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Autor Thema: USA-Flüge derzeit "unbezahlbar" - wer hat Tipps?  (Gelesen 3622 mal)

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djohannw

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Antw: USA-Flüge derzeit "unbezahlbar" - wer hat Tipps?
« Antwort #75 am: 01.02.2024, 20:36 Uhr »
Rückflug auch? Aber auch hier gilt: Routing ziemlich umständlich. Bei 19 Std. Reisezeit gleicht sich der Komfortgewinn wieder aus...Versuche mal FRA-DFW-LAS in Premium Eco zu buchen... Umsteigen in London hat ja auch bei normaler Eco oft Preisvorteile.

Damit sind wir dann beim Kern - wer non-stop oder nur mit einem Umsteigen fliegen will, zahlt mehr. Ob es ein gravierender Komfortverlust ist länger zu reisen liegt allein im Auge des Betrachters - ehrlich betrachtet ist der Reisetag so oder so hin, ob er jetzt 12, 15 oder 19 Stunden dauert. Und beim Non-Stop Flug (und beim Umsteigen außerhalb der USA) liegt die Immigration am Ende des Fluges, während die bei der Umsteigeverbindung in den USA mittendrin passiert, so dass man am Zielort oft eine Stunde oder mehr früher auf der Straße steht als bei non-stop Verbindungen.

Es ist also eine Frage der Prioritäten, ob es günstig, bequem oder eine balancierte Variante der beiden Optionen sein soll. Und wir sprechen hier gerade über Las Vegas, ein Ziel was im Verhältnis wenig direkt aus Europa angeflogen wird - Discover von Frankfurt, KLM von Amsterdam und BA von London aus sind m.W. die einzigen Airlines, die dort non-stop hinfliegen. Daher bist Du von einem Sekundärflughafen wie DUS oder CGN eben in vielen Fällen zwangsweise bei zwei Umstiegen. Andere Ziele (LAX, SFO, ORD, NYC, WAS um ein paar zu nennen) schaffst Du von diesen Flughäfen aus nur mit einem Umsteigen in ähnlicher Größenordnung...

Viele Grüße - Dirk

djohannw

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Antw: USA-Flüge derzeit "unbezahlbar" - wer hat Tipps?
« Antwort #76 am: 01.02.2024, 20:47 Uhr »
Es ist sehr schwer, die Gründe für die Preisentwicklung der Flugbranche zu definieren, aber alleine der enge Zusammenhang zu den Personal- und Materialkosten legt nahe, dass es ziemlich viel mit Inflation zu tun hat. Und das einzige, was sich nachweislich bei den Flugzeugen "verbessert" hat, ist der Kerosinverbrauch. Wobei das genau die Schwachstelle des A380 als Vierstrahler ist, weswegen er letztendlich gescheitert ist.

Doch, das ist total simpel - CASM ist das Zauberwort. Was kostet mich der verfügbare Sitz pro Meile im Durchschnitt. Da fließen alle Kosten der Airline ein, und das zeigt dann schön, dass moderne Flugzeuge aufgrund ihres geringeren Verbrauchs meist sehr viel besser in dieser Hinsicht abschneiden als alte. Und eine A380 liegt da auch deutlich besser als eine 747-400 oder 747-8. Der A350 ist aber besser als jede der Vorgenannten. Und wie Du unten weiter ausführst - der Kostenindex beim Fliegen hat sich über die Zeit nur moderat nach oben entwickelt, wesentlich weniger als die allgemeine Inflation - deswegen kann ich letztere jetzt nicht (ausschließlich) heranziehen, um die aktuelle Preisentwicklung zu erklären.

Zitat
P.S.: Wir haben nach wie vor keinen einzigen Flug in Premium Economy an die Westküste USA für unter 700€ gesehen. Das nur als Ergänzung. Dafür, dass das "normal" sein soll, finde ich es arg selten.

Von Westküste war nie die Rede, lediglich von USA. Und wie schon zuvor geschrieben gibt es die IM MOMENT nicht. Sobald ich aber einen finde, werde ich ihn hier posten, damit an dieser Front endlich Ruhe ist - ist ähnlich wie mit dem 804€ Tarif nach Las Vegas, den Du ja auch nicht finden konntest, den es aber tatsächlich gibt.

Viele Grüße - Dirk

Bandito1011

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Antw: USA-Flüge derzeit "unbezahlbar" - wer hat Tipps?
« Antwort #77 am: 01.02.2024, 22:01 Uhr »
Rückflug auch? Aber auch hier gilt: Routing ziemlich umständlich. Bei 19 Std. Reisezeit gleicht sich der Komfortgewinn wieder aus...Versuche mal FRA-DFW-LAS in Premium Eco zu buchen... Umsteigen in London hat ja auch bei normaler Eco oft Preisvorteile.

Damit sind wir dann beim Kern - wer non-stop oder nur mit einem Umsteigen fliegen will, zahlt mehr. Ob es ein gravierender Komfortverlust ist länger zu reisen liegt allein im Auge des Betrachters - ehrlich betrachtet ist der Reisetag so oder so hin, ob er jetzt 12, 15 oder 19 Stunden dauert. Und beim Non-Stop Flug (und beim Umsteigen außerhalb der USA) liegt die Immigration am Ende des Fluges, während die bei der Umsteigeverbindung in den USA mittendrin passiert, so dass man am Zielort oft eine Stunde oder mehr früher auf der Straße steht als bei non-stop Verbindungen.

Es ist also eine Frage der Prioritäten, ob es günstig, bequem oder eine balancierte Variante der beiden Optionen sein soll. Und wir sprechen hier gerade über Las Vegas, ein Ziel was im Verhältnis wenig direkt aus Europa angeflogen wird - Discover von Frankfurt, KLM von Amsterdam und BA von London aus sind m.W. die einzigen Airlines, die dort non-stop hinfliegen. Daher bist Du von einem Sekundärflughafen wie DUS oder CGN eben in vielen Fällen zwangsweise bei zwei Umstiegen. Andere Ziele (LAX, SFO, ORD, NYC, WAS um ein paar zu nennen) schaffst Du von diesen Flughäfen aus nur mit einem Umsteigen in ähnlicher Größenordnung...

Viele Grüße - Dirk

Das nenn ich mal gut formuliert auf den Punkt gebracht.  :daumen:

Tinerfeño

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Antw: USA-Flüge derzeit "unbezahlbar" - wer hat Tipps?
« Antwort #78 am: 01.02.2024, 23:18 Uhr »
Ich finde es schon einen Unterschied, ob man um 15 Uhr oder um 20 Uhr ankommt.
USA: '06, '08, '09, '10, '13, '14, '15, '17, '18 , '19, '20, '21, '22
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djohannw

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Antw: USA-Flüge derzeit "unbezahlbar" - wer hat Tipps?
« Antwort #79 am: 02.02.2024, 19:39 Uhr »
Ich finde es schon einen Unterschied, ob man um 15 Uhr oder um 20 Uhr ankommt.

Jo, klar ist das ein Unterschied. Aber einer, der mehrere hundert Euro pro Person wert ist? In meiner Bewertung nicht, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden...

Und auch mit einem One-Stop kann man um 20 Uhr in USA ankommen - ZRH-BOS z.B.. DUS-ZRH-BOS kommt also auch erst um 20:15 Uhr an. Und ich habe schon öfters den Lumpensammler von FRA nach IAD genommen, der um 20:20 Uhr dort landet.  Alles eine Frage der Präferenzen...

Inzwischen ist mir auch wieder ein sub-700€ Fare in die Hände gefallen, auch wenn der von Deutschland aus nicht optimal zu benutzen ist. SAS bietet zur Zeit Oslo nach New York für 569€ in Premium Economy an...

Viele Grüße - Dirk

Tinerfeño

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Antw: USA-Flüge derzeit "unbezahlbar" - wer hat Tipps?
« Antwort #80 am: 02.02.2024, 20:05 Uhr »
Jo, klar ist das ein Unterschied. Aber einer, der mehrere hundert Euro pro Person wert ist? In meiner Bewertung nicht, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden...

Ganz ehrlich: Ja! Aber besonders auf dem Rückweg finde ich es nervig, wenn man da noch zwei oder mehrmals umsteigen muss. Bei der Buchung schaut man erstmal nur auf den Preis. Und dann ist man in der Situation und denkt sich: Ach hätte ich doch die 200 Euro investiert und einen Direktflug genommen... so erging es mir nicht nur einmal. Mehr als einmal Umsteigen in die USA/aus den USA kommt für mich nur noch im Notfall in Frage.

Und ich habe schon öfters den Lumpensammler von FRA nach IAD genommen, der um 20:20 Uhr dort landet.  Alles eine Frage der Präferenzen...

Was für ein Vergleich. Der Flug geht dann aber auch erst am Nachmittag... Man kann also theoretisch vorher ausschlafen.
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Jack Black

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Antw: USA-Flüge derzeit "unbezahlbar" - wer hat Tipps?
« Antwort #81 am: 02.02.2024, 22:02 Uhr »
Doch, das ist total simpel - CASM ist das Zauberwort. Was kostet mich der verfügbare Sitz pro Meile im Durchschnitt.

Und welcher Wert ergibt sich da für alle Plätze auf allen Strecken in allen Flügen? Bisher ist es ja nur ein Wort, jetzt mußt Du es mit Inhalt füllen.

Sobald ich aber einen finde, werde ich ihn hier posten, damit an dieser Front endlich Ruhe ist

Nur ist leider dann nicht Ruhe. Wie Du hartnäckig nicht verstehen willst, geht es NICHT darum, einen Flug von zweihunderttausend oder so zu finden, sondern darzustellen, dass 700,-€ in irgendeiner Statistik ein irgendwie "normaler" Preis ist. Darum geht es. Und nicht darum, irgendeinen billigsten Sitzplatz von 10 Millionen zu finden. Deinen CASM Wert zu berechnen für Premium Economy, darum geht es. Und der liegt ganz sicher um Welten höher als 700,-€ für ca. 5.000 Meilen und zurück. Und weil das so ist, findest Du mindestens momentan nicht einen einzigen Sitzplatz, obwohl täglich tausende von Passagieren in Premium Economy über den Atlanktik fliegen und die Preise zudem bis auf 12 Monate im Voraus ermittelt werden können.
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djohannw

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Antw: USA-Flüge derzeit "unbezahlbar" - wer hat Tipps?
« Antwort #82 am: 02.02.2024, 22:41 Uhr »
Ganz ehrlich: Ja! Aber besonders auf dem Rückweg finde ich es nervig, wenn man da noch zwei oder mehrmals umsteigen muss.

Wie gesagt, jeder muss das selbst bewerten. Ich finde je einmal in den USA und in Europa umsteigen jetzt nicht wirklich ein Problem. Aber ich kann nachvollziehen, dass man das anders sehen kann. Aber bei 300€ oder mehr Unterschied wäre es eben für mich ein No-Brainer, diese Unannehmlichkeit in Kauf zu nehmen.

Zitat
Bei der Buchung schaut man erstmal nur auf den Preis. Und dann ist man in der Situation und denkt sich: Ach hätte ich doch die 200 Euro investiert und einen Direktflug genommen... so erging es mir nicht nur einmal. Mehr als einmal Umsteigen in die USA/aus den USA kommt für mich nur noch im Notfall in Frage.

Ist mir tatsächlich noch nie passiert, und ich habe da schon ganz "lustige" Dinge auf USA-Flügen gemacht (wie MCO-CLT-PIT-DCA-PHL-FRA-QKL in einem Rutsch). Vielleicht spielt da auch der Abflughafen eine Rolle - in FRA oder MUC ist non-stop oder one-stop faktisch bei vielen Zielen möglich, in der "Provinz" mit DUS, CGN oder gar PAD ist es dagegen oft fast ausgeschlossen, mit nur einem Umstieg überhaupt an's Ziel zu kommen. Dementsprechend prägt diese Situation schon, was man so als akzeptabel betrachtet.

Zitat
Was für ein Vergleich. Der Flug geht dann aber auch erst am Nachmittag... Man kann also theoretisch vorher ausschlafen.


Mein Kommentar bezog sich lediglich auf die Aussage "15 oder 20 Uhr macht einen Unterschied"...also die absolute Uhrzeit. Und ohne Umstieg kriegt man eben eine späte Ankunft in USA - zumindest durchgängig an der Ostküste und im Sommer auch an die Westküste (UA nach SFO mit Ankunft um 19:55) - hin. Dazu kommt, dass FRA nicht mein Ausgangspunkt ist, ich muss da auch erst mal hin. Dementsprechend ist alles was von FRA aus non-stop geht für mich eine Umsteigeverbindung mit den entsprechenden Implikationen...

Viele Grüße - Dirk

djohannw

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Antw: USA-Flüge derzeit "unbezahlbar" - wer hat Tipps?
« Antwort #83 am: 02.02.2024, 23:02 Uhr »
Doch, das ist total simpel - CASM ist das Zauberwort. Was kostet mich der verfügbare Sitz pro Meile im Durchschnitt.

Und welcher Wert ergibt sich da für alle Plätze auf allen Strecken in allen Flügen? Bisher ist es ja nur ein Wort, jetzt mußt Du es mit Inhalt füllen.

Einen einheitlichen. Der wird von vielen Faktoren beeinflusst - Personalkosten, Treinstoffkosten und noch vielem mehr. Der Wert wird aber weder von der Beförderungsklasse noch von der Verteilung der Preise beeinflusst. Dieser kpi ist aber sehr wohl durch moderne, weniger Kerosin verbrauchende Flugzeuge (wie A350/380, B787/B77X und so weiter) und der Dichte der Bestuhlung beeinflusst.

Zitat
Nur ist leider dann nicht Ruhe. Wie Du hartnäckig nicht verstehen willst, geht es NICHT darum, einen Flug von zweihunderttausend oder so zu finden, sondern darzustellen, dass 700,-€ in irgendeiner Statistik ein irgendwie "normaler" Preis ist.


Naja, im Moment bietet SAS dass von nahezu allen Flughäfen in Schweden und Norwegen aus zu den Zielen in den  USA an, die von SAS direkt bedient werden - selbst SFO ist für unter 600€ zu bekommen. Nächste Woche gibt es dann vielleicht wieder nix, die Woche darauf dann wieder von Brüssel oder auch Deutschland - leider habe ich keine Glaskugel. Diese Tarife gibt es aber immer wieder.

Zitat
Deinen CASM Wert zu berechnen für Premium Economy, darum geht es. Und der liegt ganz sicher um Welten höher als 700,-€ für ca. 5.000 Meilen und zurück. Und weil das so ist, findest Du mindestens momentan nicht einen einzigen Sitzplatz, obwohl täglich tausende von Passagieren in Premium Economy über den Atlanktik fliegen und die Preise zudem bis auf 12 Monate im Voraus ermittelt werden können.

Wieso findest Du denn nicht "einen einzigen Sitzplatz", da ist das Beispiel oben doch der Gegenbeweis. Heute ab Norwegen und Schweden, nächste Woche vielleicht aus Frankreich und übernächste Woche aus Deutschland. Kann halt keiner voraussagen, was wann geht. Und auch wenn der Preis bei 800€ oder 900€ liegt - das sind immer noch 300€ unter den Dimensionen, die Du für PE immer nennst, und für diese Konditionen am oberen Rand finde ich das ganze Jahr über zu vielen Zielen, vielleicht mit der Ausnahme der Sommerferien.

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Tinerfeño

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« Antwort #84 am: 03.02.2024, 10:10 Uhr »
@djohannw:

Ich kann das alles nachvollziehen, was du schreibst. In erster Linie ging es mir aber darum, nochmal darauf hinzuweisen, dass Umsteigeverbindungen - und dann noch mit einer bedeutend längeren Reisezeit als üblich - im Allgemeinen günstiger zu haben sind. Daher sind das keine guten Vergleichspreise.

Abendflüge haben natürlich auch ihren Vorteil. Hab ich schon einmal nach BOS genutzt, da konnte ich vorher noch meinen Unterrichtstätigkeiten nachgehen und am selben Tag fliegen. Aber wenn ich schon morgens los muss zum Flughafen und dann erst abends am Zielort ankomme, finde ich das doof.
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Jack Black

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Antw: USA-Flüge derzeit "unbezahlbar" - wer hat Tipps?
« Antwort #85 am: 03.02.2024, 14:13 Uhr »
Naja, im Moment bietet SAS dass von nahezu allen Flughäfen in Schweden und Norwegen aus zu den Zielen in den  USA an, die von SAS direkt bedient werden - selbst SFO ist für unter 600€ zu bekommen

Im homöopatischen Bereich. "Es existieren Tage, da existiert ein Flug, in welchem ein Sitz existiert, der 600€ kostet". Ich habe mal bei SAS herumgespielt, einfach mal ein realistisches Prozedere, am 2. März von Kopenhagen nach SFO und am 23. März zurück. So würde es ein normaler Mensch suchen. Billigster(!) Flug bei SAS in Premium Economy: 1.598,26€.

Da hat man rein gar nichts davon, dass man mit SAS im Februar vielleich für eine Woche ab Oslo für 600€ fliegen kann. Und vom "restlichen" Europa gibt es Null Flüge in die USA mit so einem Preis. D.h. die statistische Relevanz der Flüge für unter 700,-€ in Premium Econmy von Europa in die USA ist nahe Null. In der Gaußverteilung wäre das ein Kratzer irgendwo ganz unten links. Und das hat mit "normal" nichts zu tun. Es existiert eine Handvoll Menschen (von einer Menge von zigtausend, ggf. sogar über eine Millionen Menschen), die einen Premium Economy Flug von Europa in die USA für 700,-€ (od. weniger) erhalten. Für die "Messung" des Durchschnittspreises ist diese Menge vernachlässigbar klein.

Wirklich interressant wäre eine Gaußverteilung mit den statistisch ermittelten Preisen für so einen Flug. Habe ich aber noch nichts gefunden.

Ein wenig wundert mich Dein "Engagement" ohnehin, eigentlich warst Du doch hier aufgeschlagen um Dein Leid kundzutun, dass Flüge in die USA so teuer geworden sind. Und jetzt verteidigst Du vehement, dass man quasi problemlos einen Premium Economy Flug für 700,-€ bekommt. Ein Preis, von dem hier noch niemand jemals berichtet hat. Wenn dem so wäre, dann wären Flüge in die USA doch viel billiger geworden, erst Recht, wenn man die Inflation berücksichtig?!
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