Erstbesteigung USA : im Südwesten September 2010

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*paula2

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Re: Erstbesteigung USA : im Südwesten September 2010
« Antwort #105 am: 13.09.2011, 13:13 Uhr »
Fiery Furnace wollen wir auch nächstes Jahr machen, allerdings vorher nicht über das Internet buchen. Wir hoffen auf Glück vor Ort.
Falls nämlich das Wetter nicht mitspielen sollte, können wir dann umdisponieren.
Aber die Bilder haben schon so richtig Geschmack darauf gemacht.  :D

Hallo Gabriele,

das kann ich gut verstehen, mir ist auch immer lieber wenn ich flexibel bin. Allerdings würde ich dir raten die Wanderung dann lieber nicht für das Wochenende einzuplanen, wir waren ja am Sonntag dort und da war die Wanderung sowohl vormittags als auch nachmittags ausgebucht. Und die Tour ist wirklich super  :lol:

*Schneewie

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Re: Erstbesteigung USA : im Südwesten September 2010
« Antwort #106 am: 13.09.2011, 13:37 Uhr »
Gemäß unseres jetzigen Planes sind wir Donnerstags und Freitags dort. Ist zwar auch nicht gerade prickelnd, aber wird schon klappen.  :wink:
Gruß Gabriele

*Anti

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Re: Erstbesteigung USA : im Südwesten September 2010
« Antwort #107 am: 13.09.2011, 17:11 Uhr »
Übrigens fand ich den Needles Overlook schon fast so beeindruckend wie den Grand Canyon. Wart ihr dort auch? "Canyonlands" ist superklasse  - sieht man ja hier auch. Das will ich irgendwann noch mal genauer unter die Lupe nehmen!

*paula2

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Re: Erstbesteigung USA : im Südwesten September 2010
« Antwort #108 am: 14.09.2011, 08:19 Uhr »
Übrigens fand ich den Needles Overlook schon fast so beeindruckend wie den Grand Canyon. Wart ihr dort auch? "Canyonlands" ist superklasse  - sieht man ja hier auch. Das will ich irgendwann noch mal genauer unter die Lupe nehmen!

Hallo Anti,

ich glaube am Needles Overlook waren wir nicht, ich habe kürzlich erst davon ein Bild irgendwo im Web gesehen und der Ausblick kam mir nicht bekannt vor. Wo genau ist das denn? Ich finde Canyonlands auch total super wie du an unserem heutigen Ausflug siehst  :wink:

*paula2

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Re: Erstbesteigung USA : im Südwesten September 2010
« Antwort #109 am: 14.09.2011, 08:24 Uhr »
Guten Morgen liebe Mitreisende, seid ihr alle da?  :kofpstand:

13.Tag Dienstag 14.9.2010

Heute geht es in den Needles District in den Canyonlands NP, dazu fahren wir erstmals nicht nördlich sondern südlich aus Moab raus, hier ist die Landschaft entlang der 191 und 211 einfach traumhaft! An der 211 gibt es eine historical site an der wir kurz halten: der Newspaper Rock



 
Einen Umweg lohnt der sicher nicht aber er liegt ja nur ein paar Meter weg von der Hautstrasse

Im Park angekommen geht es nun schon automatisch immer zuerst ins Visitor Center: war es gestern im Island in the Sky district schon ruhig, ist es hier geradezu einsam, ein weiteres Pärches hält sich im Visitor Center auf (ihm wird einen längere Wanderung empfohlen) danach lassen wir uns beraten. Es gibt leider nur ganz lange und ganz kurze Wanderungen, da wir zum ersten Mal hier sind empfiehlt man uns lieber die kleineren Rundwege zu gehen und den Scenic Drive abzufahren, so soll es geschehen! Wir werden den ganzen restlichen Tag drei weitere Besucher im Park sehen, so einsam war es noch nie. Wer die Ruhe sucht ist hier genau richtig, mir war es zeitweise etwas unheimlich. Es ist aber auch wesentlich weiter von Moab aus zu fahren.

Der erste View Point ist der Wooden show arch



Leider ziemlich weit weg vom Viewpoint aber mit dem Zoom Objektiv ist gut zu erkennen wie passend der Name ist.



 

Danach gehen wir den Slickrock Foot trail, wie üblich mit cairns markiert, diesmal mit ausreichend vielen, man muss also keine Angst haben sich zu verlaufen. Die Felsen haben hier eine gelbe Farbe:





 
In der Ferne sind die Felsnadeln zu erkennen die diesem Parkteil den Namen geben, leider sind sie sehr weit weg (auf dem zweiten Bild rangezoomt):





 
Was den Weg so interessant macht sind die Waterholes, in denen sich angeblich auch Urzeitkrebse finden, leider sind aber alle Löcher ausgetrocknet:



 
In etlichen dieser Löcher hat sich Sand gesammelt und es wachsen Kakteen und andere Pflanzen, es sieht aus wie in einem exotischen botanischen Garten:


 







Man läuft teils auf diesen Felsen, teils zwischen ihnen durch, ohne Wegmarkierung hätte man keine Chance jemals zum Auto zurück zu finden, zum Glück stehen alle cairns wo sie sollen, wir finden zum Parkplatz zurück:



 
Neben diesen Pflanzeninseln ist vor allem der Ausblick auf die Needles in der Ferne total faszinierend, da würde ich gern mal hinwandern, vielleicht nehmen wir uns das nächste Mal einen Guide in diesem Gebiet. Im Internet habe ich zu Canyonlands die wenigsten Informationen gefunden und wenn war meistens nur der Mesa Arch erwähnt, der Needles District ist aber definitiv einen Besuch wert!

Weiter geht es auf einem kleinen Rundweg um eine Quelle, hier haben früher Cowboys gelebt, man sieht noch ein paar Überbleibsel:



 
Außerdem sind auf dem Weg viele Pflanzen beschildert, hier z.B. Mormonentee:



 
Die Quelle ist nur ein Rinnsal und  es gibt noch ein paar Petroglyphen zu sehen.

Wir halten noch an ein paar ViewPoints, z.B. hier:



 
So langsam machen wir uns auf dem Heimweg. Das sind geschätzte 80 Meilen oder 1,5 Stunden. Der Tank war dreiviertel voll als wir morgens losgefahren sind und sieht jetzt ziemlich leer aus. So wie ich den Hinweg in Erinnerung habe kommt die nächste Tankstelle erst bei Moab, die Rückfahrt wird spannend. Um Sprit zu sparen wird die Klimaanlage ausgeschaltet und schön langsam gefahren, es reicht zum Glück aber wohl war mir dabei nicht. Ich bin es nicht gewohnt jeden Tag vollzutanken, dieser Jeep hat einen anderen Durst als mein sparsamer Polo (ab sofort führt uns morgens jeder Weg zuerst zu einer Tankstelle…)

Am Rückweg legen wir noch einen Stopp beim Wilson Arch (am südlichen Ortsausgang von Moab) ein, den wir auf der Hinfahrt entdeckt haben:



 

Beim Stadtbummel hatten wir gestern noch ein schönes Lokal (Außentische!!!) entdeckt, da waren wir heute beim Abendessen: Jeffrey’s Steak House (http://www.jeffreyssteakhouse.com/), die Steaks waren hervorragend aber hochpreisig,  außerdem wird ein sehr ansprechender Rotwein aus der Gegend serviert, das Lokal kann ich wärmstens empfehlen wenn man in Moab in Ruhe ohne jeden Trubel gut essen gehen will.

Fazit: es war sehr angenehm mal vier Tage am selben Ort zu sein, das Inca Inn würde ich wieder nehmen, es ist vom Preis sehr günstig, der Pool ist klein aber ausreichend, die Zimmer sind nett. Der Putzdienst ließ zu wünschen übrig, nach 2 Tagen haben wir uns beschwert, dass die Waschbecken nicht sauber gemacht werden, es wurde uns (von einem Angestellten, nicht von den Schweizern) gesagt, dass die Zimmer nicht jeden Tag geputzt werden aber trotzdem sauber sein sollten (wie soll das funktionieren?), er hat versprochen sich drum zu kümmern und wirklich war es abends sauber.

Was den Besuch der beiden Nationalparks angeht hätten wir es genau anders herum machen sollen: am Wochenende nach Canyonlands und Montag/Dienstag in den Arches NP, da dieser offensichtlich deutlich stärker frequentiert ist, aber hinterher ist man halt immer schlauer…


*Anti

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Re: Erstbesteigung USA : im Südwesten September 2010
« Antwort #110 am: 14.09.2011, 09:04 Uhr »
Hallo Paula,

Den Needles Overlook entdeckten wir auf der Fahrt von Blanding zum Arches NP. Da war so ein kleines unscheinbares Hinweisschild. Ich schrie kurz auf, als ich es sah, mein Schatz hielt an, ich erklärte,was es dort möglicherweise zu sehen gibt und schon waren wir auf dem Weg! Ein bischen Spontanität muss schon sein und es hat sich echt gelohnt!

*Anti

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Re: Erstbesteigung USA : im Südwesten September 2010
« Antwort #111 am: 14.09.2011, 09:22 Uhr »
Sah dort so aus:





War allerdings auch ein kleiner Umweg. Aber die Aussicht entschädigt für alles!

*paula2

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Re: Erstbesteigung USA : im Südwesten September 2010
« Antwort #112 am: 14.09.2011, 09:38 Uhr »
Mensch Anti, das schaut ja klasse aus!!!! Da muss ich unbedingt auch mal hin, kommt sofort auf meine Todo Liste  :D

*Anti

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Re: Erstbesteigung USA : im Südwesten September 2010
« Antwort #113 am: 14.09.2011, 10:01 Uhr »
Und da gab es noch mehr:



Aber da sind wir nicht mehr hin, da wir ja in den Arches wollten. Aber der Weg an sich war schon toll und hat uns viel Spass gemacht.

Ich will da auch hin! Jetzt! Seufz...

*paula2

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Re: Erstbesteigung USA : im Südwesten September 2010
« Antwort #114 am: 14.09.2011, 10:37 Uhr »
Ich will da auch hin! Jetzt! Seufz...

Hallo Anti,

geht es dir auch so: ich war einmal in USA und würde jetzt am liebsten ab sofort (zumindest für die nächsten 5 Jahre) alle anderen Urlaubsländer von der Karte streichen und sofort wieder rüberfahren...leider macht mein Freund da nicht mit der ist Asien Fan...ich werd ihn schon noch mal überreden aber öfter als alle drei oder 4 Jahre fährt der dahin nicht mit. Solange muss ich mit den Reiseberichten hier aus dem Forum vorlieb nehmen und träumen... :heulend:

*Anti

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Re: Erstbesteigung USA : im Südwesten September 2010
« Antwort #115 am: 14.09.2011, 11:33 Uhr »
Bei uns war es umgekehrt: Mein Schatz war Anfang der 90er schon mal dort. Ich wollte nach Namibia oder Neuseeland. Mein Schatz hat gewonnen und ich fügte mich widerwillig. Ein Jahr lang interessierte mich die Planung überhaupt nicht und fing dann auf Drängen an mir etwas anzulesen. Dann wurde meine Nase in dieses Forum gestoßen und die Reiseberichte sogen mich in einen nicht endenden Strudel...

Jetzt war ich dort und wir planen für 2013... Ob Nordwest oder Südwest oder Kanada oder Florida - mal sehen!

Asien ist unser beider Ding nicht... :wink:

*paula2

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Re: Erstbesteigung USA : im Südwesten September 2010
« Antwort #116 am: 14.09.2011, 12:02 Uhr »
Bei uns war es umgekehrt: Mein Schatz war Anfang der 90er schon mal dort. Ich wollte nach Namibia oder Neuseeland. Mein Schatz hat gewonnen und ich fügte mich widerwillig. Ein Jahr lang interessierte mich die Planung überhaupt nicht und fing dann auf Drängen an mir etwas anzulesen. Dann wurde meine Nase in dieses Forum gestoßen und die Reiseberichte sogen mich in einen nicht endenden Strudel...

Jetzt war ich dort und wir planen für 2013... Ob Nordwest oder Südwest oder Kanada oder Florida - mal sehen!

Asien ist unser beider Ding nicht... :wink:

da haben wir was gemeinsam, ich plane nämlich auch für 2013 (davon weiß mein Freund aber noch nichts  :wink:)
nach Namibia würde er direkt mitfahren, nach Afrika will er nämlich schon lange mal, das hab ich bisher verweigert wegen Malaria, Kriminalität etc.

*paula2

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Re: Erstbesteigung USA : im Südwesten September 2010
« Antwort #117 am: 15.09.2011, 08:08 Uhr »
Guten Morgen liebe Mitreisende, heute wird’s zur Abwechslung mal kulturell!  :lesend:

14. Tag Mittwoch 15.9.2010

Heute steht der Mesa Verde Nationalpark auf dem Programm, für die Übernachtung haben wir das Best Western Turquoise Inn in Cortez gebucht, es liegt praktisch direkt auf der Strecke zum Nationalpark.

Zunächst geht es aber in den Waschsalon den wir neben dem großen Supermarkt in Moab entdeckt haben, die Waschmaschinen sind das gleiche Modell wie in Torrey so dass wir diesmal ein paar hilflosen Japanern die Bedienung erläutern können.

Es ist dann schon 11 Uhr als wir losfahren und bis Cortez brauchen wir 2 Stunden. Die Strecke ist schön zu fahren, zunächst die gleiche wie gestern zum Needles District, dann geht es auf die 491. Die Landschaft wird flach und ländlich, viele Kühe auf der Weide sind zu sehen. Cortez ist größer als Moab und auf den ersten Blick kein besonders schöner Ort. Im Best Western ist unser Zimmer noch nicht fertig, wir sollen unsere Koffer an der Rezeption lassen, sie wollen sie ins Zimmer bringen wenn es soweit ist. Im Frühstücksraum bekommt man den ganzen Tag kostenlos Kaffee, der Laden ist mir sofort sympathisch.

Wir machen uns auf in den Nationalpark, das ist noch mal eine Stunde zu fahren. Es geht hoch hinauf und dann ziemlich lange durch Wald bis man am Far View Vistor Center ankommt. Hier lassen wir uns wieder beraten, wir haben ja nur noch einen halben Tag. Einige Sites sind nur mit Führung zu besuchen und zum Teil sei das auch sehr schwierig (man muss durch einen Tunnel kriechen und Leitern besteigen), diese Warnungen kennen wir ja schon, wir buchen die letzte Tour am Abend im Cliff Palace, die besonders schön sein soll.

Im Vistor Center ist eine Ausstellung mit Indianerkunst, die mir sehr gut gefällt:





 
Weil der Park so groß ist beschränken wir uns bei der Besichtigung auf den Teil des Parks, wo der Cliff Palace liegt. Auf dem Weg dorthin führt der Scenic Drive am Spruce Tree House vorbei, dieses darf man ohne Führung besichtigen.

Es sind in die Klippen gebaute Häuser:



 
Das ist wirklich witzig, denn eine ganz ähnlich aussehende Bebauung habe ich schon mal in Frankreich an der Dordogne besichtigt, selbst die Felsen dort haben die gleiche gelbe Farbe. Die Anasazi Indianer lebten hier bis zum 12. Jahrhundert, danach wurde die Gegend verlassen (wahrscheinlich wegen einer langen Dürreperiode). In der Nähe kreisen auf einmal große Vögel um einen Baum, ich glaube das waren Condore:



 
Wir fahren weiter auf dem Scenic Drive dieser endet in einer großen Schleife (Mesa Top Loop), hier gibt es zahlreiche Aussichtspunkte, man hat einen sehr schönen Blick auf die Landschaft:



 
In den Cliffs finden sich immer wieder kleinere und größere Bebauungen wie das Spruce Tree House. Man muss sich mal vorstellen, dass die Indianer regelmäßig ins Tal zum Jagen und dann wieder rauf in ihre Behausungen geklettert sind!

Der Mesa Top Loop ist sehr interessant, es gibt verschiedenste Ausgrabungen aus unterschiedlichen Jahrhunderten zu besichtigen, es wird sehr viel von der Kultur und Bauweise erzählt, es gab nicht nur Bebauung in den Hängen sondern auch on top





 
Dies sind sogenannte Kivas (zeremonielle Räume). Um das alles zu besichtigen braucht man locker 2 Stunden.  Bis zum Cliff Palace sind es noch mal 10 km zu fahren, auf dem Weg dorthin geht es durch ein Gebiet das großflächig durch einen Waldbrand vor ein paar Jahren vernichtet wurde, es sieht teilweise ziemlich gespenstig aus:







 
Die Tour zum Cliff Palace beginnt ganz gemütlich mit einem Weg vom Plateau runter ins Cliff, der „Palace“ ist schlicht ein Anasazi Dorf, schaut genauso aus wie das Spruce Tree House nur eben größer mit mehr Gebäuden. Die Rangerin ist gekleidet wie eine Amerikanerin zu Beginn des 20. Jahrhunderts, es waren vor allem reiche Damen der Gesellschaft, die sich für die Errichtung dieses Nationalparks eingesetzt haben. Sie erzählt über das Leben der Indianer in diesem Dorf, das war wirklich sehr interessant, sie war sehr belesen, wusste auf alles eine Antwort. Wer also daran Interesse hat sollte eine solche Führung buchen, ansonsten reicht auch der Besuch des Spruce Tree House.









 
Zum Abschluss musste man dann wirklich über (sehr gut ausgebaute und befestigte) Holzleitern nach oben auf das Plateau klettern, es war wirklich kein Problem, nicht mal für mich und ich leide an Höhenangst. Warnungen von Amerikanern bezüglich schwieriger Unternehmungen kann man getrost in den Wind schlagen!

Als wir nach Cortez zurückfahren wird es dunkel. Und dunkel heißt hier wirklich dunkel, dunkelschwarz! Die Straße ist kurvig, es geht bergab, langsam fahren ist angesagt. Wir sind froh als wir wieder in Cortez sind.
Weil es schon halb 9 Uhr abends ist und wir noch in keinem Fast Food Laden waren gibt es diesmal Abendessen bei MC Donalds. Also der Big Mac schmeckt mir zuhause besser!

Es ist schon nach 9 als wir im Hotel kommen und unsere Koffer stehen immer noch brav in der Rezeption rum (ich bin ja schon froh daß sie nicht geklaut wurden aber Service stell ich mir anders vor). Wir wuchten die Koffer über Außentreppen in den ersten Stock, von außen schaut das Hotel wie ein gewöhnliches Motel aus, aber das Zimmer ist eine positive Überraschung, sehr groß, sehr schön eingerichtet, 2 fette Sessel, alles schaut neu aus. In diesem Ambiente beschließen wir den Tag mit einer guten Flasche Wein  :D


*Anti

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Re: Erstbesteigung USA : im Südwesten September 2010
« Antwort #118 am: 15.09.2011, 09:26 Uhr »
Mein Schatz war auf seiner ersten Tour dort und meinte, das lohnt nicht. Lohnt nicht? :koch: Ich finde das äußerst interessant! Aber seine Truppe war damals einen ganzen Tag unterwegs gewesen, um diesen Teil mitzunehmen und da Internet noch lange nicht Standard war, war ihnen auch nicht bewusst, dass man das hätte nett verpackt mit einbauen können! Ich glaube, sie kamen damals vom Grand Canyon hin und sind anschließend weiter zum Zion... Echt doofe Planung! Gut, dass es heute bessere Methoden zur Reiseplanung gibt. Bei mir waren es Reiseführer, Forum und diverse andere Webseiten - ein echter Luxus im Vergleich zu damals! (Anfang der 90er)

*paula2

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Re: Erstbesteigung USA : im Südwesten September 2010
« Antwort #119 am: 15.09.2011, 09:46 Uhr »
Hallo Anti,

ich fand es auch sehr interessant, ich interessiere mich für die Geschichte der Indianer. Ich würde zwar beim nächsten Mal nicht noch mal hinfahren, weil wir eigentlich alles wichtige gesehen haben (was ich bei keinem anderen Nationalpark auf unserer Liste behaupten kann), aber wenn man zum ersten Mal in der Gegend ist lohnt sich ein Beuch auf jeden Fall. Aber natürlich hat jeder Mensch andre Interessen. Es war auch landschaftlich sehr schön und ich bin zum ersten Mal durch ein Waldbrandgebiet gefahren (kilometerweit), das war schon ein Anblick...

schon klar mit Internet hat man galaktisch andere Möglichkeiten, das kann man mit den 90er Jahren nicht vergleichen, ich hatte schon oft den Eindruck, dass die Leute in Reisebüros keine Ahnung haben, ist ja auch kein Wunder, da die wenigsten der Angestellten die Orte die sie verkaufen jemals besucht haben....

 

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