Erste Nordamerikareise als Familie geplant

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*pegu

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Erste Nordamerikareise als Familie geplant
« am: 04.01.2020, 07:51 Uhr »
Hallo zusammen,

ich möchte mich zunächst kurz vorstellen:

Mein Name ist Sebastian, bin 43 Jahre alt und komme aus der Region Freiburg i. Brg.

Neben mir gibt es noch meine Frau und unsere beiden Mädels (aktuell 11 bzw. 9 Jahre alt).

Das erste Mal in den USA war ich 1999 im Südwesten (der Klassiker) für 3 Wochen mit dem Womo.

Schon immer, wollte/möchte ich meine Familie mal in die USA "entführen" und beschäftige mich daher gedanklich schon etwas länger damit. Weiter USA "Erfahrungen" haben meine Frau und ich nun Anfang Dezember 2019 in NYC für fünf Tage gesammelt. Und nun ist sie ganz begeistert  :hand: und wir überlegen uns eine Reise als Familie zu unternehmen. Da eine solche Reise gut geplant sein will, denken wir an den Sommer 2021 und hier leider an die Sommerferien  :sauer: in BW.

Ein Womo scheidet aus verschiedenen Gründen jedoch aus. D.h. mir bleibt nur ein Mietwagen.

Aktuell beschäftigen mich daher zwei Dinge:

a) Region
b) Übernachtungsmöglichkeiten

a) Den Südwesten habe ich als sehr heiß in Erinnerung und das mögen meine Frau und ich in unserem Alter  :lachen07:  nicht mehr so. Daher habe ich an drei Regionen gedacht:

- Nordosten der USA (Neuengland/Maine etc)
- Nova Scoita/Prinz Edward Insel (Kanada)
- Vancouver Island mit Banff/Jasper NP (Kanada)

Welche Region würdet ihr wählen? Auch in Bezug auf unsere Kinder (Mädchen) die dann 13 und 10,5 Jahre alt sind? Wandere sind meine Frauen aktuell keine, aber das würde ich bis dahin noch antrainieren .... D.h. eine 4-5 Stundenwanderung sollte dann machbar sein. Mit Kinder glaube ich, dass zu viele Städte auch keine wirkliche Freude sind. Daher möchte ich einen guten Mix zwischen Städten und Natur hin bekommen.

b) Was die Übernachtungen angeht habe ich noch keine ganz klare Vorstellung. Klar gibt es Hotels und Motels. Aber wie sieht es z.B. mit Cabines aus? Und was haltet ihr von der Idee eine FeWo für z.B. 3 - 4 Tage zu nehmen und die Gegend dafür genauer zu erkunden? Dann wieder einen fahrintensiveren Tag in Kauf nehmen und die nächste FeWo ansteuern. Dadurch könnte man auch das "aus dem Koffer leben" reduzieren ...

Euch schon mal herzlichen Dank für Eure Ideen und Anregungen!

Liebe Grüße

Sebastian

*lonewolf81

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Antw: Erste Nordamerikareise als Familie geplant
« Antwort #1 am: 04.01.2020, 12:49 Uhr »
Hallo Sebastian,

der Südwesten wird um diese Zeit nicht nur sehr heiß, sondern auch sehr voll sein. Im Nordosten wäre es vermutlich etwas ruhiger, weil du da noch vor der Peak-Season bist, da kommen alle erst zum Indian Summer. Ich würde mir für diese Jahreszeit die Option c) anschauen, dabei aber auch den Nordwesten der USA mal näher betrachten. Die Küste in Washington und Oregon, Olympic National Park, Mount St. Helens und Mount Rainier - eine tolle Gegend, die ich auch für sehr familiengeeignet halte. Man kann das ja auch mit Kanada kombinieren, abhängig davon wie lang ihr unterwegs sein wollt.

Das mit FeWo/Ferienhaus ist eine gute Idee, wir versuchen auch immer die Wechsel zu reduzieren und lieber mal mehrere Tage an einem Ort zu bleiben.

*Jack Black

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Antw: Erste Nordamerikareise als Familie geplant
« Antwort #2 am: 04.01.2020, 13:25 Uhr »
a) Den Südwesten habe ich als sehr heiß in Erinnerung und das mögen meine Frau und ich in unserem Alter  :lachen07:  nicht mehr so.

Jain. Um den Südwesten doch noch einmal ins rechte Licht zu rücken:

a) wirklich heiß ist es eigentlich nur in den diversen Wüstenregionen (vorneweg Death Valley). Auch in Las Vegas (auch eigentlich Wüste) ist es sehr heiß im Sommer. ABER (und das ist aus meiner Sicht eigentlich fast noch wichtiger): die Luft ist extrem trocken, die Hitze ist VIEL besser zu ertragen als beispielsweise in Florida. Oder wie bei uns in Deutschland. Außerdem ist in den USA fast alles klimatisiert, was es noch einmal erträglicher macht.

b) ein großer Teil des Südwestens liegt in ausgesprochen hoher Lage, nicht nur die Parks der Sierra Nevada, auch in Utah liegt der Bryce Canyon sehr hoch, der Zion nicht ganz so hoch, der Grand Canyon liegt sehr hoch (das Sout Rim liegt in ca. 2.000m Höhe!), sowieso ist das ganze Plateau sehr hoch gelegen (Flagstaff liegt über 2.000m hoch, obwohl es flach anmutet), Santa Fe in New Mexico liegt auch über 2.000m hoch usw. etc. pp. - alle diese hohen Lagen haben ausgesprochen angenehme Temperaturen im Sommer.

Insgesamt ist das Klima im Südwesten ausgesprochen gut zu ertragen (weswegen wir auch so gerne dahin fahren). Lange Rede, kurzer Sinn: nur die Temperaturen sollten eigentlich kein Grund sein, den Südwesten zu meiden. Selbst die Küste bei San Diego und Los Angeles hat so eine flache Klimakurve wie beispielsweise die Kanaren.

Ein anderes Problem ist natürlich, dass es voll sein wird. Wenn ich aber die anderen Ziele so sehe, dann befürchte ich, dass das überall der Fall sein wird. Ich persönlich würde von den vorgeschlagenen drei Varianten NewEngland wählen. Wir selbst waren im Sommer 2015 dort und es hat uns gut gefallen. Es kann da allerdings auch heftig(!) regnen und es kann auch sehr schwül werden. Das Klima ist vollkommen anders als im Südwesten. Im Landesinneren von NewEngland ist das Besucheraufkommen moderat, an den Küsten recht hoch, da sind die Motels auch deutlich teurer und mehr ausgebucht.

*Detritus

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Antw: Erste Nordamerikareise als Familie geplant
« Antwort #3 am: 04.01.2020, 14:05 Uhr »
Voll ist auch immer relativ - bin selbst jetzt kein Freund von Menschenmassen, aber selbst in der Hochsaison kann man im Südwesten genügend ruhige Ecken finden.

Dazu darf man dann logischerweise nicht die Standard-Runde aus dem ADAC Katalog stumpf abfahren und sollte bei der Planung auch nach Möglichkeit berücksichtigen die großen NP am Wochenende zu meiden.

Wir waren letzten Sommer sowohl im Yosemite, Zion und im Arches - wenn man sich morgens früh genug auf den Weg macht ist das alles kein Problem und man bekommt auch noch direkt am Trail einen Parkplatz.

Gerade noch mal nachgeschaut - Zion fiel sogar auf einen Sonntag, da wir erst noch aus St. George anfahren mussten gab es zwar keinen Parkplatz mehr am Visitor Center, aber direkt in Springdale fußläufig zum Shuttle. Wartezeit dort vielleicht so 20 Minuten und auf dem Weg zu Angels Landing haben sich die Massen dann sehr schnell zerlaufen.

*pegu

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Antw: Erste Nordamerikareise als Familie geplant
« Antwort #4 am: 05.01.2020, 10:19 Uhr »
Hallo zusammen,

ganz herzlichen Dank an Euch für Eure Antworten!

Ich werde mir die Vorschläge im Detail anschauen und mich dann wieder melden.

Liebe Grüße

Sebastian

*Scooby Doo

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Antw: Erste Nordamerikareise als Familie geplant
« Antwort #5 am: 06.01.2020, 11:05 Uhr »
Nicht nur im Südwesten wird es voll, auch Westkanada und besonders Banff / Jasper werden in den Sommerferien voll.
Ich war 2019 Ende August in der Region unterwegs und war froh, noch bezahlbare Unterkünfte zu bekommen und habe mein Programm stets so gelegt, dass ich möglichst früh (wer mich kennt, weiß, wie schwer mir das fällt) dort zu sein, wo sich die Parkplätze schnell füllen.
Manche Touristenhotspots habe ich gar nicht erst angefahren, weil ich die schon früher einmal besucht habe. So konnte ich den Massen dann doch geschickt entgehen.

*Schneewie

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Antw: Erste Nordamerikareise als Familie geplant
« Antwort #6 am: 06.01.2020, 12:23 Uhr »
Nicht nur im Südwesten wird es voll, auch Westkanada und besonders Banff / Jasper werden in den Sommerferien voll.
Ich war 2019 Ende August in der Region unterwegs und war froh, noch bezahlbare Unterkünfte zu bekommen und habe mein Programm stets so gelegt, dass ich möglichst früh (wer mich kennt, weiß, wie schwer mir das fällt) dort zu sein, wo sich die Parkplätze schnell füllen.
Manche Touristenhotspots habe ich gar nicht erst angefahren, weil ich die schon früher einmal besucht habe. So konnte ich den Massen dann doch geschickt entgehen.

Jetzt wollte ich mir Deinen Reisebericht von 2019 durchlesen (HP) und dort steht nichts  :wink:
Wir sind im Juni auch wieder in der Ecke unterwegs und vielleicht hätte ich noch etwas interessantes gefunden.
Gruß Gabriele

 

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