2 Wochen Chicago und Große Seen

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*U2LS

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Lothar

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*mrh400

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Antw: 2 Wochen Chicago und Große Seen
« Antwort #31 am: 26.06.2020, 13:10 Uhr »
Scheinbar sind die Einkehrmöglichkeiten aber nicht so dolle.
WIr sind halt wählerisch - wir waren aber beim Pink Pony sehr zufrieden und hätten am besten auch dort in der Lobby vom Chippewa Hotel einen Kaffee nehmen sollen.

Ebenso die Insel,  da würde ich auch gern mal durchschlendern. Was kostet so eine Überfahrt?
Es gibt zwei Anbieter. Wir sind mit Star Line gefahren. Wir haben für den Parkplatz direkt an der Anlegestelle 5 USD bezahlt (finde ich nicht mehr im aktuellen Angebot), für die Überfahrt mit dem HydroJet pro Kopf 25 USD (aktueller Preis 27 USD); kann man vorab im Internet kaufen; ist nicht rückzahlbar, aber gilt für die ganze Saison: https://www.mackinacferry.com/
Gruß
mrh400

*Schneewie

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Antw: 2 Wochen Chicago und Große Seen
« Antwort #32 am: 26.06.2020, 13:53 Uhr »
Danke!!
Gruß Gabriele

*Doreen & Andreas

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Antw: 2 Wochen Chicago und Große Seen
« Antwort #33 am: 26.06.2020, 16:14 Uhr »
Oh, sehr ärgerlich, die verlorene Fototasche.
Die Speicherkarte war hoffentlich noch leer bzw. die Bilder schon auf dem PC gesichert. Sonst wäre der Verlust ungleich schmerzhafter...
Viele Grüße,
Andreas
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*mrh400

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Antw: 2 Wochen Chicago und Große Seen
« Antwort #34 am: 26.06.2020, 16:45 Uhr »
Die Speicherkarte war hoffentlich noch leer bzw. die Bilder schon auf dem PC gesichert.
Sie war noch leer; außerdem sichere ich jeden Abend auf das Notebook.

7. Tag Freitag, 27.09.2019: Saint Ignace – Traverse City

Wir schlafen in der Nacht einigermaßen passabel mit Unterbrechungen – um 08:00 allerdings schreckt mich der krähende Wecker aus dem allertiefsten Schlaf. Draußen ist es kühl und grau. Nachdem wir uns fertig gemacht haben, gehen wir zu Fuß hinauf zum Empfangsgebäude, wo auch der Frühstücksraum ist. Wir bekommen einen schönen Tisch mit Aussicht – Marianne nimmt ihre Standard-Kombination von Cereals mit Milch und zwei Joghurts. Mich macht eigentlich gar nichts an – ein Muffin und ein undefinierbares süßes Gebäck, das wars.

Nach dem Checkout halten schon nach einer Meile wieder beim Post Office. Der Beschwerdebrief für das Taxi benötigt eine Briefmarke und Marken für künftige Postkarten müssen auch besorgt werden.

Dann geht es auf die I 75 und die lange Hängebrücke über die Wasserverbindung zwischen Lake Michigan und Lake Huron. Kurz danach fahren wir aber schon wieder runter von der Interstate und hangeln uns über Landstraßen zur Küste. Landschaftlich gibt es keine aufregenden Besonderheiten.


Saint Ignace, Lake Huron


Mackinaw Bridge

Bei Cross Village erreichen wir den "Tunnel of Trees", ein längeres schmales Straßenstück, bei dem die dicht an der Fahrbahn stehenden Bäume mit ihren Kronen ein geschlossenes Dach, also einen "Tunnel" bilden. Hier sind wir eindeutig zwei Wochen zu früh dran. Bei Herbstlaub muß das toll sein, auch so ist es endlich mal eine Abwechslung von den bisherigen Etappen. Zwischen den Bäumen stehen jede Menge stattlicher Villen.

Immer wieder haben wir Blicke auf den Lake Michigan, die aber leider durch das schlechte Wetter ziemlich getrübt sind – denn es regnet immer wieder und immer wieder auch recht heftig.


Tunnel of Trees


Tunnel of Trees


Villa in Petoskey


Villa in Petoskey

In Charlevoix, das uns beim Reinfahren auf Anhieb gefällt (wie sprechen die Amis den Ortsnamen eigentlich aus? Wir haben es nicht herausgefunden), finden wir auf Anhieb an der Hauptstraße einen Parkplatz. Wir klappern ein paar Lokale ab und entscheiden uns dann für das Harwood Gold Cafe. Wir nehmen zwei kleine Pasteten, Marianne eine Hot Chocolate und ich einen Cappuccino. Danach testen wir noch ein paar der Maple Syrups, von denen es eine große Auswahl mit verschiedenen Geschmackszutaten gibt. Wir kaufen dann je einen mit Ingwer und mit Lavendel.

Anschließend stromern wir noch ein wenig durch die Geschäfte, die ein sehr geschmackvolles Angebot haben. Zu einem Einkauf können wir uns allerdings nicht durchringen.

Auf der Weiterfahrt wird das Wetter leider auch nicht besser. Wir durchqueren eine Region, in der es viel Obst- und Gemüseanbau gibt. Die Erzeugnisse werden offensichtlich auch direkt vermarktet. Immer wieder gibt es Stände oder Verkaufsstellen am Straßenrand.


Charlevoix, Mural in der Clinton Street


Charlevoix, Straßenuhr


Kewandin, Bargys Farm and Market

Traverse City durchqueren wir zunächst – wir wollen ja auch etwas von den großen Dünen sehen. Auf dem Hinweg wird es dann richtig abwechslungsreich. Ein paar Kurven und sogar ein paar kleine Hügel sind zu bewältigen. Der Eintritt in den Park mit der Panoramastrecke schockt uns total – 25 USD für ein paar Blicke im Regen und vielleicht eine Stunde Aufenthalt erscheint uns dann doch nicht angemessen. Wir bitten, einen U-Turn hinlegen zu dürfen. Wir sind offenbar nicht die einzigen, denen es so ergeht, denn hinter dem Eingangshäuschen findet sich eine großzügig angelegte Wendeschleife, die wir benutzen dürfen.

Daß diese Entscheidung richtig war, zeigt sich kurz später, als wir an dem Parkplatz ankommen, wo der "dune climb" beginnt. Dort fängt es nämlich an, aus vollen Rohren zu schütten, was einen Aufenthalt im Freien höchst unangenehm gemacht hätte. Wir fahren weiter zu den historischen Häusern, die in Glen Haven zusammengestellt sind – steigen aber nicht aus, sondern gucken typisch amerikanisch nur aus dem Auto. Besonders imposant ist kurz vorher die D.H.Day Farm mit ihrer großen weißen Barn, die vom NPS verwaltet wird.


Sleeping Bear Dunes


Glen Haven, D H Day Farm - Hauptgebäude


Glen Haven, D H Day Farm - Barn


Glen Haven Historic Village, Sleeping Bear Inn


Glen Haven Historic Village

Auf dem Rückweg nach Traverse City stoppen wir noch kurz am Glen Lake – dort regnet es noch, dann wird es allmählich etwas besser. Wir checken ein im Hotel. Wir bekommen als preferred guests eine Tüte mit Wasserflaschen und ein paar Knabbersachen, außerdem ein Riesenzimmer, geteilt in Wohn- und Schlafbereich. Als erstes wrd die Klimaanlage – so ein Pustegerät am Fenster – im Schlafbereich abgestellt.


Glen Lake, Old Settlers Park


Traverse City, Best Western

Ich versuche, die gestern gefundenen Restaurants nochmals ausfindig zu machen und erlebe dabei, daß das Internet abhanden kommt, weil der Router des Hotels streikt. Als es endlich wieder geht, werden zwei Skype-Versuche, bei The Mission Table zu reservieren, nach meinem Eindruck mit brüskem "no" und Auflegen beantwortet.

Da ich aber ohnehin auf die Mission Peninsula will, fahren wir einfach los. Auf dem Hinweg an der Westküste der Peninsula entlang fährt man wieder an vielen noblen Villen vorbei. Im Lokal bekommen wir problemlos einen Tisch (später werden allerdings Leute weitergeschickt). Wir essen Trout bzw. Scallops – sehr fein zubereitet und für uns genau die richtige Portionsgröße. Zum Nachtisch gibt es noch je eine Creme Brulee und zum Trinken verschiedene Pale Ales.

Auf dem Rückweg unternehmen wir noch einen Schlenker bis zur Spitze der Halbinsel, wo allerdings der Zugang zum Leuchtturm durch dichtes Gebüsch uns in der Dämmerung nicht lockt – also sehen wir ihn nicht. Dafür können wir im Vorbeifahren das Old Mission Inn bewundern.


Mission Peninsula, The Mission - Scallops


Mission Peninsula, Old Misison Hotel

1/4 vor 8, kurz bevor es ganz dunkel wird, sind wir dann im Hotel, wo die üblichen Verrichtungen anstehen.

228 mi


Gruß
mrh400

*mrh400

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Antw: 2 Wochen Chicago und Große Seen
« Antwort #35 am: 29.06.2020, 16:46 Uhr »
So, nach der Wochenendpause gehts jetzt weiter:

8. Tag Samstag, 28.09.2019: Traverse City – East Tawas

Geschlafen haben wir gut, nachdem ich um Mitternacht die Klimaanlage im "Wohnzimmer" von kühlen auf heizen umgestellt und im "Schlafzimmer" im Heizmodus wieder angestellt habe. Der  Wecker ist auf 8:00 eingestellt, wir wachen aber schon vorher auf, lassen es dafür gemütlich angehen. Draußen ist es kühl, aber wenigstens trocken. Es gibt wieder das unvermeidliche Motelfrühstück; Marianne mit Cereals, ich mit Muffin und zur Abwechslung mal ein wenig scrambled eggs.

Kurz nach dem Start versuche ich zu tanken – bei Shell, weil die üblicherweise keine ZIP wollen. Hier wollen sie sie aber und erwartungsgemäß funktioniert sie nicht. Also fahre ich einfach weiter. Ein paar Meilen weiter dasselbe Spiel; dort gehe ich dann halt rein und lasse für 30 USD freischalten. Mit Mühe bekomme ich dann für 24 USD in den Tank und lasse mir eine neue Quittung geben.

Die Fahrt führt wieder einmal auf unendlich langen Geraden durch unendlich undurchsichtigen Wald. Ab und zu sind ein paar kleine Städte zu durchfahren. An einem Scenic Lookout sind das Scenicste die Pflanzen an der Böschung. 


M 72 bei Baggs Road


Blüten an einem Scenic Lookout der M 72


Blüten an einem Scenic SLookout der M 72


Chucks Country Corner an der Kreuzung M 72 und Co 571


Grayling

Nach eineinhalb Stunden kommen wir in den Huron National Forest und die Landschaft wird etwas abwechslungsreicher. An einem ersten Aussichtspunkt über den Au Sable River genießen wir den Blick und eine Banane als erstes Mittagessen.

Die Anweisungen des Navi, einige Forstwege zu benutzen, ignorieren wir. Auch im Verlauf der befestigten Straße kommen wir zu einem zweiten schönen Overlook, wo ich die Holztreppe zum Au Sable River runtergehe – eine ganz schöne Brühe fließt da vorbei. Auf dem Rückweg entdecke ich auf einer der Stufen eine winzige Schildkröte – der Panzer gerade mal so groß wie ein Handballen. Über eine kleine Nebenstraße erreichen wir einen weiteren Overlook, wo man einen guten Blick über den Fluß hat.


Au Sable River


Au Sable River, Schildkröte


Au Sable River


Au Sable River

Einige Zeit später zweigen wir ab zum Lumberman‘s Monument, wo es einen Trail entlang des Hochufers des Au Sable River gibt. Das erste Stück führt in einer Variante eine große Sanddüne entlang, die Verbindung zum eigentlichen Trail geht als inoffizieller Trampelpfad durch den Wald. Der Weiterweg ist eher erholsam als spannend. Nach einer guten halben Stunde kehren wir um. Am Auto gibt es ein paar Cracker als zweites Mittagessen.


Lumberman’s  Monument


Au Sable Dunes mit Cook Dam Pond


Au Sable Dunes

Nochmal ein Stück weiter zweigen wir zum Foote Pond Overlook ab, wo wir erneut einen schönen Überblick genießen können – es ist einfach toll, wenn man endlich mal etwas von der Landschaft sieht und nicht nur durch topfebenen Wald fährt. Als drittes Mittagessen futtern wir die Cracker und die Tüte Studentenfutter, die in der Hoteltüte waren.

Da wir viel zu früh dran sind, um das erst ab 16:00 Uhr freie Zimmer zu beziehen, drehen wir in Oscada eine Runde, um eine Art Cafe zu finden – natürlich erfolglos. Wir fahren weiter nach East Tawas und dort zunächst zum Tawas Point State Park. Die neun USD Eintritt erscheinen uns im Vergleich zu den Dünen bei Traverse City angemessen und wir zahlen bereitwillig.

Bei schönstem Wetter und angenehmen Temperaturen gehen wir dort spazieren – zunächst zum Pavillon, wo ein kleiner Kiosk Speisen und Getränke anböte wenn er denn offen wäre. Im Giftshop beim Leuchtturm gibt es natürlich auch keinen Kaffee. Die Besteigung des Leuchtturms (nur mit Führung) sparen wir uns und gehen die Halbinsel vor bis zur Spitze. Der zunächst ausgesuchte Trail führt nach einiger Zeit direkt ins Wasser, wo ein Reiher nach Futter Ausschau hält – eine Erläuterungstafel steht wirklich mitten im See –, so daß wir wieder auf den stellenweise ziemlich verschlammten Versorgungsweg zurückgehen.

Seitlich des Weges gibt es immer wieder Wasserflächen, die sich über der Vegetation breitmachen. Birkenstämme und Gebüsch im Wasser geben ein schönes Bild ab. Am Ende des Weges hat man ein Wenig Sandstrand und einen eindrucksvollen Rundblick. Auf dem Rückweg erklärt uns ein Mann mit riesigem Teleobjektiv an seiner Kamera, den wir schon vorher getroffen hatten, daß wir gerade eine aktive Klapperschlange versäumt hätten. Auf unsere verwunderte Nachfrage nach Klapperschlangen in dieser Region erklärte er, daß es nur diese eine Art so weit nördlich gäbe.


Tawas Point State Park


Tawas Point Lighthouse


Tawas Point State Park


Tawas Bay, Reiher


Tawas Point


Tawas Point


Tawas Point

Nach der Rückkehr machen wir uns auf ins Hotel. Beim Check in erhalte ich auf Nachfrage statt des gebuchten Double Queen Zimmers zur Straße ein King Zimmer zum See. Der Mensch an der Reception nickt verständnisvoll, als ich meinte, daß ich das im Internet nicht buchen konnte.

Wir werfen nur den ersten Koffer ins Zimmer und fahren gleich weiter zu der Kneipe, die ich gestern im Internet entdeckt hatte – Boathouse Beer Co. & Boozery. Beide Navis kennen sie übrigens nicht, so daß ich die im Folder zum Tawas Point angegebene Adresse eingeben muß.

Das Restaurant ist sehr geschmackvoll eingerichtet, relativ nüchtern mit ausgesuchten kleinen Fotos an der Wand. Wie ich aufgrund meiner Recherche gehofft hatte, gibt es heute Prime Rib. Wir nehmen vorsichtshalber die kleine Portion und kommen qualitativ und geschmacklich voll auf unsere Kosten. Das hausgebraute Bier ist ebenfalls hervorragend, so daß wir noch ein zweites (kleines) benötigen, um einen Nachtisch (Creme Brulee) hinunterzuspülen.


Tawas City, Boathouse Beer Co. – Prime Rib

Während wir da am Fenster sitzen, beobachten wir mal spaßeshalber die vorbeifahrenden Autos und stellen dabei fest, daß ein großer Teil (gefühlt über die Hälfte) aus Pickups besteht; davon über 80% mit Doppelkabine.

Zurück im Motel können wir uns noch für eine halbe Stunde ins Freie an den See setzen, um die untergehende Abendsonne zu genießen. Dann ziehen wir uns zurück ins Zimmer zu den üblichen Verrichtungen.


East Tawas, Lake Huron

161 mi
Gruß
mrh400

*partybombe

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« Antwort #36 am: 29.06.2020, 17:03 Uhr »
Erholung am See nach den Wolkenkratzern

*mrh400

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Antw: 2 Wochen Chicago und Große Seen
« Antwort #37 am: 30.06.2020, 21:29 Uhr »
Erholung am See nach den Wolkenkratzern
auf geht's zu den nächsten Wolkenkratzern; vorher wird aber noch geshoppt.

9. Tag, Sonntag 29.09.2019: East Tawas – Detroit

Der Wecker sollte um 7:00 Uhr krähen, aber wir sind schon etwas vorher wach, so daß wir ihn abstellen, um nicht die ganze Umgebung rebellisch zu machen. Denn das Motel ist extrem hellhörig, wie wir in der Nacht zweimal feststellen konnten, als lärmende Gäste auf ihre Zimmer sind.

Ich hole den großen Koffer aus dem Auto, um ein wenig umzupacken. Draußen ist es ziemlich frisch. Dann geht es zum Frühstück ins Restaurant, wo alles ziemlich zähflüssig abläuft. Wir nehmen French Toast mit Syrup – nicht gerade eine Offenbarung, aber wir haben etwas im Bauch.

Es ist fast 9:00 Uhr, bis wir endlich auf der Straße sind. Zunächst geht es an den Küstenorten am Lake Huron entlang, nach einiger Zeit werden wir auf die I 75 gelotst. Ab und zu haben wir schon etwas Sprühregen. Etwa um 10:30 fahren wir vor Frankenmuth raus, um diesen "fränkisch-bayerischen" Ort (das können auch nur Amerikaner durcheinanderbringen) zu besichtigen.

Als erstes nach dem Parkplatz überqueren wir die "authentisch bayerische" covered bridge, die zu einem köstlich verkitscht aufgemachten Shopping Center führt. Das Angebot ist zum Teil sogar ganz nett, aber kaufen tun wir nichts.

Dann gehen wir in des Ortszentrum, das gerade mal aus einem Straßenzug von etwa zwei Blocks besteht. Hauptattraktion sind zwei Restaurants, deren wichtigstes Angebot in Chicken-Dinner besteht – also sozusagen original fränkische Brathendl, was immer das sein mag. Wir wußten jedenfalls bisher nicht, daß es so etwas gibt. Da waren die fränkischen Bratwürscht im Weggla am Farmers Market in Port Townsend vor einigen Jahren wesentlich authentischer (auch wenn es nur zwei statt drei waren).

Zu einem der Restaurants gehören ein paar Shops im Souterrain; man weiß nicht, worüber man mehr lachen soll – über die Verkäuferinnen im Dirndl mit Plastikblümchen im Haar oder über die original fränkischen Oktoberfest-T-Shirts. Marianne kann mich nur mit Gewalt davon abhalten, welche zu kaufen. Es wären so schöne Geschenke für Leute, die man niemals wiedersehen will ...


Frankenmuth, Wooden Bridge


Frankenmuth, Wooden Bridge


Frankenmuth, Raddampfer


Frankenmuth, River Place Shops


Frankenmuth, Mühle


Frankenmuth, Zehnders Chicken Dinners


Frankenmuth, Wiesn-T-Shirts


Frankenmuth, Visitor Center

Nach dieser Aufheiterung fahren wir noch an das Südende des Ortes, wo es den angeblich weltweit größten Christmasshop gibt. Der öffnet aber erst um 12:00, also einer halben Stunde. Soviel Zeit wollen wir dann doch nicht auf dem verregneten Parkplatz vertrödeln, denn wir haben noch eine größere Einkaufsorgie geplant: Wir fahren weiter, nach Birch Run zum Premium Outlet.

Dort kaufen wir ein was das Zeug hält: Polos und Shirts für die ganze Verwandtschaft (auch ein bißchen was für uns selbst). Auf meinen üblichen Hosenkauf bei Polo Ralph Lauren verzichte ich, da ich inzwischen mit meinen britischen Quellen höchst zufrieden bin. Zwischendrin essen wir etwas bei UNO (Fish & Chips bzw. Berry Salad with Goat Cheese), damit wir nicht völlig unterzuckern.

Inzwischen hat es – z.T. ziemlich heftig – zu regnen begonnen, so daß wir auf der Weiterfahrt auf der I 75 außer Gischt und anderen Autos nicht mehr viel sehen. Zweimal gibt es nicht ganz nachvollziehbare Staus. Irgendwo zu Beginn der US 24 fahren wir dann runter, um eine ewig lange Strecke mehr oder weniger geradlinig über bis zu 8-spurige Landstraßen und dann die unendlich lange Woodward Avenue nach Detroit reinzufahren. Dabei erleben wir erstaunlich wenig Verkehr. Erst in unmittelbarer Nähe des Hotels staut es dann ziemlich, weil offenbar irgendein (wohl sportlicher) Event stattfindet.

Die Straße führt uns unmittelbar vor das Aloft Hotel – nur ist die Anfahrt auf der rückwärtigen Straße, so daß wir eine Schleife drehen müssen und nach kurzer Warterei einen mehr oder weniger illegalen Platz zum Ausladen finden. Ein Mitarbeiter des Hotels nimmt mir den Gepäckwagen ab und hilft beim Ausladen – die ganzen Tüten vom Outlet müssen ja auch mit rein. Den Autoschlüssel bekommt ein Valet-Mensch und wir hoffen, daß der sich umsichtig um unser Fahrzeug kümmert.


Detroit, Woodward Ave.


Detroit, Woodward Ave.


Detroit, Woodward Ave. – geradeaus der David Broderick Tower, rechts halb verdeckt das David Whitney Building mit unserem Hotel

Das Hotel empfängt uns mit einer imposanten Halle über mehrere Etagen. Wir checken ein und bekommen offenbar ein Upgrade, eine Aloft Suite, die an der Tür mit 1.500 USD ausgezeichnet ist. Das Zimmer ist riesig mit einer langen kissenbestückten Bank unter einer endlosen Fensterwand und jede Menge Platz vor dem Bett.


Detroit, Aloft at the David Whitney – Halle


Detroit, Aloft at the David Whitney – Halle


Detroit, Aloft at the David Whitney – Zimmer


Detroit, Aloft at the Whitney – Zimmer


Detroit, Aloft at the David Whitney – Blick aus dem Zimmer


Detroit, Aloft at the David Whitney – Preistafel


Detroit, Historie des David Whitney Building

Wir halten uns nicht lange auf, sondern gehen gleich los, um das von mir ausgesuchte Tapas-Restaurant eine Straßenecke weiter aufzusuchen. Marianne ist ganz begeistert von den Häusern in der Umgebung des Hotels. Das Restaurant hat allerdings am Sonntag geschlossen. Mir ist eine weitere Restaurantadresse in der Nähe erinnerlich, die wir aufsuchen – ebenfalls geschlossen. Jetzt heißt es, auf gut Glück etwas in der Umgebung zu suchen.

Wir werden fündig, nur zwei Blocks vom Hotel entfernt: San Morello, gut besucht – dennoch bekommen wir sofort einen (den letzten) freien Tisch. Auf Nachfrage wurde sofort erklärt, daß man selbstverständlich alles sharen kann. Wir schlemmen darauf los: Oktopus to share zur Vorspeise. Dann Marianne Halibut, ich Scallops. Zum Abschluß noch einen Chocolate-Almond Cake mit Maraschino-Cherry Sorbet, wieder to share.

Vollgefressen kehren wir ins Hotel zurück zu Zimmerbier, Einkäufe in den Rucksack packen und sonstige übliche Verrichtungen.


Detroit, Woodward Avenue


Detroit, Woodward Avenue – Himmelhoch Brothers Building


Detroit, Griswold Street – Mural


Detroit, David Stott Building


Detroit, San Morello – Halibut


Detroit, San Morello – Chocolate Almond Cake


Detroit, San Morello – Bar


Detroit, Aloft at the David Whitney – Blick auf die Gleise des People Mover

178 mi
Gruß
mrh400

*Doreen & Andreas

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« Antwort #38 am: 01.07.2020, 08:55 Uhr »
Ein sehr interessanter Einstieg in Detroit. Ist ja hier im Forum nicht gerade vielbereist, meines Erachtens aber durchaus sehenswert, wenn man sich darauf einlässt.
Die Preistafel im Hotel zeigt aber sicherlich Wochen-Preise, beim Double Room wärst Du ja auch schon mit 1220$ dabei...
Viele Grüße,
Andreas
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*Schneewie

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« Antwort #39 am: 01.07.2020, 09:31 Uhr »
Die Route wäre jetzt nicht wirklich meine.
So ganz spricht mich das nicht an - sorry. Aber ich lese gern weiter mit, denn lesen bildet und dann weiß ich zumindest (annähernd) wie es dort ausschaut.

Das Hotel in Detroit hat allerdings was, das würde mir auch gefallen.
Gruß Gabriele

*partybombe

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« Antwort #40 am: 01.07.2020, 13:01 Uhr »
Ein schönes Hotel

*mrh400

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« Antwort #41 am: 01.07.2020, 16:17 Uhr »
Die Preistafel im Hotel zeigt aber sicherlich Wochen-Preise.
Das könnte eine Erklärung sein. Ich hatte die Vermutung, daß es der Maximalpreis bei Events, Kongressen o.ä. ist. Gezahlt haben wir netto ~220 bzw. ~250 pro Nacht.

Die Route wäre jetzt nicht wirklich meine.
So ganz spricht mich das nicht an - sorry.
Ich würde das in der Form wohl auch nicht wiederholen. Chicago war für mich allerdings ein Must, wo ich unbedingt nochmals hinwollte (nach 1985 und 1997 mit jeweils nur "Miniaufenthalten": 1985 6 Stunden in der Stadt bzw. 1997 2 Nächte mit Businessterminen am Tag), und bei Detroit hat mich die Entwicklung nach dem Niedergang interessiert. Und wenn wir schon mal dorthin fliegen, wollten wir halt auch mal sehen, was es da sonst noch gibt. Jetzt wissen wir's. Die beiden Städte sind allerdings schon eine Reise wert.
Gruß
mrh400

*mrh400

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« Antwort #42 am: 01.07.2020, 16:26 Uhr »
10. Tag, Montag 30.09.2019: Detroit – Part 1: geführter Stadtrundgang

Heute gibt es kaum Text, dafür um so mehr Bilder. Um den Tag angesichts der Fotoflut halbwegs überschaubar zu halten, teile ich ihn in zwei Abschnitte. Am Vormittag hatten wir eine Stadtführung, am Nachmittag waren wir individuell unterwegs. Beginnen wir mit dem Vormittag:

Ich schlafe nur bis gegen 5:00, Schnupfen macht sich breit. Den Wecker stellen wir kurz vor 7:00 ab. Draußen ist es noch einigermaßen trübe.

Da in unserem Hoteltarif kein Frühstück inbegriffen ist, machen wir uns auf den Weg zum gut besprochenen Hudson Cafe, das auf der Woodward Avenue nur wenige Blocks entfernt liegen muß. Aber wir laufen zunächst prompt dabei vorbei. Erst im Bereich des Campus Martius ziehe ich nochmal meinen Internetausdruck zu Rate und stelle fest, daß wir viel zu weit sind. Also zurück und dann haben wir das hübsch dekorierte Cafe auch gleich gefunden.

Marianne nimmt Crêpes mit Erdbeeren und Sahnequark, ich Waffeln mit Beeren. Dazu Kaffee/Tee und Orangensaft. In Summe kommt man damit auf 48 USD inklusive Tip – aber dafür hat man auch eine komplette Mahlzeit.


Detroit, Woodward Avenue


Detroit, Hudson Cafe


Detroit, Hudson Cafe – Crêpes

Wir schlendern die Woodward Ave zurück und wechseln beim Grand Circus hinüber zum Broadway, wo unsere Führung beginnen soll.


Detroit, Woodward Avenue – Valpey Building


Detroit, Woodward Avenue – Woodward Building


Detroit, Park Avenue – David Whitney Building


Detroit, Grand Circus Park – Millenium Bell


Detroit, Comerica Park – Stadion der Detroit Tigers

Es finden sich gerade mal fünf Leute zusammen – eine Frau aus Atlanta mit Vorfahren und Verwandtschaft aus Landshut, ein Paar aus LA und wir. Jim, unser Führer, zeigt uns viele Gebäude und Sehenswürdigkeiten und erläutert auch die geschichtlichen Hintergründe sowie die aktuellen Besitzverhältnisse. Nahezu die gesamte Innenstadt gehört heute einem Familienunternehmen namens Bedrock, dessen Inhaber Dan Gilbert ein riesiges Imperium aufgebaut hat. Das Schöne daran ist, daß er nicht nur zusammengekauft hat, sondern die historischen Gebäude gekonnt saniert und die Brachen neu bebaut sowie auch öffentliche Räume mit Aufenthaltsqualität schafft.

Zunächst gehen wir einen großen Bogen zum Campus Martius Park, einem Zentrum in Downtown. Auf dem Weg dorthin kommen wir nicht nur am National Theater vorbei, einer Bauruine auf einem großen leergeräumten Grundstück. Wir werden auch in zwei Hotels in die Lobby gelassen: das Elements im Metropolitan Building, dessen Halle sich zum Ende hin auf eine Breite von nur 3 Metern verjüngt, und das Shinola Hotel mit unendlich vielen Kunstwerken in der Halle. Am Campus Martius Park besichtigen wir das Meridian-Gebäude nur von außen – es beinhaltet unter anderem den Sitz von Bedrock.


Detroit, Athletic Club


Detroit, The Stott


Detroit, The Siren Hotel


Detroit, The Element at Metropolitan Building – Halle


Detroit, The Element at Metropolitan Building – Treppe


Detroit, Shinola Hotel – Lobby


Detroit, The Belt


Detroit, Randolph Street


Detroit, Wayne County Building und GM Renaissance Center


Detroit, National Theater – eine Ruine auf einer Grundstücksbrache


Detroit, Campus Martius Park –Skulptur


Detroit, Campus Martius Park – Waiting


Detroit, Campus Martius One

Vom Campus Martius Park sind es nur wenige Schritte an der Woodward Avenue entlang bis zum Spirit of Detroit, eine etwas blut- und bodenmäßig angehauchte Skulptur, die heute mit einem Shirt der Detroit Youth Choir Performing Art Company verziert ist. Über die vielbefahrene Jefferson Avenue kommt man zur Hart Plaza mit dem Memorial für die Underground Railroad. Dort blicken wir über den Fluß hinweg nach Süden nach Kanada – hier ist die einzige Stelle, wo Kanada im Süden der USA liegt. Von dort gehen wir in das von Portman, dem bekannten Architekten aus Atlanta, entworfene GM Renaissance Center hinein. Im hohen verglasten Wintergarten, der 2001 angebaut wurde, finden sich künstliche Palmen – ganz nach dem Vorbild von Helmuth Jahns Flughafen-Hotel von 1994 in München.


Detroit, Woodward Avenue


Detroit, The Spirit of Detroit


Detroit, GM Renaissance Center


Detroit, Underground Railroad Monument


Detroit River, Raddampfer – die Brücke im Hintergrund führt nach Canada


Detroit, GM Renaissance Center – Mural


Detroit, GM Renaissance Center – Wintergarten


Detroit, GM Renaissance Center – Halle


Detroit, GM Renaissance Center – Showroom

Direkt am GM Renaissance Center ist eine Station des People Movers, einer führerlosen Hochbahn, die kontinuierlich auf einer Schleife um die Innenstadt fährt. Die Bahn war eigentlich für den Kurzstreckenverkehr innerhalb der Stadt insbesondere für Pendler gedacht. SIe wird jedoch praktisch nur von Touristen – und das in nur geringem Umfang – genutzt. Da man von den Außenbezirken ohnehin weitestgehend aufs Auto angewiesen ist und gefühlt jedes zweite Haus in der Stadt ein riesiges Parkhaus ist, verwundert es nicht, daß sich kein P+R System etablieren konnte. Wir steigen ein und fahren ein paar Stationen. Nach dem Aussteigen besichtigen wir noch das Guardian Building, ein vor allem innen prächtiges Art Deco Gebäude. Dann steigen wir noch einmal in den People Mover und fahren bis zum Grand Circus Park, wo die Halle unseres Hotels den letzten Besichtigungspunkt darstellt.


Detroit, People Mover – GM Renaissance Center Station


Detroit, People Mover


Detroit, Guardian Building


Detroit, Guardian Building – Halle


Detroit, Guardian Building – Halle mit Glasfenster


Detroit, Guardian Building – Halle

Dort werden wir entlassen und machen eine kurze Pause auf dem Zimmer.

Fortsetzung folgt
Gruß
mrh400

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Antw: 2 Wochen Chicago und Große Seen
« Antwort #43 am: 02.07.2020, 10:39 Uhr »
Einmal mehr ein sehr interessanter und lesenswerter Reisebericht, der zudem einige Erinnerungen an unsere eigene Reise vom August 2018 wachruft.

Und deshalb möchte ich an dieser Stelle zumindest mal eine kleine Lanze brechen für die Great Lakes – Region. Dass man dort keine spektakulären Highlights erwarten kann wie beispielsweise im Südwesten, im Nordwesten oder im Yellowstone, war uns natürlich im Vorhinein bewusst.

Was wir an Hand unserer Reiseplanung erwartet hatten, war eine entspannte, vielleicht sogar entschleunigende Tour. Und genau das haben wir dann auch bekommen. Nette Städtchen wie Bayfield, Traverse City oder South Haven, reizvolle Ecken wie die Indiana Dunes, die Pictured Rocks oder die Sleeping Bear Dunes und natürlich die Metropole Chicago (um nur einiges zu nennen) sind uns bis heute überaus positiv in Erinnerung geblieben. Dass ich mir dann sogar noch einen Traum erfüllen und ein Spiel der Green Bay Packers (wenn auch „nur“ ein Pre Season – Match) live im Lambeau Field erleben durfte, war dann noch einmal ein persönliches Highlight. Alles in allem haben wir unseren Aufenthalt an den Großen Seen ganz und gar nicht als langweilig empfunden. Aber natürlich hat da jeder seine eigene Sichtweise. Und das ist ja auch völlig okay. Auf jeden Fall werde ich weiterhin fleißig mitlesen.

*U2LS

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Antw: 2 Wochen Chicago und Große Seen
« Antwort #44 am: 02.07.2020, 19:22 Uhr »
Ich habe ja in der Vergangenheit schon viele negative Berichte über Detroit gelesen, deine Bilder sprechen aber eine ganz andere Sprache; so fürchterlich kann es ja dort nicht sein.
Gruß
Lothar

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