2019 - 3 Wochen durch Spaniens Norden

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*freddykr

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Antw: 2019 - 3 Wochen durch Spaniens Norden
« Antwort #15 am: 12.01.2021, 09:25 Uhr »
Hmmm, so viel Lauferei und dann immer Pech mit der Nahrungsaufnahme. Das kann durchaus für schlechte Stimmung sorgen, ich spreche da aus Erfahrung...  :wink: :?
Man muss nur auf einen ausreichenden Keksvorrat achten. ;)  :whistle:
Viele Grüße,
Danilo


*freddykr

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Antw: 2019 - 3 Wochen durch Spaniens Norden
« Antwort #16 am: 14.01.2021, 15:42 Uhr »
23.05. Camaleno - Muros de Nalon

Heute mussten wir leider von den Picos Abschied nehmen. Wir hätten hier durchaus noch den ein oder anderen Tag dran hängen können, aber es wartete ja noch so viel auf uns.

Wir fuhren wieder via der Schlucht von Hermadis aus den Picos heraus. Wenn man hätte anhalten können, gäbe es auch Bilder…

Unser Weg führte uns heute wieder an die Küste, genauer nach Comillas. Unser Ziel dort war die “Villa Quijano”, eines der Bauwerke des Künstlers Gaudi. https://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Quijano

Mittels Audioguide ließen wir uns durch die Villa treiben. Je nach Kunstinteresse ist es mehr oder weniger interessant. Wenn man in der Gegend ist, kann man aber auf jeden Fall mal vorbeischauen.







Nicht weit von hier befindet sich der Playa de Gerra, auf dem wir einen kleinen Strandspaziergang unternahmen und kurz Brotzeit machten.





Eigentlich wollten wir noch zu einem anderen Strand, aber der auf der Karte eingezeichnete Parkplatz war nicht existent und auch sonst war kein Platz zum Parken ersichtlich.
So sind wir dann direkt bis Oviedo gefahren, denn es stand die erste Kathedrale der Reise auf dem Programm.
Wir parkten fußläufig zur Innenstadt in einem kleinen Parkhaus, aber die Kirche hatte dann wegen eines Gottesdienstes doch noch geschlossen.



Wir wollten dann erstmal zum Markt, aber dieser hatte ebenfalls schon zu.

Wir entschlossen uns dann halt hier erstmal was zu essen und fanden im Restaurant “Arrocería La Genuina de Cimadevilla” einen Platz für uns - voll war es nämlich schon ganz schön in der Stadt.
Für Anja gab es einen Thunfischsalat und für mich einen Berg Hühnchen mit Käse. Irgendwie hatten wir beide mit kleineren Portionen gerechnet. Gut war es, aber viel zu viel.



Nach dem Essen kullerten wir beide dann wieder zur Kathedrale und jetzt konnten wir uns mittels Audioguide ein Bild dieser Kirche machen.
Im 14. Jahrhundert wurde begonnen, die heute hier sichtbare Kathedrale zu errichten. Fertiggestellt wurde sie allerdings erst im 16. Jahrhundert. https://de.wikipedia.org/wiki/Kathedrale_von_Oviedo









Nach diesem kulturellen Ausflug in Oviedo nahmen wir wieder Kurs auf die Küste und steuerten das kleine Nest “Muros de Nalon” an, wo sich unsere Unterkunft für die heutige Nacht befindet.
Nach dem Einchecken überlegten wir noch, was wir heute noch machen können. Abendessen würde heute mal ausfallen und so war noch Zeit für einen kleinen Ausflug.

Wir nahmen Kurs auf den “Cabo Penes” und hofften auf einen schönen Sonnenuntergang am Meer.
Leider war es dann doch ziemlich bewölkt als wir dort ankamen. Wir hofften zwar, dass sich Sonne und Wolken noch mal trennen würden, aber sie verabschiedeten sich dann doch gemeinsam in die Nacht.









ÜN: Hotel Playa de Aguilar - http://www.hotelplayadeaguilar.com/ - 63€
Gefahrene Strecke: 372km
Map: https://goo.gl/maps/DTscbVq6KXJEC1g26
Viele Grüße,
Danilo


*mrh400

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Antw: 2019 - 3 Wochen durch Spaniens Norden
« Antwort #17 am: 14.01.2021, 17:29 Uhr »
Interessante Villa; für Gaudi eigentlich recht konventionell mit streng geometrischen Formen.
Gruß
mrh400

*freddykr

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Antw: 2019 - 3 Wochen durch Spaniens Norden
« Antwort #18 am: 15.01.2021, 15:40 Uhr »
24.05. Muros de Nalon - Viveiro

Nach einem exzellenten Frühstück im Hotel konnte auch dieser Tag nur gut werden. Heute war etwas Timing angesagt, denn wir mussten zu einer bestimmten Uhrzeit an einem bestimmten Punkt sein. Aber dazu später mehr.

Wir setzten unsere Fahrt an der Küste weiter nach Westen fort. Den ersten Halt gab es bereits im nächsten Ort - Cudillero´. Sehr idyllisch der Ort am Berg.


Cudillero

Weiter ging die Reise - immer irgendwie an der Küste entlang; mal Autobahn, mal kleine Straße - bis wir das Cabo Vido erreichten.





Ein paar Kilometer weiter westlich gab dann noch eine schöne Bucht - die Playa del Silencio.
Über eine kleine Straße erreicht man den Parkplatz oben an der Klippe, bevor es zu Fuß runter zum Strand ging. Wer mit dem Womo unterwegs ist, könnte hier ein paar Probleme bekommen. Die kleine Straße ist zwar wegen dem Einbahnstraßensystem kein Thema, aber viele Parkplätze gibt es nicht - mit PKW passt man eher noch in eine kleine Lücke als mit einem Womo. ;)

Wir genossen die Aussicht von oben und liefen auch runter zum Strand - wobei die Aussicht ungefähr von der Mitte m.E. am schönsten ist.





Jetzt aber hurtig.
Unser Ziel war der “Playa de Las Catedrales” und dort mussten wir zur Ebbe da sein. Warum Ebbe? Nur bei Ebbe kann man die hier befindlichen Arches sehen.
Der Strand mit zugehörigem Parkplatz war leicht zu finden, nur bei den Arches stellten wir uns irgendwie dämlich an. Trotz unzähliger anderer Touris fanden wir sie nicht. Irgendwo stand immer das Wasser zu hoch und es ging nicht weiter.





Das muss doch einfacher sein und so fuhren wir wieder und suchten einen anderen Platz. War ne Schnapsidee. Also doch wieder zurück.
Jetzt war die Ebbe noch etwas weiter und wir konnten weiter am Strand vordringen und dann standen wir davor.


Habe schon gesagt, dass wir in der absoluten Nebensaison unterwegs waren...

Dann hieß es Geduld haben und ab und zu öffneten sich für Sekundenbruchteile Menschen-freie Fenster zum Fotografieren. ;)





Früher konnte man sich die Arches auch von oben anschauen, aber dieser Weg ist mittlerweile aus Sicherheitsgründen gesperrt. Somit muss ein Besuch bei Ebbe sein.

Nachdem wir hier unzählige Fotos verschossen haben und vor der einsetzenden Flut wieder raus kamen, ging es dann wieder weiter nach Westen.

Nach einer kleinen Mittagspause direkt am Wasser…



... erreichten wir am Nachmittag Viveiro. Nach einem Einkauf im örtlichen Supermarkt checkten wir erstmal in unserem gebuchten Hotelzimmer ein.

Der Tag war noch jung und so fuhren wir noch hoch zum “Estaca de Bares” - Spaniens nördlichster Punkt auf dem Festland.



Die Suche nach einem Platz fürs Abendessen war dann heute mal wieder etwas komplizierter, denn wir waren doch noch etwas “zeitig” (kurz nach 20:00Uhr ;) ) dran. Erst ab 21:00Uhr haben wir in Porto do Barqueiro was gefunden. Und als Zugabe gabs dort gleich noch Dreharbeiten irgendeines Piratenfilms - ab und zu zogen die dort feiernd/kreischend durch die Straßen. :)








ÜN: Thalasso Cantábrico Las Sirenas - http://www.thalassocantabricolassirenas.com/ - 68,40€
Gefahrene Strecke: 238,2km
Map: https://goo.gl/maps/xBYRh7hoPxuUc9zH7
Viele Grüße,
Danilo


*partybombe

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« Antwort #19 am: 15.01.2021, 16:42 Uhr »
Schöne Buchten und tolle Arches

*freddykr

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« Antwort #20 am: 16.01.2021, 14:33 Uhr »
25.05. Viveiro - Laxe

Heute Nacht war dies ja mal ein so typisches größeres Hotel und so gab es das typische Frühstücksbuffet. Und dann gabs da auch diese, wieder typischen, Busladungen von Touris, die hier mal wieder typisch alle Klischees von Bustouristen bestätigten. Typisch halt. ;)

Nachdem wir gestern bereits den Abstecher zum Estaca de Bares erledigen konnten, hatten wir heute etwas mehr Zeit.
Unser Weg führte uns geradewegs nach Westen zum “Banco-Mirador acantilados do Loiba” - man sagt, hier steht die schönste Aussichtsbank der Welt.
Ob dies jetzt wirklich die schönste der Welt ist, da muss sich jeder selber ein Bild machen. Zumindest war die Aussicht fantastisch.

Vom Parkplatz läuft man ein paar Meter nach links, bevor man auf einem Vorsprung die Bank findet.
Leider war bei uns am Morgen noch recht bedeckter Himmel, aber wir sahen eine Wolkenlücke - und nach unserer “Berechnung” müsste dies irgendwann mit der Sonne passen. Und da wir ja Zeit hatten, warteten wir einfach mal.
Da eh nix los war, hatten wir die Bank sowieso für uns allein.



Irgendwann kam dann eine Wandersgruppe und so mussten wir mal von der Bank runter. Wir nutzten die Zeit für eine kleine Erkundungsrunde und fanden ein paar Meter weiter rechts, etwas tiefer sogar noch eine Bank. Hier musste man aber schon ein bisserl schwindelfrei sein… ;)



Nach ungefähr einer Stunde, von Beginn an gerechnet, kam dann endlich die Sonne raus und wir konnten die Landschaft noch mal im Lichte betrachten.









Unser Weg führte uns anschließend einmal um die große Bucht herum, bis hoch zum Cabo Ortegal.
Wie nahezu überall wo wir waren, war auch hier wieder fast nix los.





Und als Zugabe gabs dann noch hoch über uns ein paar kletternde Bergziegen.





Nachdem wir die Halbinsel auf der rechten Seite über die DP-6121 hoch sind, nahmen wir die DP-2205 wieder runter. Dies war eine sehr schöne Straße und wir hielten auch noch kurz am Garita de Hebeira, von wo man die höchsten Klippen Spaniens sehen kann - irgendwie hatten wir uns dies aber spektakulärer vorgestellt.



Der nächste Stop war im kleinen Örtchen Teixido mit der dortigen Kirche. https://de.wikipedia.org/wiki/Santo_Andr%C3%A9_de_Teixido
Man merkt, dass dies ein richtiger Wallfahrtsort ist, denn es reiht sich Souvenirshop an Souveniershop - alles ist auf die Pilger ausgerichtet.


Igrexa de Santo André de Teixido

Eigentlich wollten wir hier auch was essen, fanden aber nichts, was uns begeisterte.

Dafür wurden wir in Cedeira im “Restaurante Badulaque” fündig. Ich probierte mal den Tintenfisch in eigenem Saft.
Ich sags mal so: Er hat besser geschmeckt, als er aussah. ;)



Eigentlich wollten wir jetzt etwas an der Küste entlang bis nach A Caruna und dort zum Herkulesturm, aber nach der Abfahrt stellten wir fest, dass wir bis 18:00Uhr an unserer Unterkunft in Laxe sein müssen. Das schaffen wir nicht mehr, wenn wir noch ein paar Umwege fahren sollten.
So sind wir dann doch direkt nach Laxe gefahren und checkten ein.

Von dort sind wir dann wieder nach A Coruna aufgebrochen. Unser Navi lotste uns quer durch die Innenstadt auf irgendwelchen kleinen Straßen… Wir parkten dann direkt unterhalb vom Herkulesturm. Eine Besichtigung war leider nicht mehr möglich - schon geschlossen. :(
Ok, dann halt einmal drum herum laufen; das muss dieses Mal langen.





Am Abend ging es für uns dann noch mal an den Strand - die Ruhe genießen nach der Hektik in A Coruna.






ÜN: Hotel Playa de Laxe - https://www.booking.com/hotel/es/playa-de-laxe.de.html - 49€
Gefahrene Strecke: 405km
Map: https://goo.gl/maps/DJ6iBfYwe3Lrin1x7
Viele Grüße,
Danilo


*freddykr

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« Antwort #21 am: 17.01.2021, 16:17 Uhr »
26.05. Laxe - Noia

Heute am Morgen standen gleich zwei alte Gemäuer auf dem Plan.
Zuerst ging es zum “Castro de Boneiro” - einer befestigten Siedlung aus dem 1. Jahrtausend v. Chr. https://de.wikipedia.org/wiki/Castro_de_Borneiro





Anschließend fuhren wir zum ganz nah liegenden “Dolmen de Dombate” - einer undatierten Megalithanlage. https://de.wikipedia.org/wiki/Dolmen_von_Dombate
Man weiß nur, dass hier um 3900 v.Chr. angebaut wurde.
Im Gegensatz zur ersten Ruinenanlage ist diese Anlage nur während der Öffnungszeiten öffentlich zugänglich und vor ein paar Jahren wurde eine ganze Halle über die Anlage gebaut, um diese vor der Verwitterung zu schützen.



Die Erklärungen sind leider nur auf spanisch/galizisch, aber Google-Übersetzer hilft… ;)

Wir kommen langsam wieder in die Neuzeit zurück und halten in Vimianzo am “Castello de Vimianzo” - einer Burg aus dem 13.-15. Jahrhundert. Es gibt leider keine deutsche oder englische Seite über die Burg, nur spanisch: https://es.wikipedia.org/wiki/Castillo_de_Vimianzo



Auf einem Rundweg kann man die Burg auf eigene Faust erkunden - ist ganz nett gemacht, aber viele deutsche Touris kommen hier wohl auch nicht vorbei. ;)

Nach so viel inländischer Kultur ging es wieder an die Küste - zum Leuchtturm in Muxia.
Interessant sind dort aber eher die “Pedra de Abalar” - zu deutsch “Pendelnde Steine”. Diese Steine sehen aus, als ob sie einfach zu bewegen sind. ;)



Wer möchte, kann hier auch noch die örtliche “Santuario da Virxe da Barca” anschauen - einer Kapelle aus dem 12. Jahrhundert. 2013 wurde diese Kirche durch einen Blitzschlag mit anschließendem Feuer schwer beschädigt. Im Juni 2014 begann man mit den Reinigungs- und Restaurierungsarbeiten. 2017 wurde der zerstörte Altar durch ein Foto ersetzt.



Weiter ging die Reise zum nächsten Leuchtturm - dem “Faro de Finisterre” (https://de.wikipedia.org/wiki/Kap_Finisterre) - dem “Ende der Welt”.
Hier befindet sich der Endpunkt/das Ziel vom Jakobsweg und so waren hier v.a. Pilger anzutreffen, aber auch der ein oder andere Auto-/Bus-Touri. ;)









Im Ort selbst fanden wir dann mit dem Restaurant “A Lareira” ein nettes Plätzchen für ein paar Fischgerichte…









Dort sahen wir an der Wand ein Foto von einem uns unbekannten Wasserfalls. Eine kurze Recherche ergab, dass dieser hier ganz in der Nähe ist. Also nahmen wir diesen doch auch gleich noch mit.


Fervenza do Xallas


Fervenza do Xallas


Fervenza do Xallas


Fervenza do Xallas

Dieser Wasserfall ist aber reguliert; gespeist wird er durch einen Stausee und das meiste Wasser wird daran vorbei in ein Kraftwerk geleitet.
Hier wurde auch mal wieder das Klischee bedient - wo einer mit größerer Kamera hin fotografiert, muss es was interessantes geben:


Anja beim Frösche fotografieren - also irgendwo da hinter der Menschentraube ;)

So, genug Natur. Jetzt ging die Fahrt für uns nach Santiago de Compostela, denn wir wollten uns die dortige Kathedrale anschauen - DER Anlaufpunkt für die ganz Pilger auf dem Jakobsweg.
Ein kleines und bisschen enges Parkhaus gab uns Heimat für unseren Citybummel und so konnten wir bequem zu Fuß das Zentrum erreichen.


Kathedrale von Santiago de Compostela https://de.wikipedia.org/wiki/Kathedrale_von_Santiago_de_Compostela

Dieses Bauwerk aus dem 11. Jahrhundert hatte zu unserem Besuch die Außenrestaurierung gerade hinter sich, aber innen waren die Bauarbeiten noch voll dabei.
Also zumindest mir war dies bewusst und so war die Enttäuschung vom Innenleben nicht so groß. Man konnte nur im Ansatz erahnen, welche Ausmaße dieses Bauwerk hat.

Die bedeutendsten Reliquien waren für die Pilger allerdings zugänglich, u.a. der Hochaltar mit der sitzenden Jakobusfigur, die jeder Pilger einmal umarmen soll.
Wir als Nichtgläubige haben dies mal sein gelassen… ;)





Wir schlenderten anschließend noch etwas durch die City und genehmigten uns ein sehr gutes Eis auf die Faust.



Jetzt ging es aber ab zum Hotel zum Einchecken und danach noch mal zum Sonnenuntergang an den Strand.




Praia Das Furnas


ÜN: HOTEL NOIA - https://www.hotelnoia.com/ - 58€
Gefahrene Strecke: 285km
Map: https://goo.gl/maps/KdkUjz7oohtFT3qJA
Viele Grüße,
Danilo


*freddykr

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« Antwort #22 am: 18.01.2021, 12:50 Uhr »
27.05. Noia - Bueu

Für 4€ bekamen wir im Hotel ein kleines, aber durchaus feines, Frühstück. Manchmal ist ein zusätzlich bezahltes durchaus besser, als wenn es im Preis dabei ist.

Auf der Küstenstraße setzten wir unsere Fahrt nach Süden fort, bis wir auf den Parkplatz des “Castro de Barona” stießen. Über einen kleinen Trail erreicht man dann das auf einer kleinen Halbinsel gelegene Castro - Hüttenfundamente aus der Eisenzeit. https://de.wikipedia.org/wiki/Castro_de_Baro%C3%B1a









Dazu besorgte ich mir hier meinen Geocache für Spanien.

Nur unweit von hier lotste uns Anja dann noch zu einer mittelalterlichen Brücke im Wald.


Ponte Medieval Do Río Sieira

Weiter im Süden ging es für uns dann auf die “A Illa de Arousa”, eine kleine, in der Bucht gelegene, Insel.



Unser Ziel war ein Restaurant im Ort “Illa de Arousa”, aber dies hatte leider geschlossen. Wir fanden aber ein anderes recht uriges Restaurant und die dortige Paella war ganz lecker.



Unser Weg führte uns anschließend auf einen Aussichtspunkt im Norden der Insel, wo man einen schönen Überblick bekommt.






Dann ging die großes Suche nach einer Toi los. Auf der Abfahrt wieder nach unten sollte es eine an einem Strand geben. Die war aber abgeschlossen.
Ok, dann halt zu den Stränden im Süden, da wollen wir ja eh hin, aber dort gab es kein WC. Auf dem Plan fanden wir eine an einem Picnic-Platz vor der Brück aufs Festland. Dort war zwar ziemlich viel Trubel, aber die Toi war trotzdem zu.

Hinter der Brücke war doch ein größerer Supermarkt; die haben doch meistens eine Toi. Also sind wir mal dorthin und tatsächlich, das Thema war erledigt.

Wir sind anschließend wieder zurück auf die Insel, denn wir wollten im Süden doch noch eine Runde drehen.
So in der absoluten Nebensaison war es sogar kein Problem einen Parkplatz direkt an der Straße zu finden (der offizielle kostet 3€ pro Tag) und dann liefen wir einfach mal ein paar Meter zwischen den verschiedenen Stränden.



Im Sommer muss hier wohl die Hölle los sein, aber jetzt war absolut tote Hose. Nur eine handvoll Leute war außer uns noch unterwegs.

Weiter ging die Fahrt nach Pontevedra. Wir fanden direkt in der City ein schön geräumiges Parkhaus und schlenderten so ein bisschen durch die City - natürlich gabs auch hier wieder ein leckeres Eis. Wir haben uns aber irgendwie mehr von dem Ort erhofft.









Jetzt wurde es so langsam Zeit und wir checkten in unserem Hotel in Bueu ein, welches direkt am Wasser liegt.
Wir hatten uns vorhin etwas Schinken und Käse zum Abendessen im Supermarkt gekauft und so suchten wir mal nach einem kleinen idyllischen Strand.
Hier merkten wir gleich, dass das WLAN im Hotel nicht wirklich was taugt. Wenn man Glück hatte, bekam man mal eine Verbindung…

Einen Strand fanden wir aber trotzdem und so ging es für uns durch unzählige kleine verwinkelte Gassen bis zum “Praia de Tuia”.



Zum Sonnenuntergang, und erstmal unserem letzten am Meer, waren wir dann aber wieder im Hotel und genossen ihn dort mit einem Gläschen Rotwein.



ÜN: Hotel Loreiro - https://www.booking.com/hotel/es/loureiro.de.html - 55€
Gefahrene Strecke: 195km
Map: https://goo.gl/maps/z5Z3p8poUWQ7AFw47
Viele Grüße,
Danilo


*freddykr

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« Antwort #23 am: Heute um 08:42 »
28.05. Bueu - Cristosende

Heute nahmen wir vorerst Abschied vom Meer, denn es begann der Teil der Reise, der im Landesinneren wieder gen Osten führt.
Aber wir machten schon mal ein kleines Resumee der beiden Küsten - die Nordküste hat uns bedeutend besser gefallen, als die Westküste. Im Westen, v.a. umso näher man Portugal kommt, war die Bebauung immer dichter und viel weniger Natur. Liegt aber wohl auch darin begründet, dass die Landschaft flacher wurde. Nördlich gibts halt einfach mehr Steilküsten.

Zum Frühstück gabs auf jeden Fall noch mal eine schöne Aussicht aufs Meer, bevor wir uns wieder auf Achse machten.
Achso, wir versuchten vergeblich beim Checkout denen zu verklickern, dass im Zimmer nur eine Steckdose funktional war. Unser Spanisch ist praktisch nicht vorhanden und deren Englisch ebenso… ;)

Unser Weg führte uns heute morgen nordöstlich bis Lugo. Man sollt hier aber besser genau aufs Navi achten, denn wir nahmen den falschen Abzweig und zahlten somit 3x, statt 1x, Maut.

In der City steuerten wir mal wieder ein Parkhaus an und dies war mit das engste, was ich jemals sah. Hier war die Normalität, dass 2 Autos 3 Parklücken beanspruchten. Wirklich korrekt zu parken, war nahezu unmöglich. Dafür nahmen sie es mit den Parkgebühren sehr genau:



Lugo war für uns deswegen interessant, da diese Stadt eine der wenigen ist, die eine vollständig erhaltene Stadtmauer aus der Römerzeit besitzt und man auf dieser einmal um die Altstadt herum laufen kann.

Was wir dann auch gemacht haben. Aber bis auf die Kathedrale, gab es leider nur viel herunter gekommenes oder andere hässliche Häuser zu sehen. Nur wenige interessante Ecken lockerten die Tristesse auf.


Kathedrale Lugo


Kathedrale Lugo







Eigentlich wollten wir hier dann noch was zum Mittag essen, aber auf dem Marktplatz fanden wir nichts, was uns begeisterte. Es hatten zwar einige Restaurants offen, aber nichts passte wirklich.

Dann also wieder los.
Von Lugo aus folgten wir jetzt faktisch dem Rio Mino nach Süden. Bzgl. Restaurants war hier leider auch noch alles im Winterschlaf, so dass wir an einer kleinen Ausfahrt mit Aussicht dann einfach die Reste von gestern Abend vertilgten. Dazu schrieben wir unserer Unterkunft für die kommende Nacht, dass wir gern bei denen essen wollen.

Wir folgten dann einfach weiter dem Rio Mino und dann später dem Sil und genossen die Aussicht auf den Canyon.


Rio Mino


Canon de Sil


Presa De San Estevo



Am späten Nachmittag erreichten wir dann unsere Unterkunft in Cristosende und hatten hier noch ein bisschen Zeit zum Entspannen, bevor wir ein gutes lokales Abendessen bekamen - mit viel Wein und Likör.





Anschließend machten wir noch einen kleinen Verdauungsspaziergang durch den Ort.



ÜN: Casa Grande De Cristosende - https://www.booking.com/hotel/es/casa-grande-de-cristosende.de.html - 65€
Gefahrene Strecke: 350km
Map: https://goo.gl/maps/NfrKYr1TvP7DpQCK9
Viele Grüße,
Danilo


 

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