2 Wochen Chicago und Große Seen

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*partybombe

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Antw: 2 Wochen Chicago und Große Seen
« Antwort #75 am: 15.07.2020, 11:22 Uhr »
Dankeschön noch einmal für den netten Bericht. Wie ich schon mal geschrieben haben, wäre mir die Reise zu stadtlastig, aber das war ja so gewollt. Trotzdem gibt es für mich ein paar Anregungen. Und in diesen Corona-Zeiten die Möglichkeit von den Staaten zu träumen.
Auch die Statistik finde ich interessant: den Benzinverbrauch gering, die Übernachtungskosten für das Hotel in Chicago heftig.
 :dankeschoen:

*Doreen & Andreas

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Antw: 2 Wochen Chicago und Große Seen
« Antwort #76 am: 15.07.2020, 14:56 Uhr »
Vielen Dank für den interessanten Bericht. Die Gegend um die Großen Seen sind ja doch durchaus weniger bereist als der Südwesten, Florida oder Nordwesten. Vielleicht wird die Region hinsichtlich der Sehenswürdigkeiten einfach unterschätzt.
Ich habe jedenfalls interessiert mitgelesen und fand auch die Preiszusammenstellung im Fazit sehr aufschlußreich. Die Hotels schlagen doch ziemlich kräftig zu Buche, wobei Ihr natürlich auch einen gewissen Standard anstrebt und nicht unbedingt auf Super8- oder Motel1-Niveau übernachtet  8)
Viele Grüße,
Andreas
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*Jack Black

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Antw: 2 Wochen Chicago und Große Seen
« Antwort #77 am: 15.07.2020, 16:35 Uhr »
Ich habe ja auch "stickum" mitgelesen, auch wenn wir 1997 (lange ist es her!) mal in Chicago waren (und das hat mir damals auch sehr gut gefallen), so ist insgesamt die ganze Gegend immer noch Neuland für uns. Ein paar der Highlights habe ich mir auch schon mal vorgemerkt - wobei nach aktuellem Status überhaupt nicht planbar ist, ob und wann man wieder in die USA reisen kann.

Unser inzwischen technisch uraltes Navi ist trotz der inzwischen standardmäßigen Ausstattung unserer Mietwagen mit Navis nach wie vor eine massive Erleichterung unterwegs, auch wenn es sich  nicht wirklich überall auskennt. Die Programmierung zuhause mit den ganzen Waypoints ist zwar etwas mühsam, das liegt aber wohl auch am Typ. Solange das Ding nicht seinen Geist aufgibt, werde ich dennoch damit weiterhin unterwegs sein. Ich bin zu faul, mich unnötigerweise an andere Methoden (Tablet oder Handy) zu gewöhnen. Das Gerät tut, was es soll, mehr brauch ich nicht. Ein wenig Gefühl für Himmelsrichtungen und morgendliches Kartenlesen kann aber in keinem Fall schaden.

Zugegebenermaßen habe ich ja auch noch ein (Garmin) Navi für die USA, obwohl ich hier zu Hause nur noch das Smartphone benutze (auch dort hätte ich auch noch ein Garmin). Ich habe auch noch TomTom, auch für die USA. Aber man muss genauso zugeben, dass es eigentlich keine Schwierigkeit darstellt, von Navi auf Smartphone umzusteigen. Bei TomTom ist es sogar so, dass die Smartphone APP zu 100% identisch ist zu den Standalone Geräten, die ihrerseits auf Android basieren. Aber die Software ist GENAU DIESELBE. Der ganz große Vorteil beim Smartphone ist natürlich auch der Internetanschluss, nicht nur für den aktuellen Traffic interessant, auch die Suche ist viel einfacher und mächtiger (ja nach Navi erfolgt ein Durchgriff auf Google). Aber im Prinzip reicht ein Standalone Navi immer noch aus, nur ist eben "das Bessere der Feind des Guten".

Nach wie vor bleibe ich Vorbucher. Die Hotels, die wir im Internet gefunden hatten, haben alle unsere Erwartungen erfüllt bis übertroffen. Mit abendlicher Sucherei wäre das sicher nicht zu schaffen gewesen, zumal in manchen Regionen die Quartierdichte relativ gering ist.

Wir sind ja immer noch "wenig Vorbucher" (es wäre gelogen zu behaupten, dass wir NIE vorbuchen, aber eben nur, "wenn es sein muss"), aber die Vorstellung, dass man "abendliche Sucherei" hat, trifft es eigentlich nicht. Wenn wir nichts gebucht haben, kommt mit dem ersten Hungergefühl auch der Wunsch auf, eine Unterkunft zu bestimmen (das ist dann so im Laufe des Mittags). Und das ist die Stelle, wo ich das Navi wirklich gerne benutze, wir geben dann einen ungefähren Zielort ein, lassen uns Motels anzeigen, lassen uns Restaurants in vertretbarer Entfernung anzeigen und so entsteht dann eine Vorstellung, welches Motel es wird. Manchmal mache ich das auch morgens schon im Motel, dann kann ich sogar noch Preise abrufen (das kann ich sonst nur, wenn wir Daten auf dem Smartphone freigeschaltet haben, das ist nicht immer der Fall). Aber dann wird ein Motel gewählt, im Navi als Ziel programmiert und dann fahren wir am frühen Abend dahin. "Suchen" muss ich da nichts, das macht das Navi. Ganz ganz selten mal wird das nichts, weil das Hotel ausgebucht oder zu teuer ist. Im Moment könnte ich nicht einmal sagen, wann das zuletzt der Fall war. Wir hatten einmal in West-Yellowstone Probleme, das war am Labour Day Wochenende, da mussten wir mit einem piefigen Days Inn zu 250,-$ Vorlieb nehmen (gab sonsts nichts mehr) und einmal sind wir erfolglos durch Kanab gedüst. Haben dann aber an der Mt. Carmel Jct. (da trennt sich der Weg Richtung Zion oder Richtung Norden/Bryce) ein Flachdach Motel a la "Bates Motel (Psycho)" gefunden (die mag ich total gerne, das ist für mich USA Feeling pur). War ein Billigheimer, aber für eine Nacht war das Ok.

Der Spritverbrauch ist beachtlich, ich protokolliere das ja auch meistens (wobei ich meistens nach 1 Woche keine Lust mehr habe, aber bis dahin habe ich wenigstens einen EIndruck, wo wir ungefähr liegen), aber 8l/100km ist sehr gut für SUVs. Die Karre hatte aber wahrscheinlich aber auch keinen 280PS Motor?! Wir hatten die letzten Jahre immer knapp unter 10l/100km, fand ich auch schon sehr gut, aber 8l sind echt ein Kracher.

Die Hotelpreise sind wahrscheinlich in Dollar? Wie war der Kurs damals? Ist zugebenermaßen arg teuer, da bin ich ehrlich, das wäre mir zu viel. Wenn das gar nicht anders geht, könnte das ein K.O.-Kriterium sein, aber unsere Schmerzgrenze liegt eigentlich so pi mal Daumen bei 150$ im Schnitt. Auffallend hoch ist übrigens auch die Tax in Euren Hotels, das sind ja gut 20% (wenn ich richtig rechne)?! Wow, das ist noch teurer als in Moab, wo es schon teurer ist als im Rest der USA. Habt Ihr Euch "etwas gegönnt" bei diesen Preisen oder war das unvermeidbar?

Schöner Bericht auf alle Fälle und da ich weiß, was das für eine Schweinearbeit ist, so etwas zu verfassen, mein ausdrücklicher Dank an dieser Stelle.

*U2LS

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Antw: 2 Wochen Chicago und Große Seen
« Antwort #78 am: 15.07.2020, 17:26 Uhr »
Vielen Dank für den tollen Bericht und dafür, dass ich wieder mal so schön in Erinnerungen schwelgen konnte!!!

Falls ich irgendwann vielleicht noch einmal in die Gegend kommen sollte, werde ich aufgrund deiner positiven Erfahrungen auf jeden Fall Detroit "mitnehmen".
Gruß
Lothar

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*mrh400

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Antw: 2 Wochen Chicago und Große Seen
« Antwort #79 am: 16.07.2020, 11:42 Uhr »
Vielen Dank für die anerkennenden Kommentare.

Zu ein paar Kommentaren/Nachfragen:

Die Hotels schlagen doch ziemlich kräftig zu Buche, wobei Ihr natürlich auch einen gewissen Standard anstrebt und nicht unbedingt auf Super8- oder Motel1-Niveau übernachtet  8)
Die Hotelpreise sind wahrscheinlich in Dollar? Wie war der Kurs damals? Ist zugebenermaßen arg teuer, da bin ich ehrlich, das wäre mir zu viel. Wenn das gar nicht anders geht, könnte das ein K.O.-Kriterium sein, aber unsere Schmerzgrenze liegt eigentlich so pi mal Daumen bei 150$ im Schnitt. Auffallend hoch ist übrigens auch die Tax in Euren Hotels, das sind ja gut 20% (wenn ich richtig rechne)?! Wow, das ist noch teurer als in Moab, wo es schon teurer ist als im Rest der USA. Habt Ihr Euch "etwas gegönnt" bei diesen Preisen oder war das unvermeidbar?
Ja, das sind Dollarpreise. Der Kurs lag über den breiten Daumen bei ca. 1 € = 1,10 $ (bzw. 1 $ = 0,91 €). Und ja, wir haben uns etwas gegönnt (siehe auch Ausführungen unten zur Hotelsuche) - wir waren ja auch nur zwei statt sonst drei Wochen unterwegs. Ich habe mal ein wenig in meinen alten Berichten gekramt - schon 2009 - 2011 lagen wir im Durchschnitt über 180 $ pro Nacht, ab 2012 immer um 200 $. So gesehen war das abgesehen von dem letzten Hotel in Chicago nicht gar so schlimm.

Ich habe mir auch nochmals dessen Rechnung genauer angeschaut: in den sieben Positionen unter dem Übernachtungspreis ist auch noch eine "Destination Fee" enthalten, die man wohl eigentlich dem Zimmerpreis zuschlagen muß (in der Buchung, die ich für die Tabelle verwendet hatte, hieß es nur "Taxes and Fees"). Sowohl auf Preis als auch auf Fee werden jeweils State Tax, County Tax und City Tax aufgeschlagen. Auch wenn man die Fee dem Zimmerpreis zuschlägt, ergibt das immer noch einen Steuersatz von über 17%.

Wir sind ja immer noch "wenig Vorbucher" (es wäre gelogen zu behaupten, dass wir NIE vorbuchen, aber eben nur, "wenn es sein muss"), aber die Vorstellung, dass man "abendliche Sucherei" hat, trifft es eigentlich nicht. Wenn wir nichts gebucht haben, kommt mit dem ersten Hungergefühl auch der Wunsch auf, eine Unterkunft zu bestimmen (das ist dann so im Laufe des Mittags). Und das ist die Stelle, wo ich das Navi wirklich gerne benutze, wir geben dann einen ungefähren Zielort ein, lassen uns Motels anzeigen, lassen uns Restaurants in vertretbarer Entfernung anzeigen und so entsteht dann eine Vorstellung, welches Motel es wird. Manchmal mache ich das auch morgens schon im Motel, dann kann ich sogar noch Preise abrufen (das kann ich sonst nur, wenn wir Daten auf dem Smartphone freigeschaltet haben, das ist nicht immer der Fall). Aber dann wird ein Motel gewählt, im Navi als Ziel programmiert und dann fahren wir am frühen Abend dahin. "Suchen" muss ich da nichts, das macht das Navi. Ganz ganz selten mal wird das nichts, weil das Hotel ausgebucht oder zu teuer ist.
Planen ist für mich ein wesentlicher und wichtiger Tel des Urlaubs. Ich schaue mir im Internet meist um die 20 Unterkünfte in der Zielregion an (wenn es denn so viele gibt) und betreibe dann einen intensiven Auswahlprozeß. Einfach tagsüber per Navi nach "Motel" zu suchen und dann das mehr oder weniger nächstbeste zu nehmen, kommt für mich nicht (mehr) in Frage. Ich will einen Mindestkomfort und ein mir angenehmes Ambiente. Deswegen suchen wir auch häufig nach B&Bs - die haben meist nur wenige Zimmer und sind (wenn sie gut sind) deshalb häufig lange im Voraus ausgebucht. Leider haben wir da in unserer Zielregion mit Ausnahme des Foxglove Inn gar nichts derartiges gefunden, was uns zugesagt hätte.

Hinzu kommt bei der Region, daß es in einigen Ecken unserer Tour erstaunlich wenige für uns akzeptable Quartiere gibt (z.B. rund um Tawas Bay oder in der Amish-Region).

Aber man muss genauso zugeben, dass es eigentlich keine Schwierigkeit darstellt, von Navi auf Smartphone umzusteigen.
Ich hab's noch nicht probiert, deshalb kann ich nichts zugeben (obwohl: einen kurzen Versuch hatte ich in Neuseeland unternommen, wo mein Garmin den Kartensatz von "here" nicht richtig übernommen hatte. Aber vor einem ernsthaften Test bin ich auf das autoeigene Navi umgestiegen). Hier habe ich mich noch nie damit befaßt, weil wir schon länger eingebaute Navis in den Autos haben.

Am Smartphone würde mich stören, daß ich dauernd die Ortung eingeschaltet haben müßte, was ich nicht mag. Ich weiß auch nicht, ob dort die gefahrenen Routen für den PC abrufbar gespeichert werden. Beim Garmin kann ich nach dem Urlaub die Tracks herunterladen und nachvollziehen , ohne daß wer mitlesen kann (zur Ortung von Fotostandorten ganz nützlich; das Canway GPS-Programm von meinem GPS-Tracker kann das zwar theoretisch besser, ist aber in der Bedienung wenig komfortabel - und oft genug vergesse ich, das Ding einzuschalten).

Wenn mein Garmin einmal den Geist aufgibt (der Akku schwächelt schon ziemlich und ich weiß nicht, ob ich den nochmals austauschen will - ist eine ziemliche Pfriemelei), würde ich mit für Urlaubszwecke eher ein neues Navi kaufen als auf Smartphone umzusteigen. Da bin ich unbelehrbar :P

Die Karre hatte aber wahrscheinlich aber auch keinen 280PS Motor?!
Keine Ahnung, ich habe nicht unter die Haube geschaut, welche Version es war :lol:. Es ging halt nirgends wirklich den Berg rauf und der Stadtverkehr in Detroit war praktisch völlig staufrei. Auch nach Chicago ging es recht locker rein - aber das ist nicht eingerechnet, weil ich mit der Fuel Option dort nicht mehr getankt hatte. Im Gegenteil habe ich damit diesmal wohl ziemlich viel Restsprit verschenkt - das gleicht den geringen Verbrauch wieder aus. Sonst taste ich mich normalerweise an die Reserve ran.

... was das für eine Schweinearbeit ist, so etwas zu verfassen,
Na ja, es macht selbst schon auch Spaß, die Reise nochmals nachzuvollziehen. Und ich habe auch noch einen Nebeneffekt davon: Ich kopiere die Abschnitte nach Word und lasse mir daraus ein Buch drucken (https://www.epubli.de/). Ist zwar nochmal etwas an Layoutarbeit, aber lohnend.
Gruß
mrh400

*Jack Black

  • Silver Member
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Antw: 2 Wochen Chicago und Große Seen
« Antwort #80 am: 16.07.2020, 13:20 Uhr »
Planen ist für mich ein wesentlicher und wichtiger Tel des Urlaubs. Ich schaue mir im Internet meist um die 20 Unterkünfte in der Zielregion an (wenn es denn so viele gibt) und betreibe dann einen intensiven Auswahlprozeß. Einfach tagsüber per Navi nach "Motel" zu suchen und dann das mehr oder weniger nächstbeste zu nehmen, kommt für mich nicht (mehr) in Frage.

Das ist ja verständlich und die Planung bedeutet für viele einen wichtigen Teil des Urlaubs. Ich plane  schon lange nur noch "rudimentär", wobei eben so komplette Neuziele wie hier noch einmal eine andere Vorbereitung benötigen als der "0815-zum-x.ten-Mal" Südwesturlaub (den wir zugegebenermaßen mit Abstand am häufigsten betreiben). Aber zum einen hat meine Frau überhaupt keinen "Drive" mehr, irgendetwas zur Planung beizutragen, außer hie und da mal "ach nee, das ist doch öde" oder so zu sagen (was natürlich total motivierend ist), zum anderen ist es eben speziell im Südwesten bei uns eingerissen, dass die Wetterentwicklung einen sehr großen Stellenwert bei der konkreten Durchführung der Route hat und ich mich deswegen so wenig wie möglich durch Vorbuchungen geographisch festlegen will. Es hat eben alles seine Vor- und Nachteile. Und was den Übernachtungskomfort betrifft, da ist es dann eigenartigerweise meine Frau, die spätestens nach der dritten Super8 Übernachtung anfängt zu jammern, dass wir auch mal "in vernünftigen Motels" übernachten sollen, also wird dann auch mal was besseres eingestreut, um die Stimmung nicht unnötig zu gefährden.... Aber ich stelle für mich fest, dass ich eine ziemliche Vorliebe für diese schlichten Flachbaumotels habe, mit Auto vor der Tür und scheppernder Klimaanlage im Zimmer (die wiederum weder meine Frau noch mich stört, im Gegenteil, wir können beide ziemlich gut bei diesem gleichmäßigen "Getöse" schlafen).

Über die Motel/Hotelpreise wird natürlich zu sprechen sein, also einen Schnitt von 250$ will ich eigentlich nicht bezahlen, vor allem weil mir 14 Tage definitiv auch zu kurz sind, unser Normalurlaub in den USA hat meistens ca. 24 Tage und dann liege ich bei 6.000$ alleine für die Übernachtung. Dazu der teure Flug, dann haben wir schon 10.000$ auf der Rechnung und dann ist noch kein Mietwagen drin (zzgl. Sprit) und das Abendessen etc. muss auch noch bezahlt werden. Dazu natürlich das obligate Shopping, in Las Vegas (falls es in der Planung liegt) noch die Zockerei (ich weiß, ist nicht Dein Ding, aber ich spiele leider auch gerne Black Jack), dann geht es ganz schnell Richtung 15.000,-$ und das geht einfach nicht. So dicke haben wir es leider nicht.

Aber deswegen frage ich ja auch, ob das unvermeidbar war (dann wäre es ein K.O. Kriterium) oder eben Euer Wunsch. Wobei mir natürlich auch klar ist, dass das Preisniveau innerhalb von großen Metropolen oft deutlich höher liegt als auf dem platten Land in Arizona. Die Tour an sich wäre mir auch zu städtelastig, aber ich will auch nur Eindrücke gewinnen, was davon letztendlich umgesetzt wird, muss dann immer noch entschieden werden. In Anbetracht der Corona Pandemie ist die momentane Planung natürlich besonders schwierig. Aber Condor will ja, dass wir bis spätestens Ende März eine Buchung tätigen. Im Moment nur schwer vorstellbar.

Was das Navi betrifft, es kann natürlich gut sein, dass es in ein paar Jahren gar keine Standalone Navis mehr gibt. Es gibt ja kaum noch Kunden wie Dich (und teilweise auch mich, obwohl ich eben auch mittlerweile auf Smartphone umsteige), die sich ein teures Navi leisten, anstatt die entsprechende Software "für 'nen Appel und'n Ei" aufs Smartphone zu spielen, die im Falle von TomTom auch noch absolut identisch ist. Garmin hat den Sprung auf das Smartphone noch nicht vollzogen, resp. hatte eigentlich Navigon aufgekauft, aber Navigon hat sich komplett zurückgezogen und wird auch als App nicht mehr unterstützt. Aber wenn man mal bei TomTom schaut, ein brauchbares Navi kostet gut und gerne 200,-€, für das Geld bekommt man ein "Bombensmartphone" von Xiaomi und Konsorten (welches ganz erheblich mehr kann als nur navigieren) und die Lizenzgebühr für den uneingeschränkten Betrieb als App beträgt schlappe 12,99€ pro Jahr - warum sollte man sich da eine Standalone Navi kaufen? Die wenigsten werden da noch einen Sinn erkennen und das Ende der Standalone Navis erscheint mir noch eine Frage der Zeit.

Wenn Dein USA Garmin schlapp macht, kannst Du meines haben - ich habe noch ein relativ neues Navi, auch mit aktuellen Karten und inkl. "Lifetime Map & Traffic". Was auch immer "Lifetime" dann bedeutet. Schenke ich Dir, werde ich wahrscheinlich eh nie mehr benutzen. Wenn der diesjährige Urlaub nicht geplatzt wäre, hätte ich auf dem Urlaub ausprobiert, ob ich besser mit dem Garmin Navi oder der TomTom App klar komme. Aber ich denke, TomTom hätte das Rennen gemacht, hier zu Hause benutze ich auch nur noch die TomTom App (gefällt mir sogar besser als Google Maps, was allerdings ganz kostenlos ist). A propos TomTom App, ich hatte ja hier im Forum berichtet, dass die TomTom Navi (nicht nur die App, auch die Standalone Navi) nicht mehr die Option "Kartendarstellung 2D - Norden oben" beherrscht. TomTom hat mich erhört und gibt gerade ein großes Update heraus - und da wird endlich "Norden oben" wieder angeboten. Ein dicker Punkt an das TomTom Team!

 

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