8 Wochen Südwesten ab San Diego

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*Culifrog

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8 Wochen Südwesten ab San Diego
« am: 02.03.2020, 11:02 Uhr »
Hallo zusammen

Nach jahrelanger Abstinenz bin ich wieder hier, denn für nächstes Jahr ist ein 8-wöchiger USA-Roadtrip geplant. Es soll eine schöne Mischung aus Stadtbesichtigungen und Natur mit kurzen (bis ca. 5 km) Wanderungen sein. Geschlafen wird in Hotels mit eigenem Bad, denn mit über 50 Jahren kann ich mir das Teilen eines WCs oder der Dusche nicht mehr vorstellen. Wir sind zu zweit unterwegs (mein Mann und ich), sind Hobbyfotografen, Frühaufsteher und Geniesser (es soll entspannt und trotzdem erlebnisreich sein). Noch etwas vergessen? Dann fragt nach 8)

So sieht die aktuelle Planung aus:

  • Flug nach San Diego (vorzugsweise Karfreitag, 2. April 2021)
  • San Diego (1 Nacht) > Stadtbesichtigung, z.B. Balboa Park, Einkaufen
  • Borrego Springs (1 Nacht) > Anza-Borrego S.P. > Auf der Weiterfahrt: Algodones-Dünen
  • Ajo (2 Nächte) > Organ Pipe Cactus N.M. > Auf der Weiterfahrt: Sonoran Desert N.M.
  • Phoenix (3 Nächte) > Stadt erkunden, z.B. Desert Botanical Garden, Estrella Mountain Regional Park, Papago Park ... (Empfehlungen - was muss unbedingt und was kann weggelassen werden?) > Auf der Weiterfahrt: Picacho Peak S.P.
  • Tucson (5 Nächte) > Stadt erkunden, z.B. Botanical Gardens, Tohono Chul, Saguaro N.P. West und Ost, Arizona-Sonoara Desert Museum, Old Tucson Studios, Catalina S.P., Mt. Lemmon Scenic Byway (Empfehlungen - was muss unbedingt und was kann weggelassen werden?) > Auf der Weiterfahrt: Madera Canyon, Tombstone (lohnt es sich?)
  • Wilcox (2 Nächte) > Chiricahua N.M.
  • Las Cruces (2 Nächte) > Stadtbesichtigung (Empfehlungen?), White Sands N.P. > Auf der Weiterfahrt: Elephant Butte Lake S.P. (nur durchfahren, wenn überhaupt)
  • Socorro (1 Nacht) > Bosque Del Apache N.W.R. > Auf der Weiterfahrt Sevilleta N.W.R., Isleta
  • Albququerque (3 Nächte) > Stadt erkunden, z.B. Sandia Peak > weiter auf der Route 66
  • Grants (1 Nacht) > El Malpais N.M. > weiter auf der Route 66
  • Gallup (1 Nacht) > El Morro N.M., Red Rock Park > weiter auf der Route 66
  • Holbrook (2 Nächte) > Petrified Forest N..P., Little Painted Desert C.P. > weiter auf der Route 66
  • Flagstaff (5 Nächte) > Grand Falls, Walnut Canyon N.M., Sunset Crater Volcano N.M., Wupatki N.M., Sedona (Empfehlungen, muss in Sedona übernachtet werden oder reicht es von Flagstaff aus?), ev. Grand Canyon N.P. zum 2. Mal, > weiter auf der Route 66
  • Kingman (1 Nacht) > weiter auf Route 66
  • Las Vegas (2 Nächte) > Stadt erkunden, z.B. Valley of Fire S.P. zum 2. Mal, Lake Mead N.R.A, mit Hoover Dam > Auf der Weiterfahrt: ev. Red Rock Canyon N.C.A., ev. Mount Charleston (lohnt es sich?)
  • Death Valley (3 Nächte) > Death Valley N.P. zum 2. Mal
  • Lone Pine (1 Nacht) > Alabama Hills zum 2. Mal > Auf der Weiterfahrt: ev. Fossil Falls, Lake Isabella
  • Sequoia (3 Nächte wo?) > Sequoia N.P.
  • Yosemite (2 Nächte wo? Die Anfahrt von Mariposa war letztes Mal sehr lang!) > Yosemite N.P. zum 2. Mal
  • San Francisco (4 Nächte) > Stadt erkunden, z.B. Muir Woods, Nappa Valley > weiter auf Route #1
  • Monterey (2 Nächte) > Gegend erkunden > weiter auf Route #1
  • Ragged Point(1 Nacht) > Gegend erkunden > weiter auf Route #1
  • Santa Barbara (3 Nächte) > Stadt erkunden > weiter auf Route #1
  • San Diego (5 Nächte) > Stadt erkunden, Strände erkunden, ausspannen, shoppen (mag ich ja gar nicht, aber irgendwelche Dinge müssen da gekauft werden  :lol:)...

Habt Ihr Verbesserungsvorschläge oder (Geheim-)Tipps für mich?

Liebe Grüsse
Gaby

*Dayhiker

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« Antwort #1 am: 04.03.2020, 16:40 Uhr »
Gerade um die Jahreszeit würde ich mindestens 2 Nächte in Borrego Springs bleiben wollen - erstens ist das immer interessant und zweitens erwischst du mit etwas Glück die Blütezeit, und drittens wären Salton Sea und Salvation Mountain auch noch einen Abstecher wert.

Picacho Peak ist eigentlich nur interessant, wenn die Poppies blühen und/oder man hinaufsteigen will (was lohnend ist, aber einfache Kletterpassagen beinhaltet).

In Tombstone würde ich schon mal vorbeischauen. Der eine mags, der andere nicht. Ich mag sowas normalerweise nicht, aber Tombsone hat mir trotzdem gefallen. Madera Canyon ist gut für Birder, aber man kann da auch schön wandern.

3 Nächte Albuquerque und kein Santa Fe? Da würde ich dann zumindest einen Tagesausflug machen.

Wenn ich nach Sedona will, übernachte ich immer in Flagstaff. Sedona selbst ist mir zu highbrow und zu teuer. Das geht wunderbar, die Fahrtdurch den Oak Creek Canyon  ist nicht lang und nebenbei wunderschön.

Auch Mitte/Ende Mai musst du in Sequoia und Yosemite noch mit Schnee rechnen. Möglicherweise ist nicht alles erreichbar.

Gruß
Dayhiker

*mrh400

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« Antwort #2 am: 04.03.2020, 17:50 Uhr »
Wow - soviel Zeit möchte ich auch mal haben.

Ein paar Anmerkungen "aus dem Handgelenk":

In Borrego Springs würde ich auch zwei Nächte einplanen.

Wenn nicht schon bekannt: zwischen Borrego Springs und Ajo sollte man auch einen Aufenthalt in Yuma einplanen (Yuma Prison)  https://www.yumaprison.org/

Statt in Phoenix würde ich im Vorort Scottsdale übernachten, dort gibt es ein kleines historisches Zentrum. An nicht genannten Sights bietet sich dort an: Lost Dutchman State Park https://azstateparks.com/lost-dutchman/ , Goldfield http://goldfieldghosttown.com/ , Apache Trail https://maps.roadtrippers.com/trips/19485131 . Außerdem ist für Architekturfreunde ein unbedingtes Must: Taliesin West von Frank Lloyd Wright https://franklloydwright.org/taliesin-west/ .

Tucson wäre mir persönlich zu lang.

Las Cruces: ganz hübsch war der Vorort Mesilla - dort Double Eagle Restaurant; schönes historisches Gebäude mit "Geisterstory" http://www.doubleeagleonline.com/ (dort "History" und "Ghosts - read more" lesen). Aber 2 Nächte in der Ecke??

Zwischen White Sands und Albuquerque bei entsprechendem Interesse Salinas Pueblo Missions NM (drei Standorte): https://www.nps.gov/sapu/index.htm

Bei Albuquerque Ausflug auf den Sandia Crest mit tollem Blick https://scenicbyways.info/byway/2086.html

Santa Fe würde ich auch unbedingt mit einbauen; außerdem zwischen Albuquerque und Santa Fe den Turquoise Trail (AZ 14 über Madrid etc) https://www.turquoisetrail.org/ sowie auf der anderen Talseite Kasha Katuwe Tent Rocks: https://www.blm.gov/visit/kktr . Bei Santa Fe gibt es außerdem noch das Bandelier NM: https://www.nps.gov/band/index.htm

Sedona würde ich trotz meiner früheren extremen Skepsis gegenüber der Stadt als Aufenthaltsort einplanen. Wir waren dort zweimal im Matterhorn Inn, das nicht gar so exaltiert und leistbar ist. Außerdem bietet sich von dort aus ein Ausflug nach Jerome (alter Bergwerksort) http://azjerome.com/jerome/ und Prescott (Watson Lake) an; dazwischen schöne Paßstraße (noch schöner wird die bei der Weiterfahrt nach Yarnell und  Congress!). Bei Cottonwood (zweischen Sedona und Jerome) gibt es noch das Tuzigoot NM.

Yosemite - wenn's das Budget hergibt das ehemalige Wawona Hotel (heißt jetzt wieder so); schöner alter Kasten mit nostalgisch-morbidem Charme https://www.myyosemitepark.com/where-to-stay-camp-eat/wawona-hotel



Gruß
mrh400

*Jack Black

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Antw: 8 Wochen Südwesten ab San Diego
« Antwort #3 am: 04.03.2020, 18:15 Uhr »
3 Nächte Albuquerque und kein Santa Fe? Da würde ich dann zumindest einen Tagesausflug machen.

Mindestens! Ich würde dann Albuquerque eher komplett streichen (also die Übernachtung) und dafür 3 Nächte Santa Fe. Bzw. dann würde ich auch noch weiterfahren bis Taos, das ist eigentlich immer ein schönes Ziel.

Und dann wäre mir persönlich viel zu wenig Utah dabei, in 8 Wochen kein einziger Tag Moab und Umgebung?

Und Tucson 5 Tage wäre mir auch hoffnungslos zu lang, max. 2 Tage. Ebenso Flagstaff mit 5 Nächte - viel zu lang. Dafür würde ich eher 2 Nächte Sedona machen. Und Las Cruces würde ich auch rauswerfen, dann lieber in Alamogordo übernachten und auch noch den Weg über Carlsbad nehmen (inkl. die Carlsbad Caverns). Und bei 8 Wochen kann man auch ernsthaft drüber nachdenken, in Texas den Big Bend NP mitzunehmen. Das wird selten gemacht, weil es recht weit weg vom Rest der Welt ist. Aber es ist schon auch eine schöne Fahrt dahin (insbesondere am Rio Grande entlang via Presidio) und Big Bend ist auch ein schöner Park. Wir haben damals in Lajitas in so einem einsamen Golf Hotel gewohnt (mit künstlicher Westernstadt), das war ein ganz tolles Zimmer, kostet aber meistens zuviel, aber hat mir gut gefallen.

Und Yuma würde ich auch einplanen, nicht nur wegen des Knasts, auch weil es einfach zu lang wird, wenn man von Borrego Springs in einem durch nach Ajo düst. Und in Ajo reicht eine einzige Nacht auch vollkommen - wenn überhaupt. Man kann auch gleich weiter, entweder nach Tucson oder nach Phoenix. Da für uns ein schöner Abend in einem Restaurant und eine gute Motelauswahl auch wichtig ist, bietet Yuma natürlich in dieser Richtung "das voll Sortiment". Da ist eigentlich alles vertreten, was Rang und Namen hat (in Sachen Restaurantketten und Motelketten). Macht uns auch Spaß, gehört für uns genauso zum Urlaub wie ein Nationalpark.

Ist wahrscheinlich auch vieles/alles Geschmackssache, aber meine Tour hätte andere Schwerpunkte.

P.S.: Der o.g. Salton Sea - ein überraschen großer See - hat es uns allerdings nicht sonderlich angetan. Wir sind da letztes Jahr auch herumgefahren, ich finde, der stinkt fürchterlich! Hat uns nicht gefallen. Leider.
Dafür fanden wir die Algodones Dunes ganz interessant, da gibt es eine bestimmte Ausfahrt mit einem großen Parkplatz und Overlook (Namen habe ich leider vergessen). Da dieses Gebiet nicht gut ausgeschildert ist, sucht nach "Glamis" in der Navi, das ist zwar nur eine bessere Gießkanne als Ort, aber es ist wenigstens ganz nahe an dieser Ausfahrt.

*Dayhiker

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Antw: 8 Wochen Südwesten ab San Diego
« Antwort #4 am: 04.03.2020, 19:37 Uhr »


Und dann wäre mir persönlich viel zu wenig Utah dabei, in 8 Wochen kein einziger Tag Moab und Umgebung?

Und Tucson 5 Tage wäre mir auch hoffnungslos zu lang, max. 2 Tage. Ebenso Flagstaff mit 5 Nächte - viel zu lang.
P.S.: Der o.g. Salton Sea - ein überraschen großer See - hat es uns allerdings nicht sonderlich angetan. Wir sind da letztes Jahr auch herumgefahren, ich finde, der stinkt fürchterlich! Hat uns nicht gefallen. Leider.

Ich finde es angesichts der Jahreszeit schon attraktiv, sich eher auf südliche Gefilde zu konzentrieren. Möglicherweise ist ja auch die Gegend um Moab schon bekannt.

In und um Tucson kann man wunderbar 5 Tage verbringen - es ist, wie du sagst, eine Frage der Vorlieben. Speziell Wanderer finden dort ein Paradies, aber auch sonst gibt es viel zu sehen. Tucson selbst ist mit 5 Tagen sicher überbewertet, aber die Umgebung (bis hinunter zur Grenze und zum Coronado NM sowie die Bergketten) ist es wert.

An der Salton Sea ist das Interessante gerade das Morbide. Wer damit nichts anfangen kann, ist da zugegebenermaßen verkehrt.

*mrh400

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« Antwort #5 am: 04.03.2020, 20:05 Uhr »
Dafür fanden wir die Algodones Dunes ganz interessant, da gibt es eine bestimmte Ausfahrt mit einem großen Parkplatz und Overlook (Namen habe ich leider vergessen).
hier:  https://goo.gl/maps/tApLWKMfm8Z9DbpF9
Gruß
mrh400

*Jack Black

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Antw: 8 Wochen Südwesten ab San Diego
« Antwort #6 am: 04.03.2020, 20:13 Uhr »
hier:  https://goo.gl/maps/tApLWKMfm8Z9DbpF9

Fast.

Ich meine nicht die Rangerstation (die ist auf dem Foto genannt), da ist eigentlich sonst auch nichts, sondern ein paar Hundert Meter weiter Richtung Glamis ist noch ein ein kleiner "Strich" an der Straße - das ist der Overlook. Der sog. "Hugh T. Osborne Lookout Park".

siehe https://goo.gl/maps/xRpmv4By4Ctx6Ppk8

*mrh400

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Antw: 8 Wochen Südwesten ab San Diego
« Antwort #7 am: 04.03.2020, 22:12 Uhr »
?? wo ist der Unterschied beim Zentrum der beiden Links (außer im Maßstab)?

Wenn man auf die verschiedenen Ansichten von Streetview geht, ist dort ein großer Parkplatz, ein Klohäuschen und ein kleiner Container mit großer Funkantenne unter einem Solardach. Letztere war nach meiner Erinnerung bei unserem Besuch noch nicht da (und beim Klohäuschen wäre ich mir auch nicht sicher).

Die Ranger Station ist ein ganzes Stück entfernt. Dort versammeln sich die ganzen Offroader.
Gruß
mrh400

*Jack Black

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Antw: 8 Wochen Südwesten ab San Diego
« Antwort #8 am: 04.03.2020, 23:05 Uhr »
?? wo ist der Unterschied beim Zentrum der beiden Links (außer im Maßstab)?

Auf meinem Laptop ist es ein Riesenunterschied. Da steht nichts in der Karte bei dem Lookout und da käme kein Mensch auf die Idee, dass dieses winzig kleine Strichlein (mehr wird bei mir nicht angezeigt) der Overlook sein soll. Bei mir steht nur an der Rangerstation eine Beschreibung, weswegen ich ja auch dachte, dass Du diese gemeint hast. Wahrscheinlich skaliert Google Maps das auf unterschiedlichen Displays auch unterschiedlich, geht ja auch kaum anders, aber wenn Du meinen Screenshot sehen würdest, kämst Du mit Sicherheit auch nicht auf die richtige Idee, wo nun dieser Overlook ist.

P.S.: Ich habe diesen Link aus Interesse mal auf meinem Android Tablet angeklickt, da wird nicht einmal mehr das Strichlein angezeigt, da ist überhaupt nicht zu sehen, dass da noch irgendwo eine Abfahrt von der Strasse in die Dünen geht. Null, niente, nichts. Aber die grün geschriebene Ranger Station, die ist noch gerade im Bild.

P.P.S.: Wir waren vor knapp einem Jahr noch da, das Klohäuschen stand da definitiv auch und auch daneben war irgendetwas überdachtes, aber ich kann so schlecht erkennen, was Google da zeigt. Vielleicht habe ich es zufällig auf irgendeinem Foto, ich schaue da morgen mal nach, jetzt gehe ich ins Bett....

*pierremw

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Antw: 8 Wochen Südwesten ab San Diego
« Antwort #9 am: 05.03.2020, 08:49 Uhr »
Hi,

Zitat von: Culifrog
Tucson (5 Nächte) > Stadt erkunden, z.B. Botanical Gardens, Tohono Chul, Saguaro N.P. West und Ost, Arizona-Sonoara Desert Museum, Old Tucson Studios, Catalina S.P., Mt. Lemmon Scenic Byway (Empfehlungen,,,

Sehenswert: Pima Air & Space Museum pimaair.org
Go Sharks!


*mrh400

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Antw: 8 Wochen Südwesten ab San Diego
« Antwort #10 am: 05.03.2020, 09:17 Uhr »
Sorry, daß ich mit diesem ot nochmals daherkomme.
Auf meinem Laptop ist es ein Riesenunterschied. Da steht nichts in der Karte bei dem Lookout und da käme kein Mensch auf die Idee, dass dieses winzig kleine Strichlein (mehr wird bei mir nicht angezeigt) der Overlook sein soll. Bei mir steht nur an der Rangerstation eine Beschreibung, weswegen ich ja auch dachte, dass Du diese gemeint hast. Wahrscheinlich skaliert Google Maps das auf unterschiedlichen Displays auch unterschiedlich, geht ja auch kaum anders, aber wenn Du meinen Screenshot sehen würdest, kämst Du mit Sicherheit auch nicht auf die richtige Idee, wo nun dieser Overlook ist.
Das ist interessant, denn eigentlich hätte ich erwartet, daß unabhängig vom Display derselbe Kartenausschnitt gezeigt wird (halt größer oder kleiner). Das ist aber offensichtlich nicht der Fall, auch je nach Browser erhalte ich unterschiedliche Ergebnisse. Beim Internet Explorer wird bei zwei Geräten (PC mit 28", Surface mit 12") ein so großer Kartenausschnitt gezeigt, daß weder der Abzweig noch gar der Outlook zu sehen sind (witzigerweise ist die Darstellung auf einem zweiten PC mit baugleichem 28" korrekt). Chrome zeigt am PC korrekt an, beim Surface gerade noch die Zufahrt als Strich. Nur das Zentrum  ist bei allen Darstellungen identisch - nützt aber nichts, wenn man nicht sieht, was dort ist.

Der Link von Jack Black kommt auf allen Geräten identisch und so, daß man das Ziel erkennt. Worauf der Unterschied zurückzuführen ist, kann ich nicht nachvollziehen. Vielleicht liegt es an der Zoomstufe, mit der  der Link generiert wurde. Ich hatte die erste Stufe gewählt, auf der der Overlook angezeigt wurde, um noch etwas von der Umgebung anzuzeigen.

Fazit: Ich werde google-maps-Links vor dem Posten künftig gegenchecken.
Gruß
mrh400

*Jack Black

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Antw: 8 Wochen Südwesten ab San Diego
« Antwort #11 am: 05.03.2020, 13:41 Uhr »
Fazit: Ich werde google-maps-Links vor dem Posten künftig gegenchecken.

Was leider immer noch nicht wirklich hilft - dann weißt Du zwar, wie es auf Deinen Geräten aussieht, aber wie es bei anderen (u.a. auf meinem Laptop oder Android Tablet) aussieht, das weiß man ja dann immer noch nicht. Man müßte Screenshots machen, die sind statisch mit fester Auflösung, aber das mag Google nicht. Deswegen habe ich in meinem Link den Maßstab so sehr hochgezogen, damit erreicht zumindest eine gewisse Sicherheit, dass die gewünschten Dinge auch wirklich angezeigt werden. Natürlich auf Kosten der Übersicht. Man kann nicht beides haben.

*Culifrog

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Antw: 8 Wochen Südwesten ab San Diego
« Antwort #12 am: 06.03.2020, 07:52 Uhr »
Hallo zusammen

Erstmal vielen Dank für die vielen hilfreichen Tipps.

Gerade um die Jahreszeit würde ich mindestens 2 Nächte in Borrego Springs bleiben wollen - erstens ist das immer interessant und zweitens erwischst du mit etwas Glück die Blütezeit, und drittens wären Salton Sea und Salvation Mountain auch noch einen Abstecher wert.
Auf die Blütezeit hoffe ich sehr, den Tipp mit 2 Nächten dort habe ich aufgenommen.

Picacho Peak ist eigentlich nur interessant, wenn die Poppies blühen und/oder man hinaufsteigen will (was lohnend ist, aber einfache Kletterpassagen beinhaltet).
Da die Blütezeit im Juli ist und es sich um einen State Park handelt, der nicht im Nationalparkpass enthalten ist, kann ich den Park wohl streichen.

3 Nächte Albuquerque und kein Santa Fe? Da würde ich dann zumindest einen Tagesausflug machen.
Wir waren 2016 in Santa Fé, aber damals nicht in Albuquerque, deshalb der (vorläufige) Entscheid, uns die grösste Stadt von New Mexico mal etwas unter die Lupe zu nehmen.

Wenn ich nach Sedona will, übernachte ich immer in Flagstaff. Sedona selbst ist mir zu highbrow und zu teuer. Das geht wunderbar, die Fahrtdurch den Oak Creek Canyon  ist nicht lang und nebenbei wunderschön.
Es ist immer ein Abwägen, ob man an einem Ort länger bleiben will und dafür längere Fahrstrecken in Kauf nimmt oder ob man nahe an den Sehenswürdigkeiten schläft, dafür jeden Tag Koffer packen, aus- und einchecken muss. Ich bin mir da immer sehr unsicher, was für uns das Beste ist.

Auch Mitte/Ende Mai musst du in Sequoia und Yosemite noch mit Schnee rechnen. Möglicherweise ist nicht alles erreichbar.
Das ist uns bewusst, deshalb haben wir die Tour auch so gelegt, dass wir nicht über den Tioga-Pass fahren, denn der hat mit grösster Wahrscheinlichkeit noch geschlossen. 2014 hatten wir Glück, da ging er bereits am 2. Mai auf, aber das Zittern, ob wir einen mehrere hundert Kilometer langen Umweg fahren müssen, war nicht sehr schön. Vielleicht streichen wir auch noch eine Nacht im Sequoia - mal sehen.

Liebe Grüsse
Gaby

*Culifrog

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« Antwort #13 am: 06.03.2020, 08:11 Uhr »
Wow - soviel Zeit möchte ich auch mal haben.
Ich hoffe bloss, dass weder ein Corona noch sonst irgendwas Dummes dazwischen kommt. Es ist für mich die längste Reise in meinem ganzen Leben. Noch nie hatte ich 8 Wochen am Stück Ferien.

In Borrego Springs würde ich auch zwei Nächte einplanen.

Wenn nicht schon bekannt: zwischen Borrego Springs und Ajo sollte man auch einen Aufenthalt in Yuma einplanen (Yuma Prison)  https://www.yumaprison.org/
Borrego Springs 2 Nächte ist gespeichert (s.o.). Yuma hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm, schaue ich mir auf jeden Fall genauer an!

Statt in Phoenix würde ich im Vorort Scottsdale übernachten, dort gibt es ein kleines historisches Zentrum. An nicht genannten Sights bietet sich dort an: Lost Dutchman State Park https://azstateparks.com/lost-dutchman/ , Goldfield http://goldfieldghosttown.com/ , Apache Trail https://maps.roadtrippers.com/trips/19485131 . Außerdem ist für Architekturfreunde ein unbedingtes Must: Taliesin West von Frank Lloyd Wright https://franklloydwright.org/taliesin-west/ .
Ich kann mir sehr gut vorstellen, in Scottsdale zu übernachten. Den Lost Dutchman State Park, Goldfield und den Apache Trail schaue ich mir an. Das Taliesin West ist für mich als Architektin Pflichtprogramm   :)

Tucson wäre mir persönlich zu lang.
Ich habe dort so viel Interessantes gesehen, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es uns langweilig wird. Die Unterkunft muss nicht unbedingt in der Stadt liegen.

Las Cruces: ganz hübsch war der Vorort Mesilla - dort Double Eagle Restaurant; schönes historisches Gebäude mit "Geisterstory" http://www.doubleeagleonline.com/ (dort "History" und "Ghosts - read more" lesen). Aber 2 Nächte in der Ecke??

Zwischen White Sands und Albuquerque bei entsprechendem Interesse Salinas Pueblo Missions NM (drei Standorte): https://www.nps.gov/sapu/index.htm
Die Idee ist es, einen ganzen Tag gemütlich im White Sands National Park (seit Dezember 2019 ist es ein Nationalpark) zu verbringen. Meinst Du, das ist zu lang? Salinas Pueblo Missions NM schaue ich mir an.

Bei Albuquerque Ausflug auf den Sandia Crest mit tollem Blick https://scenicbyways.info/byway/2086.html
Sehr guter Tipp, ich stehe total auf solche Strassen und Aussichten!

Santa Fe würde ich auch unbedingt mit einbauen; außerdem zwischen Albuquerque und Santa Fe den Turquoise Trail (AZ 14 über Madrid etc) https://www.turquoisetrail.org/ sowie auf der anderen Talseite Kasha Katuwe Tent Rocks: https://www.blm.gov/visit/kktr . Bei Santa Fe gibt es außerdem noch das Bandelier NM: https://www.nps.gov/band/index.htm
In Santa Fé waren wir schon mal und die Tent Rocks hatten mich damals begeistert. Das Wetter war da nicht so gut. Ich nehme die Tipps mal auf, obwohl mein Mann und ich uns eigentlich dagegen entschieden hatten (aber was kümmert mich das Geschwätz von gestern :D)

Sedona würde ich trotz meiner früheren extremen Skepsis gegenüber der Stadt als Aufenthaltsort einplanen. Wir waren dort zweimal im Matterhorn Inn, das nicht gar so exaltiert und leistbar ist. Außerdem bietet sich von dort aus ein Ausflug nach Jerome (alter Bergwerksort) http://azjerome.com/jerome/ und Prescott (Watson Lake) an; dazwischen schöne Paßstraße (noch schöner wird die bei der Weiterfahrt nach Yarnell und  Congress!). Bei Cottonwood (zweischen Sedona und Jerome) gibt es noch das Tuzigoot NM.
Hmm... Zwei gegensätzliche Tipps nacheinander. Wie oben gesagt, müssen wir noch abwägen, was wir machen. Ich habe mich auch noch nicht richtig mit Sedona beschäftigt und weiss deshalb nicht genau, was mich dort erwartet.

Yosemite - wenn's das Budget hergibt das ehemalige Wawona Hotel (heißt jetzt wieder so); schöner alter Kasten mit nostalgisch-morbidem Charme https://www.myyosemitepark.com/where-to-stay-camp-eat/wawona-hotel
Ja das Budget ...  :roll:

Liebe Grüsse
Gaby

*Culifrog

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« Antwort #14 am: 06.03.2020, 08:30 Uhr »
3 Nächte Albuquerque und kein Santa Fe? Da würde ich dann zumindest einen Tagesausflug machen.

Mindestens! Ich würde dann Albuquerque eher komplett streichen (also die Übernachtung) und dafür 3 Nächte Santa Fe. Bzw. dann würde ich auch noch weiterfahren bis Taos, das ist eigentlich immer ein schönes Ziel.

Und dann wäre mir persönlich viel zu wenig Utah dabei, in 8 Wochen kein einziger Tag Moab und Umgebung?
Die Route soll nicht noch weiter ausgedehnt werden, ich finde sie jetzt schon ziemlich lang. Wir waren bereits in Santa Fe, sind durch Taos gefahren und in Moab haben wir schon zweimal mehrere Nächte verbracht. Deshalb haben wir Utah komplett gestrichen, es sollen vor allem Ziele werden, die wir noch nicht kennen oder maximal einmal besucht hatten.

Und Tucson 5 Tage wäre mir auch hoffnungslos zu lang, max. 2 Tage. Ebenso Flagstaff mit 5 Nächte - viel zu lang. Dafür würde ich eher 2 Nächte Sedona machen. Und Las Cruces würde ich auch rauswerfen, dann lieber in Alamogordo übernachten und auch noch den Weg über Carlsbad nehmen (inkl. die Carlsbad Caverns). Und bei 8 Wochen kann man auch ernsthaft drüber nachdenken, in Texas den Big Bend NP mitzunehmen. Das wird selten gemacht, weil es recht weit weg vom Rest der Welt ist. Aber es ist schon auch eine schöne Fahrt dahin (insbesondere am Rio Grande entlang via Presidio) und Big Bend ist auch ein schöner Park. Wir haben damals in Lajitas in so einem einsamen Golf Hotel gewohnt (mit künstlicher Westernstadt), das war ein ganz tolles Zimmer, kostet aber meistens zuviel, aber hat mir gut gefallen.
Ich habe in der Umgebung von Tucson so viel gesehen, dass ich auch 14 Tage füllen könnte  :). Flagstaff vs. Sedona - da bin ich selber noch am Überlegen (s.o.). Die Idee, in Las Cruces statt Alamogordo zu übernachten, war wegen der Fahrzeit von Wilcox und danach bis Albuquerque. Wir hatten Bosque Del Apache N.W.R. bzw. z.B. Socorro erst als Übernachtungsort aufgenommen, als wir gesehen haben, was für ein Vogelparadies dort ist und gerne am frühen Morgen dort sein wollen. Big Bend NP ist bestimmt wunderschön, aber mir zu weit. Wie oben geschrieben, ist die Route jetzt schon lang genug.

Und Yuma würde ich auch einplanen, nicht nur wegen des Knasts, auch weil es einfach zu lang wird, wenn man von Borrego Springs in einem durch nach Ajo düst. Und in Ajo reicht eine einzige Nacht auch vollkommen - wenn überhaupt. Man kann auch gleich weiter, entweder nach Tucson oder nach Phoenix. Da für uns ein schöner Abend in einem Restaurant und eine gute Motelauswahl auch wichtig ist, bietet Yuma natürlich in dieser Richtung "das voll Sortiment". Da ist eigentlich alles vertreten, was Rang und Namen hat (in Sachen Restaurantketten und Motelketten). Macht uns auch Spaß, gehört für uns genauso zum Urlaub wie ein Nationalpark.
Tipps sind notiert :). Meinst Du, dass man genug von den Orgelpfeifen bekommt, wenn man nur eine Nacht dort bleibt? Den Park möchte ich gerne mitnehmen, auch weil er wohl wegen seiner Lage nicht so überlaufen ist, wie andere.

Ist wahrscheinlich auch vieles/alles Geschmackssache, aber meine Tour hätte andere Schwerpunkte.

P.S.: Der o.g. Salton Sea - ein überraschen großer See - hat es uns allerdings nicht sonderlich angetan. Wir sind da letztes Jahr auch herumgefahren, ich finde, der stinkt fürchterlich! Hat uns nicht gefallen. Leider.
Dafür fanden wir die Algodones Dunes ganz interessant, da gibt es eine bestimmte Ausfahrt mit einem großen Parkplatz und Overlook (Namen habe ich leider vergessen). Da dieses Gebiet nicht gut ausgeschildert ist, sucht nach "Glamis" in der Navi, das ist zwar nur eine bessere Gießkanne als Ort, aber es ist wenigstens ganz nahe an dieser Ausfahrt.
Ob wir an den Salton Sea fahren, werden wir noch sehen, aber die Algodones Dünen reizen mich schon sehr. Irgendwo habe ich auch von einem Overlook gelesen, vielleicht ist es derselbe. Werde ich noch nachschauen.

Liebe Grüsse
Gaby

 

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