Coast2Coast by Harley

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*lippifax

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Re: Coast2Coast by Harley
« Antwort #30 am: 19.04.2007, 00:09 Uhr »
20.3.2007 Fahrt Beamount - San Antonio

Die Strecke Beamount nach San Antonio wurde nur gerast. Da das unsere größte Highwaystrecke werden sollte, wollten wir so schnell als möglich da durch.

Am Vortag buchten wir über das Internet ein Hotelzimmer für 2 Nächte, da laut Reiseführer die Stadt sehr sehenswert ist. Beim Hineinfahren über die Interstate fiel uns auf, daß die Stadt irgendwie nicht so ist, wie wir es uns vorgestellt hatten.
Bei der Ankunft am Hotel (Super 8 ) stellten wir fest, daß dieses wohl nicht in der besten Gegend liegt. (Direkt unter der Interstate und weit ab vom Schuss) Auch das Zimmer, welches uns die 2 lustigen Inder bereitstellten, war nicht das Gelbe vom Ei, wobei die Wände durch den Rauch der Vormieter die Farbe schon gut angenommen hatten.
Eigentlich hätten wir ja ein Nichtraucherzimmer gebucht, aber davon wollten die nichts wissen. Ein Wechsel in ein Nichtraucherkammerl.... Verlies....Zimmer war leider nicht möglich, da angeblich alle Zimmer ausgebucht waren. Am Abend war der Parkplatz noch immer leer, und zu diesem Zeitpunkt wünschten wir die Inder zum .......

Nachdem wir uns über die geographische Lage des Riverwalks informiert hatten, und ein 3/4 Flascherl Parfum in der Klimaanlage versenkt hatten, schwangen wir uns auf unsere Motorräder und fuhren zum Riverwalk.

Dort parkten wir für 12 $ auf einem nahegelegenen Parkplatz und zu Fuss ging es dann zu Fuudruckers, wo wir uns einen Burger oder Salat bestellten. (2003-Miami-feeling kam zurück, greetings an die damals dabeiwarenden).

So gestärkt stürmten wir das bitterbitterkalte Einkaufszentrum Rivermall. In der Mall angekommen bemerkten wir schnell, daß wir zuhause auch einkaufen gehen könnten und so verschwendeten wir keine kostbare Urlaubszeit mit solchen Dingen.
The Alamo war also das nächste Ziel, wo wir in einem Souveniershop die Geschichte dieses Platzes kennenlernten.

Nachdem unser Wissensdurst gestillt war, kam der nächste vielleicht wichtigere Durst auf. Der Durst nach Bier ;) . Zu diesem Zwecke setzten wir unseren Fussmarsch Richtung Riverwalk fort. Dieser war in wenigen Minuten erreicht und erkundet, und so begaben wir uns zum Guinesstrinken in ein Pub mit sehr sehr netter Bedienung.

Auf der Terrasse und bei Sonnenschein besprachen wir die weitere Vorgehensweise für die nächsten Tage. Wir kamen zur Einsicht, daß wir keine 0815 Touristen sind, und daher San Antonio nicht genügend interessantes zu bieten hat. Wir studierten noch kurz die Karte aus dem VisitorCenter nach den vorgeschlagenen Must DOs (6 von 10 Dingen beziehen sich auf Essen, 2 Dinge zum Schlafen, 1 Museum und 1x Golf) und kamen zu dem Schluss, daß das Backroadfahren im Hinterland von Texas für uns viel interessanter ist.
So tranken wir gemütlich das Guiness aus und gingen wieder zum Parkplatz, wo wir beim 300kg Securityman des Postoffice (welches schon geschlossen hat) erfragten, wo das Postoffice sei. Er zeigt cool und lässig mit seiner Hand auf das Gebäude hinter sich. Ein kurzes "Oh that was fast" kam mir über die Lippen.  :D
Da es aber geschlossen hatte (seit 30 Minuten) gab es heute noch keine Postkarten, aber eine witzige Diskussion mit dem Securitykollos, wo wir den herkamen/taten/hinfuhren.

Bei der Fragen liessen wir unsere Phantasie freien Lauf und reimten uns eine sehr spannende Geschichte zusammen. Herbert vertickt in LA seit neuestem Yachten und ich mache die Multimediaausstattung dieser. Dem Securitytypen schien unsere Geschichte zu gefallen und wünschte uns noch eine gute Weiterreise.

Das zurückfahren zum Hotel gestaltet sich dann etwas schwieriger, da wir nicht mal mehr den Ansatz einer geografischen Orientierung hatten. War das Guiness doch zuviel???? Bei einem Busstop erkundeten wir anhand der aufgedruckten Karte unsere Lage und die beste Route zum Hotel. Nach ca 5 Minuten Planerei fanden wir schließlich den Weg und die eigentliche Rückfahrt konnte beginnen.

Da das Zimmer ja wie beschrieben nicht so war, wie erhofft, fragten wir ob wir morgen schon auschecken konnten. Das war zum Glück kein Problem und so stand der morgigen Berg und Talfahrt nichts mehr im Wege.


Fotos gab es heute leider keine, da wir auf der Hinfahrt nach San Antonio die Kamera nicht ausgepackt haben, und beim Riverwalk die Kamera natürlich im Hotel vergessen haben....  :roll:

Dafür aber das KMZ: http://florida2003.funpic.de/harley/tag6/5Beaumont-SanAntonio.kmz

*Micky McBenz

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Re: Coast2Coast by Harley
« Antwort #31 am: 19.04.2007, 07:28 Uhr »
Moin! Habt Ihr denn in San Antonio gar nicht das Fort Alamo besucht bzw. wenigstens mal einen Blick darauf geworfen?? Außer dem Riverwalk und dem Fort Alamo hatte ich mir damals in San Antonio auch nichts auch nichts weiter angesehen. Der Riverwalk gefiel mir aber ganz gut.

Bin schon gespannt, auf welchen Strecken und Wegen Ihr weiterreist!

*lippifax

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Re: Coast2Coast by Harley
« Antwort #32 am: 19.04.2007, 08:56 Uhr »
Moin! Habt Ihr denn in San Antonio gar nicht das Fort Alamo besucht bzw. wenigstens mal einen Blick darauf geworfen?? Außer dem Riverwalk und dem Fort Alamo hatte ich mir damals in San Antonio auch nichts auch nichts weiter angesehen. Der Riverwalk gefiel mir aber ganz gut.

Bin schon gespannt, auf welchen Strecken und Wegen Ihr weiterreist!

Doch Fort Alamo haben wir natürlich angeschaut, liegt ja doch gleich um die Ecke zum Riverwalk.

lg

*lippifax

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Re: Coast2Coast by Harley
« Antwort #33 am: 20.04.2007, 09:17 Uhr »
 :bang: *grml* anscheinend wurde meine Bilder vom Server gelöscht. Ich werd die ganzen Bilder nochmal auf einen anderen Server stellen und dann irgendeinen Mod anbetteln, die Links zu ändern.

Morgen gibts dann den nächsten Tag, wo es Richtung Uvalde geht.

*Doreen & Andreas

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Re: Coast2Coast by Harley
« Antwort #34 am: 22.04.2007, 10:15 Uhr »
:bang: *grml* anscheinend wurde meine Bilder vom Server gelöscht. Ich werd die ganzen Bilder nochmal auf einen anderen Server stellen und dann irgendeinen Mod anbetteln, die Links zu ändern.
Oh ja, bitte. Ansonsten liest sich Dein Bericht nämlich supertoll...
Viele Grüße,
Andreas
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http://www.neef-online.de

*Utah

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Re: Coast2Coast by Harley
« Antwort #35 am: 22.04.2007, 12:18 Uhr »
:bang: *grml* anscheinend wurde meine Bilder vom Server gelöscht. Ich werd die ganzen Bilder nochmal auf einen anderen Server stellen und dann irgendeinen Mod anbetteln, die Links zu ändern.

Eine einfache PN reicht ;-)
Viele Grüße
Utah



Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.

*lippifax

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Re: Coast2Coast by Harley
« Antwort #36 am: 23.04.2007, 20:44 Uhr »
So nach einem anstrengendem Wochenende mit 2x tauchen am Attersee gehts jetzt wieder weiter :)
PN an einen Moderator wurde auch schon geschrieben, somit sollten die alten Fotos hoffentlich auch bald wieder online sein.

Jetzt aber zum eigentlich Text.......


21.3.2007 Fahrt San Antonio - Uvalde

Ein Blick nach draussen verriet uns, daß das Wetter nicht so brickelnd war. Wir konnten aber nichts gegen das Wetter machen, und so schwangen wir uns auf das Bike, um ein paar Kurven im Norden von SanAntonio zu fahren. Nachdem wir die letzten 2 Tage ja zu 99% geradeausgefahren sind, freuten wir uns schon riesig auf diese Tour.
 
Die Stadtgrenze von San Antonio zog eine Stunde später an uns vorbei und wir bewegten uns weiter Richtung Bandera. Diese Strecke fanden wir auf der Homepage www.motorcycleroads.us und versprach Kurvenspaß.
Von Bandera schlängelte sich die Strasse ca 15 Meilen weiter nach Medina, wo uns leider der Regen einholte. Wir überlegten noch kurz, ob wir bei einem PostOffice eine kurze Pause machen sollten, aber die Aussicht auf noch nässere Klamotten und nasse Sitze wollten wir uns ersparen. So fuhren wir einfach Richtung Camp Wood wo wir 70 kurvenreiche Meilen später eintrafen. Zum Glück liessen wir den Regen ca 15 Meilen vor der Stadt hinter uns und so genehmigten wir uns eine gemütliche Mittagspause.

In Camp Wood (pop. 822) assen wir eine eine leckere Pizza im lokalen Grocery Store, der von Mutter / Tochter geführt wird.



Weil wir so still waren, dachte die Verkäuferin, wir wären Terroristen und fing mit uns zu plaudern an, damit wir nicht den Laden sprengen. Scherz beiseite. Unteranderem stellte sie fest, daß wir unmöglich aus Amerika (USA) stammen konnten.



Nachdem wir unser Sätzchen aufgesagt haben, was wir hier machen und von wo wir kamen, dachten wir schon sie verwechselt uns wieder mit dem kleinen Land mit den Hüpfenden Tieren.

Dem war überaschenderweise nicht so. Da sie selber irgendwann mal nach Switzerland will, fragte sie uns über mögliche Sehenswürdigkeiten aus. Leider mussten wir sie da enttäuschen, da wir selber nun mal nicht wissen, was man in der Schweiz so machen kann.
(Wer also mal in CampWood vorbeikommt, und ein paar Tips für die Schweiz parat hat, sollte in den Store gehen ;) )
 
Als wir die Pizza aufgegessen hatten, fuhren wir zur Jct 334 / 55 und bogen dort auf die 334 ein. Gut eine halbe Stunde später sahen wir den motiviertesten Polizisten von ganz Texas, der gemütlich unterm Baum im Auto pennte.
Als wir in Bracketville auf die US90 bogen, kamen wir ca 20 Meilen später mit dem langen Arm des Gesetzes in Konflikt. Die Border Patrol hielt uns zum ersten Mal in diesem Urlaub auf und kontrollierte die Papiere.

Das Gespräch im Detail schaute so aus:
BPP (Border Patrol Polizist): "Hello sir"
i (ich) : "hi officer"
bpp: "US-citizen?"
i: no,austrian (und ging in Deckung)
bpp: oh australia. ok
i: no. austria, the small country with no cangaroos
bpp: sorry sir. please show me your passport!
i: ok (+ überreichte die Papiere)
bpp machte Smalltalk, während er im Pass blätterte
bpp durchsuchte den ganzen Pass und fand was nicht..... fing wieder von vorne an zu suchen
i: are you looking for the green paper?
bpp: yes
i: one moment (Der ImmigrationOfficer hatte vergessen es einzuklammern und so hatte ich es in einem sicheren Fach im Geldtascherl)
bpp: thank you (und kontrollierte weitere 2 Minuten meine Papiere)
bpp: thanks sir and have a nice ride......

Dem Gefängnis gerade so entronnen  8), brausten wir mit wahnwitziger Geschwindigkeit (110km/h) davon. 25 Minuten später erreichten wir Uvalde und checkten im vorgebuchten Best Western Hotel ein.

Das Abendessen nahmen wir im empfohlenen Mexicanischen Imbiss ein, jedoch war die Qualität nicht so überragend. Leider gab es auch kein Corona zum Essen, aber diesem Dilemma entgingen wir, indem wir bei einem Drive-In-Getränkemarkt unsere Vorräte aufstockten.



Der restliche Abend wurde vom Fernseher verbracht und unter anderem die nächsten Fahrtage geplant.
Wie wir jetzt feststellten, war es relativ sinnlos gewesen zurück nach Uvalde zu fahren und nicht gleich nach DelRio. Aber leider hatten wir vorgebucht und so mussten wir in den sauren Apfel beissen.
Nach gut 3h Planerei hatten wir aber eine gute Alternativstrecke zusammengestellt und somit waren wir beide glücklich mit der Strecke und fielen zufrieden ins Bett.

KMZ: http://members.liwest.at/manuel_lipp/harley/tag7/6SanAntonio-Uvalde.kmz

*lippifax

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Re: Coast2Coast by Harley
« Antwort #37 am: 23.04.2007, 21:20 Uhr »
22.03.2007 Uvalde - Fort Stockton

Gestern Abend wurde noch lange über die Strecke gefachsimpelt, welche wir heute fahren wollten. Nach langem hin und her wurde eine für uns akzeptable Route zusammengestellt. (Mithilfe von GoogleMaps)
Zuerst nach Del Rio dann in Comstock Richtung Juno und in Juno wieder über Pendale auf die Us90.

Wieder einmal viel zu früh für einen Urlaub wachten wir zwischen 7 und 8 Uhr auf. Ich ging noch zum gratis Frühstück, um dort eine Schale Kornflakes + Osaft zu verdrücken. Herbert bereitete sich während dessen schon mal auf die Abfahrt vor.
Ca eine Stunde später ging es dann auf die US90, wo wir 25 Minuten später auf die BorderPatrol von gestern stiessen. Heute dürften aber keine Mexikaner erwartet werden, da die Station unbewacht war.
So ging die Fahrt weiter Richtung Del Rio, wo uns 2 F16 JetFights der Laughlin AFB knapp über unsere Köpfe hinwegflogen. Del Rio wurde schnell durchquert, da wir in dieser Stadt nichts wirklich aufregendes entdeckt haben.
Nach kurzer (alles unter 1h wird seit diesem Urlaub als kurz bewertet) Fahrt kamen wir zu der Abzweigung Richtung Juno. Kurvenreich ging es weiter, aber leider kamen wir auch in einen leichten Regen.
Da wir im Vorfeld auf eine Pause verzichten haben, wollten wir in Juno diese nachholen. Leider fanden wir den Ort nicht, obwohl wir auf der einzigen Strasse im Umkreis von 5km waren. Einzig eine Schotterstrasse querte kurz vorher unseren Weg. Mit unseren Harleys wollten wir aber nicht auf gut Glück so eine Strasse fahren und somit blieben wir erstmals auf dieser Strasse.

Schnell wurde klar, daß die von GoogleMaps vorgeschlagene Karte nicht auffindbar/befahrbar ist, was uns dazu bewogen hat, daß wir bis Ozona weiterfahren.Kurz vor Ozona lag die Tankuhr schon bedenklich im Roten Bereich und wir freuten uns über die auftauchende Stadt, auch wenn sie eigentlich nicht Ziel dieser Tour war.
Auf den letzten 5 Meilen sahen wir viel Petro-chemie-Industrie und wir freuten uns auf eine billige Tankladung. An der Tankstelle angekommen tankten wir jedoch für den höchsten Preis den wir jemals in Texas bezahlt haben (2,799 $ / Gal).
An der Tankstelle gab ich Herbert ein Twix aus, da ich beim Vorausfahren die Schlammschicht auf der Strasse übersehen habe, und Herbert eine gute Schicht Dreck auf seine Harley + Motorradkluft verpasste. (in Schnitzelsprache: Herbert war/ist paniert)




Da wir bis hierher schon gut 200 Meilen verfahren haben, wollten wir nur mehr bis Fort Stockton, um dort unser Nachtlager aufzuschlagen. So ging es ab auf den Highway, wo mit schnellen 80 Meilen /h die Strecke bezwungen wurde.
Gut 1,5h später trafen wir in Stockton ein, wo wir im Roomsaver-Katalog nach einem Hotel suchten. Wir versuchten also das erste Hotel und dort waren alle Zimmer ausgebucht. Weiter ging es zum Days Inn, aber auch dort wollten sie unseren Coupon nicht (84$ statt 60$). Wir überlegten kurz, und fuhren noch zum LaQunita, um dort unser Glück zu versuchen. Aber auch dort gab es kein Zimmer zum Couponpreis, sondern für 85$.
Wir überlegten gut 5 Minuten was wir jetzt machen sollten. Zu guter Letzt fuhren wir zum Hilton Hampton Inn, wo wir schlussendlich 94$ zahlten (statt 110$ dank AAA-Discount).

Wer sich jetzt fragt: "Heee moment... 84$ waren ihnen zu viel, aber jetzt zahlen sie 94?????", dem sei gesagt: Die Zimmer schauen 10x besser aus, das Frühstücksbuffet ist riesig, und im Endeffekt sind es 10$ mehr.
10$ durch 2 Personen --> 5 $ --> 3,5 Eur....... Topic closed, den Luxus leisten wir uns.  :D



Am Abend ging es zum empfohlenen Restaurant. Kurzfazit: Das schlechteste Steak ever......
Um den Geschmack loszuwerden, gab es als Nachspeise ein 6-Pack Corona.  So endet der Tag bei einer Runde Discovery Channel und den Mythbusters.

Morgen geht es dann mit ein paar Km Umweg zum Big Bend Nationalpark und die relativ Fotolose Zeit vergeht endlich wieder 8)


KMZ: http://members.liwest.at/manuel_lipp/harley/tag8/7Uvalde-FortStockton.kmz

*lippifax

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Re: Coast2Coast by Harley
« Antwort #38 am: 25.04.2007, 23:28 Uhr »
23.03.2007 Fort Stockton - Big Bend - Alpine

Nach einem reichhaltigen Frühstück im Hampton Inn beluden wir wie so oft die Bikes und nach einem kurzen Tankstop ging es auf den Weg zum Big Bend NP.
Wie erfreuten uns des strahlend blauen Himmel und dachten, dass gar nichts mehr schief gehen kann.
Dank der "ausgezeichneten" Beschilderung verfuhren wir uns in Fort Stockton noch ein bisschen, das hat aber maximal 5 Minuten extra gedauert.
Halb auf dem Weg nach Marathon verzog sich aber das Wetter und wir blieben kurz stehen, um die Lage zu checken.



Mit Hilfe der Straßenkarte stellten wir unsere ungefähre Marschrichtung fest und kamen zur Einsicht, dass wir es einfach mal wagen sollten.
In Marathon angekommen (ohne Regenkontakt) tankten wir die Bikes nochmal voll, da wir nicht wissen, wann die nächste Tankstelle zu finden sei. An der Tankstelle trafen wir noch 2 andere Biker, die gerade aus dem Park kamen und uns vor dem Regen in diesem warnten.  :(
Na toll... Herbert und ich diskutierten kurz, was wir machen sollte, kamen aber zur Übereinkunft, dass wir es bereuen würden, wenn wir es nicht versuchen.
Nach ungefähr einer Stunde Fahrtzeit trafen wir beim Park ein und mit uns ein strahlend blauer Himmel. Keine Ahnung was die Biker vor uns geraucht hatten, aber nach Regen schaute das ganz und gar nicht aus.
Beim Parkeingang erkundigten wir uns beim Ranger noch nach guten Aussichtspunkten und dieser warnte uns noch vor dem Regen, der angesagt war.....  :roll:
Gemütlich wurde durch den Park getuckert und viele Fotos wurden geschossen.





Beim Eingang warnte uns die Rangerin noch vor den vielen scharfen Kurven, da dort schon ein paar Biker rausgeflogen sind. Wir durchfuhren also den Park und fragten uns wo das passieren konnte?? Jede Österreichische Bergstrasse ist anspruchsvoller.




Kurz vor der mexikanischen Grenze erhebt sich ein Canyon, der wie ein Einschnitt in der Natur wirkte. Dort überkam auch der natürliche Bedarf, den zuvor getrunkenen Eistee auf mexikanisches Gebiet zu verteilen.



Nachdem wir den Park verlassen haben, erreichten wir eine kleine Tankstelle, wo Benzin aufgetankt wurde und ein kühles Sprite unsere Kehle runterfloss.


Zwischenzeitlich bemerkte Herbert noch, dass sein Aug sich leicht entzündet hat, und so beschloss er ohne Linsen zu fahren und auf seine Brille zu vertrauen.
Dieser 10 minütige Stopp erfolgte auch bei strahlenden Sonnenschein und wir fragten uns schon langsam wirklich, wann dieser ominöse Regen kommen soll.
Auf der schnurgeraden Strecke nach Alpine dann plötzlich.... strahlend Blauer Himmel und....... platsch.... ein feuchtes Gefühl auf der Hand.
Sollte das der Regen sein??? Ich schaute also hin, und sah einen leicht gelben Fleck. Ok war also nur ein Käfer oder ähnliches. Plötzlich wieder platsch... platsch.... Müssen viele Käfer hier sein.
In Wirklichkeit natürlich war es Regen, der wie aus dem Nichts auftauchte. Mindestens 20 Meilen in jede Richtung, gab es keine Wolken..... Da es aber nur wenig Regen war, beschlossen wir einfach weiterzufahren und gänzlich auf Regenschutz zu verzichten.

Wenig später trafen wir auf eine Truppe von Truckern und fast keine Möglichkeit zu überholen. Verdammt.... Aber dann wie aus Zauberhand fuhr der LKW zur Seite und ließ uns überholen. Die weiteren 7 LKWs machten das selbe und wir waren überglücklich. Noch schnell per Handzeichen bedankt und die Fahrt ging unvermindert weiter.

Natürlich musste an dem Tag wieder die Border Patrol mitspielen und diesmal traf ich auf den aufmerksamsten Beamten ever. Sogar meinen Helm + Brille musste ich abnehmen, damit er merkt, dass ich ich bin.

Nach langer Fahrt trafen wir dann endlich in Alpine ein, wo die Herbergssuche los ging. Kein einziges Hotel überzeugte so wirklich. Entweder zu teuer oder zu billig oder zu wenig Internet.... im Endeffekt hatten wir aber doch eins gefunden, was so halbwegs ok war.

Ich fuhr noch schnell für Herbert Medizin kaufen, und später am Abend gings dann ins Edelweiss, wo wir sehr gut speisten. Und zum Ersten mal in dem Urlaub gab es echt gutes Brot.  :D

Der Abend war dann schnell vorbei, da in der Stadt sowieso nichts los war. So sassen wir im Zimmer und tranken das ein oder andere eisgekühlte Bierchen.




KMZ: http://members.liwest.at/manuel_lipp/harley/tag9/8FortStockton-Alpine.kmz

Videos: http://www.youtube.com/watch?v=9lmB7dQq_rA
&
http://www.youtube.com/watch?v=zJokYZdHPwo

*lippifax

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Re: Coast2Coast by Harley
« Antwort #39 am: 01.05.2007, 20:10 Uhr »
*GRML* Reisebericht getippt und dann stürzt der Mac ab...... also nochmal....

24.03.2007 Alpine - Carlsbad

Nach dem normalen Aufwachprozedere (unterbrochen von einem Typen, der bei uns durchs Fenster ins Zimmer schaute) stiegen wir wieder aufs Motorrad und fuhren Richtung Ft. Davis.



Dort erwartete uns eine der schönsten Bikerstrecken die wir in diesem Urlaub bis dato je hatten.
Herbert legte sich einmal ein bisschen zu viel in die Kurve und schon schleifte sein Bike am Beton, aber zum Glück ist da nichts passiert.
Wir machten nach gut 2h eine kurze Pause in einem kleinen Tal, wo wir die Berge und die Bäume genossen. Die Sonne schien vom Himmel und der blaue Himmel mussten einfach genossen werden.


 

Danach fuhren wir den Ausläufern der Berge entlang, bis wir nach ein paar Meilen den Highway erreichten.
Dort tankten wir noch schnell auf und ich gönnte mir eine Milch und einen BananaNutCake. Trotz des Namens war er überaus lecker :)

Nach dieser absolut geilen Strecke, musste natürlich das andere Extrem folgen. Zuerst 35 Meilen Highway bei 80 Meilen/h und dann ca 100 Meilen gerade Strecke bei 55 Meilen pro Stunde. Gut eine Stunde später auf dieser gerade Strecke mussten wir vom Bike steigen, da wir sonst eingeschlafen wären.



Dann folgte die nächste Stunde bis zum Carlsbad Caverns NP, den wir nach gezählten 5 Kurven endlich erreichten.
 
Bei den Caverns das Bike abgestellt und ab ins Visitor Center. Dort standen wir schon bei dem Kassaschalter als plötzlich Herbert und ich gleichzeitig uns gegenseitig fragten: "Du haben wir das Motorrad abgesperrt????" Verdammt natürlich nicht. Jeder x beliebige Mensch hätte aufsteigen können, und wegfahren. Zum Glück ist das natürlich nicht passiert. Nach dieser Schrecksekunde wieder zurück zur Kassa und dank des Golden Eagle Pass zwei Tickets bekommen.

Unten in der Höhle gibt es einen ca. 1,5 Meile langen Rundkurs zum Big Room,der von uns erstürmt wurde. Leider vergass ich mein Stativ beim Motorrad und so musste ich ein bisschen improvisieren beim Fotografieren. Zahlreiche Bilder wurden trotzdem geschossen, aber leider geben die Bilder nur einen Teil der Eindrücke wieder.












 
Die Restliche Strecke bis Carlsbad war auch nicht wirklich spannend, aber schnell hinter uns gebracht. Wir erkundeten noch schnell die Stadt nach einem akzeptablen Hotel und buchten schlussendlich das ehemalige Holiday Inn. Nicht das beste Hotel, aber es gab schon schlimmeres.
Nach dem ersten Verschnaufen, wurde dann die Laundry nebenan besucht, wo die Wäsche der vergangenen Tage gewaschen wurde. Gut eine Stunde später waren wir endlich fertig, und nach einer Dusche ging es ab zu Chillis, wo ein Burger zum Abendessen verspeist wurde.

Morgen geht es dann nach Las Cruces über Whitesands.


KMZ: http://members.liwest.at/manuel_lipp/harley/tag10/9Alpine-Carlsbad.kmz

*America_Crazy

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Re: Coast2Coast by Harley
« Antwort #40 am: 01.05.2007, 21:42 Uhr »
Die Strassenaufnahmen auf denen man die Weite des Landes sehr gut erkennen kann, gefallen mir besonders gut. Ich finde, dass die Bilder von der Höhle sehr gut geworden sind, obwohl kein Stativ verwendet wurde.

Ich bin schon gespannt wie die Fahrt weiter geht und natürlich immer noch dabei.  :D

Grüße
America_Crazy



*lippifax

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Re: Coast2Coast by Harley
« Antwort #41 am: 02.05.2007, 22:31 Uhr »
25.3.2007 Carlsbad - Las Cruces


Der Tag startete wie so oft um 7 Uhr. Laut dem gestrigen Wetterbericht sollte es heute ja schön werden. Ein Blick aus dem Fenster und wir hassten jeden Meteorologen, den die Welt jemals hervorgebracht hat. Es schüttete wie aus Kübeln und wir sind noch immer mit Motorrädern unterwegs. So zogen wir erstmal den Vorhang wieder zurück und hofften, dass das Wetter in einer Stunde besser wird.

Wir richteten schon langsam unser Zeugs zusammen und da ja genügend Zeit vorhanden war, gingen wir erstmals zum Frühstück, wo ich mal die allerbuntesten Cornflakes meines Lebens ausprobiert habe. Da ich jetzt diese Zeilen schreibe, vermute ich mal, dass sie mich noch nicht gleich umgebracht haben.   :lol:

Kurz bevor wir mit dem Frühstück fertig waren, fing noch ein Paar aus Colorado mit uns zu quatschen an. Da es sowieso noch regnete, kam uns die Abwechslung sehr gelegen.

Nach diesem Tratsch hatte sich der Regen auch schon verabschiedet und wir checkten aus dem Hotel aus. Die ersten paar Meter waren von langsamen fahren geprägt, da natürlich die Strassen noch nass waren, und ich nur mehr ca. 1 mm Profil auf meinem Hinterreifen hatte....

Da uns jedoch ein blauer Himmel anlachte, fuhren wir gemütlich Richtung Norden. Nach ein paar Meilen nahmen wir die Abzweigung Richtung Westen, und schon sahen wir schwarze Wolken vor uns. Wir blieben also stehen, und zogen uns erstmal wärme Sachen an. Wir alle hofften, dass das ausreichte für die nächste Fahrt, aber ca. 20 Meilen später beschloss ich doch angesichts der Regenwolken (+ Gewitterblitze) meine Regenkombi anzuziehen. Zum Glück hatte ich diese 1 Tag vor unserer Abreise noch schnell gekauft :)



Auch das Gepäck und der Rucksack wurden mit Plastiksäcken abgedichtet und so angezogen ging es weiter. Ich sah zwar aus wie ein kleines.... großes Michelin Männchen, dafür wurde ich aber nicht so nass wie Herbert im darauf folgenden Regen.



Nach ca. 25 Minuten im Regen kamen wir schon langsam in bergiges und regenfreies Gebiet. Dort machten wir einen kurzen Stopp in der Sonne, um uns wieder ein bisschen aufzuwärmen.




Nach den ganzen Bergstrassen ging es wieder runter ins Tal, wo wir in Alamogordo auftankten und nach einem kurzem Eistee-Trinkstop ging es weiter zum WhiteSands NM. Dort angekommen, erschummelte sich Herbert den Eintritt (keine Kreditkartenzahlung möglich!) und wir fuhren den kurzen Trail bis zum Parkplatz.




Herbert und ich kamen zur eindeutigen Meinung, dass das NM viel besser ausschauen würde, wenn sie es verbieten würden, auf den Dünen zu wandern.




So ist alles dort von den Menschen zertreten und wir waren eher enttäuscht von diesem gedachten Highlight. Fotos haben wir aber trotzdem geschossen und dann ging es weiter nach Las Cruces.

In Las Cruces verursachte Herbert fast einen Auffahrunfall, aber zum Glück ist nichts passiert. Nach dieser Schrecksekunde checkten wir im Ramada ein, daß leider ein bisschen zu überteuert war.Aber dank AAA-Discount war es einigermassen erträglich.

Essen waren wir am Abend bei einem "Italiener" mit verkochten Spaghetti und Weisswein aus normalen Colagläsern  :roll: ..... Für einen der nächsten Tage haben wir gedanklich unsere No-Fastfood-Regel aufgehoben, weil da weiss man wenigstens was man bekommt.

Nach kurzem Alkoholkauf ging es wieder zurück ins Zimmer und irgendwann fielen uns dann die Augen zu.....


KMZ: http://members.liwest.at/manuel_lipp/harley/tag11/10Carlsbad-LasCruses.kmz
 

*lippifax

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Re: Coast2Coast by Harley
« Antwort #42 am: 07.05.2007, 20:10 Uhr »
26.3.2007 Las Cruces - Silver City


Am Anfang des Tages ging es zum gewohnten Stopp an der Tankstelle, wo der Ölstand überprüft wurde. Naja gut 2 mm hatten wir noch am Messstab und so überlegten wir, wo wir am schnellsten Öl herbekommen. Durch das Fenster der Tankstelle erkannte man nur Süßigkeiten, aber ich probierte mal mein Glück und bekam in der Tankstelle wirklich das gesuchte Nass. Der Ölstand war also wieder auf einen guten Stand und so fuhren wir auf die Interstate auf.

Nach ein paar Meilen, wo es vor allem nur geradeaus ging bogen wir von der I25 ab auf die 152. Dort, wie konnte es anders sein, ging es zuerst auch nur geradeaus.
Gut eine 3/4 stunde Später ging es dann in die Berge und somit wurde es endlich kurvenreich  :)



So fuhren wir also mit ein paar Fotostopps durch die Berge New Mexicos und jagten die Harleys durch die Kurven. Zwischenzeitlich trafen wir auf andere Harleyfahrer, die aber unser Tempo nicht mal annähernd hatten.

http://www.youtube.com/watch?v=Cv0YPjlTGjY

So überholten wir sie so schnell als möglich und zogen weiter unsere Kurven. Ein paar mal dürften wir mit den Fussrastern den Beton geschliffen haben, aber das macht nichts :)




Die Fahrtstrecke entwickelte sich zum Besten was wir bis jetzt gefahren sind und später trafen wir dann in Silver City ein. Wobei die letzte Strecke schon wieder gerader verlaufen ist, aber die Aussicht entschädigte über einiges hinweg.

Als wir dann in SilverCity eintrafen, ging es erstmal auf Herbergssuche. Wir durchfuhren also die Stadt und wollten es beim Comfort Inn probieren. Zuerst lag die Rate noch bei 89.99 aber die drückten wir auf 69.99. Zwar noch immer ein bisschen Geld aber es geht.



Nachdem wir das Zimmer bezogen hatten, schwangen wir uns wieder aufs Motorrad und fuhren die 15er und die 35er. Keine Ahnung wo die normalerweise hinführen, aber laut Karte versprachen sie kurvig zu werden. Und Hell yes..... die waren Kurvig  :)

Die Strecke wand sich durch ein schönes Waldgebiet und wir genossen die Strasse die da vor uns lag. Leider war mal ein Lincoln vor uns, aber den überholten wir auch wieder zügig auf einer Geraden. Bei einem späteren Stopp parkte natürlich dieser neben uns und kam mit uns ins Gespräch, weil wir eben so schnell an ihm vorbeigezogen sind. Kurzer Smalltalk später und wir waren wieder auf der Piste.

Nach dieser 15/35 Combo fuhren wir wieder auf der 152 Richtung Silver City. Während der Fahrt blieben wir noch bei einer Mine stehen, und staunten über die Ausmaße.

Am Abend cruisten wir auf der Suche nach was Essbaren durch die Stadt, fanden aber nicht wirklich was Brauchbares. TacoBell/MCd/BurgerKing waren keine Alternative, aber zum Glück entdeckten wir ein Restaurant in Buffettform.

Da merkten wir wieder einmal, dass wir nicht Buffettauglich sind. Nachdem wir uns eine Hauptspeise geholt haben, dachten wir schon über Nachtisch nach. Da bot sich ein leckerer (ja das gibt's) Kuchen an und dazu Birnen und Orangen. So gestärkt ging es zum Walmart, wo wir uns mit Wein und Weingläsern eingedeckt haben.

Ich schaute noch bei den DVDs nach "A scanner darkly" aber auch bei diesem Walmart gab es die DVD nicht :( aber den Tipp es beim Videoverleih zu versuchen.

So sind wir also zu diesem Laden und ich fragte nach der DVD. Es gab noch genau 2 Stück, aber nur zum Ausleihen  :( Also leider auch nicht wirklich eine Alternative. Nach kurzem Plausch mit der Kassiererin änderte sie den Status der DVD und ich konnte sie für 12.99 erwerben...... wenn wir sie gefunden hätte...... also den ganzen Store abgesucht und am Ende des Regals nach gut 30 Minuten Sucherei gefunden :)

Zurück im Zimmer stellten wir fest das wir keinen Korkenzieher haben.. :roll: Nach kurzem Überlegen was man tun sollte, fuhr ich zurück zum Walmart und kaufte ein Campinggeschirr mit Korkenzieher. Falls das jemand in Amerika machen will, der unter 16 ist, der hat Pech..... Das darf man dann nicht kaufen, wegen dem integrierten Messer  :roll:

So endete der lange aber witzige Fahrtag bei Wein und ein bisschen TV


KMZ: http://members.liwest.at/manuel_lipp/harley/tag12/11LasCruses-SilverCity.kmz
KMZ (Extratour): http://members.liwest.at/manuel_lipp/harley/tag12/12SilverCityExtraTour.kmz

*lippifax

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Re: Coast2Coast by Harley
« Antwort #43 am: 14.05.2007, 20:47 Uhr »
27.3.2007 Silver City - Benson

Der Tag ist eigentlich relativ schnell erzählt, da er großteils aus Fahren bestand. Der erste größere Stopp wurde in Douglas eingelegt, wo wir volltankten und uns an der Mexikanischen Grenze schwer verfahren haben.  :oops: Trotz alledem schafften wir es aber trotzdem weiter an der geplanten Strecke und wir kamen nach ein "paar" Meilen bei Tombstone vorbei.
Dort wurden erstmals die Bikes geparkt und die Stadt ein bisschen erkundet.


Nein so heiss wie es ausschaut war es nicht ;)






Nachdem viele Fotos gemacht wurden, versuchten wir aufzusatteln. Jedoch weigerte sich mein Schloss beharrlich geöffnet zu werden. So brauchten wir ca 30 Minuten bis das gute Teil wirklich offen war.... :roll: Nach dieser Zwangspause ging es weiter zum heutigen Ziel: Benson

Beim Days Inn war glücklicherweise gleich ein Dennys nebenan, wo ein BocaBurger mit extra Bacon verdrückt wurde.
So gestärkt ging es an den Pool, wo bei Musik und Buch der Jakuzzi genutzt wurde.
Den restlichen Abend verbrachten wir bei gekauften Walmart-Bier und Sandwich im Hotelzimmer, wo ich wieder mal viel zu schnell eingeschlafen bin.
Vorher wurde jedoch noch die Route für morgen ausgemacht, die dank Google Maps sehr vielversprechend ausschaute.


Soviel Profil hatte ich noch am Ende des Tages.....  :shock:


28.3.2007 Benson - Phoenix

Es wurde kalt. Sehr kalt. Naja vielleicht doch nicht ganz so kalt, wie es schon mal war, aber trotzdem kalt.
Nach dem Aufstehen wurde wieder mal der Wetterbericht gecheckt und wir stellten fest, dass die Tageshöchsttemperaturen bei 10-15 Grad liegen würden.
Wir blieben aber erstmal bei unserer geplanten Route über Globe und fuhren los. In Tucson cruisten  wir entlang der Interstate weiter Richtung Globe, wo uns der Wegweiser zur Biosphere 2 entgegensprang. Da es sowieso zu kalt war, um gut Meter zu machen, entschlossen wir uns kurzfristig für einen Besuch dieser.




Nach kurzem hin und her haben wir uns für die Guided Tour entschlossen, um in das Innere von Biosphere 2 zu gelangen. Da noch genügend Zeit bis zum Tourbeginn war, gingen wir erstmal eine Runde um das Gebäude und sahen schon wie der Zahn der Zeit zu nagen begann.



Danach startete die Guided Tour und wir erfuhren, dass es sich um den größte/teuerste jemals von Menschenhand erbauten "Sealed Birdcage" handelt.





Wie groß die Fläche wirklich ist, weiß ich nicht mehr, aber groß genug um 8 Menschen und x-hundert Tiere/Pflanzen aufzunehmen war/ist er allemal.



2003 war das letzte Jahr, wo dort noch wissenschaftliche Experimente unternommen wurden, und zur Zeit ist es eher eine Touristenattraktion. Könnte aber laut Guide in 1 Monat wieder zu einer Forschungsstation umgebaut werden.



Während der Führung waren Herbert und ich mal wieder Gesprächsthema Nr2. da der Guide uns natürlich fragte woher wir kommen, und was wir hier machen. Was so eine Motorradkleidung nicht alles an Barrieren niederbricht :)
So erfuhren auch die anderen Tourmitglieder von unserer Reise und diese fragten uns die ein oder andere Frage.
Nach gut einer Stunde war das Programm zu Ende und wir kamen zum Ergebnis das 250 Millionen Dollar wirklich schnell verbraucht sind, wenn man so ein Projekt macht.
Der weitere Weg nach Phoenix wurde "Dank" des Wetters abgekürzt und wir fuhren die direktere Strecke. Auf der Fahrt sahen wir noch einige Riesenkakteen, die den Begriff riesig zu recht tragen.
In Phoenix angekommen, steckten wir natürlich gleich im Stau fest, so dass sich der Weg zum Hotel endlos dahinzog. Dort angekommen jedoch, teilte man uns mit, daß die King-Zimmer ausgebucht waren, und wir deshalb ein Upgrade auf eine Executive Suite erhalten :) Na so kann der Urlaub ruhig noch weitergehen.
Immer Zimmer noch schnell geduscht und dann ein Restaurant für die Abendverpflegung gesucht. Leider haben wir keinen Plan von der Umgebung und so dauerte es eine gewisse Zeit bis wir wieder bei Dennys landeten.
Dort speisten wir leckere Nachos und ein Steak, wodurch unsere Mägen mehr als gefüllt wurden.
Zum Abschluss wurde an der Tankstelle noch 2 Flaschen Bier gekauft â ca 1 Liter ... echt riesig, aber leider viel zu schnell warm.

Im Hotelzimmer sahen wir noch zur Hälfte den überaus kranken Film "House of the 1000 Corpses", bis wir dann endlich einschliefen

Morgen geht es dann weiter nach Yuma. Unser vorletzter wirklicher Stopp für diese Reise.....

KMZ:
http://members.liwest.at/manuel_lipp/harley/tag13/14Benson-Phoenix.kmz

http://members.liwest.at/manuel_lipp/harley/tag14/15Phoenix-Yuma.kmz

 

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