericht.

Liebe Grüße
Annette

*Utah

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #13 am: 17.05.2005, 21:29 Uhr »
Hallo Anette!

Hatte ihr nach dem kentern keine Angst wg. Krokodilen? Und eure Video/Fotoausrüstung blieb komplett heil ?
Viele Grüße
Utah



Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.

*Westernlady

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #14 am: 17.05.2005, 21:34 Uhr »
Anette, ich schließe mich da Filou an: in viele Gewässer hätte ich nicht mal den Fuß reingestreckt, geschweige denn, dass ich gepaddelt wäre  :zuberge:
Ein Frühstück für die Moskitos zu sein war ja noch zu ertragen, aber eine eventuelle Mahlzeit für die Alligatoren  :flennen2:
Hattet Ihr keinen Bammel?

Das war ja wirklich ein unheimliches Glück für Euch, dass Eurer technischen Ausrüstung nix passiert ist  :D

Gibt´s in Hofheim dieses Jahr Fotos von Eurer Tour?

*atecki

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #15 am: 18.05.2005, 14:00 Uhr »
Zitat von: Anette
Selbst für Hunde hat Harley ein Outfit, eine kleine Kappe und ein Mäntelchen. Das wurde von zwei Besucherhunden sogar getragen. Allerdings hatten wir den Eindruck, dass die Vierbeiner die Kappe eher als störend empfanden.


Hi,

hier mal so ein Foto von einem HD-Hund  :D



@Annette:

toller Bericht, bin gerade fleißig am Lesen...

Grüße auch an Wolfgang
Axel

*atecki

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #16 am: 18.05.2005, 14:07 Uhr »
Zitat von: Heiner
Hallo Anette!
Herzlichen Dank für den Bericht von St. Augustine. Die A1A haben wir auch im Programm.
Ich bin auf deinen weiteren Bericht schon sehr gespannt.
Gruß Heiner


Hallo Heiner,

die A1A kann ich Dir auch sehr empfehlen, bin die Strecke im letzten Oktober im Prinzip von Jacksonville bis Daytona runtergerfahren (und habe die Anfänge des Biktoberfestes in Daytona miterlebt...). Ist eine wunderschöne Straße direkt an der Küste...

Ich hoffe, daß ich es irgendwann schaffe, den bericht über die Südstaaten-Tour fertig zu stellen...

Grüße

Axel

*Anette

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #17 am: 18.05.2005, 16:27 Uhr »
Annette, in Florida ist das doch kein Problem mit den Alligatoren. Da  hatten wir überhaupt keine Bedenken. Die Alligatoren sind doch froh, wenn man ihnen nicht zu nahe kommt. Selbst der Park Service erlaubt das Schwimmen in den Gewässern. Die Gators sind auch alle sehr klein, also Probleme hatten wir keine und auch nicht erwartet.
Etwas anders sieht es bei den Crocodiles in Australien aus. Da kann es schon zu spät sein, wenn man sich nur dem Ufer nähert. Da ist dann wirklich Vorsicht angesagt.
Wobei die Einheimischen in Australien sogar in Gewässern baden, die von Süßwassserkroks bewohnt werden. Richtig interessant und gefährlich wird es bei den Salzwasserkrokodilen den sogen. Salties.

Angie hat geschrieben, dass in der Nähe der Aboriginalcommunity Nauyiu am Daly River Aborigines im Fluß baden – und der ist nunmal Salzwasser. Und es scheint nicht viel zu passieren.

Bei unserem Urlaub in Belize haben wir auch zwei Kanuausflüge unternommen.
Der Fluß war voll von Morlet Krokodilen. Das sind die kleinsten Kroks die
es gibt. Wir sind damals nicht selbst gepaddelt, sondern es war ein Tour
mit Führer. Und übers Ufer mußten wir ins Wasser kommen.

Ja Utah, wir hatten keine Schäden am technischen Equipment zu verzeichnen. Wie geschrieben, Wolfgang hat als aller erstes auch den Rucksack aus dem Wasser ans Land geworfen. In der Vortasche, wo ich Papiere und Geld hatte, waren einige Tropfen des kostbaren Nasses eingedrungen, war nicht weiter tragisch. Die Geldscheine konnten abends auf dem Hoteltisch schön abtrocknen.
Da hatten wir echt Glück gehabt. Und ich habe keinen besonderen Rucksack, eher Marke nullachtfünfzehn. War eben die megakurze Verweilzeit im Wasser. Und dabei haben wir sogar einen Drybag. Wenn wir tauchen gehen, kommen da die Wertsachen und die trocknen Kleider rein. Soll auch ideal zum Kanu fahren sein

Silke, am Cypress Loop wäre ich auch nicht in den Fluß zum Schwimmen gegangen. Aber wenn Kanu fahren und Schwimmen erlaubt ist, wovor dann Bammel haben? Ich bin in dieser Beziehung nicht ganz so ängstlich. Kommt vielleicht auch daher, dass wir schon in Gegenden dieser Welt waren, wo weitaus gefährlichere Tiere als Alligatoren sind. Und da steht z.B. Australien mit
all seinen giftigen Schlangen und Spinnen an erster Stelle. Gefolgt von
Südafrika/Namibia hinsichtlich Elefanten, Flusspferden, schwarzen Mambas, Nashörnern, Speikobras und vielem mehr.

In Hofheim oder wie immer es heißen wird, beabsichtige ich einen Vortrag von der Bike Week zu machen.

Axel, ja genau so eine Kappe ist das, super!! Danke schön für das Bild.

Anette

*Anette

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #18 am: 18.05.2005, 16:28 Uhr »
Dienstag 08.03.2005
Heute morgen stand die Grundreinigung unserer Ausrüstung und Waschen auf dem Programm. Nach dem wir diese lästigen Tätigkeiten hinter uns gebracht und gefrühstückt hatten, sind wir zum Homosassa Springs Wildlife State Park gefahren. Ursprünglich wollten wir in Crystal River Manatees „gucken“ bzw. sogar einen Tauchgang einlegen. Die unvorhergesehenen Reinigungstätigkeiten haben uns im Zeitplan stark zurückgeworfen und außerdem war das Wetter nicht sehr schön. Es war ziemlich windig und die Boote zu den Manatess bzw. zum Tauchen sind ohnehin nicht gefahren. Wären optimale Bedingungen gewesen, hätten wir natürlich die Wäsche verschoben.
Im Wildlife State Park sind wir vom Parkplatz aus mit dem Boot in den Park gefahren. Man kann mit einem kleinen Bähnchen vom Visitor Center in den Park fahren, wir zogen die Bootsfahrt allerdings vor. Der State Park ist ein Sanctuary für einheimische Vögel und Manatees. Manatees sind hier das ganze Jahr über zu sehen. Das liegt mit daran, dass es sich teilweise um eine Krankenstation handelt. Sind die Manatess wieder gesund, dürfen sie zurück in die Freiheit. Wie schon im Blue Springs State Park konnte man hier sehr nah an die Manatees ran. Besser gesagt, sie lagen am Ufer, haben ihre Nahrung in Form von Blättern und Blüten zu sich genommen und sich durch Besucher in keiner Weise stören lassen. Weiterhin gab es hier einen sehr großen Teich, in dem natürlich Alligatoren wohnten. Schlau sind die Blue Herons, die ihre Nester um diesen Teich anlegen. Hauptfeinde der Reiher sind die Racoons, die gerne die Nester plündern. Allerdings stehen Waschbären auf der Speisekarte der Alligatoren. So sind die Nester der Reiher hier sehr sicher.
Ganz witzig im State Park war folgende Begebenheit zu beobachten: Im Gehege der Florida Panther landete ein Reiher und wollte sich hier ausruhen. Den Panther hat er nicht gesehen, wohl aber umgekehrt. Der Panther wollte keinen Besuch von einem gefiederten Gesellen und hat sich angeschlichen. In aller letzter Sekunde merkte der Reiher, dass hier ein Angriff auf ihn statt fand und flog davon. Glück gehabt für den Vogel, Pech für den Panther.
Schön anzusehen war im Park auch eine Entenart, die einen Streifen am Hals hatten und wie „beleuchtet“ aussahen.
Am frühen Nachmittag ging unsere Fahrt weiter Richtung Tampa. Einen Stopp legten wir in Tarpon Springs, der Schwamm-Hauptstadt von Florida, ein. In früheren Zeiten waren die Griechen führend im Tauchen nach Schwämmen. Es wurde von den dortigen Firmen sehr viele griechische Einwanderer eingestellt. Noch heute leben hier sehr viele Griechen. Die Bootsfahrt (angeboten von der St. Nicholas Boat Line, Dodecanese Blvd) zu den Schwammbänken, auf der Schwammtaucher ihre Ausrüstung und Technik zeigten, fand wegen des immer noch sehr starken Windes nicht statt. In den Geschäften in Tarpon Springs gab es Schwämme in verschiedensten Preislagen und Qualitäten.
Etwas nervig an diesem Tag war der viele Verkehr. Das Gebiet von Homosassa Springs bis nach Tampa ist eigentlich eine große Stadt. Deshalb waren die Straßen total überfüllt und es ging oft nur sehr langsam voran. Und dann die unzähligen Ampeln.....
Gewohnt haben wir in Tampa im Best Western Westshore. Abendessen waren wir bei Charleys, einem Steakhause, direkt in der Nähe des Best Western Hotels. Wir dachten, Dienstag abends muss man nicht reservieren, wer geht da schon essen. Das war ein Fehler, denn wir haben 45 Minuten auf einen freien Platz gewartet und das Restaurant ist sehr groß.. Das Warten hat sich gelohnt. Dem Tuna Sashimi als Vorspeise konnte wir natürlich nicht widerstehen. Das Essen war spitzenmäßig, das kleinste Steak hatte 13 ounces. Als special für 2 Personen mit viel Hunger ist die Combo empfehlenswert: 50 ounces Porterhouse mit 1.5 lbs Lobstertail.
Genau so groß wie die Hauptgerichte waren die Desserts. Als wir die Mengen sahen, die an den Nachbartisch geliefert wurden, nahmen wir davon Abstand.
Einen Schlummerdrink haben wir in der Bar des Best Western eingenommen. Und so ging ein weiterer schöner und erlebnisreicher Urlaubstag zu Ende.

*Anette

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #19 am: 19.05.2005, 18:55 Uhr »
Und der nächste Tag

Mittwoch, 09.03.2005
Gefrühstückt haben wir im Restaurant des Hotels, immerhin war ein continental breakfast buffet im Übernachtungspreis enthalten. Die Bedienungen im Restaurant waren sehr unfreundlich und wortkarg.
Wegen des starken Regens beschlossen wir nach St. Petersburg zu fahren und ins Dali Museum zu gehen. Die Idee an einem Regentag hierher zu gehen, hatten andere Leute ebenfalls und es war im Museum voll. Wir nahmen an einer Führung teil, diese fand allerdings wegen der vielen Besucher nur an den „großen“ Bildern statt. Mein Lieblingsbild im Dali Museum ist das Bild (ich kenne nur den englischen Titel) Hallucinogenic Toreador. Unglaublich was man da in diesem Bild alles sehen kann. Ob ich das auch ohne ausführliche Erklärung gesehen hätte, wage ich zu bezweifeln. Ok, der große Kunstexperte bin ich eh nicht. Weitere bekannte Dali Bilder, die hier zu sehen waren, sind die „Disappearing bust of Voltaire“, „Discovery of America“ und „Gala contemplating the Mediterranean Sea“. Betrachtet man dieses zu letzt genannte Bild aus einigen Metern Entfernung, sieht man das Portrait von Abraham Lincoln.
Als wir aus dem Museum sind, schüttete es nach wir vor. An eine Outdooraktivität war heute überhaupt nicht zu denken. Deshalb sind wir weiter nach Sarasota ins Ringling Estate gefahren. Der Komplex besteht aus 3 Museen, einer Kunstgalerie, dem Wohnhaus der Ringlings und dem Zirkus Museum. Das Wohnhaus kann nur mit einer Führung besichtigt werden. Wir bekamen Karten für die Tour um halb fünf Uhr. Bis dahin besuchten wir zunächst das Zirkus Museum, welches ich sehr interessant fand. Mal was ganz anderes. Früher waren in einem Zirkuszelt dieses doch  sehr großen Zirkus, nicht nur eine Arena sondern drei. Das kann man an einem Zirkuszeltmodell, welches liebevoll und detailgenau gebaut ist, sehr gut sehen. Der letzte Auftritt des Zirkus Ringling, Barnum und Bailey in einem Zelt war im Jahre 1956. Danach hatten sie nur Auftritte in großen Hallen. Es gab viele Plakate, Zirkuswagen, Kostüme und sonstiges zum Thema Zirkus zu sehen.
Nach dem Zirkus Museum sind wir schnell ins Kunstmuseum. Wir wären gerne in diesem Park etwas umhergelaufen, entfiel aber wegen des immer noch sehr starken Regens.
Witzig fand ich ein Bild von Diego Velasquez, ein sehr „christliches“ Bild, der Gag, es waren Engel gemalt, die Haushaltsarbeiten erledigten, z.B. Wäsche aufhängten.
In dieser Galerie hängt auch das größte Bild von Thomas Gainsborough das er je gemalt hat und dieses ist auch das einzige seiner vielen Bilder von Pferd und Reiter, auf dem der Reiter auf dem Pferd sitzt.
Das letzte Museum welche wir heute besuchten, war das Wohnhaus von John und Mable Ringling, welches den Namen Ca d´Zan trägt. Dieser Name bedeutet „house of John“. Die Villa liegt direkt am Wasser mit einer sehr großen Terrasse davor. Die Lieblingsfarbe von Mable war grün, deshalb ist in diesem Haus auch sehr viel mit der Farbe grün eingerichtet. Mable starb im Alter von 59 Jahren. Das Glas für die Fenster wurde aus Italien importiert. Die Ringlings hatten außerdem den ersten Fahrstuhl in einem privaten Gebäude in Florida. Zog John die Gardinen in seinem Schlafzimmer auf, konnte er aus den Fenstern seinen ganzen Besitz sehen.
Zum Abendessen sind wir in den Melting Pot gefahren. Die Kette „Melting Pot“ sind Fonduerestaurants die es überall in USA gibt. Das Essen dort ist sehr, sehr lecker.
Wir wählten als Vorspeise Käsefondue, als Hauptgericht Fondue Bourguinonne und nach einem Schokoladenfondue waren wir für die nächsten Stunden gesättigt. Als wir nach dem Essen zurück ins Hotel gefahren sind, hörte endlich der Regen auf.

*Anette

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #20 am: 23.05.2005, 18:11 Uhr »
Donnerstag, 10.03.2005
Nachdem wir unsere sieben Sachen eingepackt und ins Auto geladen hatten, setzten wir unsere kleine Rundreise fort. An diesem Morgen war die Strassen sehr voll. Wir sind auf dem Highway 4 Richtung Osten und dann auf die I 75 Süd. Auf dem Highway 4 befand sich eine riesengroße Baustelle und wir brauchten fast 40 Minuten, um auf die
I 75 zu gelangen. Auf dieser hatten wir zum Glück dann freie Fahrt. In Ellerton in den Prime Outlets haben wir einen kurzen Stopp eingelegt und im dortigen Food Court gefrühstückt. Es war heute super gutes Wetter, blauer Himmel, Sonnenschein, Temperaturen an die 25°C und wir konnten draußen sitzen.
5 Meilen südlich von Ellerton haben wir die I75 verlassen und sind auf der Straße # 64 an endlosen Erdbeerfeldern vorbei, bis zum Lake Manatee State Park gefahren. Wir suchten den Gopfer Trail. Der Trailhead ist allerdings nicht direkt in der Lake Manatee State Recreation Area, sondern einige Meilen weiter auf der 64, genau auf der gleichen Seite wie das Visitor Center. In der Trailbeschreibung stand, auf diesem Loop würde man viel wildlife sehen u.a. Indigo snakes, rabbits, bobcates, foxes, eagles. Wir haben uns sehr angestrengt, aber leider überhaupt kein einziges Tier gesehen. Ok, die Mittagszeit ist nun auch keine optimal Zeit für Tierbeobachtungen. Der Loop war mit 1.9 Meilen nicht allzu groß. Es gibt aber jede Menge Seitentrails und wer Lust hat, kann diesen Loop beliebig verlängern.
Auf dem Rückweg zur Interstate haben wir uns an einem Stand ein Körbchen Erdbeeren gekauft und uns anschließend schmecken lassen.
Weiter ging die Fahrt nach Fort Myers zum Edison und Ford Estate. Die Wohnhäuser und die Gartenanlage dürfen nur mit einer Tour besucht werden. Das Labor und das Museum kann man alleine besichtigen. Leider wurde die Wohnhausanlage gerade renoviert und wir konnten in die Häuser nicht rein. Dafür gab’s ein Re-entry Ticket.
1885 kam Thomas Alva Edison zum ersten Mal nach Fort Myers. Ihm gefiel es dort so gut, dass er schon nach wenigen Tagen beschloss, sich hier Land zu kaufen und ein Haus zu bauen. Bereits ein Jahr später zog er mit seiner Frau dort ein. Als Henry Ford seinen Freund Thomas besuchte, gefiel es ihm in Fort Myers auch sehr gut. 1916 baute er ein Haus direkt neben dem Edison Gebäude. Dieses war sein Wohnsitz im Winter.
1988 kaufte die Stadt Fort. Myers das Anwesen. Nach der Restaurierung wurde es 1990 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Im Museum sind zahlreiche Erfindungen von Edison ausgestellt und erklärt.
Im Vergleich zum Ringling Anwesen ist dieser Gebäudekomplex sehr bescheiden.
Unser Übernachtungsziel war das Outrigger Beach Hotel am Estero Blvd. Wir kamen erst kurz vor Sonnenuntergang im Hotel an, denn es war wahnsinnig viel Verkehr und oftmals auch Stau. Aber es reichte gerade noch, um ein paar Fotoaufnahmen von der untergehenden Sonne zu machen. Wir wohnten im südlichen Teil von Ft Myers Beach und wollten uns nicht mehr mit dem Auto Richtung Norden quälen. Also fuhren wir weiter Richtung Süden und fanden ein paar Meilen hinter dem Lovers Key State Park ein Restaurant. Es war kurz vor halb acht Uhr und wir wurden beim Betreten gleich darauf aufmerksam gemacht, dass um halb acht Uhr die letzte Essensbestellung aufgenommen wird, um halb neun Uhr ist Feierabend. Das Essen hier war gut, ich habe eine Zwiebelsuppe und einen Fischteller gegessen.
Zurück im Hotel haben wir es uns an der Pool-Bar gemütlich gemacht. Allerdings nicht sehr lange, denn um 21 Uhr ließ der Barkeeper die Rollläden herunter und es war Feierabend. Eine andere Bar gab es in diesem Hotel nicht und mit dem Auto wollten wir nicht mehr fortfahren. Wir haben noch einen kleinen Strandspaziergang unternommen und uns früh aufs Ohr gelegt.

*Westernlady

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #21 am: 23.05.2005, 18:27 Uhr »
Anette, es einfach schön, Reiseberichte zu lesen und dabei Straßen- und Ortsnamen zu finden, die man selbst erst vor kurzem besucht hat  :D

Für die Prime Outlets hab ich mir leider keine Zeit genommen: als ich dort war stand Gamble Plantation und dann später das Dali Museum auf dem Programm.

Ich denke aber, meine VISA wird´s mir danken  :oops:  :D

Bitte schreibe weiter so schön ausführlich - ich leg mich dann auf die Lauer nach dem nächsten 99 Euro Flug nach Florida  :lol:

*Anette

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #22 am: 23.05.2005, 19:27 Uhr »
Silke, viel gibt es nicht mehr zu schreiben, habe nur noch den Freitag und den Samstag vormittag. Freitag kommt Corkscrew und da bist Du doch eh schon gewesen.

Anette

*Anette

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #23 am: 24.05.2005, 17:48 Uhr »
Freitag, 11.03.2005
Frühstück holten wir uns heute morgen direkt gegenüber vom Hotel im örtlichen 7/11. Wir hatten vorher das Auto geladen, ausgecheckt und während ich das Frühstück und die Heißgetränke besorgte, tankte Wolfgang unseren Equinox auf und wartete auf dem Parkplatz des 7/11. Das Einkaufen des Frühstückes dauerte etwas länger, da ich aufgehalten wurde, denn ich hatte mir keine Deckel für den Kaffeebecher genommen. Das konnte die Frau an der Kasse nicht verstehen. Auch die Erklärung, ich würde nur die Tür rausgehen, mein Mann warte im Auto draußen und wir würden sofort den Kaffee trinken, genügte ihr nicht. Ich verstand nun meinerseits nicht, warum ich unbedingt für diese 3 Meter Fußweg zwei Deckel benutzen soll, die dann nach einer halben Minute im Müll laden. Ich fragte nochmals genau nach und das Rätsel war gelöst: wenn ich nach draußen gehe, könnte doch Staub von der Strasse in den Kaffee gelangen!!!. Ich versicherte der Frau, ich werde mich beeilen, dass ich ins Auto komme und so viel Staub würde schon nicht in das schmackhafte Getränk dringen.
Nach dem Frühstück fuhren wir zum Corkscrew Swamp. Dieses Sanctuary ist 15 Meilen östlich der I 75, die Adresse: 375 Sanctuary Road, Naples. Wir waren zeitlich sehr früh dort und es war morgens noch ziemlich leer. Es gibt einen 2.5 Meilen langen Boardwalk. Am Anfang des Weges sahen wir nicht sehr viele Tiere. Dieses änderte sich jedoch auf dem letzten Drittel des Weges. Unzählige Vogelarten, Alligatoren, witzig: ein sich gerade häutender Lizard, eine schwarze Schlange, die sich im Wasser aufhielt und jede Menge Schildkröten. Gut haben uns die Night Herons gefallen, die auf ihren Schlafplätzen vor sich hin dösten. Die sahen sehr gut aus.
Welche Vogelarten wir im Corkscrew Swamp gesehen haben, weiß ich nicht genau, große Ornithologen sind wir nicht und was nun der Unterschied zwischen Ibis, Heron, Egret, Storks, Woodstorks, Limpkin und Anhinga ist, ich habe keine Ahnung. Es war super schön in diesem Gebiet und wir haben den gesamten Morgen hier zugebracht.
Danke Easy für diesen super Tipp.
Wir wollten/mussten an diesem Tag noch bis Miami fahren, deshalb konnten wir länger hier verweilen. Wir sind über die Straße 29 zur 41 gefahren. Die 29 scheint ein bevorzugter Aufenthaltsplatz für Florida Panther zu sein. Überall entlang der Straße standen große Schilder mal soll langsam fahren, große Schutzzäune rechts und links, nachts war die Geschwindigkeit auf 30 Meilen begrenzt. Scheint eines der Gebiete in Florida zu sein, wo es diese seltene Tierart noch gibt.
Kurz nach der Einmündung der 29 auf die 41 war in Fahrtrichtung Miami links neben der Straße ein Teich/Fluss. Hier sahen wir zum letzten Mal in diesem Urlaub Manatees. Der nächste Stopp war am H.P. Williams Roadside Park. Auch hier hatten wir über einen Alligatormangel nicht zu klagen. Ein Besucher schupste einen auf der Wiese liegenden Alligator an. Der Gator ist sofort ins Wasser gesprintet und abgetaucht. Die Rangerin, die dort stationiert ist, hat den Vorgang natürlich mitbekommen und war sehr sauer. Überall stehen Schilder, man soll sich den Gators fernhalten, bei Missachtung sei eine Strafe von einigen Dollar fällig. Ich habe mich gefragt, warum diese angekündigte Strafe hier nicht knallhart durchgezogen wurde. Der Typ war noch da, die Rangerin wusste wer es war, warum also nur eine Ermahnung? Ich glaube nicht, dass das den Typen sehr beeindruckt hat.
Auf der Fahrt Richtung Miami fuhren wir noch im Big Cypress die Loop Road, welche bei Monroe Station abzweigt und weiter im Osten wieder auf die 41 trifft. Diese Straße ist zwar nicht asphaltiert, aber in einem sehr guten Zustand und kann auch mit Wohnmobilen befahren werden. Der Fluss und die Ufer hier waren übersät mit Alligatoren aller Größenordnungen. Weiterhin in den Tümpeln und kleinen Seen unzählige von Vögeln aller Gattungen und Schildkröten. Zum Wandern des einen oder anderen kleinen Trails hatten wir leider keine Zeit mehr, denn es war nun schon später Nachmittag und wir mussten noch weiterfahren.
In Miami haben wir im Mariott am Flughafen gewohnt. Zum Abendessen waren wir im Pearls in Miami Beach. Neben dem obercoolen Design und der Einrichtung ist das Essen dort hervorragend.

*Heiner

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #24 am: 24.05.2005, 22:42 Uhr »
Hi Anette!
Vielen Dank für den Bericht. Ich habe sehr viele Anregungen bekommen, und werde bestimmt auf vielen Deiner Spuren wandern.
Gruß Heiner


Wat mutt, dat mutt

*Westernlady

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #25 am: 24.05.2005, 22:58 Uhr »
Anette, Corkscrew hat mir auch sehr, sehr gut gefallen.
Auch von mir ein herzliches Dankeschön an Easy, von ihm hatte ich auch den Tipp  :D
Auf dem Boardwalk habe ich nur 4 andere Besucher gesehen, ich war so gegen 15 Uhr dort.
Leider für Tierbeobachtungen wohl nicht so eine geeignete Zeit, Tiere hab ich nämlich kaum gesehen.

*Matze

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #26 am: 24.05.2005, 23:18 Uhr »
Anette, wieder schöner Bericht! Für mich auch interessant, weil doch ein wenig Neugierde über Florida geweckt wurde!!
Aber eine Frage muß ich loswerden: Was sind Manatees?
Gruß Matze




San Francisco!!

*Wiley_E._Coyote

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #27 am: 25.05.2005, 00:09 Uhr »
Moin,

Manatees sind Seekühe.

Hier:
Manatees

Seekühe

Wir haben sie vor 2 Jahren hier gesehen:
Homosassa-Springs

Rainer
Groucho Marx: "Those are my principles. If you don't like them I have others."

*Anette

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #28 am: 25.05.2005, 16:17 Uhr »
Samstag, 12.03.2005
Nach dem Frühstück im Hotelrestaurant, es gab eine reichhaltige Auswahl am Büffet, sind wir zum Parrot Jungle gefahren. Dieser ist im letzten Jahr umgezogen und seine neue Heimat ist nun direkt gegenüber des cruise-ship terminals. Der Park öffnete erst um 10 Uhr, wir waren etwas früher da und mussten ein paar Minuten warten. Shows haben wir uns keine angesehen, dafür hatten wir keine Zeit. Als wir bei den Affen geguckt haben, kam ein Angestellter vorbei, der ein Stinktier, welches schlief, auf dem Arm hatte. Er brachte es in sein Tagesquartier und da wir sehr interessiert geschaut haben, fragte er, ob wir mitkommen möchten. Natürlich durfte sowohl Wolfgang als auch ich das nette Tierchen mal halten. In der Nähe der Schlangen ist eine Abteilung, wo verschiedene Tiere in Körbchen und/oder „Transportbehältern“ untergebracht sind und diese tagsüber, natürlich unter Aufsicht, von den Besuchern angegriffen bzw. gehalten werden können. Dazu gehörte auch das Stinktier, mit dem wir schon Bekanntschaft geschlossen hatten.Ok,bei bei der Schlange und der australischen Echse hatte ich kein Problem. Als nächstes nahm mein Mann eine Tarantel auf die Hand und dann wurde es für mich kritisch, denn nun war ich an der Reihe. Die Neugierde siegte, ich nahm die Tarantel auf die Handfläche. Und...sie tat mir nichts, ich tat ihr nichts, wir wurden Freunde!!
Um zwölf Uhr machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel, nicht ohne noch einen Blick auf die gigantischen Kreuzfahrtschiffe zu werfen. Wir packten unser Gepäck flugfertig und nach einem kurzen Mittagessen in einem unserer Lieblingsrestaurants in Florida, dem Pitcher (im Mariott Hotel) fuhren wir gegen 2 Uhr zum Flughafen. Der Flug LH 463 startete um 16 Uhr und am nächsten Morgen kamen wir wieder in Frankfurt an. Ein wunderschöner Urlaub war zu Ende.

Uns hat es in Florida ausgesprochen gut gefallen. Es ist sehr abwechslungsreich, Natur, Städte, wobei wir von St. Augustine begeistert sind, Strände und was uns immer sehr wichtig ist, Tiere beobachten. All das haben wir in Florida gefunden. Wir werden schon im August bei unsere Rundreise „Deep South“ wieder in Florida sein und dann den uns bisher unbekannten nordwestlichen Teil erkunden.

Ich würde auch gerne ein paar Tage nach Sturgis fahren, um mir dort das HD Treffen, welches jährlich Anfang September ist, anzugucken.....und von dort mit einer Harley ein kleine Rundreise unternehmen..........Aber nun warten wir hier in Deutschland auf schönes Wetter, damit wir auf unseren japanischen Joghurbechern ein paar Runden drehen können.

Und in Hofheim gibts die Bilder dazu und einen kurzen  Videofilm, natürlich mit Originalsound :wink:

@Heiner, ich habe die Fertigstellung des Berichts noch vor Deiner Abreise geschafft! Das wollte ich doch bis zum 27.5. erledigt haben  :wink:

*Westernlady

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #29 am: 25.05.2005, 16:28 Uhr »
Zitat von: Anette

Die Neugierde siegte, ich nahm die Tarantel auf die Handfläche. Und...sie tat mir nichts, ich tat ihr nichts, wir wurden Freunde!!


Anette, ich ziehe den Hut vor Dir  :respekt:
So neugierig könnte ich gar nicht sein, mich dazu zu überwinden  :zuberge:
Nichmal aus Angst, dass sie mir was tun könnte, sondern vor lauter Abscheu. Für mich gibt´s nix Schlimmeres als Spinnen  :flennen2:

*Heiner

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #30 am: 25.05.2005, 16:46 Uhr »
Hi Anette
Zitat von: Anette


@Heiner, ich habe die Fertigstellung des Berichts noch vor Deiner Abreise geschafft! Das wollte ich doch bis zum 27.5. erledigt haben  :wink:


Dafür möchte ich mich auch bei Dir ganz herzlich bedanken.
Ich habe wirklich noch Anregungen bekommen, die ich noch in unserer Reise eingebaut habe.
Gruß Heiner


Wat mutt, dat mutt

*Anette

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #31 am: 25.05.2005, 17:08 Uhr »
@Silke ich war auch nicht immer so mutig in Bezug auf Spinnen. Wir waren vor Jahren in Namibia auf einer Lodge. Abendessen war wie dort üblich immer im Freien, festlich gedeckter Tisch, eine Menge Leute beim Essen. Mein Mann saß mir an der Tafel gegenüber. Ich wurde von meinem Nachbarn drauf aufmerksam gemacht, da sei eine Spinne in der Nähe meines Tellers. Nun was wollte ich machen, drauf hauen ging nicht, Wolfgang zur Hilfe bitten, wollte ich auch nicht, selbst ist die Frau. Ich nahm die Spinne in die Hand und setzte sie wohlbehalten im Gelände wieder ab. Ab da war mein Horr vor Spinnen beseitigt  :D

@Heiner, da bin ich dann mal auf Deinen Reisebericht gespannt und was ich von Dir für Tipps für August bekomme   :D

Anette

*Utah

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #32 am: 25.05.2005, 22:02 Uhr »
Vielen Dank für deinen Bericht Anette  :applaus: , ich freue mich schon auf die Bilder zum nächsten Treffen.
Viele Grüße
Utah



Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.

*Matze

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #33 am: 25.05.2005, 22:32 Uhr »
Zitat von: Anette
@Silke ich war auch nicht immer so mutig in Bezug auf Spinnen. Wir waren vor Jahren in Namibia auf einer Lodge. Abendessen war wie dort üblich immer im Freien, festlich gedeckter Tisch, eine Menge Leute beim Essen. Mein Mann saß mir an der Tafel gegenüber. Ich wurde von meinem Nachbarn drauf aufmerksam gemacht, da sei eine Spinne in der Nähe meines Tellers. Nun was wollte ich machen, drauf hauen ging nicht, Wolfgang zur Hilfe bitten, wollte ich auch nicht, selbst ist die Frau. Ich nahm die Spinne in die Hand und setzte sie wohlbehalten im Gelände wieder ab. Ab da war mein Horr vor Spinnen beseitigt  :D

@Heiner, da bin ich dann mal auf Deinen Reisebericht gespannt und was ich von Dir für Tipps für August bekomme   :D

Anette


Anette, hast Du versehentlich meine Frage übersehen? Ich wollte mal wissen, was Manatess sind?
Habe absolut keine Ahnung!!
Gruß Matze




San Francisco!!

*Heiner

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #34 am: 25.05.2005, 23:04 Uhr »
Hi Matze!
Zitat von: Matze
Anette, wieder schöner Bericht! Für mich auch interessant, weil doch ein wenig Neugierde über Florida geweckt wurde!!
Aber eine Frage muß ich loswerden: Was sind Manatees?

Zitat von: Wiley_E._Coyote
Moin,

Manatees sind Seekühe.

Hier:
Manatees

Seekühe

Wir haben sie vor 2 Jahren hier gesehen:
Homosassa-Springs

Rainer


Gruß Heiner


Wat mutt, dat mutt

*Matze

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #35 am: 25.05.2005, 23:11 Uhr »
Zitat von: Heiner
Hi Matze!
Zitat von: Matze
Anette, wieder schöner Bericht! Für mich auch interessant, weil doch ein wenig Neugierde über Florida geweckt wurde!!
Aber eine Frage muß ich loswerden: Was sind Manatees?

Zitat von: Wiley_E._Coyote
Moin,

Manatees sind Seekühe.

Hier:
Manatees

Seekühe

Wir haben sie vor 2 Jahren hier gesehen:
Homosassa-Springs

Rainer


Gruß Heiner


Heiner, Danke! Habe anderes Posting übersehen!!
Gruß Matze




San Francisco!!

*Doreen & Andreas

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #36 am: 26.05.2005, 09:09 Uhr »
Sehr schöner Bericht, Anette. Vielen Dank für´s "mitnhemen".
Paddeln mit Alligatoren, Kuscheln mit Taranteln...  :wink:
Aber im Ernst, bisher war Florida nicht so unser Traumziel, aber Dein Bericht macht wirklich Lust darauf.
Viele Grüße,
Andreas
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*Matze

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #37 am: 26.05.2005, 21:22 Uhr »
Zitat von: Doreen & Andreas

Aber im Ernst, bisher war Florida nicht so unser Traumziel, aber Dein Bericht macht wirklich Lust darauf.


Geht mir genauso, habe es Anette auch schon geschrieben! Bis jetzt verband sich für uns mit Florida immer nur Sonne, Strand und Meer! Und dass ist nicht so unser Ding!
Aber Anettes Bericht und sicherlich noch weitere Berichte (Silke!) werden dieses Bild bestimmt korrigieren!
Gruß Matze




San Francisco!!

*die_franken

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Re: Bike Week in Daytona und Florida Rundreise im März 2005
« Antwort #38 am: 31.12.2005, 11:27 Uhr »
@Anette

cooler Bericht zur Bike Week! Ich fliege im März 2006 nach Daytona zur Bike Week eine Woche nur BIKES und PARTY.

freu, freu mich

Gruß
die_franken

 

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