Snow White & Red Rocks - 16 Tage im SW der USA

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*freddykr

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Snow White & Red Rocks - 16 Tage im SW der USA
« am: 22.04.2007, 15:50 Uhr »
In unseren bisherigen Südwest-Reisen in den USA haben wir immer die Gegend um Moab sträflich vernachlässigt. Das sollte sich dieses Jahr endlich mal ändern.
Aus diesem Grund auch der Termin im März/April, denn auf 40°C hatten wir keine Lust und zu der Zeit sollte es doch schon angenehm warm sein (so 10-15°C und Sonne, das wäre perfekt).
Beruflich war der Termin im letzten Jahr schnell abgestimmt und genau auf das Osterwochenende gelegt. So spart man halt auch noch Urlaub.
Zeitlich hatten wir dann etwas mehr als 2 Wochen.

Dann konnte die Planung beginnen und heraus kam eine Mischung aus Standard-Sachen ala Arches und Canyonlands und eine für uns völlig neue Erfahrung auf Gravelroads in der Umgebung von Page und der San Rafael Swell.
Im Endeffekt hatte ich ein halbes Buch mit Wegbeschreibungen, Topo-Karten und GPS-Koordinaten ausgedruckt. Auch ein Klappspaten war im Army-Shop günstig aufzutreiben. Man weiß ja nie, ob Grabungsarbeiten anstehen. ;-)

Ein paar Wochen vor Tag X hieß es dann plötzlich: „Der A380 kommt nach Frankfurt“ und man konnte sich bei uns im Intranet für Flüge nach Singapur, New York und Washington eintragen und auf ein glückliches Los hoffen. Da Washington genau auf unseren Urlaub fallen würde, uns dieses Ziel aber am meisten gereizt hat, war der Beginn des Südwest-Abenteuers wieder völlig offen. Leider war uns das Los-Glück nicht hold und wir konnten uns wieder auf unseren Urlaub konzentrieren.

Ein Blick auf den Wetterbericht in den letzten Tagen davor ließ eigentlich nur Gutes hoffen. Bis auf einen Tag zu Beginn war nur Sonne gemeldet und das bei ca. 20°C. Wenn man Wetterberichten nur trauen könnte… :roll:

Kurz vor Toresschluss konnten wir sogar noch einen Tag mehr verplanen, da unser angepeilter Flug am 26.03. nach Denver ziemlich voll war (das Risiko stehen zubleiben war uns einfach zu groß) und Condor in der Woche vor unserem Urlaub noch mal Fliegenpreise machte. So schlugen wir dort bei einem Flug am 25.03. direkt nach Las Vegas zu.
Da ich Mietwagenbuchungen sowieso immer erst 1-2 Tage vor Abflug mache, war dies auch kein Problem und ich buchte unseren SUV bei Alamo am 23.03..

Den Samstag (24.03.) verbrachten wir mit Packen und x-mal kontrollieren, ob wir auch alles dabei haben.
Am Abend durfte ich dann noch mal in die Firma, eine Software-Umstellung sollte unbedingt noch an dem Wochenende gemacht werden. Warum suchen sich alle eigentlich immer die dämlichsten Zeitpunkte dafür aus? :x
Da wir nun schon mal am Flughafen sind, haben wir natürlich gleich eingecheckt, was mit ein bisschen hin und her irgendwann auch geklappt hat. Ist halt mit der EDV alles nicht so einfach heutzutage. ;-)
Im Endeffekt hatten wir nach 45 Minuten unsere Plätze und wir konnten wieder nach Hause und uns entspannt auf den morgigen Tag freuen.
Viele Grüße,
Danilo


*americanhero

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Re: Snow White & Red Rocks - 16 Tage im SW der USA
« Antwort #1 am: 22.04.2007, 18:39 Uhr »
Hallo Danilo,

na, da bin ich doch gleich mal mit von der Partie und kann mir noch alle Plätze aussuchen. Mal sehen, in welche schönen Ecken wir entführt werden, es sind sicherlich einige dabei, die auch bei uns nächsten Monat anstehen.  :lol:
Dann kann ich ja die nächsten Tage immer zwischen dem quitschgelben Hummer und eurem Gefährt hin und herspringen.


Greetz,


Yvonne

*Dania

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Re: Snow White & Red Rocks - 16 Tage im SW der USA
« Antwort #2 am: 22.04.2007, 19:20 Uhr »
Hallo!

Na das ist doch prima, die Gegend um Moab steht ja dieses Jahr auch bei uns an, da fahre ich doch direkt mal mit!

Lg Dania

*jolly

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Re: Snow White & Red Rocks - 16 Tage im SW der USA
« Antwort #3 am: 22.04.2007, 19:25 Uhr »
Hi!

Da muss ich auch mit. Stehe schon mit euch an der Choice Line um mir einen guten Platz zu sichern?
Wann geht's los?

Gruß Eva

*Utah

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Re: Snow White & Red Rocks - 16 Tage im SW der USA
« Antwort #4 am: 22.04.2007, 20:27 Uhr »
Hi Danilo!

Ich fahr zwar selbst noch durch die Gegend  8) aber als gespaltene Persönlichkeit für mich kein Problem bei dir dabei zu sein ;-)
Viele Grüße
Utah



Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.

*freddykr

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Re: Snow White & Red Rocks - 16 Tage im SW der USA
« Antwort #5 am: 23.04.2007, 18:33 Uhr »
Dann wollen wir mal in den Urlaub starten.
Große Bilder gibts übrigens per Klick aus Bild. ;-)

25.03.07 Frankfurt – Las Vegas

Da wir schon am Samstag unseren Kühlschrank geleert hatten, verzichteten wir auf ein Frühstück und fuhren kurz nach 8:00Uhr per Bus und S-Bahn zum Flughafen Frankfurt.

An der ersten Sicherheitskontrolle war nichts los und so waren wir dort nach maximal 5 Minuten durch. An der Passkontrolle hat es schon länger gedauert, zumal genau vor uns der Beamte meinte, seinen Schalter zu schließen und wir uns somit beim nächsten wieder anstellen durften. :x
Als wir das dann endlich geschafft haben, gingen wir zuerst zum McD, um etwas zu frühstücken. Anschließend gab es für mich noch ein Schoko-Eis von Häagen Dazs. Wir deckten uns noch mit Lesestoff ein und gingen dann auch durch die zweite Sicherheitskontrolle. Hier war ebenfalls nichts los und somit saßen wir beizeiten am Gate.

Auch unser Flieger stand schon da:


Auf das Boarding mussten wir dann noch einige Zeit warten, da der Flieger mit Verspätung in Frankfurt eintraf und somit nicht rechtzeitig fertig wurde. Mit ca. 45 Minuten hoben wir dann in Frankfurt ab und der Urlaub konnte beginnen.

Insgesamt war der Flug wie fast immer recht unspektakulär. Zu Essen gab es „Pasta or Beef“. Wir entschieden uns beide für das Rind, was eigentlich ganz gut war. Das Beste am Flug war, dass die beiden Passagiere vor uns (Plätze am Notausgang) ihre Rückenlehnen nicht nach hinten stellen konnten. Damit war die Beinfreiheit in der sonst recht engen Condor-Kabine durchaus annehmbar (bei mir mit 1,88m). ;-)

Im Gegensatz zum letzten Flug 2005 hatten wir dieses Mal Glück bei der Immigration.
Unser Flieger war der einzige aus Übersee und so ging es dieses Mal recht zügig.

Von unserem Gepäck konnte man das allerdings nicht behaupten. Kam die erste Tasche noch relativ schnell, dauerte die zweite schon deutlich länger. Und die dritte Tasche kam, so wie es aussah, beinahe am Ende. Soviel zur Theorie, dass alle Gepäckstücke beieinander liegen. Anderen Passagieren erging es aber auch nicht viel besser. Wenigstens Gleichberechtigung für alle. :twisted:

Nach dem Zoll gingen wir schnurstracks zum Alamo-Bus. Der Fahrer war aber auch einer der etwas merkwürdigen Sorte. Immer wenn er bremsen musste, machte er eine Vollbremsung. An einer Einmündung stand er geschlagene fünf Minuten bis wirklich kein Auto mehr auf der kreuzenden Straße kam. Als er dann endlich losfuhr, bekam er Applaus aus dem ganzen Bus (vielleicht hatte er einfach zu viel Valium intus). ;-)

Bei Alamo angekommen, stellten wir uns in die wie immer vorhandene Schlange. Die Automaten zu benutzen, getrauten wir uns irgendwie noch nicht. Mittlerweile wissen wir, dass es ohne Probleme funktioniert. Naja, beim nächsten Mal.
Endlich an der Reihe versuchte man uns heute mal wieder ein Upgrade und eine gewisse „Road Assistance“ aufzuschwatzen, aber alles wurde natürlich abgelehnt. Dabei haben wir gleich noch einen Zettel auf der „Theke“ entdeckt, wo stand, dass die Abgabe des Autos ab April in einem neuen Mietwagenzentrum stattfindet. Gut zu wissen, also eingesteckt.

Nachdem die Bürokratie erledigt war, konnten wir dann endlich raus. Aber was ich sah, machte mich nicht wirklich glücklich. Weit und breit kein Trailblazer oder zumindest „Grand Cherokee“, nur Equinox, Saturn oder Kia’s (alles ohne Allrad) standen in der Reihe  :shock:. Nachdem der erste Schock überwunden war, wurde der erstbeste Mitarbeiter wieder ins „Lager“ geschickt, um einen Trailblazer zu organisieren. Nach ein paar Minuten rollte er auch schon mit dem begehrten Stück Stahl an  8) und bekam dafür natürlich auch 20$ Tip.
Der Wagen war in Top-Zustand. Den Reifen nach zu urteilen, hat dieser noch nie den Teer verlassen. Jedenfalls war nicht ein Steinchen zu erkennen. Reserverad und Wagenheber waren auch da, also konnte das Abenteuer beginnen.

Die erste Nacht wollten wir noch in Vegas bleiben und haben dafür das „Best Western Main Street Inn“ gebucht. Aus irgendeinem Grund waren die Preise der Strip-Hotels jenseits von Gut und Böse, so wichen wir auf das BW aus.
Dort schnell eingecheckt und die Taschen aufs Zimmer geschleppt. Dann ging es zurück auf die Piste und ab nach Henderson zum Walmart, wo wir unseren Großeinkauf, incl. Styropor-Kühlbox erledigten.
Kleine Anekdote am Rande: Wir holten uns 2 Stück der 24-Flaschen-Wasser-Packungen. Beim Bezahlen ließen wir ihn im Wagen stehen, da ja dastand, dass man schwere Dinge im Wagen lassen soll. Der Kassiererin zeigten wir ihn, sie nahm ihn zur Kenntnis und wir nahmen an, dass sie ihn auch berechnet. Naja, am Abend beim Durchschauen des Kassenbons sahen wir, dass sie ihn nicht berechnet hat. Somit waren wir zu 48 kostenlosen 0,5l Wasser-Flaschen gekommen. ;-) :lol:

Nach dem Einkauf suchten wir uns einen Parkplatz beim Plaza-Hotel (3h kostenlos) und liefen etwas die Freemont-Street entlang. In die Gegend hat es uns ja noch nie getrieben, aber diesmal musste es einfach sein. Besonders beeindruckend fanden wir die überdimensionale „Leuchtreklame“ als Dach der Straße.





So langsam kam dann doch die Müdigkeit und wir gingen noch kurz zum Subway und fuhren zurück ins Motel, wo wir doch völlig fertig ins Bett fielen.
Viele Grüße,
Danilo


*Westernlady

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Re: Snow White & Red Rocks - 16 Tage im SW der USA
« Antwort #6 am: 23.04.2007, 19:31 Uhr »
Danilo, ich freue mich auf Eure Erlebnisse  :D

*Heiner

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Re: Snow White & Red Rocks - 16 Tage im SW der USA
« Antwort #7 am: 23.04.2007, 19:47 Uhr »
Hi Danilo!

Ich fahre auch noch bei Euch mit.

Gruß Heiner



Wat mutt, dat mutt

*cleoxx

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Re: Snow White & Red Rocks - 16 Tage im SW der USA
« Antwort #8 am: 23.04.2007, 22:06 Uhr »
Hallo Danilo,

da steig ich doch gleich auch mal zu und bin gespannt auf Eure weiteren Erlebnisse!

Grüßle
Elke


*AndyOne

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Re: Snow White & Red Rocks - 16 Tage im SW der USA
« Antwort #9 am: 24.04.2007, 09:02 Uhr »
Hallo Danilo,

da noch jede Menge Platz im Trailblazer ist, steige ich noch mit ein. Ein Reisebericht, der in die San Rafael Swell führt, interessiert mich doch sehr. Wir konnten ja letztes Jahr aufgrund starken Regens dort nicht rein fahren.
bye
Andy

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*KarinaNYC

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Re: Snow White & Red Rocks - 16 Tage im SW der USA
« Antwort #10 am: 24.04.2007, 12:55 Uhr »
Ich seh schon, ich muss zwischen einem Hummer und einem Trailblazer hin + her hüpfen  :wink:

*leia

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Re: Snow White & Red Rocks - 16 Tage im SW der USA
« Antwort #11 am: 24.04.2007, 17:11 Uhr »
Ich möchte auch mit in den Trailblazer...
Viele Grüße Leia


*Doreen & Andreas

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Re: Snow White & Red Rocks - 16 Tage im SW der USA
« Antwort #12 am: 24.04.2007, 18:44 Uhr »
Ich bin zwar mit dem Nachlesen der anderen Reiseberichte noch nicht so weit, aber das muß ja kein Hinderungsgrund sein, bei Euch auch mit einzusteigen.
Der Anfang klingt jedenfalls schon mal sehr vielversprechend...  8)
Viele Grüße,
Andreas
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*freddykr

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Re: Snow White & Red Rocks - 16 Tage im SW der USA
« Antwort #13 am: 24.04.2007, 19:09 Uhr »
26.03. Las Vegas – Hurricane

Durch Jetlag mal wieder zeitig munter, war die erste Bewegung gleich zum Fernseher. Denn eines hatten wir gestern vergessen --> Weatherchannel.
Die Aussicht war allerdings alles andere als rosig. Sollte heute noch mal ein schöner Tag werden, war ab morgen für die nächsten Tage nur noch Bewölkung mit Regen gemeldet. Außerdem sollten sich die Temperaturen wieder den 0°C annähern (tagsüber wohlgemerkt).  :flennen2:
Naja, ziehen wir den heutigen Tag erstmal durch und schauen heute Abend noch mal.  :?

Frühstück war in diesem BW leider nicht inklusive und so machten wir uns beizeiten auf die Socken unserem Ziel „Little Finland“ auf dem I15 immer näher kommend. Am Exit 112 fuhren wir allerdings erstmal vorbei und landeten in Mesquite, wo wir uns ein kleines Frühstück bei McD gönnten. Auch unserem Stahlross gönnten wir ein paar Schlückchen aus dem Zapfhahn.
Dann fuhren wir zurück und nahmen die Strecke zu „Little Finland“ in Angriff. Die Gravelroad war in einem recht guten Zustand und genau das Richtige für uns zum Eingewöhnen und Kennen lernen des Trailblazers.



Anhand der GPS-Koordinaten war das Finden absolut kein Problem. Nur am Ziel sind wir zuerst etwas vorbeigeschossen, da wir nach „einer“ Palme am „Parkplatz“ gesucht haben, wir aber mehrere (mind. vier) sahen. Zum Glück war die Straße sowieso bald zu Ende, so dass wir wohl doch schon am richtigen Ort waren.

Am Ziel erklommen wir dann schnell die kleine Anhöhe und schon waren wir inmitten der wundervollsten Formationen, die wir bis dato gesehen haben.
Ca. 2h liefen wir zwischen den Gebilden hin und her und machten unzählige Bilder. Eigentlich ist ja der späte Nachmittag die beste Zeit hier, aber auch gegen Mittag hatte es auf uns eine faszinierende Wirkung. Und alles sah aus verschiedenen Perspektiven wieder anders aus.



Was wir leider erst während den 2h bemerkten: Auf der Kameralinse hatte sich ein Fingerabdruck verewigt, der leider einen Teil der Bilder ziemlich verunstaltete (was wir dann erst ein paar Tage später beim Überspielen merkten. Bei der Vorschau sahen wir nix). :flennen:
Per EBV konnte ich zumindest einige noch „Internettauglich“ machen. Müssen wir wohl mal wieder hin. ;-)

Mittlerweile zog es sich doch schon langsam zu und so machten wir uns wieder auf den Weg (Temperatur geschätzte 25°C).
Wir überlegten jetzt, was wir mit dem Nachmittag noch machen sollten und entschieden uns für den „Kolob Canyon“ im Zion NP.
Also wieder rauf auf den Interstate und ab. Dort angekommen kauften wir erstmal den Annual Pass (schimpft sich jetzt „Interagency Pass“) und fuhren die Parkstraße bis zum Ende.
Die Sonne war jetzt nur noch spärlich zu sehen und wir nutzten jeden Sonnenstrahl aus um noch ein paar Bilder des Tales zu machen.



Am Ende der Straße liefen wir dann noch den Trail zum Lookout, welcher uns allerdings nicht so richtig begeistern konnte, also wieder zurück zum Auto. Dort warteten wir dann noch ein bisschen auf ein paar Wolkenlücken, aber es stellten sich immer weniger ein, so dass wir bald nach Hurricane aufbrachen, wo wir uns im Comfort Inn einquartierten.

Zum Abendessen entschieden wir uns für Taco Bell. Und auch hier eine kleine Anekdote. Während ich also bestellte, wechselte der Kassierer. Irgendwie kam ich jetzt durcheinander und im Endeffekt hatte er eine Mahlzeit zuviel in der Bestellung. Also einmal stornieren. Nur hat dies nicht funktioniert. Dann fing er und, scheinbar, die Managerin an zu rechnen, wie viel ich jetzt zurück bekommen würde, wenn ich so bezahlen würde, wie ich es haben sollte (da ja Tax extra ist, war dies gar nicht so einfach ;-)). Sie haben es dann PI x Daumen ausgerechnet, was auch so halbwegs stimmte. Was sie aber nicht bedacht haben war, dass durch das „Nicht-Storno“ die Bedienstete hinten, die das Essen zusammenstellt, natürlich ein Essen zweimal in den Beutel tat (das merkten wir auch erst beim Essen, da es uns irgendwie zu viel vorkam, selbst Schuld).
Im Motel hieß es dann wieder Wetter schauen, was gar nicht gut aussah. Ein richtig fettes Tiefdruckgebiet machte sich auf Süd-Utah/Nord-Arizona zu überqueren. Zumindest war nicht von Dauerregen die Rede, so dass wir evtl. doch einiges unternehmen können, aber die Tour zur „White Pocket“ werden wir wohl morgen abblasen können. :(
Viele Grüße,
Danilo


*michaelm24

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Re: Snow White & Red Rocks - 16 Tage im SW der USA
« Antwort #14 am: 24.04.2007, 20:30 Uhr »
Hallo freddykr,

ist noch Platz im Trailblazer?? Ich würde auch gern mitfahren!  :winke:

Kann es zufälligerweise sein, daß ich in einem Forum über das Land der langen weißen Wolke einen Reisebericht von dir gelesen habe: 5 1/2 Wochen Sonne, Regen und Schnee??

Viele Grüße
Michael

 

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