Am letzten halbe Tag, waren wir noch in La Jolla und haben uns die Massen an Seelöwen angeschaut, bevor wir dann über einen kleinen Umweg über Old Town San Diego zum Flughafen sind. Auf abgeben und ab zum Flughafen. Nochmal einen letzten Starbucks Shake und ab geht's nach Hause.
Zwischen Ankunft und Abschied
Der letzte Tag einer Reise trägt zwei Gesichter. In ihm wohnt die Freude, bald wieder heimzukehren – in die vertrauten Räume, zu den Menschen, die das eigene Leben füllen, in den Rhythmus des Alltags, der Sicherheit schenkt. Und zugleich schwingt in ihm eine leise Trauer: jene Ahnung, dass etwas zu Ende geht, das mehr war als nur eine Folge von Tagen.
Drei Wochen fern der Heimat, und doch näher zueinander als je zuvor. Hawaii, der endlose Ozeane, das Licht der Nationalparks, das Leuchten der Städte – all das bleibt in der Erinnerung wie Spuren im Sand, die die Zeit nicht völlig verwehen kann. Man war zu zweit unterwegs, wirklich beisammen, im Hier und Jetzt. Kein Alltag, keine Termine, nur die Gegenwart und das Staunen. Natürlich gab es auch Momente der Müdigkeit, kleine Tiefen – aber sie verblassen neben den Höhen, die die Seele weiten.
Dann kommt der Flughafen. Dieses sonderbare Niemandsland zwischen Fernweh und Heimkehr. Man schaut zurück auf all das Erlebte und spürt ein leises Ziehen im Herzen. Wann werde ich wieder hier sein? Werde ich überhaupt wieder hier sein? Doch vielleicht liegt gerade in dieser Ungewissheit die Schönheit der Reise. Sie ist endlich – und gerade dadurch unvergesslich.
Jede Reise verändert uns ein wenig. Sie schweißt zusammen, öffnet den Blick, lässt uns das Zuhause neu sehen. Und so trägt man am Ende nicht nur Souvenirs und Fotos im Gepäck, sondern auch ein stilles Wissen: Dass jeder Abschied zugleich ein Versprechen ist. Das Versprechen, wieder aufzubrechen – irgendwann.
Fortsetzung folgt...? 2026 machen wir keinen Urlaub, wieder etwas Zuhause im Haus investieren und wir bekommen Besuch aus Hawaii *freu*. Was 2027 bringt weiß noch keiner